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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen hydraulischen Antrieb, Motor oder eine hydraulische Pumpe
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. ein solcher hydraulischer
Antrieb ist aus der
FR
25 82 058 A1 bekannt.
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Es sind somit durch die
FR 25 82 058 A1 hydraulische
Antriebe mit einem Nocken bekannt, mit einem in Bezug auf den Nocken
drehbar angebrachten Zylinderblock, einer Mehrzahl in diesem Zylinderblock
angeordneter Zylinder, einer Mehrzahl von Kolben, von denen jeder
zum Gleiten im Innern eines Zylinders gemäß einer Kolbengleitachse eingebaut
ist, einer Mehrzahl von Rollen für
eine Rollen-Abstützung
der Kolben auf dem Nocken, wobei jede Rolle an einem Kolben drehbar
um eine Rollenachse senkrecht zur Gleitachse des Kolbens mittels
eines Drehlagers angebracht, axial durch zwei Querflächen begrenzt
und geeignet ist, wenigstens teilweise n das innere des Zylinders
einzudringen, in dem der Kolben mit Gleiten angebracht ist, das
Ende des Kolbens, in welchem das Drehlager der Rolle angeordnet
ist, zwei vergleichbare Aussparungen aufweist, jede zumindest mit
dem Raum zwischen wenigstens der zylindrischen Oberfläche der
Rolle, der Oberfläche
des Zylinders und der einen der Querflächen der Rolle, wobei dieser
Raum offen zum oberen Teil des Kol bens wenigstens in dem Bereich
ist, in dem die zylindrische Oberfläche der Rolle freifliegend
außerhalb des
Kolbens angeordnet ist, und zwei Einstellteile für jede Rolle, die jedes in
einer der beiden Aussparungen zwischen dem entsprechenden Rollenende
und der Innenfläche
des Zylinders angeordnet ist, an dem sich das Einstellteil abstützt, um
das axiale Aufrechterhalten der Lage der Rolle parallel zu seiner
Drehachse durchzuführen.
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Die aus der
FR 25 82 058 A1 bekannten
Haltemittel für
die Lage der durch die Kolben gestützten Rollen sind wirksam,
aber sie benötigen
spanende Formgebungen, die den Herstellungspreis des Antriebs belasten.
Mehr noch, um einen Betrieb frei von Schäden zu erzielen, ist es erforderlich,
die Montage der Haltemittel dieser bekannten Antriebe mit einer Genauigkeit
auszuführen,
die da noch das Bestreben hat, die Kosten der Montage zu vergrößern.
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Die Erfindung hat als Hauptziel,
die Kosten der spanenden Formgebung und der Montage zu verringern,
indem die Anzahl der notwendigen Spanungen verringert wird, und
darauf zu achten, einige davon auszulassen, einige vorherige Präzisions-Tätigkeiten
zu verringern und zu beseitigen.
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Zu diesem Zweck hat die Windung als
wesentlichen Gegenstand die Ausführung,
gemäß der entsprechend
der Kolbenachse mindestens das eine der beiden Einstellteile sich
bis zum unteren Abschnitt der Aussparung erstreckt, um in Richtung
des Kolbenaustritts aus dem Zylinder mit diesem Kolben versetzt
zu werden.
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Die folgenden vorteilhaften Ausführungen werden
außerdem
bevorzugt:
Der Abschnitt des Einstellteils entgegengesetzt
zum Rollenende wird durch eine zylindrische Fläche begrenzt, die sich an der
Innenflache des Zylinders abstützt;
das
Einstellteil wird in die entsprechende Aussparung eingeführt, ohne
an irgendeinem Teil befestigt zu sein, insbesondere weder am Kolben
noch am Zylinder;
oder als Variante weist der Antrieb eine
Einrichtung zum Aufrechterhalten der Ausrichtung des Kolbens in Bezug
auf den Zylinder auf;
diese Einrichtung zum Aufrechterhalten
der Ausrichtung des Kolbens in Bezug auf den Zylinder besteht aus
einer Rille, mit der das Einstellteil versehen ist, die sich parallel
zur Kolbenachse erstreckt, die in die Oberfläche des Einstellteils entgegengesetzt
zum entsprechenden Rollenende mündet,
und aus einem Vorsprung, der in Bezug auf den Zylinder fest ist
gegenüber
der Drehung um die Kolbenachse und der in diese Rille so eingeführt ist,
dass er die Verschiebung des Einstellteils in Bezug auf den Zylinder
parallel zur Kolbenachse freilässt;
die
Einrichtung zum Aufrechterhalten der Ausrichtung des Kolbens in
Bezug auf den Zylinder weist eine Spange auf, die einen Arm hat,
der den Vorsprung bildet, und die am oberen Abschnitt des Zylin derblocks
angeordnet ist, wobei sie an einer Rundleiste des äußeren Zylinderblock-Abschnitts
angehängt
ist;
als Variante wird die Einrichtung zum Aufrechterhalten
der Ausrichtung des Kolbens in Bezug auf den Zylinder durch das
eine der beiden Einstellteile in Form einer Stütze ausgeführt, die in Bezug auf den Zylinder
fest ist, mit einer Anschlagfläche
als Begrenzung für
das Gleiten der Rolle parallel zu ihrer Achse;
dieses in Form
einer Stütze
ausgeführte
Einstellteil ist vorteilhaft als ein Möndchen ausgebildet, das mit dem
Zylinderblock fest verbunden ist;
wenigstens einige der Einstellteile,
die auf zumindest einer Seite der Querebene angeordnet sind, die
die Achsen mehrerer Kolben enthält,
sind jeweils mit einem Vorsprung ausgestattet, der an der zur Abstützfläche der
Rollen entgegengesetzten Seite herausragt und an dem eine elastische
Rückhol-Einrichtung geeignet
ist aufgehängt
zu werden, um die Rückkehr der
Kolben in die Zylinder bis zum Entfernen der Rollen von der Abstützung am
Nocken in eine als "Entkupplung" bezeichnete Anordnung
des Antriebs zu gestatten;
zumindest eines der Einstellteile,
das sich genau bis an den unteren Abschnitt der Aussparung erstreckt, erstreckt
sich außerdem
bis an den zylindrischen Oberflächen-Abschnitt
der Rolle, die außerhalb
des Kolbens freifliegt, indem es derart zwischen diesen beiden Grenzen
liegt, dass es in Richtung der Rückkehr
des Kolbens in den Zylinder durch den Nocken selbst gegen des Innere
des Zylinders zurückgestoßen wird;
als
Variante ist die Rolle auf einem in dem Kolben angeordneten Drehlager
angebracht und überschreitet dort
axial dieses Drehlager, deren unterer Abschnitt ist auf einem höheren Niveau
angeordnet als dasjenige des unteren Abschnitts der entsprechenden Aussparung
des Kolbens, so dass eine Aufnahme zwischen dem unteren Abschnitt
der Aussparung und dem Rollenende vorgesehen ist, die das Lager axial überschreitet,
während
der untere Abschnitt des Einstellteils an der Seite des entsprechenden
Rollenendes derart eine in dieser Aufnahme gehaltene Ausstülpung darstellt,
dass das Versetzen zur Rückkehr
des Kolbens in den Zylinder ein gleichzeitiges Versetzen des Einstellteils
in Bezug auf den Zylinder hervorruft;
der untere Abschnitt
der Aussparung stimmt mit dem unteren Abschnitt des Einbaulegers
für ein
Drehen der Rolle überein.
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Die Vorteile, die die Erfindung verschafft,
bestehen mit Bezug auf die Tatsache, dass die Einrichtung zum axialen
Halten einer Rolle in seiner einfachsten Form keinerlei spanende
Formgebung des Zylinderblocks benötigt, da sie aus zwei nicht
am Zylinderblock befestigten Einstellteilen besteht, befestigt weder
in Verschiebung in die Richtung des Gleitens des entsprechenden
Kolbens, noch n Drehung um die Achse des entsprechenden Zylinders.
In dem Fall, wo die Drehung um die Achse des Zylinders nicht frei
ist, werden bevorzugte Ausführungen
vorgeschlagen, die gleichfalls eine wesentliche spanende und/oder
Präzisions-Formgebung
des Zylinderblocks vermeiden. Der Hauptvorteil besteht in der Verringerung
der Anzahl der spanenden Formgebungen und vor allem in der Verringerung
oder Vermeidung der spanenden Formgebung eines sperrigen, schweren und
teuren Teils: des Zylinderblocks. Die Verringerung des Herstellungspreises
des Antriebs entspricht dieser Verringerung der spanenden Formgebungen
durch Anwenden der Erfindung.
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Die Erfindung wird besser verstanden,
und die Nebenmerkmale und ihre Vorteile werden anhand der Ausführungsbeschreibung
offenbart, die unten als Beispiel gegeben ist.
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Es ist klar, dass die Beschreibung
und die Zeichnungen nur kennzeichnend und nicht einschränkend sind.
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Mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen zeigen:
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1 einen
Querschnitt der Einheit Kolben-Zylinder einer ersten Ausführungsform
eines Antriebs nach der Erfindung;
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2A und 2D Halbschnitte gemäß der Linie II-II
in 1 entsprechend den
beiden Darstellungen vom Kolben-Austritt aus dem Zylinder bzw. von
der Kolben-Rückkehr
in diesen Zylinder;
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3A und 3G Halbschnitte gemäß der Linie
III-III in 1 entsprechend
den beiden vorgenannten Darstellungen vom Kolben-Austritt aus dem bzw.
-Rückkehr
in den Zylinder;
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4A und 4B Halbschnitte durch die
Achse des Zylinders einer zweiten Ausführungsform eines Antriebs nach
der Erfindung, ebenfalls in den beiden vorgenannten Darstellungen
von Austritt bzw. Rückkehr
des Kolbens;
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5 einen
Schnitt gemäß der Linie
V-V in den 4A, und 4B;
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6A und 6B Halbschnitte durch die
Achse eines Zylinders einer dritten Ausführungsform eines Antriebs nach
der Erfindung, ebenfalls in den beiden Darstellungen von Austritt
bzw. Rückkehr
des Kolbens;
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7 einen
Schnitt gemäß der Linie
VII-VII in den 6A und 6B;
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8 einen
Schnitt gemäß der Linie
VIII-VIII in der 9 einer
vierten Ausführungsform
eines Antriebs nach der Erfindung in der Darstellung von der Kolben-Rückkehr in
den entsprechenden Zylinder;
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9 einen
Schnitt gemäß der Linie
IX-IX in der 8;
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10A und 10B Halbschnitte durch die Achse
eines Zylinders einer fünften
Ausführungsform eines
Antriebs nach der Erfindung in den beiden Darstellungen von Kolben-Austritt
aus dem bzw. Kolben-Rückkehr in
den entsprechenden Zylinder;
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11 einen
Schnitt gemäß der Linie
XI-XI in den 10A und 10B;
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12 eine
Ansicht in Richtung Pfeil F in der 10A;
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13A und 13B Halbschnitte durch die Achse
eines Zylinders einer sechsten Ausführungsform eines Antriebs nach
der Erfindung in den beiden Darstellungen von Kolben-Austritt aus
dem bzw. Kolben-Rückkehr in
den Zylinder;
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14 einen
Schnitt gemäß Linie
XIV-XIV in den 13A und 13B;
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15A und 15B Halbschnitte gemäß den Linien
XVA-XVA und XVB-XVB in den 16A bzw. 16B einer siebenten Ausführungsform
eines Antriebs nach der Erfindung in den beiden Darstellungen des entsprechenden
Kolbens bei seinem Austritt aus dem bzw. seiner Rückkehr in
den entsprechenden Zylinder;
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16A und 16B Halbschnitte gemäß den Linien
XVIA-XVIA und XVIB-XVIB in den 15A bzw. 15B;
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17 einen
Schnitt gemäß Linie
XVII-XVII in den 15A und 15B;
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18 eine
Perspektivansicht eines der beiden Einstellteile des Antriebs nach
den 15A und 15B;
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19 einen
Gesamt-Axialschnitt eines Motors nach der Erfindung.
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Der Motor nach der 19 besteht aus:
einem Gehäuse in zwei
Teilen 1a, 1b, die durch Schrauben 2 verbunden
sind;
einem gewellten Nocken 3, der mit dem Gehäuse 1a, 1b fest
verbunden ist;
einer Ausgangswelle 4, die zur Rotation
im Gehäuse mittels
zweier Rollenlager um eine Achse 4 angeordnet ist, deren
inneres Ende mit Rillen 7 versehen ist;
einem Zylinderblock 8,
der eine zentrale Aussparung mit Rillen 9 aufweist, die
mit den Rillen 7 der Welle verbunden sind, um bei Rotation
die Welle 4 mit dem Zylinderblock 8 zu vereinen
und den Zylinderblock in Bezug auf diese Welle zu zentrieren;
einer
Mehrzahl von Zylindern 10, die radial sternförmig in
Bezug auf die Achse 5 angeordnet sind, wobei jeder einen
Kolben 11 aufweist, der dort gleitend angebracht ist;
einer
ebenen Fläche 12,
mit der der Zylinderblock versehen ist, die senkrecht zur Drehachse 5 verläuft und
in welche Leitungen münden,
die mit den verschiedenen Zylindern 10 verbunden sind;
einem Flüssigkeitsverteiler 14 zu
den verschiedenen Zylindern 10, der mit einer ebenen Fläche 15 senkrecht zur
Drehachse 5 versehen und in Richtung und Abstützung auf
die Fläche 12 des
Zylinderblocks angeordnet ist und der zwei kreisförmige Rillen 16, 17 aufweist,
die mit einer Flüssigkeitsquelle 18 unter
Druck bzw. mit einem Flüssigkeitsreservoir 19 drucklos
in Verbindung stehen, während
eine Einrichtung 20 mit Nocken und Konsole diesen Verteiler 14 gemeinsam in
Drehung mit dem Gehäuseteil 1a bringt
und die Leitungen 21, 22 die Rillen 16 bzw. 17 mit
der ebenen Fläche 15 verbinden
und geeignet sind, während
der Relativdrehung des Zylinderblockes 8 in Bezug auf den
Verteiler mit den Leitungen des Zylinderblockes ununterbrochen in
Verbindung stehen.
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Eine Zylinderrolle 23 sitzt
in einem Lager 24 am Ende jedes Kolbens 11, ist
drehbar um eine Rollenachse 25 senkrecht zur Kolbenachse 26 angebracht
und stützt
sich am Nocken 3 ab. Diese Rolle 23 ist geeignet,
zumindest teilweise in das Innere des Zylinders einzudringen, so
dass, während
die Rolle seitlich von jeder Querfläche 27 begrenzt wird,
eine Aussparung 28 in dem Abschnitt des Kolbens 11 vorgesehen
ist, der diese Rolle stützt,
was beiderseits der Rolle die Ausbildung von Abständen erlaubt. Jede
Aussparung entspricht wenigstens dem Raum zwischen zumindest der
Oberfläche
des Zylinders 10, der zylindrischen Oberfläche der
Rolle 23 und der entsprechenden Querfläche 27 der Rolle,
wobei dieser Raum andererseits offen zum oberen Abschnitt des Kolbens
wenigstens in dem Bereich ist, wo die Rolle freifliegend außerhalb
des Kolbens ist.
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Die Anordnungen, die nun beschrieben
werden, sind in jeder dargestellten Ausführungsform zu finden. In den
dargestellten Ausführungsformen
ist die Ebene senkrecht zur Achse 25 der Rolle 23 und mit
der Kolbenachse 26 eine Symmetrieebene für den Kolben 11,
das Lager 24, die Rolle 23 und die beiden genannten
Räume.
Es ist gleichermaßen möglich und
in Übereinstimmung
mit der Erfindung, eine unsymmetrische Anordnung zu haben, in der
die Räume
beiderseits in Bezug auf eine Ebene senkrecht zur Rollenachse 25 nicht
symmetrisch sind.
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Für
jede Ausführungsform
empfiehlt es sich, ein Mittel! vorzusehen, die Rolle 23 in
axialer Stellung in seinem Lager 24 auf einem Kolben 11 sowie
seine Winkelstellung in Bezug auf die Kolbenachse 26 konstant
zu halten, um so zu erreichen, dass diese Rolle 23 in Hinblick auf
den Nocken 3 angeordnet und genau auf ihn ausgerichtet
ist, um auf ihm zurollen. Die Mittel , die vorgesehen wurden, um
dieses Ziel zu erreichen, sind von einer zur anderen Ausführungsform unterschiedlich
und werden jetzt beschrieben.
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In der Ausführung nach den 1, 2A, 2B, 3A und 3B umfasst
jeder zwischen einer Aussparung 28 des Kolbens 11 und
der Innengrand des Zylinders 10 abgegrenzte Raum ein Einstellteil 29 von
entsprechender Gestalt mit einem Querschnitt genau in Möndchenform
(1). Dieses Einstellteil 29 hat eine
auf eine der Endflächen 27 der
Rolle 23 ausgerichtete ebene Fläche 29A und eine zylindrische
Fläche 29B zur
Abstützung
auf der Innenfläche
des Zylinders 10 und führt
nun die axiale Einstellung der Rolle in den Sinn durch, indem es
die Fläche 27 der Rolle
auf der Fläche 29A des
Teils 29 abstützt.
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In dieser Ausführung erstreckt sich jedes
Teil 29 zwischen dem unteren Abschnitt der Aussparung 28 und
dem Nocken 3 mit einem geringen Spiel bei J. Wenn der Kolben 11 aus
dem Zylinder 10 heraustritt (Pfeil F1),
stützen
dich die Teile 29 auf den unteren Boden der diesbezüglichen
Aussparungen 28 und sind von dem Nocken 3 mit
einem Abstand gleich dem Spiel J getrennt (2A und 3A).
Wenn im Gegensatz dazu der Kolben 11 zum Innern des Zylinders 10 in
Richtung des Pfeils F2 zurückkehrt
(2B und 3B), wird jedes Teil 29 durch
den Nocken 3 in das Innere des Zylinders 10 zurückgestoßen, und
das Spiel J befindet sich zwischen dem unteren Abschnitt jedes Teils 29 und
dem unteren Boden der entsprechenden Aussparung 28.
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Es ist zu beachten, dass jedes Lager 24 hier aus
der Innenfläche
einer zusammengesetzten Lagerbüchse 30 besteht
und dass die beiden verwendeten Teile 29 identisch sind.
Jedes von ihnen gleitet in der Aussparung 28, ohne an irgendeinem
anderen Teil befestigt zu sein.
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In der Ausführung, die gerade beschrieben wurde,
wird die Ausrichtung des Kolbens in Bezug auf seine Achse 26 nur
durch die Abstützung
der Rolle 23 auf dem Nocken 3 durchgeführt: Die
Erfahrung zeigt, dass in solchen Antrieben wie hydraulischen Motoren,
die eine Stetigkeit in der Abstützung
der Rollen 23 von verschiedenen Kolben auf den Nocken 3 haben,
die Ausrichtung jedes Kolbens in Bezug auf seine Achse 26 gleich
bleibt und dass die entsprechende Rolle 23 auch zu ihm
korrekt ausgerichtet bleibt, um auf dem Nocken 3 rollen
zu können.
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Einige Antriebe haben indessen nicht
diese Stetigkeit in der Abstützung
der verschiedenen Rollen auf dem Nocken 3. Es empfiehlt
sich dann, sie mit einer ergänzenden
Einrichtung zu versehen: Die Ausführung in den 4A, 4B und 5 zeigt eine solche Einrichtung.
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In dieser Ausführung überschreitet die Rolle 23 in
der Breite das Lager 24, das sie abstützt, und der Boden der Aussparung
liegt auf einem tieferen Niveau als das des Lagers, so dass eine
Aufnahme 31 durch die Innenfläche der Rolle 23 und
durch die Aussparung begrenzt wird, in deren Innern eine Ausstülpung 32 vorgesehen
ist, die jedes Teil 29 aufweist, wobei ein geringes Spiel
K ein bequemes Eindringen der Ausstülpung 32 in diese
Aufnahme gestattet. Wenn der Kolben 11 aus dem Zylinder 10 gemäß Pfeil
F1 heraustritt (4A), wird jedes der Teile 29 durch
den Boden der Aussparung gestoßen
und geht mit ihm, ohne in Berührung
mit dem Nocken 3 zu sein, und das Spiel K trennt die Oberfläche der
Ausstülpung 32 von
der Innenfläche
des Endes der Rolle 23.
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Wenn der Kolben 11 gemäß Pfeil
F2 (4B) in
den Zylinder 10 zurückkehrt,
stößt der Nocken 3 die
Rolle 23 zurück,
das Teil 29 ist immer noch nicht in Berührung mit dem Nocken 3,
und das Spiel K trennt dieses Mal die Innenfläche der Ausstülpung 32 vom
unteren Boden der Aufnahme 31. Auch das Teil 29 kehrt
in das Innere des Zylinders zurück,
indem es durch die Abstützung
seines oberen Randes mit der unteren Fläche des Endes der Rolle 23 mitgenommen
wird. Diese Einrichtungen führen
die Axialeinstellung der Rolle durch.
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Die Ausführung nach den 4A, 4B und 5 weist eine ergänzende Besonderheit
auf: Das eine der Teile 29 hat eine vertikale Rille 33 parallel
zur Achse 26 des Kolbens 11, die in des obere
Ende 29C des Teils 29 mündet und zu deren Innern das
einen Gleitstein bildende Ende 34 einer Schraube 35 eingeführt wird,
die in ein Innengewinde in der Wand des Zylinders 10 geschraubt
ist. Wohlverstanden, die Teile in den 2A, 2B, 3A, 3B könnten wie
die in den folgenden Figuren mit solch einer Einrichtung ausgerüstet sein,
die jede Drehung des entsprechenden Teils 29 um die Kolbenachse 26 verbietet
und die folglich eine gleich bleibende Ausrichtung des Kolbens 11 um
die Achse 26 in Bezug auf den Zylinder 10 aufrechterhalten.
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Die Ausführung in den 6A, 6B und 7 nimmt das Prinzip des Einführens der
Teile 29 ohne Ausstülpung
(wie in den 2A, 2B,
3A und 3B)
wieder auf, indessen mit einem Unterschied in der Gestaltung der
Einrichtung zum Aufrechterhaltung der Ausrichtung des Kolbens 11 um
die Achse 26 in Bezug auf den Zylinder 10. Das
eine der Teile 29 weist analog zur Einrichtung in den 4A und 4B eine Rille 33 auf, in welche
ein Arm 37 einer Spange in U-Form hineinragt, die den Rand
des Endes der Wand des Zylinderblocks 8 übergreift
und deren anderer Arm 41 nach elastischer Sperr-Verformung
in eine Kerbe 39 eingehängt
wird, die in der Außenfläche 40 der
Wand des Zylinderblocks 8 angebracht ist. Der zweite Teil 29 ist
identisch mit den Teilen, die in der Ausführung der 2A, 2B, 3B verwendet werden.
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Das im Hinblick auf die 2A, 2B, 3A und 3B festgelegte Spiel J wiederholt
sich, und in gleicher Weise wiederholt sich:
einerseits die
bereits erläuterte
Wirkungsweise der in diesen Figuren dargestellten Ausführungsform
verbunden mit Teilen 29, die nicht mit Ausstülpungen versehen
sind;
andererseits das Aufrechterhalten der Ausrichtung dieser
Teile 29 mit der Rille 33 und demnach das Aufrecherhalten
der Ausrichtung des Kolbens 11 um die Achse 26 in
Bezug auf den Zylinder 10.
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Die Ausführung nach den 8 und 9 verwendet
einerseits ein auf der rechten Seite jeder der Figuren dargestelltes
und analog zu dem in Hinblick auf die 2A, 2B, 3A und 3B beschriebenes
Einstellteil 29, andererseits ein am Zylinderblock 8 festes und
auf der linken Seite jeder der 8 und 9 dargestelltes Möndchen 42.
Dieses Möndchen 42 weist eine
zylindrische Fläche 43 mit
demselben Radi us wie der Zylinder 10 auf, die sich an der
Innenfläche dieses
Zylinders abstützt,
sowie eine ebene Fläche 44,
die auf die ebene Fläche 27 des
Endes der rolle 23 zu und in deren unmittelbarer Nähe angeordnet ist.
Das Möndchen 42 weist
außerdem
ein Innengewinde 46 auf, das zur Befestigung des Möndchens 42 am
Zylinderblock 8 mit einer Schraube 45 zusammenwirkt,
die eine Bohrung 49 in der Wand des Zylinderblocks 8 durchquert.
Im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Teilen 29 gleitet
das Möndchen 42 nicht
gleichzeitig mit dem Gleiten des Kolbens 11 und braucht
daher nicht zurückgestoßen zu werden,
weder durch den Nocken 3 noch durch den Boden der Aussparung 28:
Deshalb senkt sich das Möndchen 42 nicht
bis zum Boden der Aussparung 28 (untere Querebene 47 verschieden
vom Boden der Aussparung), noch hebt es sich bis zum Nocken 3 (obere Querebene 48 nicht
verwechselt mit noch anliegend an der oberen Mantellinie der Rolle 23).
Dieses Möndchen 42 führt das
Aufrechterhalten der Ausrichtung des Kolbens 11 um die
Achse 26 in Bezug auf den Zylinder 10 durch.
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Die Ausführung nach den 10A, 10B, 11 und 12 weist einerseits zwei Einstellteile 29 analog denen
der Ausführung
nach den 2A, 2B, 3A und 3B auf,
andererseits eine ergänzende,
an das Einstellteil 29 angepasste Einrichtung, die in der 10A, in der linken Hälfte der 11 und in der 12 dargestellt ist.
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Gemäß dieser ergänzenden
Einrichtung übergreift
eine Klammer 50 mit zwei Armen 51 und 52 den
Rand des oberen Endes 38 des Zylinderblocks 8,
hat ihren Arm 51 in eine Aufnahme 53 eingeführt, die
im entsprechenden Einstellteil 29 vorgesehen ist und in
den oberen Rand 29C dieses Einstellteils mündet, und
ihren Arm 52, der in einem Haken 54 endet, außerhalb
am Zylinderblock 8. Jede der Einzelfedern 55 ist
an den Haken 54 von Klammern zweier aufeinanderfolgender
Kolben angekuppelt, sei es direkt, wie in den Figuren dargestellt,
sei es indirekt. Die Klammern 50 und die Federn 55 sind alle
auf derselben Seite der Ebene angeordnet, die die Achsen 26 der
verschiedenen Kolben aufweist.
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Die Ausführung nach den 13A, 13B und 14 weist zwei Einstellteile 29 analog
demjenigen auf, das in 4B und
in der rechten Hälfte
der 5 dargestellt ist.
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Die Ausführung nach den 15A, 15B, 16A, 16B, 17 und 18 entspricht derjenigen
nach den 2A, 2B, 3A und 3B mit
den folgenden zwei Besonderheiten:
Einerseits hat jede Aussparung 28 des
Kolbens 11 einen unteren Boden, der auf demselben Niveau
liegt und dieselbe Querkontur wie der Boden 56 der Aufnahme
des Kolbens 11 hat, die die Lagerbüchse 24 stützt;
andererseits
ist jedes Einstellteil 57 quergerichtet eingebaut in einen
geometrischen Zylinder, der den unteren Abschnitt des Bodens 56 und
den oberen Abschnitt der Rolle 23 verlängert.
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Ein solches Einstellteil 57 entspricht
danach in seiner Wirkungsweise den Einstellteilen 29 nach den 2A, 2B mit demselben Spiel J, aber hat eine gestutzte
Gestalt in Bezug auf diese Einstellteile 29. Die 18 stellt in Perspektive
ein Einstellteil 57 dar, während, soweit es den betriebsmäßigen Aspekt
betrifft, weit anschaulicher im Hinblick auf die 17 eine vollständige Ähnlichkeit dieser 17 mit der 1 entsprechend der Ausführung nach
den 2A, 2B, 3A und 3B zu bemerken ist.
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Die verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen
gestatten die Axialstellung der Rolle 23 in der Lagerbüchse 24 in
Bezug auf den Kolben 11.
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In der Tat, wenn es sich um Ausführungen mit
zwei Einstellteilen (1, 2A, 2B, 3A und 3B; 4A, 4B und 5; 6A, 6B und 7; 10A, 10B, 11 und 12; 13A, 13B und 14) oder um diese mit einem Einstellteil 29 und
einem Möndchen 42 (8 und 9) oder endlich um diese mit zwei Einstellteilen 57 (15A, 15B, 16A, 16B, 17 und 18)
handelt, sind die ebenen Querflächen 27 des
Endes der Rolle 23 im Hinblick auf und anliegend an die
ebenen Flächen
der Einstellteile 29, 57 oder des Möndchens 42 angeordnet,
während
diese Einstellteile und Möndchen
sich außerdem
an der Innenfläche
des Zylinders 10 abstützen.
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Die einfachste Ausführung ist
offensichtlich diejenige nach den 1, 2A, 2B, 3A und 3B, von der Tatsache ausgehend,
dass die entsprechenden Teile 29 lediglich im Innern der
Aussparungen 28 gleiten.
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Die einzigen notwendigen spanenden
Formgebungen sind danach diejenigen der Aussparungen, die auf kleinen
Bauteilen (die Kolben 11) ausgeführt werden und einfache spanende
Formgebungen sind (Fräsarbeit
z. B.). In dieser Ausführung
veranlassen die Stützkräfte der
Rollen 23 am Nocken 3 die automatische Spurführung der
Achse
25 jeder Rolle 23 parallel zur Drehachse 5 und
erhalten so eine gleich bleibende Ausrichtung jedes Kolbens 11 in
Bezug auf seine Gleitachse 26 aufrecht.
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Unter diesem Gesichtspunkt stellt
die Ausführung
nach den 15A, 15B, 16A, 16B, 17 und 18 dieselben Funktionsmerkmale dar mit
einer entsprechenden Aussparung nur an der Mündung der Bohrung 56 des
Kolbens, die ihm gestattet, die Lagerbüchse 24 und in der
Bohrung die Rolle 23 aufzunehmen, die den bereits notwendigen
spanenden Formgebungen für
die Auflage der Rolle 23 entsprechen. In bestimmten Antrieben
wie solchen, in die Kolben zurückgekehrt
sein können,
sei es beabsichtigt ins Innere der Zylinder 10 (Ausführung gemäß den 10A, 10B, 11 und 12), sei es unbeabsichtigt ins
Innere dieser Zylinder, wenn z. B. vor der ersten Inbetriebsetzung
keine Druckflüssigkeit
die Kolben so drücken
kann, dass die Rollen 23 selbst sich am Nocken 3 abstützen, ist
es erforderlich, die gleich bleibende Ausrichtung der Kolben 11 in
Bezug auf den Zylinderblock 8 so aufrechtzuerhalten, dass
die Achsen 25 parallel zur Drehachse 5 bleiben.
Die Einrichtungen der Ausführungen
nach den 4A, 4B und 5 mit dem in die Rille 33 eingeführten Ende 34, nach
den 6A, 6B und 7 mit
dem in die Rille 33 eingeführten Arm 37, nach
den 8 und 9 mit dem in Bezug auf den
Zylinder 10 festen Möndchen 42 und
nach den 10A, 10B, 11 und 12 mit
den Klammern 50 und den entsprechenden Teilen 29,
die praktisch ausgerichtet gemäß einer
gleich bleibenden Ausrichtung in Bezug auf die entsprechenden Zylinder
sind, gestatten, eine gleich bleibende Ausrichtung jeder Rolle 23 in
Bezug auf den entsprechenden Zylinder 10 zu bewahren, selbst
wenn diese Rolle sich nicht mehr am Nocken 3 abstützt, indem
diese Ausrichtung so ist, dass die Rollenachse 25 parallel zur
Drehachse 5 bleibt.
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Es kann andererseits gewünscht werden, dass
die Einstellteile 29 in das Innere des Zylinders 10 zurückgeholt
werden, indem sie nicht durch den Nocken 3 zurückgestoßen werden,
was übrigens
wirkungsvoll ist (2B; 6B; 8; 10B;
oder 15B, das das Einstellteil 57 betrifft),
sondern sie ohne Berührung mit
dein Nocken zurückgeholt
werden: Die Einrichtungen nach den 4B und 13B erlauben ein solches
Zurückholen
während
der Rückkehr
des Kolbens 11 in das Innere des Zylinders 10.
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Endlich gestattet die entsprechende
Ausführung
wie die Feder nach den 10A, 10B, 11 und 12 bestimmte
Kolben zu "entkuppeln", d. h. die entsprechenden
Zylinder werden nicht beschickt, um die Rollen 23 der entsprechenden
Kolben 11 außer
Abstützung
mit dem Nocken 3 zu setzen.
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Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungen
beschränkt,
sondern sie deckt in Gegenteil alle Varianten, die ihr zugefügt werden
könnten,
ohne ihren Rahmen oder ihren Geist zu verlassen.