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DE4031501C1 - - Google Patents

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Publication number
DE4031501C1
DE4031501C1 DE19904031501 DE4031501A DE4031501C1 DE 4031501 C1 DE4031501 C1 DE 4031501C1 DE 19904031501 DE19904031501 DE 19904031501 DE 4031501 A DE4031501 A DE 4031501A DE 4031501 C1 DE4031501 C1 DE 4031501C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elements
heat treatment
auxiliary
treatment device
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19904031501
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard 7840 Muellheim De Grau
Hermann 7336 Uhingen De Guettler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zinser Textilmaschinen GmbH filed Critical Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority to DE19904031501 priority Critical patent/DE4031501C1/de
Priority to EP91113718A priority patent/EP0480143A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4031501C1 publication Critical patent/DE4031501C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/28Heating or cooling arrangements for yarns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Transportieren von je­ weils auf einem Trägerelement aufrechtstehenden Kopsen von we­ nigstens einer Ringspinnmaschine durch eine Wärmebehandlungs­ einrichtung hindurch zu einer Spulmaschine, wobei die Träger­ elemente zu gemeinsam in der Wärmebehandlungseinrichtung zu be­ handelnden Chargen mit jeweils vorbestimmter Anzahl von Träger­ elementen zusammengefaßt werden, und eine Verbundanlage zum Durchführen des Verfahrens.
Es ist bekannt (DE 35 08 942 A1), in eine Verbundanlage zwischen einer Ringspinnmaschine und einer Spulmaschine, die auf der Ringspinnmaschine erzeugte Kopse zu einer Spulmaschine führt und die leeren Hülsen von der Spulmaschine zurück zu der Ringspinnmaschine führt, eine Garndämpfungseinrichtung zu integrieren, die von den Kopsen durchlaufen wird. Die Kopse werden an der Ringspinnmaschine auf Kopsträger aufgesteckt, die an einem Transportband angebracht sind und die mit dem Trans­ portband in die Garndämpfungseinrichtung einlaufen und dort angehalten werden. In der Garndämpfungseinrichtung werden den perforierten Kopshülsen Garndämpfungselemente zugestellt, die als Dampfauslässe ausgebildet sind. Nach dem erfolgten Dämpfen werden die Garndämpfungselemente zurückgezogen, wonach die Kopse durch ein weiteres taktweises Einschalten des Transport­ bandes aus der Garndämpfungseinrichtung herausgefahren werden.
Bei bekannten Verbundanlagen der eingangs genannten Art (DE 38 05 649 A1 und DE 38 35 633 A1) werden die Kopse auf Trägerele­ mente aufgesteckt, die auf Transportbändern in einem Trans­ portweg von einer Ringspinnmaschine zu einer Spulmaschine durch eine Wärmebehandlungseinrichtung hindurchgeführt werden, die aus einer Kammer besteht, in der jeweils eine Charge von Trägerele­ menten mit Kopsen aufgenommen wird.
Um den Energieverbrauch bei der Wärmebehandlung zu verringern, wird vorgesehen, daß auf die zugeführten Trägerelemente einzel­ ne Glocken o. dgl. aufgesetzt werden, die jeweils eine eigene Wärmebehandlungskammer für einen Kops bilden. Um in der Wärme­ behandlungseinrichtung die Glocken korrekt den Trägerelementen mit den Kopsen zustellen zu können, müssen die Trägerelemente sich jeweils in einer definierten Position in der Wärmebehand­ lungseinrichtung befinden. Diese Bedingung ist einfach einzu­ halten, wenn die Trägerelemente vollständige Chargen bilden, d. h. eine Charge jeweils aus der vorbestimmten Anzahl von Trä­ gerelementen besteht. Diese in einer oder mehreren Reihen in der Wärmebehandlungseinrichtung angeordneten Trägerelemente stoßen dann aneinander und befinden sich in definierten Posi­ tionen. Diese Chargen lassen sich dann paketartig durch die Wärmebehandlungseinrichtung, beispielsweise eine Dämpfvorrich­ tung, hindurchschieben. In der Praxis kann es jedoch vorkommen, daß in bestimmten Fällen keine vollständigen Chargen zusammen­ gestellt werden, da die Anzahl von Trägerelementen nicht aus­ reicht. Dies kann beispielsweise der Fall sein, weil die Ge­ samtzahl der Kopse eines Abzuges der Ringspinnmaschine kein ganzzahliges Vielfaches der eine Charge bildenden Anzahl der Trägerelemente darstellt, oder weil in der Zufuhr von den Trä­ gerelementen eine Hemmung aufgetreten ist. In diesem Fall wird keine vollständige Charge mehr zusammengestellt, so daß dann die Trägerelemente in der Wärmebehandlungseinrichtung nicht mehr an definierte Stellen gelangen und gegebenenfalls auch nicht mehr in der korrekten Form aus der Wärmebehandlungsein­ richtung ausgegeben werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, sicherzustellen, daß immer eine korrekte Wärmebehandlung durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Chargen automatisch auf die Vollständigkeit der Anzahl von Trägerelementen über­ wacht werden, und daß bei einer unvollständigen Anzahl von Trä­ gerelementen die betreffende Charge mit in der Grundabmessung einem Trägerelement entsprechenden Hilfselementen automatisch aufgefüllt wird, die einem Nebenkreislauf für die Hilfselemente entnommen werden und die nach Durchlaufen der Wärmebehandlungs­ einrichtung ausgesondert und an den Nebenkreislauf zurückgege­ ben werden.
Durch diese Ausbildung wird der Fall ausgeschlossen, daß un­ vollständige Chargen in die Wärmebehandlungseinrichtung einge­ führt werden. Es werden jeweils vollständige Chargen zusammen­ gestellt, die aus Trägerelementen und gegebenenfalls den Hilfs­ elementen bestehen, so daß dabei sichergestellt ist, daß die Trägerelemente mit den Kopsen immer an den definierten Positio­ nen stehen.
Zur Lösung der gleichen Aufgabe wird bei einer Verbundanlage zwischen wenigstens einer Ringspinnmaschine und einer Spulma­ schine mit einer Transporteinrichtung für jeweils einen Kops aufrechtstehend aufnehmende Trägerelemente, mit einer in die Transporteinrichtung integrierten Wärmebehandlungseinrichtung und mit Mitteln zum Zusammenfassen von jeweils in die Wärmebe­ handlungseinrichtung einlaufenden Chargen aus jeweils einer vorbestimmten Anzahl von Trägerelementen vorgesehen, daß Mittel zum Überwachen jeder Charge auf die Vollständigkeit der Anzahl der Trägerelemente vorhanden sind, die über eine Steuerung mit einer Auffülleinrichtung zum Auffüllen einer unvollständigen Charge mit in ihren Grundabmessungen einem Trägerelement ent­ sprechenden Hilfselementen verbunden sind, die Bestandteil eines Nebenkreislaufs für diese Hilfselemente ist, der zusätz­ lich zu der vor der Wärmebehandlungseinrichtung befindlichen Auffülleinrichtung mit einer nach der Wärmebehandlungseinrich­ tung angeordneten Einrichtung zum Aussondern und Zurückgeben der Hilfselemente in den Nebenkreislauf versehen ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestell­ ten Ausführungform und den Unteransprüchen.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine Verbundanlage zwischen einer Ringspinnmaschine und einer Spulmaschine, in die eine Wärmebehandlungseinrichtung integriert ist,
Fig. 2 eine Draufsicht in vergrößertem Maßstab auf eine Ein­ richtung zum Aussondern und Zurückgeben von Hilfsele­ menten in einen Nebenkreislauf,
Fig. 3a einen Schnitt entlang der Linie III-IIIa der Fig. 2 und
Fig. 3b und 3c einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2, wobei einmal ein Hilfselement und zum anderen ein Trägerelement mit einem Kops sich im Bereich der Einrichtung zum Aussondern und Zurückgeben der Hilfselemente befindet.
In Fig. 1 ist schematisch eine Verbundanlage zwischen einer nur angedeuteten Ringspinnmaschine (10) und einer ebenfalls nur an­ gedeuteten Spulmaschine (11) dargestellt. Von der Ringspinnma­ schine (10) werden an einer Vielzahl von auf beiden Seiten der Maschine angeordneten Spinnstellen Kopse (12) ersponnen, die der Spulmaschine (11) zugeführt werden. Die Spulmaschine (11) nimmt das Garn von den Kopsen auf und wickelt es zu großen Kreuzspulen.
Die Kopse (12) werden mittels einer Transporteinrichtung (13) von der Ringspinnmaschine (10) zu der Spulmaschine (11) geför­ dert. Dabei befinden sich die Kopse (12) aufrechtstehend auf Trägerelementen (14), die eine kreisscheibenförmige Grundplatte (15) aufweisen, von der zentrisch über einen verdickten Ansatz (16) ein Zapfen (17) aufragt, auf welchen die Kopse (12) mit ihren Hülsen aufgesteckt sind. Die Trägerelemente (14) stehen auf Transportbändern (18, 19, 20) der Transporteinrichtung (13) auf, die in Fig. 1 nur angedeutet sind, um das Grundprinzip darzu­ stellen. Die Transportbänder (18, 19, 20) verlaufen entlang der Ringspinnmaschine (10) und der Spulmaschine (19) und dienen in bekannter Weise zum Transport der Trägerelemente (14) mit vol­ len Kopsen (12) oder zum Rücktransport der leeren Spulenhülsen (21). Die Transporteinrichtung (13) enthält im Bereich der Ring­ spinnmaschine (10) und der Spulmaschine (11) noch weitere Ele­ mente, die durch den Stand der Technik bekannt sind und die hier nicht dargestellt sind.
In die Transporteinrichtung (13) ist eine Wärmebehandlungsein­ richtung (22) integriert, die beispielsweise aus einer Dämpf­ einrichtung und einer Trockeneinrichtung besteht. In die Wärme­ behandlungseinrichtung (22) werden jeweils Trägerelemente (14) mit Kopsen (12) (gegebenenfalls auch mit leeren Spulenhülsen (21) oder nur teilweise bewickelten Spulenhülsen (21) in Char­ gen (23, 24, 25, 26) eingeführt, die jeweils eine bestimmte An­ zahl von Trägerelementen (14) enthalten sollen; bei dem darge­ stellten Ausführungsbeispiel jeweils 12 Trägerelemente (14), die in zwei Sechserreihen angeordnet sind.
Die Chargen (23, 24, 25, 26) werden auf einer Führungsschiene (27) vor der Wärmebehandlungseinrichtung (22) zusammengestellt und durch diese hindurchgeführt. Dazu weist die Führungsschiene (27) vor der Wärmebehandlungseinrichtung (22) eine der Länge einer Charge (23) entsprechende Länge auf. Die Führungsschiene (27) durchläuft die Wärmebehandlungseinrichtung (22) und er­ streckt sich mit einer wenigstens der Länge einer Charge (26) entsprechenden Länge noch über die Wärmebehandlungseinrichtung (22) hinaus. Innerhalb der Wärmebehandlungseinrichtung (22) be­ sitzt die Führungsschiene (27) eine der Länge zweier Chargen (24 und 25) entsprechende Länge. An die Führungsschiene (27) angeschlossen ist das zur Spulmaschine (11) führende Transport­ band (19), wie nachfolgend noch erläutert werden wird.
Das Zusammenstellen der Chargen (23, 24, 25, 26) auf der Füh­ rungsschiene (27) vor der Wärmebehandlungseinrichtung (22) er­ folgt durch das Zuführen von Trägerelementen (14) von der Ring­ spinnmaschine (10) auf die Führungsschiene (27). Dazu ist an das Transportband (18) eine nicht näher bezeichnete Umlenkein­ richtung, beispielsweise eine Rutsche o. dgl., angeschlossen, durch die jeweils zwei Trägerelemente (14) lotrecht zur Längs­ richtung der Führungsschiene (27) im Bereich ihres Stirnendes auf diese aufgeschoben werden. Diese jeweils zwei Trägerelemen­ te (14) werden mit Hilfe eines Schiebers (28) einer Schubein­ richtung (29) nun auf der Förderschiene (27) so weit in Rich­ tung der Wärmebehandlungseinrichtung (22) nach vorne geschoben, daß im Bereich des Stirnendes der Führungsschiene (27) genügend Raum vorhanden ist, um weitere zwei Trägerelemente (14) von dem Transportband (18) auf die Führungsschiene (27) zu schieben. Anschließend werden auch diese beiden Trägerelemente durch die Schubeinrichtung (29) nach vorne geschoben, so daß die Chargen (23, 24, 25, 26) von Trägerelementen (14) schubweise aufgebaut werden.
Für den Fall, daß vor der Wärmebehandlungseinrichtung (22) auf der Führungsschiene (27) noch keine vollzählige Charge (23) vorhanden ist und das Transportband (18) keine weiteren Träger­ elemente (14) mehr zuführt, ist die Transporteinrichtung (13) mit einem Nebenkreislauf (31) versehen, der der Führungsschiene (27) vor der Wärmebehandlungseinrichtung (22) ersatzweise eine entsprechende Anzahl von Hilfselementen (30) zuführt. Dazu ist der Führungsschiene (27) auf der der Umlenkeinrichtung des Transportbandes (18) gegenüberliegenden Seite eine Auffüllein­ richtung (32) zugeordnet, die eine Anzahl von Hilfselementen (30) bereithält. Um sicherzustellen, daß auch dann, wenn keine Trägerelemente (14) mit Kopsen (12) mehr nachgeliefert werden, alle Trägerelemente (14) aus der Wärmebehandlungseinrichtung (22) herausgebracht werden, ist eine Anzahl von Hilfselementen (30) notwendig, die zwei Chargen (23, 24, 25, 26) entspricht. Um auch sicherzustellen, daß zudem noch alle wärmebehandelten Trägerelemente (14) mit den Kopsen (12) nach der Wärmebehand­ lungseinrichtung (22) die Führungsschiene (27) verlassen und an das Transportband (19) übergeben werden, ist eine Anzahl erfor­ derlich, die wenigstens dem Dreifachen der Anzahl der Träger­ elemente (14) entspricht, die für eine Charge (23, 24, 25, 26) benötigt werden.
Um der Führungsschiene (27) eine Anzahl von Hilfselementen (30) Zuzuführen, die der Anzahl von für eine vollzählige Charge (23) noch fehlenden Trägerelementen (14) entspricht, ist eine Detek­ toreinrichtung (40) vorgesehen, die die Zufuhr von Trägerele­ menten (14) vom Transportband (18) überwacht. Die Detektorein­ richtung (40) ist im Bereich des Stirnendes der Führungsschiene (27) so angeordnet, daß sie auf die in Transportrichtung linke Sechserreihe der Charge (23) gerichtet ist. Dadurch kann sie neben der Zufuhr von Trägerelementen (14) auch die Zufuhr von Hilfselementen (30) überwachen, wie nachfolgend noch beschrie­ ben wird. Die Detektoreinrichtung (40) steht mit einer Steuerung (39) in Verbindung, die die Auffülleinrichtung zum Zuführen der Hilfselemente (30) an die Führungsschiene (27) betätigt. Im einzelnen besteht die Auffülleinrichtung aus einem quer zur Längsrichtung der Führungsschiene (27) angeordneten, angetrie­ benen Transportband (35), auf dem die Hilfselemente (30) in ei­ ner Reihe hintereinander angeordnet sind. Am Ende des Transport­ bandes (35) vor der Führungsschiene (27) ist eine Sperre (36, 37) vorgesehen, die die Zufuhr von Hilfselementen (30) auf die Führungsschiene (27) steuert. Als Sperre dient ein durch einen Pneumatikzylinder (37) betätigter Schieber (36). Die Betätigung dieses Pneumatikzylinders erfolgt durch die Steuerung (39) mit Hilfe eines Ventils (38).
Sobald daher die Detektoreinrichtung (40) keine Zufuhr von Trä­ gerelementen (14) mehr meldet, jedoch noch keine vollzählige Charge (23) gebildet ist, gibt die Steuerung (39) über den Schieber (36) die Zufuhr von Hilfselementen (30) vom Transport­ band (35) an die Führungsschiene (27) frei. Das Auffüllen der Führungsschiene (27) mit Hilfselementen (30) erfolgt dabei in gleicher Weise wie das zuvor beschriebene Auffüllen mit Träger­ elementen (14), d. h. die Hilfselemente (30) werden jeweils paar- und schubweise durch die Schubeinrichtung (29) vorgescho­ ben, bis eine vollzählige Charge (23) erreicht ist. Das Er­ reichen einer vollzähligen Charge (23) erkennt die Steuerung (39) durch die Übermittlung der Signale von der die zugeführten Hilfselemente erfassenden Detektoreinrichtung (40). Bei Errei­ chen der vollzähligen Charge (23) stoppt die Steuerung (39) mittels des Schiebers (36) die weitere Zufuhr von Hilfselemen­ ten (30). Anschließend kann das Durchführen der Chargen (23, 24, 25, 26) durch die Wärmebehandlungseinrichtung (22) erfol­ gen.
Anschließend an die Führungsschiene (27) werden die Trägerele­ mente (14) der Spulmaschine (11) auf dem Transportband (19) in einer Reihe hintereinander zugeführt. An dem dem Transportband (19) zugewandten Stirnende der Führungsschiene (27) ist daher eine Einfädelungsvorrichtung vorgesehen, die die zwei Reihen von Trägerelementen (14) und Hilfselementen (30) auf der Füh­ rungsschiene (27) in eine Reihe überführt. Als Einfädelungsvor­ richtung dient beispielsweise ein schräg zur Transportrichtung der Führungsschiene (27) auf das Transportband (19) zuführendes Leitblech, das die Trägerelemente (14) bzw. Hilfselemente (30) der linken Reihe im Reißverschlußprinzip zwischen die Träger­ elemente (14) bzw. Hilfselemente (30) der rechten Reihe der Führungsschiene (27) einfädelt.
Zu Beginn des Transportbandes (19), das zur Spulmaschine (11) führt, ist eine Einrichtung (33) zum Aussondern und Zurückgeben der Hilfselemente (30) an den Nebenkreislauf (31) angeordnet. Sie enthält ein quer zum Transportband (19) verlaufendes Trans­ portband (41), an das ein zum Transportband (35) zurückführen­ des und den Nebenkreislauf (31) schließendes Transportband (34) anschließt. Vor diesem Transportband (41) ist ein Detektor (42) angeordnet, der in der Lage ist, zwischen einem Trägerelement (14) mit einem Kops (12) (oder einer leeren Spulenhülse (21) und einem Hilfselement (30) zu unterscheiden. Dies kann bei­ spielsweise dadurch erfolgen, daß der Detektor (42) auf die unterschiedliche Form der Trägerelemente (14) und der Hilfsele­ mente (30) anspricht. Es kann jedoch auch vorgesehen werden, daß die Trägerelemente (14) und/oder die Hilfselemente (30) mit einer Kodierung versehen werden, die von dem Detektor (42) er­ kennbar ist. Der Detektor (42) meldet das Vorliegen eines Hilfselementes (30) einer Steuerung (43), die in einem geeigne­ ten seitlichen Abstand über ein Ventil (44) einen hydraulischen oder pneumatischen Zylinder (45) betätigt, der einen Schieber (46) aufweist, mit dem dann das ankommende Hilfselement (30) auf das Transportband (41) geschoben wird.
In Fig. 2 und 3a bis 3c ist eine Einrichtung (33′) zum Ausson­ dern und Zurückführen der Hilfselemente dargestellt, die ohne Schaltungs- und Steuereinrichtungen auskommt. Oberhalb des Transportbandes (19) sind Seitenführungen (47, 48) angeordnet, die eine Führung in Transportrichtung des Transportbandes (19) bilden. Im Bereich einer Abzweigung (50) sind diese Seitenfüh­ rungen (47, 48) unterbrochen. Im Bereich dieser Abzweigung ist zunächst ein Abstreifer (49) vorgesehen, der nur auf die Hilfs­ elemente (30) einwirkt. Die Hilfselemente (30) bestehen aus kreisscheibenförmigen Platten, die den gleichen Durchmesser wie die Grundplatten (15) der Trägerelemente (14) jedoch eine größere Stärke aufweisen. Der Abstreifer (49) ist so oberhalb des Transportbandes (19) angeordnet, daß er nur die Hilfsele­ mente (30) erfaßt, jedoch die Grundplatten (15) unter ihm hin­ durchlaufen. Es werden somit nur die Hilfselemente (30) abge­ streift und an die Abzweigung (50) übergeben, in deren Bereich ein Transportband (41′) beginnt, das zu dem Nebenkreislauf (31) gehört. Im Einlaufbereich dieser Abzweigung (50) befindet sich noch ein Abweiser (51), der ebenfalls so hoch über dem Trans­ portband (19) angeordnet ist, daß die Grundplatte (15) der Trä­ gerelemente (14) unter ihm hindurchläuft. Der Abweiser (51) ist so ausgerichtet, daß er die Hilfselemente (30) erfaßt und weiter in die Abzweigung (50) hineinführt, während sie noch von dem Transportband (19) mitgenommen werden. Ferner ist er so an­ geordnet, daß er gegen den Ansatz (16) der Trägerelemente (14) derart anstößt, daß diese von der Abzweigung (50) hinweg zur gegenüberliegenden Seite geringfügig ausgelenkt werden, so daß sie ganz sicher an einem Einlaufen in die Abzweigung (50) ge­ hindert werden.
Aus dem Vorstehenden wird ersichtlich, daß die Hilfselemente (30) die gleiche Grundfläche wie die Trägerelemente (15) auf­ weisen müssen. Im übrigen ist ihre Gestaltung jedoch frei wähl­ bar. Dies schließt natürlich auch ein, daß die Hilfselemente (30) die gleiche Form wie die Trägerelemente (14) haben, d. h. tatsächlich derartige Trägerelemente (14) sind. Die Hilfsele­ mente (30) können dann auch aus dem als Nebenkreislauf dienen­ den Teil der Rückführung entnommen werden, mit denen Trägerele­ mente (14) mit leeren Spulenhülsen (21) von der Spulmaschine (11) zu der Ringspinnmaschine (10) zurückgeführt werden. Es ist dann möglich, diese Trägerelemente (14) mit leeren Spulenhülsen (21) abzuzweigen und an der Auffülleinrichtung (32) zum Auffül­ len einer Charge (26) zu benutzen. Der Detektor (42) kann dann so ausgebildet werden, daß er erkennt, ob ein Trägerelement (14) einen Kops (12) oder eine leere Spulenhülse (21) trägt, so daß dann an der Einrichtung (33) die Trägerelemente (14) mit den leeren Spulenhülsen (21) ausgesondert und wieder auf ihren Weg zur Ringspinnmaschine (10) zurückgeschickt werden können.

Claims (4)

1. Verfahren zum Transportieren von jeweils auf einem Trä­ gerelement aufrechtstehenden Kopsen von wenigstens einer Ring­ spinnmaschine durch eine Wärmebehandlungseinrichtung hindurch zu einer Spulmaschine, wobei die Trägerelemente zu gemeinsam in der Wärmebehandlungseinrichtung zu behandelnden Chargen mit je­ weils vorbestimmter Anzahl von Trägerelementen zusammengefaßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Chargen automatisch auf die Vollständigkeit der Anzahl von Trägerelementen überwacht werden, und daß bei unvollständiger Anzahl von Trägerelementen die betreffende Charge mit in der Grundabmessung einem Träger­ element entsprechenden Hilfselementen automatisch aufgefüllt wird, die einem Nebenkreislauf für diese Hilfselemente entnom­ men werden und die nach Durchlaufen der Wärmebehandlungsein­ richtung ausgesondert und an den Nebenkreislauf zurückgegeben werden.
2. Verbundanlage zwischen wenigstens einer Ringspinnma­ schine und einer Spulmaschine mit einer Transporteinrichtung für jeweils einen Kops aufrechtstehend aufnehmende Trägerele­ mente, mit einer in die Transporteinrichtung integrierten Wär­ mebehandlungseinrichtung und mit Mitteln zum Zusammenfassen von jeweils in die Wärmebehandlungseinrichtung einlaufenden Chargen aus jeweils einer vorbestimmten Anzahl von Trägerelementen, da­ durch gekennzeichnet, daß Mittel (40) zum Überwachen jeder Charge (26) auf die Vollständigkeit der Anzahl der Trägerele­ mente (14) vorgesehen sind, die über eine Steuerung (39) mit einer Auffülleinrichtung (32) zum Auffüllen einer unvollständi­ gen Charge (26) mit in ihren Grundabmessungen einem Trägerele­ ment (14) entsprechenden Hilfselementen (30) verbunden sind, die Bestandteil eines Nebenkreislaufes (31) für diese Hilfsele­ mente (30) ist, der zusätzlich zu der vor der Wärmebehandlungs­ einrichtung (22) befindlichen Auffülleinrichtung (32) mit einer nach der Wärmebehandlungseinrichtung (22) angeordneten Einrich­ tung (33) zum Aussondern und Zurückgeben der Hilfselemente (30) in den Nebenkreislauf (31) versehen ist.
3. Verbundanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselemente (30) mit einer an der Einrichtung (33) zum Aussondern angeordneten Detektoreinrichtung (42) erfaßbaren Unterscheidung zu den Trägerelementen (14) versehen sind.
4. Verbundanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aussondern (33) einen ein Hilfselement aus der Transportbahn auslenkenden Abstreifer (49) enthält, der in einem Bereich der Transportbahn angeordnet ist, in den aus­ schließlich Hilfselemente (30) gelangen.
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