DE4031364A1 - Vorrichtung fuer die manuelle eingabe von fuer eine technische anlage bestimmten steuerdaten und fuer die anzeige von parametern der technischen anlage - Google Patents
Vorrichtung fuer die manuelle eingabe von fuer eine technische anlage bestimmten steuerdaten und fuer die anzeige von parametern der technischen anlageInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine in einer Leitstelle oder Warte an
geordnete Vorrichtung für die manuelle Eingabe von für eine räumlich
ausgedehnte technische Anlage bestimmten Steuerdaten und für die Anzeige von
Parametern der technischen Anlage, wobei eine Eingabe-Tastatur, die über eine
Schnittstelle mit einer außerhalb der Leitstelle oder Warte angeordneten
Datenverarbeitungsanlage verbunden ist, die über Eingabe-, Ausgabeschaltungen
an Elemente der technischen Anlage angeschlossen ist, über die Schnittstelle
oder über eine gesonderte Schnittstelle mit einer Anzeigeeinheit verbunden
ist.
Ausgedehnte technische Anlagen mit räumlich verteilten elektrischen Steuer-
und Meldeelementen werden vielfach von zentralen Leitstellen, Warten oder
Kontrolltürmen gesteuert und überwacht. Wenn eine größere Zahl von Steuer-
und Meldeelementen in der Anlage angeordnet sind, werden vielfach Prozeß
rechner für die Ausgabe von Steuersignalen, die Eingabe von Meldesignalen und
für andere Aufgaben, z. B. Optimierungs- und Protokollierungsaufgaben
eingesetzt.
Die Prozeßrechner und die mit ihnen verbundenen Ein-, Ausgabegeräte wie z. B.
Drucker, Monitoren, Plattenspeicher, können häufig wegen des von ihnen
beanspruchten Raums nicht in der Leitstelle, Warte oder im Kontrollturm
untergebracht werden. In der Leitstelle, Warte oder im Kontrollturm sind
Vorrichtungen für die manuelle Eingabe der Steuerdaten und für die Anzeige
der für die Überwachung vorgesehenen Zustandsgrößen des Prozesses an
geordnet.
Die Verwendung gesonderter Eingabe- und Anzeigevorrichtungen hat den Vorteil,
daß diese den Bedingungen der Anlage angepaßt werden können, d. h. sie sind
in ihrer Größe und Anzeige anlagenspezifisch ausgebildet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
beschriebenen Gattung derart weiterzuentwickeln, daß Prozeßparameter
schnell und einfach eingegeben und Meldungen über Anlagenzustände schnell,
deutlich und klar verständlich angezeigt werden können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Eingabe-Tastatur
auf der Frontseite einer in Baugruppenträger einsteckbaren Baugruppe
angeordnet ist und für die in der Anlage einzustellenden, verschiedenen
Funktionen je eine eigene Taste aufweist, daß die Anzeigeneinheit ein auf
der Frontseite einer in Baugruppenträger einsteckbaren Baugruppe zugeordne
tes, alphanumerisches Leuchtanzeige-Punktmatrix-Display, eine Hupe oder einen
Ausgang für eine Hupe, einen Mikrocomputer und einen Festwertspeicher
enthält, in dem den jeweils anzuzeigenden Prozeßparametern Klartextangaben
zugeordnet sind, die von Steuersignalen aus der Datenverarbeitungseinrichtung
adressierbar sind.
Durch die Ausbildung der Tastatur als Funktionstastatur ist es nicht
notwendig, für einen an die Datenverarbeitungseinrichtung zu sendenden
Steuerbefehl mehrere Tasten zu betätigen. Außerdem liegt eine eindeutige
Zuordnung zwischen der jeweiligen Taste und der mit ihr in der Anlage
auszulösenden Funktion vor. Es ist also eine schnelle Einwirkung auf den
Prozeß durch Betätigung nur jeweils einer, eine bestimmte Wirkung in der
Anlage auslösenden Taste möglich.
Für die Anzeige von Prozeßparametern ist kein Schema notwendig, das z. B. als
Blindschaltbild oder dgl. ausgebildet ist. Zu jeder beispielsweise numeri
schen Anzeige eines Prozeßparameters können eine Beschreibung der Meßgröße,
des Orts des Meßwertgebers und weiterer für das Verständnis oder die zu
treffenden Maßnahmen geeignete Hinweise angezeigt werden. Der Anlagenzustand
bzw. Änderungen des Anlagenzustands können schnell und deutlich erkennbar
dargestellt werden. Auf dem Display lassen sich zugleich mehrere Prozeßpara
meter mit den zugeordneten Klartexten anzeigen. Die Eingabe-Tastatur und das
Display sind als Steckbaugruppen ausgebildet, die in genormte Magazine
eingesetzt werden können. Die Vorrichtung kann deshalb wirtschaftlich
hergestellt werden.
Vorzugsweise ist jedem auf dem Leuchtanzeige-Punktmatrix-Display darstellba
ren Text im Festwertspeicher ein Parameterfeld zugeordnet, das eine Text-
Nummer, eine Eingabe-Bit-Nummer für eine serielle Schnittstelle, eine
Prioritätsangabe, eine Textlängenangabe, eine Meldungsdarstellungsangabe,
eine Quittierungsangabe, eine Hupensteuerangabe und eine Bild-Aufschalt-
Kennung enthält.
Die Text-Nummer wird in Verbindung mit der Eingabe-Bit-Nummer zur Auswahl der
anzuzeigenden Texte verwendet.
Die Priorität legt die Reihenfolge der anzuzeigenden Texte bei Vorliegen
mehrerer anzuzeigender Texte nach ihrer Wichtigkeit für die Anlage fest.
Die Textlängenangabe bestimmt die Zahl der Zeilen, die vom jeweiligen Text
belegt wird.
Die Meldungsdarstellungsangabe legt die Art der Darstellung des jeweiligen
Texts auf dem Display fest. Insbesondere sind mehrere verschiedene Darstel
lungsarten möglich, nämlich die Darstellung mit Ruhiglicht mit normaler oder
halber Helligkeit, die Darstellung mit Blinklicht mit normaler oder halber
Helligkeit, die Inversdarstellung und die Meldungsinvertierung.
Die Quittierungsangaben bestimmen die Verarbeitung der angezeigten Meldung
nach erfolgter Quittierung und ob eine Quittung vorgesehen ist. Vorzugsweise
wird durch die Quittierungsangaben die Anzeige mit Ruhiglicht, Blinklicht,
das Löschen der Anzeige oder die Quittierung nur nach Beendigung des
gemeldeten Anlagenparameters festgelegt.
Mit der Hupensteuerangabe wird die akustische Signalgebung festgelegt.
Zweckmäßigerweise kann durch die Hupensteuerangabe bestimmt werden, ob ein
Hupensignal ausgelöst werden soll, ob die Hupe bei ankommender oder ver
schwindender Meldung betätigt werden soll, ob die Hupe zyklisch angesteuert
werden soll oder ob die Hupe verzögert betätigt werden soll.
Mit der Bild-Aufschalt-Kennung wird festgelegt, wie die anzuzeigende
Information nach dem Einspeichern in einen Speicher der Baugruppe weiter
zubehandeln ist. Den Prozeßparametern können anzuzeigende Informationen
zugeordnet sein, deren Umfang der Darstellungskapazität des Displays
entspricht. In diesem Fall ist eine aufeinanderfolgende Darstellung einzelner
Gruppen vorgesehen, die in Form sog. "Seiten" gespeichert sind. Mit der Bild-
Aufschalt-Kennung wird die Anzeige nach dem Eintragen oder Löschen aus dem
Seiten-Inhalt gesteuert. Insbesondere wird durch Steuerbits festgelegt, ob
ein Bild direkt aufgeschaltet oder eine kommende bzw. gehende Meldung
angezeigt werden soll.
Wegen der Möglichkeit, Informationen einem Prozeßparameter zuzuordnen, die
der Anzeigekapazität entspricht, wird auf dem Display zweckmäßigerweise
eine gesonderte Anzeige über die Zahl der anstehenden Seiten und über eine
Kennung der jeweils angezeigten Seite vorgesehen. Die Anzeige enthält
insbesondere mindestens zwei Reihen von Anzeigeelementen, deren Anzahl der
maximal möglichen Seitenanzahl entspricht. In einer ersten Betriebsart wird
die für die jeweiligen Prozeßparameter vorgesehene Seitenzahl dargestellt.
In einer zweiten Betriebsart wird die Nummer der gerade auf dem Display
dargestellten Seite angezeigt.
Um mit der gesonderten Anzeige über die Zahl gespeicherter und angezeigter
Seiten zusätzliche Informationen übermitteln zu können, ist neben einer
Ruhiglicht-Anzeige eine Blinklicht-Anzeige und eine Wechsel-Blinklicht-
Anzeige vorgesehen.
Wenn keine Anzeige vorhanden ist, bedeutet dies, daß keine Information in
einer Seite gespeichert ist.
Ruhiglicht wird z. B. angezeigt, wenn eine Seite bereits angewählt und
gegebenenfalls quittiert ist.
Blinklicht bedeutet, daß eine kommende Meldung vorhanden ist, die zugeord
nete Seite jedoch noch nicht angewählt wurde.
Wechsel-Blinklicht bedeutet, daß eine kommende Meldung, die für eine
Quittierung bestimmt ist, vorliegt und die zugehörige Seite oder Seiten noch
angewählt werden müssen.
Die Baugruppe mit dem Leuchtanzeiger-Punktmatrix-Display enthält zweckmäßigerweise
ein Bedientasten-Feld mit zwei Seiten-Anwahltasten, einer Priori
tätsmodus-Anwahltaste, einer Quittungsmodus-Anwahltaste und einer Quit
tungstaste.
Durch die Prioritätsmodus-Anwahltaste werden die Seiten für die Anzeige
ausgewählt. Mit der Prioritätsmodus-Anwahltaste werden anstehende Mel
dungstexte in Abhängigkeit von ihrer Priorität ausgewählt. Mit der Quit
tungsmodus-Anwahltaste werden die zu quittierenden Meldungstexte ausgewählt.
Die Quittungstaste ist für die Quittierung der auf dem Display angezeigten
Meldungen bestimmt.
Von besonderer Bedeutung sind weitere Anzeigeleuchten, die dem Bediener den
Zustand der Steuerung der Eingabe-Tastatur mitteilen. Eine Anzeigeleuchte ist
für die Mitteilung des Bereitschaftszustandes für Eingaben vorgesehen. Eine
weitere Anzeigeleuchte gibt an, ob die Baugruppe für Eingaben gesperrt ist,
weil z. B. eingegebene Daten verarbeitet oder auszugebende Meldungen auf
bereitet werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in einer Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher beschrieben, aus dem sich weitere Merkmale,
Einzelheiten und Vorteile ergeben.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zur manuellen Eingabe von für
die Steuerung einer technischen Anlage bestimmten Informationen,
einer Anordnung zur Steuerung der technischen Anlage und einer
Vorrichtung für die Anzeige von Parametern der Anlage,
Fig. 2 eine Baugruppe mit einer Tastatur für die Eingabe von Steuerinfor
mationen in perspektivischer Ansicht,
Fig. 3 eine Baugruppe mit einem Leuchtanzeige-Punktmatrix-Display in
perspektivischer Ansicht.
Eine in Fig. 1 mit 1 bezeichnete, ausgedehnte technische Anlage enthält
zahlreiche, an verschiedenen Stellen angeordnete Steuer- und Meldeelemente.
In Fig. 1 sind einige Steuer- und Meldeelemente, nämlich die Relais 2, 3 und
die Kontaktgeber 4, 5 dargestellt.
Mittels der Relais 2, 3 werden Beleuchtungseinrichtungen 6, 7 gesteuert. Es
kann sich bei diesen Beleuchtungseinrichtungen 6, 7 je um Gruppen von Lampen
bzw. Strahlern handeln, die z. B. zur Beleuchtung des Freigeländes einer
Fabrik verwendet werden. Insbesondere wird durch die Beleuchtungseinrichtun
gen 6, 7 schematisch eine Flugplatzbefeuerungsanlage symbolisiert, die eine
Reihe von Start - und Landebahnbefeuerungseinrichtungen sowie weitere
Befeuerungseinrichtungen für Zubringerbahnen enthält. Derartige Befeuerungs
einrichtungen sind bei größeren Flugplätzen über ein größeres Gelände
verteilt. Das Ein- und Ausschalten und das Überwachen der einzelnen Befeue
rungseinrichtungen ist umständlich und zeitraubend. Deshalb werden das Ein-
und Ausschalten und die Überwachung von einer zentralen Leitstelle 8 aus
durchgeführt, die sich vorzugsweise bei einem Flughafen im Tower befindet.
Die Beleuchtungseinrichtungen 6, 7 werden von einer Datenverarbeitungsanlage 9
gesteuert, mit der die Kontaktgeber 4, 5 verbunden sind. Die Datenverar
beitungsanlage 9 steuert und überwacht die Beleuchtungseinrichtungen über
Fernwirkverbindungen. Sie kann neben der Steuerung und Überwachung der
Einrichtungen für die Flughafenbefeuerung noch andere Aufgaben übernehmen.
Wegen der beengten Raumverhältnisse im Tower befindet sich die Datenverar
beitungsanlage nicht im Kontrollraum des Towers. Im Kontrollraum ist jedoch
die zentrale Leitstelle 8 für die Flughafenbefeuerung angeordnet.
In der Leitstelle 8 sind Vorrichtungen für die manuelle Eingabe von für die
Anlage 1 bestimmten Steuerdaten und für die Anzeige von Parametern der Anlage
vorgesehen. Die Fig. 1 zeigt zwei Vorrichtungen 10, 11 dieser Art, von denen
jede aus einer Eingabe-Baugruppe 12 mit einem Leuchtanzeige-Matrix-Display 15
besteht.
Die Eingabe-Baugruppen 12 und die Anzeige-Baugruppen 14 sind in einer
standardisierten mechanischen Aufbautechnik ausgeführt und in nicht darge
stellte Baugruppenträger in der Leitstelle 8 einsteckbar.
Die Tastatur 13 enthält Tasten 16, 17, mit denen z. B. die Landerichtung einer
Start-Landebahn ausgewählt werden können. Weiterhin sind in einer Reihe mit
den Tasten 16, 17 noch Tasten 18, 19, 20 vorgesehen, mit denen Betriebsstufen
für die Befeuerung ausgewählt werden können.
Unterhalb der Reihe von Tasten 16-20 befindet sich ein Zeilen-Display 21, auf
dem jeweils angezeigt wird, welche Landerichtung eingestellt und welche
Betriebsstufe für die zugeordnete Befeuerungseinrichtung angewählt worden
ist.
Unterhalb des Zeilen-Displays 26 ist eine Taste 21 für die Notausschaltung
des der Eingabe-Baugruppe 12 zugeordneten Anlagenteils vorgesehen. Weiterhin
sind in einer Reihe mit der Taste 21 mehrere Tasten 22, 23, 24, 25 für die
Auswahl von Programmen vorgesehen, mit denen bestimmte Betriebszustände oder
Verfahrensabläufe in der Anlage 1 eingestellt werden können. Unterhalb der
Taste 21-25 befindet sich ein Zeilen-Display 26′, auf dem Stufenstellungen
angezeigt werden, die mit Paaren von Tasten 27, 28 bzw. 29, 30 eingestellt
werden.
Während die Tasten 16, 17 der durch den Einbauort von Anflug-Befeuerungsein
richtungen vorgegebenen Landerichtung zugeordnet sind, werden die Betriebsstu
fen der Befeuerungseinrichtungen mittels der Tasten 18-20 bahnspezifisch
voreingestellt.
Die Tasten 22-25 dienen zur gemeinsamen Ansteuerung von Befeuerungssystemen.
Mit den Tasten 27, 28 und 29, 30 werden selektive Gruppen von Befeuerungsein
richtungen ausgewählt. Alle Tastenfunktionen sind mit Einzelfunktionstasten
ausgeführt. Das Betätigen einer der Tasten löst unmittelbar das Absenden
einer der Taste zugeordneten kodierten Zeichenfolge zur Datenverarbeitungsan
lage aus.
Die Tasten 16-20, 21-25 und 27-30 und die Zeilen-Displays 26, 26′ sind jeweils
mit Eingabe- bzw. Ausgabeschaltungen eines in der Baugruppe 12 angeordneten
Mikrocomputers oder Mikroprozessors verbunden. Der Mikrocomputer führt die
Codierung durch und steuert die Anzeige auf den Zeilen-Displays 26, 26′. Auf
der rückwärtigen Seite der Eingabe-Baugruppe 12 befinden sich Steckverbinder,
die mit Eingabe-, Ausgabeschaltungen des Mikrocomputers verbunden sind. Diese
Steckverbinder sind nicht dargestellt. Über andere Steckverbinderkontakte
wird die Betriebsspannung für die Eingabe-Baugruppe 12 eingespeist.
Der nicht dargestellte Baugruppenträger, in den die Eingabe-Baugruppe 12
eingesetzt wird, enthält an seiner Rückseite ebenfalls Steckverbinderele
mente, die mit denjenigen der Eingabe-Baugruppe 12 zusammenwirken. Es sind
Steckverbinderelemente für einen seriellen Bus vorgesehen, über den die
Eingabe-Baugruppen 12 der Vorrichtungen 10, 11 an die Datenverarbeitungsanlage
9 angeschlossen sind. Es kann eine größere Anzahl von Eingabe-Baugruppen 12
an den Bus 31 angeschlossen werden.
Die Mikroprozessoren in den Eingabe-Baugruppen 12 setzen die den verschiede
nen Tasten zugeordneten Signale in serielle Daten um, die auf dem Bus 31 z. B.
in Form von Telegrammen übertragen werden.
Die Vorrichtungen 10, 11 enthalten weiterhin die Anzeige-Baugruppen 14 mit den
Leuchtanzeige-Matrix-Displays 15, auf denen alphanumerische Zeichen darge
stellt werden können. Die Anzeige-Baugruppen 14 sind flexible Anzeigeein
heiten für die Ausgabe von festprogrammierten, bestimmten Eingangsmeldungen
zugeordneten Klartexten.
Durch die Ausgabe von aussagefähigen Klartexten als Hinweismeldungen aus
einem Prozeß wird es dem Bediener einer Anlage - im Gegensatz zu inter
pretativen Anzeigen - wesentlich erleichtert, Informationen zur Prozeßfüh
rung aufzunehmen und die entsprechenden Maßnahmen daraus abzuleiten.
Die Anzeige-Baugruppen 14 enthalten Mikrocomputer bzw. Mikroprozessoren, die
an unten noch näher beschriebene Anzeigeelemente und Tasten der Anzeige
Baugruppen über Eingabe-, Ausgabeschaltungen angeschlossen sind. Weiterhin
stehen Eingabe-, Ausgabeschaltungen der Mikrocomputer bzw. Mikroprozessoren
mit nicht näher dargestellten Steckverbinderelementen auf der Rückseite der
Anzeige-Baugruppenträger 14 in Verbindung. In einem entsprechenden Baugrup
penträger sind an der Rückseite Steckverbinderelemente angeordnet, die mit
den Steckverbinderelementen der Anzeige-Baugruppenträger 14 nach dem Einsetzen
der Baugruppenträger 14 in die Magazine zusammenwirken. Über diese Steckver
binder werden Anschlüsse zwischen den Mikrocomputern bzw. Mikroprozessoren
und einem parallelen Bus 34 hergestellt, der von der Datenverarbeitungsanlage
9 ausgeht. An den parallelen Bus 34 können zahlreiche Anzeige-Baugruppen 14
angeschlossen werden.
Das Leuchtanzeige-Matrix-Display 15 weist ein Textfeld 32 mit z. B. sechs
Zeilen auf, die Punktmatrixanzeigen enthalten. Weiterhin ist ein Bild-
Informationsfeld 33 vorgesehen. Nahe an einem seitlichen Rand der Frontplatte
ist ein Bedientasten-Feld 35 angeordnet. Die Anzeige-Baugruppenträger 14
enthalten als Bestandteile den Mikrocomputer und Festwertspeicher, die nicht
näher dargestellt sind. Die auf dem Leuchtanzeige-Matrix-Display 15 darstell
baren Texte sind in mindestens einem Festwertspeicher enthalten, der frei
wählbar programmiert ist.
Die Definition der Texte ist grundsätzlich zeilenorientiert, d. h. die
auszugebenden Texte beginnen immer am Anfang einer Zeile und enden am Ende
einer Zeile. Der darzustellende Gesamttext kann sich über mehrere Zeilen
erstrecken.
Da mehrere Einzeltexte auf einer Seite ausgegeben werden können, wird die
Einführung eines Sonderzeichens als Textanfangszeichen vorgesehen. Als
Textanfangszeichen wird im allgemeinen Fall das Sonderzeichen < mit "Blank"
in den ersten beiden Spalten der LED-Punktmatrix für die erste Zeile eines
Textes festgelegt.
Der parallele Bus 34 stellt eine gewisse Anzahl von Eingängen den jeweiligen
Anzeige-Baugruppen 14 zur Verfügung. Entsprechend der Zahl von Eingängen
werden Einzeltexte im Festwertspeicher für jede Meldung vorgesehen. Diese
Einzeltexte belegen zusammen mit weiteren anstehenden Meldungen das Textfeld
32 und bilden eine Anzeigegruppe. Es kann daher für jede Meldung ein
Einzeltext definiert werden, der auf die unten noch näher beschriebene Art
zur Anzeige kommt. Die Anzeigengruppen werden im folgenden als Seiten
bezeichnet.
Nach einer Seitenanwahl erfolgt die Ausgabe des Textinhaltes dieser Seite
durch Dunkelschaltung des gesamten Textfeldes und anschließender zeilen
weiser Ausgabe der Textzeilen, beginnend mit der ersten Zeile der aufzuschal
tenden Seite.
Texte werden immer vollständig auf einer Seite ausgegeben. Kann ein Text
nicht vollständig in eine Seite aufgenommen werden, so wird er intern einer
neuen Seite zugeordnet.
Der interne Aufbau der Seiten (das Ausfüllen der Seiten mit Texten) erfolgt
immer mit Seite 1 beginnend und wird kontinuierlich mit dem zeitlichen
Eintreffen weiterer Meldungen fortgesetzt. Die Anzahl der intern registrier
ten Seiten wird im Bild-Informations-Feld 33 angezeigt und so dem Bediener
zur Kenntnis gebracht.
Nach dem Einschalten der Anzeige-Baugruppe 14 werden die Texte der anstehen
den Meldungen entsprechend einer den Texten zugeordneten Rangfolge in die
Seiten eingetragen. Bei gleicher Priorität entscheidet die Textnummer über
die Reihenfolge der Eintragung. Alle nachfolgenden Meldungen werden wieder
entsprechend ihrem zeitlichen Eintreffen eingetragen.
Steht die letzte Seite als aktuelle Seite im Display an und ist noch genügend
Platz auf der Seite, so wird die Anzeige der Seite durch die nächste
eintreffende Meldung aktualisiert. Ist nicht genügend Platz, wird eine neue
Seite angelegt.
Gehende Meldungen werden, sofern die Voraussetzungen (z. B. Quittierung)
erfüllt sind, automatisch aus den Seiteneintragungen gelöscht. Ist die
aktuell aufgeschaltete Seite vollständig gelöscht, erfolgt eine interne
Komprimierung der Seiteninhalte und eine automatische Aufschaltung der Seite,
in der die Meldung mit der höchsten Priorität steht. Liegen mehrere Seiten
mit Texten gleicher Priorität vor, so entscheidet die Seitennummer, welche
Seite auszugeben ist.
Die Komprimierung der Seiteninhalte erfolgt immer von den höheren Seitenzah
len zu den niedrigeren Seitenzahlen hin. Die komprimierten Seiten werden im
Bild-Informations-Feld entsprechend gekennzeichnet.
Leere Seiten werden im Bild-Informations-Feld 33 durch Verlöschen der
entsprechenden Seitenanzeigen gemeldet. Meldungen, die bereits gegangen sind
oder deren Texte wegen einer Quittierungsbedingung noch nicht aus den
Seiteninhalten gelöscht wurden, werden bei einer erneuten Aktivierung der
Meldung als kommende Meldung behandelt und in der eingetragenen Seite
angezeigt.
Jedem auszugenhenden Text ist ein Parameterfeld zugeordnet, das folgende
Informationen enthält:
- - eine Text-Nummer
- - eine Eingabe-Bit-Nummer
- - eine Prioritätsangabe für die Meldung
- - eine Textlängenangabe (Anzahl Seiten)
- - eine Angabe über die Art der Meldungsdarstellung
- - eine Quittierungsangabe
- - eine Hupensteuerangabe
- - eine Hupendauerangabe
- - eine Bild-Aufschalt-Kennung
Diese Informationen werden zusammen mit den Texten in einem Festwertspeicher
abgelegt. Die Zuordnung, Bedeutung und Erscheinungsform der Texte kann durch
Austausch mit einem entsprechend eingestellten Festwertspeicher geändert
werden.
Die Text-Nummer kennzeichnet die einzeln vorhandenen Texte. Sie dient zusammen
mit der Eingabe-Bit-Nummer am parallelen Busanschluß zur flexiblen Zuordnung
zwischen der aufgeschalteten Meldung und dem auszugebenden Text.
Die Eingabe-Bit-Nummer kennzeichnet den Eingang des parallelen Busses 34, an
dem das Eingangssignal anliegt, und wird zusammen mit der Text-Nummer zur
Zuordnung zwischen aufgeschalteter Meldung und anzuzeigendem Text verwendet.
Die Prioritätsangabe ist für die Auswahl der Meldungen nach einer vorgebbaren
Rangfolge bestimmt. Insbesondere ist die Prioritätsangabe für die Bild
aufschaltung nach einer Komprimierung der Seiteninhalte bzw. nach der
Einschaltung der Anzeige-Baugruppe 14 maßgebend. Es können mehreren
Meldungen die gleiche Priorität zugeordnet werden. Als weiteres Auswahlkri
terium wird dann die Text-Nummer verwendet.
Die Textlängenangabe kennzeichnet die Anzahl Zeilen, mit denen der ein
geschriebene Text auf dem Display auszugeben ist.
Durch die Angabe von Textlängen kann eine klare Strukturierung (Trennung) von
Seiteninhalten erreicht werden. Leere Zeilen werden dabei als Dunkelzeilen
ausgegeben und können somit zur optischen Trennung von Ausgabetexten
herangezogen werden. Darüberhinaus dient diese Angabe zur einfachen Bewer
tung, ob der Meldungstext noch in die letzte Seite aufgenommen werden kann.
Die Angabe über die Art der Darstellung der Meldung bezieht sich auf eine der
folgenden Darstellungsmöglichkeiten:
Ruhiglicht
Ruhiglicht (1/2 Helligkeit)
Blinkend (1/0)
Blinkend (1/2 Helligkeit)
Inversdarstellung
Meldungsinvertierung.
Ruhiglicht
Ruhiglicht (1/2 Helligkeit)
Blinkend (1/0)
Blinkend (1/2 Helligkeit)
Inversdarstellung
Meldungsinvertierung.
Die Quittierungsangabe schreibt vor, ob der auf dem Display dargestellte Text
und die zugeordnete Meldung quittiert werden muß und wie die Darstellung
nach der Quittierung aussehen soll. Neben einem die Quittierung vorschreiben
den Informationsbit können weitere Informationsbit folgende Darstellungen
festlegen:
Ruhiglicht nach Quittierung
Blinklicht nach Quittierung
Löschen nach Quittierung
Quittierung nur nach gegangener Meldung
Hupenquittierung.
Ruhiglicht nach Quittierung
Blinklicht nach Quittierung
Löschen nach Quittierung
Quittierung nur nach gegangener Meldung
Hupenquittierung.
Die Hupensteuerangabe beinhaltet die Festlegung, ob für eine Meldung eine
Hupe betätigt werden soll sowie wann und wie die Hupe angesteuert werden
soll. Es können folgende Festlegungen zusätzlich zur Hupenmeldung getroffen
werden:
Hupe bei kommender Meldung
Hupe bei gehender Meldung
Hupe zyklisch ansteuern
Hupe verzögert ansteuern.
Hupe bei kommender Meldung
Hupe bei gehender Meldung
Hupe zyklisch ansteuern
Hupe verzögert ansteuern.
Das Hupenintervall ist durch die Hupendauer und die Hupenpause bestimmt. Die
Hupendauer kann als Dauerton oder als Hupenansteuerung in Sekunden vorgegeben
werden.
Durch Vorgabe einer Hupenverzögerungszeit kann die Hupenansteuerung verzögert
werden. Es ist auch möglich, für die Dauer einer Meldung ständig die Hupe
einzuschalten. Andererseits kann eine bestimmte Dauer der Betätigung der Hupe
durch einen dem jeweiligen Text zugeordneten gesonderten Parameterwert
vorgegeben werden. Die Auswahl der Hupenansteuerzeit hängt von der Bedeutung
der Meldung ab.
Manche Meldungen treten nur kurzzeitig auf. Nach dem Verschwinden dieser
Meldungen befindet sich die Anlage 1 in einem Zustand, der keine besonderen
Steuereingriffe verlangt. Außerdem können manche kurzzeitige Meldungen durch
Störsignale ausgelöst werden. In diesen Fällen ist es günstig, im Parameter
feld einen Parameter für die verzögerte Betätigung der Hupe vorzusehen.
Dieser Parameter legt eine Hupenverzögerungszeit fest. Die Hupenverzögerungs
zeit ist die Zeitspanne zwischen dem Beginn einer Meldung und dem Beginn des
akustischen Alarms durch Vorgabe einer entsprechenden Hupenverzögerungszeit.
Kurzzeitige Meldungen, die z. B. von Störsignalen hervorgerufen werden, lösen
deshalb keinen akustischen Alarm aus.
Mit der Bild-Aufschalt-Kennung wird die Art der Anzeige eines Bild-Infor
mationsfeldes nach einer Eintragung einer Meldung in eine Seite bzw. der
Löschung der Meldung in der Seite vorgegeben. Es sind insbesondere die
folgenden fünf Verarbeitungsarten möglich:
Bild direkt aufschalten (wird für kommende Meldungen benutzt)
Bild direkt aufschalten (wird für gehende Meldungen benutzt)
Anzeige kommende Meldung (für Meldungen ohne Quittung)
Anzeige gehende Meldung (für Meldungen mit Quittung)
Anzeige gehende Meldung.
Bild direkt aufschalten (wird für kommende Meldungen benutzt)
Bild direkt aufschalten (wird für gehende Meldungen benutzt)
Anzeige kommende Meldung (für Meldungen ohne Quittung)
Anzeige gehende Meldung (für Meldungen mit Quittung)
Anzeige gehende Meldung.
Das Bild-Informationsfeld 33 enthält zwei senkrechte Reihen von doppelten,
lichtemittierenden Dioden (LED). Die Anzahl der Paare ist auf die maximale
Seitenzahl abgestimmt. Es sind zwei Ausleuchtfarben vorgesehen, wobei eine
Farbe einem Bildinformationszeiger zugeordnet ist, während die andere Farbe
einem Bildaufschaltzeiger entspricht.
Mit dem Bild-Informations-Zeiger wird dem Bediener grundsätzlich angezeigt,
wieviel aufzuschaltende Seiten für eine oder mehrere Meldungen aktuell
vorliegen. Darüberhinaus erhält der Bediener durch die Erscheinungsformen der
Anzeigen übersichtliche Informationen über Anwahl und Änderung von
Seiteninhalten.
Die LED′s können mit Ruhiglicht, Blinklicht und Wechsel-Blinklicht ange
steuert werden. Die Doppel-LED′s zeigen folgende Information über die Seiten
an:
Beide LED′s unbeleuchtet:
Keine Seite vorhanden
Beide LED′s senden Ruhiglicht aus:
Seite bereits angewählt und gegebenenfalls quittiert
Beide LED′s senden Wechsel-Blinklicht aus:
Kommende zu quittierende Meldung, Seite noch nicht angewählt
Das erste LED sendet Ruhiglicht, das andere Blinklicht aus:
Seite war angewählt, jedoch nicht quittiert
Das erste LED sendet Blinklicht, das andere Ruhiglicht aus:
Gehende Meldung bzw. komprimierte Seiten, Seite noch nicht angewählt
Beide LED′s unbeleuchtet:
Keine Seite vorhanden
Beide LED′s senden Ruhiglicht aus:
Seite bereits angewählt und gegebenenfalls quittiert
Beide LED′s senden Wechsel-Blinklicht aus:
Kommende zu quittierende Meldung, Seite noch nicht angewählt
Das erste LED sendet Ruhiglicht, das andere Blinklicht aus:
Seite war angewählt, jedoch nicht quittiert
Das erste LED sendet Blinklicht, das andere Ruhiglicht aus:
Gehende Meldung bzw. komprimierte Seiten, Seite noch nicht angewählt
Entsprechend der aktuell anstehenden Seitenzahl, werden die Bild-Informa
tions-Zeiger fortlaufend, mit dem ersten LED-Paar beginnend, in das Bild-
Informations-Feld eingetragen. Der Bediener erhält so eine quantitative und
qualitative Aussage über vergangene und noch durchzuführende Bedienvorgänge
am Leuchtanzeige-Matrix-Display.
Der Bild-Aufschalt-Zeiger kennzeichnet, welche Seite, aus der Menge der
intern notierten und durch die Bild-Informations-Zeiger angezeigten Seiten,
aktuell auf dem Display aufgeschaltet ist.
Die Erscheinungsform des Bild-Aufschalt-Zeigers sind:
- - Ruhiglicht für: die angewählte Seite ist aufgeschaltet und
- - Blinklicht für: die angewählte Seite wird gerade aufgeschaltet.
Der Bild-Aufschalt-Zeiger kann über im folgenden beschriebene Tasten als auch
durch ein internes Programm bzw. die Bild-Aufschalt-Kennung gesteuert werden.
Im Quittungsmodus werden aus den anstehenden Meldungstexten die zu quit
tierenden Meldungen selektiert und die verbleibenden Seiten im Bild-Informa
tions-Feld angezeigt.
Mit dem Betätigen der Anwahltaste 40 wird die weitere Eingabe gesperrt, die
angewählte Seite auf dem Display gelöscht und intern das Umsortieren
durchgeführt.
Nach dem Umsortieren der Meldungstexte wird das Bild-Informations-Feld neu
aktualisiert, der Bild-Aufschalt-Zeiger auf Seite 1 gestellt und die aktuelle
Seite ausgegeben. Gleichzeitig werden die Eingaben für die Baugruppe 14
freigegeben und der angewählte Modus durch Ansteuerung der LED in der
Anwahltaste 40 angezeigt.
Durch Betätigen der Steuertasten 37, 39 können alle im Bild-Informations-Feld
angezeigten Seiten mit den zu quittierenden Meldungen angewählt werden.
Mit der Umschaltung in den Quittungsmodus wird ebenfalls im Mikrocomputer der
Zeitzähler für die Rückschaltung in den Normalmodus aufgezogen. Eingaben, die
während des Ablaufs dieses Zeitzählers über die Steuertasten 37, 39 getätigt
werden, ziehen den Zeitzähler neu auf.
Durch wiederholtes Betätigen der Anwahltaste für den Quittungsmodus bzw. nach
Ablauf des aufgezogenen Zeitzählers wird wieder in den Normalmodus zurückge
schaltet.
Im Bild-Informations-Feld 33 werden über den Bild-Informations-Zeiger die
Seiteninhalte mit extern zu quittierenden Meldungstexten angezeigt. Durch
Anwahl der entsprechenden Seiten und Betätigen der Quittungstaste werden die
zu quittierenden Seiteninhalte quittiert. Die Quittierung erfolgt dabei immer
für die kompletten Seiteninhalte. Die Quittierungstaste ist nur für an
gezeigte Seiten mit extern zu quittierenden Meldungstexten wirksam.
Zur akustischen Signalgebung ist die Baugruppe 14 mit einer Hupe versehen
bzw. verbunden. Die Ansteuerung der Hupe erfolgt nach Maßgabe der Eintragun
gen der Hupenkennung in den jeweiligen Textparameterfeldern.
Durch Betätigen der Quittungstaste ist das Abschalten des akustischen Signals
jederzeit vor dem Ablauf der eingestellten Hupendauer möglich. Die Hupensteu
erung kann mittels eines nicht dargestellten Schalters unterdrückt werden.
Es ist zweckmäßig, zwei weitere Zustände der Vorrichtungen 10, 11 z. B.
mittels LED′s anzuzeigen. Ein Zustand bezieht sich auf eine Sperrung der
Eingabe über die Baugruppe 12. Der andere Zustand entspricht der Freigabe der
Eingabe über das Bedientasten-Feld 13. Auf dem Display 15 können hierfür zwei
verschiedenfarbige Anzeigeleuchten vorgesehen sein. Eine Sperrung wird immer
dann angezeigt, wenn der Mikroprozessor mit der Auswertung der Eingaben bzw.
Aufbereitung beschäftigt ist.
Die Freigabe signalisiert dem Bediener, daß Eingaben über das Bedientasten-
Feld 1334 möglich sind. Nach dem Einschalten der Spannungsversorgung und nach
der Initialisierungsphase erscheint die Freigabetaste.
Die Tastatur 13 enthält weiterhin eine Dimmtaste 42 für die Helligkeitsrege
lung und eine Steuertaste 43 für die Sperrung oder Freigabe der Anzeigen. Auf
dem Leuchtanzeige-Matrix-Display 15 sind Tasten 44, 45 für die gleichen
Funktionen, nämlich Helligkeitsregelung und Sperrung bzw. Freigabe vorhan
den.
Claims (9)
1. Vorrichtung für die manuelle Eingabe von für eine räumlich ausgedehnte
technische Anlage bestimmten Steuerdaten und für die Anzeige von
Parametern der technischen Anlage, wobei eine Eingabe-Tastatur, die über
eine Schnittstelle mit einer Datenverarbeitungsanlage verbunden ist, die
über Eingabe-, Ausgabeschaltungen an Elemente der technischen Anlage
angeschlossen ist, über die Schnittstelle oder eine gesonderte Schnitt
stelle mit einer Anzeigeneinheit verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingabetastatur (13) auf der Frontseite einer in Baugrup
penträger einsteckbaren Baugruppe (12) angeordnet ist und für die in der
Anlage (1) einzustellenden verschiedenen Funktionen je eine eigene Taste
(16-17, 22-25, 27-30) aufweist und daß die Anzeigeneinheit ein auf der
Frontseite einer in Baugruppenträger einsteckbaren Baugruppe angeordne
tes alphanumerisches Leuchtanzeige-Punktmatrix-Display (15), eine Hupe
oder einen Ausgang für eine Hupe und einen Mikrocomputer und mindestens
einen Festwertspeicher enthält, in dem den jeweils anzuzeigenden
Prozeßparametern Klartextangaben für die Anzeige zugeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem auf dem Leuchtanzeige-Punktmatrix-Display (15) darstellbaren
Text im Festwertspeicher ein Parameterfeld zugeordnet ist, das eine
Textnummer, eine Eingabe-Bit-Nummer für einen Eingang, eine Prioritäts
angabe, eine Textlängenangabe und eine Bild-Aufschalt-Kennung enthält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigeneinheit ein Bild-Informationsfeld (33) mit Reihen von
doppelten, lichtemittierenden Dioden aufweist, mit denen anzuzeigende
Seiten eines Speichers dargestellt werden, in denen eine oder mehrere
Meldungen gespeichert sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit den lichtemittierenden Dioden in Ruhiglicht, Blinklicht oder
Wechsel-Blinklicht die Anwahl und Änderungen der Seiteninhalte angezeigt
werden.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Meldungsdarstellungsangabe die Darstellung eines Texts in
Ruhiglicht, Blinklicht, Inversdarstellung oder als Meldungsinvertierung
festlegbar ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Bild-Aufschalt-Kennung die Anzeige nach dem Eintragen
bzw. Löschen einer Meldung in einer Seite des Speichers die Aufschaltung
eines Bildes bei kommender oder gehender Meldung einstellbar ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Parameterfeld eine Eintragung für eine Hupenansteuerung
vorgesehen ist, mit der eine Hupenbetätigung bei kommender Meldung, bei
gehender Meldung, eine zyklische Hupenansteuertung oder eine verzögerte
Hupenansteuerung einstellbar ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigeneinheit ein Bedientasten-Feld (35) enthält, das eine
Lampenprüftaste (36), Steuertasten (37, 39) für die Einstellung eines
Bild-Aufschalt-Zeigers, eine Prioritätsmodus-Anwahltaste (38), eine
Anwahl-Taste (40) für einen Quittungsmodus und eine Quittungstaste (41)
aufweist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Anzeigeleuchten für die Mitteilung der Sperre oder Freigabe des
Bedientastenfelds (35) für Eingaben in der Anzeigeneinheit vorgesehen
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904031364 DE4031364A1 (de) | 1990-10-04 | 1990-10-04 | Vorrichtung fuer die manuelle eingabe von fuer eine technische anlage bestimmten steuerdaten und fuer die anzeige von parametern der technischen anlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904031364 DE4031364A1 (de) | 1990-10-04 | 1990-10-04 | Vorrichtung fuer die manuelle eingabe von fuer eine technische anlage bestimmten steuerdaten und fuer die anzeige von parametern der technischen anlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4031364A1 true DE4031364A1 (de) | 1992-04-09 |
Family
ID=6415559
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904031364 Ceased DE4031364A1 (de) | 1990-10-04 | 1990-10-04 | Vorrichtung fuer die manuelle eingabe von fuer eine technische anlage bestimmten steuerdaten und fuer die anzeige von parametern der technischen anlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4031364A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9213414U1 (de) * | 1992-09-29 | 1992-12-24 | microTEC Feinmechanik GmbH, O-9090 Chemnitz | Großsichtanzeigevorrichtung |
| BE1008958A3 (fr) * | 1994-12-05 | 1996-10-01 | Awax Progettazione | Appareil pour effectuer, y compris avec des liaisons a distance, des mesures, tests, essais, operations d'entretien et le releve de donnees et de statistiques sur des machines automatiques et/ou des organes de telles machines. |
| WO2017171689A1 (en) * | 2016-03-28 | 2017-10-05 | Podrieza Serhii | Diagnostics and repair method as per technical state of the aircraft soft fuel tanks |
| WO2017171688A1 (en) * | 2016-03-28 | 2017-10-05 | Podrieza Serhii | Method of external suspension installation diagnostics and repair as required of for small loads |
| WO2017171687A1 (en) * | 2016-03-28 | 2017-10-05 | Podrieza Serhii | Method of electrical circuits diagnosis of aviation equipment (ae) unit |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2510632C2 (de) * | 1975-03-12 | 1982-09-02 | Fraunhofer-Gesellschaft Zur Foerderung Der Angewandten Forschung E.V., 8000 Muenchen | Einrichtung zur Abbildung und Steuerung |
| DE3507982A1 (de) * | 1984-03-07 | 1985-09-19 | Sharp Kk | Elektronische datenverarbeitungseinrichtung |
-
1990
- 1990-10-04 DE DE19904031364 patent/DE4031364A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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| 8131 | Rejection |