DE4030788A1 - Hydraulischer stossdaempfer - Google Patents
Hydraulischer stossdaempferInfo
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Description
Die Erfindung betrifft allgemein einen Stoßdämpfer für ein
Kraftfahrzeug-Aufhängungssystem. Mehr im einzelnen betrifft
die Erfindung einen hydraulischen Stoßdämpfer, welcher eine
verbesserte Anordnung einer Stangenführung zum Führen der
Hin- und Herbewegung einer Kolbenstange aufweist.
Das japanische Gebrauchsmuster, erste Veröffentlichung, Nr.
61-82 141 offenbart einen hydraulischen Stoßdämpfer, welcher
eine Stangenführung umfaßt mit einer Öffnung in ihrer Mitte,
durch welche eine Kolbenstange hin und her verschoben wird.
Ein Umkreisabschnitt der Stangenführung, welcher die Stangen
führung in einer Zylinderanordnung des Stoßdämpfers festhält,
ist mit einer dicken Wand hoher Steifigkeit versehen.
Eine Stangenführung für einen solchen Stoßdämpfer wird herge
stellt durch Formen, Gießen oder spanende Bearbeitung, was zu
einem erhöhtem Gewicht und erhöhten Herstellkosten führt. Zu
sätzlich weist die herkömmliche Stangenführung eine höhere
Steifigkeit auf, und daher wird dann, wenn Kräfte auf die
Kolbenstange aus seitlicher Richtung wirken, der Druck, der
an einem Kontaktpunkt der Kolbenstange mit der Stangenführung
örtlich erzeugt wird, groß und bewirkt eine Reibung zwischen
den zu vergrößernden Teilen. Dies führt zu verminderter Halt
barkeit.
Das japanische Gebrauchsmuster, erste Veröffentlichung, Nr.
1-84 639 offenbart einen hydraulischen Stoßdämpfer mit Dop
pelzylinder. Dieser Stoßdämpfer umfaßt eine Stangenführung,
welche eine Kolbenstange so lagert, daß es ihr möglicht ist,
hin- und-her-zugehen. Die Stangenführung weist einen Flüssig
keits-Verbindungspfad auf zur Zulassung eines Flüssigkeits
stromes in einer Richtung von dem inneren Zylinder zu dem
äußeren (Speicher)-Zylinder während eines Kolbenrückstoßhu
bes. Der Flüssigkeits-Verbindungspfad ist definiert durch
ausgeschnittene Abschnitte in einem mit einer Innenwand eines
äußeren Zylinders in Kontakt stehenden Lagerbereich der Stan
genführung, welche aus einer Metallplatte hergestellt ist.
Eine Kante des äußeren Zylinders ist so gesickt, daß sie den
Lagerbereich der Stangenführung bedeckt, um sie in dem äuße
ren Zylinder so zu montieren, daß ein durch Prall- und/oder
Rückprallbewegung eines Fahrzeugkörpers verursachte Last auf
den Lagerbereich wirkt. Die Starrheit der Stangenführung ge
gen die Last ist nicht ausreichend aufgrund der ausgeschnit
tenen Abschnitte zum Bilden des Verbindungspfades. Daher ist
von den Konstrukteuren nach einem Verfahren zum Bilden eines
Flüssigkeits-Verbindungspfades gesucht worden, der den inne
ren Zylinder und die Speicherkammer hydraulisch verbindet,
ohne die Steifigkeit des metallischen Lagerbereichs der Stan
genführung zu vermindern.
Ein Ziel der Erfindung ist daher die Vermeidung der Nachteile
des Standes der Technik.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines
leichten Stoßdämpfers, welcher kostengünstig herzustellen
ist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines
Stoßdämpfers, welcher den auf einem Kontaktbereich einer Kol
benstange mit einer Stangenführung erzeugten Druck vereinigen
kann mit dem Druck, der durch Ausübung einer seitlichen Kraft
auf die Kolbenstange bewirkt wird, um die örtliche Reibung
dazwischen zu vermindern zur Verbesserung der Haltbarkeit.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Stoßdämpfer ge
schaffen, welcher eine Zylinderanordnung umfaßt, die eine
Arbeitskammer, in welcher eine Kolbenstange angeordnet ist,
sowie eine Speicherkammer definiert, und ferner eine in einer
Öffnung der Zylinderanordnung vorgesehene Stangenführung um
faßt, welche die Stoß- und Rückstoßhübe der Kolbenstange
führt, wobei die Stangenführung einen ersten Lagerbereich um
faßt, der die Stangenführung an der Zylinderanordnung lagert,
und einen zweiten Lagerbereich, der die Kolbenstange in der
Arbeitskammer lagert, wobei der zweite Lagerbereich einen
äußeren und einen inneren Wandbereich umfaßt, der äußere
Wandbereich sich von dem ersten Lagerbereich erstreckt, und
der innere Wandbereich von dem äußeren Wandbereich beabstan
det ist, um dazwischen einen Spalt zu definieren, um auf
diese Weise einen vorgewählten Grad an Flexibilität für den
zweiten Lagerbereich zu bilden.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Stoßdämpfer
geschaffen, welcher umfaßt: eine Zylinderanordnung, die einen
Umfangskantenabschnitt an ihrem Ende zum Definieren einer
Öffnung umfaßt, wobei die Zylinderanordnung eine Arbeitskam
mer, in welcher eine Kolbenstange für Stoß- und Rückstoßhübe
durch die Öffnung angeordnet ist, sowie eine Speicherkammer
definiert, ferner eine Öldichtung, die in der Zylinderanord
nung angeordnet ist, um die Kolbenstange zu kontaktieren, um
so die Öffnung der Zylinderanordnung abzudichten, ein Stan
genführungs-Plattenteil, das in der Zylinderanordnung vorge
sehen ist zum Führen der Stoß- und Rückstoßhübe der Kolben
stange, wobei die Stangenführung einen ersten und zweiten
Lagerbereich umfaßt, der erste Lagerbereich die Öldichtung
lagert und der zweite Lagerbereich die Kolbenstange lagert,
sowie eine Verstärkung, die zwischen dem Umfangskantenab
schnitt und dem ersten Lagerbereich der Stangenführung vorge
sehen ist, um einen vorgewählten Grad an Steifigkeit für den
ersten Lagerbereich zu bilden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Stoßdämp
fer geschaffen, welcher umfaßt: eine Zylinderanordnung mit
einer Öffnung an ihrem Ende, wobei die Zylinderanordnung
einen äußeren und inneren Zylinderbereich umfaßt, um eine
Arbeitskammer in dem inneren Zylinderbereich, der mit einem
hydraulischen Arbeitsfluid gefüllt ist, sowie eine Speicher
kammer zwischen dem äußeren und dem inneren Zylinderbereich,
die mit dem hydraulischen Arbeitsfluid und einem pneumati
schen Arbeitsfluid gefüllt ist, zu definieren, ferner eine in
dem inneren Zylinderbereich angeordnete Kolbenstange zum Hin-
und Hergehen durch die Öffnung der Zylinderanordnung, ein in
der Zylinderanordnung angeordnetes Stangenführungsteil, das
die Stoß- und Rückstoßhübe der Kolbenstange führt, wobei die
Stangenführung einen ersten und einen zweiten Lagerbereich
umfaßt, der erste Lagerbereich eine Umfangsfläche aufweist,
die einen Endabschnitt der Zylinderanordnung kontaktiert, um
die Stangenführung zu lagern, an welcher eine abgeschrägte
Fläche gebildet ist, und der zweite Lagerbereich die Kolben
stange lagert, eine mit der Kolbenstange in Kontakt stehende
Öldichtung, um so die Öffnung der Zylinderanordnung abzudich
ten, ein mit dem Endabschnitt der Zylinderanordnung in Kon
takt stehendes Lagerteil zum Lagern der Öldichtung, wobei das
Lagerteil in seinem Kantenabschnitt eine Nute aufweist, wel
che mit der abgeschrägten Fläche des ersten Lagerbereichs der
Stangenführung zusammenfällt, und einen durch die abge
schrägte Fläche der Stangenführung und die Nute des Lager
gliedes definierten Verbindungspfad zur Fluidverbindung zwi
schen der Arbeitskammer und der Speicherkammer.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
gezeigten Ausführungsbeispiels näher beschrieben, wobei glei
che Bezugszeichen in den verschiedenen Figuren gleiche Teile
bezeichnen. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines hydraulischen Stoßdämp
fers gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht einer Stangenfüh
rung eines hydraulischen Stoßdämpfers der Erfin
dung;
Fig. 3 eine Schnittansicht, welche die Verformung einer
Stangenführung zeigt, wenn eine seitliche Kraft auf
eine Kolbenstange wirkt;
Fig. 4 eine partielle Schnittansicht einer zweiten Ausfüh
rungsform eines hydraulischen Stoßdämpfers der Er
findung;
Fig. 5 eine partielle Schnittansicht einer dritten Ausfüh
rungsform eines hydraulischen Stoßdämpfers;
Fig. 6 eine partielle Schnittansicht einer vierten Ausfüh
rungsform eines hydraulischen Stoßdämpfers;
Fig. 7 eine partielle Schnittansicht einer fünften Ausfüh
rungsform eines hydraulischen Stoßdämpfers;
Fig. 8 eine partielle Schnittansicht einer sechsten Aus
führungsform eines hydraulischen Stoßdämpfers,
welche einen Fluidpfad zeigt, der einen inneren Zy
linder mit einer Speicherkammer verbindet;
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine Stangenführung;
Fig. 10 eine Draufsicht auf eine Metallringverstärkung
einer Dichtung, die mit einer Stangenführung ver
knüpft ist;
Fig. 11 eine Schnittansicht entlang einer Linie A-A in
Fig. 10; und
Fig. 12 eine Draufsicht einer alternativen Ausführungsform
einer Metallringverstärkung einer Dichtung.
Fig. 1 zeigt einen hydraulischen Stoßdämpfer gemäß der
Erfindung. Dieser Stoßdämpfer umfaßt allgemein einen inneren
Zylinder 1 einen Kolben 2, einen Rückprallgummi 3, eine Kol
benstange 4, einen äußeren Zylinder 5, eine Bodenanordnung 6,
eine Stangenführung 7, eine obere Arbeitskammer A, eine un
tere Arbeitskammer B und eine Fluidspeicherkammer C. Die
Speicherkammer C ist zwischen dem äußeren und dem inneren Zy
linder 5 bzw. 1 definiert und mit hydraulischem Fluid und
pneumatischem Fluid gefüllt. Diese Anordnungen sind allgemein
bekannt und werden hier nicht im einzelnen beschrieben.
In Fig. 2 ist die Stangenführung 7 gezeigt. Diese Stangen
führung ist versehen mit einem einzelnen quadratischen Plat
tenteil, das in ein zylindrisches Teil gepreßt ist, welches
einen ringförmigen gedoppelten Bereich 74a und 74b umfaßt,
die einwärts gefaltet sind, um ein Stangenloch 71 zu definie
ren, durch welches die Kolbenstange 4 gleitet.
Die Stangenführung 7 umfaßt ferner einen oberen Flansch 72,
welcher vor dem pressen eine quadratische Gestalt besitzt,
aus einer Ebene betrachtet. Jede Ecke des Flansches 72 kon
taktiert eine innere Wand des äußeren Zylinders 5, so daß ein
Spielraum definiert wird zwischen der inneren Wand und einer
Umfangskante des Flansches 72, um als Ölaustrittspfad 72a zu
dienen.
Die Stangenführung 7 umfaßt ferner einen Zylinderkontaktbe
reich 73 unter dem Flansch 72. Der Zylinderkontaktbereich 73
umfaßt eine ringförmige Wand 73a mit großem Durchmesser, wel
che eine innere Wand des Zylinders 1 eng kontaktiert, um die
Stangenführung daran zu lagern.
Ein U-förmiger Stangenlagerbereich 74, der sich von dem Zy
linderkontaktbereich 73 oder der ringförmigen Wand 73a nach
unten erstreckt, ist versehen mit einer äußeren ringförmigen
Wand 74a, die einen kleineren Durchmesser als die ringförmige
Wand 73a aufweist, einer stützenden ringförmigen Wand 74b zur
Lagerung der Kolbenstange 4 und einer Bodenwand 74c zur Ver
bindung der Wände 74a und 74b. Eine ringförmige Kammer wird
zwischen der äußeren ringförmigen Wand 74a des Stangenlager
bereichs 74 und der inneren Wand des inneren Zylinders 1 de
finiert.
Unter der Bodenwand 74c ist ein Anschlag 75 vorgesehen, wel
cher eine äußere Wand 75a umfaßt, die eine Umfangsfläche der
äußeren ringförmigen Wand 74a kontaktiert, so daß ein Spalt h
zwischen der äußeren Wand 75a und der inneren Wand des inne
ren Zylinders 1 definiert wird.
Eine Führungsbüchse 9 ist an eine innere Wand der stützenden
ringförmigen Wand 74b des Stangenlagerbereichs 74 angefügt.
Ein Führungsdichtungsring 8 ist unterhalb der Führungsbüchse
9 angeordnet, um eine flüssigkeitsdichte Abdichtung herzu
stellen zwischen ihrem inneren Umfang und der Kolbenstange 4,
um auf diese Weise eine Flüssigkeit in der oberen Kammer A zu
beschränken, in einen über der Stangenführung 7 definierten
Hohlraum 10 zu sickern. Der Anschlag 75 dient dazu, eine Ver
drängung des Führungsdichtungsringes 8 zu verhindern.
An einem oberen Abschnitt der Stangenführung 7 ist eine Öl
dichtung 11 angebracht. Die Öldichtung umfaßt eine ringför
mige Verstärkung 11a, welche an eine innere Fläche des äuße
ren Zylinders 5 angefügt ist, und eine Dichtungslippe 11b,
welche einen inneren Abschnitt der Verstärkung 11a umhüllt.
Die Dichtungslippe weist eine unter der Verstärkung 11a
verlaufende Dichtungslippe 11c auf, welche den Flansch 72 der
Stangenführung 7 kontaktiert, um auf diese Weise eine dichte
Abdichtung zwischen diesen herzustellen. Die Rückschlaglippe
11c wirkt als Rückschlagventil, um zuzulassen, daß eine Flüs
sigkeit, welche von der oberen Kammer A durch die Führungs
büchse 9 in den Hohlraum 10 fließt, durch den Ölaustrittspfad
72a in die Speicherkammer C zu fließen, aber einen Rückfluß
zu verhindern.
Der Flansch 72 ist abgestuft und umfaßt einen äußeren flachen
Bereich 72b, welcher an einen oberen Abschnitt des inneren
Zylinders 1 angefügt ist, einen inneren flachen Bereich 72c,
welcher die Rückschlaglippe 11c kontaktiert, und eine diese
verbindende Zwischenwand 72b.
Ein oberes Ende des äußeren Zylinders 5 ist gesickt, um so
die Öldichtung 11 teilweise zu überdecken und eine innere
Restspannung für die Öldichtung 11 und die Stangenführung 7
zu bilden, um diese sicher zu befestigen.
Wie vorher erwähnt, wird die Stangenführung 7 mit einem qua
dratischen Plattenteil mittels Preßbiegung gebildet, was zu
einem geringen Gewicht und leichter Verarbeitung führt und
daher die Herstellkosten vermindert.
Zur Montage der Stangenführung 7 wird zuerst der Zylinderkon
taktbereich 73 an der inneren Umfangsfläche des inneren
Zylinders 1 angebracht, wobei die Kolbenstange 4 in das Stan
genloch 71 eingesetzt ist. Der äußere flache Bereich 72b des
Flansches 72 wird dann mit der inneren oberen Umfangsfläche
des äußeren Zylinders 5 in Kontakt gebracht, und der innere
flache Bereich 72c kontaktiert eine obere Kante des inneren
Zylinders 1.
Die äußere Umfangsfläche der ringförmigen Verstärkung 11a der
Öldichtung 11 wird mit der inneren Fläche des äußeren Zylin
ders 5 derart in Kontakt gebracht, daß sie auf dem äußeren
flachen Bereich 72b plaziert ist.
Anschließend wird der obere Endabschnitt des äußeren Zylin
ders 5 gesickt. Diese Sicke bildet eine Schubkraft in der
Axialrichtung auf die Stangenführung 7 von dem Flansch 72
durch die Öldichtung 11, um diese Kraft auf den Zylinderkon
taktbereich 73 zu übertragen.
Mit dieser Anordnung wird ein geeigneter Einbau der Stangen
führung 7 erzielt mit Kontakt zwischen dem Flansch 72 und dem
äußeren Zylinder 5, zwischen dem Kontaktbereich 73 und dem
inneren Zylinder 1 sowie zwischen dem Stangenlagerbereich 74
und der Kolbenstange 4.
In Betrieb bewirkt die Ausübung einer seitlichen Kraft auf
die Kolbenstange beim Gleiten, daß diese geneigt wird, wie in
Fig. 3 gezeigt, wobei der Stangenlagerbereich 74 der Stan
genführung 7 örtlich gedrückt wird. Dies bewirkt, daß der
Stangenlagerbereich 74 entsprechend der Neigung der Kolben
stange 4 verformt wird, um den Druck zu vermindern, der ört
lich auf die Kolbenstange 4 wirkt (im Vergleich zu dem
Zustand ohne Neigung) aufgrund eines bestimmten Ausmaßes an
Biegesteifigkeit des Stangenlagerbereichs, die geschaffen
wird durch den Spalt h zwischen der ringförmigen Wand 75a und
dem inneren Zylinder 1 und die Flexibilität des Plattentei
les, das den Stangenlagerbereich 74 bildet.
Es leuchtet ein, daß die während des Kolbengleitens erzeugte
Reibung vermindert wird, um eine glatte Verschiebung der Kol
benstange und eine verbesserte Haltbarkeit zu erzielen.
Während des Rückstoßhubes der Kolbenstange 4 absorbiert die
Kompression des Rückprallgummis 3 gegen den Anschlag 5 unter
der Stangenführung 7 die Rückstoßkraft.
In Fig. 4 ist eine alternative Ausführungsform der Erfindung
gezeigt. Der gleiche Aufbau wie in der ersten Ausführungsform
wird hier nicht nochmal beschrieben. Diese Ausführungsform
unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform in den fol
genden Punkten.
Eine Stangenführung 7 ist mit einem kreisförmigen Plattenteil
versehen, um einen ringförmigen Flansch 72 zu bilden. Alle
äußeren Umfangsflächen des Flansches 72 stehen mit einem
äußeren Zylinder 5 in Kontakt. Ein Ölaustrittspfad 271 wird
in dem Flansch 72 gebildet an einer Stelle außerhalb eines
Kontaktpunktes mit einer Rückschlaglippe 11c.
Ein Stangenlagerbereich 74 umfaßt nur eine Führungsbüchse 9
ohne einen Führungsdichtungsring und einen Anschlag, wie sie
in der ersten Ausführungsform verwendet werden. Ein Spalt h
ist zwischen einer äußeren ringförmigen Wand 74a des Stangen
lagerbereichs 74 und einen inneren Umkreis eines inneren Zy
linders 1 definiert.
In Fig. 5 ist eine dritte Ausführungsform der Erfindung ge
zeigt, welche eine Führungsbüchse, einen Führungsdichtungs
ring und einen Anschlag nicht umfaßt, so daß eine stützende
ringförmige Wand 74b eines Stangenlagerbereichs 74 direkt
eine Kolbenstange 4 kontaktiert. Ein Ölaustrittspfad 271 ist
ähnlich wie bei der zweiten Ausführungsform oberhalb der
Stangenführung 7 vorgesehen.
In Fig. 6 ist eine vierte Ausführungsform der Erfindung ge
zeigt. Diese Ausführungsform ist im wesentlichen die gleiche
wie die zweite Ausführungsform, aber unterscheidet sich
darin, daß eine Verstärkung 12 zwischengeschaltet ist zwi
schen einen oberen Abschnitt eines inneren Zylinders 1 und
einen Flansch 72, der einen Führungsdichtungsring 11 lagert.
Die Verstärkung 12 umfaßt ringförmige Platten 12a und 12b von
L-förmigem Querschnitt, welche eine untere Fläche einer inne
ren flachen Platte 72c des Flansches 72 und eine äußere Um
fangsfläche einer Wand 72d kontaktieren. Ein innerer Endab
schnitt der ringförmigen Platte 12a ist eingesetzt zwischen
ein oberes Ende eines Zylinders und die innere flache Platte
72c des Flansches 72. Die Wand 72d des Flansches 72 ist in
eine Innenfläche der ringförmigen Platte 12b eingesetzt. Zu
sätzlich wird ein Ölaustrittspfad 51 definiert mit einem Aus
schnitt 51a, der in dem äußeren Umkreis der äußeren flachen
Platte 72b gebildet ist, und einer Verbindungsnute 51b, die
in dem unteren äußeren Umkreis der Verstärkung 11a ausgebil
det ist.
In Betrieb bewirkt die Ausübung einer Kompressionskraft, die
durch Sicken eines oberen Endabschnitts eines äußeren Zylin
ders 5 geschaffen wird, oder einer Prallkraft in der Axial
richtung auf den Flansch 72 durch die Verstärkung 11a der
Öldichtung 11, daß eine Biegebeanspruchung auf den Flansch 72
erzeugt wird bezüglich einer oberen Kante des inneren Zylin
ders 1, da Positionen, wo die Axialkräfte wirken, und die
obere Kante des inneren Zylinders 1 radial voneinander weg
verschoben werden. Der Flansch 72 wird durch die Biegekraft
deformiert, da er gebildet ist durch Pressen eines zu erwei
ternden einzigen Plattenteiles, was zu einer geschwächten
Biegesteifigkeit führt. Es ist zu bemerken, daß die innere
Restspannung, die durch das Sicken des äußeren Zylinders 5
geschaffen wird, vermindert ist und die Entstehung von Ge
räusch beim Betrieb vermindert.
In den Ausführungsformen der Erfindung wird jedoch die Stei
figkeit der Verstärkung, wie oben beschrieben, der inneren
flachen Platte 72b des Flansches 72 und der Wand 72d hinzuge
fügt, was die auf den Flansch 72 wirkende Biegebeanspruchung
vermindert.
Mit den Anordnungen der Ausführungsformen kann die Deforma
tion des Flansches 72 verhindert werden, um die auf die Öl
dichtung 11 und die Stangenführung 7 ausgeübte innere Rest
spannung aufrechtzuerhalten und auf diese Weise zu vermeiden,
daß während des Betriebes Geräusch erzeugt wird.
In Fig. 7 ist eine fünfte Ausführungsform der Erfindung ge
zeigt. Diese Ausführungsform ist der vierten Ausführungsform
insofern ähnlich, als eine Verstärkung 12 zwischen eine obere
Kante eines inneren Zylinders 1 und einen Flansch 72 zwi
schengeschaltet ist, aber unterscheidet sich in folgender
Hinsicht.
Die Länge einer vertikalen Wand 12b der Verstärkung 12 ist
größer oder gleich der einer vertikalen Wand 72d des Flan
sches 72, um eine axiale Kraft direkt auf die Verstärkung 12
über eine ringförmige Verstärkung 11a und eine äußere flache
Platte 72c des Flansches 72 einzugeben, was im wesentlichen
verhindert, daß die Biegekraft auf den Flansch 72 wirkt.
In Fig. 8 ist die Anordnung eines Flansches 72 einer Stan
genführung 7 und eine Ringverstärkung 11a einer Öldichtung 11
zum Definieren des Ölaustrittspfades 51 gezeigt, worauf oben
in den Fig. 6 und 7 Bezug genommen worden ist.
Wie in Fig. 9 gezeigt, umfaßt der Flansch 72 fünf abge
schrägte Flächen 51a an einem äußeren flachen Bereich 72c in
gegebenen Abständen. Die Ringverstärkung 11a umfaßt, wie in
den Fig. 10 und 11 gezeigt, zwei ausgesparte Abschnitte
51b an ihren Umfangsabschnitten, welche diametral einander
entgegengesetzt und nach außen offen sind. Eine Kombination
der abgeschrägten Fläche 51a und des ausgesparten Abschnitts
51b definiert den Ölaustrittspfad 51, der die Speicherkammer
C und eine Kammer 10 verbindet.
Wenn die Öldichtung 11 und die Stangenführung 7 in einen
äußeren Zylinder 5 eingesetzt werden, kann wenigstens ein
Ölaustrittspfad immer gebildet werden, ohne den Flansch 72
und die Ringverstärkung 11a in einer Umfangsrichtung zu posi
tionieren, da die fünf abgeschrägten Flächen 51a an dem
Flansch in regelmäßigen Abständen vorgesehen sind und die
zwei ausgesparten Abschnitte 51b diametral zueinander entge
gengesetzt sind bezüglich des Mittelpunktes der Ringverstär
kung. Der Ölaustrittspfad 51 wird, wie oben beschrieben,
durch eine Rückschlaglippe 11c geöffnet und geschlossen.
Bei der obigen Anordnung wird der Ölaustrittspfad 51, der die
Speicherkammer C und die Kammer 10 in dem inneren Zylinder 1
verbindet, nur mit den abgeschrägten Flächen 51a der Stangen
führung 7 und den ausgesparten Abschnitten 51b der Öldich
tungsverstärkung 11a gebildet. Auf diese Weise kann die
Stangenführung 7, insbesondere der äußere flache Bereich 72b
genügend Steifigkeit vorsehen zur Aufnahme von Lasten, die
durch Prall- oder Rückprallbewegung eines Fahrzeugkörpers be
wirkt werden.
Obwohl die Erfindung anhand der bevorzugten Ausführungsform
offenbart worden ist, um ein leichteres Verständnis zu ermög
lichen, sollte eingesehen werden, daß die Erfindung auf ver
schiedene Arten verkörpert werden kann, ohne von ihrem Prin
zip abzuweichen. Daher versteht es sich, daß die Erfindung
alle möglichen Ausführungsformen und Abwandlungen der gezeig
ten Ausführungsformen einschließt, welche verkörpert werden
können, ohne von dem Prinzip der Erfindung abzuweichen, wie
es in den Ansprüchen dargelegt ist.
Wie in Fig. 12 gezeigt ist, können zum Beispiel vier ausge
sparte Abschnitte 100 in der Öldichtungsverstärkung 11a vor
gesehen werden, welche in regelmäßigen Abständen in Umfangs
richtung angeordnet sind. Alternativ kann eine gerade Anzahl
von mehr als vier ausgesparten Abschnitten vorgesehen werden.
Für die Stangenführung 7 kann eine ungerade Zahl von mehr als
fünf abgeschrägten Flächen gebildet werden. Zusätzlich kann
die relative Anzahl ausgesparter Abschnitte zu abgeschrägten
Flächen umgekehrt werden.
Claims (14)
1. Stoßdämpfer, gekennzeichnet durch
eine Zylinderanordnung, die eine Arbeitskammer (A), in welcher eine Kolbenstange (4) angeordnet ist, sowie eine Speicherkammer (C) definiert,
und eine in einer Öffnung der Zylinderanordnung vorgese hene Stangenführung (7), welche die Stoß- und Rückstoßhübe der Kolbenstange (4) führt, wobei die Stangenführung (7) einen ersten Lagerbereich (73) umfaßt, der die Stangenführung (7) an der Zylinderanordnung lagert, und einen zweiten Lager bereich (74), der die Kolbenstange (4) in der Arbeitskammer (A) lagert, wobei der zweite Lagerbereich (74) einen äußeren und einen inneren Wandbereich (74a, 74b) umfaßt, der äußere Wandbereich (74a) sich von dem ersten Lagerbereich (73) erstreckt, und der innere Wandbereich (74b) von dem äußeren Wandbereich (74a) beabstandet ist, um dazwischen einen Zwi schenraum zu definieren und auf diese Weise einen vorgewähl ten Grad an Flexibilität für den zweiten Lagerbereich (74b) zu bilden.
eine Zylinderanordnung, die eine Arbeitskammer (A), in welcher eine Kolbenstange (4) angeordnet ist, sowie eine Speicherkammer (C) definiert,
und eine in einer Öffnung der Zylinderanordnung vorgese hene Stangenführung (7), welche die Stoß- und Rückstoßhübe der Kolbenstange (4) führt, wobei die Stangenführung (7) einen ersten Lagerbereich (73) umfaßt, der die Stangenführung (7) an der Zylinderanordnung lagert, und einen zweiten Lager bereich (74), der die Kolbenstange (4) in der Arbeitskammer (A) lagert, wobei der zweite Lagerbereich (74) einen äußeren und einen inneren Wandbereich (74a, 74b) umfaßt, der äußere Wandbereich (74a) sich von dem ersten Lagerbereich (73) erstreckt, und der innere Wandbereich (74b) von dem äußeren Wandbereich (74a) beabstandet ist, um dazwischen einen Zwi schenraum zu definieren und auf diese Weise einen vorgewähl ten Grad an Flexibilität für den zweiten Lagerbereich (74b) zu bilden.
2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der äußere Wandbereich (74a) des zweiten Lagerbereichs (74)
einen vorgegebenen Abstand von einer inneren Wand der Zylin
deranordnung aufweist.
3. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stangenführung (7) aus einem einzigen gepreßten Platten
teil (72) gebildet ist.
4. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der äußere Wandbereich (74a) sich von dem ersten Lagerbereich
(73) entlang der inneren Wand der Zylinderanordnung derart
fortsetzt, daß er einen vorbestimmten Abstand zwischen diesen
bildet, wobei der zweite Wandabschnitt sich von dem äußeren
Wandbereich (74a) derart fortsetzt, daß er koaxial in dem
äußeren Wandbereich (74a) mit einem Zwischenraum zwischen
diesen angeordnet ist.
5. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
an dem ersten Lagerbereich (73) der Stangenführung (7) ange
ordnete Öldichtung (11), die eine Umkreisfläche der Kolben
stange (4) kontaktiert, um die Öffnung der Zylinderanordnung
abzudichten, sowie eine in der Öldichtung (11) angeordnete
Verstärkung (11a), um einen vorgewählten Grad an Biegestei
figkeit für den ersten Lagerbereich (73) vorzusehen.
6. Stoßdämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Öldichtung (11) auf den Lagerbereich der Stangenführung
(7) aufgesetzt ist, wobei die Verstärkung (11a) ein ringför
miges Teil ist, ein Umfangsbereich der Verstärkung (11a) die
innere Wand der Zylinderanordnung kontaktiert und ein innerer
Bereich der Verstärkung (11a) in die Öldichtung (11) einge
fügt ist.
7. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstärkung (11a) einen ausgesparten Abschnitt (51b) in
ihrem äußeren Umkreisabschnitt umfaßt und der Lagerbereich
der Stangenführung (7) einen ausgeschnittenen Abschnitt (51a)
umfaßt, um einen Verbindungspfad (51) in Zusammenarbeit mit
dem ausgesparten Abschnitt (51b) zu bilden zur Fluidverbin
dung der Speicherkammer (C) mit der Arbeitskammer (A).
8. Stoßdämpfer, gekennzeichnet durch
eine Zylinderanordnung, die einen Umfangskantenabschnitt an ihrem Ende zum Definieren einer Öffnung umfaßt, wobei die Zylinderanordnung eine Arbeitskammer (A), in welcher eine Kolbenstange (4) für Stoß- und Rückstoßhübe durch die Öffnung angeordnet ist, sowie eine Speicherkammer (C) definiert,
eine Öldichtung (11), die in der Zylinderanordnung ange ordnet ist, um die Kolbenstange (4) derart zu kontaktieren, daß sie die Öffnung der Zylinderanordnung abdichtet,
ein Stangenführungs-Plattenteil (72), das in der Zylin deranordnung vorgesehen ist zum Führen der Stoß- und Rück stoßhübe der Kolbenstange (4), wobei die Stangenführung (7) einen ersten und einen zweiten Lagerbereich (73, 74) umfaßt, der erste Lagerbereich (73) die Öldichtung (11) lagert und der zweite Lagerbereich (74) die Kolbenstange (4) lagert, und eine Verstärkung (11a), die zwischen dem Umfangskan tenabschnitt und dem ersten Lagerbereich (73) der Stangenfüh rung (7) vorgesehen ist, um einen vorgewählten Grad an Stei figkeit für den ersten Lagerbereich (73) vorzusehen.
eine Zylinderanordnung, die einen Umfangskantenabschnitt an ihrem Ende zum Definieren einer Öffnung umfaßt, wobei die Zylinderanordnung eine Arbeitskammer (A), in welcher eine Kolbenstange (4) für Stoß- und Rückstoßhübe durch die Öffnung angeordnet ist, sowie eine Speicherkammer (C) definiert,
eine Öldichtung (11), die in der Zylinderanordnung ange ordnet ist, um die Kolbenstange (4) derart zu kontaktieren, daß sie die Öffnung der Zylinderanordnung abdichtet,
ein Stangenführungs-Plattenteil (72), das in der Zylin deranordnung vorgesehen ist zum Führen der Stoß- und Rück stoßhübe der Kolbenstange (4), wobei die Stangenführung (7) einen ersten und einen zweiten Lagerbereich (73, 74) umfaßt, der erste Lagerbereich (73) die Öldichtung (11) lagert und der zweite Lagerbereich (74) die Kolbenstange (4) lagert, und eine Verstärkung (11a), die zwischen dem Umfangskan tenabschnitt und dem ersten Lagerbereich (73) der Stangenfüh rung (7) vorgesehen ist, um einen vorgewählten Grad an Stei figkeit für den ersten Lagerbereich (73) vorzusehen.
9. Stoßdämpfer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Stangenführungs-Plattenteil (72) ein einziges gepreßtes
Plattenteil (72) ist.
10. Stoßdämpfer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstärkung (11a) eine Umkreisfläche, welche eine in
nere Wand der Zylinderanordnung kontaktiert, und einen ausge
sparten Abschnitt (51b) darin aufweist, wobei der erste
Lagerbereich (73) der Stangenführung (7) eine abgeschrägte
Fläche (51a) an seiner Kante derart aufweist, daß sie mit dem
ausgesparten Abschnitt (51b) der Verstärkung (11a) zusammen
fällt, um einen Verbindungspfad (51) zur Fluidverbindung der
Speicherkammer (C) mit der Arbeitskammer (A) zu bilden.
11. Stoßdämpfer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Lagerbereich (74) der Stangenführung (7) einen
äußeren und einen inneren Wandbereich (74a, 74b) umfaßt, wobei
der äußere Wandbereich (74a) sich von dem ersten Lagerbereich
(73) entlang der inneren Wand der Zylinderanordnung derart
fortsetzt, daß er einen vorbestimmten Abstand zwischen diesen
bildet, und wobei der zweite Wandabschnitt sich von dem äuße
ren Wandbereich (74a) derart fortsetzt, daß er koaxial in dem
äußeren Wandbereich (74a) mit einem Zwischenraum zwischen
diesen angeordnet ist.
12. Stoßdämpfer, gekennzeichnet durch:
eine Zylinderanordnung mit einer Öffnung an ihrem Ende, wobei die Zylinderanordnung einen äußeren und inneren Zylin derbereich (5, 1) umfaßt, um eine Arbeitskammer (A) in dem in neren Zylinderbereich (1), der mit einem hydraulischen Arbeitsfluid gefüllt ist, sowie eine Speicherkammer (C) zwi schen dem äußeren und dem inneren Zylinderbereich (5, 1), die mit dem hydraulischen Arbeitsfluid und einem pneumatischen Arbeitsfluid gefüllt ist, zu definieren,
eine in dem inneren Zylinderbereich (1) angeordnete Kol benstange (4) zum Hin- und Hergehen durch die Öffnung der Zylinderanordnung,
ein in der Zylinderanordnung angeordnetes Stangenführungs teil (7), das die Stoß- und Rückstoßhübe der Kolbenstange (4) führt, wobei die Stangenführung (7) einen ersten und einen zweiten Lagerbereich (73, 74) umfaßt, der erste Lagerbereich (73) eine Umfangsfläche aufweist, die einen Endabschnitt der Zylinderanordnung kontaktiert, um die Stangenführung (7) zu lagern, an welcher eine abgeschrägte Fläche (51a) ausgebildet ist, und der zweite Lagerbereich (74) die Kolbenstange (4) lagert,
eine mit der Kolbenstange (4) in Kontakt stehende Öldich tung (11), um so die Öffnung der Zylinderanordnung abzudich ten,
ein mit dem Endabschnitt der Zylinderanordnung in Kontakt stehendes Lagerteil (72) zum Lagern der Öldichtung (11), wo bei das Lagerteil (72) in seinem Kantenabschnitt eine Nute (51b) aufweist, welche mit der abgeschrägten Fläche (51a) des ersten Lagerbereichs (73) der Stangenführung (7) zusammen fällt,
und einen durch die abgeschrägte Fläche (51a) der Stangen führung (7) und die Nute (51b) des Lagergliedes (72) defi nierten Verbindungspfad (51) zur Fluidverbindung zwischen der Arbeitskammer (A) und der Speicherkammer (C).
eine Zylinderanordnung mit einer Öffnung an ihrem Ende, wobei die Zylinderanordnung einen äußeren und inneren Zylin derbereich (5, 1) umfaßt, um eine Arbeitskammer (A) in dem in neren Zylinderbereich (1), der mit einem hydraulischen Arbeitsfluid gefüllt ist, sowie eine Speicherkammer (C) zwi schen dem äußeren und dem inneren Zylinderbereich (5, 1), die mit dem hydraulischen Arbeitsfluid und einem pneumatischen Arbeitsfluid gefüllt ist, zu definieren,
eine in dem inneren Zylinderbereich (1) angeordnete Kol benstange (4) zum Hin- und Hergehen durch die Öffnung der Zylinderanordnung,
ein in der Zylinderanordnung angeordnetes Stangenführungs teil (7), das die Stoß- und Rückstoßhübe der Kolbenstange (4) führt, wobei die Stangenführung (7) einen ersten und einen zweiten Lagerbereich (73, 74) umfaßt, der erste Lagerbereich (73) eine Umfangsfläche aufweist, die einen Endabschnitt der Zylinderanordnung kontaktiert, um die Stangenführung (7) zu lagern, an welcher eine abgeschrägte Fläche (51a) ausgebildet ist, und der zweite Lagerbereich (74) die Kolbenstange (4) lagert,
eine mit der Kolbenstange (4) in Kontakt stehende Öldich tung (11), um so die Öffnung der Zylinderanordnung abzudich ten,
ein mit dem Endabschnitt der Zylinderanordnung in Kontakt stehendes Lagerteil (72) zum Lagern der Öldichtung (11), wo bei das Lagerteil (72) in seinem Kantenabschnitt eine Nute (51b) aufweist, welche mit der abgeschrägten Fläche (51a) des ersten Lagerbereichs (73) der Stangenführung (7) zusammen fällt,
und einen durch die abgeschrägte Fläche (51a) der Stangen führung (7) und die Nute (51b) des Lagergliedes (72) defi nierten Verbindungspfad (51) zur Fluidverbindung zwischen der Arbeitskammer (A) und der Speicherkammer (C).
13. Stoßdämpfer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lagerteil (72) teilweise in die Öldichtung (11) ein
gefügt ist, um ein vorgewähltes Maß an Steifigkeit für den
ersten Lagerbereich (73) der Stangenführung (7) vorzusehen.
14. Stoßdämpfer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Lagerbereich (74) der Stangenführung (7) einen
äußeren und einen inneren Wandbereich (74a, 74b) umfaßt, wobei
der äußere Wandbereich (74a) sich von dem ersten Lagerbereich
(73) entlang der inneren Wand der Zylinderanordnung derart
fortsetzt, daß er einen vorbestimmten Abstand zwischen diesen
bildet, und wobei der zweite Wandabschnitt sich von dem äuße
ren Wandbereich (74a) derart fortsetzt, daß er koaxial in dem
äußeren Wandbereich (74a) mit einem Zwischenraum zwischen
diesen angeordnet ist, um auf diese Weise zuzulassen, daß die
Stangenführung (7) entsprechend der Neigung der Kolbenstange
(4) deformiert wird, um die Reibung zwischen der Kolbenstange
(4) und der Stangenführung (7) zu vermindern.
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