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DE4029265B4 - Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe, mit sich mit Stützrollen auf einem Nocken abstützenden Kolben - Google Patents

Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe, mit sich mit Stützrollen auf einem Nocken abstützenden Kolben Download PDF

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DE4029265B4
DE4029265B4 DE4029265A DE4029265A DE4029265B4 DE 4029265 B4 DE4029265 B4 DE 4029265B4 DE 4029265 A DE4029265 A DE 4029265A DE 4029265 A DE4029265 A DE 4029265A DE 4029265 B4 DE4029265 B4 DE 4029265B4
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DE
Germany
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piston
cylinder
motor
hydraulic drive
axis
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DE4029265A
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Gilles Lemaire
Douglas Beeson
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Poclain Hydraulics Industrie
Original Assignee
Poclain Hydraulics Industrie
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/04Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement
    • F04B1/0404Details or component parts
    • F04B1/0439Supporting or guiding means for the pistons

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Actuator (AREA)

Abstract

Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe, mit
– einem Nockenring (3),
– einem in Bezug auf den Nockenring (3) drehbar angeordneten Zylinderblock (8),
– mehreren im Zylinderblock (8) angeordneten Zylindern (10), in denen jeweils ein Kolben (11) entlang seiner Kolbenachse (26) gleitend angeordnet ist,
– mehreren Rollen (23) zur Abstützung der Kolben (11) am Nockenring (3), wobei an jedem Kolben (11) jeweils eine Rolle (23) mittels eines Drehlagers (24) um eine zur Kolbenachse (26) senkrechte Rollenachse (25) drehbar angeordnet ist und wobei die Rollen (23) durch zwei Querflächen (27) begrenzt und zum zumindest teilweisen Eintritt in die Zylinder (10) ausgebildet sind,
– zwei am drehlagerseitigen Ende jedes Kolbens (11) angeordneten Aussparungen (28), die jeweils zumindest dem Raum zwischen wenigstens der zylindrischen Oberfläche der Rolle (23), der Oberfläche des Zylinders (10) und einer Querfläche (27) der Rolle (23) entsprechen, wobei dieser Raum im oberen Teil des Kolbens...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen hydraulischen Antrieb, Motor oder eine hydraulische Pumpe nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. ein solcher hydraulischer Antrieb ist aus der FR 25 82 058 A1 bekannt.
  • Es sind somit durch die FR 25 82 058 A1 hydraulische Antriebe mit einem Nocken bekannt, mit einem in Bezug auf den Nocken drehbar angebrachten Zylinderblock, einer Mehrzahl in diesem Zylinderblock angeordneter Zylinder, einer Mehrzahl von Kolben, von denen jeder zum Gleiten im Innern eines Zylinders gemäß einer Kolbengleitachse eingebaut ist, einer Mehrzahl von Rollen für eine Rollen-Abstützung der Kolben auf dem Nocken, wobei jede Rolle an einem Kolben drehbar um eine Rollenachse senkrecht zur Gleitachse des Kolbens mittels eines Drehlagers angebracht, axial durch zwei Querflächen begrenzt und geeignet ist, wenigstens teilweise n das innere des Zylinders einzudringen, in dem der Kolben mit Gleiten angebracht ist, das Ende des Kolbens, in welchem das Drehlager der Rolle angeordnet ist, zwei vergleichbare Aussparungen aufweist, jede zumindest mit dem Raum zwischen wenigstens der zylindrischen Oberfläche der Rolle, der Oberfläche des Zylinders und der einen der Querflächen der Rolle, wobei dieser Raum offen zum oberen Teil des Kol bens wenigstens in dem Bereich ist, in dem die zylindrische Oberfläche der Rolle freifliegend außerhalb des Kolbens angeordnet ist, und zwei Einstellteile für jede Rolle, die jedes in einer der beiden Aussparungen zwischen dem entsprechenden Rollenende und der Innenfläche des Zylinders angeordnet ist, an dem sich das Einstellteil abstützt, um das axiale Aufrechterhalten der Lage der Rolle parallel zu seiner Drehachse durchzuführen.
  • Die aus der FR 25 82 058 A1 bekannten Haltemittel für die Lage der durch die Kolben gestützten Rollen sind wirksam, aber sie benötigen spanende Formgebungen, die den Herstellungspreis des Antriebs belasten. Mehr noch, um einen Betrieb frei von Schäden zu erzielen, ist es erforderlich, die Montage der Haltemittel dieser bekannten Antriebe mit einer Genauigkeit auszuführen, die da noch das Bestreben hat, die Kosten der Montage zu vergrößern.
  • Die Erfindung hat als Hauptziel, die Kosten der spanenden Formgebung und der Montage zu verringern, indem die Anzahl der notwendigen Spanungen verringert wird, und darauf zu achten, einige davon auszulassen, einige vorherige Präzisions-Tätigkeiten zu verringern und zu beseitigen.
  • Zu diesem Zweck hat die Windung als wesentlichen Gegenstand die Ausführung, gemäß der entsprechend der Kolbenachse mindestens das eine der beiden Einstellteile sich bis zum unteren Abschnitt der Aussparung erstreckt, um in Richtung des Kolbenaustritts aus dem Zylinder mit diesem Kolben versetzt zu werden.
  • Die folgenden vorteilhaften Ausführungen werden außerdem bevorzugt:
    Der Abschnitt des Einstellteils entgegengesetzt zum Rollenende wird durch eine zylindrische Fläche begrenzt, die sich an der Innenflache des Zylinders abstützt;
    das Einstellteil wird in die entsprechende Aussparung eingeführt, ohne an irgendeinem Teil befestigt zu sein, insbesondere weder am Kolben noch am Zylinder;
    oder als Variante weist der Antrieb eine Einrichtung zum Aufrechterhalten der Ausrichtung des Kolbens in Bezug auf den Zylinder auf;
    diese Einrichtung zum Aufrechterhalten der Ausrichtung des Kolbens in Bezug auf den Zylinder besteht aus einer Rille, mit der das Einstellteil versehen ist, die sich parallel zur Kolbenachse erstreckt, die in die Oberfläche des Einstellteils entgegengesetzt zum entsprechenden Rollenende mündet, und aus einem Vorsprung, der in Bezug auf den Zylinder fest ist gegenüber der Drehung um die Kolbenachse und der in diese Rille so eingeführt ist, dass er die Verschiebung des Einstellteils in Bezug auf den Zylinder parallel zur Kolbenachse freilässt;
    die Einrichtung zum Aufrechterhalten der Ausrichtung des Kolbens in Bezug auf den Zylinder weist eine Spange auf, die einen Arm hat, der den Vorsprung bildet, und die am oberen Abschnitt des Zylin derblocks angeordnet ist, wobei sie an einer Rundleiste des äußeren Zylinderblock-Abschnitts angehängt ist;
    als Variante wird die Einrichtung zum Aufrechterhalten der Ausrichtung des Kolbens in Bezug auf den Zylinder durch das eine der beiden Einstellteile in Form einer Stütze ausgeführt, die in Bezug auf den Zylinder fest ist, mit einer Anschlagfläche als Begrenzung für das Gleiten der Rolle parallel zu ihrer Achse;
    dieses in Form einer Stütze ausgeführte Einstellteil ist vorteilhaft als ein Möndchen ausgebildet, das mit dem Zylinderblock fest verbunden ist;
    wenigstens einige der Einstellteile, die auf zumindest einer Seite der Querebene angeordnet sind, die die Achsen mehrerer Kolben enthält, sind jeweils mit einem Vorsprung ausgestattet, der an der zur Abstützfläche der Rollen entgegengesetzten Seite herausragt und an dem eine elastische Rückhol-Einrichtung geeignet ist aufgehängt zu werden, um die Rückkehr der Kolben in die Zylinder bis zum Entfernen der Rollen von der Abstützung am Nocken in eine als "Entkupplung" bezeichnete Anordnung des Antriebs zu gestatten;
    zumindest eines der Einstellteile, das sich genau bis an den unteren Abschnitt der Aussparung erstreckt, erstreckt sich außerdem bis an den zylindrischen Oberflächen-Abschnitt der Rolle, die außerhalb des Kolbens freifliegt, indem es derart zwischen diesen beiden Grenzen liegt, dass es in Richtung der Rückkehr des Kolbens in den Zylinder durch den Nocken selbst gegen des Innere des Zylinders zurückgestoßen wird;
    als Variante ist die Rolle auf einem in dem Kolben angeordneten Drehlager angebracht und überschreitet dort axial dieses Drehlager, deren unterer Abschnitt ist auf einem höheren Niveau angeordnet als dasjenige des unteren Abschnitts der entsprechenden Aussparung des Kolbens, so dass eine Aufnahme zwischen dem unteren Abschnitt der Aussparung und dem Rollenende vorgesehen ist, die das Lager axial überschreitet, während der untere Abschnitt des Einstellteils an der Seite des entsprechenden Rollenendes derart eine in dieser Aufnahme gehaltene Ausstülpung darstellt, dass das Versetzen zur Rückkehr des Kolbens in den Zylinder ein gleichzeitiges Versetzen des Einstellteils in Bezug auf den Zylinder hervorruft;
    der untere Abschnitt der Aussparung stimmt mit dem unteren Abschnitt des Einbaulegers für ein Drehen der Rolle überein.
  • Die Vorteile, die die Erfindung verschafft, bestehen mit Bezug auf die Tatsache, dass die Einrichtung zum axialen Halten einer Rolle in seiner einfachsten Form keinerlei spanende Formgebung des Zylinderblocks benötigt, da sie aus zwei nicht am Zylinderblock befestigten Einstellteilen besteht, befestigt weder in Verschiebung in die Richtung des Gleitens des entsprechenden Kolbens, noch n Drehung um die Achse des entsprechenden Zylinders. In dem Fall, wo die Drehung um die Achse des Zylinders nicht frei ist, werden bevorzugte Ausführungen vorgeschlagen, die gleichfalls eine wesentliche spanende und/oder Präzisions-Formgebung des Zylinderblocks vermeiden. Der Hauptvorteil besteht in der Verringerung der Anzahl der spanenden Formgebungen und vor allem in der Verringerung oder Vermeidung der spanenden Formgebung eines sperrigen, schweren und teuren Teils: des Zylinderblocks. Die Verringerung des Herstellungspreises des Antriebs entspricht dieser Verringerung der spanenden Formgebungen durch Anwenden der Erfindung.
  • Die Erfindung wird besser verstanden, und die Nebenmerkmale und ihre Vorteile werden anhand der Ausführungsbeschreibung offenbart, die unten als Beispiel gegeben ist.
  • Es ist klar, dass die Beschreibung und die Zeichnungen nur kennzeichnend und nicht einschränkend sind.
  • Mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen zeigen:
  • 1 einen Querschnitt der Einheit Kolben-Zylinder einer ersten Ausführungsform eines Antriebs nach der Erfindung;
  • 2A und 2D Halbschnitte gemäß der Linie II-II in 1 entsprechend den beiden Darstellungen vom Kolben-Austritt aus dem Zylinder bzw. von der Kolben-Rückkehr in diesen Zylinder;
  • 3A und 3G Halbschnitte gemäß der Linie III-III in 1 entsprechend den beiden vorgenannten Darstellungen vom Kolben-Austritt aus dem bzw. -Rückkehr in den Zylinder;
  • 4A und 4B Halbschnitte durch die Achse des Zylinders einer zweiten Ausführungsform eines Antriebs nach der Erfindung, ebenfalls in den beiden vorgenannten Darstellungen von Austritt bzw. Rückkehr des Kolbens;
  • 5 einen Schnitt gemäß der Linie V-V in den 4A, und 4B;
  • 6A und 6B Halbschnitte durch die Achse eines Zylinders einer dritten Ausführungsform eines Antriebs nach der Erfindung, ebenfalls in den beiden Darstellungen von Austritt bzw. Rückkehr des Kolbens;
  • 7 einen Schnitt gemäß der Linie VII-VII in den 6A und 6B;
  • 8 einen Schnitt gemäß der Linie VIII-VIII in der 9 einer vierten Ausführungsform eines Antriebs nach der Erfindung in der Darstellung von der Kolben-Rückkehr in den entsprechenden Zylinder;
  • 9 einen Schnitt gemäß der Linie IX-IX in der 8;
  • 10A und 10B Halbschnitte durch die Achse eines Zylinders einer fünften Ausführungsform eines Antriebs nach der Erfindung in den beiden Darstellungen von Kolben-Austritt aus dem bzw. Kolben-Rückkehr in den entsprechenden Zylinder;
  • 11 einen Schnitt gemäß der Linie XI-XI in den 10A und 10B;
  • 12 eine Ansicht in Richtung Pfeil F in der 10A;
  • 13A und 13B Halbschnitte durch die Achse eines Zylinders einer sechsten Ausführungsform eines Antriebs nach der Erfindung in den beiden Darstellungen von Kolben-Austritt aus dem bzw. Kolben-Rückkehr in den Zylinder;
  • 14 einen Schnitt gemäß Linie XIV-XIV in den 13A und 13B;
  • 15A und 15B Halbschnitte gemäß den Linien XVA-XVA und XVB-XVB in den 16A bzw. 16B einer siebenten Ausführungsform eines Antriebs nach der Erfindung in den beiden Darstellungen des entsprechenden Kolbens bei seinem Austritt aus dem bzw. seiner Rückkehr in den entsprechenden Zylinder;
  • 16A und 16B Halbschnitte gemäß den Linien XVIA-XVIA und XVIB-XVIB in den 15A bzw. 15B;
  • 17 einen Schnitt gemäß Linie XVII-XVII in den 15A und 15B;
  • 18 eine Perspektivansicht eines der beiden Einstellteile des Antriebs nach den 15A und 15B;
  • 19 einen Gesamt-Axialschnitt eines Motors nach der Erfindung.
  • Der Motor nach der 19 besteht aus:
    einem Gehäuse in zwei Teilen 1a, 1b, die durch Schrauben 2 verbunden sind;
    einem gewellten Nocken 3, der mit dem Gehäuse 1a, 1b fest verbunden ist;
    einer Ausgangswelle 4, die zur Rotation im Gehäuse mittels zweier Rollenlager um eine Achse 4 angeordnet ist, deren inneres Ende mit Rillen 7 versehen ist;
    einem Zylinderblock 8, der eine zentrale Aussparung mit Rillen 9 aufweist, die mit den Rillen 7 der Welle verbunden sind, um bei Rotation die Welle 4 mit dem Zylinderblock 8 zu vereinen und den Zylinderblock in Bezug auf diese Welle zu zentrieren;
    einer Mehrzahl von Zylindern 10, die radial sternförmig in Bezug auf die Achse 5 angeordnet sind, wobei jeder einen Kolben 11 aufweist, der dort gleitend angebracht ist;
    einer ebenen Fläche 12, mit der der Zylinderblock versehen ist, die senkrecht zur Drehachse 5 verläuft und in welche Leitungen münden, die mit den verschiedenen Zylindern 10 verbunden sind; einem Flüssigkeitsverteiler 14 zu den verschiedenen Zylindern 10, der mit einer ebenen Fläche 15 senkrecht zur Drehachse 5 versehen und in Richtung und Abstützung auf die Fläche 12 des Zylinderblocks angeordnet ist und der zwei kreisförmige Rillen 16, 17 aufweist, die mit einer Flüssigkeitsquelle 18 unter Druck bzw. mit einem Flüssigkeitsreservoir 19 drucklos in Verbindung stehen, während eine Einrichtung 20 mit Nocken und Konsole diesen Verteiler 14 gemeinsam in Drehung mit dem Gehäuseteil 1a bringt und die Leitungen 21, 22 die Rillen 16 bzw. 17 mit der ebenen Fläche 15 verbinden und geeignet sind, während der Relativdrehung des Zylinderblockes 8 in Bezug auf den Verteiler mit den Leitungen des Zylinderblockes ununterbrochen in Verbindung stehen.
  • Eine Zylinderrolle 23 sitzt in einem Lager 24 am Ende jedes Kolbens 11, ist drehbar um eine Rollenachse 25 senkrecht zur Kolbenachse 26 angebracht und stützt sich am Nocken 3 ab. Diese Rolle 23 ist geeignet, zumindest teilweise in das Innere des Zylinders einzudringen, so dass, während die Rolle seitlich von jeder Querfläche 27 begrenzt wird, eine Aussparung 28 in dem Abschnitt des Kolbens 11 vorgesehen ist, der diese Rolle stützt, was beiderseits der Rolle die Ausbildung von Abständen erlaubt. Jede Aussparung entspricht wenigstens dem Raum zwischen zumindest der Oberfläche des Zylinders 10, der zylindrischen Oberfläche der Rolle 23 und der entsprechenden Querfläche 27 der Rolle, wobei dieser Raum andererseits offen zum oberen Abschnitt des Kolbens wenigstens in dem Bereich ist, wo die Rolle freifliegend außerhalb des Kolbens ist.
  • Die Anordnungen, die nun beschrieben werden, sind in jeder dargestellten Ausführungsform zu finden. In den dargestellten Ausführungsformen ist die Ebene senkrecht zur Achse 25 der Rolle 23 und mit der Kolbenachse 26 eine Symmetrieebene für den Kolben 11, das Lager 24, die Rolle 23 und die beiden genannten Räume. Es ist gleichermaßen möglich und in Übereinstimmung mit der Erfindung, eine unsymmetrische Anordnung zu haben, in der die Räume beiderseits in Bezug auf eine Ebene senkrecht zur Rollenachse 25 nicht symmetrisch sind.
  • Für jede Ausführungsform empfiehlt es sich, ein Mittel! vorzusehen, die Rolle 23 in axialer Stellung in seinem Lager 24 auf einem Kolben 11 sowie seine Winkelstellung in Bezug auf die Kolbenachse 26 konstant zu halten, um so zu erreichen, dass diese Rolle 23 in Hinblick auf den Nocken 3 angeordnet und genau auf ihn ausgerichtet ist, um auf ihm zurollen. Die Mittel , die vorgesehen wurden, um dieses Ziel zu erreichen, sind von einer zur anderen Ausführungsform unterschiedlich und werden jetzt beschrieben.
  • In der Ausführung nach den 1, 2A, 2B, 3A und 3B umfasst jeder zwischen einer Aussparung 28 des Kolbens 11 und der Innengrand des Zylinders 10 abgegrenzte Raum ein Einstellteil 29 von entsprechender Gestalt mit einem Querschnitt genau in Möndchenform (1). Dieses Einstellteil 29 hat eine auf eine der Endflächen 27 der Rolle 23 ausgerichtete ebene Fläche 29A und eine zylindrische Fläche 29B zur Abstützung auf der Innenfläche des Zylinders 10 und führt nun die axiale Einstellung der Rolle in den Sinn durch, indem es die Fläche 27 der Rolle auf der Fläche 29A des Teils 29 abstützt.
  • In dieser Ausführung erstreckt sich jedes Teil 29 zwischen dem unteren Abschnitt der Aussparung 28 und dem Nocken 3 mit einem geringen Spiel bei J. Wenn der Kolben 11 aus dem Zylinder 10 heraustritt (Pfeil F1), stützen dich die Teile 29 auf den unteren Boden der diesbezüglichen Aussparungen 28 und sind von dem Nocken 3 mit einem Abstand gleich dem Spiel J getrennt (2A und 3A). Wenn im Gegensatz dazu der Kolben 11 zum Innern des Zylinders 10 in Richtung des Pfeils F2 zurückkehrt (2B und 3B), wird jedes Teil 29 durch den Nocken 3 in das Innere des Zylinders 10 zurückgestoßen, und das Spiel J befindet sich zwischen dem unteren Abschnitt jedes Teils 29 und dem unteren Boden der entsprechenden Aussparung 28.
  • Es ist zu beachten, dass jedes Lager 24 hier aus der Innenfläche einer zusammengesetzten Lagerbüchse 30 besteht und dass die beiden verwendeten Teile 29 identisch sind. Jedes von ihnen gleitet in der Aussparung 28, ohne an irgendeinem anderen Teil befestigt zu sein.
  • In der Ausführung, die gerade beschrieben wurde, wird die Ausrichtung des Kolbens in Bezug auf seine Achse 26 nur durch die Abstützung der Rolle 23 auf dem Nocken 3 durchgeführt: Die Erfahrung zeigt, dass in solchen Antrieben wie hydraulischen Motoren, die eine Stetigkeit in der Abstützung der Rollen 23 von verschiedenen Kolben auf den Nocken 3 haben, die Ausrichtung jedes Kolbens in Bezug auf seine Achse 26 gleich bleibt und dass die entsprechende Rolle 23 auch zu ihm korrekt ausgerichtet bleibt, um auf dem Nocken 3 rollen zu können.
  • Einige Antriebe haben indessen nicht diese Stetigkeit in der Abstützung der verschiedenen Rollen auf dem Nocken 3. Es empfiehlt sich dann, sie mit einer ergänzenden Einrichtung zu versehen: Die Ausführung in den 4A, 4B und 5 zeigt eine solche Einrichtung.
  • In dieser Ausführung überschreitet die Rolle 23 in der Breite das Lager 24, das sie abstützt, und der Boden der Aussparung liegt auf einem tieferen Niveau als das des Lagers, so dass eine Aufnahme 31 durch die Innenfläche der Rolle 23 und durch die Aussparung begrenzt wird, in deren Innern eine Ausstülpung 32 vorgesehen ist, die jedes Teil 29 aufweist, wobei ein geringes Spiel K ein bequemes Eindringen der Ausstülpung 32 in diese Aufnahme gestattet. Wenn der Kolben 11 aus dem Zylinder 10 gemäß Pfeil F1 heraustritt (4A), wird jedes der Teile 29 durch den Boden der Aussparung gestoßen und geht mit ihm, ohne in Berührung mit dem Nocken 3 zu sein, und das Spiel K trennt die Oberfläche der Ausstülpung 32 von der Innenfläche des Endes der Rolle 23.
  • Wenn der Kolben 11 gemäß Pfeil F2 (4B) in den Zylinder 10 zurückkehrt, stößt der Nocken 3 die Rolle 23 zurück, das Teil 29 ist immer noch nicht in Berührung mit dem Nocken 3, und das Spiel K trennt dieses Mal die Innenfläche der Ausstülpung 32 vom unteren Boden der Aufnahme 31. Auch das Teil 29 kehrt in das Innere des Zylinders zurück, indem es durch die Abstützung seines oberen Randes mit der unteren Fläche des Endes der Rolle 23 mitgenommen wird. Diese Einrichtungen führen die Axialeinstellung der Rolle durch.
  • Die Ausführung nach den 4A, 4B und 5 weist eine ergänzende Besonderheit auf: Das eine der Teile 29 hat eine vertikale Rille 33 parallel zur Achse 26 des Kolbens 11, die in des obere Ende 29C des Teils 29 mündet und zu deren Innern das einen Gleitstein bildende Ende 34 einer Schraube 35 eingeführt wird, die in ein Innengewinde in der Wand des Zylinders 10 geschraubt ist. Wohlverstanden, die Teile in den 2A, 2B, 3A, 3B könnten wie die in den folgenden Figuren mit solch einer Einrichtung ausgerüstet sein, die jede Drehung des entsprechenden Teils 29 um die Kolbenachse 26 verbietet und die folglich eine gleich bleibende Ausrichtung des Kolbens 11 um die Achse 26 in Bezug auf den Zylinder 10 aufrechterhalten.
  • Die Ausführung in den 6A, 6B und 7 nimmt das Prinzip des Einführens der Teile 29 ohne Ausstülpung (wie in den 2A, 2B, 3A und 3B) wieder auf, indessen mit einem Unterschied in der Gestaltung der Einrichtung zum Aufrechterhaltung der Ausrichtung des Kolbens 11 um die Achse 26 in Bezug auf den Zylinder 10. Das eine der Teile 29 weist analog zur Einrichtung in den 4A und 4B eine Rille 33 auf, in welche ein Arm 37 einer Spange in U-Form hineinragt, die den Rand des Endes der Wand des Zylinderblocks 8 übergreift und deren anderer Arm 41 nach elastischer Sperr-Verformung in eine Kerbe 39 eingehängt wird, die in der Außenfläche 40 der Wand des Zylinderblocks 8 angebracht ist. Der zweite Teil 29 ist identisch mit den Teilen, die in der Ausführung der 2A, 2B, 3B verwendet werden.
  • Das im Hinblick auf die 2A, 2B, 3A und 3B festgelegte Spiel J wiederholt sich, und in gleicher Weise wiederholt sich:
    einerseits die bereits erläuterte Wirkungsweise der in diesen Figuren dargestellten Ausführungsform verbunden mit Teilen 29, die nicht mit Ausstülpungen versehen sind;
    andererseits das Aufrechterhalten der Ausrichtung dieser Teile 29 mit der Rille 33 und demnach das Aufrecherhalten der Ausrichtung des Kolbens 11 um die Achse 26 in Bezug auf den Zylinder 10.
  • Die Ausführung nach den 8 und 9 verwendet einerseits ein auf der rechten Seite jeder der Figuren dargestelltes und analog zu dem in Hinblick auf die 2A, 2B, 3A und 3B beschriebenes Einstellteil 29, andererseits ein am Zylinderblock 8 festes und auf der linken Seite jeder der 8 und 9 dargestelltes Möndchen 42. Dieses Möndchen 42 weist eine zylindrische Fläche 43 mit demselben Radi us wie der Zylinder 10 auf, die sich an der Innenfläche dieses Zylinders abstützt, sowie eine ebene Fläche 44, die auf die ebene Fläche 27 des Endes der rolle 23 zu und in deren unmittelbarer Nähe angeordnet ist. Das Möndchen 42 weist außerdem ein Innengewinde 46 auf, das zur Befestigung des Möndchens 42 am Zylinderblock 8 mit einer Schraube 45 zusammenwirkt, die eine Bohrung 49 in der Wand des Zylinderblocks 8 durchquert. Im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Teilen 29 gleitet das Möndchen 42 nicht gleichzeitig mit dem Gleiten des Kolbens 11 und braucht daher nicht zurückgestoßen zu werden, weder durch den Nocken 3 noch durch den Boden der Aussparung 28: Deshalb senkt sich das Möndchen 42 nicht bis zum Boden der Aussparung 28 (untere Querebene 47 verschieden vom Boden der Aussparung), noch hebt es sich bis zum Nocken 3 (obere Querebene 48 nicht verwechselt mit noch anliegend an der oberen Mantellinie der Rolle 23). Dieses Möndchen 42 führt das Aufrechterhalten der Ausrichtung des Kolbens 11 um die Achse 26 in Bezug auf den Zylinder 10 durch.
  • Die Ausführung nach den 10A, 10B, 11 und 12 weist einerseits zwei Einstellteile 29 analog denen der Ausführung nach den 2A, 2B, 3A und 3B auf, andererseits eine ergänzende, an das Einstellteil 29 angepasste Einrichtung, die in der 10A, in der linken Hälfte der 11 und in der 12 dargestellt ist.
  • Gemäß dieser ergänzenden Einrichtung übergreift eine Klammer 50 mit zwei Armen 51 und 52 den Rand des oberen Endes 38 des Zylinderblocks 8, hat ihren Arm 51 in eine Aufnahme 53 eingeführt, die im entsprechenden Einstellteil 29 vorgesehen ist und in den oberen Rand 29C dieses Einstellteils mündet, und ihren Arm 52, der in einem Haken 54 endet, außerhalb am Zylinderblock 8. Jede der Einzelfedern 55 ist an den Haken 54 von Klammern zweier aufeinanderfolgender Kolben angekuppelt, sei es direkt, wie in den Figuren dargestellt, sei es indirekt. Die Klammern 50 und die Federn 55 sind alle auf derselben Seite der Ebene angeordnet, die die Achsen 26 der verschiedenen Kolben aufweist.
  • Die Ausführung nach den 13A, 13B und 14 weist zwei Einstellteile 29 analog demjenigen auf, das in 4B und in der rechten Hälfte der 5 dargestellt ist.
  • Die Ausführung nach den 15A, 15B, 16A, 16B, 17 und 18 entspricht derjenigen nach den 2A, 2B, 3A und 3B mit den folgenden zwei Besonderheiten:
    Einerseits hat jede Aussparung 28 des Kolbens 11 einen unteren Boden, der auf demselben Niveau liegt und dieselbe Querkontur wie der Boden 56 der Aufnahme des Kolbens 11 hat, die die Lagerbüchse 24 stützt;
    andererseits ist jedes Einstellteil 57 quergerichtet eingebaut in einen geometrischen Zylinder, der den unteren Abschnitt des Bodens 56 und den oberen Abschnitt der Rolle 23 verlängert.
  • Ein solches Einstellteil 57 entspricht danach in seiner Wirkungsweise den Einstellteilen 29 nach den 2A, 2B mit demselben Spiel J, aber hat eine gestutzte Gestalt in Bezug auf diese Einstellteile 29. Die 18 stellt in Perspektive ein Einstellteil 57 dar, während, soweit es den betriebsmäßigen Aspekt betrifft, weit anschaulicher im Hinblick auf die 17 eine vollständige Ähnlichkeit dieser 17 mit der 1 entsprechend der Ausführung nach den 2A, 2B, 3A und 3B zu bemerken ist.
  • Die verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen gestatten die Axialstellung der Rolle 23 in der Lagerbüchse 24 in Bezug auf den Kolben 11.
  • In der Tat, wenn es sich um Ausführungen mit zwei Einstellteilen (1, 2A, 2B, 3A und 3B; 4A, 4B und 5; 6A, 6B und 7; 10A, 10B, 11 und 12; 13A, 13B und 14) oder um diese mit einem Einstellteil 29 und einem Möndchen 42 (8 und 9) oder endlich um diese mit zwei Einstellteilen 57 (15A, 15B, 16A, 16B, 17 und 18) handelt, sind die ebenen Querflächen 27 des Endes der Rolle 23 im Hinblick auf und anliegend an die ebenen Flächen der Einstellteile 29, 57 oder des Möndchens 42 angeordnet, während diese Einstellteile und Möndchen sich außerdem an der Innenfläche des Zylinders 10 abstützen.
  • Die einfachste Ausführung ist offensichtlich diejenige nach den 1, 2A, 2B, 3A und 3B, von der Tatsache ausgehend, dass die entsprechenden Teile 29 lediglich im Innern der Aussparungen 28 gleiten.
  • Die einzigen notwendigen spanenden Formgebungen sind danach diejenigen der Aussparungen, die auf kleinen Bauteilen (die Kolben 11) ausgeführt werden und einfache spanende Formgebungen sind (Fräsarbeit z. B.). In dieser Ausführung veranlassen die Stützkräfte der Rollen 23 am Nocken 3 die automatische Spurführung der Achse 25 jeder Rolle 23 parallel zur Drehachse 5 und erhalten so eine gleich bleibende Ausrichtung jedes Kolbens 11 in Bezug auf seine Gleitachse 26 aufrecht.
  • Unter diesem Gesichtspunkt stellt die Ausführung nach den 15A, 15B, 16A, 16B, 17 und 18 dieselben Funktionsmerkmale dar mit einer entsprechenden Aussparung nur an der Mündung der Bohrung 56 des Kolbens, die ihm gestattet, die Lagerbüchse 24 und in der Bohrung die Rolle 23 aufzunehmen, die den bereits notwendigen spanenden Formgebungen für die Auflage der Rolle 23 entsprechen. In bestimmten Antrieben wie solchen, in die Kolben zurückgekehrt sein können, sei es beabsichtigt ins Innere der Zylinder 10 (Ausführung gemäß den 10A, 10B, 11 und 12), sei es unbeabsichtigt ins Innere dieser Zylinder, wenn z. B. vor der ersten Inbetriebsetzung keine Druckflüssigkeit die Kolben so drücken kann, dass die Rollen 23 selbst sich am Nocken 3 abstützen, ist es erforderlich, die gleich bleibende Ausrichtung der Kolben 11 in Bezug auf den Zylinderblock 8 so aufrechtzuerhalten, dass die Achsen 25 parallel zur Drehachse 5 bleiben. Die Einrichtungen der Ausführungen nach den 4A, 4B und 5 mit dem in die Rille 33 eingeführten Ende 34, nach den 6A, 6B und 7 mit dem in die Rille 33 eingeführten Arm 37, nach den 8 und 9 mit dem in Bezug auf den Zylinder 10 festen Möndchen 42 und nach den 10A, 10B, 11 und 12 mit den Klammern 50 und den entsprechenden Teilen 29, die praktisch ausgerichtet gemäß einer gleich bleibenden Ausrichtung in Bezug auf die entsprechenden Zylinder sind, gestatten, eine gleich bleibende Ausrichtung jeder Rolle 23 in Bezug auf den entsprechenden Zylinder 10 zu bewahren, selbst wenn diese Rolle sich nicht mehr am Nocken 3 abstützt, indem diese Ausrichtung so ist, dass die Rollenachse 25 parallel zur Drehachse 5 bleibt.
  • Es kann andererseits gewünscht werden, dass die Einstellteile 29 in das Innere des Zylinders 10 zurückgeholt werden, indem sie nicht durch den Nocken 3 zurückgestoßen werden, was übrigens wirkungsvoll ist (2B; 6B; 8; 10B; oder 15B, das das Einstellteil 57 betrifft), sondern sie ohne Berührung mit dein Nocken zurückgeholt werden: Die Einrichtungen nach den 4B und 13B erlauben ein solches Zurückholen während der Rückkehr des Kolbens 11 in das Innere des Zylinders 10.
  • Endlich gestattet die entsprechende Ausführung wie die Feder nach den 10A, 10B, 11 und 12 bestimmte Kolben zu "entkuppeln", d. h. die entsprechenden Zylinder werden nicht beschickt, um die Rollen 23 der entsprechenden Kolben 11 außer Abstützung mit dem Nocken 3 zu setzen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungen beschränkt, sondern sie deckt in Gegenteil alle Varianten, die ihr zugefügt werden könnten, ohne ihren Rahmen oder ihren Geist zu verlassen.

Claims (12)

  1. Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe, mit – einem Nockenring (3), – einem in Bezug auf den Nockenring (3) drehbar angeordneten Zylinderblock (8), – mehreren im Zylinderblock (8) angeordneten Zylindern (10), in denen jeweils ein Kolben (11) entlang seiner Kolbenachse (26) gleitend angeordnet ist, – mehreren Rollen (23) zur Abstützung der Kolben (11) am Nockenring (3), wobei an jedem Kolben (11) jeweils eine Rolle (23) mittels eines Drehlagers (24) um eine zur Kolbenachse (26) senkrechte Rollenachse (25) drehbar angeordnet ist und wobei die Rollen (23) durch zwei Querflächen (27) begrenzt und zum zumindest teilweisen Eintritt in die Zylinder (10) ausgebildet sind, – zwei am drehlagerseitigen Ende jedes Kolbens (11) angeordneten Aussparungen (28), die jeweils zumindest dem Raum zwischen wenigstens der zylindrischen Oberfläche der Rolle (23), der Oberfläche des Zylinders (10) und einer Querfläche (27) der Rolle (23) entsprechen, wobei dieser Raum im oberen Teil des Kolbens (11) zumindest in dem Bereich offen ist, in dem die zylindrische Oberfläche der Rolle (23) von dem Kolben vorsteht, und – zwei Einstellteilen (29) für jede Rolle (23), die zur axialen Positionierung der Rolle (23) in den beiden Aussparungen (28) zwischen der entsprechende Querfläche (27) der Rolle (23) und der Innenfläche des Zylinders (10), an der sich das Einstellteil (29) abstützt, angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der beiden Einstellteile (29) sich entlang der Kolbenachse (26) bis zum unteren Teil der Aussparung (28) so erstreckt, dass es in Richtung des Kolbenaustritts aus dem Zylinder (10) mit dem Kolben (11) verschoben wird.
  2. Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Querfläche (27) entgegengegengesetzte Abschnitt des Einstellteils (29) durch eine zylindrische Fläche (29B) begrenzt wird, die sich an der Innenfläche des Zylinders (10) abstützt.
  3. Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellteil (29) in die entsprechende Aussparung (28) eingeführt ist, ohne an anderen Teilen, besonders weder am Kolben (11) noch am Zylinder (10), befestigt zu sein.
  4. Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (33, 34) zur Aufrechterhaltung der Ausrichtung des Kolbens (11) in Bezug auf den Zylinder (10).
  5. Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (33, 34) zur Aufrechterhaltung der Ausrichtung des Kolbens (11) in Bezug auf den Zylinder (10) aus einer am Einstellteil (29) vorgesehenen Rille (33) besteht, die parallel zur Kolbenachse (26) verläuft und an der zur Rolle (23) entgegengesetzten Fläche des Einstellteils (29) offen ist, und aus einem Vorsprung (34), der in Bezug auf den Zylinder (10) fest ist gegenüber einer Drehung um die Kolbenachse (26) und derart in der Rille (33) eingesetzt ist, dass er die Verschiebung des Einstellteils (29) in Bezug auf den Zylinder (10) parallel zur Kolbenachse (26) erlaubt.
  6. Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Aufrechterhaltung der Ausrichtung des Kolbens (1.1) in Bezug auf den Zylinder (10) eine am oberen Abschnitt des Zylinderblocks (8) angeordnete Klammer (37–41) mit einem den Vorsprung bildenden Arm (37) aufweist, die an einer Randleiste (39) des äußeren Zylinderblockabschnitts eingehängt ist.
  7. Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Aufrechterhaltung der Ausrichtung des Kolbens (11) in Bezug auf den Zylinder (10) durch eines der beiden Einstellteile in Form einer in Bezug auf den Zylinder festen Stütze (42) mit einer Anschlagfläche (44) zur Begrenzung einer Verschiebung der Rolle (23) parallel zu ihrer Achse (25) gebildet ist.
  8. Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (42) fest mit dem Zylinderblock (8) verbunden und in Form eines Kreissegments ausgeführt ist.
  9. Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einige der Einstellteile (50) jeweils einen an der zur Querfläche (27) der Rolle (23) entgegengesetzten Seite vorstehenden Vorsprung (54) aufweisen, an dem eine elastische Rückholeinrichtung (55) für eine Zurückführung der Kolben (11) zum Abheben der Rollen (23) vom Nockenring (3) angreift.
  10. Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Einstellteile (29) zwischen dem unteren Teil der Aussparung (28) und der zylindrischen Oberfläche der Rolle (23) derart angeordnet ist, dass es in Richtung des Kolbeneintritts in den Zylinder (10) durch den Nockenring (3) in den Zylinder (10) zurückgeschoben wird.
  11. Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (23) axial über das Drehlager (24) vorsteht und der untere Teil des Drehlagers (24) höher als der untere Teil der Aussparung (28) ist, so dass zwischen dem unteren Teil der Aussparung (28) und dem vorstehenden Ende der Rolle (23) eine Aussparung (31) gebildet ist, in die ein am unteren Ende des Einstellteils seitlich angeordneter Vorsprung (32) derart eingreift, dass beim Zurückschieben des Kolbens (11) in den Zylinder (8) gleichzeitig rückschieben des Kolbens (11) in den Zylinder (8) gleichzeitig das Einstellteil (29) in Bezug auf den Zylinder (8) verschoben wird.
  12. Hydraulischer Antrieb, Motor oder Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil der Aussparung (28) mit dem unteren Teil des Drehlagers (24) übereinstimmt.
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