DE4031501C1 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Transportieren von je
weils auf einem Trägerelement aufrechtstehenden Kopsen von we
nigstens einer Ringspinnmaschine durch eine Wärmebehandlungs
einrichtung hindurch zu einer Spulmaschine, wobei die Träger
elemente zu gemeinsam in der Wärmebehandlungseinrichtung zu be
handelnden Chargen mit jeweils vorbestimmter Anzahl von Träger
elementen zusammengefaßt werden, und eine Verbundanlage zum
Durchführen des Verfahrens.
Es ist bekannt (DE 35 08 942 A1), in eine Verbundanlage
zwischen einer Ringspinnmaschine und einer Spulmaschine, die
auf der Ringspinnmaschine erzeugte Kopse zu einer Spulmaschine
führt und die leeren Hülsen von der Spulmaschine zurück zu der
Ringspinnmaschine führt, eine Garndämpfungseinrichtung zu
integrieren, die von den Kopsen durchlaufen wird. Die Kopse
werden an der Ringspinnmaschine auf Kopsträger aufgesteckt, die
an einem Transportband angebracht sind und die mit dem Trans
portband in die Garndämpfungseinrichtung einlaufen und dort
angehalten werden. In der Garndämpfungseinrichtung werden den
perforierten Kopshülsen Garndämpfungselemente zugestellt, die
als Dampfauslässe ausgebildet sind. Nach dem erfolgten Dämpfen
werden die Garndämpfungselemente zurückgezogen, wonach die
Kopse durch ein weiteres taktweises Einschalten des Transport
bandes aus der Garndämpfungseinrichtung herausgefahren werden.
Bei bekannten Verbundanlagen der eingangs genannten Art (DE 38 05 649 A1
und DE 38 35 633 A1) werden die Kopse auf Trägerele
mente aufgesteckt, die auf Transportbändern in einem Trans
portweg von einer Ringspinnmaschine zu einer Spulmaschine durch
eine Wärmebehandlungseinrichtung hindurchgeführt werden, die aus
einer Kammer besteht, in der jeweils eine Charge von Trägerele
menten mit Kopsen aufgenommen wird.
Um den Energieverbrauch bei der Wärmebehandlung zu verringern,
wird vorgesehen, daß auf die zugeführten Trägerelemente einzel
ne Glocken o. dgl. aufgesetzt werden, die jeweils eine eigene
Wärmebehandlungskammer für einen Kops bilden. Um in der Wärme
behandlungseinrichtung die Glocken korrekt den Trägerelementen
mit den Kopsen zustellen zu können, müssen die Trägerelemente
sich jeweils in einer definierten Position in der Wärmebehand
lungseinrichtung befinden. Diese Bedingung ist einfach einzu
halten, wenn die Trägerelemente vollständige Chargen bilden,
d. h. eine Charge jeweils aus der vorbestimmten Anzahl von Trä
gerelementen besteht. Diese in einer oder mehreren Reihen in
der Wärmebehandlungseinrichtung angeordneten Trägerelemente
stoßen dann aneinander und befinden sich in definierten Posi
tionen. Diese Chargen lassen sich dann paketartig durch die
Wärmebehandlungseinrichtung, beispielsweise eine Dämpfvorrich
tung, hindurchschieben. In der Praxis kann es jedoch vorkommen,
daß in bestimmten Fällen keine vollständigen Chargen zusammen
gestellt werden, da die Anzahl von Trägerelementen nicht aus
reicht. Dies kann beispielsweise der Fall sein, weil die Ge
samtzahl der Kopse eines Abzuges der Ringspinnmaschine kein
ganzzahliges Vielfaches der eine Charge bildenden Anzahl der
Trägerelemente darstellt, oder weil in der Zufuhr von den Trä
gerelementen eine Hemmung aufgetreten ist. In diesem Fall wird
keine vollständige Charge mehr zusammengestellt, so daß dann
die Trägerelemente in der Wärmebehandlungseinrichtung nicht
mehr an definierte Stellen gelangen und gegebenenfalls auch
nicht mehr in der korrekten Form aus der Wärmebehandlungsein
richtung ausgegeben werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, sicherzustellen, daß
immer eine korrekte Wärmebehandlung durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Chargen automatisch
auf die Vollständigkeit der Anzahl von Trägerelementen über
wacht werden, und daß bei einer unvollständigen Anzahl von Trä
gerelementen die betreffende Charge mit in der Grundabmessung
einem Trägerelement entsprechenden Hilfselementen automatisch
aufgefüllt wird, die einem Nebenkreislauf für die Hilfselemente
entnommen werden und die nach Durchlaufen der Wärmebehandlungs
einrichtung ausgesondert und an den Nebenkreislauf zurückgege
ben werden.
Durch diese Ausbildung wird der Fall ausgeschlossen, daß un
vollständige Chargen in die Wärmebehandlungseinrichtung einge
führt werden. Es werden jeweils vollständige Chargen zusammen
gestellt, die aus Trägerelementen und gegebenenfalls den Hilfs
elementen bestehen, so daß dabei sichergestellt ist, daß die
Trägerelemente mit den Kopsen immer an den definierten Positio
nen stehen.
Zur Lösung der gleichen Aufgabe wird bei einer Verbundanlage
zwischen wenigstens einer Ringspinnmaschine und einer Spulma
schine mit einer Transporteinrichtung für jeweils einen Kops
aufrechtstehend aufnehmende Trägerelemente, mit einer in die
Transporteinrichtung integrierten Wärmebehandlungseinrichtung
und mit Mitteln zum Zusammenfassen von jeweils in die Wärmebe
handlungseinrichtung einlaufenden Chargen aus jeweils einer
vorbestimmten Anzahl von Trägerelementen vorgesehen, daß Mittel
zum Überwachen jeder Charge auf die Vollständigkeit der Anzahl
der Trägerelemente vorhanden sind, die über eine Steuerung mit
einer Auffülleinrichtung zum Auffüllen einer unvollständigen
Charge mit in ihren Grundabmessungen einem Trägerelement ent
sprechenden Hilfselementen verbunden sind, die Bestandteil
eines Nebenkreislaufs für diese Hilfselemente ist, der zusätz
lich zu der vor der Wärmebehandlungseinrichtung befindlichen
Auffülleinrichtung mit einer nach der Wärmebehandlungseinrich
tung angeordneten Einrichtung zum Aussondern und Zurückgeben
der Hilfselemente in den Nebenkreislauf versehen ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestell
ten Ausführungform und den Unteransprüchen.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine Verbundanlage zwischen
einer Ringspinnmaschine und einer Spulmaschine, in
die eine Wärmebehandlungseinrichtung integriert ist,
Fig. 2 eine Draufsicht in vergrößertem Maßstab auf eine Ein
richtung zum Aussondern und Zurückgeben von Hilfsele
menten in einen Nebenkreislauf,
Fig. 3a einen Schnitt entlang der Linie III-IIIa der Fig. 2
und
Fig. 3b und 3c
einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2,
wobei einmal ein Hilfselement und zum anderen ein
Trägerelement mit einem Kops sich im Bereich der
Einrichtung zum Aussondern und Zurückgeben der
Hilfselemente befindet.
In Fig. 1 ist schematisch eine Verbundanlage zwischen einer nur
angedeuteten Ringspinnmaschine (10) und einer ebenfalls nur an
gedeuteten Spulmaschine (11) dargestellt. Von der Ringspinnma
schine (10) werden an einer Vielzahl von auf beiden Seiten der
Maschine angeordneten Spinnstellen Kopse (12) ersponnen, die
der Spulmaschine (11) zugeführt werden. Die Spulmaschine (11)
nimmt das Garn von den Kopsen auf und wickelt es zu großen
Kreuzspulen.
Die Kopse (12) werden mittels einer Transporteinrichtung (13)
von der Ringspinnmaschine (10) zu der Spulmaschine (11) geför
dert. Dabei befinden sich die Kopse (12) aufrechtstehend auf
Trägerelementen (14), die eine kreisscheibenförmige Grundplatte
(15) aufweisen, von der zentrisch über einen verdickten Ansatz
(16) ein Zapfen (17) aufragt, auf welchen die Kopse (12) mit
ihren Hülsen aufgesteckt sind. Die Trägerelemente (14) stehen
auf Transportbändern (18, 19, 20) der Transporteinrichtung (13)
auf, die in Fig. 1 nur angedeutet sind, um das Grundprinzip darzu
stellen. Die Transportbänder (18, 19, 20) verlaufen entlang der
Ringspinnmaschine (10) und der Spulmaschine (19) und dienen in
bekannter Weise zum Transport der Trägerelemente (14) mit vol
len Kopsen (12) oder zum Rücktransport der leeren Spulenhülsen
(21). Die Transporteinrichtung (13) enthält im Bereich der Ring
spinnmaschine (10) und der Spulmaschine (11) noch weitere Ele
mente, die durch den Stand der Technik bekannt sind und die
hier nicht dargestellt sind.
In die Transporteinrichtung (13) ist eine Wärmebehandlungsein
richtung (22) integriert, die beispielsweise aus einer Dämpf
einrichtung und einer Trockeneinrichtung besteht. In die Wärme
behandlungseinrichtung (22) werden jeweils Trägerelemente (14)
mit Kopsen (12) (gegebenenfalls auch mit leeren Spulenhülsen
(21) oder nur teilweise bewickelten Spulenhülsen (21) in Char
gen (23, 24, 25, 26) eingeführt, die jeweils eine bestimmte An
zahl von Trägerelementen (14) enthalten sollen; bei dem darge
stellten Ausführungsbeispiel jeweils 12 Trägerelemente (14),
die in zwei Sechserreihen angeordnet sind.
Die Chargen (23, 24, 25, 26) werden auf einer Führungsschiene
(27) vor der Wärmebehandlungseinrichtung (22) zusammengestellt
und durch diese hindurchgeführt. Dazu weist die Führungsschiene
(27) vor der Wärmebehandlungseinrichtung (22) eine der Länge
einer Charge (23) entsprechende Länge auf. Die Führungsschiene
(27) durchläuft die Wärmebehandlungseinrichtung (22) und er
streckt sich mit einer wenigstens der Länge einer Charge (26)
entsprechenden Länge noch über die Wärmebehandlungseinrichtung
(22) hinaus. Innerhalb der Wärmebehandlungseinrichtung (22) be
sitzt die Führungsschiene (27) eine der Länge zweier Chargen
(24 und 25) entsprechende Länge. An die Führungsschiene (27)
angeschlossen ist das zur Spulmaschine (11) führende Transport
band (19), wie nachfolgend noch erläutert werden wird.
Das Zusammenstellen der Chargen (23, 24, 25, 26) auf der Füh
rungsschiene (27) vor der Wärmebehandlungseinrichtung (22) er
folgt durch das Zuführen von Trägerelementen (14) von der Ring
spinnmaschine (10) auf die Führungsschiene (27). Dazu ist an
das Transportband (18) eine nicht näher bezeichnete Umlenkein
richtung, beispielsweise eine Rutsche o. dgl., angeschlossen,
durch die jeweils zwei Trägerelemente (14) lotrecht zur Längs
richtung der Führungsschiene (27) im Bereich ihres Stirnendes
auf diese aufgeschoben werden. Diese jeweils zwei Trägerelemen
te (14) werden mit Hilfe eines Schiebers (28) einer Schubein
richtung (29) nun auf der Förderschiene (27) so weit in Rich
tung der Wärmebehandlungseinrichtung (22) nach vorne geschoben,
daß im Bereich des Stirnendes der Führungsschiene (27) genügend
Raum vorhanden ist, um weitere zwei Trägerelemente (14) von dem
Transportband (18) auf die Führungsschiene (27) zu schieben.
Anschließend werden auch diese beiden Trägerelemente durch die
Schubeinrichtung (29) nach vorne geschoben, so daß die Chargen
(23, 24, 25, 26) von Trägerelementen (14) schubweise aufgebaut
werden.
Für den Fall, daß vor der Wärmebehandlungseinrichtung (22) auf
der Führungsschiene (27) noch keine vollzählige Charge (23)
vorhanden ist und das Transportband (18) keine weiteren Träger
elemente (14) mehr zuführt, ist die Transporteinrichtung (13)
mit einem Nebenkreislauf (31) versehen, der der Führungsschiene
(27) vor der Wärmebehandlungseinrichtung (22) ersatzweise eine
entsprechende Anzahl von Hilfselementen (30) zuführt. Dazu ist
der Führungsschiene (27) auf der der Umlenkeinrichtung des
Transportbandes (18) gegenüberliegenden Seite eine Auffüllein
richtung (32) zugeordnet, die eine Anzahl von Hilfselementen
(30) bereithält. Um sicherzustellen, daß auch dann, wenn keine
Trägerelemente (14) mit Kopsen (12) mehr nachgeliefert werden,
alle Trägerelemente (14) aus der Wärmebehandlungseinrichtung
(22) herausgebracht werden, ist eine Anzahl von Hilfselementen
(30) notwendig, die zwei Chargen (23, 24, 25, 26) entspricht.
Um auch sicherzustellen, daß zudem noch alle wärmebehandelten
Trägerelemente (14) mit den Kopsen (12) nach der Wärmebehand
lungseinrichtung (22) die Führungsschiene (27) verlassen und an
das Transportband (19) übergeben werden, ist eine Anzahl erfor
derlich, die wenigstens dem Dreifachen der Anzahl der Träger
elemente (14) entspricht, die für eine Charge (23, 24, 25, 26)
benötigt werden.
Um der Führungsschiene (27) eine Anzahl von Hilfselementen (30)
Zuzuführen, die der Anzahl von für eine vollzählige Charge (23)
noch fehlenden Trägerelementen (14) entspricht, ist eine Detek
toreinrichtung (40) vorgesehen, die die Zufuhr von Trägerele
menten (14) vom Transportband (18) überwacht. Die Detektorein
richtung (40) ist im Bereich des Stirnendes der Führungsschiene
(27) so angeordnet, daß sie auf die in Transportrichtung linke
Sechserreihe der Charge (23) gerichtet ist. Dadurch kann sie
neben der Zufuhr von Trägerelementen (14) auch die Zufuhr von
Hilfselementen (30) überwachen, wie nachfolgend noch beschrie
ben wird. Die Detektoreinrichtung (40) steht mit einer Steuerung
(39) in Verbindung, die die Auffülleinrichtung zum Zuführen der
Hilfselemente (30) an die Führungsschiene (27) betätigt. Im
einzelnen besteht die Auffülleinrichtung aus einem quer zur
Längsrichtung der Führungsschiene (27) angeordneten, angetrie
benen Transportband (35), auf dem die Hilfselemente (30) in ei
ner Reihe hintereinander angeordnet sind. Am Ende des Transport
bandes (35) vor der Führungsschiene (27) ist eine Sperre (36,
37) vorgesehen, die die Zufuhr von Hilfselementen (30) auf die
Führungsschiene (27) steuert. Als Sperre dient ein durch einen
Pneumatikzylinder (37) betätigter Schieber (36). Die Betätigung
dieses Pneumatikzylinders erfolgt durch die Steuerung (39) mit
Hilfe eines Ventils (38).
Sobald daher die Detektoreinrichtung (40) keine Zufuhr von Trä
gerelementen (14) mehr meldet, jedoch noch keine vollzählige
Charge (23) gebildet ist, gibt die Steuerung (39) über den
Schieber (36) die Zufuhr von Hilfselementen (30) vom Transport
band (35) an die Führungsschiene (27) frei. Das Auffüllen der
Führungsschiene (27) mit Hilfselementen (30) erfolgt dabei in
gleicher Weise wie das zuvor beschriebene Auffüllen mit Träger
elementen (14), d. h. die Hilfselemente (30) werden jeweils
paar- und schubweise durch die Schubeinrichtung (29) vorgescho
ben, bis eine vollzählige Charge (23) erreicht ist. Das Er
reichen einer vollzähligen Charge (23) erkennt die Steuerung
(39) durch die Übermittlung der Signale von der die zugeführten
Hilfselemente erfassenden Detektoreinrichtung (40). Bei Errei
chen der vollzähligen Charge (23) stoppt die Steuerung (39)
mittels des Schiebers (36) die weitere Zufuhr von Hilfselemen
ten (30). Anschließend kann das Durchführen der Chargen (23,
24, 25, 26) durch die Wärmebehandlungseinrichtung (22) erfol
gen.
Anschließend an die Führungsschiene (27) werden die Trägerele
mente (14) der Spulmaschine (11) auf dem Transportband (19) in
einer Reihe hintereinander zugeführt. An dem dem Transportband
(19) zugewandten Stirnende der Führungsschiene (27) ist daher
eine Einfädelungsvorrichtung vorgesehen, die die zwei Reihen
von Trägerelementen (14) und Hilfselementen (30) auf der Füh
rungsschiene (27) in eine Reihe überführt. Als Einfädelungsvor
richtung dient beispielsweise ein schräg zur Transportrichtung
der Führungsschiene (27) auf das Transportband (19) zuführendes
Leitblech, das die Trägerelemente (14) bzw. Hilfselemente (30)
der linken Reihe im Reißverschlußprinzip zwischen die Träger
elemente (14) bzw. Hilfselemente (30) der rechten Reihe der
Führungsschiene (27) einfädelt.
Zu Beginn des Transportbandes (19), das zur Spulmaschine (11)
führt, ist eine Einrichtung (33) zum Aussondern und Zurückgeben
der Hilfselemente (30) an den Nebenkreislauf (31) angeordnet.
Sie enthält ein quer zum Transportband (19) verlaufendes Trans
portband (41), an das ein zum Transportband (35) zurückführen
des und den Nebenkreislauf (31) schließendes Transportband (34)
anschließt. Vor diesem Transportband (41) ist ein Detektor (42)
angeordnet, der in der Lage ist, zwischen einem Trägerelement
(14) mit einem Kops (12) (oder einer leeren Spulenhülse (21)
und einem Hilfselement (30) zu unterscheiden. Dies kann bei
spielsweise dadurch erfolgen, daß der Detektor (42) auf die
unterschiedliche Form der Trägerelemente (14) und der Hilfsele
mente (30) anspricht. Es kann jedoch auch vorgesehen werden,
daß die Trägerelemente (14) und/oder die Hilfselemente (30) mit
einer Kodierung versehen werden, die von dem Detektor (42) er
kennbar ist. Der Detektor (42) meldet das Vorliegen eines
Hilfselementes (30) einer Steuerung (43), die in einem geeigne
ten seitlichen Abstand über ein Ventil (44) einen hydraulischen
oder pneumatischen Zylinder (45) betätigt, der einen Schieber
(46) aufweist, mit dem dann das ankommende Hilfselement (30)
auf das Transportband (41) geschoben wird.
In Fig. 2 und 3a bis 3c ist eine Einrichtung (33′) zum Ausson
dern und Zurückführen der Hilfselemente dargestellt, die ohne
Schaltungs- und Steuereinrichtungen auskommt. Oberhalb des
Transportbandes (19) sind Seitenführungen (47, 48) angeordnet,
die eine Führung in Transportrichtung des Transportbandes (19)
bilden. Im Bereich einer Abzweigung (50) sind diese Seitenfüh
rungen (47, 48) unterbrochen. Im Bereich dieser Abzweigung ist
zunächst ein Abstreifer (49) vorgesehen, der nur auf die Hilfs
elemente (30) einwirkt. Die Hilfselemente (30) bestehen aus
kreisscheibenförmigen Platten, die den gleichen Durchmesser wie
die Grundplatten (15) der Trägerelemente (14) jedoch eine
größere Stärke aufweisen. Der Abstreifer (49) ist so oberhalb
des Transportbandes (19) angeordnet, daß er nur die Hilfsele
mente (30) erfaßt, jedoch die Grundplatten (15) unter ihm hin
durchlaufen. Es werden somit nur die Hilfselemente (30) abge
streift und an die Abzweigung (50) übergeben, in deren Bereich
ein Transportband (41′) beginnt, das zu dem Nebenkreislauf (31)
gehört. Im Einlaufbereich dieser Abzweigung (50) befindet sich
noch ein Abweiser (51), der ebenfalls so hoch über dem Trans
portband (19) angeordnet ist, daß die Grundplatte (15) der Trä
gerelemente (14) unter ihm hindurchläuft. Der Abweiser (51) ist
so ausgerichtet, daß er die Hilfselemente (30) erfaßt und
weiter in die Abzweigung (50) hineinführt, während sie noch von
dem Transportband (19) mitgenommen werden. Ferner ist er so an
geordnet, daß er gegen den Ansatz (16) der Trägerelemente (14)
derart anstößt, daß diese von der Abzweigung (50) hinweg zur
gegenüberliegenden Seite geringfügig ausgelenkt werden, so daß
sie ganz sicher an einem Einlaufen in die Abzweigung (50) ge
hindert werden.
Aus dem Vorstehenden wird ersichtlich, daß die Hilfselemente
(30) die gleiche Grundfläche wie die Trägerelemente (15) auf
weisen müssen. Im übrigen ist ihre Gestaltung jedoch frei wähl
bar. Dies schließt natürlich auch ein, daß die Hilfselemente
(30) die gleiche Form wie die Trägerelemente (14) haben, d. h.
tatsächlich derartige Trägerelemente (14) sind. Die Hilfsele
mente (30) können dann auch aus dem als Nebenkreislauf dienen
den Teil der Rückführung entnommen werden, mit denen Trägerele
mente (14) mit leeren Spulenhülsen (21) von der Spulmaschine
(11) zu der Ringspinnmaschine (10) zurückgeführt werden. Es ist
dann möglich, diese Trägerelemente (14) mit leeren Spulenhülsen
(21) abzuzweigen und an der Auffülleinrichtung (32) zum Auffül
len einer Charge (26) zu benutzen. Der Detektor (42) kann dann
so ausgebildet werden, daß er erkennt, ob ein Trägerelement
(14) einen Kops (12) oder eine leere Spulenhülse (21) trägt, so
daß dann an der Einrichtung (33) die Trägerelemente (14) mit
den leeren Spulenhülsen (21) ausgesondert und wieder auf ihren
Weg zur Ringspinnmaschine (10) zurückgeschickt werden können.
Claims (4)
1. Verfahren zum Transportieren von jeweils auf einem Trä
gerelement aufrechtstehenden Kopsen von wenigstens einer Ring
spinnmaschine durch eine Wärmebehandlungseinrichtung hindurch
zu einer Spulmaschine, wobei die Trägerelemente zu gemeinsam in
der Wärmebehandlungseinrichtung zu behandelnden Chargen mit je
weils vorbestimmter Anzahl von Trägerelementen zusammengefaßt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Chargen automatisch auf
die Vollständigkeit der Anzahl von Trägerelementen überwacht
werden, und daß bei unvollständiger Anzahl von Trägerelementen
die betreffende Charge mit in der Grundabmessung einem Träger
element entsprechenden Hilfselementen automatisch aufgefüllt
wird, die einem Nebenkreislauf für diese Hilfselemente entnom
men werden und die nach Durchlaufen der Wärmebehandlungsein
richtung ausgesondert und an den Nebenkreislauf zurückgegeben
werden.
2. Verbundanlage zwischen wenigstens einer Ringspinnma
schine und einer Spulmaschine mit einer Transporteinrichtung
für jeweils einen Kops aufrechtstehend aufnehmende Trägerele
mente, mit einer in die Transporteinrichtung integrierten Wär
mebehandlungseinrichtung und mit Mitteln zum Zusammenfassen von
jeweils in die Wärmebehandlungseinrichtung einlaufenden Chargen
aus jeweils einer vorbestimmten Anzahl von Trägerelementen, da
durch gekennzeichnet, daß Mittel (40) zum Überwachen jeder
Charge (26) auf die Vollständigkeit der Anzahl der Trägerele
mente (14) vorgesehen sind, die über eine Steuerung (39) mit
einer Auffülleinrichtung (32) zum Auffüllen einer unvollständi
gen Charge (26) mit in ihren Grundabmessungen einem Trägerele
ment (14) entsprechenden Hilfselementen (30) verbunden sind,
die Bestandteil eines Nebenkreislaufes (31) für diese Hilfsele
mente (30) ist, der zusätzlich zu der vor der Wärmebehandlungs
einrichtung (22) befindlichen Auffülleinrichtung (32) mit einer
nach der Wärmebehandlungseinrichtung (22) angeordneten Einrich
tung (33) zum Aussondern und Zurückgeben der Hilfselemente (30)
in den Nebenkreislauf (31) versehen ist.
3. Verbundanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hilfselemente (30) mit einer an der Einrichtung (33)
zum Aussondern angeordneten Detektoreinrichtung (42) erfaßbaren
Unterscheidung zu den Trägerelementen (14) versehen sind.
4. Verbundanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Aussondern (33) einen ein Hilfselement
aus der Transportbahn auslenkenden Abstreifer (49) enthält, der
in einem Bereich der Transportbahn angeordnet ist, in den aus
schließlich Hilfselemente (30) gelangen.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19904031501 DE4031501C1 (de) | 1990-10-05 | 1990-10-05 | |
| EP91113718A EP0480143A1 (de) | 1990-10-05 | 1991-08-16 | Verfahren zum Transportieren von Kopsen von einer Ringspinnmaschine zu einer Spulmaschine und Verbundanlage |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE (1) | DE4031501C1 (de) |
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| DE3508942A1 (de) * | 1985-03-13 | 1986-09-18 | W. Schlafhorst & Co, 4050 Mönchengladbach | Aggregat, bestehend aus spinnmaschine und spulmaschine |
| DE3805649A1 (de) * | 1987-05-01 | 1988-11-17 | Nikku Ind Co | Verfahren zur waermebehandlung von garnspulen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE3835633A1 (de) * | 1987-10-19 | 1989-05-03 | Murata Machinery Ltd | Anlage zum dampffixieren von spinnspulen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0480143A1 (de) | 1992-04-15 |
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