DE4026089A1 - Tandemhubschrauber und segelflugzeug mit ueber eine tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen rotoren und luftschraube - Google Patents
Tandemhubschrauber und segelflugzeug mit ueber eine tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen rotoren und luftschraubeInfo
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Description
Pedalgetriebene Muskelkraftflüge mit leicht und zerbrechlich
gebauten Tragflächenflugzeugen sind bekannt. So wurden beispiels
weise schon Flugstrecken bis zu etwa 80 km. und Flughöhen
bis zu etwa sieben Meter über dem Boden, dies allerdings mehr
im Flügelstaueffekt, erzielt. Als Antrieb dient hierbei ein
herkömmlicher einfacher Fahrradantrieb mit einer üblichen
Fahrradtretkurbel. Mit durch Beinmuskelkraft ausgeführte
Hubschrauberflüge sind zwar versucht worden, jedoch bis zur
gegenwärtigen Zeit nicht recht gelungen. Dies liegt ganz
offensichtlich daran, daß der herkömmliche Fahrradantrieb
mangelhaft konstruiert und hierfür nicht leistungsfähig genug
ist, um Hubschrauber- und Tragflächenflüge in größere Höhen und
stundenlang durchführen zu können. Zunächst mal ist der Mangel
darin zu erblicken, daß die übliche Fahrradtretkurbel als Hebel
viel zu kurz ist und demzufolge zu wenig Hebelkraft erzeugt wird.
Ds Pedalieren dagegen mit einer längeren Kurbel erzeugt zwar
mehr Hebelkraft auf die Antriebskette, was aber andererseits
infolge des dann größeren Kreisweges bekanntlich sofort auf
Kosten der Tretzeiten geht, d. h. auf das dann größere Drehmoment
der kreisenden Kurbelachse und somit letztlich zum Nachteil der
nötigen Geschwindigkeit auf das zu umdrehende Kettenrad bzw.
Kegelzahnrad mit seiner Antriebskette bzw. Antriebswelle auf den
Rotor oder Propeller des betreffenden Flugapparates.
Je nach der Stellung der Tretkurbel zur Druckrichtung am Pedal
ändert sich bekanntlich auch die wirksame Länge des Hebelarms
an der Tretkurbelachse. Im oberen Totpunkt, so beispielsweise
bei üblicher Sitzstellung eines Radfahrers, d. h. wenn die Tret
kurbel senkrecht nach oben steht und bei Liegesitzstellung eines
Radfahrers beispielsweise auf einem Liegesitz- bzw. Sesselfahrrad,
diese etwa waagerecht zur Fahrzeugebene steht, ist der Hebelarm
bekanntlich gleich Null und das Fahrzeug antriebslos. Der Hebelarm
entsteht überhaupt erst, wenn der obere Totpunkt verlassen ist.
Dieser wird dann immer größer und erreicht sein Maximum, nämlich
die volle Tretkurbellänge erst, wenn er im rechten Winkel zur
Pedaldruckrichtung steht. Von da ab wird er gleich wieder kleiner
und im unteren Totpunkt schließlich wieder gleich Null. Das volle
Drehmoment und somit die längste und wirksamste Hebelarmbildung
überhaupt ist also nur in einer ganz bestimmten Kurbelstellung
bei halbwegs ausgestrecktem Bein und auch nur relativ kurzfristig
zu erreichen. Demzufolge ist in dem herkömmlichen Fahrradantrieb
unter Verwendung bei Muskelkraftfluggeräten ein schwerwiegender
Mangel zu erblicken und dieser hierfür überhaupt nicht leistungs
fähig, denn gerade pedalgetriebene Hubschrauber benötigen zum
Abheben und Fliegen eine sehr große Kraft.
Ferner ist es bekanntlich so, daß sich die Beinmuskeln des
Pedaleurs bei einem dem Körper noch angewinkelten und somit
weniger ausgestreckten Bein hinsichtlich Kraftentwicklung
ungenügend entfalten können, dies ist beispielsweise dann der
Fall, wenn der herkömmliche Trethebel z. B. beim Fahrrad noch
im Bereich des oberen Totpunktes senkrecht nach oben steht
und sich bekanntlich in dieser Nullstellung noch kein wirksamer
Hebelarm gebildet hat mit dem kraftvoll gedrückt werden könnte.
Wenn jedoch das angewinkelte Bein auf einen von Hub zu Hub sich
langfristig gebildeten Hebelarm drückt, wie es der Erfindungs
gegenstand mit seinen beiden großen mit Freilauf versehenen
Reib- oder Zahnrädern offenbart, die dem Pedaleur als ständige
wirksame lange "Hebelarme" fortwährend zur Verfügung stehen,
dann wird gerade auch aus dieser mißlichen Nullstellung heraus
schon merkliche Pedalkraft auf Antriebskette, Kettenkranz und
letztlich auf den Rotor bzw. den Propeller erzeugt, auf die nicht
verzichtet werden kann.
Die offenbarte Erfindung will nun die aufgezeigten Mängel bei
den nicht leistungsfähigen Muskelkraftfluggeräten beseitigen,
indem der neue Pedalantrieb zum einen einen bei jeder ganzen
Umdrehung der Kurbelachse einen sich automatisch verlängernden
Trethebel aufweist und zum anderen der pedalierende Pilot mit
ein und demselben Pedal sowohl eine angelenkte Pedalkurbelstütze
als auch eine, als Reib- oder Zahnstange wirkende ebenso
angelenkte Pedalhubstange gleichzeitig drückt, wobei die Pedal
hubstange, auf jeder Seite eine, über Rollen stets linear
hin- und hergeführt werden und mit ihren oberen Enden entweder ein
eingreifendes, mit Freilauf ausgestattetes Zahnrad, oder wie es
die zeichnerischen Abbildungen zeigen, ein mit Freilauf
ausgestattetes aufpumpbares Reibrad einschließlich Kettenräder
und Kette, zum Antrieb der Rotor- oder Propellerwelle, hin- und
herbewegen, wobei das sich an der Pedalhubstange abrollende
Reibrad einen ständigen drehmomentfreien Hebel bildet. Auf der
Achse des Reib- oder Zahnrades ist ein Zahnrad angeordnet, das
die Umfangsgröße wie das des Kettenblattes bei der Tretkurbel
aufweist, das wiederum ein zweites auf der Achse der Tretkurbel
befestigtes Kettenblatt antreibt, wobei dieses zweite Ketten
blatt die Umfangsgröße des ersten Kettenblattes als
Zwillingskettenblatt hat.
In seiner Funktion bestimmt der sich beim Erfindungsgegenstand
automatisch verlängernde Hebel, wenn dieser im rechten Winkel
zur Pedaldruckrichtung steht und sich demgemäß voll entfaltet hat,
zunächst die lichte Weite d. h. den Durchmesser des Reib- oder
Zahnrades von seiner Achse bis hin zu seiner äußeren eingreifenden
Abrollfläche, womit beide erwähnten Hebel gleich lang bemessen
sind. Zum anderen bestimmt der sich automatisch ganz verlängerte
Hebel somit die Länge des Pedalhubweges und die daraus resultie
rende Tretzeit der gleichfalls am Pedal angelenkten Pedalhub
stange. Da der hin- und hergehende Hubweg der Pedale infolge
sich ständig verlängernde und wieder verkürzende Hebel an der
Tretkurbel pro Umdrehung nur kurz ist, sind demzufolge auch die
Tretzeiten kurz, d. h. ein sich an der Pedalhubstange abrollendes
Reib- oder Zahnrad pro Kurbelseite geht ratschengemäß sehr schnell
hin und her und transportiert dabei ein achsbefestigtes Zahnrad
mit Kette zum Antrieb der Rotor- bzw. Propellerwelle schnell
voran und dies trotz des langen sich gebildeten Hebelarms im
wirksamen Bereich. Bei Zurückgang der Pedalhubstange und mit
dieser auch des in Eingriff stehenden Reibrades gibt ihr Freilauf
d. h. der Antreiber die eingreifenden Sperrklinken oder Ratschen
zähne frei, womit der weitere Antrieb der Rotoren bzw. des Propel
lers des jeweiligen Fluggerätes im Wechselspiel sinngemäß durch
die andere Pedalkurbelstütze und Pedalhubstange der anderen
Tretseite erfolgt.
Wenn beispielsweise auf einer Pedalseite des Hubschraubers
der sich verlängernde Trethebel der einen Pedalkurbelstütze
auf Nullstellung steht, bildet der andere als Reib- oder Zahnrad
wirkende Hebel mittels angelenkter Pedalhubstange stets
wirksamsten Hebelarm immer im rechten Winkel zur Pedaldruck
richtung.
Erst die Umwandlung des herkömmlichen Kurbeltriebs zum hin- und
hergehenden Pedalhub, wie es die erwähnten Eigenpatente P 22 50 253
und P 27 10 937 mehr oder weniger aufzeigen, ermöglicht mittels
der dem Pedal angelenkten Hubstange als erfinderische Weiter
entwicklung eine Hebelarmbildung des Reib- oder Zahnrades
überhaupt. Hierbei ist die Hebelarmbildung langfristig; sie
dauert solange an, bis der gesamte Linearhub der pedalgedrückten
Hubstange als zweite Pedalstütze beendet ist und setzt sich so
gleich im wechselseitigen Rhythmus auf der anderen Pedalseite
des Hubschraubers bzw. Segelflugzeugs drehmomentfrei fort, d. h.
die erfinderische Hebelarmbildung steht dem Piloten während des
Fluges fortwährend zur Verfügung, was ein bedeutender Vorteil
hinsichtlich der Kraftentfaltung des neuen Hubschrauber- bzw.
Segelflugzeugantriebs ist. Der Erfinder glaubt, daß die aufgezeig
te und begründete "langfristige Hebelarmbildung" am Reib- bzw.
Zahnrad vergleichsweise zur relativ kurzfristigen Hebelarmbildung
so beim herkömmlichen Kurbeltrieb des Fahrrads, wie erwähnt, sich
hier die Tretkurbel nur ganz kurzfristig im rechten Winkel zur
Pedaldruckrichtung befindet, demgemäß bei weitem überlegen ist.
Und ferner, währenddessen ein im wirksamen Bereich größer zu
pedalierender Pedalhubweg, wie es ja auch der sich automatisch
verlängernde Trethebel am Fluggerät aufzeigt, wie erwähnt, immer
auf Kosten der Tretzeit geht, macht sich die Erfindung diesen
natürlichen Nachteil sehr zunutzen, indem das Abrollen des Reib-
oder Zahnrades von Pedalhub zu Pedalhub naturgemäß auch länger
andauert, d. h. der ständig vorhandene lange Hebelarm wirkt über
die angetriebene Zugkette eben auch besonders lange auf
den Rotor bzw. die Luftschraube ein, dies in Verbindung mit
großer Kraft gemäß einer doppelten Hebelarmlänge wie die am
Fahrrad vorhandene.
Unproduktive und verlorene Tretzeiten gibt es demgemäß mit
dieser Erfindung nicht mehr und es wird somit ein leistungs
fähiger Kraftantrieb für Muskelkraftfluggeräte überhaupt,
so insbesondere bei einem neuen pedalgetriebenen ein- oder
mehrsitzigen Tandemhubschrauber und Segelflugzeug offenbart,
mit dem vermutlich stundenlang und in größeren Höhen geflogen
werden kann, vorausgesetzt, daß das betreffende Fluggerät leicht
genug und trotzdem stabil genug gebaut ist.
Die bereits genannten Eigenpatente P 22 50 253.0-22 und P 27 10 937.1
offenbaren bei einem Vertikalhubschrauber und einem Segelflugzeug
lange Pedalkurbelstützen, die insbesondere die Beinwege verkürzen,
nämlich wie üblicherweise zu kreisen, hier den verkürzten Weg
des Hin- und Hertretens nehmen, womit die angelenkte Tretkurbel
und Antriebskette zum Vorteil des Rotors bzw. Propellers schnel
ler kreist.
Bei der vorliegenden Weiterentwicklung wird somit neben den
erwähnten langen Pedalkurbelsützen auch die als Zahn- oder
Reibstangen wirkenden zweiten Pedalstützen je Pedal beschleunigt
hin- und hergetreten, weil diese wie erwähnt, am selben Pedal
angelenkt sind.
Auch bewirkt der ellipsenförmig kreisende Kurbelarm, der sich
bei jeder Umdrehung um seine normale Länge verdoppelt, eine
beschleunigte Hin- und Herführung des Pedalhubs mit seinen
angelenkten Pedalstützen, dies zum Vorteil der sich somit
schneller drehenden Rotorblätter bzw. der Luftschraube.
Da die Erfindung insbesondere einen Tandemhubschrauber mit zwei
sich gegenläufig drehenden Rotoren betrifft und somit sehr
lenkbar ist, kann dieser vom kleinsten ebenen Platz aus starten
und auch wieder dahin landen. So ist es durchaus denkbar,
beispielsweise in ländlichen Gebieten von einer Liegewiese aus
hinter dem Wohnhaus zu starten und zu landen, dies ohne jegliches
Motorengeräusch und Luftverschmutzung als Belästigung der Nach
barn gegenüber. Ein mit dem erfindungsgemäßen Antrieb ausgestat
tetes Segelflugzeug wäre erstens eigenstartfähig und könnte
zweitens unter Ausnützung der Thermik stundenlang in größeren
Höhen fliegen.
Bevor die Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben wird,
ist es unerläßlich, zunächst einmal näher auf den sich bei jeder
Kurbelumdrehung automatisch verlängernden Trethebel einzugehen.
So erinnert der Kurbelhebel bei einem Fahrrad zunächst an einen
ungleichschenkligen Winkel, der sich bei jeder Kurbelumdrehung
automatisch verlängert. So macht hierbei die Hebelarmverlängerung
50% der eines normalen Fahrradhebels aus und kommt dadurch zustan
de, daß die Pedalen nicht mehr im Drehpunkt der Kurbeln angebracht
sind, sondern an Auslegern als kurze Schenkeln von zwei geführten
Pleuel als lange Schenkeln hängen, deren obere Endpunkte hinter
dem Sattelrohr in Alu-Schienen rollenartig auf- und abgleiten.
Hierbei ist der gesamte ellipsenförmige Bewegungsablauf der Pedale
konstruktiv besser als bei den herkömmlichen Fahrrädern. Weder der
obere noch der untere Totpunkt des Pedalweges ist beim Pedalieren
wahrzunehmen. Trotz der sich automatisch verlängernden Kurbelarme
wird der Pedalweg nicht größer und es kann mit gleichem Kraft
aufwand schneller und mit weniger Ermüdungserscheinungen gefahren
werden. Diese sinnvolle Zusatzkurbelanordnung erbringt eine
Leistungssteigerung bzw. Kraftersparnis bis zu 30% bei
einem Fahrrad. Während einerseits die automatische Hebelarm
verlängerung beim Fahrrad nur etwa 50% ausmacht, bedingt durch
das relativ kurze Sattelrohr an dem die Alu-Schienen befestigt
sind, die die Endpunkte der beiden Pleuel rollenartig auf- und
abgleiten lassen, kann andererseits die automatische Hebelarm
verlängerung, d. h. die Ausleger bei Muskelkraftfluggeräten um
maximal 100% verlängert werden, weil hierbei die andere lange
Bauart der Fluggeräte eine Verlängerung der Alu-Schienen und
damit auch der geführten beiden Pleuel um das Doppelte zulassen.
Hierbei erbringt die Zusatzkurbelanordnung bei Muskelkraftflug
geräten eine weitere Leistungssteigerung und Kraftersparnis
vergleichsweise zu Fahrrädern. Bei der erfinderischen Kurbel
z. B. am Tandemhubschrauber ist der eigentliche herkömmliche
Tretkurbelarm 175 mm lang. Demzufolge kann der Ausleger am
Pleuel ebenfalls 175 mm lang bemessen sein. Sobald sich nun
der am eigentlichen Kurbelarm drehbeweglich befestigte Ausleger
am Pleuel also im wirksamen Bereich im rechten Winkel zur Pedal
druckrichtung ganz verlängert hat, macht die Gesamtlänge des
kraftabgebenden Kurbelhebels hierbei 350 mm aus, eine enorme
Kurbelarmverlängerung, die noch von einem kleinen bis mittel
großen Piloten bei einem Pedalhubweg von ca. 360 mm Länge bewäl
tigt werden kann. So behauptet der Erfinder mit begründetem Recht,
daß die erfinderische Leistung des Antriebs beim Tandemhubschrau
ber als auch bei dem Segelflugzeug das Dreifache gegenüber eines
herkömmlichen Fahrradantriebs erbringt, insbesondere resultierend
aus dem 350 mm automatisch verlängerten Hebel und andererseits
aus der langfristigen Hebelarmbildung der kraftabgebenden Reib-
oder Zahnräder, die sich an der Pedalhubstange eingreifend abrol
len.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen
beispielsweise näher erläutert.
Fig. I zeigt in Seitenansicht insbes. das Antriebssystem der
rechten Pedalkurbelseite im rechten Winkel zur Pedal
druckrichtung mit dem Antrieb der Hauptrotorwelle über
ein Kegelzahnrad bei einem einsitzigen Tandemhubschrauber.
Fig. Ia zeigt in Draufsicht insbes. das Antriebssystem der
rechten Pedalkurbelseite im rechten Winkel zur Pedal
druckrichtung mit dem Antrieb des Hauptrotors über ein
Kegelzahnrad bei einem einsitzigen Tandemhubschrauber
gemäß der Fig. I.
Fig. Ib zeigt in Seitenansicht insbes. das Antriebssystem der
rechten Pedalkurbelseite jedoch außerhalb des rechten
Winkels zur Pedaldruckrichtung mit dem Antrieb der Haupt
rotorwelle über ein Kegelzahnrad bei einem einsitzigen
Tandemhubschrauber gemäß der Fig. I.
Fig. II zeigt in Seitenansicht das Antriebssystem der rechten
Pedalkurbelseite im rechten Winkel zur Pedaldruckrichtung
mit dem Antrieb beider sich gegenläufig drehenden Rotor
wellen bei einem einsitzigen Tandemhubschrauber
einschließlich Pilotenrahmen.
Fig. IIa zeigt in Draufsicht das Antriebssystem der linken sowie
rechten Pedalkurbelseite mit dem Antrieb beider sich
gegenläufig drehenden Rotoren bei einem einsitzigen
Tandemhubschrauber einschließlich Pilotenrahmen gemäß
der Fig. II.
Fig. III zeigt in Seitenansicht den Betrieb des Antriebssystems
durch einen zweiten Piloten über eine verlängerte
Pedalhubstange bei einem zweisitzigen Tandemhubschrauber.
Fig. IIIa zeigt in Draufsicht den Betrieb des Antriebssystems
durch einen zweiten Piloten über eine verlängerte
linke und rechte Pedalhubstange bei einem zweisitzigen
Tandemhubschrauber gemäß der Fig. III.
Fig. IV zeigt in Seitenansicht den Betrieb des rechten
Antriebssystems im rechten Winkel zur Pedaldruckrichtung
mit dem Antrieb einer Luftschraube als Zugpropeller
über ein Kegelzahnrad bei einem einsitzigen
Segelflugzeug einschließlich Pilotenrahmen mit Haube.
Das neue weiterentwickelte Antriebssystem bei einem Tandem
hubschrauber sowie bei einem Segelflugzeug vorliegender Anmeldung
wird gemäß den deutschen Patenten P 22 50 253.0-22 und
P 27 10 937 C2 gebildet aus:
- a) den Pedalkurbelstützen (c) mit den hin- und hergeführten Pedalen (x),
- b) den sich automatisch verlängernden Kurbeln (b, b′) mit Ausleger (b, b′′′), Pleuel (b, b′′), Pleuelschiene (PS) sowie Schwunggewichte (7′),
- c) den lineargeführten Pedalhubstangen (Ph) mit eingreifenden Reib- oder Zahnrädern (RR) einschließlich Kettenrädern (i) sowie Vorgelege mit Kettenrädern (VG).
Die Funktionsweise des Erfindungsgegenstands ist folgende:
Auf den Schalensitz (v) im Pilotenrahmen (Ru′) etwa im hinteren
Bereich des Rumpfes (Ru) des jeweiligen Fluggerätes nimmt der
Pilot (a) seinen Platz ein und setzt seine Füße auf die mit
einem Sicherheitshaken versehene Pedale (x), wobei er sich
mit den Händen am Haltegriff (ha) festhält. Am Haltegriff (ha)
sind Bowdenzüge und Schalterhebel für die Betätigung der einzelnen
Steuerklappen und Rotorklappen bzw. -blätter sowie der Gangwahl der
Zahnkränze und Zahnritzeln als auch die für den Flug nötigen
Fluginstrumente angeordnet, wie dies bei Muskelkraftfluggeräten
und Rennfahrrädern bereits bekannt ist. (Schalterhebel und Flug
instrumente sind in den Figuren nicht miteingezeichnet).
Auf die Pedalachsen (x′) sind sowohl die Pedale (x), die
äußeren unteren Enden der Pedalkurbelstützen (c) als auch die
äußeren unteren Enden der Pedalhubstangen (Ph) etwas nebenein
ander distanziert, angelenkt, wobei diese unterhalb und
im Bereich des Pedaldruckmittelpunktes der Pedale (x) angeordnet
sind, wobei die Enden der Pedalachsen (x′) Rollen (30) aufwei
sen, die das Tretaggregat (c) und (Ph) im mit dem Rumpf (Ru)
festverbundenen "U"-förmigen Schienenkasten (31) sicher hin-
und herführen.
Bei Pedaldruck auf die Pedale (x) beispielsweise der rechten
Pedalkurbelseite gemäß der Fig. I und Ia werden sowohl die nach
Patent 27 10 937 C2 angelenkte Pedalkurbelstütze (c) als auch
die erfindungsmäßig gleichfalls angelenkte, als Reib- oder Zahn
stange wirkende Pedalhubstange (Ph) am jeweiligen Fluggerät
zugleich geradbahnig vorwärts gedrückt, wobei das vordere äußere
Ende der Pedalkurbelstütze (c) an einem über Pleuel (b, b′′)
auslaufendem Ausleger (b, b′′′), der sich bei jedem Tretakt
im wirksamen Bereich im rechten Winkel zur Pedaldruckrichtung
automatisch verlängert, in einer "Ellipse" kreisend, geführt
wird, wobei das Ende des Pleuels (b, b′′) über die Rolle (PS′)
in rahmenbefestigter Schiene (PS) hin- und herläuft und wobei
ferner der Hubweg des pedalierenden Piloten (a) zugunsten der
Tretzeit wesentlich verkürzt wird. Anstatt üblicher Pedale sind
also am verlängerbaren Kurbelarm (b, b′′′) Pedalkurbelstützen (c)
angelenkt und auf der Achse (j) der Kurbel (b, b′) sind feste
Zwillingskettenblätter (i′) und (i′′) als Antriebskettenräder
gleichen Umfangs angeordnet. Ferner sind die eigentlichen
Kurbelarme auf ihrer Achsseite (j) verlängert ausgeführt,
auf deren Enden (2) verschiebbare Fliehgewichte als Schwung
masse (7′) angeordnet sind, die dem Kurbeltrieb einen gleich
mäßigen und ruhigen Lauf geben.
Wenn beispielsweise, wie erwähnt, der übliche Tretkurbel
arm (b, b′) 175 mm lang ist, kann der drehbeweglich befestig
te Ausleger (b′′) ebenfalls 175 mm lang sein, derart, daß
hierbei die Gesamtlänge der sich stets im wirksamen Bereich
im rechten Winkel zur Pedaldruckrichtung automatisch verlängerte
Kurbelarm (b, b′) 350 mm ausmacht, was eine doppelte Kurbel
armverlängerung bei einem Hubweg von eben nur 350 mm bei einem
kleinen bis etwa mittelgroßen pedalierenden Piloten entspricht.
Zur Erzielung dieser Verdoppelung der Länge des Kurbelarms (b, b′)
ist es unerläßlich, auch den zum Ausleger (b, b′′′) zugehören
den Pleuel (b, b′′) ebenfalls entsprechend zu verlängern. Dieser
darf am platzbietenden Rumpf des jeweiligen Fluggerätes beispiels
weise einen Meter und darüber hinaus lang bemessen sein.
Wenn sich beispielsweise das Zwillingskettenrad (i′) und (i′′),
die gemeinsam auf der Kurbelwelle (j) befestigt sind, pro
Hin- und Herhub der Pedale (x) einmal total umdreht hat,
hat sich das in der gleichen Zeit über Kette (o) antreibende
Zahn- oder Reibrad (RR) nur um etwa 1/3× weiter gedreht, weil
es im Gegensatz zum sich wieder verkleinernden Kurbelarm (b, b′)
hierbei seinen festen Umfang bzw. Durchmesser nicht verändert,
wobei das Zahn- oder Reibrad (RR) demzufolge einen ständigen
Hebel im wirksamen Bereich von Trethub zu Trethub bildet.
Wie erläutert, wird die ebenfalls auf die Pedalachse (x′)
angelenkte Pedalhubstange (Ph) beim Pedalieren mit hin- und
hergetreten, wobei diese in ihrem vorderen Bereich an und auf
Rollen (RL) liegend, insgesamt linear geführt wird. Der vordere
Bereich der Pedalhubstangen (Ph) kann entweder als Zahnstangen,
die ein Zahnrad (RR) kraftvoll antreiben, ausgebildet sein (in
den Abbildungen nicht miteingezeichnet) oder wie die
Figuren es bei einem Tandemhubschrauber aufzeigen, als
Reibstange (Ph) mit einer auf die Oberfläche bzw. Lauffläche
eines Reibrades (RR) eingreifenden Reibfläche ausgebildet sein.
Vorzugsweise besteht das wirksame Reibrad (RR) aus einem mit
einem Freilauf versehenen aufpumpbaren Hinterrad eines Fahrrades,
auf dessen Nabe ein Antriebskettenrad (i) mit beispielsweise
52 Zähnen zum Antrieb des Zwillingskettenrades (i′) bei der
Kurbel (b, b′) über die Kette (o) angeordnet ist, wobei die
miteinander verbundenen Zwillingskettenräder (i′ und i′′) die
gleiche Umfangsgröße wie die des Antriebskettenrades (i) des
Reib- oder Zahnrades (RR), nämlich beispielsweise auch
52 Zähne aufweisen.
Wenn der automatisch verlängerte Kurbelhebel (b, b′, b, b′′, b, b′′′)
kurzfristig im wirksamen Bereich im rechten Winkel zur Pedal
druckrichtung steht, wirkt der Kraftfluß zusammen und im
gleichen Moment mit dem Kraftfluß des ständig vorhandenen Hebels
am Reibrad (RR) über das Vorgelege (Vg) und Kegelzahnrad (m, l)
mittels Kette (SS) und (SS′) auf das Drehmoment der Rotoren (e)
und (r) bzw. der Luftschraube (e) ein. Sobald aber der verlängerte
Kurbelhebel (b, b′, b, b′′, b, b′′′) den wirksamen Bereich im
rechten Winkel zur Pedaldruckrichtung verlassen hat, wirkt der
Kraftfluß des ständig vorhandenen Hebels am Reibrad (RR) oder
auch Zahnrad (RR) nur noch alleine und weiterhin auf das Dreh
moment der angetriebenen Rotoren bei Hubschraubern bzw. der Luft
schraube bei einem Segelflugzeug von Trethub zu Trethub ein.
Der Radiusdurchmesser des Reib- oder Zahnrades (RR) von der
Eingriffsfläche an bis hin zur Nabenmitte als ständig wirksamer
Hebel entspricht stets die ganze Verlängerung des Hebels (b, b′,
b, b′′, b, b′′′) in seinem Radiusdurchmesser, nämlich
von der Achse (j) bis hin zum Drehpunkt am Ende des
Auslegers (b, b′′′) bei der dort angelenkten Pedalkurbel
stütze (c) im rechten Winkel zur Pedaldruckrichtung.
Über die Kette (SS) wird ein ebenfalls mit 52 Zähnen versehenes
Zahnrad (i′′′) am Vorgelege (Vg) angetrieben, das auf der
rumpffesten Achse (Vg′) drehgelagert befestigt ist. Auf der
rumpffesten Achse (Vg′) läuft auch das drehgelagerte kleinere
Antriebszahnrad (i′′′′) mit beispielsweise 39 Zähnen, das mit
dem Antriebszahnrad (i′′′) fest verbunden ist und über die
Kette (SS′) ein beispielsweise 13zähniges Zahnradritzel (l)
mit verbundenem Kegelzahnrad (m), die Rotorwelle (d) mit
Rotorblätter (e) im Übersetzungsverhältnis von hierbei 1 : 3
antreibt. Wenn der Pilot pro Minute beispielsweise nur 30 Trethübe
macht, was mühelos zu bewältigen ist, dann umdrehen sich beide
Rotoren 90 × in der Minute, eine Tretleistung, die zum Abheben
und Fliegen des erfinder. Tandemhubschraubers in Anbetracht der
herausgestellten erfinder. Vorteile voll und ganz ausreicht.
Über einen achtförmigen Treibriemen (Br) oder auch einer mit
Kegelzahnrad verbundenen Kardanwelle bekannter Art treibt der
Hauptrotor (d, e) den Heckrotor (r) mit gleicher Umdrehungs
geschwindigkeit gegenläufig an. Bei dem erfinderischen Segelflug
zeug wird dagegen das Übersetzungsverhältnis wesentlich höher,
so bei 1 : 8 bis 1 : 10 liegen, d. h. 240-300 UpM betragen, bei
einer Luftschraube größeren Durchmessers. Gemäß eines bekannten
Fahrradantriebs mit mehreren Antriebskettenrädern und Ritzeln
unterschiedlicher Größen bzw. Zähneanzahl einschließlich Schalt
werk und Kettenumwerfer kann auch die Rotor- bzw. Propellerwelle
mit mehreren Ritzeln und das Vorgelege (Vg)
mit mehreren, über einen am Haltegriff (ha) angeordneten
Schalthebel und Bowdenzug gangwählbaren Antriebsketten
rädern (ih) unterschiedliche Größen und Zähneanzahl
aufweisen und mit den Antriebskettenrädern (i′′′) und
(i′′′′) fest verbunden sind.
Bei Erreichen größerer Höhen, so etwa bei dem erfinder.
Segelflugzeug muß der Pilot (a) dann nicht mehr pedalieren,
um die Luftschraube (e) in Umdrehung zu bringen, sondern
er kann unter Ausnützung der Thermik bei Stillstand der
Luftschraube (e) dahinsegeln. Die Tragwerke sind mit (Tr)
gekennzeichnet. Währenddessen das Segelflugzeug im vorderen
Rumpfbereich ein kleineres Tragwerk (Tr) aufweist, weist es
im hinteren Rumpfbereich das Haupttragwerk (Tr) auf.
Vorzugsweise befindet sich das Seitenleitwerk (Lt) unterhalb
und ganz am Ende des Rumpfes (Ru). Die Kunststoffhaube ist
mit (hu) und das Fahrwerk mit (Fw) gekennzeichnet.
Bei einem zweisitzigen muskelkraftgetriebenen Segelflugzeug
gemäß der Fig. III und IIIa pedaliert der zweite hintere
Pilot (a′) über die verlängerten Pedalhubstangen (Ph′),
deren vordere Enden auf der Pedalachse (x′) angelenkt sind,
im ebenfalls verlängerten Pilotenrahmen (Ru′), so beispiels
weise auch bei dem ausgeführten Tandemhubschrauber, kräftig mit.
Hierbei sind bei den zweiten Pedalen (x′′′) ebenso Rollen (30′)
angeordnet, die in einem eigenen Schienenkasten (31′) die
Pedale (x′′′) geradbahnig hin- und herführen. Bei noch weiterer
Verlängerung der Pedalhubstangen (Ph′) sowie Pilotenrahmen (Ru′)
könnte das Segelflugzeug beispielsweise auch mehrsitzig (v′)
ausgeführt sein.
Claims (14)
1. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine Tretkur
beleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und Luftschraube
nach Patent DE 22 50 253.0-22 sowie DE 27 10 937 C2,
dadurch gekennzeichnet, daß an den das Antriebsdrehmoment
auf den Hauptrotor (e) und Heckrotor (r) bzw. der
Luftschraube (e) bei einem Segelflugzeug im rechten Winkel
zur Pedaldruckrichtung kurzfristig übertragenden und sich
automatisch verlängernden Kurbelarmen (b, b′) einschließlich
deren rumpffeste Pleuelschienen (PS), zwei auf dem Kurbel
umfang um 180° gegeneinander versetzt angeordnete, sich in
den vorderen Bereich des Rumpfgestells (t) erstreckende
Pedalkurbelstützen (c) angelenkt sind, deren äußere unteren
Enden über Führungsrollen (30) in je einem in der Waagerech
ten mit dem Rumpf (t) befestigten Schienenkasten (31)
und zugleich um den jeweiligen Mittelpunkt der auf die Pedal
kurbelstützen (c) befestigten Pedalachsen (x′) schwenkbar
hin- und herlaufen, wobei parallel mit den Pedalkurbel
stützen (c) zwei an den das weitere Antriebsdrehmoment
auf den Rotoren (e, r) beim Tandemhubschrauber bzw.
Luftschraube (e) bei einem Segelflugzeug auf Rollen (RL)
lineargeführten und im rechten Winkel zur Pedaldruckrichtung
langfristig übertragenden, als Reib- oder Zahnstangen wirkende
Pedalhubstangen (Ph) angeordnet sind, deren äußere unteren
Enden ebenso auf die Pedalachsen (x′) der Pedale (x)
drehbeweglich angelenkt sind und zusammen mit den Pedalkurbel
stützen (c) im Schienenkasten (31) linear hin- und her
laufen, wobei je eine Pedalhubstange (Ph) in ihrem vorderen
Bereich auf je ein mit einem Freilauf versehenes rumpfgelager
tes und luftaufpumpbares Reibrad (RR) mit achs
gelagertem Antriebszahnkranz (i) eingreift, wobei der
Zahnkranz (i) des Reibrades (RR) über eine Kette (o)
mit einem auf die Achse (j) der Tretkurbel (b, b′)
angeordneten Zwillingskettenrad (i′) gleichen Umfangs verbunden
ist und der weitere Kraftfluß auf die Tretkurbel (b, b′) im
unwirksamen Bereich geht, wobei ferner beide über einen acht
förmigen Treibriemen (Br) oder einer bekannten Kardanwelle
mit Kegelzahnradgetriebe miteinander verbundene Rotorwellen (d, r)
bzw. Rotorblätter (e) bei einem Tandemhubschrauber wechsel
seitig und gegenläufig angetrieben werden und wobei der Antrieb
der Luftschraube (e) bei einem Segelflugzeug sowie des
Hauptrotors (e) über ein Kegelzahnrad (m) erfolgt.
2. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bereich des vorderen freien Endes der Pedalhubstangen (Ph)
auch als Zahnstangen ausgebildet sein kann und auf ein mit einem
Freilauf versehenen Antriebszahnrad (RR) mit achsgelagertem
Kettenrad (i) eingreift und es hin- und hergehend antreibt,
wobei das Zahnrad (RR) aus dem Teilumfang seines Radius gemäß
des zurückgelegten hin- und hergehenden Weges gebildet wird.
3. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Reib- oder Zahnrad (RR) mit freilaufgelagerten Antriebszahn
rad (i) sowohl vor als auch hinter der Kurbel (b, b′)
angeordnet sein kann.
4. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Umfang des Reib- oder Zahnrades (RR) der der
lichtesten Weite des sich verlängerten Kurbelarmes (b, b′)
im rechten Winkel zur Pedaldruckrichtung bei der Kurbel (b, b′)
entspricht.
5. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die als Reibstange ausgebildete Pedalhubstange (Ph)
in ihrem vorderen Bereich mit einer festaufgebrachten
Reibschicht bekannter Art versehen ist.
6. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl der Antriebszahnkranz (i) des Reib- oder Zahnra
des (RR), die Zwillingskettenräder (i′, i′′) der Kurbel
(b, b′) als auch das Kettenrad (i′′′) am Vorgelege (Vg)
gemeinsam die gleiche Umfangsgröße aufweisen.
7. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die eigentlichen Kurbelarme (b, b′) bei der Kurbel (b, b′)
auf ihrer Achsseite (2) verlängert ausgebildet sind, auf
deren Enden längsverschiebbare Fliehgewichte als Schwung
masse (7′) angeordnet sind.
8. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Kegelzahnradgetriebe (m) bei der Rotor-
bzw. Propellerwelle (d) und der Kurbel (b, b′) ein
Vorgelege (Vg) angeordnet ist, auf dessen Achse mehrere
Kettenräder (ih) unterschiedlicher Größen angeordnet
sein können.
9. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kegelzahnrad (m) an der Rotor- bzw. Propeller
welle (d) mit mehreren Ritzeln (L) unterschiedlicher
Größen ausgebildet ist, wobei das die Rotor- bzw. Propeller
welle (d) antreibende Kegelzahnrad (m, L) über die
Kette (SS, SS′) und bekannten Fahrradschaltwerk einschließlich
Bowdenzug und Gangschalter am Haltegriff (ha) angeordnet ist.
10. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kettenrad (i′′′) mit dem Zwillingskettenrad (i′′)
gleicher Umfangsgröße über die Zugkette (SS) und Zugkette (SS′)
verbunden ist.
11. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
über die verlängerte und mit der Pedalachse (x′) drehbeweglich
verbundenen Pedalhubstangen (Ph) zu Seiten des Piloten (a)
die Luftfahrgeräte bei Verlängerung des Rumpfgestells (t)
und bei mehreren Sitzanordnungen (v), mehrsitzig sein können.
12. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der gesamte Antrieb aus Aluminium, Titan und oder einem
Duroplastkunststoff mit eingebetteten Glas- oder Kohlenstoffasern
besteht.
13. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pedalkurbelstützen (c) und Pedalhubstangen (Ph)
vorzugsweise ein rechteckiges Profil im Querschnitt aufweisen.
14. Tandemhubschrauber und Segelflugzeug mit über eine
Tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen Rotoren und
Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Antriebssystem auch ein- oder mehrsitzige
Hubschrauber anderer Bauart betrieben werden können, so etwa
mit koaxial angeordneten Rotoren, ineinander kämmenden Rotoren,
Hauptrotor mit Ausgleichsheckrotor, sowie Tragschrauber und
Kombinationshubschrauber.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904026089 DE4026089A1 (de) | 1990-08-17 | 1990-08-17 | Tandemhubschrauber und segelflugzeug mit ueber eine tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen rotoren und luftschraube |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904026089 DE4026089A1 (de) | 1990-08-17 | 1990-08-17 | Tandemhubschrauber und segelflugzeug mit ueber eine tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen rotoren und luftschraube |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4026089A1 true DE4026089A1 (de) | 1991-01-24 |
Family
ID=6412434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904026089 Withdrawn DE4026089A1 (de) | 1990-08-17 | 1990-08-17 | Tandemhubschrauber und segelflugzeug mit ueber eine tretkurbeleinrichtung muskelkraftgetriebenen rotoren und luftschraube |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4026089A1 (de) |
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