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DE4034722A1 - Verwendung eines eingiesssystem - Google Patents

Verwendung eines eingiesssystem

Info

Publication number
DE4034722A1
DE4034722A1 DE4034722A DE4034722A DE4034722A1 DE 4034722 A1 DE4034722 A1 DE 4034722A1 DE 4034722 A DE4034722 A DE 4034722A DE 4034722 A DE4034722 A DE 4034722A DE 4034722 A1 DE4034722 A1 DE 4034722A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tundish
spout
melt
closure
pouring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4034722A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralf Dr Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19904024351 external-priority patent/DE4024351A1/de
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
Priority to DE4034722A priority Critical patent/DE4034722A1/de
Priority to CA 2047779 priority patent/CA2047779A1/en
Priority to CN91105637.8A priority patent/CN1060238A/zh
Priority to BR919103217A priority patent/BR9103217A/pt
Priority to PL29125791A priority patent/PL291257A1/xx
Priority to FI913591A priority patent/FI913591A7/fi
Priority to JP3211575A priority patent/JPH04231152A/ja
Publication of DE4034722A1 publication Critical patent/DE4034722A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/14Closures
    • B22D41/44Consumable closure means, i.e. closure means being used only once
    • B22D41/46Refractory plugging masses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des Patentes (Patentanmeldung P 40 24 351.6). Gegenstand des Patentes (P 40 24 351.6) ist ein Eingießsystem zur Einleitung einer Schmelze aus einem Verteiler in eine Stranggießkokille.
Verteiler in Stranggießanlagen werden aus einer Gießpfanne gespeist. Bei Gießpfannen mit einem Stopfenverschluß des Ausgusses ist es aus der D-AS 12 84 577 bekannt, am Deckel des Verteilers ein höhenverstellbares Gießrohr vorzusehen, das gegen den Boden der Gießpfanne gedrückt wird, den aus der Pfanne ausfließenden Metallstrahl umgibt und somit vor Luftzutritt schützt.
Beim Transport von Metallschmelzen mittels derartiger Pfannen vom Schmelzofen zum Gießort kann es dabei infolge eines nicht dichtsitzenden Stopfens durch ein Auslaufen der Schmelze zu erheblichen Schäden kommen. Als Sicherung gegen das Auslaufen der Schmelze, insbesondere einer Stahlschmelze, hat man daher den Ausguß von unten mit z. B. einem Holzstopfen verschlossen und die verbleibende Ausgußöffnung oberhalb des Holzstopfens mit Sand gefüllt. Es kann jedoch vorkommen, daß durch Erschütterungen beim Transport der Stopfen sich löst und mit dem Sand aus dem Ausguß herausfällt. Als weitere Sicherung ist daher aus der AT-PS 2 81 323 eine unter der Ausgußöffnung angeordnete und gegen diese anpreßbare Platte bekannt. Eine ähnliche Lösung ist aus der AT-PS 2 07 053 bekannt. Hier wird die Verschlußklappe seitlich verschwenkt. Die Art des Verschlusses entspricht daher mehr dem in der AT-PS 2 81 323 erwähnten Schieberverschluß.
Bei Gießpfannen mit Schieberverschlüssen, wie sie beispielsweise in der DE-OS 24 27 305 beschrieben sind, ist der Schieberverschluß selbst aufwendig. Bei derartigen Schieberverschlüssen wird ein Tauchrohr am Gießort unter dem Schieberverschluß angeflanscht. Dieses Tauchrohr soll zum Luftabschluß der Schmelze dienen. Beim Eingießen von Metallschmelze aus einer Gießpfanne mit Stopfenverschluß in ein Verteilergefäß soll dieses Ziel mit einer Einrichtung gemäß der D-AS 12 84 577 erzielt werden. Ein vollständiger Abschluß gegen die Umgebungsluft wird mit diesen Einrichtungen jedoch nicht erzielt. Insbesondere bei einem Schieberverschluß mit angeflanschtem Tauchrohr wird durch die vorhandenen Spalte zwischen Ausgußöffnung und Schieberplatte, zwischen den Schieberplatten selbst und zwischen Schieberplatte und Tauchrohr durch das durchfließende Metall nach dem "Wasserstrahlpumpeneffekt" jedoch Luft angesaugt. Die angesaugte Luft oxidiert Legierungselemente des Stahles und führt zu Verunreinigungen des Stahles und Ablagerungen derselben im Schutzrohr. Der Luftzutritt läßt sich zwar in etwa vermindern durch Zuleitung von Schutzgasen im Bereich des Schieberverschlusses. Die Vielzahl der abzudichtenden Spalte macht diese Bemühungen jedoch größtenteils zunichte. Die mechanischen Führungen der verschiedenen Bauteile sind sehr aufwendig und benötigen viel Platz.
Es ist also ersichtlich, daß es z. Z. keine zufriedenstellende Lösung gibt, die mit einfachen Mitteln einen störungsfreien Transport der mit Schmelze gefüllten Gießpfanne erlaubt und gleichzeitig das Ansaugen von Luft während des Gießens minimiert.
Erfindungsgemäß wird daher die Verwendung eines Eingießsystems nach Patent (P 40 24 351.6) auf Gießpfannen, die Schmelze aus einem metallurgischen Ofen aufnehmen und zum Gießort bringen, eine im Boden angeordnete Ausgußöffnung aufweisen, die mit einem das Eindringen von Schmelze verhindernden Material gefüllt ist und die mit entfernbaren, mechanischen Mitteln verschlossen ist mit der Maßgabe, daß das Eingießsystem anstelle der mechanischen Mittel am Gießort montiert wird, vorgeschlagen.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielhaft erläutert werden.
Fig. 1 zeigt einen Teil einer Gießpfanne im Bereich des Ausgusses. In den metallischen Pfannenboden 4 ist innerhalb der feuerfesten Auskleidung 5 der Pfanne ein Lochstein 6 eingesetzt, der den Ausguß 1 aufnimmt. Die Ausgußöffnung des Ausgusses 1 ist von der Pfannenunterseite her durch einen aufbrennbaren Pfropfen 2, der bevorzugt aus Papier besteht, verschlossen. Darüber ist die Ausgußöffnung mit einem Granulat 3, beispielsweise Sand, gefüllt. Während des Füllens der Pfanne mit Schmelze und während des Transports oder auch während in der Pfanne durchzuführender sekundärmetallurgischer Maßnahmen, wie Entschwefelung oder Vakuumbehandlung, ist der Pfropfen 2 durch eine am Pfannenboden 4, z. B. durch Verkeilen, befestigte Platte 7 gesichert.
In der Gießposition wird das im Hauptpatent (Patentanmeldung P 40 24 351.6) beschriebene, und in Fig. 2 im Prinzip dargestellte Ausgußrohr 8 unter der Pfanne befestigt. Im Zusammenwirken des Ausgußrohres 8 mit dem Ausguß 1 ergibt sich durch das Aneinanderliegen der Unterseite 1′ des Ausgusses 1 mit der Stirnfläche 8′ des Ausgußrohres 8, die eine exzentrisch zur Längsachse g gelegene Öffnung 10 für den Schmelzendurchtritt aufweist, ein Drehschieber. Ausguß 1 und Ausgußrohr 8 sind durch geeignete Zentriereinrichtungen so exakt ausgerichtet und so gegeneinander verspannt, daß die beiden Flächen 1′, 8′ dicht aneinanderliegen. Das Anflanschen des Ausgußrohres 8 sollte so vorgenommen werden, daß die Ausgußöffnung des Ausgusses 1 und die Öffnung 10 des Ausgußrohres 8 fluchten, der Drehschieber also voll geöffnet ist.
Anschließend wird mittels eines Brennrohres ein Sauerstoff-Gas-Gemisch in das Ausgußrohr 8 eingeführt und die Ausgußöffnung des Ausgusses 1 freigebrannt, so daß die Schmelze in das nachfolgende Gefäß fließen kann. Die Menge der durchfließenden Schmelze ist durch Drehbewegung des Ausgußrohres 8 über den Antrieb 11 regulierbar.
Mit der Erfindung werden folgende Vorteile erzielt:
Sicheres Füllen, Transport und Behandlung der Schmelze in der Pfanne ohne Beeinträchtigung durch den sonst üblichen Schieberverschluß auch bei längerer Behandlungszeit bzw. durch mechanische Zerstörung beim Transport,
Verringerung des mechanischen Aufwandes für den Drehschieberverschluß selbst,
Reduzierung des Luftansaugens durch nur eine Dichtfläche, Verbesserung der Stahlqualität und
störungsfreier Gießablauf.

Claims (1)

  1. Verwendung eines Eingießsystems nach Patent (P 40 24 351.6) auf Gießpfannen, die Schmelze aus einem metallurgischen Ofen aufnehmen und zum Gießort bringen, eine im Boden angeordnete Ausgußöffnung aufweisen, die mit einem das Eindringen von Schmelze verhindernden Material gefüllt ist und die mit entfernbaren, mechanischen Mitteln verschlossen ist, mit der Maßgabe, daß das Eingießsystem anstelle der mechanischen Mittel am Gießort montiert wird.
DE4034722A 1990-07-27 1990-10-29 Verwendung eines eingiesssystem Withdrawn DE4034722A1 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4034722A DE4034722A1 (de) 1990-07-27 1990-10-29 Verwendung eines eingiesssystem
CA 2047779 CA2047779A1 (en) 1990-07-27 1991-07-24 Casting system for the introduction of a melt
CN91105637.8A CN1060238A (zh) 1990-07-27 1991-07-26 导入金属液的浇注装置
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Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904024351 DE4024351A1 (de) 1990-07-27 1990-07-27 Eingiesssystem zur einleitung einer schmelze
DE4034722A DE4034722A1 (de) 1990-07-27 1990-10-29 Verwendung eines eingiesssystem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4034722A1 true DE4034722A1 (de) 1992-04-30

Family

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DE4034722A Withdrawn DE4034722A1 (de) 1990-07-27 1990-10-29 Verwendung eines eingiesssystem

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CN (1) CN1060238A (de)
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DE (1) DE4034722A1 (de)
FI (1) FI913591A7 (de)
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CN107812932A (zh) * 2017-12-08 2018-03-20 攀枝花市朵实机械制造有限公司 钢包水口
CN107999736A (zh) * 2017-12-08 2018-05-08 攀枝花市朵实机械制造有限公司 一种钢包水口

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FI913591A0 (fi) 1991-07-26
JPH04231152A (ja) 1992-08-20
PL291257A1 (en) 1992-02-24
CN1060238A (zh) 1992-04-15
BR9103217A (pt) 1992-02-18
FI913591A7 (fi) 1992-01-28

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