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DE4030197A1 - Rolltor - Google Patents

Rolltor

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Publication number
DE4030197A1
DE4030197A1 DE19904030197 DE4030197A DE4030197A1 DE 4030197 A1 DE4030197 A1 DE 4030197A1 DE 19904030197 DE19904030197 DE 19904030197 DE 4030197 A DE4030197 A DE 4030197A DE 4030197 A1 DE4030197 A1 DE 4030197A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
door according
roller door
vertical
profile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19904030197
Other languages
English (en)
Inventor
Thorwald Dipl Ing Kopp
Ferdinand Dipl Ing Strube
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schieffer GmbH and Co
Original Assignee
Schieffer GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schieffer GmbH and Co filed Critical Schieffer GmbH and Co
Priority to DE19904030197 priority Critical patent/DE4030197A1/de
Publication of DE4030197A1 publication Critical patent/DE4030197A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/58Guiding devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/13Roller shutters with closing members of one piece, e.g. of corrugated sheet metal
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/80Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
    • E06B9/82Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic
    • E06B9/84Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic against dropping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein seitlich öffnendes Rolltor mit doppel­ wandigem Torblatt aus flexiblem Gewebe oder Plastik und zwei seitlich angeordneten vertikalen Wickelwellen.
Ein Rolltor dieser Art ist durch die EP-PS 01 49 138 bekannt ge­ worden. Bei diesem bekannten Tor hängt die Abschlußschiene über ein in halber Höhe angreifendes Führungsglied an einem Lauf­ wagen, welcher über eine Kette mit einem Antrieb verbunden ist. Am Angriffspunkt des Führungsgliedes greifen auch zwei mitlaufen­ de Seitenabstützungen für die seitliche Stabilisierung des Tor­ blattes an.
Weiterhin sind Ausführungen von Rolltoren bekannt geworden, bei denen die Abschlußschiene gedämpft pendelnd direkt am Laufwagen hängt, an dessen seitlichem Ausleger sich ein Stoßdämpfer ab­ stützt, welcher mittig oder oberhalb der Mitte an der Abschluß­ schiene angelenkt ist. Durch die Verwendung von derartig schrägen Stützen quer zur Öffnungsrichtung kann nur eine sehr begrenzte Seitenstabilität erreicht werden, wobei gleichzeitig eine größere Laufwagenbreite und eine ungünstige Kraftumsetzung in Kauf genommen werden muß. Weitere Nachteile ergeben sich bei der bekannten Lösung durch den Kraftangriff des Antriebes etwa in halber Höhe der Abschlußschiene. Auch hierdurch entsteht ein ungünstiges Hebelarmverhältnis für die Abstützung des Lauf­ wagens, welches mit zunehmender Torhöhe immer schlechter wird und außerdem zu einem instabilen Verhalten beim Aufwickeln führt, wenn die Ober- und Unterkanten des Torblattes nicht gleichmäßig gespannt werden.
Bei der vorstehend erwähnten Ausführungsform eines bekannten Rolltors kommt das in der EP-PS 01 49 138 beschriebene Prinzip des "verkantungsfreien Antriebes" durch ein Führungsglied, an welchem die Abschlußschiene mittig oder pendelnd aufgehängt ist, nicht mehr zur Anwendung. Die notwendige Stabilität der Abschluß­ schiene in Schließrichtung wird durch eine entsprechende Ver­ stärkung des Führungsgliedes sowie eine längere Stützbasis des Laufwagens erreicht. Die Laufwagen beider Torflügel werden über­ einander oder auf verschiedenen Seiten aneinander vorbeigeführt, wobei jedoch der Einsatz einzelner Torflügel in schmalen Toröff­ nungen aus Platzgründen nicht möglich ist. Nachteilig ist bei dieser Lösung ein Spalt von mehr als 10 mm zwischen dem Torblatt und dem Boden, welcher Zugluft ungehindert passieren läßt.
Ein weiteres seitlich öffnendes Rolltor, allerdings nicht mit doppelwandigen Torflügeln, ist durch die DE-A 26 25 927 bekannt­ geworden. Die dort beschriebene Konstruktion eignet sich eben­ falls nur bedingt als einflügeliges Tor. Das liegt nicht nur am Platzbedarf, sondern insbesondere an der Antriebseinrichtung für das untere Ende der Abschlußschiene. Die Antriebseinrichtung be­ steht aus je einer vertikalen Antriebswelle, die koaxial in der Wickelwelle des jeweils anderen Torflügels angeordnet ist, und einem Zahnriementrieb, welcher mit dem unteren Ende der Abschluß­ schiene verbunden ist. Auf diese Weise wird zwar ein synchroner Antrieb der Abschlußschiene an ihrem oberen und unteren Ende er­ reicht, doch es werden aufwendige Maßnahmen erforderlich, um die quer zur Toröffnung verlaufenden unteren Zahnriemen unterflurig zu verlegen und Stolperkanten zu vermeiden sowie die Antriebe vor Verschmutzung zu schützen. Im übrigen enthält die DE-A 28 25 927 keinen Hinweis auf Maßnahmen zur Stabilisierung des Torblattes quer zur Öffnungsrichtung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile der be­ kannten seitlich öffnenden Rolltore zu vermeiden und sie derart weiterzuentwickeln, daß die Seitenstabilität durch eine zweck­ mäßige Abstützung der Abschlußschiene erhöht, der Raumbedarf ver­ mindert und Störkanten vermieden werden. Außerdem sollen die Ein­ satzmöglichkeiten von seitlich öffnenden Rolltoren auch für geringe Torbreiten und im Außenbereich erweitert und insbeson­ dere die Abdichtung des Torblattes gegenüber dem Boden ver­ bessert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine oder mehrere Stabi­ lisierungseinrichtungen am unteren Ende der vertikalen Abschluß­ schiene gelöst, welche einer Auslenkung des Torblattes quer zur Öffnungsrichtung entgegenwirken.
Als Stabilisierungseinrichtung wird ein Scherenhebelgestänge vor­ gesehen, welches einerseits mit der Abschlußschiene und anderer­ seits mit einem neben den Wickelwellen angeordneten Drehgestell gelenkig verbunden ist, wobei das Drehgestell ein Rastgesperre als Überlastsicherung enthält. Als alternative oder zusätzliche Stabilisierungseinrichtung wird mindestens eine Stützrolle vorge­ sehen, welche vertikal verschiebbar und über eine Feder vorge­ spannt im unteren Abschnitt der Abschlußschiene gelagert ist.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung wird zur Abdichtung des Spaltes zwischen dem Torblatt und dem Boden mindestens eine flexible Dichtleiste vorgesehen, welche durch die Stützrolle aus der vertikalen Speicherposition im U-förmigen Innenraum der Ab­ schlußschiene in die horizontale Dichtungsposition auf dem Boden umgelenkt wird.
Eine besonders vorteilhafte Gestalt der Dichtleiste ergibt sich aus der Verbindung von zwei Zahnriemen durch eine Brücke, deren seitliche Ränder mit Kunststoffstollen bestückt sind. Daraus ergibt sich eine hohe Seitenstabilität der Dichtleiste, die auch dann erhalten bleibt, wenn die seitlichen Ränder erfindungsgemäß auf der 1,2- bis 1,5-fachen Breite des Zahnriemens in Querrichtung aufgeschlitzt werden. Die Biegewilligkeit der Dichtleiste wird durch die bis auf den Zahnriemenrücken durchgehenden Schlitze aber entscheidend verbessert.
Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäß vorgeschlagene Ge­ staltung der Stützrolle als Zahnriemenscheibe und der Dicht­ leiste als Zahnriemen mit eng angeordneten bodenseitigen Kunst­ stoffstollen. Über eine mit dem Laufwagen und der daran seitlich pendelnd aufgehängten Abschlußschiene mitlaufende Zahnriemen­ schleife wird die Stützrolle angetrieben. Durch formschlüssiges Abrollen der Stützrolle auf der verzahnten Dichtleiste wird das untere Ende der Abschlußschiene parallel zum oberen Ende mit dem Laufwagen angetrieben.
Eine erfindungsgemäße Weiterbildung des doppelwandigen Tor­ blattes sieht eine Stoffbahn vor, deren Enden mit den Wickel­ wellen verbunden sind, während die Bahnmitte an der von ihr um­ schlossenen Abschlußschiene befestigt ist. Durch die Verwendung einer durchgängigen Stoffbahn wird eine einfache und stabile Ver­ bindung zwischen dem Torblatt und dem Abschlußprofil ermöglicht.
Die Stoffbahn kann selbstverständlich auch durchsichtige Bereiche enthalten, damit mögliche Kollisionsgefahren schon bei geschlossenem Tor erkennbar sind. Ebenfalls der Sicherheit dient der erfindungsgemäße Vorschlag, das Torblatt bei Bedarf durch ein Drahtgewebe zu verstärken.
Zur Verbindung zwischen den undurchsichtigen und den durchsichtigen Bereichen der Stoffbahn werden schräg zur Horizontalen verlaufende Nähte mit einer Neigung von mindestens 1 : 10 vorgesehen. Dadurch wird vermieden, daß die Überlappung an den Nahtstellen übereinander gewickelt wird. Außerdem wird das Wickelverhalten dadurch verbessert, daß das spiralige Aufwickeln der Nahtstellen eine stützende bzw. zentrierende Wirkung hat, welche für ein gleichmäßiges Aufwickeln des Torblattes auf der vertikalen Wickelwelle sorgt.
Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Rolltor konstruktiv so ausgelegt, daß jeder Torflügel als autonome Funktionseinheit einzeln eingesetzt werden kann. Dies wird durch die vorgesehenen Antriebseinrichtungen und eine kurze Stützbasis des Laufwagens ermöglicht und bietet den Vorteil einer platzsparenden Bau­ kasten-Bauweise sowie der problemlosen Einzelbetätigung von Tor­ flügeln und besonders wirtschaftlicher Rolltore mit nur einem Flügel für schmale Toröffnungen.
Für unterschiedlich geartete Toröffnungen werden erfindungsgemäß zwei mögliche Anordnungen der Wickelwellen vorgeschlagen, wobei die Wickelwellen vor der Toröffnung hintereinander (in Öffnungs­ richtung) und in der Toröffnung nebeneinander stehen. Dadurch wird ein geringer Platzbedarf für die Seitenteile erzielt und die Toröffnung bzw. der Raum davor optimal genutzt.
Die Wickelwellen werden beim Öffnen des Tores vorzugsweise durch Torsionsfedern angetrieben, welche immer unter Vorspannung stehen und beim Schließen des Tores weiter gespannt werden. Alternativ wird jedoch auch ein direkter Antrieb durch die An­ triebseinheit vorgesehen, um bei großen Toren die erforderliche Antriebsleistung zu reduzieren. In diesem Fall ist es sinnvoll, bei einer Anordnung der Wickelwellen vor der Toröffnung die eine Bahnhälfte durch eine zusätzliche vertikale Welle umzulenken, um so eine gleichsinnige Drehrichtung der beiden Wickelwellen zu ermöglichen.
Die Wickelwellen werden gemäß einem weiteren Erfindungsvorschlag ballig gestaltet, so daß der Mittenbereich einen geringfügig größeren Durchmesser aufweist als die Endbereiche. Dadurch wird ein gleichmäßiger Wickelvorgang insbesondere beim Schließen des Tores erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung beschrieben:
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht eines Torflügels,
Fig. 2 zeigt einen Horizontalschnitt durch zwei Torflügel mit unterschiedlicher Einbausituation,
Fig. 3 zeigt einen Vertikalschnitt durch den Antriebskasten,
Fig. 4 zeigt eine Teilansicht der Dichtleiste und
Fig. 5 zeigt eine alternative Anordnung der Wickelwellen.
Da jedes Tor aus ein oder zwei autonomen Torflügeln in Bau­ kasten-Bauweise besteht, genügt die Beschreibung eines Tor­ flügels, wie er in Fig. 1 dargestellt ist.
Jeder Torflügel besteht aus einem vertikalen Seitenteil 1, einem horizontal über der Toröffnung angeordneten Antriebskasten 2 und einem doppelwandigen Torblatt 3 mit der Abschlußschiene 4. Das Torblatt 3 besteht aus einer Stoffbahn 3a, 3b mit dem durch­ sichtigen Bereich 3c, deren Enden mit den beiden Wickelwellen 6 im Seitenteil 1 verbunden sind. Die Mitte der Stoffbahn 3a, 3b, 3c ist an der von ihr umschlossenen Abschlußschiene 4 be­ festigt, welche auch eine Sicherheits-Kontaktleiste 5 trägt.
In jeder Wickelwelle 6 ist eine vorgespannte Torsionsfeder 7 an­ geordnet, welche beim Schließen des Tores weiter gespannt wird und das Torblatt 3 stabilisiert. Beim Öffnen des Tores werden die Wickelwellen 6 direkt durch die Torsionsfedern 7 angetrieben und dadurch die Bahnhälften 3a, 3b aufgewickelt. Je nach der Anordnung eines Torflügels vor oder in der Torleibung werden die Wickelwellen 6 hinter- oder nebeneinander angeordnet und ihre Wickelrichtung ist gleich- bzw. gegensinnig.
Im Antriebskasten 2 befinden sich außer der Antriebseinheit, be­ stehend aus Motor 8, Getriebe 9 und Linearantrieb mit Zahnriemen 10 und Zahnriemenscheiben 10a, 10b auch geeignete Führungsein­ richtungen 12 für den Laufwagen 13 sowie ein horizontal ge­ spannter Zahnriemen 11. Der Laufwagen 13 wird vom Untertrum des Zahnriemens 10 beim Öffnen und Schließen horziontal hin- und her­ bewegt. Im Laufwagen 13 sind auch zwei Umlenkrollen 11a, 11b gelagert, welche den Zahnriemen 11 etwa im rechten Winkel um­ lenken. Die dadurch gebildete vertikale Schleife 11c erstreckt sich bis zum unteren Ende der Abschlußschiene 4. Dort wird sie in der Umlenkstation 14 umgelenkt und von dem Spannzylinder 15 gespannt.
In der Umlenkstation 14 sind auch die Stützrollen 17 und das vor­ dere Ende des Scherenhebelgestänges 19 gelagert. Das hintere Ende ist gelenkig mit dem Drehgestell 20 verbunden, welches ein Rastgesperre 20a enthält. Am Drehgestell 20 ist auch die Dicht­ leiste 18 befestigt. Diese wird von der Stützrolle 17 im rechten Winkel umgelenkt, das obere Ende des vertikalen Trums ist fest mit der Zahnriemenschleife 11c verbunden.
Die Abschlußschiene 4 ist mittels Gelenk 16 seitlich pendelnd am Laufwagen 13 aufgehängt, wobei das Gewicht der Abschlußschiene 4 und des Torblattes 3 über die vorgespannte Umlenkstation 14 zum Teil auf die Stützrolle 17 verlagert wird. Durch die Zahnriemen­ schleife 11c wird die Bewegung des Laufwagens 13 auf die Zahn­ riemenscheibe 17a übertragen. Diese hat den gleichen Durch­ messer wie die Stützrolle 17 und ist auf derselben, in der Umlenkstation 14 gelagerten Welle 14a drehfest angeordnet. Durch das Zahnprofil der Stützrolle 17 und der Dichtleiste 18 wird ein formschlüssiger und synchroner Antrieb am unteren Ende der Abschlußschiene 4 ermöglicht. Wichtig ist dabei, daß die Dichtleiste 18 bodenseitig mit eng angeordneten Stollen 18a aus­ gerüstet ist, die eine Biegung der Dichtleiste 18 nur in einer Richtung gestatten, so daß die Reaktionskräfte beim Öffnen und beim Schließen des Torflügels übertragen werden können. Die Kunststoffstollen 18a ermöglichen aufgrund ihres hohen Reib­ wertes auch die kraftschlüssige Übertragung großer Seitenkräfte quer zur Öffnungsrichtung des Torflügels und unterstützen damit die Wirkung des Scherenhebelgestänges 19. Aufgrund der Scheren­ hebelkonstruktion 19 mit dem Rastgesperre 20a und der flexiblen Dichtleiste 18 mit federnd gelagerter Umlenkstation 14 ist es möglich, Bodenunebenheiten auszugleichen sowie eine gewaltsame Auslenkung der pendelnd aufgehängten Abschlußschiene 4 quer zur Öffnungsrichtung des Torflügels in einem größeren Bereich ohne Schaden zu ertragen.

Claims (34)

1. Seitlich öffnendes Rolltor mit doppelwandigem Torblatt aus flexiblem Gewebe oder Plastik und zwei seitlich angeordneten vertikalen Wickelwellen und mit einer vertikalen Abschluß­ schiene, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Abschlußschiene (4) an ihrem unteren Ende eine odere mehrere Einrichtungen für die Stabilisierung des Torblattes (3) quer zur Öffnungsrichtung besitzt.
2. Rolltor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungseinrichtung aus einem Scherenhebelgestänge (19) besteht, welches einerseits mit der Abschlußschiene (4) und andererseits mit einem neben den Wickelwellen (6) ange­ ordneten Drehgestell (20) gelenkig verbunden ist, wobei das Drehgestell (20) ein Rastgesperre (20a) als Überlastsiche­ rung enthält.
3. Rolltor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungseinrichtung aus mindestens einer Stützrolle (17) besteht, welche vertikal verschiebbar und über eine Feder (15) vorgespannt im unteren Abschnitt der Abschlußschiene (4) gelagert ist.
4. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß zwei durch eine Brücke miteinander verbundene Dichtleisten vorgesehen werden, wobei die Schlitze zwischen den einzelnen Stollen auch die seitlichen Ränder der Brücke auf einer Breite durchtrennen, die etwa dem 1,2- bis 1,5-fachen der Zahnriemenbreite entspricht.
5. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mindestens eine flexible Dichtleiste (18) zur Abdichtung des Spaltes zwischen dem Torblatt (3) und dem Boden (21) vorgesehen wird, und daß die Stützrolle (17) auch zur Umlenkung der Dichtleiste (18) aus der Speicherposition im U-förmigen Innenraum der vertikalen Abschlußschiene (4) in die horizontale Dichtungsposition auf dem Boden (21) dient.
6. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nähte zwischen den undurchsichtigen und durchsichtigen Bereichen der Stoffbahn mindestens im Verhältnis 1 : 10 schräg zur Horizontalen geneigt sind, wobei die obere und die untere Naht jeweis gegensinnig geneigt sind.
7. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sowohl die Stützrolle (17) als auch der Rücken der Dichtleiste (18) mit einem Zahnprofil (18a) versehen sind, während die Dichtleiste (18) bodenseitig mit eng ange­ ordneten Kunststoffstollen (18b) ausgerüstet ist, und daß eine mit dem Laufwagen (13) und der daran seitlich pendelnd aufgehängten Abschlußschiene (4) mitlaufende Zahnriemen­ schleife (11c) für den synchronen Antrieb der Stützrolle (17) vorgesehen ist.
8. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das doppelwandige Torblatt aus einer Stoffbahn (3a, 3b) besteht, deren Enden mit den Wickelwellen (6) ver­ bunden sind, während die Mitte der Bahn an der von ihr um­ schlossenen Abschlußschiene (4) befestigt ist.
9. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zur Verstärkung des Torblattes (3) ein Drahtgewebe vorgesehen ist.
10. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß jeder Torflügel als autonome Funktionsein­ heit ausgelegt ist.
11. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Wickelwellen (6) im Seitenrahmen (1) vor der Toröffnung hintereinander (in Öffnungsrichtung) und in der Toröffnung nebeneinander angeordnet sind.
12. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Antrieb der Wickelwellen (6) beim Öffnen des Tores alternativ durch Torsionsfedern (7) oder direkt durch die Antriebseinheit (8, 9) erfolgt.
13. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeich­ net durch eine zusätzliche vertikale Welle (6c) für die Um­ lenkung der einen Bahnhälfte (3b) des Torblattes (3) .
14. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Wickelwellen (6) ballig gestaltet sind, indem der Mittenbereich einen geringfügig größeren Durchmesser aufweist als die Endbereiche.
15. Rolltor mit zwei zueinander im wesentlichen parallelen, die Torblätter bildenden Bahnen aus flexiblem Material, deren einen Enden an einem vertikalen, als Schließkante ausgestal­ teten Abschlußprofil befestigt sind und deren anderen Enden aus zwei vertikalen Wickelwellen, die im Bereich eines vertikalen Rahmenholms des Torrahmens angeordnet sind, beim Öffnen und Schließen des Tors aufwickelbar sind, und mit einen in einer Führung des oberen Rahmenprofils des Tor­ rahmens geführten und mit einem Antrieb versehenen Laufwagen, der das vertikale Abschlußprofil trägt, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußprofil über mindestens eine Laufrolle auf dem Boden abgestützt und die Laufrolle mit einem Antrieb ver­ sehen ist, der diese synchron mit dem Laufwagen antreibt.
16. Rolltor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Synchronantrieb aus einem flexiblen Gurt oder Riemen be­ steht, dessen Enden im Bereich des oberen Rahmenprofils an den vertikalen Rahmenholmen des Torrahmens befestigt sind und das zwischen an den Laufwagen gelagerten Umlenkrollen schlaufenförmig über die Laufrolle und einer mit dieser gleichachsig verbundene Antriebsrolle geführt ist.
17. Rolltor nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der flexible Gurt aus einem Zahnriemen besteht.
18. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Zahnriemen mit seiner verzahnten Seite über die Laufrolle oder Antriebsrolle läuft.
19. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Laufrolle auf einem Profil läuft, dessen eines Ende im Bereich des vertikalen Rahmenholms befestigt ist, das durch die Laufrolle aus seiner bodenparallelen Lage in den Hohlraum des vertikalen Abschlußprofils umgelenkt und dessen in das Abschlußprofil einlaufende Abschnitt in diesem gespeichert wird.
20. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das andere Ende des des Abschlußprofils ein­ laufenden Abschnitts des Profils an dem äußeren Trum des Antriebriemens befestigt ist.
21. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Profil aus einem Zahnriemen besteht, daß auf seiner dem Boden zugewandten Seite Stollen trägt, dessen Flanken in dessen gestrecktem Zustand einanderliegen oder nahezu aneinanderliegen.
22. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an dem Laufwagen die Enden eines Antriebs­ riemens befestigt sind, das über in den Endbereichen des oberen Abschlußprofils gelagerte Umlenkrollen läuft, von denen eine von einem Getriebemotor antreibbar ist.
23. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Abschlußprofil um eine zu dem oberen Rahmenprofil parallele Achse pendelnd an dem Laufwagen ge­ lagert ist.
24. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Laufrolle an einem vertikalen Stützträger gelagert ist, der sich über ein vorgespanntes federndes Element dem Abschlußprofil abstützt.
25. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 24, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an dem Abschlußprofil im Bereich der Laufrolle und an einem bodenseitig im Bereich des vertikalen Rahmen­ holms angeordneten Bock die Enden von Lenkern angelenkt sind, deren anderen Enden scherenartig gelenkig miteinander verbunden sind.
26. Rolltor nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der rahmenseitige Lenker an einem um eine vertikale Achse dreh­ baren Drehteil angelenkt ist, daß gegenüber einem fest­ stehenden, dieses lagernden vertikalen Zapfen des Bocks lös­ bar verrastet ist.
27. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Wickelwellen der Wickelrollen in Auf­ wickelrichtung durch Torsionsfedern vorgespannt sind.
28. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Torblätter aus einer schlaufenförmig über das Abschlußprofil geführten Bahn bestehen, dessen mittlerer Bereich an dem Abschlußprofil befestigt ist und dessen Enden auf die beiden Wickelrollen aufgewickelt sind.
29. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die vertikalen Wickelwellen durch einen Getriebemotor antreibbar sind.
30. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Wickelwellen etwa in der Schließebene des Tors hintereinander angeordnet sind.
31. Rolltor nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere vertikale Umlenkrolle vorgesehen ist, um einen gleichsinnigen Antrieb der Wickelwellen zu ermöglichen.
32. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 31, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die beiden Wickelwellen quer zur Schließebene angeordnet sind.
33. Rolltor nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker paarweise vorgesehen sind.
34. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zwei bodenseitige Laufrollen und zwei über diese laufende Profile vorgesehen sind.
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