DE4032177A1 - Unterkalibrige patrone fuer rueckstossfreie uebungswaffen - Google Patents
Unterkalibrige patrone fuer rueckstossfreie uebungswaffenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Patrone für
rückstoßfreie Übungswaffen gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1.
Eine solche Übungspatrone ist aus der DE-OS 34 21 841
bekannt. Die Übungspatrone wird aus einer ansonsten zur
Panzerabwehr dienenden modifizierten Übungswaffe
verschossen und besteht aus einem in einer Patronenhülse
untergebrachten unterkalibrigen Übungsgeschoß und einer
sich an die Patronenhülse anschließenden, im Durchmesser
größeren Ladungshülse, in der eine Ladung, die sog.
Deutladung, zum Austreiben einer Gegenmasse gelagert
ist, wobei die Deutladung beim Abschuß des
Übungsgeschosses gezündet wird. Als Gegenmasse wird in
der Praxis vorzugsweise Quarzsand verwendet, ggf. mit
einem geringen Anteil eines Gleitmittels, z. B.
Zinkstearat.
Die Ladungshülse, ist am hinteren Ende durch einen
Deckel, den sog. Abschlußkümpel, abgeschlossen. Dieser
Kümpel ist z. B. aus dünnem Aluminiumblech geformt und
weist einen umlaufenden Rand auf, der unter
Zwischenschaltung von z. B. Bitumenlack als Abdichtung
mit dem hinteren Ende der Ladungshülse verbördelt ist.
Ein Problem beim Abschuß derartiger Übungsgeschosse
liegt darin, daß der Abschlußkümpel durch die Stoßwelle
der Deutladung verformt wird, bevor Kümpel und
Gegenmasse nach hinten aus der Ladungshülse geschleudert
werden. Hierbei kann es vorkommen, daß zumindest ein
Teil der Gegenmasse an dem verformten, quasi einen Napf
bildenden Deckel anklumpt und gemeinsam mit diesem
praktisch wie ein Geschoß nach hinten aus der
Übungswaffe ins Freie geschleudert wird. Diese
Verklumpung der Gegenmasse erfolgt zum einen in einem
relativ breiten Streuwinkelbereich bis zu 120° und dazu
noch mit einer solchen Wucht, daß teilweise eine 1 mm
starke Graupappe noch in einer Entfernung von über 20 m
durchschlagen wird. Dies kann aus Sicherheitsgründen und
wegen der damit erhöhten Verletzungsgefahr für hinter
der Übungswaffe in Abstand stehende Personen nicht
hingenommen werden.
Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde vorgeschlagen, den
Abschlußkümpel mit Sollbruchstellen, z. B. in Form einer
vom Mittelpunkt strahlen- bzw. sternförmig ausgehenden
Materialverdünnung zu versehen. Es ist jedoch
fertigungstechnisch bei den dünnen Materialstärken des
Abschlußkümpels schwierig, ein Aufreißen der
Sollbruchstelle mit definierter Kraft zu gewährleisten.
Außerdem ist die Aufreißkraft der Sollbruchstelle
temperaturabhängig, und zwar um so geringer, je höher
die Temperatur ist. Dies hat mehrere Konsequenzen:
Reißt die Sollbruchstelle beim Schuß z. B. wegen
vorhandener Fertigungsungenauigkeiten nicht gleichmäßig
auf, so kommt es zu Rückwirkungen auf die Stoßwelle der
Deutladung innerhalb der Ladungshülse und ein gewisser
Anteil der Druckkräfte wird dabei auf die Wand der
Ladungshülse gerichtet, so daß Teile der Gegenmasse
verstärkt gegen die Wand gedrückt werden. Durch die
dadurch verstärkte Reibung zwischen Wand und Gegenmasse
kommt es zu einem erhöhten Wandabrieb und zu unerwünscht
unterschiedlichen Rückstoßkräften.
Wird die Sollbruchstelle so ausgelegt, daß die
Übungspatrone auch bei Temperaturen bis +60°C einen
Falltest besteht, bei dem die Übungspatrone aus 2 m Höhe
auf einen harten Boden fallengelassen und dabei nicht
beschädigt wird, insbesondere die Sollbruchstelle des
Abschlußkümpels nicht aufreißen darf, so ist die Gefahr
gegeben, daß die Sollbruchsteile während eines Schusses
bei Kälte, z. B. bei -40°C, nicht oder nicht rechtzeitig
aufreißt, so daß es zu unerwünscht hohen Rückstoßkräften
kommt. Wird die Sollbruchstelle hingegen so ausgelegt,
daß sie bei einem Schuß bei Kälte sicher aufreißt, so
besteht die Gefahr, daß der Falltest bei Wärme nicht
bestanden wird.
Abgesehen davon kann auch bei dieser Ausbildung des
Abschlußkümpels mit Sollbruchstellen eine gewisse
Napfbildung des Kümpels oder Teilen davon und damit eine
Klumpenbildung der Gegenmasse nicht vollständig
verhindert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Übungspatrone der in Rede stehenden Art im Bereich des
Abschlußkümpels so zu modifizieren, daß der
Abschlußkümpel beim Schuß stets aufreißt, eine
Napfbildung und damit eine Klumpenbildung der Gegenmasse
verhindert, der Rückstoß vergleichmäßigt und die
Sicherheitszone hinter der Übungswaffe verkleinert wird,
andererseits der vorgeschriebene Falltest im gesamten
Temperaturbereich bestanden wird.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch die im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Der überraschend einfache Gedanke der Erfindung besteht
somit darin, den Boden des Abschlußkümpels bzw. einen
erheblichen Teil dieses Bodens im wesentlichen als Folie
auszubilden. Hierzu können handelsübliche Metallfolien,
z. B. 50 µm dicke Aluminiumfolien verwendet werden, die
bereits mit einer Kleberschicht versehen sind.
Vorzugsweise werden zwei derartige Aluminiumfolien auf
beide Seiten einer Stützkonstruktion des Abschlußkümpels
aufgeklebt, z. B. auf beide Seiten eines einfachen
Ringflansches mit L-förmigem Profil, so daß die Folien
im Bereich der Öffnungen der Stützkonstruktion bzw. der
Öffnung des Ringflansches aneinander kleben.
Die verwendete Folie muß neben einer gewissen
Reißfestigkeit auch eine gewisse Elastizität aufweisen,
so daß über den gesamten Temperaturbereich beim Einsatz
der Übungswaffe der oben erwähnte Falltest sicher
bestanden wird und beim Schuß die Folie zuverlässig
aufreißt.
Durch die Verwendung einer Folie oder einer Doppelfolie
aus zwei miteinander verklebten Folien wird beim Schuß
eine Napfbildung des Abschlußkümpels und damit eine
Klumpenbildung der Gegenmasse sicher verhindert.
Außerdem erfolgen durch das schnelle Aufreißen der Folie
beim Abschuß kaum Rückwirkungen auf die Form der
Stoßfront in der Ladungshülse. In dieser treten nur
geringe, auf die Wand der Ladungshülse gerichtete Kräfte
auf, so daß die Reibung zwischen Ladungshülse und
Gegenmasse klein ist und die Gegenmasse nur in einem
ganz geringen reproduzierbaren Winkelbereich von knapp
10° nach hinten ausgestoßen wird.
Durch die Maßnahme gemäß der Erfindung ist der Rückstoß
praktisch bei jedem Schuß gleich.
Außerdem wird die Zone hinter der Übungswaffe wesentlich
kleiner, in der Materialbeschädigungen oder Verletzungen
von Personen befürchtet werden müssen. Bei Testschüssen
wurden auf einer 1 mm dicken Graupappe, die etwa 4 m
hinter der Übungswaffe aufgestellt war, keine
Beschädigungen in einem Abstand von mehr als 60 cm von
der Seelenachse der Übungswaffe festgestellt.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß der
Abschlußkümpel selbst so leicht ist, daß er, falls er
durch die Gegenmasse nach hinten fortgeschleudert wird,
selbst nicht als "Geschoß" wirkt. In einem solchen Falle
fällt der Abschlußkümpel durch die Luftverwirbelungen
bereits nach wenigen Metern zu Boden.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den
Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung ist in Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung stellen dar:
Fig. 1 eine Ansicht einer Übungspatrone, teilweise im
Längsschnitt, gemäß der Erfindung;
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Abschlußkümpel
durch die Ladungshülse der Übungspatrone;
Fig. 3 eine Aufsicht auf den Abschlußkümpel gemäß Fig.
2;
Fig. 4 eine Stützkonstruktion für einen Abschlußkümpel
gemäß einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung.
In Fig. 1 ist eine Übungspatrone 1 aus einer
Patronenhülse 2, einem darin eingesetzten Übungsgeschoß
3 sowie einer auf das Ende der Patronenhülse
aufgeschraubten Ladungshülse 4 dargestellt. In dieser
Ladungshülse 4 sind eine vordere und eine hintere
Deutladung 5 bzw. 6 vorgesehen, wobei die hintere
Deutladung 6 durch einen Deckel bzw. Kümpel
abgeschlossen ist. Im Bereich der vorderen Deutladung 5
ist eine Zündkerbe 8 vorgesehen, die beim Abschuß der
Übungspatrone aus einer Übungswaffe durch einen
Schlagkörper, z. B. eine Kugel, durchschlagen wird,
wodurch die vordere Deutladung 5 gezündet wird. Die
heißen Gase dieser Deutladung zünden zum einen eine
Treibladung 8, durch die das Übungsgeschoß aus der
Patronenhülse ausgetrieben wird, zum anderen die hintere
Deutladung, die auf eine Gegenmasse 10 aus Quarzsand
wirkt . Der Quarzsand 10 füllt den Rest der Ladungshülse
4 aus, die am hinteren Ende mit einem Abschlußkümpel 11
abgeschlossen ist. Dieser Abschlußkümpel 11 weist einen
seitlich umlaufenden, nach hinten weisenden Rand 12 auf,
der mit dem hinteren Ende der Ladungshülse 4 verbördelt
ist.
Wie aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, ist der
Abschlußkümpel 11 ein Ringflansch mit einem im
Querschnitt L-förmigen Profil 13 und einer zentrischen
Öffnung 14 . Die Profilstege des Ringflansches 13 sind
einmal der oben erwähnte Rand 12, zum anderen ein
umlaufender, nach innen weisender Steg 15, dessen
Innenrand die zentrische Öffnung 14 begrenzt. Auf die
Ober- und Unterseite dieses umlaufenden Steges 15 ist
jeweils eine Aluminiumfolie 16 bzw. 17 geklebt, die
beide die zentrische Öffnung 14 abdecken und in diesem
Bereich ebenfalls miteinander verklebt sind.
Nach Zünden der Deutladung 6 werden durch die Stoßwelle
innerhalb der Gegenmasse 10 die Folien 16 und 17 des
Abschlußkümpels aufgerissen, wonach die Gegenmasse 10
auch durch den vorgetriebenen Kümpel 7 nach hinten aus
der Ladungshülse ausgestoßen wird. Durch die Verwendung
des zusätzlichen Kümpels 7 wird im übrigen noch eine
Vergleichmäßigung des Rückstoßes erreicht.
In Fig. 4 ist eine modifizierte Konstruktion eines
Abschlußkümpels 11 dargestellt. Der Abschlußkümpel weist
wiederum einen im Querschnitt L-förmigen Ringflansch 13
auf, wobei in der Ebene des nach innen weisenden
Profilsteges 15 Querstreben 18 vorgesehen sind, so daß
die zentrische Öffnung 14 des Ringflansches in diesem
Falle in vier Quadrantenöffnungen unterteilt wird. Diese
Konstruktion wird, wie zu den Fig. 2 und 3
beschrieben, zu beiden Seiten des Profilsteges 15 mit
einer Aluminiumfolie beklebt.
Als Aluminiumfolie kann eine sog. selbstklebende Folie
verwendet werden, die bereits mit einer Kleberschicht
und einer diese abdeckende, vor der Anwendung zu
entfernende Schutzfolie versehen ist. Die Dicke dieser
Folien liegt im Bereich zwischen 50 µm und 150 µm.
Claims (12)
1. Unterkalibrige Patrone für rückstoßfreie
Übungswaffen, bestehend aus einem in einer Patronenhülse
untergebrachten Übungsgeschoß sowie einer mit der
Patronenhülse verbundenen und mit einem Abschlußkümpel
rückwärtig abgeschlossenen Ladungshülse zur Aufnahme
einer Deutladung und einer von dieser aus der
Ladungshülse auszutreibenden Gegenmasse, dadurch
gekennzeichnet, daß der Boden des Abschlußkümpels (11)
zumindestens eine Öffnung (14) aufweist, die mit einer
beim Austreiben der Gegenmasse (10) reißenden Folie
(16, 17) abgedeckt ist.
2. Patrone nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abschlußkümpel (11) lediglich
eine Öffnung (14) aufweist.
3. Patrone nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abschlußkümpel (11) mehrere
Öffnungen (14) aufweist.
4. Patrone nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abschlußkümpel (11) aus einem mit der Ladungshülse (4)
verbundenen Ringflansch (13) und einer in der
Bodenfläche des Abschlußkümpels (11) liegenden und mit
einem der Flanschstege (15) verbundenen Folie (16, 17)
besteht.
5. Patrone nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ringflansch (13) im
Querschnitt ein L-Profil aufweist.
6. Patrone nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie
(16, 17) mit dem Abschlußkümpel (11) verklebt ist.
7. Patrone nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie eine
Doppelfolie aus zwei Folien (16, 17) ist, die im
Bereich der zumindest einen Öffnung (14) des
Abschlußkümpels (11) miteinander verbunden sind.
8. Patrone nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abschlußkümpel (11) einen
Ringflansch (13) mit einem L-Profil aufweist, wobei
der eine Profilsteg (13) als Rand des Abschlußkümpels
an der Innenwand der Ladungshülse (4) anliegt und der
zweite Profilsteg senkrecht zu der Außenwand der
Ladungshülse (4) nach innen weist, und daß auf jede
Seite des zweiten Profilsteges (15) eine die
zentrische Öffnung (14) des Flansches (13) abdeckende
Folie (16, 17) geklebt ist und die beiden Folien
(16, 17) im Bereich der zentrischen Öffnung (14)
miteinander verklebt sind.
9. Patrone nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie
(16, 17) eine Aluminiumfolie ist.
10. Patrone nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aluminiumfolie (16, 17) eine
selbstklebende Folie ist.
11. Patrone nach Anspruch 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aluminiumfolie eine Dicke
zwischen 50 und 150 µm aufweist.
12. Patrone nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deutladung
(6) in der Ladungshülse (4) von der Verdämmung (10)
durch einen kolbenartigen Deckel (7) getrennt ist.
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