DE4033799A1 - Lade- und entladeeinrichtung - Google Patents
Lade- und entladeeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Lade- und Entladeeinrichtung bei
Transportmitteln, wobei eine Hubplattform vorgesehen ist, die ausgehend
vom fahrbaren Niveau parallel bis auf die Höhe der Ladefläche des
Transportmittels angehoben wird.
Die erfindungsgemäße Lade- und Entladeeinrichtung ist insbesondere für
das Be- und Entladen von Kranken- und Behindertenfahrzeugen in
Verbindung mit Fahrzeugen aller Art geeignet, insbesondere auch bei
Fahrzeugen im öffentlichen Verkehr.
Die Lade- und Entladeeinrichtung nach der Erfindung ist demnach die
geeignete Ladevorrichtung für Rollstuhlfahrer, und Behindertenfahrzeuge
aller Art, wobei die Lade- und Entladeeinrichtung in sämtlichen
öffentlichen Verkehrsmitteln und in privaten Verkehrsmitteln einsetzbar
ist.
Eine Lade- und Entladeeinrichtung der eingangs genannten Art, wobei eine
Hubplattform verwendet ist, ist insbesondere bei Lastkraftwagen bereits
bekannt. Die bekannte Hubplattform geht ebenfalls vom fahrbaren Niveau
aus und wird auf die Höhe der Ladefläche angehoben, wobei jedoch im
weiteren durch ein Einschwenken der Hubplattform an das Kraftfahrzeug
der weitere Zugang von außen an das Fahrzeug versperrt ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Lade- und
Entladeeinrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß
Rollstuhlfahrzeuge und sonstige Behindertenfahrzeuge aller Art auf
einfache Weise bei Transportmitteln geladen bzw. entladen werden können,
und hierbei nach Beendigung des Lade- bzw. Entladevorganges der Zugang
zu den Transportmitteln frei zugänglich bleibt.
Zur Lösung der Aufgabe ist es vorgesehen, daß die Lade- und
Entladeeinrichtung in dem Transportmittel an der Seitenwand innen neben
der Türöffnung eingebaut ist, und daß für einen Lade- und Entladevorgang
die Lade- und Entladeeinrichtung mit einer teleskopartig verschiebbaren
Schiene in den Bereich der Türöffnung verfahren wird.
Kern der vorliegenden Erfindung ist demnach, daß die erfindungsgemäße
Lade- und Entladeeinrichtung in einem öffentlichen oder privaten
Transportmittel an der Seitenwand innen innerhalb des Transportmittels
eingebaut ist, wobei die Türöffnung des Fahrzeugs frei zugänglich
bleibt. Erst für einen Lade- bzw. Entladevorgang wird die Lade- und
Entladeeinrichtung in den Bereich der Tür verschoben, wodurch der Lade-
oder Entladevorgang durchgeführt werden kann. Nach Beendigung des Lade-
oder Entladevorgangs wird die Lade- bzw. Entladeeinrichtung wieder von
der Türöffnung weg an die Innenseite des Fahrzeugs verfahren, um dadurch
wieder den freien Zugang zur Tür zu ermöglichen.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß bei einem
Lade- oder Entladevorgang die Schiene 3 an einem Anschlag der Türöffnung
verriegelbar ist. Die Lade- bzw. Entladevorrichtung wird demnach
einschließlich der Schiene in die freie Türöffnung eingefahren und
schließlich im Bereich der Türöffnung verriegelt.
Bei einer vorteilhaften Ausführung ist es vorgesehen, daß die Lade- und
Entladeeinrichtung aus einer Hubplattform besteht, die sich über eine
scherenartige Hubeinrichtung an einem Untergestell abstützt, und daß auf
der Hubplattform zusätzlich eine in horizontaler Richtung verfahrbare
Verschiebeplattform angeordnet ist.
Bei dieser Ausgestaltung wird demnach die Hubplattform vom fahrbaren
Niveau aus über eine scherenartige Hubeinrichtung angehoben. Beim
Erreichen des Ladendiveaus des Fahrzeugs wird die auf der Hubplattform
zusätzlich angeordnete Verschiebeplattform in horizontaler Richtung in
den Fahrzeuginnenraum eingeschoben, so daß insoweit der Treppenraum des
Fahrzeugs mittels der verfahrbaren Verschiebeplattform überbrückt wird.
Für einen erneuten Ladevorgang wird die Verschiebeplattform wieder auf
die Hubplattform zurückgeschoben und anschließend wir ddie Hubplattform
einschließlich der Verschiebeplattform auf das fahrbare Niveau
abgesenkt, wobei dann ein erneuter Ladevorgang vorgenommen werden kann.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß an der
Schiene ein aus der Transportstellung in die Lade- bzw. Entladestellung
ausschwenkbares Verbindungsteil angeordnet ist, an dessen unteren Ende
ebenfalls schwenkbar das Untergestell sowie die Verschiebeplattform und
die Hubplattform angeordnet sind, so daß die Hubvorrichtung insoweit
zweiflüglig aus- bzw. einschwenkbar ausgebildet ist.
Mit dieser Anordnung, wobei die Hub- und Verschiebeplattform sowie das
Untergestell schwenkbar an einem Verbindungsteil angeordnet sind, und
das Verbindungsteil hierbei selbst schwenkbar an der Schiene angeordnet
ist, wird erreicht, daß die Hubvorrichtung aus einer Transportstellung
zweiflüglig ausfaltbar bzw. ausschwenkbar in die Ladestellung gebracht
werden kann. Ist der Lade- bzw. Entladevorgang beendet, so werden das
Untergestell sowie die Hub- und Verschiebeplattform an das
Verbindungsteil parallel angeschwenkt und das Verbindungsteil wird im
weiteren einschließlich der parallel anliegenden Plattformen selbst
verschwenkt, insbesondere in eine vertikal nach oben weisende Stellung,
so daß die gesamte Lade- bzw. Entladeeinrichtung schließlich parallel
zur Seitenwand des Transportmittels ausgerichtet ist. In dieser
parallelen Ausrichtung aller Verschwenkteile wird die Lade- bzw.-
Entladeeinrichtung nun ausgehend von der Tür in den Innenraum des
Fahrzeugs verfahren, insbesondere an die Seitenwand des Fahrzeugs, wo
nur ein geringer Platzbedarf beansprucht wird.
Die weitere Ausgestaltung sieht vor, daß an der Schiene ein
Schwenkantrieb vorgesehen ist, welcher das Verbindungsteil sowie das
parallel dazu gelenkte Untergestell und die Verschiebeplattform und
die Hubplattform aus einer Transportstellung in die Lade- bzw.
Entladestellung verschwenkt. Bei dieser Ausgestaltung ist in Verbindung
mit obigen Ausführungen in einfacher Art an der Schiene ein
Schwenkantrieb angeordnet, wodurch ausgehend von der Transportstellung
das Ausschwenken in die Lade- bzw. Entladestellung erreicht wird.
Die Erfindung wird nun im einzelnen anhand von Zeichnungen näher
erläutert, wobei aus der nachfolgenden Beschreibung weitere Merkmale und
Vorteile der Erfindung hervorgehen.
Es zeigen:
Fig. 1 die Darstellung eines Transportmittels mit Anordnung der
erfindungsgemäßen Lade- bzw. Entladeeinrichtung an der
Innenwand des Transportmittels seitlich neben der Tür;
Fig. 2 die erfindungsgemäße Lade- und Entladeeinrichtung in
Transportstellung in eingeschwenktem Zustand der Plattformen in
einer seitlichen Darstellung;
Fig. 3 die erfindungsgemäße Lade- und Entladeeinrichtung in
ausgeschwenktem Zustand in Ladestellung in Verbindung mit dem
Treppenraum eines Transportmittels;
Fig. 4 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Lade- und Entladeeinrichtung
mit Darstellung der Hubeinrichtung bei angehobener Stellung der
Hubplattform.
In Fig. 1 ist als Transportmittel beispielsweise ein Bus 61
dargestellt, mit einer Seitenwand 62, in deren Bereich in herkömmlicher
Weise in Verbindung mit einer Türschwelle 64 eine Tür 63 angeordnet ist,
die in der Regel zwei- oder dreiflüglig seitlich nach außen aufgeht. Die
Tür selbst bildet nach Fig. 1 eine Türöffnung 63 aus, in welche bei
einem Lade- bzw. Entladevorgang die Lade- und Entladeeinrichtung
eingeschoben wird, und zwar ausgehend von der Seitenwand 62 des Busses,
wobei die Lade- und Entladeeinrichtung in einem Kasten 65 an der
Seitenwand des Busses angeorndet ist.
Bei derartigen Türen, insbesondere bei Bussen in öffentlichen
Verkehrsmitteln, ist es bekannt, daß mehrere Stufen 69, 70, 71 nach Fig.
3 von der unteren Türschwelle 64 ausgehend in den erhöhten Innenraum
hinaufgehen bis die Innenbodenhöhe 72 erreicht ist. In der Regel werden
hier drei Stufen angeordnet mit einem Höhenunterschied von etwa 90 cm.
Bisher war es nicht möglich, Behindertenfahrzeuge insbesondere
Fahrstühle oder dergleichen in den Bus zu transportieren, ohne daß
aufwendige Hebeanlagen notwendig waren.
Erfindungsgemäß ist es nun im wesentlichen vorgesehen, daß die Lade- und
Entladevorrichtung in Bus derart integriert ist, daß im Seitenbereich
neben der Tür 63 ein Kasten 65 an der Innenseite der Seitenwand 62
angeordnet ist, in welchem Kasten die erfindungsgemäße Lade- und
Entladeeinrichtung eingebaut und insbesondere in Transportstellung in
zusammengeklapptem Zustand enthalten ist.
Die Lade- und Entladeeinrichtung enthält als wesentliches Teil eine
teleskopartig verschiebbare Schiene 3, die in Fig. 1 eingezeichnet ist,
wobei die Schiene 3 in Längsrichtung des Busses 61 über die Tür 63
hinweg verschiebbar ist und an einem an der gegenüberliegenden Türseite
liegenden Anschlag 66 verriegelbar ist.
Bei Bedarf kann also diese Lade- und Entladeeinrichtung 11 nach Fig. 2
eingeschaltet werden, wodurch die gesamte Vorrichtung sich aufgrund der
teleskopartig verschiebbaren Stange 3 in den Türbereich in die
Türöffnung 63 hineinverschiebt und dort an dem Anschlag 66 arretiert
wird.
Hinsichtlich der Ausbildung und der Funktion der Lade- und
Entladeeinrichtung ist diese in den Fig. 2 bis 4 näher dargestellt,
wobei es sich im wesentlichen um ein zweiflügliges Ausschwenken einer
Hubvorrichtung 11 handelt, die im wesentlichen aus einem Verbindungsteil
8 besteht, an dem das Untergestell und weiterhin die Verschiebeplattform
1a und die Hubplattform 1b verschwenkbar angelenkt sind.
Es handelt sich also darum, daß beim Ausschwenkvorgang zunächst das
Verbindungsteil 8 ausgeschwenkt wird und anschließend das Untergestell
einschließlich der Hubvorrichtung 5 und der daran angeordneten
Verschiebeplattform 1a und der Hubplattform 1b.
Das Verbindungsteil 8 sowie das Untergestell 4 und die Plattformen 1a
und 1b sind in der Ladestellung vollständig aus der Tür 63
herausgeschwenkt, wobei in der Ladestellung das Untergestell 4 auf dem
fahrbaren Niveau aufliegt ebenso wie die Plattformen 1a und 1b. Die
Plattformen 1a und 1b sind mit dem Untergestell 4 über eine
Hubvorrichtung 5 nach Fig. 4 verbunden, wobei ersichtlich wird, daß bei
Betätigung der Hubvorrichtung 5 die Plattformen 1a und 1b, ausgehend von
dem Untergestell 4, angehoben werden, und zwar in Pfeilrichtung 68 nach
Fig. 3 bis schließlich die Innenbodenhöhe 72 des Transportmittels
erreicht ist.
Bei der Erfindung ist es wesentlich, daß auf dem Untergestell 4 nach
Fig. 3 an sich zwei Plattformen 1a und 1b aufliegen, wobei beide
Plattformen ausgehend von der Ladestellung in Fig. 3 zunächst angehoben
werden. Bei Erreichen der Innenbodenhöhe 72 wird die Verschiebeplattform
1a ausgehend von der angehobenen Hubplattform 1b in den Innenraum des
Fahrzeugs hineinverschoben, wobei der Treppenraum 73 überbrückt wird und
hierdurch in einfacher Weise ein Rollstuhl oder dergleichen in das
Transportmittel hineingeschoben werden kann.
Durch die Verschiebeplattform la wird demnach gewährleistet, daß der
notwendige Seitenabstand zwischen den innen liegenden Stufen 69, 70, 71
des Busses und der Außenkante der Seitenwand 62 des Busses, d. h. der
Treppenraum 73 überwunden wird, wobei der Behinderte mit seinem
Rollstuhl in der Ladestellung zunächst auf die in Pfeilrichtung 67′ nach
Fig. 3 ausgefahrene Verschiebeplattform 1a auffährt. Das Auffahren wird
hierbei durch einen Auffahrkeil 63 erleichtert.
Nach Betätigung eines Bedienungsknopfes fährt die Hubeinrichtung 5 in
Verbindung mit den Scherensystem gemäß den Scheren 25, 27 nach Fig. 4
hoch, wodurch die Plattformen 1a und 1b in Pfeilrichtung 68 nach Fig. 3
angehoben werden, bis das Niveau der Innenbodenhöhe 72 in Fig. 3
erreicht ist. Ausgehend von dieser angehobenen Stellung wird nun in
einfacher Art die Verschiebeplattform 1a in den Innenraum des
Transportmittels eingeschoben, wodurch die Stufen 69, 70, 71, d. h. der
Treppenraum 73, überbrückt wird. In dieser Art wird demnach, sobald die
Innenbodenhöhe 72 erreicht ist, die Verschiebeplattform 1a in
Pfeilrichtung 67′′ nach innen in Richtung zum Fahrzeug bewegt, womit
erreicht wird, daß die Verschiebeplattform 1a, auf welcher der Rollstuhl
steht, genau bündig mit der Innenbodenhöhe 72 ist. Auf diese Art kann
der Behinderte mit seinem Rollstuhl ohne weitere Mühe und ohne fremde
Hilfe in das Transportmittel hineinfahren.
Zum Entladen erfolgen die beschriebenen Vorgänge in umgekehrter
Reihenfolge.
Wichtig bei der vorliegenden Erfindung ist es, daß in äußerst
platzsparender Weise die Lade- und Entladeeinrichtung in einem relativ
niedrigen Kasten 65 an der Seitenwand 62 in Transportstellung neben der
Tür innen am Bus untergebracht werden kann. Es entfällt hierbei in der
Regel nur eine einzige Sitzreihe, die direkt neben der Tür angeordnet
ist und an dieser Stelle kann die erfindungsgemäße Lade- und
Entladeeinrichtung integriert werden. Es handelt sich um eine sehr
einfache und kostengünstige Anordnung, die, weil sie über ein autonomes
hydraulisches System verfügt, modulartig ohne weitere Anschlüsse an den
Bus bzw. in den Bus direkt eingebaut werden kann.
In Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 ist zur Verschiebung der Schiene 3
ein teleskopartiger Verschiebemechanismus vorhanden, der nicht näher
dargestellt ist, wobei die Schiene 3 gemäß Fig. 1 in Pfeilrichtung 60
einschließlich der Lade- und Entladeeinrichtung über die Tür hinweg
verschoben wird bzw. nach Beendigung des Lade- und Entladevorganges
wieder an die Innenseite des Busses verfahren wird. An dieser Schiene 3
ist die gesamte Lade- und Entladeeinrichtung 11 nach Fig. 2 angeordnet,
wobei in zusammengefalteter Stellung der Lade- und Entladeeinrichtung
11, wie in Fig. 2 dargestellt, nur äußerst wenig Platz beansprucht
wird.
In näherer Erläuterung der Lade- und Entladeeinrichtung 11 nach Fig. 2
ist ersichtlich, daß die Plattformen 1a und 1b sowie das Untergestell 4
an einem Verbindungsteil 8 gelagert bzw. eingeschwenkt sind, wobei
dieses Verbindungsteil 8 mit der Schiene 3 in Verbindung steht. Das
Verbindungsteil 8 kann einschließlich der eingeschwenkten Plattformen 1a
und 1b und dem Untergestell 4 in der eingezeichneten Pfeilrichtung ein-
und ausgeschwenkt werden, wobei ein Schwenkantrieb 10 vorgesehen ist,
welcher den Schwenkvorgang bewirkt.
In Fig. 3 ist die Lade- und Entladeeinrichtung 11 nach Fig. 2 in
ausgeschwenktem Zustand, d. h. in Ladestellung dargestellt, wobei
ersichtlich ist, daß das Verbindungsteil 8 etwa um 180° nach unten
verschwenkt wurde und anschließend dann die Plattformen 1a und 1b
einschließlich des Untergestells 4 um etwa 90° von dem Verbindungsteil
ausgeschwenkt werden. Das Untergestell 4 sowie die Plattformen 1a und 1b
sind hierbei über eine Achse 21 an der Unterseite des Verbindungsteils 8
gelenkig gelagert und können in Pfeilrichtung 38 nach Fig. 3 aus- bzw.
eingeschwenkt werden.
In Fig. 4 sind die wesentlichen Teile des Schwenkmechanismus der Lade-
und Entladeeinrichtung näher dargestellt, wobei in Fig. 4 die
angehobene Stellung der Plattformen 1a und 1b gezeigt ist.
In Fig. 4 ist die Lade- und Entladeeinrichtung bereits in die
Türöffnung 63 eingeschoben, wobei erkennbar ist, daß die Vorrichtung
über die Schiene 3 an einem Anschlag 66 der Türöffnung 63 verriegelt
ist.
Das Verbindungsteil 8 ist über den Schwenkantrieb 10 nach Fig. 2
bereits nach unten ausgeschwenkt. Die Hydraulikzylinder 19, die am
Verbindungsteil 8 nach Fig. 4 angreifen, dienen dazu, um das
Untergestell 4 einschließlich der Plattformen 1a und 1b in Pfeilrichtung
38 nach Fig. 3 auszuschwenken.
Aus Fig. 4 ist weiterhin ersichtlich, daß das Untergestell 4 im
fahrbaren Niveau auf dem Boden aufliegt, während die Plattformen 1a und
1b im Bereich angehoben sind, und zwar über die Hubvorrichtung 5, wobei
ein Hydraulikzyliner 31 die Scherenglieder 25, 27 anhebt. Die
Scherenglieder 25, 27 sind hierbei über ein gemeinsames Scherengelenk 24
miteinander verbunden. In Fig. 4 sind die Plattformen 1a und 1b in der
angehobenen Stellung lediglich schematisiert dargestellt. In Verbindung
mit Fig. 3 kann aber die Verschiebeplattform 1a in Pfeilrichtung 67′ im
wesentlichen parallel zu der Hubplattform 1 in horizontaler Richtung
verschoben werden, wobei in einfacher Art der Treppenraum 73 nach Fig.
3 überbrückt wird.
In Verbindung mit der erfindungsgemäßen Lade- und Entladeeinrichtung ist
es wichtig, daß dieses System nicht nur bei Bussen im öffentlichen
Straßenverkehr oder bei privaten Fahrzeugen nutzbar ist, sondern ebenso
bei Zügen, Straßenbahnen und ähnlichen Gleisfahrzeugen.
In dieser Art ist das erfindungsgemäße System für sämtliche Anordnungen
geeignet wo es darum geht, einen Höhenunterschied zwischen zwei
verschiedenen Niveauhöhen zu überwinden. Dementsprechend kann dieses
Lade- und Entladesystem natürlich auch im Hause eingebaut werden, um z. B.
entsprechende Treppenniveaus zu überwinden.
In Verbindung mit dem Einbau der erfindungsgemäßen Lade- und
Entladeeinrichtung in Transportmitteln wird darauf hingewiesen, daß die
Türöffnung 63 nach Fig. 1, die mit der teleskopartigen Stange 3
überwunden wird, etwa eine Breite von 1 m bis 1,10 m hat. In diesem
Zusammenhang ist es vorgesehen, daß der Kasten 65 eine etwa gleiche
Abmessung wie die Türöffnung in Längsrichtung des Busses hat, um dadurch
die erforderliche Überbrückung zu gewährleisten. Bei einer Ausgestaltung
zeigt sich der geringe Platzbedarf der Lade- und Entladeeinrichtung,
wobei der Kasten 65 etwa eine Höhe von 90 cm aufweist und eine Breite
von etwa 1,20 m besitzt.
Zeichnungs-Legende
1a Verschiebeplatten
1b Hubplattform
3 Schienenanordnung
4 Untergestell
5 Hubvorrichtung
6 Verschiebungsantrieb
8 Verbindungsteil
9 Bordwand
10 Schwenkantrieb
11 Lade- und Entladevorrichtung
12 Fahrzeug
13 Ausnehmung
14 Pfeilrichtung
15 Platte
16 Büchse
17 Befestigungsstift
18 Halteelement
19 Hydraulikzylinder
20 Gasfeder
21 Achse
22 Langlochanordnung
23 Auffahrkeil
24 Scherengelenk
25 Scherenglied
27 Scherenglied
29 Enden
30 Enden
33 Gelenk
34 Kette
35 Getriebe
36 Hydraulikmotor
38 Pfeilrichtung
40 Trommel
60 Pfeilrichtung
61 Bus
62 Seitenwand
63 Türöffnung
64 Türschwelle
65 Kasten
66 Anschlag
67 Pfeilrichtung
68 Pfeilrichtung
69 Stufe
70 Stufe
71 Stufe
72 Innenbodenhöhe
73 Treppenraum
1b Hubplattform
3 Schienenanordnung
4 Untergestell
5 Hubvorrichtung
6 Verschiebungsantrieb
8 Verbindungsteil
9 Bordwand
10 Schwenkantrieb
11 Lade- und Entladevorrichtung
12 Fahrzeug
13 Ausnehmung
14 Pfeilrichtung
15 Platte
16 Büchse
17 Befestigungsstift
18 Halteelement
19 Hydraulikzylinder
20 Gasfeder
21 Achse
22 Langlochanordnung
23 Auffahrkeil
24 Scherengelenk
25 Scherenglied
27 Scherenglied
29 Enden
30 Enden
33 Gelenk
34 Kette
35 Getriebe
36 Hydraulikmotor
38 Pfeilrichtung
40 Trommel
60 Pfeilrichtung
61 Bus
62 Seitenwand
63 Türöffnung
64 Türschwelle
65 Kasten
66 Anschlag
67 Pfeilrichtung
68 Pfeilrichtung
69 Stufe
70 Stufe
71 Stufe
72 Innenbodenhöhe
73 Treppenraum
Claims (5)
1. Lade- und Entladeeinrichtung bei Transportmitteln, wobei eine
Hubplattform vorgesehen ist, die ausgehend vom fahrbaren Niveau parallel
bis auf die Innenbodenhöhe des Transportmittels angehoben wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lade- und
Entladeeinrichtung (11) hinter dem Transportmittel an der Seitenwand
(62) innen neben der Türöffnung (63) eingebaut ist, und daß für einen
Lade- oder einen Entladevorgang die Lade- und Entladeeinrichtung (11)
mit einer teleskopartig verschiebbaren Schiene (3) in den Bereich der
Türöffnung (63) verfahren wird.
2. Lade- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Lade- oder
Entladevorgang die Schiene (3) an einem Anschlag (66) der Türöffnung
(63) verriegelbar ist.
3. Lade- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß diese aus einer
Hubplattform (1b) besteht, die sich über eine scherenartige
Hubeinrichtung (5) an einem Untergestell (4) abstützt, und daß auf der
Hubplattform (1b) zusätzlich eine in horizontaler Richtung verfahrbare
Verschiebeplattform (1a) angeordnet ist.
4. Lade- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Schiene (3) ein
aus der Transportstellung in die Lade- bzw. Entladestellung
ausschwenkbares Verbindungsteil (8) angeordnet ist, an dessen unteren
Ende ebenfalls schwenkbar das Untergestell (4) sowie die
Verschiebeplattform (1a) und die Hubplattform (1b) angeordnet sind, so
daß die Hubvorrichtung (11) insoweit zweiflüglig aus- bzw. einschwenkbar
ausgebildet ist.
5. Lade- und Entladeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Schiene (3) ein
Schwenkantrieb (10) vorgesehen ist, welcher das Verbindungsteil (8)
sowie das parallel dazu angelenkte Untergestell (4) und die Plattformen
(1a und 1b) aus einer Transportstellung in die Lade- bzw.
Entladestellung verschwenkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904033799 DE4033799A1 (de) | 1990-10-24 | 1990-10-24 | Lade- und entladeeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904033799 DE4033799A1 (de) | 1990-10-24 | 1990-10-24 | Lade- und entladeeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4033799A1 true DE4033799A1 (de) | 1992-04-30 |
Family
ID=6416953
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904033799 Withdrawn DE4033799A1 (de) | 1990-10-24 | 1990-10-24 | Lade- und entladeeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4033799A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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