DE4031607C2 - Verfahren zur Herstellung eines fluorhaltigen Blockcopolymers - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines fluorhaltigen BlockcopolymersInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur
Herstellung eines fluorhaltigen Blockcopolymers, sie
betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung eines
fluorhaltigen Blockcopolymers mit guter
Lösungsmittelbeständigkeit.
JP 57 105 751 A offenbart elektrostatographische Träger
für Entwickler, die mit Blockcopolymeren eines
Molekulargewichts von 30.000 bis 1.200.000 beschichtet
sind. Diese Blockcopolymere können als Polymersegmente
ein Perfluoralkyl vinylether-Tetrafluorethylen-Vinyliden
fluorid Copolymer und ein Vinylidenfluorid-
Tetrafluorethylen Copolymer enthalten. Dieses Dokument
offenbart jedoch nicht die Verwendung einer mindestens
Jod oder Brom enthaltenden organischen Verbindung für die
Synthese des offenbarten Blockcopolymers.
Weitere fluorhaltige Polymere sind in DE-OS 32 27 044, DE OS 32 27 043,
WO 88/07063, EP 0 293 090 A, EP 0 100 889 A,
US 5 102 965, JP 63260914, JP 59 033 331 and Plast.
Massy (1990), 10, 19-25 offenbart.
Es ist leicht, ein Copolymer aus Tetrafluorethylen,
Vinylidenfluorid und Perfluor(methylvinylether) mit einem
hohen Gehalt an Vinylidenfluorid, z. B. in einem molaren
Verhältnis von 10/70/20, in hoher Ausbeute zu erhalten,
und zwar durch eine Polymerisation, bei der man die
Gesamtmengen der einzelnen Monomere auf einmal zugibt
(siehe das nachstehende Vergleichsbeispiel 2). Copolymere
mit niedrigem Vinylidenfluoridgehalt, die eine gute
Lösungsmittelbeständigkeit wie eine hohe Beständigkeit
gegenüber Methanol usw. aufweisen, werden gegenwärtig
jedoch in steigendem Maße nachgefragt.
Sogar wenn man versucht, ein Copolymer mit niedrigem
Vinylidenfluoridgehalt, beispielsweise eines mit dem wie
oben dargelegten molaren Verhältnis von 45/25/30, durch
Polymerisation zu erhalten, bei der man die Gesamtmengen
der einzelnen Monomeren auf einmal zugibt, ergibt sich
insofern ein Problem, als Vinylidenfluorid, das eine hohe
Polymerisationsreaktivität aufweist, vorzugsweise
polymerisiert wird, während das Tetrafluorethylen und der
Vinylether, die nur schwer zu copolymerisieren sind, als
Restgase zurückbleiben, und die Polymerisationsreaktion
wird schließlich in einer Ausbeute von ca. 60%
unterbrochen, was zu einer schlechten Produktivität führt
(siehe nachstehendes Vergleichsbeispiel 1).
Zur Überwindung dieses Problems ist es möglich, die Menge
an Polymerisationsinitiator zu erhöhen oder den
Polymerisationsinitiator aufgeteilt von Zeit zu Zeit
während der Polymerisation zuzufügen und dadurch die
Ausbeute zu erhöhen. Wenn aber zu viel
Polymerisationsinitiator verwendet wird, verschlechtern
sich die physikalischen Eigenschaften der vulkanisierten
Formkörper, insbesondere die Druckhärtung als ein
Kriterium für die Versiegelungseigenschaften.
Es ist auch möglich, die Ausbeute durch eine
Polymerisation auf der Grundlage einer aufgeteilten Zugabe
der einzelnen Monomeren zu steigern, in diesem Fall wird
aber der Polymerisationsinitiator in einer Menge
verwendet, die so gering ist wie diejenige für die
Polymerisation auf Basis einer einmaligen Zugabe der
Gesamtmengen der einzelnen Monomeren, und die Menge des
Vinylethers, der eine etwas geringere Reaktivität
aufweist, wird erhöht, um den Vinylidenfluoridgehalt
herabzusetzen, wobei sich die Zeiten für die aufgeteilte
Zugabe und demzufolge die Durchführungszeit und
Polymerisationszeit verlängern, was zu einer unpraktischen
Produktivität führt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren
zur Herstellung eines Copolymers aus Tetrafluorethylen,
Vinylidenenfluorid und Perfluor(methylvinylether) mit
niedrigem Vinylidenfluoridgehalt bereitzustellen, das eine
gute Lösungsmittelbeständigkeit aufweist.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es,
ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Copolymers in
hoher Ausbeute bereitzustellen.
Diese Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden gelöst,
indem man Tetrafluorethylen und Perfluor(methylvinylether)
in der Gegenwart einer organischen Verbindung, enthaltend
mindestens Jod oder Brom, copolymerisiert, im Anschluß
daran Tetrafluorethylen und Vinylidenfluorid dem
Reaktionssystem zuführt und die Polymerisationsreaktion
fortsetzt, wodurch ein fluorhaltiges Copolymer hergestellt
wird, das ca. 35 bis ca. 60 Mol%, vorzugsweise ca. 40 bis
ca. 55 Mol%, Tetrafluorethylen, ca. 10 bis ca. 30 Mol%,
vorzugsweise ca. 15 bis ca. 30 Mol%, Vinylidenfluorid und
ca. 15 bis ca. 50 Mol%, vorzugsweise ca. 20 bis ca. 40 Mol%,
Perfluor(methylvinylether) enthält.
In der ersten Stufe des vorliegenden Verfahrens werden
Tetrafluorethylen und Perfluor(methylvinylether) in der
Gegenwart einer organischen Verbindung, enthaltend
mindestens eines von Jod und Brom, copolymerisiert.
Als Verbindung, enthaltend mindestens Jod oder Brom,
können z. B. die folgenden Verbindungen verwendet werden:
- - RfJX, (offenbart in JP-OS 53-125491), worin Rf eine Fluor- oder Chlorfluorkohlenwasserstoffgruppe ist.
- - RJ1-2 (offenbart in JP-OS 60-221409), worin R eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen ist.
- - RBrX (offenbart in JP-OS 59-20310), worin R eine gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe ist.
- - Bromiertes Olefin (offenbart in JP-PS 54-1585), einschließlich Bromtrifluorethylen, 4-Brom-3,3,4,4-tetrafluorbuten-1 usw..
- - ROCX=CYZ (offenbart in JP-OS 60-195113), worin einer oder zwei von X, Y, und Z aus Brom und Jod ausgewählt sind, wobei die verbleibenden Reste Wasserstoff, Fluor oder Chlor sind, und R geradkettiges oder cyklisches Alkyl, Alkenyl oder Aryl ist.
- - Brom- oder jodhaltige Verbindungen oder perfluoraromatische Verbindungen, die durch Bromatome oder Bromalkylgruppen oder durch Jodatome oder Jodalkylgruppen polysubstituiert sind (offenbart in JP-OS 62-232107).
- - Organische Peroxide, enthaltend mindestens Jod oder Brom (offenbart in JP-OS 63-23907).
- - RBrnJm (offenbart in JP-OS 63-308008), worin R eine Fluor-, Chlorfluor-, Chlorkohlenwasserstoffgruppe oder eine Kohlenwasserstoffgruppe und n und m 1 oder 2 sind.
Diese organischen Verbindungen mit mindestens Jod oder
Brom werden im allgemeinen an die molekularen Enden
gebunden, um fluorhaltige Copolymere zu erzeugen, die
wirksam vernetzt sind. Die Bindung ist so auszuführen, daß
ca. 0,001 bis ca. 5 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,01 bis
ca. 3 Gewichtsprozent, an mindestens Jod oder Brom in den
entstehenden fluorhaltigen Copolymeren enthalten sein
können.
In der ersten Stufe werden Tetrafluorethylen und
Perfluor(methylvinylether) in die
Copolymerisationsreaktion einzeln oder in einer
Gasmischung eingeführt, um ersteres auf 40 und letzteres
auf 60 Mol% einzustellen, wenn z. B. ein fluorhaltiges
Blockcopolymer mit dem obigen bevorzugten
Comonomerzusammensetzungsverhältnis hergestellt werden
soll, und es wird mindestens Jod oder Brom aus der
entsprechenden Verbindung, die mindestens Jod oder Brom
enthält, durch radikalische Abspaltung infolge der Wirkung
einer organischen Peroxid-Radikalerzeugungsquelle
freigesetzt. Die Monomeren von Tetrafluorethylen und
Perfluor(methylvinylether) werden addiert und wachsen
infolge der hohen Reaktivität der erzeugten Radikale,
wodurch sich statistische Polymerisationspolymerketten
bilden.
In der zweiten Stufe wird im Anschluß an die erste Stufe
die Polymerisationsreaktion fortgesetzt, indem man
Tetrafluorethylen und Vinylidenfluorid dem Reaktionssystem
zuführt.
Bei der Copolymerisationsreaktion der zweiten Stufe wird
eine Gasmischung aus 40 Mol% Tetrafluorethylen und 60 Mol%
Vinylidenfluorid in das Reaktionssystem eingeführt und dem
Additionswachstum an den statistischen
Polymerisationspolymerketten der ersten Stufe zusammen mit
der restlichen Gasmischung aus Tetrafluorethylen und
Perfluor(methylvinylether) aus der ersten Stufe als eine
Mischung von 3 Arten der Monomeren unterzogen, wodurch
fluorhaltige Blockcopolymere hergestellt werden, die
mindestens eines von Jod und Brom an die Molekülenden
gebunden enthalten.
Die Copolymerisationsreaktion zwischen den einzelnen
Monomeren kann durch Emulsions-, Suspensions-,
Lösungspolymerisation usw., vorzugsweise durch
Emulsionspolymerisation, ausgeführt werden. Es ist
bevorzugt, einen Polymerisationsinitiator zu verwenden,
wie er in einem Redoxsystem vorliegt. Die
Copolymerisationsreaktion wird bei einer Temperatur von
ca. 20 bis ca. 80°C, vorzugsweise ca. 40 bis 60°C,
durchgeführt, und zwar unter Schutz der Enden der
entstehenden Copolymere.
Im Falle der Suspensionspolymerisation wird die
Copolymerisationsreaktion in einem Dispersionszustand der
Monomeren in Wasser durchgeführt, wobei man einen
Polymerisationsinitiator, wie organische Peroxide,
fluorhaltige organische Peroxide, organische
Azoverbindungen, fluorhaltige organische Azoverbindungen
usw., verwendet, und zwar direkt wie er ist oder als eine
Lösung in einem Lösungsmittel, wie Trifluortrichlorethan,
Methylchloroform, Dichlortetrafluorethan,
Difluortetrachlorethan usw.
Im Falle der Lösungspolymerisation wird die
Copolymerisationsreaktion in einem
Polymerisationslösungsmittel mit einem geringeren
Kettenübertragungsvermögen wie
Perfluor-(1,2-dimethylcyclobutan),
Perfluor(1,2-dichlorethan), Perfluor(1,2,2-trichlorethan),
Perfluorcyclohexan, Perfluortributylamin, alpha,
omega-Dihydroperfluorpolymethylen,
Perfluor(methoxypolyethoxyethan), Perfluorcyclobutan,
t-Butanol usw. durchgeführt, wobei man einen
Polymerisationsinitiator, wie organische Peroxide,
fluorhaltige organische Peroxide, organische
Azoverbindungen, fluorhaltige organische Azoverbindungen
usw., einsetzt.
Im Falle der Emulsionspolymerisation wird ein
wasserlöslicher Polymerisationsinitiator, wie anorganische
Peroxide, z. B. Persulfate, Wasserstoffperoxid, Perchlorate
usw., organische Peroxide, z. B. t-Butylhydroperoxid,
Disuccinylperoxid usw., verwendet.
Die anorganischen Peroxide werden auch in einem
Redoxsystem zusammen mit einem reduzierenden Mittel, wie
Sulfiten, Hyposulfiten, Ascorbaten usw., verwendet. Der
Einsatz eines emulgierenden Mittels, wie fluorhaltige
Carboxylate, fluorhaltige Sulfonate usw., ist ebenfalls
möglich, um eine stabile Dispersion der Polymerpartikel in
der flüssigen Polymerisationsmischung zu erreichen oder
einen Anstieg der Polymerkonzentration oder die Ablagerung
von Polymeren im Polymerisationsbehälter zu verhindern.
Indem man ca. 1 bis ca. 5 Gewichtsprozent, vorzugsweise
ca. 1,5 bis ca. 3 Gewichtsprozent, bezogen auf wässrige
Phase, eines fluorierten Alkohols, der sowohl in Wasser
als auch den fluorhaltigen Monomeren löslich ist, der
wässrigen Phase der in die Copolymerisationsreaktion
eingeführten Mischung zufügt, vermag der zugefügte
fluorierte Alkohol die Löslichkeit der fluorhaltigen
Monomeren in der wässrigen Phase zu steigern, wodurch er
zum Transfer der Monomere aus den im wässrigen Medium
suspendierten flüssigen Tröpfchen an die
Polymerisationsstellen beiträgt. Der zu diesem Zwecke
eingesetzte fluorierte Alkohol schließt z. B.
Trifluorethanol, Hexafluorisopropanol,
omega-Hydro-2,2,3,3-tetrafluorpropanol usw. ein.
Die oben aufgeführten verschiedenen
Polymerisationsreaktionen werden im allgemeinen bei einer
Temperatur von ca. -30 bis ca. 150°C, jedoch bei einer
Temperatur von ca. 0 bis ca. 50°C im Falle des Vorliegens
eines Redoxsystems, durchgeführt. Der Polymerisationsdruck
ist nicht besonders eingeschränkt, und es kann ein breiter
Druckbereich in Abstimmung mit den angestrebten
Polymerisationsgeschwindigkeiten und -graden angewandt
werden, er liegt im allgemeinen innerhalb ca. 1 bis 100 kg/cm2.
Die gemäß des vorliegenden Verfahrens erhaltenen
fluorhaltigen Blockcopolymere können gemäß an sich gut
bekannter verschiedener Vulkanisationsverfahren gehärtet
werden, z. B. dem Peroxid-Vulkanisationsverfahren unter
Verwendung eines organischen Peroxids, einem
Polyamin-Vulkanisationsverfahren unter Verwendung einer
Polyaminverbindung, einem Polyol-Vulkanisationsverfahren
unter Verwendung einer Polyhydroxyverbindung oder einem
Bestrahlungsverfahren unter Anwendung actinischer
Strahlen, Elektronenstrahlen usw.. Unter diesen
Vulkanisationsverfahren ist das
Peroxid-Vulkanisationsverfahren besonders bevorzugt, weil
das gehärtete Elastomer eine hohe mechanische Festigkeit
aufweist und sich durch die Struktur der Vernetzungspunkte
stabile Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen bilden, wodurch
ein Vulkanisationsprodukt mit guter Beständigkeit
gegenüber Chemikalien und Lösungsmitteln bereitgestellt
wird.
Das organische Peroxid zur Verwendung im
Peroxid-Vulkanisationsverfahren schließt z. B.
2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy)hexan,
2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy)hexin-3, Benzoylperoxid,
Bis(2,4-dichlorbenzoylperoxid, Dicumylperoxid,
Di-t-butylperoxid, t-Butylcumylperoxid,
t-Butylperoxybenzol,
1,1-Bis(t-butylperoxy)-3,5,5-trimethylcyclohexan,
2,5-Dimethylhexan-2,5-dihydroxyperoxid, alpha,
alpha'-Bis(t-butylperoxy)-p-diisopropylbenzol,
2,5-Dimethyl-2,5-di(benzylperoxy)hexan,
t-Butylperoxyisopropylcarbonat usw. ein.
Im Peroxid-Vulkanisationsverfahren, bei dem man diese
organischen Peroxide verwendet, wird eine polyfunktionelle
ungesättigte Verbindung, wie Tri(meth)allylisocyanurat,
Tri(meth)allylcyanurat, Tri(meth)allyltrimellitat,
N,N'-m-Phenylenbismaleimid, Diallylphthalat,
Tris(diallylamin)-s-triazin, Triallylphosphit,
1,2-Polybutadien, Ethylenglycoldiacrylat,
Diethylenglycoldiacrylat usw., üblicherweise als
Covernetzungsmittel eingesetzt, um bessere
Vulkanisationseigenschaften, mechanische Festigkeit und
Druckhärtung zu erhalten.
Hydroxide, Oxide, Carbonate usw. von Metallen, wie
Hydroxide von Calcium, Magnesium, Barium, Natrium,
Lithium, Kalium, Zink, Eisen(III) usw., Oxide von Calcium,
Magnesium, Kupfer, Zink, Blei, Natrium, Kalium, Barium
usw. und Carbonate von Calcium, Magnesium, Zink, Natrium,
Kalium, Lithium usw. oder basisches Bleiphosphat usw.
werden als Vernetzungshilfsstoff verwendet, abhängig vom
angestrebten Zweck.
Die vorgenannten einzelnen Komponenten werden dem
Peroxid-Vulkanisationssystem im allgemeinen in den
folgenden Anteilen zugefügt: ca. 0,1 bis ca. 10
Gewichtsteile, vorzugsweise ca. 0,5 bis ca. 5
Gewichtsteile, organisches Peroxid, ca. 0,1 bis ca. 15
Gewichtsteile, vorzugsweise 0,5 bis ca. 10 Gewichtsteile,
Vernetzungsmittel und nicht mehr als ca. 15 Gewichtsteile
eines Vernetzungshilfsstoffes werden pro 100 Gewichtsteile
des fluorhaltigen Blockcopolymers verwendet.
Die vorgenannten einzelnen Komponenten für das
Vulkanisationssystem können dem fluorhaltigen
Blockcopolymer direkt wie sie sind zugefügt und damit
verknetet werden, oder sie können mit Ruß, Kieselsäure,
Ton, Talk, Diatomeenerde, Bariumsulfat usw. verdünnt oder
als eine Masterbatch-Dispersion in Kombination mit dem
fluorhaltigen elastischen Copolymer eingesetzt werden.
Neben den vorgenannten einzelnen Komponenten kann das
Vulkanisationssystem ferner an sich bekannte Füllstoffe,
Verstärkungsmittel, Weichmacher, Schmiermittel,
Verarbeitungshilfstoffe, Pigmente usw. in entsprechenden
Kombinationen enthalten.
Die Vulkanisation kann durch Vermischen der vorgenannten
jeweiligen Komponenten mittels üblicher Mischverfahren
erfolgen, wie durch Mischen mittels Walzen oder Knetern,
einen Bambury-Mischer, Lösungsmischen usw., worauf erhitzt
wird. Das Erhitzen wird bei ca. 100 bis ca. 250°C über ca.
1 bis ca. 120 Minuten für die Primärvulkanisation und bei
ca. 150 bis ca. 300°C von 0 bis ca. 30 h für die
Sekundärvulkanisation durchgeführt.
Gemäß dem vorliegenden Verfahren kann ein Blockcopolymer
aus Tetrafluorethylen, Vinylidenfluorid und
Perfluor(methylvinylether) mit einem niedrigen
Vinylidenfluoridgehalt in hoher Ausbeute hergestellt
werden, welches eine gute Lösungsmittelbeständigkeit
aufweist.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf
die Beispiele und Vergleichsbeispiele beschrieben.
1,000 g von Sauerstoff befreites demineralisiertes Wasser,
4,2 g Ammoniumperfluoroctanat als oberflächenaktives
Mittel, 3 g Dinatriumhydrogenphosphat-dodecahydrat als
Puffer, 12 g einer 5%igen wässrigen Natriumhydroxidlösung,
1,63 g 1-Jod-2-bromperfluorethan, 0,8 g Ammoniumpersulfat
als Polymerisationsinitiator und 10 g Hexafluorisopropanol
als Dispergiermittel wurden in einen mit einem Rührer
versehenen Autoklav mit einem Fassungsvermögen von 3 l
gegeben, und dann wurde der ganze Autoklav auf -30°C
gekühlt.
Dann wurde der Innenraum des Autoklav gründlich mit
Stickstoff gespült und nach Entfernung des Stickstoffs
wurden 295 g Perfluor(methylvinylether) und 118 g
Tetrafluorethylen aufeinanderfolgend in den Autoklav unter
Druck eingeführt. Dann wurde die Temperatur des
Reaktionssystems auf 50°C angehoben und der Autoklav
gerührt, um die Polymerisationsreaktion zu starten.
Der Druck von 16,5 kg/cm2 am Anfang der Reaktion wurde
nach 26 h auf 10,5 kg/cm2 herabgesetzt, und zu diesem
Zeitpunkt wurden 117 g Gasmischung aus Vinylidenfluorid
und Tetrafluorethylen in einem molaren Verhältnis von
ersterem zu letzterem von 60 : 40 in den Autoklav unter
Druck eingeführt. Durch die Einführung der Gasmischung
unter Druck wurde der Autoklavendruck auf 25,0 kg/cm2
wieder angehoben. Dann wurde die Reaktion über weitere
19 h fortgesetzt und der Druck erneut auf 2,5 kg/cm2
abgesenkt. Nachdem festgestellt wurde, daß der Druck sich
nicht mehr erniedrigte, wurde die unreagierte Gasmischung
aus dem Autoklav herausgespült, um die
Polymerisationsreaktion zu unterbrechen.
Eine 5%ige wässrige Natriumchloridlösung wurde der sich
ergebenden wässrigen Emulsion zugefügt, um das Produkt zu
koagulieren. Das koagulierte Produkt wurde mit Wasser
gewaschen und getrocknet, wodurch 479 g gummiartiges
Copolymer mit den folgenden Eigenschaften erhalten wurden
(Ausbeute: 90,2%).
Zusammensetzung gemäß 19F-NMR-Analyse (Mol%):
| Tetrafluorethylen | 43 |
| Vinylidenfluorid | 22 |
| Perfluor(methylvinylether) | 35 |
Mooney-Viskosität ML1+10
(121°C): 101 pts
Wie in Beispiel 1 wurde die Polymerisationsreaktion
begonnen, jedoch ohne den Einsatz von Hexafluorisopropanol
als Dispergiermittel, und als der Druck von 16,1 kg/cm2
an Anfang der Reaktion auf 9,3 kg/cm2 nach 23 h
abgesunken war, wurden die Gasmischung in den Autoklav
unter Druck eingeführt und der Druck wieder auf 24,1 kg/cm2
durch die Einführung der Gasmischung unter Druck
angehoben. Dann wurde die Reaktion für weitere 18,5 h
fortgesetzt, bis sich der Druck erneut auf 2,4 kg/cm2
erniedrigte.
Durch ähnliche aufeinanderfolgende Behandlungsstufen
wurden 465 g gummiartiges Produkt mit den folgenden
Eigenschaften erhalten: (Ausbeute: 87,5%).
Zusammensetzung gemäß 19F-NMR-Analyse (Mol%):
| Tetrafluorethylen | 44 |
| Vinylidenfluorid | 23 |
| Perfluor(methylvinylether) | 33 |
Mooney-Viskosität ML1+10
(121°C): 91 pts
Wie in Beispiel 1 wurde die Polymerisationsreaktion
begonnen, jedoch ohne den Einsatz von Hexafluorisopropanol
als Dispergiermittel, und als der Druck von 17,2 g k/cm2
am Beginn der Reaktion auf 12,3 kg/cm2 nach 7,5 h
abgefallen war, wurde die Gasmischung in den Autoklav
unter Druck eingeführt und der Druck erneut auf 24,4 kg/cm2
durch die Einführung der Gasmischung unter Druck
angehoben. Dann wurde die Reaktion für weitere 17 h
fortgesetzt, bis sich der Druck erneut auf 4,0 kg/cm2
erniedrigte.
Durch ähnliche aufeinanderfolgende Behandlungsstufen
wurden 444 g gummiartiges Produkt mit den folgenden
Eigenschaften erhalten (Ausbeute: 83,5%).
Zusammensetzung gemäß 19F-NMR-Analyse (Mol%):
| Tetrafluorethylen | 44 |
| Vinylidenfluorid | 23 |
| Perfluor(methylvinylether) | 33 |
Mooney-Viskosität ML1+10
(121°C): 74 pts
Wie in Beispiel 1 wurde die Polymerisationsreaktion
begonnen, jedoch unter Abänderung der Menge an
1-Jod-2-bromperfluorethan auf 2,45 g und ohne den Einsatz
von Hexafluorisopropanol als Dispergiermittel, und als der
Druck von 17,0 kg/cm2 am Beginn der Reaktion sich nach 6 h
auf 14,5 kg/cm2 erniedrigte, wurde die Gasmischung in
den Autoklav unter Druck eingeführt und der Druck durch
die Einführung der Gasmischung unter Druck auf 25,4 kg/cm2
wieder angehoben. Dann wurde die Reaktion für
weitere 15,5 h fortgesetzt, bis sich der Druck erneut auf
5,8 kg/cm2 erniedrigte.
Durch ähnliche aufeinanderfolgende Behandlungsstufen
wurden 426 g gummiartiges Produkt mit den folgenden
Eigenschaften erhalten (Ausbeute: 80,0%).
Zusammensetzung gemäß 19F-NMR-Analyse (Mol%):
| Tetrafluorethylen | 41 |
| Vinylidenfluorid | 23 |
| Perfluor(methylvinylether) | 37 |
Mooney-Viskosität ML1+10
(121°C): 25 pts
Entsprechend Beispiel 1 wurde die Polymerisationsreaktion
begonnen, indem man aufeinanderfolgend 295 g
Perfluor(methylvinylether), 178 g Tetrafluorethylen und
57 g Vinylidenfluorid in den Autoklav unter Druck
einführte, dann die Temperatur des Reaktionssystems auf
50°C anhob und den Autoklav ohne Einsatz von
Hexafluorisopropanol als Dispergiermittel rührte.
Der Druck von 26,8 kg/cm2 am Beginn der Reaktion
erniedrigte sich nach 20 h auf 8,5 kg/cm2, und nachdem
festgestellt wurde, daß sich der Druck nicht mehr
erniedrigte, wurde das unreagierte Gas aus dem
Reaktionssystem herausgespült, um die
Polymerisationsreaktion zu unterbrechen.
Durch dieselben aufeinanderfolgenden Behandlungsstufen wie
in Beispiel 1 wurden 345 g gummiartiges Copolymer mit den
folgenden Eigenschaften erhalten (Ausbeute: 65,0%).
Zusammensetzung gemäß 19F-NMR-Analyse (Mol%):
| Tetrafluorethylen | 44,5 |
| Vinylidenfluorid | 29 |
| Perfluor(methylvinylether) | 26,5 |
Mooney-Viskosität ML1+10
(121°C): 79 pts
Entsprechend Beispiel 1 wurde die Polymerisationsreaktion
begonnen, indem man aufeinanderfolgend 166 g
Perfluor(methylvinylether), 50 g Tetrafluorethylen und 224 g
Vinylidenfluorid in den Autoklav unter Druck einführte,
wobei die Menge an 1-Jod-2-bromperfluorethan auf 2,0 g
abgeändert wurde, und zwar ohne den Einsatz von
Hexafluorisopropanol als Dispergiermittel. Dann wurde die
Temperatur des Reaktionssystems auf 50°C angehoben und der
Autoklav gerührt.
Der Druck von 26,8 kg/cm2 am Beginn der Reaktion
erniedrigte sich nach 20 h auf 8,5 kg/cm2, und nachdem
festgestellt wurde, daß sich der Druck nicht mehr
erniedrigte, wurde das unreagierte Gas aus dem
Reaktionssystem gespült, um die Polymerisationsreaktion zu
unterbrechen.
Durch dieselben aufeinanderfolgenden Behandlungsstufen wie
in Beispiel 1 wurden 437 g gummiartiges Copolymer mit den
folgenden Eigenschaften erhalten (Ausbeute: 98,0%).
Zusammensetzung gemäß 19F-NMR-Analyse (Mol%):
| Tetrafluorethylen | 11 |
| Vinylidenfluorid | 70 |
| Perfluor(methylvinylether) | 19 |
Mooney-Viskosität ML1+10
(121°C): 62 pts
Es wurden 2 Gewichtsteile Ruß MT, 2 Gewichtsteile
2,5-Dimethyl-di(2,5-t-butylperoxy)hexan (Konzentration: 40
Gewichtsprozent, wobei der Rest zugefügte Diatomeenerde
ist), 7 Gewichtsteile Triallylisocyanurat (Konzentration:
40 Gewichtsprozent, wobei der Rest zugefügte Diatomeenerde
ist; 10 Gewichtsteile für Vergleichsbeispiel 2) und 3
Gewichtsteile Bleioxid (6 Gewichtsteile für
Vergleichsbeispiel 2) zu 100 Gewichtsteilen eines jeden
der in den vorstehenden Beispielen 1 bis 4 und
Vergleichsbeispielen 1 bis 2 erhaltenen fluorhaltigen
Copolymere gegeben. Die sich ergebenden Mischungen wurden
mittels Walzen vermischt, um die fluorhaltigen
Elastomerzusammensetzungen herzustellen.
Die so erhaltenen Zusammensetzungen wurden vulkanisiert
und zu Platten und P-24 O-Ringen geformt, und zwar durch
Primärvulkanisation bei 180°C über 10 Minuten und
Sekundärvulkanisation bei 200°C über 22 h. An den so
erhaltenen Platten wurden im Normalzustand physikalische
Eigenschaften gemessen und das
Volumenveränderungsverhältnis ermittelt, und zwar durch
Eintauchen in Aceton bei 25°C über 70 h gemäß JIS
K-6301-Verfahrensweise. An den so erhaltenen O-Ringen
wurde die Druckhärtung bei 25% Kompression bei 200°C über
70 h gemessen. Die Ergebnisse sind in der folgenden
Tabelle angegeben.
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung eines fluorhaltigen
Blockcopolymers, wobei man Tetrafluorethylen und
Perfluor(methylvinylether) in der Gegenwart einer
organischen Verbindung, enthaltend mindestens Jod oder
Brom, copolymerisiert, im Anschluß daran
Tetrafluorethylen und Vinylidenfluorid dem
Reaktionssystem zuführt und die
Polymerisationsreaktion fortsetzt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das fluorhaltige Blockcopolymer 35 bis 60 Mol%
Tetrafluorethylen und 15 bis 50 Mol%
Perfluor(methylvinylether) enthält, wobei der Rest
Vinylidenfluorid ist.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das fluorhaltige Blockcopolymer 40 bis 55 Mol%
Tetrafluorethylen und 20 bis 40 Mol%
Perfluor(methylvinylether) enthält, wobei der Rest
Vinylidenfluorid ist.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
0,001 bis 5 Gewichtsprozent der organischen
Verbindung, enthaltend mindestens Jod oder Brom, an
die Enden des Copolymermoleküls gebunden sind.
5. Verfahren gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
0,01 bis 3 Gewichtsprozent der organischen Verbindung
mit mindestens Jod oder Brom an die Enden des
Copolymermoleküls gebunden sind.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Copolymerisation durch Emulsions-, Suspensions-
oder Lösungspolymerisation ausgeführt wird.
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