DE4025530A1 - Spannvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung zum Fest
spannen von Werkstücken auf einer Unterlage gemäß Ober
begriff des Hauptanspruches.
Eine Spannvorrichtung dieser Art ist nach dem DE-GM
78 06 055 bekannt. Spannvorrichtungen dienen insbeson
dere zum Festspannen von zu bearbeitenden Werkstücken
auf Werktischen oder besonders ausgebildeten Werkstück
gestellen, insbesondere bei der Serienfertigung. Diese
Spannvorrichtungen erfüllen hinsichtlich ihrer Betäti
gung und Spannfunktion die an sie zu stellenden Forde
rungen einer einwandfreien und dauerhaften Fixierung
des Werkstückes auf ihrer Unterlage. Diese einwandfreie
Funktion kann allerdings dann beeinträchtigt werden,
wenn am betreffenden Werkstück spanabhebende Bearbei
tungen vorzunehmen sind, wobei durchaus der Fall ein
treten kann, daß Bearbeitungsspäne in die Verstellme
chanik derartiger Spannvorrichtungen geraten. Wenn da
bei feine Späne zwischen die Gelenkglieder gelangen,
kann dies zum Verklemmen der Gelenkglieder oder im
krassen Fall sogar zur Beschädigung der betreffenden
Spannvorrichtung führen, so daß diese ausgetauscht wer
den muß. Die Möglichkeit, daß Späne in die Betätigungs
mechanik derartiger Spannvorrichtungen geraten können
ist dadurch gegeben, daß diese zwischen den Gabelteilen
eines Spannkopfes der Vorrichtung gelagert ist, und der
Spalt zwischen den Gabelteilen völlig freiliegt, was
auch notwendig ist, da der Stellweg des Spannhebels von
seiner Spannstellung bis zur Rückstellposition frei
sein muß, um die Schwenkbewegung des Spannarmes über
haupt bewirken zu können. Aus diesem Grunde ist nach
dem eingangs genannten DE-GM 78 06 055 bereits vorge
schlagen worden, im Bereich des herausragenden Spannar
mes zwischen den Seitenflanken eine elastische, mit dem
Spannhebel hochbiegbare Abdeckung anzuordnen. Da die
Öffnungswinkel der Spannhebel mindestens 90° betragen,
in der Regel aber noch wesentlich größer sind (bis zu
120°), ist dieses Abdeckelement extremen Wechselbela
stungen ausgesetzt, die entweder zum baldigen Bruch
führen, oder das Abdeckelement trotz seiner Elastizität
derart bleibend verformen, daß es in Spannstellung des
Spannarmes seine Abdeckfunktion nicht mehr einwandfrei
erfüllt. Vermutlich aus diesem Grunde ist deshalb nach
der FR-PS 25 50 115 eine vollständige Abkapselung im
Kopfbereich solcher Spannvorrichtungen vorgeschlagen
worden, die jedoch nur dadurch ermöglicht ist, daß der
Spannhebel auf einem seitlich aus dem Kopfstück heraus
ragenden Gelenkzapfen sitzt, d. h., man mußte hierbei
auf die günstigere Doppellagerung beidseitig neben dem
Spannarm verzichten. Gleiches gilt für eine Spannvor
richtung nach der FR-PS 24 27 179. Nach dem gleichen
Prinzip wie die Spannvorrichtung gemäß DE-GM 78 06 055
sind Spannvorrichtungen gemäß DE-GM 89 08 289.3 gestal
tet, wobei jedoch das Abdeckelement in sich gelenkig
ausgebildet und/oder am Kopfstück gelenkig gelagert
ist. Übersehen ist dabei, daß beim Zurückschwenken, Zu
sammenfalten oder Zusammenbiegen des Abdeckelementes
seitliche Zugänge zum Raum unter dem Abdeckelement ent
stehen, in den also dadurch ohne weiteres Späne od.
dgl. eindringen können. Eine wesentlich bessere Lösung
stellt dazu eine Spannvorrichtung nach der DE-PS
36 02 738 dar, bei der der zu schützende Innenraum mit
einem vom Spannhebel ausziehbaren Rollo aus geeignetem
Material abgedeckt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spann
vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend zu
verbessern, daß unter Beibehaltung der beidseitigen
Doppellagerung des Gelenkzapfens für den Spannarm, ohne
elastisches Material für das Abdeckelement verwenden zu
müssen, eine sichere Abdeckung erreichbar sein soll.
Diese Aufgabe ist mit einer Spannvorrichtung der ein
gangs genannten Art nach der Erfindung durch die im
Kennzeichen des Patentanspruches 1 angeführten Merkmale
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich nach
den Unteransprüchen.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung stellt also das Ab
deckelement im Prinzip einen Schieber dar, der einfach
den Bewegungen des Spannarmes folgt, was dadurch be
wirkt wird, daß dieser in geeigneter Wirkverbindung mit
dem Spannarm steht. Wesentlich ist dabei einerseits die
Kreisbogenform des Deckelementes und zum anderen das
Merkmal, daß dieser kreisbogenförmige Schieber um die
Schwenkachse des Spannarmes bewegbar ist, da diese
Schwenkachse der einzig stationäre Ort für den Spannarm
am Kopfstück der Spannvorrichtung ist. Aufgrund dieser
Ausbildung und Zuordnung des Abdeckelementes zum Spann
kopf wird trotz ständiger Schließ- und Öffnungsvorgänge
die Elastizität des Materials des Abdeckelementes in
keiner Weise in Anspruch genommen.
Abgesehen davon, daß man das Abdeckelement bezüglich
seiner Kreisbogenführung um die stationäre Achse des
Spannarmes auch auf andere Weise sicherstellen kann
(beidseitig abgewinkelte und die Achse mit Lageraugen
umfassende Führungsfahnen), wird jedoch eine Ausbildung
bezüglich der Abdeckelementführung derart bevorzugt,
daß an den Innenflanken der Gabelteile des Kopfstückes
Führungsnuten angeordnet sind, in die die Ränder des
Kreisbogenstückes eingreifen, das dann bei dieser Aus
führungsform praktisch nur im Spalt zwischen den beiden
Gabelteilen bewegt wird. Es ist aber auch möglich, den
betroffenen Bereich des Kopfstückes bzw. der Gabelteile
selbst entsprechend an die Kreisbogenform anzupassen,
d. h., das Kreisbogenstück liegt dann auf den kreisbo
genförmigen Enden des Kopfstückes auf bzw. wird auf
diesen verschoben.
Was die Wirkverbindung des Abdeckelementes mit dem
Spannarm betrifft, so könnte dieses mit seinem spann
armseitigen Ende unmittelbar und in geeigneter Weise
direkt mit dem Spannarm gekoppelt sein, was aber beson
dere und noch zu erläuternde Maßnahmen am Abdeckelement
verlangt. Diesbezüglich besteht aber eine vorteilhafte
und bevorzugte Weiterbildung darin, daß am achsnahen
Teil des Spannarmes ein Mitnehmerfortsatz angeordnet
und das Kreisbogenstück an beiden Enden mit Schleppfah
nen für den zwischen den Fahnen beweglichen Mitnehmer
fortsatz versehen ist. Bei dieser Ausbildung drückt
also der nicht unmittelbar mit dem Abdeckelement gekop
pelte Spannarm beim Rückschwenken in Öffnungsstellung
das Abdeckelement einfach zurück und zwar erst dann,
wenn der Spannarm schon weitgehend seine Rück
stellbewegung vollzogen hat. Damit das Abdeckelement
bei Bewegung des Spannarmes in Spannstellung auch das
Abdeckelement wieder in seine der Spannstellung ent
sprechende Position zurückgestellt wird, ist das spann
armseitige Ende des Abdeckelementes ebenfalls mit einer
Schleppfahne versehen, die dann einfach vom in Spann
stellung gehenden Spannarm bzw. dessen Mitnehmerfort
satz mitgezogen wird. Möglich ist aber auch, was noch
näher erläutert wird, das Abdeckelement durch eine Fe
der in geeigneter Anordnung ständig gegen den Spannarm
gedrückt zu halten.
Um das Abdeckelement bzw. die Länge des Kreisbogens so
kurz wie möglich halten zu können (es darf bei Rück
stellposition nicht mit dem Betätigungsglied - Kolben
stange des Betätigungszylinders - kollidieren), ist der
Spalt zwischen den Gabelteilen auf der spannarmfernen
Seite bis zum dort bei Spannstellung befindlichen Ende
des Kreisbogenstückes geschlossen ausgebildet. Diese
Verschlußwand kann dabei innenseitig zweckmäßig der
Kreisbogenkontur des Abdeckelementes angepaßt sein.
Da es bei derartigen Spannvorrichtungen um eine mög
lichst komplette Abdeckung des Innenraumes im Kopfstück
geht, besteht eine vorteilhafte Weiterbildung ferner
darin, daß der Spalt zwischen den Gabelteilen auf der
Spannarmseite bis zum Gelenkfortsatz des Spannarmes ge
schlossen und der dem Ende dieser Verschlußwand benach
barte Bereich des Gelenkfortsatzes in Form eines Kreis
bogens ausgebildet ist, welcher Kreisbogen dabei eben
falls die Schwenkachse des Spannarmes zum Mittelpunkt
hat. Wie noch näher zu erläutern sein wird, ergibt sich
dadurch auch zur Spannarmseite des Kopfstückes hin eine
vollkommene Abdeckung des Innenraumes zwischen den Ga
belteilen des Kopfstück. Eine Alternative der Ausbil
dung des Abdeckelementes besteht darin, daß das Kreis
bogenstück auch aus mindestens zwei relativ zueinander
verschieblichen, miteinander wirkverbundenen Teilen ge
bildet ist und diese in Führungsnuten der Gabelteile
geführt sind.
Die erfindungsgemäße Spannvorrichtung wird nachfolgend
anhand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungs
beispielen näher erläutert.
Es zeigt schematisch
Fig. 1 die bevorzugte Ausführungsform der Spannvor
richtung in Schließstellung und in Seitenan
sicht;
Fig. 2 die Spannvorrichtung gemäß Fig. 1 in Öffnungs
stellung;
Fig. 3 die Spannvorrichtung gemäß Fig. 2 von der
Spannarmseite her gesehen;
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Spannvor
richtung;
Fig. 5 eine besondere Ausführungsform des Kopfstückes
und des Abdeckelementes;
Fig. 6 die alternative Ausführungsform des Abdeck
elementes und
Fig. 7, 8 perspektivisch weitere Ausführungsformen des
Abdeckelementes.
Wie aus den Fig. 1, 2 ersichtlich, besteht die Spann
vorrichtung aus einem gabelartig ausgebildeten Kopf
stück 1, zwischen dessen Gabelteilen 2 der um eine
Achse 3 schwenkbare Spannarm 4 und die diesen schwen
kenden Gelenk- und Betätigungsglieder 5, 6 (Zwischen
glied 5 und Kolbenstange 6) gelagert sind, wobei der
Raum zwischen den Gabelteilen 2 im Bereich des oberen
Kopfstückes 1 mit einem Abdeckelement 7 abgedeckt ist.
Wesentlich für eine solche Spannvorrichtung ist nun,
daß das Abdeckelement 7 in Form eines Kreisbogenstückes
8 ausgebildet ist, dessen Mittelpunkt M in der
Schwenkachse 3 des Spannarmes liegt. Das um den Mittel
punkt M schwenkbare Kreisbogenstück 8 ist bei dieser
Ausführungsform im Spalt 9 (Fig. 3) zwischen den Gabel
teilen 2 des Kopfstückes 1 geführt. Die Länge des
Kreisbogenstückes 8 ist so bemessen, daß mindestens die
beiden Gelenke 10, 11 des Gelenkgliedes 11 überdeckt
sind. Um das Abdeckelement 7 bzw. das Kreisbogenstück 8
durch den Spannarm 4 entsprechend bewegen zu können,
ist das Kreisbogenstück mit seinem spannarmseitigen
Ende 12 in Wirkverbindung mit dem achsnahen Teil 4′ des
Spannarmes 4 in Wirkverbindung bringbar bzw. mit diesem
in Wirkverbindung stehend ausgebildet. Dargestellt ist
dabei in den Fig. 1 die Ausführungsform, bei der das
Abdeckelement 7 in Wirkverbindung mit dem Spannarm
bringbar ist, d. h., das Kreisbogenstück 8 ist nicht un
mittelbar mit dem Spannarm 4 gekoppelt, sondern am
achsnahen Teil 4′ des Spannarmes 4 ist ein Mitnehmer
fortsatz 14 vorgesehen und das Kreisbogenstück 8 weist
an beiden Enden 12, 12′ Schleppfahnen 15 für den zwi
schen den Fahnen 15 beweglichen Mitnehmerfortsatz 14
auf. Die spannarmferne Schleppfahne 15 ist dabei noch
nicht einmal zwingend notwendig, da das Abdeckelement 7
sowieso beim Rückschwenken des Spannarmes 4 in die
Öffnungsstellung gemäß Fig. 2 zurückgedrückt wird. Not
wendig ist aber die Schleppfahne 15 auf der spannarmna
hen Seite, da durch diese beim Schwenken des Spannarmes
4 in die Spannstellung das Kreisbogenstück 8 wieder mit
in die Stellung gemäß Fig. 1 zurückgezogen werden muß.
Gemäß Fig. 4 ist es aber auch möglich, die Rückstellung
des Abdeckelementes 8 in Spannstellung durch eine Feder
21 zu bewirken, die das Ende 8′′ des Abdeckelementes 8
ständig gegen den Spannarm 4 gedrückt hält. Fig. 4 ver
deutlicht dabei gleichzeitig die Möglichkeit der Anpas
sung des Kopfstückes 1 an die Kreisbogenform des Ab
deckelementes, das dann nicht mehr im Spalt 9 bewegt
wird, sondern über die kreisbogenförmigen Endflächen
der Gabelteile 2, die dann die Führungen 13 bilden. Wie
aus Fig. 5 ersichtlich, kann sich dabei die kreisbogen
förmige Anpassung des Kopfstückes 1 bzw. der Gabelteile
2 nur auf spaltseitige Ränder beschränken, die die Füh
rungen 13 bilden und die im Bereich 22 in Führungsnuten
13′ übergehen.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1-3
wird die Kreisbogenführung des Kreisbogenstückes durch
an den Innenflanken 2′ der Gabelteile 2 des Kopfstückes
1 angeordnete Führungsnuten 13′ gewährleistet, in die
die Ränder des Kreisbogenstückes 8 eingreifen. Da das
Kreisbogenstück 8 in Rücksicht auf eine Kollisionsver
meidung mit der Kolbenstange 6 nicht beliebig lang ge
halten werden kann, andererseits aber für eine mög
lichst komplette Abdeckung des Innenraumes im Kopfstück
1 gesorgt werden soll, ist der Spalt 9 zwischen den Ga
belteilen 2 auf der spannarmfernen Seite 16 bis zum
dort bei Spannstellung befindlichen Ende 12′ des Kreis
bogenstückes 8 geschlossen ausgebildet. Die Form der
dies gewährleistenden Verschlußwand ist dabei im oberen
Bereich der Kreisbogenform des Kreisbogenstückes 8 an
gepaßt und erstreckt sich unmittelbar neben den Füh
rungsnuten 13′.
Um auch auf der anderen, also der Spannarmseite 16′ des
Kopfstückes 1 den lnnenraum zwischen den Gabelteilen 2
möglichst komplett verschließen zu können, ist vorteil
haft der Spalt 9 zwischen den Gabelteilen 2 auf der
Spannarmseite 16′ bis zum Gelenkfortsatz 17 des Spann
armes 4 geschlossen und der dem Ende 18′ dieser Ver
schlußwand 18 benachbarte Bereich des Gelenkfortsatzes
17 in Form eines Kreisbogens 19 ausgebildet, der eben
falls den Mittelpunkt M der Achse 3 zum Zentrum hat.
Dieser Kreisbogen 19 streicht also bei Bewegung des
Spannarmes 4 unmittelbar am oberen Ende 18′ der Ver
schlußwand vorbei, wobei selbstverständlich ein mög
lichst geringes Spiel vorgesehen wird.
Nach dem gleichen Schließprinzip funktioniert auch die
alternative Ausführungsform nach Fig. 6, die sich von
der vorbeschriebenen nur dadurch unterscheidet, daß das
Kreisbogenstück 8 mindestens aus zwei relativ zueinan
der verschieblichen, miteinander wirkverbundenen Teilen
8′ gebildet ist, die in Führungsnuten 13′ der Gabel
teile 2 geführt sind.
Eine weitere Ausführungsform des Abdeckelementes 8 ist
in Fig. 7 perspektivisch dargestellt, die Nutführungen
an den Gabelteilen 2 entbehrlich macht. Das dabei wie
dargestellt ausgebildete Abdeckelement 8 sitzt mit sei
nen Öffnungen 23 mit auf der Schwenkachse 3. Sofern das
Kopfstück 1 im Sinne der Fig. 5 gestaltet ist, kann die
eigentliche Spaltabdeckfläche F, wie gestrichelt darge
stellt, über die seitlichen Führungsstege 24 hinausra
gen und sich damit auf die kreisbogenförmigen Gabel
teile bzw. auf die Führungen 13 auflegen. Die Öffnungen
23 können mit entsprechenden Ausnehmungen 25 versehen
werden und der Spannarm mit kleinen Seitenzapfen (nicht
dargestellt), die in diese Ausnehmungen 25 eingreifen
und die das ganze Abdeckelement 8 sinngemäß mit ver
stellen. Eine Direktankopplung des spannarmseitigen En
des 8′′ an den Spannarm 4 ist dann möglich, wenn man das
Abdeckelement 8 im Sinne der Fig. 8 am spannarmfernen
Ende gabelartig ausbildet, wobei die Gabelstücke, wie
in Fig. 2 gestrichelt angedeutet und in dieser Öff
nungsstellung an der Kolbenstange 6 vorbeigreifen.
Claims (10)
1. Spannvorrichtung, bestehend aus einem gabelartig
ausgebildeten Kopfstück (1), zwischen dessen Ga
belteilen (2) der um eine Achse (3) schwenkbare
Spannarm (4) und die diesen schwenkenden Gelenk-
und Betätigungsglieder (5, 6) gelagert sind, wobei
der Raum zwischen den Gabelteilen (2) im Bereich
des oberen Kopfstückes (1) mit einem Abdeckelement
(7) abgedeckt ist, das mindestens die beiden Ge
lenke (10, 11) des Gelenkgliedes (5) überdeckt und
das mit dem achsnahen Teil (4′) des Spannarmes (4)
in Wirkverbindung steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdeckelement (7) in Form eines Kreisbo
genstückes (8) ausgebildet ist, dessen Mittelpunkt
(M) in der Schwenkachse (3) des Spannarmes (4)
liegt und das an den Gabelteilen (2) des Kopf
stückes (1) in oder auf angepaßt kreisbogenförmi
gen Führungen (13) geführt ist.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kreisbogenstück (8) innerhalb des Spaltes
(9) zwischen den Gabelteilen (2) des Kopfstückes
(1) angeordnet ist.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gabelteile (2) des Kopfstückes (1) im Füh
rungsbereich für das Abdeckelement (7) mindestens
spaltseitig eine der Kreisbogenform des Abdeckele
mentes (7) angepaßte Form aufweisen, an welche
Kreisbogenführungen (13) der Gabelteile (2) sich zu
den Innenflanken (2′) der Gabelteile (2) offene
kreisbogenförmige Nutführungen (13′) anschließen.
4. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdeckelement (7) unter Spannung einer Fe
der (21) mit seinem spannarmseitigen Ende (8′′) ge
gen den achsnahen Teil (4′) des Spannarmes (4) ge
halten ist.
5. Spannvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Innenflanken (2′) der Gabelteile (2)
des Kopfstückes (1) Führungsnuten (13) angeordnet
sind, in die die Ränder des Kreisbogenstückes (8)
eingreifen.
6. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß am achsnahen Teil (4′) des Spannarmes (4) ein
Mitnehmerfortsatz (14) angeordnet und das Kreisbo
genstück (8) an beiden Enden (12, 12′) mit
Schleppfahnen (15) für den zwischen den Fahnen
(15) beweglichen Mitnehmerfortsatz (14) versehen
ist.
7. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Spalt (9) zwischen den Gabelteilen (2) auf
der spannarmfernen Seite (16) vom unteren Ende
(9′) aus bis zum dort bei Spannstellung befindli
chen Ende (12′) des Kreisbogenstückes (8) ge
schlossen ausgebildet ist.
8. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kreisbogenstück (8) mindestens aus zwei
relativ zueinander verschieblichen, miteinander
wirkverbundenen Teilen (8′) gebildet ist und diese
in Führungsnuten (13′) der Gabelteile (2) geführt
sind (Fig. 4).
9. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Spalt (9) zwischen den Gabelteilen (2) auf
der Spannarmseite (16′) bis zum Gelenkfortsatz
(17) des Spannarmes (4) geschlossen und der dem
Ende (18′) dieser Verschlußwand (18) benachbarte
Bereich des Gelenkfortsatzes (4′) in Form eines
Kreisbogens (19) ausgebildet ist.
10. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das kreisbogenförmig ausgebildete Abdeckele
ment (7) mit an der Achse (3) des Spannarmes (4)
gelagerten Führungsstegen (24) versehen ist.
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| Publication number | Publication date |
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| ES2050926T3 (es) | 1994-06-01 |
| DE59004921D1 (de) | 1994-04-14 |
| EP0436883A1 (de) | 1991-07-17 |
| EP0436883B1 (de) | 1994-03-09 |
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|---|---|---|---|
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