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DE4031364A1 - Vorrichtung fuer die manuelle eingabe von fuer eine technische anlage bestimmten steuerdaten und fuer die anzeige von parametern der technischen anlage - Google Patents

Vorrichtung fuer die manuelle eingabe von fuer eine technische anlage bestimmten steuerdaten und fuer die anzeige von parametern der technischen anlage

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Publication number
DE4031364A1
DE4031364A1 DE19904031364 DE4031364A DE4031364A1 DE 4031364 A1 DE4031364 A1 DE 4031364A1 DE 19904031364 DE19904031364 DE 19904031364 DE 4031364 A DE4031364 A DE 4031364A DE 4031364 A1 DE4031364 A1 DE 4031364A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
display
horn
text
message
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19904031364
Other languages
English (en)
Inventor
Detlef Dipl Ing Darms
Hans-Hartwig Esau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19904031364 priority Critical patent/DE4031364A1/de
Publication of DE4031364A1 publication Critical patent/DE4031364A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/18Visual or acoustic landing aids
    • B64F1/20Arrangement of optical beacons
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/10Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using selector switches
    • G05B19/106Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using selector switches for selecting a programme, variable or parameter

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine in einer Leitstelle oder Warte an­ geordnete Vorrichtung für die manuelle Eingabe von für eine räumlich ausgedehnte technische Anlage bestimmten Steuerdaten und für die Anzeige von Parametern der technischen Anlage, wobei eine Eingabe-Tastatur, die über eine Schnittstelle mit einer außerhalb der Leitstelle oder Warte angeordneten Datenverarbeitungsanlage verbunden ist, die über Eingabe-, Ausgabeschaltungen an Elemente der technischen Anlage angeschlossen ist, über die Schnittstelle oder über eine gesonderte Schnittstelle mit einer Anzeigeeinheit verbunden ist.
Ausgedehnte technische Anlagen mit räumlich verteilten elektrischen Steuer- und Meldeelementen werden vielfach von zentralen Leitstellen, Warten oder Kontrolltürmen gesteuert und überwacht. Wenn eine größere Zahl von Steuer- und Meldeelementen in der Anlage angeordnet sind, werden vielfach Prozeß­ rechner für die Ausgabe von Steuersignalen, die Eingabe von Meldesignalen und für andere Aufgaben, z. B. Optimierungs- und Protokollierungsaufgaben eingesetzt.
Die Prozeßrechner und die mit ihnen verbundenen Ein-, Ausgabegeräte wie z. B. Drucker, Monitoren, Plattenspeicher, können häufig wegen des von ihnen beanspruchten Raums nicht in der Leitstelle, Warte oder im Kontrollturm untergebracht werden. In der Leitstelle, Warte oder im Kontrollturm sind Vorrichtungen für die manuelle Eingabe der Steuerdaten und für die Anzeige der für die Überwachung vorgesehenen Zustandsgrößen des Prozesses an­ geordnet.
Die Verwendung gesonderter Eingabe- und Anzeigevorrichtungen hat den Vorteil, daß diese den Bedingungen der Anlage angepaßt werden können, d. h. sie sind in ihrer Größe und Anzeige anlagenspezifisch ausgebildet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung derart weiterzuentwickeln, daß Prozeßparameter schnell und einfach eingegeben und Meldungen über Anlagenzustände schnell, deutlich und klar verständlich angezeigt werden können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Eingabe-Tastatur auf der Frontseite einer in Baugruppenträger einsteckbaren Baugruppe angeordnet ist und für die in der Anlage einzustellenden, verschiedenen Funktionen je eine eigene Taste aufweist, daß die Anzeigeneinheit ein auf der Frontseite einer in Baugruppenträger einsteckbaren Baugruppe zugeordne­ tes, alphanumerisches Leuchtanzeige-Punktmatrix-Display, eine Hupe oder einen Ausgang für eine Hupe, einen Mikrocomputer und einen Festwertspeicher enthält, in dem den jeweils anzuzeigenden Prozeßparametern Klartextangaben zugeordnet sind, die von Steuersignalen aus der Datenverarbeitungseinrichtung adressierbar sind.
Durch die Ausbildung der Tastatur als Funktionstastatur ist es nicht notwendig, für einen an die Datenverarbeitungseinrichtung zu sendenden Steuerbefehl mehrere Tasten zu betätigen. Außerdem liegt eine eindeutige Zuordnung zwischen der jeweiligen Taste und der mit ihr in der Anlage auszulösenden Funktion vor. Es ist also eine schnelle Einwirkung auf den Prozeß durch Betätigung nur jeweils einer, eine bestimmte Wirkung in der Anlage auslösenden Taste möglich.
Für die Anzeige von Prozeßparametern ist kein Schema notwendig, das z. B. als Blindschaltbild oder dgl. ausgebildet ist. Zu jeder beispielsweise numeri­ schen Anzeige eines Prozeßparameters können eine Beschreibung der Meßgröße, des Orts des Meßwertgebers und weiterer für das Verständnis oder die zu treffenden Maßnahmen geeignete Hinweise angezeigt werden. Der Anlagenzustand bzw. Änderungen des Anlagenzustands können schnell und deutlich erkennbar dargestellt werden. Auf dem Display lassen sich zugleich mehrere Prozeßpara­ meter mit den zugeordneten Klartexten anzeigen. Die Eingabe-Tastatur und das Display sind als Steckbaugruppen ausgebildet, die in genormte Magazine eingesetzt werden können. Die Vorrichtung kann deshalb wirtschaftlich hergestellt werden.
Vorzugsweise ist jedem auf dem Leuchtanzeige-Punktmatrix-Display darstellba­ ren Text im Festwertspeicher ein Parameterfeld zugeordnet, das eine Text- Nummer, eine Eingabe-Bit-Nummer für eine serielle Schnittstelle, eine Prioritätsangabe, eine Textlängenangabe, eine Meldungsdarstellungsangabe, eine Quittierungsangabe, eine Hupensteuerangabe und eine Bild-Aufschalt- Kennung enthält.
Die Text-Nummer wird in Verbindung mit der Eingabe-Bit-Nummer zur Auswahl der anzuzeigenden Texte verwendet.
Die Priorität legt die Reihenfolge der anzuzeigenden Texte bei Vorliegen mehrerer anzuzeigender Texte nach ihrer Wichtigkeit für die Anlage fest.
Die Textlängenangabe bestimmt die Zahl der Zeilen, die vom jeweiligen Text belegt wird.
Die Meldungsdarstellungsangabe legt die Art der Darstellung des jeweiligen Texts auf dem Display fest. Insbesondere sind mehrere verschiedene Darstel­ lungsarten möglich, nämlich die Darstellung mit Ruhiglicht mit normaler oder halber Helligkeit, die Darstellung mit Blinklicht mit normaler oder halber Helligkeit, die Inversdarstellung und die Meldungsinvertierung.
Die Quittierungsangaben bestimmen die Verarbeitung der angezeigten Meldung nach erfolgter Quittierung und ob eine Quittung vorgesehen ist. Vorzugsweise wird durch die Quittierungsangaben die Anzeige mit Ruhiglicht, Blinklicht, das Löschen der Anzeige oder die Quittierung nur nach Beendigung des gemeldeten Anlagenparameters festgelegt.
Mit der Hupensteuerangabe wird die akustische Signalgebung festgelegt. Zweckmäßigerweise kann durch die Hupensteuerangabe bestimmt werden, ob ein Hupensignal ausgelöst werden soll, ob die Hupe bei ankommender oder ver­ schwindender Meldung betätigt werden soll, ob die Hupe zyklisch angesteuert werden soll oder ob die Hupe verzögert betätigt werden soll.
Mit der Bild-Aufschalt-Kennung wird festgelegt, wie die anzuzeigende Information nach dem Einspeichern in einen Speicher der Baugruppe weiter­ zubehandeln ist. Den Prozeßparametern können anzuzeigende Informationen zugeordnet sein, deren Umfang der Darstellungskapazität des Displays entspricht. In diesem Fall ist eine aufeinanderfolgende Darstellung einzelner Gruppen vorgesehen, die in Form sog. "Seiten" gespeichert sind. Mit der Bild- Aufschalt-Kennung wird die Anzeige nach dem Eintragen oder Löschen aus dem Seiten-Inhalt gesteuert. Insbesondere wird durch Steuerbits festgelegt, ob ein Bild direkt aufgeschaltet oder eine kommende bzw. gehende Meldung angezeigt werden soll.
Wegen der Möglichkeit, Informationen einem Prozeßparameter zuzuordnen, die der Anzeigekapazität entspricht, wird auf dem Display zweckmäßigerweise eine gesonderte Anzeige über die Zahl der anstehenden Seiten und über eine Kennung der jeweils angezeigten Seite vorgesehen. Die Anzeige enthält insbesondere mindestens zwei Reihen von Anzeigeelementen, deren Anzahl der maximal möglichen Seitenanzahl entspricht. In einer ersten Betriebsart wird die für die jeweiligen Prozeßparameter vorgesehene Seitenzahl dargestellt. In einer zweiten Betriebsart wird die Nummer der gerade auf dem Display dargestellten Seite angezeigt.
Um mit der gesonderten Anzeige über die Zahl gespeicherter und angezeigter Seiten zusätzliche Informationen übermitteln zu können, ist neben einer Ruhiglicht-Anzeige eine Blinklicht-Anzeige und eine Wechsel-Blinklicht- Anzeige vorgesehen.
Wenn keine Anzeige vorhanden ist, bedeutet dies, daß keine Information in einer Seite gespeichert ist.
Ruhiglicht wird z. B. angezeigt, wenn eine Seite bereits angewählt und gegebenenfalls quittiert ist.
Blinklicht bedeutet, daß eine kommende Meldung vorhanden ist, die zugeord­ nete Seite jedoch noch nicht angewählt wurde.
Wechsel-Blinklicht bedeutet, daß eine kommende Meldung, die für eine Quittierung bestimmt ist, vorliegt und die zugehörige Seite oder Seiten noch angewählt werden müssen.
Die Baugruppe mit dem Leuchtanzeiger-Punktmatrix-Display enthält zweckmäßigerweise ein Bedientasten-Feld mit zwei Seiten-Anwahltasten, einer Priori­ tätsmodus-Anwahltaste, einer Quittungsmodus-Anwahltaste und einer Quit­ tungstaste.
Durch die Prioritätsmodus-Anwahltaste werden die Seiten für die Anzeige ausgewählt. Mit der Prioritätsmodus-Anwahltaste werden anstehende Mel­ dungstexte in Abhängigkeit von ihrer Priorität ausgewählt. Mit der Quit­ tungsmodus-Anwahltaste werden die zu quittierenden Meldungstexte ausgewählt. Die Quittungstaste ist für die Quittierung der auf dem Display angezeigten Meldungen bestimmt.
Von besonderer Bedeutung sind weitere Anzeigeleuchten, die dem Bediener den Zustand der Steuerung der Eingabe-Tastatur mitteilen. Eine Anzeigeleuchte ist für die Mitteilung des Bereitschaftszustandes für Eingaben vorgesehen. Eine weitere Anzeigeleuchte gibt an, ob die Baugruppe für Eingaben gesperrt ist, weil z. B. eingegebene Daten verarbeitet oder auszugebende Meldungen auf­ bereitet werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben, aus dem sich weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile ergeben.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zur manuellen Eingabe von für die Steuerung einer technischen Anlage bestimmten Informationen, einer Anordnung zur Steuerung der technischen Anlage und einer Vorrichtung für die Anzeige von Parametern der Anlage,
Fig. 2 eine Baugruppe mit einer Tastatur für die Eingabe von Steuerinfor­ mationen in perspektivischer Ansicht,
Fig. 3 eine Baugruppe mit einem Leuchtanzeige-Punktmatrix-Display in perspektivischer Ansicht.
Eine in Fig. 1 mit 1 bezeichnete, ausgedehnte technische Anlage enthält zahlreiche, an verschiedenen Stellen angeordnete Steuer- und Meldeelemente. In Fig. 1 sind einige Steuer- und Meldeelemente, nämlich die Relais 2, 3 und die Kontaktgeber 4, 5 dargestellt.
Mittels der Relais 2, 3 werden Beleuchtungseinrichtungen 6, 7 gesteuert. Es kann sich bei diesen Beleuchtungseinrichtungen 6, 7 je um Gruppen von Lampen bzw. Strahlern handeln, die z. B. zur Beleuchtung des Freigeländes einer Fabrik verwendet werden. Insbesondere wird durch die Beleuchtungseinrichtun­ gen 6, 7 schematisch eine Flugplatzbefeuerungsanlage symbolisiert, die eine Reihe von Start - und Landebahnbefeuerungseinrichtungen sowie weitere Befeuerungseinrichtungen für Zubringerbahnen enthält. Derartige Befeuerungs­ einrichtungen sind bei größeren Flugplätzen über ein größeres Gelände verteilt. Das Ein- und Ausschalten und das Überwachen der einzelnen Befeue­ rungseinrichtungen ist umständlich und zeitraubend. Deshalb werden das Ein- und Ausschalten und die Überwachung von einer zentralen Leitstelle 8 aus durchgeführt, die sich vorzugsweise bei einem Flughafen im Tower befindet.
Die Beleuchtungseinrichtungen 6, 7 werden von einer Datenverarbeitungsanlage 9 gesteuert, mit der die Kontaktgeber 4, 5 verbunden sind. Die Datenverar­ beitungsanlage 9 steuert und überwacht die Beleuchtungseinrichtungen über Fernwirkverbindungen. Sie kann neben der Steuerung und Überwachung der Einrichtungen für die Flughafenbefeuerung noch andere Aufgaben übernehmen. Wegen der beengten Raumverhältnisse im Tower befindet sich die Datenverar­ beitungsanlage nicht im Kontrollraum des Towers. Im Kontrollraum ist jedoch die zentrale Leitstelle 8 für die Flughafenbefeuerung angeordnet.
In der Leitstelle 8 sind Vorrichtungen für die manuelle Eingabe von für die Anlage 1 bestimmten Steuerdaten und für die Anzeige von Parametern der Anlage vorgesehen. Die Fig. 1 zeigt zwei Vorrichtungen 10, 11 dieser Art, von denen jede aus einer Eingabe-Baugruppe 12 mit einem Leuchtanzeige-Matrix-Display 15 besteht.
Die Eingabe-Baugruppen 12 und die Anzeige-Baugruppen 14 sind in einer standardisierten mechanischen Aufbautechnik ausgeführt und in nicht darge­ stellte Baugruppenträger in der Leitstelle 8 einsteckbar.
Die Tastatur 13 enthält Tasten 16, 17, mit denen z. B. die Landerichtung einer Start-Landebahn ausgewählt werden können. Weiterhin sind in einer Reihe mit den Tasten 16, 17 noch Tasten 18, 19, 20 vorgesehen, mit denen Betriebsstufen für die Befeuerung ausgewählt werden können.
Unterhalb der Reihe von Tasten 16-20 befindet sich ein Zeilen-Display 21, auf dem jeweils angezeigt wird, welche Landerichtung eingestellt und welche Betriebsstufe für die zugeordnete Befeuerungseinrichtung angewählt worden ist.
Unterhalb des Zeilen-Displays 26 ist eine Taste 21 für die Notausschaltung des der Eingabe-Baugruppe 12 zugeordneten Anlagenteils vorgesehen. Weiterhin sind in einer Reihe mit der Taste 21 mehrere Tasten 22, 23, 24, 25 für die Auswahl von Programmen vorgesehen, mit denen bestimmte Betriebszustände oder Verfahrensabläufe in der Anlage 1 eingestellt werden können. Unterhalb der Taste 21-25 befindet sich ein Zeilen-Display 26′, auf dem Stufenstellungen angezeigt werden, die mit Paaren von Tasten 27, 28 bzw. 29, 30 eingestellt werden.
Während die Tasten 16, 17 der durch den Einbauort von Anflug-Befeuerungsein­ richtungen vorgegebenen Landerichtung zugeordnet sind, werden die Betriebsstu­ fen der Befeuerungseinrichtungen mittels der Tasten 18-20 bahnspezifisch voreingestellt.
Die Tasten 22-25 dienen zur gemeinsamen Ansteuerung von Befeuerungssystemen. Mit den Tasten 27, 28 und 29, 30 werden selektive Gruppen von Befeuerungsein­ richtungen ausgewählt. Alle Tastenfunktionen sind mit Einzelfunktionstasten ausgeführt. Das Betätigen einer der Tasten löst unmittelbar das Absenden einer der Taste zugeordneten kodierten Zeichenfolge zur Datenverarbeitungsan­ lage aus.
Die Tasten 16-20, 21-25 und 27-30 und die Zeilen-Displays 26, 26′ sind jeweils mit Eingabe- bzw. Ausgabeschaltungen eines in der Baugruppe 12 angeordneten Mikrocomputers oder Mikroprozessors verbunden. Der Mikrocomputer führt die Codierung durch und steuert die Anzeige auf den Zeilen-Displays 26, 26′. Auf der rückwärtigen Seite der Eingabe-Baugruppe 12 befinden sich Steckverbinder, die mit Eingabe-, Ausgabeschaltungen des Mikrocomputers verbunden sind. Diese Steckverbinder sind nicht dargestellt. Über andere Steckverbinderkontakte wird die Betriebsspannung für die Eingabe-Baugruppe 12 eingespeist.
Der nicht dargestellte Baugruppenträger, in den die Eingabe-Baugruppe 12 eingesetzt wird, enthält an seiner Rückseite ebenfalls Steckverbinderele­ mente, die mit denjenigen der Eingabe-Baugruppe 12 zusammenwirken. Es sind Steckverbinderelemente für einen seriellen Bus vorgesehen, über den die Eingabe-Baugruppen 12 der Vorrichtungen 10, 11 an die Datenverarbeitungsanlage 9 angeschlossen sind. Es kann eine größere Anzahl von Eingabe-Baugruppen 12 an den Bus 31 angeschlossen werden.
Die Mikroprozessoren in den Eingabe-Baugruppen 12 setzen die den verschiede­ nen Tasten zugeordneten Signale in serielle Daten um, die auf dem Bus 31 z. B. in Form von Telegrammen übertragen werden.
Die Vorrichtungen 10, 11 enthalten weiterhin die Anzeige-Baugruppen 14 mit den Leuchtanzeige-Matrix-Displays 15, auf denen alphanumerische Zeichen darge­ stellt werden können. Die Anzeige-Baugruppen 14 sind flexible Anzeigeein­ heiten für die Ausgabe von festprogrammierten, bestimmten Eingangsmeldungen zugeordneten Klartexten.
Durch die Ausgabe von aussagefähigen Klartexten als Hinweismeldungen aus einem Prozeß wird es dem Bediener einer Anlage - im Gegensatz zu inter­ pretativen Anzeigen - wesentlich erleichtert, Informationen zur Prozeßfüh­ rung aufzunehmen und die entsprechenden Maßnahmen daraus abzuleiten.
Die Anzeige-Baugruppen 14 enthalten Mikrocomputer bzw. Mikroprozessoren, die an unten noch näher beschriebene Anzeigeelemente und Tasten der Anzeige­ Baugruppen über Eingabe-, Ausgabeschaltungen angeschlossen sind. Weiterhin stehen Eingabe-, Ausgabeschaltungen der Mikrocomputer bzw. Mikroprozessoren mit nicht näher dargestellten Steckverbinderelementen auf der Rückseite der Anzeige-Baugruppenträger 14 in Verbindung. In einem entsprechenden Baugrup­ penträger sind an der Rückseite Steckverbinderelemente angeordnet, die mit den Steckverbinderelementen der Anzeige-Baugruppenträger 14 nach dem Einsetzen der Baugruppenträger 14 in die Magazine zusammenwirken. Über diese Steckver­ binder werden Anschlüsse zwischen den Mikrocomputern bzw. Mikroprozessoren und einem parallelen Bus 34 hergestellt, der von der Datenverarbeitungsanlage 9 ausgeht. An den parallelen Bus 34 können zahlreiche Anzeige-Baugruppen 14 angeschlossen werden.
Das Leuchtanzeige-Matrix-Display 15 weist ein Textfeld 32 mit z. B. sechs Zeilen auf, die Punktmatrixanzeigen enthalten. Weiterhin ist ein Bild- Informationsfeld 33 vorgesehen. Nahe an einem seitlichen Rand der Frontplatte ist ein Bedientasten-Feld 35 angeordnet. Die Anzeige-Baugruppenträger 14 enthalten als Bestandteile den Mikrocomputer und Festwertspeicher, die nicht näher dargestellt sind. Die auf dem Leuchtanzeige-Matrix-Display 15 darstell­ baren Texte sind in mindestens einem Festwertspeicher enthalten, der frei wählbar programmiert ist.
Die Definition der Texte ist grundsätzlich zeilenorientiert, d. h. die auszugebenden Texte beginnen immer am Anfang einer Zeile und enden am Ende einer Zeile. Der darzustellende Gesamttext kann sich über mehrere Zeilen erstrecken.
Da mehrere Einzeltexte auf einer Seite ausgegeben werden können, wird die Einführung eines Sonderzeichens als Textanfangszeichen vorgesehen. Als Textanfangszeichen wird im allgemeinen Fall das Sonderzeichen < mit "Blank" in den ersten beiden Spalten der LED-Punktmatrix für die erste Zeile eines Textes festgelegt.
Der parallele Bus 34 stellt eine gewisse Anzahl von Eingängen den jeweiligen Anzeige-Baugruppen 14 zur Verfügung. Entsprechend der Zahl von Eingängen werden Einzeltexte im Festwertspeicher für jede Meldung vorgesehen. Diese Einzeltexte belegen zusammen mit weiteren anstehenden Meldungen das Textfeld 32 und bilden eine Anzeigegruppe. Es kann daher für jede Meldung ein Einzeltext definiert werden, der auf die unten noch näher beschriebene Art zur Anzeige kommt. Die Anzeigengruppen werden im folgenden als Seiten bezeichnet.
Nach einer Seitenanwahl erfolgt die Ausgabe des Textinhaltes dieser Seite durch Dunkelschaltung des gesamten Textfeldes und anschließender zeilen­ weiser Ausgabe der Textzeilen, beginnend mit der ersten Zeile der aufzuschal­ tenden Seite.
Texte werden immer vollständig auf einer Seite ausgegeben. Kann ein Text nicht vollständig in eine Seite aufgenommen werden, so wird er intern einer neuen Seite zugeordnet.
Der interne Aufbau der Seiten (das Ausfüllen der Seiten mit Texten) erfolgt immer mit Seite 1 beginnend und wird kontinuierlich mit dem zeitlichen Eintreffen weiterer Meldungen fortgesetzt. Die Anzahl der intern registrier­ ten Seiten wird im Bild-Informations-Feld 33 angezeigt und so dem Bediener zur Kenntnis gebracht.
Nach dem Einschalten der Anzeige-Baugruppe 14 werden die Texte der anstehen­ den Meldungen entsprechend einer den Texten zugeordneten Rangfolge in die Seiten eingetragen. Bei gleicher Priorität entscheidet die Textnummer über die Reihenfolge der Eintragung. Alle nachfolgenden Meldungen werden wieder entsprechend ihrem zeitlichen Eintreffen eingetragen.
Steht die letzte Seite als aktuelle Seite im Display an und ist noch genügend Platz auf der Seite, so wird die Anzeige der Seite durch die nächste eintreffende Meldung aktualisiert. Ist nicht genügend Platz, wird eine neue Seite angelegt.
Gehende Meldungen werden, sofern die Voraussetzungen (z. B. Quittierung) erfüllt sind, automatisch aus den Seiteneintragungen gelöscht. Ist die aktuell aufgeschaltete Seite vollständig gelöscht, erfolgt eine interne Komprimierung der Seiteninhalte und eine automatische Aufschaltung der Seite, in der die Meldung mit der höchsten Priorität steht. Liegen mehrere Seiten mit Texten gleicher Priorität vor, so entscheidet die Seitennummer, welche Seite auszugeben ist.
Die Komprimierung der Seiteninhalte erfolgt immer von den höheren Seitenzah­ len zu den niedrigeren Seitenzahlen hin. Die komprimierten Seiten werden im Bild-Informations-Feld entsprechend gekennzeichnet.
Leere Seiten werden im Bild-Informations-Feld 33 durch Verlöschen der entsprechenden Seitenanzeigen gemeldet. Meldungen, die bereits gegangen sind oder deren Texte wegen einer Quittierungsbedingung noch nicht aus den Seiteninhalten gelöscht wurden, werden bei einer erneuten Aktivierung der Meldung als kommende Meldung behandelt und in der eingetragenen Seite angezeigt.
Jedem auszugenhenden Text ist ein Parameterfeld zugeordnet, das folgende Informationen enthält:
  • - eine Text-Nummer
  • - eine Eingabe-Bit-Nummer
  • - eine Prioritätsangabe für die Meldung
  • - eine Textlängenangabe (Anzahl Seiten)
  • - eine Angabe über die Art der Meldungsdarstellung
  • - eine Quittierungsangabe
  • - eine Hupensteuerangabe
  • - eine Hupendauerangabe
  • - eine Bild-Aufschalt-Kennung
Diese Informationen werden zusammen mit den Texten in einem Festwertspeicher abgelegt. Die Zuordnung, Bedeutung und Erscheinungsform der Texte kann durch Austausch mit einem entsprechend eingestellten Festwertspeicher geändert werden.
Die Text-Nummer kennzeichnet die einzeln vorhandenen Texte. Sie dient zusammen mit der Eingabe-Bit-Nummer am parallelen Busanschluß zur flexiblen Zuordnung zwischen der aufgeschalteten Meldung und dem auszugebenden Text.
Die Eingabe-Bit-Nummer kennzeichnet den Eingang des parallelen Busses 34, an dem das Eingangssignal anliegt, und wird zusammen mit der Text-Nummer zur Zuordnung zwischen aufgeschalteter Meldung und anzuzeigendem Text verwendet.
Die Prioritätsangabe ist für die Auswahl der Meldungen nach einer vorgebbaren Rangfolge bestimmt. Insbesondere ist die Prioritätsangabe für die Bild­ aufschaltung nach einer Komprimierung der Seiteninhalte bzw. nach der Einschaltung der Anzeige-Baugruppe 14 maßgebend. Es können mehreren Meldungen die gleiche Priorität zugeordnet werden. Als weiteres Auswahlkri­ terium wird dann die Text-Nummer verwendet.
Die Textlängenangabe kennzeichnet die Anzahl Zeilen, mit denen der ein­ geschriebene Text auf dem Display auszugeben ist.
Durch die Angabe von Textlängen kann eine klare Strukturierung (Trennung) von Seiteninhalten erreicht werden. Leere Zeilen werden dabei als Dunkelzeilen ausgegeben und können somit zur optischen Trennung von Ausgabetexten herangezogen werden. Darüberhinaus dient diese Angabe zur einfachen Bewer­ tung, ob der Meldungstext noch in die letzte Seite aufgenommen werden kann.
Die Angabe über die Art der Darstellung der Meldung bezieht sich auf eine der folgenden Darstellungsmöglichkeiten:
Ruhiglicht
Ruhiglicht (1/2 Helligkeit)
Blinkend (1/0)
Blinkend (1/2 Helligkeit)
Inversdarstellung
Meldungsinvertierung.
Die Quittierungsangabe schreibt vor, ob der auf dem Display dargestellte Text und die zugeordnete Meldung quittiert werden muß und wie die Darstellung nach der Quittierung aussehen soll. Neben einem die Quittierung vorschreiben­ den Informationsbit können weitere Informationsbit folgende Darstellungen festlegen:
Ruhiglicht nach Quittierung
Blinklicht nach Quittierung
Löschen nach Quittierung
Quittierung nur nach gegangener Meldung
Hupenquittierung.
Die Hupensteuerangabe beinhaltet die Festlegung, ob für eine Meldung eine Hupe betätigt werden soll sowie wann und wie die Hupe angesteuert werden soll. Es können folgende Festlegungen zusätzlich zur Hupenmeldung getroffen werden:
Hupe bei kommender Meldung
Hupe bei gehender Meldung
Hupe zyklisch ansteuern
Hupe verzögert ansteuern.
Das Hupenintervall ist durch die Hupendauer und die Hupenpause bestimmt. Die Hupendauer kann als Dauerton oder als Hupenansteuerung in Sekunden vorgegeben werden.
Durch Vorgabe einer Hupenverzögerungszeit kann die Hupenansteuerung verzögert werden. Es ist auch möglich, für die Dauer einer Meldung ständig die Hupe einzuschalten. Andererseits kann eine bestimmte Dauer der Betätigung der Hupe durch einen dem jeweiligen Text zugeordneten gesonderten Parameterwert vorgegeben werden. Die Auswahl der Hupenansteuerzeit hängt von der Bedeutung der Meldung ab.
Manche Meldungen treten nur kurzzeitig auf. Nach dem Verschwinden dieser Meldungen befindet sich die Anlage 1 in einem Zustand, der keine besonderen Steuereingriffe verlangt. Außerdem können manche kurzzeitige Meldungen durch Störsignale ausgelöst werden. In diesen Fällen ist es günstig, im Parameter­ feld einen Parameter für die verzögerte Betätigung der Hupe vorzusehen. Dieser Parameter legt eine Hupenverzögerungszeit fest. Die Hupenverzögerungs­ zeit ist die Zeitspanne zwischen dem Beginn einer Meldung und dem Beginn des akustischen Alarms durch Vorgabe einer entsprechenden Hupenverzögerungszeit. Kurzzeitige Meldungen, die z. B. von Störsignalen hervorgerufen werden, lösen deshalb keinen akustischen Alarm aus.
Mit der Bild-Aufschalt-Kennung wird die Art der Anzeige eines Bild-Infor­ mationsfeldes nach einer Eintragung einer Meldung in eine Seite bzw. der Löschung der Meldung in der Seite vorgegeben. Es sind insbesondere die folgenden fünf Verarbeitungsarten möglich:
Bild direkt aufschalten (wird für kommende Meldungen benutzt)
Bild direkt aufschalten (wird für gehende Meldungen benutzt)
Anzeige kommende Meldung (für Meldungen ohne Quittung)
Anzeige gehende Meldung (für Meldungen mit Quittung)
Anzeige gehende Meldung.
Das Bild-Informationsfeld 33 enthält zwei senkrechte Reihen von doppelten, lichtemittierenden Dioden (LED). Die Anzahl der Paare ist auf die maximale Seitenzahl abgestimmt. Es sind zwei Ausleuchtfarben vorgesehen, wobei eine Farbe einem Bildinformationszeiger zugeordnet ist, während die andere Farbe einem Bildaufschaltzeiger entspricht.
Mit dem Bild-Informations-Zeiger wird dem Bediener grundsätzlich angezeigt, wieviel aufzuschaltende Seiten für eine oder mehrere Meldungen aktuell vorliegen. Darüberhinaus erhält der Bediener durch die Erscheinungsformen der Anzeigen übersichtliche Informationen über Anwahl und Änderung von Seiteninhalten.
Die LED′s können mit Ruhiglicht, Blinklicht und Wechsel-Blinklicht ange­ steuert werden. Die Doppel-LED′s zeigen folgende Information über die Seiten an:
Beide LED′s unbeleuchtet:
Keine Seite vorhanden
Beide LED′s senden Ruhiglicht aus:
Seite bereits angewählt und gegebenenfalls quittiert
Beide LED′s senden Wechsel-Blinklicht aus:
Kommende zu quittierende Meldung, Seite noch nicht angewählt
Das erste LED sendet Ruhiglicht, das andere Blinklicht aus:
Seite war angewählt, jedoch nicht quittiert
Das erste LED sendet Blinklicht, das andere Ruhiglicht aus:
Gehende Meldung bzw. komprimierte Seiten, Seite noch nicht angewählt
Entsprechend der aktuell anstehenden Seitenzahl, werden die Bild-Informa­ tions-Zeiger fortlaufend, mit dem ersten LED-Paar beginnend, in das Bild- Informations-Feld eingetragen. Der Bediener erhält so eine quantitative und qualitative Aussage über vergangene und noch durchzuführende Bedienvorgänge am Leuchtanzeige-Matrix-Display.
Der Bild-Aufschalt-Zeiger kennzeichnet, welche Seite, aus der Menge der intern notierten und durch die Bild-Informations-Zeiger angezeigten Seiten, aktuell auf dem Display aufgeschaltet ist.
Die Erscheinungsform des Bild-Aufschalt-Zeigers sind:
  • - Ruhiglicht für: die angewählte Seite ist aufgeschaltet und
  • - Blinklicht für: die angewählte Seite wird gerade aufgeschaltet.
Der Bild-Aufschalt-Zeiger kann über im folgenden beschriebene Tasten als auch durch ein internes Programm bzw. die Bild-Aufschalt-Kennung gesteuert werden. Im Quittungsmodus werden aus den anstehenden Meldungstexten die zu quit­ tierenden Meldungen selektiert und die verbleibenden Seiten im Bild-Informa­ tions-Feld angezeigt.
Mit dem Betätigen der Anwahltaste 40 wird die weitere Eingabe gesperrt, die angewählte Seite auf dem Display gelöscht und intern das Umsortieren durchgeführt.
Nach dem Umsortieren der Meldungstexte wird das Bild-Informations-Feld neu aktualisiert, der Bild-Aufschalt-Zeiger auf Seite 1 gestellt und die aktuelle Seite ausgegeben. Gleichzeitig werden die Eingaben für die Baugruppe 14 freigegeben und der angewählte Modus durch Ansteuerung der LED in der Anwahltaste 40 angezeigt.
Durch Betätigen der Steuertasten 37, 39 können alle im Bild-Informations-Feld angezeigten Seiten mit den zu quittierenden Meldungen angewählt werden.
Mit der Umschaltung in den Quittungsmodus wird ebenfalls im Mikrocomputer der Zeitzähler für die Rückschaltung in den Normalmodus aufgezogen. Eingaben, die während des Ablaufs dieses Zeitzählers über die Steuertasten 37, 39 getätigt werden, ziehen den Zeitzähler neu auf.
Durch wiederholtes Betätigen der Anwahltaste für den Quittungsmodus bzw. nach Ablauf des aufgezogenen Zeitzählers wird wieder in den Normalmodus zurückge­ schaltet.
Im Bild-Informations-Feld 33 werden über den Bild-Informations-Zeiger die Seiteninhalte mit extern zu quittierenden Meldungstexten angezeigt. Durch Anwahl der entsprechenden Seiten und Betätigen der Quittungstaste werden die zu quittierenden Seiteninhalte quittiert. Die Quittierung erfolgt dabei immer für die kompletten Seiteninhalte. Die Quittierungstaste ist nur für an­ gezeigte Seiten mit extern zu quittierenden Meldungstexten wirksam.
Zur akustischen Signalgebung ist die Baugruppe 14 mit einer Hupe versehen bzw. verbunden. Die Ansteuerung der Hupe erfolgt nach Maßgabe der Eintragun­ gen der Hupenkennung in den jeweiligen Textparameterfeldern.
Durch Betätigen der Quittungstaste ist das Abschalten des akustischen Signals jederzeit vor dem Ablauf der eingestellten Hupendauer möglich. Die Hupensteu­ erung kann mittels eines nicht dargestellten Schalters unterdrückt werden.
Es ist zweckmäßig, zwei weitere Zustände der Vorrichtungen 10, 11 z. B. mittels LED′s anzuzeigen. Ein Zustand bezieht sich auf eine Sperrung der Eingabe über die Baugruppe 12. Der andere Zustand entspricht der Freigabe der Eingabe über das Bedientasten-Feld 13. Auf dem Display 15 können hierfür zwei verschiedenfarbige Anzeigeleuchten vorgesehen sein. Eine Sperrung wird immer dann angezeigt, wenn der Mikroprozessor mit der Auswertung der Eingaben bzw. Aufbereitung beschäftigt ist.
Die Freigabe signalisiert dem Bediener, daß Eingaben über das Bedientasten- Feld 1334 möglich sind. Nach dem Einschalten der Spannungsversorgung und nach der Initialisierungsphase erscheint die Freigabetaste.
Die Tastatur 13 enthält weiterhin eine Dimmtaste 42 für die Helligkeitsrege­ lung und eine Steuertaste 43 für die Sperrung oder Freigabe der Anzeigen. Auf dem Leuchtanzeige-Matrix-Display 15 sind Tasten 44, 45 für die gleichen Funktionen, nämlich Helligkeitsregelung und Sperrung bzw. Freigabe vorhan­ den.

Claims (9)

1. Vorrichtung für die manuelle Eingabe von für eine räumlich ausgedehnte technische Anlage bestimmten Steuerdaten und für die Anzeige von Parametern der technischen Anlage, wobei eine Eingabe-Tastatur, die über eine Schnittstelle mit einer Datenverarbeitungsanlage verbunden ist, die über Eingabe-, Ausgabeschaltungen an Elemente der technischen Anlage angeschlossen ist, über die Schnittstelle oder eine gesonderte Schnitt­ stelle mit einer Anzeigeneinheit verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabetastatur (13) auf der Frontseite einer in Baugrup­ penträger einsteckbaren Baugruppe (12) angeordnet ist und für die in der Anlage (1) einzustellenden verschiedenen Funktionen je eine eigene Taste (16-17, 22-25, 27-30) aufweist und daß die Anzeigeneinheit ein auf der Frontseite einer in Baugruppenträger einsteckbaren Baugruppe angeordne­ tes alphanumerisches Leuchtanzeige-Punktmatrix-Display (15), eine Hupe oder einen Ausgang für eine Hupe und einen Mikrocomputer und mindestens einen Festwertspeicher enthält, in dem den jeweils anzuzeigenden Prozeßparametern Klartextangaben für die Anzeige zugeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem auf dem Leuchtanzeige-Punktmatrix-Display (15) darstellbaren Text im Festwertspeicher ein Parameterfeld zugeordnet ist, das eine Textnummer, eine Eingabe-Bit-Nummer für einen Eingang, eine Prioritäts­ angabe, eine Textlängenangabe und eine Bild-Aufschalt-Kennung enthält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeneinheit ein Bild-Informationsfeld (33) mit Reihen von doppelten, lichtemittierenden Dioden aufweist, mit denen anzuzeigende Seiten eines Speichers dargestellt werden, in denen eine oder mehrere Meldungen gespeichert sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit den lichtemittierenden Dioden in Ruhiglicht, Blinklicht oder Wechsel-Blinklicht die Anwahl und Änderungen der Seiteninhalte angezeigt werden.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Meldungsdarstellungsangabe die Darstellung eines Texts in Ruhiglicht, Blinklicht, Inversdarstellung oder als Meldungsinvertierung festlegbar ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bild-Aufschalt-Kennung die Anzeige nach dem Eintragen bzw. Löschen einer Meldung in einer Seite des Speichers die Aufschaltung eines Bildes bei kommender oder gehender Meldung einstellbar ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Parameterfeld eine Eintragung für eine Hupenansteuerung vorgesehen ist, mit der eine Hupenbetätigung bei kommender Meldung, bei gehender Meldung, eine zyklische Hupenansteuertung oder eine verzögerte Hupenansteuerung einstellbar ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeneinheit ein Bedientasten-Feld (35) enthält, das eine Lampenprüftaste (36), Steuertasten (37, 39) für die Einstellung eines Bild-Aufschalt-Zeigers, eine Prioritätsmodus-Anwahltaste (38), eine Anwahl-Taste (40) für einen Quittungsmodus und eine Quittungstaste (41) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Anzeigeleuchten für die Mitteilung der Sperre oder Freigabe des Bedientastenfelds (35) für Eingaben in der Anzeigeneinheit vorgesehen sind.
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