DE4030197A1 - Rolltor - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein seitlich öffnendes Rolltor mit doppel
wandigem Torblatt aus flexiblem Gewebe oder Plastik und zwei
seitlich angeordneten vertikalen Wickelwellen.
Ein Rolltor dieser Art ist durch die EP-PS 01 49 138 bekannt ge
worden. Bei diesem bekannten Tor hängt die Abschlußschiene über
ein in halber Höhe angreifendes Führungsglied an einem Lauf
wagen, welcher über eine Kette mit einem Antrieb verbunden ist.
Am Angriffspunkt des Führungsgliedes greifen auch zwei mitlaufen
de Seitenabstützungen für die seitliche Stabilisierung des Tor
blattes an.
Weiterhin sind Ausführungen von Rolltoren bekannt geworden, bei
denen die Abschlußschiene gedämpft pendelnd direkt am Laufwagen
hängt, an dessen seitlichem Ausleger sich ein Stoßdämpfer ab
stützt, welcher mittig oder oberhalb der Mitte an der Abschluß
schiene angelenkt ist. Durch die Verwendung von derartig
schrägen Stützen quer zur Öffnungsrichtung kann nur eine sehr
begrenzte Seitenstabilität erreicht werden, wobei gleichzeitig
eine größere Laufwagenbreite und eine ungünstige Kraftumsetzung
in Kauf genommen werden muß. Weitere Nachteile ergeben sich bei
der bekannten Lösung durch den Kraftangriff des Antriebes etwa
in halber Höhe der Abschlußschiene. Auch hierdurch entsteht ein
ungünstiges Hebelarmverhältnis für die Abstützung des Lauf
wagens, welches mit zunehmender Torhöhe immer schlechter wird
und außerdem zu einem instabilen Verhalten beim Aufwickeln
führt, wenn die Ober- und Unterkanten des Torblattes nicht
gleichmäßig gespannt werden.
Bei der vorstehend erwähnten Ausführungsform eines bekannten
Rolltors kommt das in der EP-PS 01 49 138 beschriebene Prinzip
des "verkantungsfreien Antriebes" durch ein Führungsglied, an
welchem die Abschlußschiene mittig oder pendelnd aufgehängt ist,
nicht mehr zur Anwendung. Die notwendige Stabilität der Abschluß
schiene in Schließrichtung wird durch eine entsprechende Ver
stärkung des Führungsgliedes sowie eine längere Stützbasis des
Laufwagens erreicht. Die Laufwagen beider Torflügel werden über
einander oder auf verschiedenen Seiten aneinander vorbeigeführt,
wobei jedoch der Einsatz einzelner Torflügel in schmalen Toröff
nungen aus Platzgründen nicht möglich ist. Nachteilig ist bei
dieser Lösung ein Spalt von mehr als 10 mm zwischen dem Torblatt
und dem Boden, welcher Zugluft ungehindert passieren läßt.
Ein weiteres seitlich öffnendes Rolltor, allerdings nicht mit
doppelwandigen Torflügeln, ist durch die DE-A 26 25 927 bekannt
geworden. Die dort beschriebene Konstruktion eignet sich eben
falls nur bedingt als einflügeliges Tor. Das liegt nicht nur am
Platzbedarf, sondern insbesondere an der Antriebseinrichtung für
das untere Ende der Abschlußschiene. Die Antriebseinrichtung be
steht aus je einer vertikalen Antriebswelle, die koaxial in der
Wickelwelle des jeweils anderen Torflügels angeordnet ist, und
einem Zahnriementrieb, welcher mit dem unteren Ende der Abschluß
schiene verbunden ist. Auf diese Weise wird zwar ein synchroner
Antrieb der Abschlußschiene an ihrem oberen und unteren Ende er
reicht, doch es werden aufwendige Maßnahmen erforderlich, um die
quer zur Toröffnung verlaufenden unteren Zahnriemen unterflurig
zu verlegen und Stolperkanten zu vermeiden sowie die Antriebe
vor Verschmutzung zu schützen. Im übrigen enthält die DE-A
28 25 927 keinen Hinweis auf Maßnahmen zur Stabilisierung des
Torblattes quer zur Öffnungsrichtung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile der be
kannten seitlich öffnenden Rolltore zu vermeiden und sie derart
weiterzuentwickeln, daß die Seitenstabilität durch eine zweck
mäßige Abstützung der Abschlußschiene erhöht, der Raumbedarf ver
mindert und Störkanten vermieden werden. Außerdem sollen die Ein
satzmöglichkeiten von seitlich öffnenden Rolltoren auch für
geringe Torbreiten und im Außenbereich erweitert und insbeson
dere die Abdichtung des Torblattes gegenüber dem Boden ver
bessert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine oder mehrere Stabi
lisierungseinrichtungen am unteren Ende der vertikalen Abschluß
schiene gelöst, welche einer Auslenkung des Torblattes quer zur
Öffnungsrichtung entgegenwirken.
Als Stabilisierungseinrichtung wird ein Scherenhebelgestänge vor
gesehen, welches einerseits mit der Abschlußschiene und anderer
seits mit einem neben den Wickelwellen angeordneten Drehgestell
gelenkig verbunden ist, wobei das Drehgestell ein Rastgesperre
als Überlastsicherung enthält. Als alternative oder zusätzliche
Stabilisierungseinrichtung wird mindestens eine Stützrolle vorge
sehen, welche vertikal verschiebbar und über eine Feder vorge
spannt im unteren Abschnitt der Abschlußschiene gelagert ist.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung wird zur Abdichtung
des Spaltes zwischen dem Torblatt und dem Boden mindestens eine
flexible Dichtleiste vorgesehen, welche durch die Stützrolle aus
der vertikalen Speicherposition im U-förmigen Innenraum der Ab
schlußschiene in die horizontale Dichtungsposition auf dem Boden
umgelenkt wird.
Eine besonders vorteilhafte Gestalt der Dichtleiste ergibt sich
aus der Verbindung von zwei Zahnriemen durch eine Brücke, deren
seitliche Ränder mit Kunststoffstollen bestückt sind. Daraus
ergibt sich eine hohe Seitenstabilität der Dichtleiste, die auch
dann erhalten bleibt, wenn die seitlichen Ränder erfindungsgemäß
auf der 1,2- bis 1,5-fachen Breite des Zahnriemens in
Querrichtung aufgeschlitzt werden. Die Biegewilligkeit der
Dichtleiste wird durch die bis auf den Zahnriemenrücken
durchgehenden Schlitze aber entscheidend verbessert.
Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäß vorgeschlagene Ge
staltung der Stützrolle als Zahnriemenscheibe und der Dicht
leiste als Zahnriemen mit eng angeordneten bodenseitigen Kunst
stoffstollen. Über eine mit dem Laufwagen und der daran seitlich
pendelnd aufgehängten Abschlußschiene mitlaufende Zahnriemen
schleife wird die Stützrolle angetrieben. Durch formschlüssiges
Abrollen der Stützrolle auf der verzahnten Dichtleiste wird das
untere Ende der Abschlußschiene parallel zum oberen Ende mit dem
Laufwagen angetrieben.
Eine erfindungsgemäße Weiterbildung des doppelwandigen Tor
blattes sieht eine Stoffbahn vor, deren Enden mit den Wickel
wellen verbunden sind, während die Bahnmitte an der von ihr um
schlossenen Abschlußschiene befestigt ist. Durch die Verwendung
einer durchgängigen Stoffbahn wird eine einfache und stabile Ver
bindung zwischen dem Torblatt und dem Abschlußprofil ermöglicht.
Die Stoffbahn kann selbstverständlich auch durchsichtige
Bereiche enthalten, damit mögliche Kollisionsgefahren schon bei
geschlossenem Tor erkennbar sind. Ebenfalls der Sicherheit dient
der erfindungsgemäße Vorschlag, das Torblatt bei Bedarf durch
ein Drahtgewebe zu verstärken.
Zur Verbindung zwischen den undurchsichtigen und den
durchsichtigen Bereichen der Stoffbahn werden schräg zur
Horizontalen verlaufende Nähte mit einer Neigung von mindestens
1 : 10 vorgesehen. Dadurch wird vermieden, daß die Überlappung an
den Nahtstellen übereinander gewickelt wird. Außerdem wird das
Wickelverhalten dadurch verbessert, daß das spiralige Aufwickeln
der Nahtstellen eine stützende bzw. zentrierende Wirkung hat,
welche für ein gleichmäßiges Aufwickeln des Torblattes auf der
vertikalen Wickelwelle sorgt.
Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Rolltor konstruktiv so
ausgelegt, daß jeder Torflügel als autonome Funktionseinheit
einzeln eingesetzt werden kann. Dies wird durch die vorgesehenen
Antriebseinrichtungen und eine kurze Stützbasis des Laufwagens
ermöglicht und bietet den Vorteil einer platzsparenden Bau
kasten-Bauweise sowie der problemlosen Einzelbetätigung von Tor
flügeln und besonders wirtschaftlicher Rolltore mit nur einem
Flügel für schmale Toröffnungen.
Für unterschiedlich geartete Toröffnungen werden erfindungsgemäß
zwei mögliche Anordnungen der Wickelwellen vorgeschlagen, wobei
die Wickelwellen vor der Toröffnung hintereinander (in Öffnungs
richtung) und in der Toröffnung nebeneinander stehen. Dadurch
wird ein geringer Platzbedarf für die Seitenteile erzielt und
die Toröffnung bzw. der Raum davor optimal genutzt.
Die Wickelwellen werden beim Öffnen des Tores vorzugsweise durch
Torsionsfedern angetrieben, welche immer unter Vorspannung
stehen und beim Schließen des Tores weiter gespannt werden.
Alternativ wird jedoch auch ein direkter Antrieb durch die An
triebseinheit vorgesehen, um bei großen Toren die erforderliche
Antriebsleistung zu reduzieren. In diesem Fall ist es sinnvoll,
bei einer Anordnung der Wickelwellen vor der Toröffnung die eine
Bahnhälfte durch eine zusätzliche vertikale Welle umzulenken, um
so eine gleichsinnige Drehrichtung der beiden Wickelwellen zu
ermöglichen.
Die Wickelwellen werden gemäß einem weiteren Erfindungsvorschlag
ballig gestaltet, so daß der Mittenbereich einen geringfügig
größeren Durchmesser aufweist als die Endbereiche. Dadurch wird
ein gleichmäßiger Wickelvorgang insbesondere beim Schließen des
Tores erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
einer Zeichnung beschrieben:
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht eines Torflügels,
Fig. 2 zeigt einen Horizontalschnitt durch zwei Torflügel mit
unterschiedlicher Einbausituation,
Fig. 3 zeigt einen Vertikalschnitt durch den Antriebskasten,
Fig. 4 zeigt eine Teilansicht der Dichtleiste und
Fig. 5 zeigt eine alternative Anordnung der Wickelwellen.
Da jedes Tor aus ein oder zwei autonomen Torflügeln in Bau
kasten-Bauweise besteht, genügt die Beschreibung eines Tor
flügels, wie er in Fig. 1 dargestellt ist.
Jeder Torflügel besteht aus einem vertikalen Seitenteil 1, einem
horizontal über der Toröffnung angeordneten Antriebskasten 2 und
einem doppelwandigen Torblatt 3 mit der Abschlußschiene 4. Das
Torblatt 3 besteht aus einer Stoffbahn 3a, 3b mit dem durch
sichtigen Bereich 3c, deren Enden mit den beiden Wickelwellen 6
im Seitenteil 1 verbunden sind. Die Mitte der Stoffbahn 3a, 3b,
3c ist an der von ihr umschlossenen Abschlußschiene 4 be
festigt, welche auch eine Sicherheits-Kontaktleiste 5 trägt.
In jeder Wickelwelle 6 ist eine vorgespannte Torsionsfeder 7 an
geordnet, welche beim Schließen des Tores weiter gespannt wird
und das Torblatt 3 stabilisiert. Beim Öffnen des Tores werden
die Wickelwellen 6 direkt durch die Torsionsfedern 7 angetrieben
und dadurch die Bahnhälften 3a, 3b aufgewickelt. Je nach der
Anordnung eines Torflügels vor oder in der Torleibung werden die
Wickelwellen 6 hinter- oder nebeneinander angeordnet und ihre
Wickelrichtung ist gleich- bzw. gegensinnig.
Im Antriebskasten 2 befinden sich außer der Antriebseinheit, be
stehend aus Motor 8, Getriebe 9 und Linearantrieb mit Zahnriemen
10 und Zahnriemenscheiben 10a, 10b auch geeignete Führungsein
richtungen 12 für den Laufwagen 13 sowie ein horizontal ge
spannter Zahnriemen 11. Der Laufwagen 13 wird vom Untertrum des
Zahnriemens 10 beim Öffnen und Schließen horziontal hin- und her
bewegt. Im Laufwagen 13 sind auch zwei Umlenkrollen 11a, 11b
gelagert, welche den Zahnriemen 11 etwa im rechten Winkel um
lenken. Die dadurch gebildete vertikale Schleife 11c erstreckt
sich bis zum unteren Ende der Abschlußschiene 4. Dort wird sie
in der Umlenkstation 14 umgelenkt und von dem Spannzylinder 15
gespannt.
In der Umlenkstation 14 sind auch die Stützrollen 17 und das vor
dere Ende des Scherenhebelgestänges 19 gelagert. Das hintere
Ende ist gelenkig mit dem Drehgestell 20 verbunden, welches ein
Rastgesperre 20a enthält. Am Drehgestell 20 ist auch die Dicht
leiste 18 befestigt. Diese wird von der Stützrolle 17 im rechten
Winkel umgelenkt, das obere Ende des vertikalen Trums ist fest
mit der Zahnriemenschleife 11c verbunden.
Die Abschlußschiene 4 ist mittels Gelenk 16 seitlich pendelnd am
Laufwagen 13 aufgehängt, wobei das Gewicht der Abschlußschiene 4
und des Torblattes 3 über die vorgespannte Umlenkstation 14 zum
Teil auf die Stützrolle 17 verlagert wird. Durch die Zahnriemen
schleife 11c wird die Bewegung des Laufwagens 13 auf die Zahn
riemenscheibe 17a übertragen. Diese hat den gleichen Durch
messer wie die Stützrolle 17 und ist auf derselben, in der
Umlenkstation 14 gelagerten Welle 14a drehfest angeordnet.
Durch das Zahnprofil der Stützrolle 17 und der Dichtleiste 18
wird ein formschlüssiger und synchroner Antrieb am unteren Ende
der Abschlußschiene 4 ermöglicht. Wichtig ist dabei, daß die
Dichtleiste 18 bodenseitig mit eng angeordneten Stollen 18a aus
gerüstet ist, die eine Biegung der Dichtleiste 18 nur in einer
Richtung gestatten, so daß die Reaktionskräfte beim Öffnen und
beim Schließen des Torflügels übertragen werden können. Die
Kunststoffstollen 18a ermöglichen aufgrund ihres hohen Reib
wertes auch die kraftschlüssige Übertragung großer Seitenkräfte
quer zur Öffnungsrichtung des Torflügels und unterstützen damit
die Wirkung des Scherenhebelgestänges 19. Aufgrund der Scheren
hebelkonstruktion 19 mit dem Rastgesperre 20a und der flexiblen
Dichtleiste 18 mit federnd gelagerter Umlenkstation 14 ist es
möglich, Bodenunebenheiten auszugleichen sowie eine gewaltsame
Auslenkung der pendelnd aufgehängten Abschlußschiene 4 quer zur
Öffnungsrichtung des Torflügels in einem größeren Bereich ohne
Schaden zu ertragen.
Claims (34)
1. Seitlich öffnendes Rolltor mit doppelwandigem Torblatt aus
flexiblem Gewebe oder Plastik und zwei seitlich angeordneten
vertikalen Wickelwellen und mit einer vertikalen Abschluß
schiene,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vertikale Abschlußschiene (4) an ihrem unteren Ende
eine odere mehrere Einrichtungen für die Stabilisierung des
Torblattes (3) quer zur Öffnungsrichtung besitzt.
2. Rolltor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stabilisierungseinrichtung aus einem Scherenhebelgestänge
(19) besteht, welches einerseits mit der Abschlußschiene (4)
und andererseits mit einem neben den Wickelwellen (6) ange
ordneten Drehgestell (20) gelenkig verbunden ist, wobei das
Drehgestell (20) ein Rastgesperre (20a) als Überlastsiche
rung enthält.
3. Rolltor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stabilisierungseinrichtung aus mindestens einer
Stützrolle (17) besteht, welche vertikal verschiebbar und
über eine Feder (15) vorgespannt im unteren Abschnitt der
Abschlußschiene (4) gelagert ist.
4. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet daß zwei durch eine Brücke miteinander
verbundene Dichtleisten vorgesehen werden, wobei die
Schlitze zwischen den einzelnen Stollen auch die seitlichen
Ränder der Brücke auf einer Breite durchtrennen, die etwa
dem 1,2- bis 1,5-fachen der Zahnriemenbreite entspricht.
5. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens eine flexible Dichtleiste (18) zur
Abdichtung des Spaltes zwischen dem Torblatt (3) und dem
Boden (21) vorgesehen wird, und daß die Stützrolle (17) auch
zur Umlenkung der Dichtleiste (18) aus der Speicherposition
im U-förmigen Innenraum der vertikalen Abschlußschiene (4)
in die horizontale Dichtungsposition auf dem Boden (21)
dient.
6. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nähte zwischen den undurchsichtigen
und durchsichtigen Bereichen der Stoffbahn mindestens im
Verhältnis 1 : 10 schräg zur Horizontalen geneigt sind, wobei
die obere und die untere Naht jeweis gegensinnig geneigt
sind.
7. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß sowohl die Stützrolle (17) als auch der Rücken
der Dichtleiste (18) mit einem Zahnprofil (18a) versehen
sind, während die Dichtleiste (18) bodenseitig mit eng ange
ordneten Kunststoffstollen (18b) ausgerüstet ist, und daß
eine mit dem Laufwagen (13) und der daran seitlich pendelnd
aufgehängten Abschlußschiene (4) mitlaufende Zahnriemen
schleife (11c) für den synchronen Antrieb der Stützrolle
(17) vorgesehen ist.
8. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß das doppelwandige Torblatt aus einer Stoffbahn
(3a, 3b) besteht, deren Enden mit den Wickelwellen (6) ver
bunden sind, während die Mitte der Bahn an der von ihr um
schlossenen Abschlußschiene (4) befestigt ist.
9. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß zur Verstärkung des Torblattes (3) ein
Drahtgewebe vorgesehen ist.
10. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß jeder Torflügel als autonome Funktionsein
heit ausgelegt ist.
11. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Wickelwellen (6) im Seitenrahmen (1)
vor der Toröffnung hintereinander (in Öffnungsrichtung) und
in der Toröffnung nebeneinander angeordnet sind.
12. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Antrieb der Wickelwellen (6) beim
Öffnen des Tores alternativ durch Torsionsfedern (7) oder
direkt durch die Antriebseinheit (8, 9) erfolgt.
13. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeich
net durch eine zusätzliche vertikale Welle (6c) für die Um
lenkung der einen Bahnhälfte (3b) des Torblattes (3) .
14. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Wickelwellen (6) ballig gestaltet
sind, indem der Mittenbereich einen geringfügig größeren
Durchmesser aufweist als die Endbereiche.
15. Rolltor mit zwei zueinander im wesentlichen parallelen, die
Torblätter bildenden Bahnen aus flexiblem Material, deren
einen Enden an einem vertikalen, als Schließkante ausgestal
teten Abschlußprofil befestigt sind und deren anderen Enden
aus zwei vertikalen Wickelwellen, die im Bereich eines
vertikalen Rahmenholms des Torrahmens angeordnet sind, beim
Öffnen und Schließen des Tors aufwickelbar sind, und
mit einen in einer Führung des oberen Rahmenprofils des Tor
rahmens geführten und mit einem Antrieb versehenen
Laufwagen, der das vertikale Abschlußprofil trägt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abschlußprofil über mindestens eine Laufrolle auf
dem Boden abgestützt und die Laufrolle mit einem Antrieb ver
sehen ist, der diese synchron mit dem Laufwagen antreibt.
16. Rolltor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
Synchronantrieb aus einem flexiblen Gurt oder Riemen be
steht, dessen Enden im Bereich des oberen Rahmenprofils an
den vertikalen Rahmenholmen des Torrahmens befestigt sind
und das zwischen an den Laufwagen gelagerten Umlenkrollen
schlaufenförmig über die Laufrolle und einer mit dieser
gleichachsig verbundene Antriebsrolle geführt ist.
17. Rolltor nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der flexible Gurt aus einem Zahnriemen besteht.
18. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Zahnriemen mit seiner verzahnten Seite
über die Laufrolle oder Antriebsrolle läuft.
19. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Laufrolle auf einem Profil läuft, dessen
eines Ende im Bereich des vertikalen Rahmenholms befestigt
ist, das durch die Laufrolle aus seiner bodenparallelen Lage
in den Hohlraum des vertikalen Abschlußprofils umgelenkt und
dessen in das Abschlußprofil einlaufende Abschnitt in diesem
gespeichert wird.
20. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß das andere Ende des des Abschlußprofils ein
laufenden Abschnitts des Profils an dem äußeren Trum des
Antriebriemens befestigt ist.
21. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Profil aus einem Zahnriemen besteht, daß
auf seiner dem Boden zugewandten Seite Stollen trägt, dessen
Flanken in dessen gestrecktem Zustand einanderliegen oder
nahezu aneinanderliegen.
22. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß an dem Laufwagen die Enden eines Antriebs
riemens befestigt sind, das über in den Endbereichen des
oberen Abschlußprofils gelagerte Umlenkrollen läuft, von
denen eine von einem Getriebemotor antreibbar ist.
23. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Abschlußprofil um eine zu dem oberen
Rahmenprofil parallele Achse pendelnd an dem Laufwagen ge
lagert ist.
24. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Laufrolle an einem vertikalen Stützträger
gelagert ist, der sich über ein vorgespanntes federndes
Element dem Abschlußprofil abstützt.
25. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß an dem Abschlußprofil im Bereich der Laufrolle
und an einem bodenseitig im Bereich des vertikalen Rahmen
holms angeordneten Bock die Enden von Lenkern angelenkt
sind, deren anderen Enden scherenartig gelenkig miteinander
verbunden sind.
26. Rolltor nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der
rahmenseitige Lenker an einem um eine vertikale Achse dreh
baren Drehteil angelenkt ist, daß gegenüber einem fest
stehenden, dieses lagernden vertikalen Zapfen des Bocks lös
bar verrastet ist.
27. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Wickelwellen der Wickelrollen in Auf
wickelrichtung durch Torsionsfedern vorgespannt sind.
28. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Torblätter aus einer schlaufenförmig
über das Abschlußprofil geführten Bahn bestehen, dessen
mittlerer Bereich an dem Abschlußprofil befestigt ist und
dessen Enden auf die beiden Wickelrollen aufgewickelt sind.
29. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die vertikalen Wickelwellen durch einen
Getriebemotor antreibbar sind.
30. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Wickelwellen etwa in der Schließebene
des Tors hintereinander angeordnet sind.
31. Rolltor nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine
weitere vertikale Umlenkrolle vorgesehen ist, um einen
gleichsinnigen Antrieb der Wickelwellen zu ermöglichen.
32. Rolltor nach einem der Ansprüche 15 bis 31, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Wickelwellen quer zur Schließebene
angeordnet sind.
33. Rolltor nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lenker paarweise vorgesehen sind.
34. Rolltor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwei bodenseitige Laufrollen und zwei über
diese laufende Profile vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904030197 DE4030197A1 (de) | 1990-06-11 | 1990-09-24 | Rolltor |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4018698 | 1990-06-11 | ||
| DE19904030197 DE4030197A1 (de) | 1990-06-11 | 1990-09-24 | Rolltor |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4438769A1 (de) * | 1994-08-04 | 1996-02-15 | Arno Klein | Schnellauf-Rolltor |
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| EP3282078A1 (de) * | 2016-08-11 | 2018-02-14 | Butzbach GmbH Industrietore | Horizontal öffnendes rolltor |
| CN111893960A (zh) * | 2020-08-19 | 2020-11-06 | 扬州蓝翔机电工程有限公司 | 柔性闸门 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0149138A2 (de) * | 1984-01-13 | 1985-07-24 | Arnold Butzbach | Selbsttätiges Tor |
| DE8813821U1 (de) * | 1988-11-04 | 1990-03-08 | Labex GmbH Import-Export Industrieanlagen und Fördertechnik, 5340 Bad Honnef | Rolltor mit seitlich der Toröffnung angeordneter Wickelwalze |
-
1990
- 1990-09-24 DE DE19904030197 patent/DE4030197A1/de not_active Ceased
Patent Citations (2)
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| DE102016114965B4 (de) | 2016-08-11 | 2024-10-10 | Butzbach GmbH Industrietore | Horizontal öffnendes Rolltor |
| CN111893960A (zh) * | 2020-08-19 | 2020-11-06 | 扬州蓝翔机电工程有限公司 | 柔性闸门 |
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