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DE4024284A1 - Einrichtung zur versorgung von verpackungsmaschinen mit verpackungsmaterial - Google Patents

Einrichtung zur versorgung von verpackungsmaschinen mit verpackungsmaterial

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Publication number
DE4024284A1
DE4024284A1 DE4024284A DE4024284A DE4024284A1 DE 4024284 A1 DE4024284 A1 DE 4024284A1 DE 4024284 A DE4024284 A DE 4024284A DE 4024284 A DE4024284 A DE 4024284A DE 4024284 A1 DE4024284 A1 DE 4024284A1
Authority
DE
Germany
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bobbin
bobbins
conveyor
pin
working
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4024284A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Focke
Wolfgang Oertel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Focke and Co GmbH and Co KG
Original Assignee
Focke and Co GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Focke and Co GmbH and Co KG filed Critical Focke and Co GmbH and Co KG
Priority to DE4024284A priority Critical patent/DE4024284A1/de
Priority to CA002044964A priority patent/CA2044964C/en
Priority to DE59104582T priority patent/DE59104582D1/de
Priority to EP91110615A priority patent/EP0469298B1/de
Priority to US07/722,827 priority patent/US5205505A/en
Priority to JP19349391A priority patent/JP3380565B2/ja
Priority to BR919103266A priority patent/BR9103266A/pt
Publication of DE4024284A1 publication Critical patent/DE4024284A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/10Changing the web roll in unwinding mechanisms or in connection with unwinding operations
    • B65H19/12Lifting, transporting, or inserting the web roll; Removing empty core
    • B65H19/123Lifting, transporting, or inserting the web roll; Removing empty core with cantilever supporting arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B41/00Supplying or feeding container-forming sheets or wrapping material
    • B65B41/12Feeding webs from rolls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/41Winding, unwinding
    • B65H2301/417Handling or changing web rolls
    • B65H2301/4171Handling web roll
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    • B65H2301/41722Handling web roll by circumferential portion, e.g. rolling on circumference by acting on outer surface, e.g. gripping or clamping
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Manipulator (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Versorgung von Verpackungsmaschinen mit Verpackungsmaterial, welches als gewickelte Materialbahnen (Bobinen) zur Verfügung gestellt wird, wobei der Verpackungsmaschine mindestens ein Bobinen- Speicher zugeordnet ist, dem die Bobinen nacheinander ent­ nehmbar und einem Arbeitszapfen zuführbar sind.
Die Versorgung von Verpackungsmaschinen und anderen, ver­ gleichbaren Verbrauchseinrichtungen für gewickeltes, bahn­ förmiges Material ist ein besonderes Problem der Ver­ packungstechnik. Durch die hoch entwickelte Leistungsfähig­ keit der Verpackungsmaschinen ist der Verbrauch an Ver­ packungsmaterial beträchtlich. Die gewickelten Bobinen aus Stanniol, Papier und Kunststoffolie haben ein be­ trächtliches Eigengewicht aufgrund der Abmessungen. Dadurch ist die manuelle Handhabung erschwert. Die Entwicklung geht deshalb dahin, im Bereich der Verpackungsmaschinen einen ausreichenden Vorrat an Verpackungsmaterial zu unterhalten und darüber hinaus die Handhabung der Bobinen mit geringstem manuellen Einsatz sicherzustellen.
Es ist üblich, die Bobinen zum Abziehen der Materialbahn auf einem drehbaren Arbeitszapfen zu lagern. Die Material­ bahn aus Verpackungsmaterial wird von der drehenden Bobine abgezogen und zu Zuschnitten für die einzelnen Packungen verarbeitet.
Bei einer bekannten Vorrichtung (EP-A-2 96 356) sind zwei Arbeitszapfen auf einem gemeinsamen, schwenkbaren Tragarm angeordnet. Jeweils einer der Arbeitszapfen befindet sich in Arbeitsposition bei ablaufender Materialbahn, während der andere in einer Beschickungsstation mit einer neuen Bobine versorgt werden kann. Der Tragarm ist um 180° schwenkbar, um die Arbeitszapfen zwischen Arbeitsstellung und Beschickungsstellung zu bewegen. Die Bobinen werden bei diesem bekannten Vorschlag einem Bobinen-Speicher nachein­ ander entnommen und durch einen Förderzapfen den Arbeits­ zapfen zugeführt. Bei axialer Ausrichtung von Arbeits­ zapfen und Förderzapfen erfolgt die Übergabe.
Diese bekannte Einrichtung führt noch nicht zu einer maximalen Leistung bei der Versorgung der Verarbeitungs­ stationen einer Verpackungsmaschine mit gewickeltem Ver­ packungsmaterial.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Ein­ richtung für die Versorgung von Verpackungsmaschinen mit bahnförmigem, gewickeltem Verpackungsmaterial vorzu­ schlagen, mit der das Verpackungsmaterial mit hoher Leistung und ohne manuellen Einsatz der Verbrauchsstelle, insbesondere den Arbeitszapfen zuführbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Ein­ richtung dadurch gekennzeichnet, daß der Bobinen-Speicher oberhalb des Arbeitszapfens, insbesondere oberhalb der Ver­ packungsmaschine angeordnet ist und daß die Bobinen durch einen Vertikalförderer aus dem Bereich des Bobinenspeichers dem Arbeitszapfen zuführbar sind.
Durch den erfindungsgemäßen Vertikalförderer im Bereich der Verpackungsmaschine können die Bobinen aus einem oberen Zu­ förderbereich bzw. einem oberen Speicher zu einer im unteren Bereich der Verpackungsmaschine angeordneten Ver­ brauchsstation gefördert werden. Lagerung und Verbrauch des Verpackungsmaterials sind dadurch maschinengerecht.
Besonders vorteilhaft ist die Erfindung bei der Ver­ arbeitung von unterschiedlichen Bobinen, nämlich mit unter­ schiedlichem Verpackungsmaterial, wie Stanniol-Bobinen, Papier-Bobinen und Bobinen mit Kunststoffolien. Dabei sind mehrere, insbesondere zwei Bobinen-Speicher nebeneinander im Bereich einer oberen Ebene angeordnet. Ein für alle Bobinen bzw. Bobinen-Speicher gemeinsamer Vertikalförderer transportiert die nach Verbrauch abgerufenen Bobinen einer von mehreren Verbrauchsstationen zu. Diese bestehen jeweils aus Arbeitszapfen zur Aufnahme je einer Bobine. Die Arbeits­ stationen sind untereinander angeordnet, so daß sie direkt von dem Vertikalförderer erreicht werden können.
Die Bobinen werden dem Vertikalförderer durch einen Förder­ zapfen zugeführt, der die abgerufene Bobine dem zu­ treffenden Bobinen-Speicher entnimmt und unter Axialver­ schiebung dem Vertikalförderer zuführt. Der Förderzapfen ist zu diesem Zweck auch in Querrichtung bewegbar, und zwar durch einen Tragarm, der schwenkbar zwischen den Bobinen- Speichern gelagert ist.
Die Bobinen werden nach einem weiteren Merkmal der Erfindung durch einen Überflur-Förderer zugeführt. Dieser läuft mit Abstand oberhalb der Verpackungsmaschienen ent­ lang einer Tragschiene durch das Gebäude mit den Verpak­ kungsmaschinen. Jedem Bobinen-Speicher ist ein Bobinen- Förderer zugeordnet zur Übernahme der Bobinen vom Überflur- Förderer und zum Transport derselben bis zur Ablage im Bobinen-Speicher.
Nach dem Verbrauch einer Bobine im Bereich der Verbrauch­ station (Arbeitszapfen) kann der Bobinen-Rest bzw. eine Bobinen-Hülse von Hand vom Arbeitszapfen abgezogen werden. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann aber die Bobinen-Hülse auch selbsttätig vom Arbeitszapfen abge­ schoben werden. Zu diesem Zweck ist eine seitliche Be­ grenzung der Bobine, nämlich eine Bobinen-Scheibe axial verschiebbar unter Mitnahme und Abstreifen des Bobinen- Kerns vom Arbeitszapfen.
Weitere Merkmale der Erfindung betreffen die Ausbildung von Förderern für die Bobinen sowie die Ausbildung des Arbeits­ zapfens mit selbsttätigem Abstreifen des Bobinen-Kerns.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Einrichtung zum Fördern, Speichern und Ver­ arbeiten von unterschiedlichen Bobinen in schematischer Seitenansicht,
Fig. 2 einen Ausschnitt der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in Queransicht,
Fig. 4 einen unteren Bereich der Vorrichtung, nämlich Verbrauchstationen für Bobinen, in einer Ansicht entsprechend Fig. 3, bei vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 den oberen Bereich der Einrichtung, nämlich Bobinenspeicher, im Grundriß,
Fig. 6 einen Zapfen (Arbeitszapfen) für eine Bobine im Längsschnitt bei nochmals vergrößertem Maßstab,
Fig. 7 die Einzelheit gemäß Fig. 6 während der selbst­ tätigen Abschubbewegung einer Bobinen-Hülse.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Herstellung von Zigaretten-Packungen, z. B. von Weich-Pak­ kungen oder Hinge-Lid-Packungen. Hierfür wird eine Ver­ packungsmaschine 10 geeigneter, bekannter Bauart einge­ setzt. Aufgrund der Gestaltung der herzustellenden Ver­ packung werden zwei verschiedene Verpackungsmaterialien ver­ arbeitet, die als fortlaufende Materialbahn zur Verfügung steht und von der Zuschnitte für die Herstellung der Ver­ packungen abgetrennt werden. Eine obere Materialbahn kann bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Stanniol be­ stehen (Stanniol-Bahn 11), während eine untere Materialbahn aus Papier bestehen kann (Papier-Bahn 12). Das Verpackungs­ material wird in gewickelter Form als Bobine angeliefert und zur Verfügung gestellt. Von den Bobinen werden die Materialbahnen abgezogen. Entsprechend dem vorliegenden Beispiel sind demnach Stanniol-Bobinen 13 und Papier- Bobinen 14 zur Verarbeitung vorhanden.
Die Bobinen 13 und 14 werden bei dem vorliegenden, bevor­ zugten Ausführungsbeispiel durch einen Überflur-Förderer 15 von einer zentralen Beladestation den einzelnen Verbrauchs­ plätzen (Verpackungsmaschinen 10) zugefördert. Der Über­ flur-Förderer 15 besteht aus einer in der Verpackungsanlage umlaufenden Tragschiene 16, die z. B. an einer Gebäudedecke oder an einem höher gelegenen Traggestell angebracht ist. Auf der Tragschiene 16 sind Rollenwagen 17 verfahrbar ge­ lagert. Diese werden durch einen Motor 18 angetrieben und entlang der Tragschiene 16 bewegt. An der Unterseite des Rollenwagens 17 und damit unterhalb der Tragschiene 16 be­ findet sich ein Bobinenträger 19 mit zwei divergierenden Tragarmen 20 und quergerichteten, also im wesentlichen horizontalen Holmen 21 am unteren Ende der Tragarme 20. Auf den Holmen 21 liegt jeweils eine Bobine 13, 14. Vorzugs­ weise sind der Überflur-Förderer 15 und vor allem der Rollenwagen 17 und/oder der Bobinenträger 19 in der in EP-A-3 47 586 beschriebenen und dargestellten Weise ausgebildet.
Die Bobinen 12, 13 werden in einer Übergabestation 22 im Bereich einer Verpackungsmaschine 10 an diese übergeben. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind an der Ober­ seite der Verpackungsmaschine 10 zwei Bobinen-Speicher 23, 24 eingerichtet. Der eine Bobinenspeicher 23 - im vor­ liegenden Falle am Rand der Verpackungsmaschine 10 - dient zur Aufnahme eines Vorrats an Papier-Bobinen 14. Der danebenliegende Bobinenspeicher 24 ist einem Vorrat an Stanniol-Bobinen 13 zugewiesen.
Die Bobinen-Speicher 23, 24 bestehen im vorliegenden Falle im wesentlichen aus jeweils zwei Tragstangen 24, 25. Diese sind drehend angetrieben und in Förderrichtung der Bobinen leicht divergierend. Im wesentlichen sind die Bobinen- Speicher 23, 24 nach Maßgabe von EP-A-2 96 356 ausgebildet, jedoch mit der Maßgabe, daß die beiden Tragstangen 25, 26 der Höhe nach gegeneinander versetzt sind. Die Bobinen 13, 14 liegen mit der Umfangsfläche an den Tragstangen 25, 26 an. Deren Enden sind drehbar in einer aufrechten Maschinen­ wange 27 gelagert.
Jedem Bobinen-Speicher 23, 24 ist ein gesonderter Bobinen- Lift 28, 29 zugeordnet. Dieser besteht hier aus zwei auf­ rechten Führungsstangen 30, 31, an denen eine Bobinen-Auf­ nahme 32 mit einem Schlitten 33 und quer abstehenden Trag­ zapfen 34, 35 verfahrbar gelagert ist.
Die so ausgebildete Bobinen-Aufnahme 32 des Bobinen-Lifts 28, 29 korrespondiert einerseits mit dem Bobinenträger 19 und andererseits mit dem zugeordneten Bobinen-Speicher 23, 24. Die Tragzapfen 34, 35 dienen zur Lagerung jeweils einer Bobine 13, 14 auf deren Umfangsfläche. Die Tragzapfen 34 sind in der oberen Stellung an den Holmen 21 des Bobinen­ trägers 19 in Aufwärtsrichtung vorbeibewegbar, so daß die Bobine 13, 14 von den Holmen 21 abgehoben und übernommen werden kann. Der leere Bobinenträger 19 kann nun weiterbe­ wegt werden. Die Bobinen-Aufnahme 32 wird mit der Bobine 13, 14 abwärts bewegt in den Bereich des Bobinen-Speichers 23 oder 24. Dabei werden die Tragzapfen 34, 35 soweit nach unten bewegt, daß die betreffende Bobine 13, 14 von den Tragstangen 25, 26 aufgenommen werden kann. Im Bereich des Bobinen-Speichers 23, 24 wird die Bobine dann in Axial­ richtung bewegt (von links nach rechts in Fig. 3). Dadurch kommt die Bobinen-Aufnahme 32 wieder frei und kann zur Auf­ nahme einer nachfolgenden Bobine aufwärtsbewegt werden.
Die Tragzapfen 34, 35 der Bobinen-Aufnahme 32 haben hier einen deutlich geringeren Abstand voneinander als die Trag­ stangen 25, 26 der Bobinen-Speicher 23, 24, so daß die ge­ schilderte Relativbewegung zur Übergabe der Bobinen 13, 14 erfolgen kann.
Die Bobinen-Speicher 23, 24 sind oben auf dem Maschinenge­ stell der Verpackungsmaschine 10 querliegend angeordnet, und zwar über das Maschinengestell hinwegragend (Fig. 3). Dadurch liegt eine Entnahmeseite der Bobinen-Speicher 23, 24 im wesentlichen oberhalb von Verarbeitungsaggregaten für die Bobinen 13, 14.
Bei der gezeigten Vorrichtung sind zwei Verarbeitungs- Aggregate übereinander angeordnet, und zwar für Stanniol- Bobinen 13 einerseits und Papier-Bobinen 14 andererseits. Die Verarbeitungs-Aggregate bestehen jeweils aus zwei frei auskragenden Arbeitszapfen 36, 37 bzw. 38, 39. Je zwei Arbeitszapfen 36, 37 sind an den Enden eines Schwenkarms 40, 41 angeordnet. Dieser dient als Förderorgan und Träger für die Arbeitszapfen 36, 37; 38, 39 um diese aus einer Auf­ nahmeposition (links in Fig. 1 und Fig. 2) in eine Arbeits­ stellung (rechts in Fig. 1 und Fig. 2) zu bewegen. In der Arbeitsposition wird jeweils die Materialbahn, nämlich Stanniol-Bahn 11 und Papier-Bahn 12 von der betreffenden Bobine 13, 14 abgezogen. Jeweils ein Schwenkarm 40, 41 mit Arbeitszapfen 36, 37 bzw. 38, 39 und weiteren Aggregaten werden als Bobinen-Aggregat 42, 43 bezeichnet.
Jedem Bobinen-Aggregat 42, 43 ist ein Bahnverbinder 44, 45 zugeordnet. Es handelt sich dabei um automatisch oder halb­ automatisch arbeitende Einrichtungen zum Verbinden der ablaufenden Materialbahn mit dem Anfang der neuen Material­ bahn. Beispielsweise können die Bahnverbinder 44, 45 so ausgebildet sein wie in EP-A-1 79 243.
Die Schwenkarme 40, 41 sind um ein Zentrallager 46, 47 drehbar. Mit den Schwenkarmen 40, 41 und den daran ange­ brachten Arbeitszapfen 36..39 sind Umlenkwalzen 48 beweg­ bar, die an den Enden von quer zu den Schwenkarmen 40, 41 gerichteten Haltearmen 49 angebracht sind. Die Umlenkwalzen 48 dienen zur Führung der Materialbahnen.
Die Bobinen-Aggregate 42, 43 sind im vorliegenden Fall über­ einander angeordnet. Zur Versorgung der Bobinen-Aggregate 42, 43 mit Bobinen 13, 14 dient ein gemeinsamer Bobinen- Förderer 50, der die Bobinen 13, 14 in einer oberen Position aufnimmt und durch Abwärtsbewegung dem einen oder anderen Bobinen-Aggregat 42, 43 zufördert.
Der Bobinen-Förderer 50 ist für den (abwärtsgerichteten) Transport von Bobinen 13, 14 beider Bobinen-Speicher 23, 24 bestimmt. Der Bobinen-Förderer 50 ist mittig im Bereich bzw. unterhalb des Bobinen-Speichers 23 angeordnet, jedoch in Axialrichtung versetzt (Fig. 3).
Aus beiden Bobinen-Speichern 23, 24 werden die Bobinen 13, 14 durch einen Übergabeförderer entnommen und dem Bobinen- Förderer 50 zugeführt. Es handelt sich dabei um einen Förderzapfen 51, der - wie die Arbeitszapfen 36..39 - in eine Mittenöffnung 52 der Bobinen 13, 14 eintritt. Der Förderzapfen 51 ist in Axialrichtung und queraxial be­ wegbar. Durch Einführen in die Mittenöffnung 52 einer im Bobinenspeicher 23 oder 24 vornliegenden Bobine 13, 14 wird diese aufgenommen. Der Förderzapfen 51 wird mit der Bobine 13, 14 angehoben, so daß diese aus dem Bobinen-Speicher 23, 24 freikommt. Nunmehr erfolgt die Axialbewegung bis auf die Ebene des Bobinen-Förderers 50 bzw. einer Tragvor­ richtung 53 derselben. Wird die Bobine dem Bobinen-Speicher 23 unmittelbar benachbart zum Bobinen-Förderer 50 ent­ nommen, bedarf es keiner Querförderung. Vielmehr kann die Bobine nach Durchführung der geschilderten Förderbewegung unmittelbar auf der Tragvorrichtung 53 abgesetzt werden.
Soll hingegen eine Stanniol-Bobine 13 dem Bobinen-Speicher 24 entnommen werden, erfolgt nach Aufwärtsbewegung und Axialverschiebung der Bobine noch ein queraxial ge­ richter Transport bis zur Tragvorrichtung 53.
Der Förderzapfen 51 ist bei dem vorliegenden Beispiel an einem Transportarm 54 angebracht. Dieser ist als einarmiger Hebel mittig zwischen den Bobinen-Speichern 23, 24 gelagert. Der Transportarm 54 mit dem Förderzapfen 51 am freien Ende kann um 180° geschwenkt werden zur Aufnahme einer Stanniol-Bobine aus dem Bobinen-Speicher 24 und zur Übergabe derselben an die Tragvorrichtung 53.
Der Transportarm 54 ist in einem Lager 55 drehbar (schwenk­ bar) und axialverschiebbar gelagert. Die Axialbewegung des Transportarms 54 bzw. einer Welle 56 desselben erfolgt durch einen geeigneten Linearantrieb, z. B. durch eine drehbare Spindel 57, die hier unterhalb der Welle 56 ge­ lagert und mit der der Transportarm 54 über eine Spindel­ mutter 58 verbunden ist.
Der aufrechte Bobinen-Förderer 50 besteht bei dem vor­ liegenden Ausführungsbeispiel aus einer feststehenden, quadratischen Säule 59. An dieser ist die Tragvorrichtung 53 mittels Führung 60 auf- und abbewegbar. An der Führung sind zwei im Abstand voneinander liegende Tragarme 61, 62 angeordnet. Diese stehen einseitig auskragend von der Führung 60 ab, und zwar auf der den Bobinen-Speichern 23, 24 zugekehrten Seite. Je eine Bobine 13, 14 kann mit der Umfangsfläche auf den Tragarmen 61, 62 durch den Förder­ zapfen 51 abgesetzt werden. Die Säule 59 endet zu diesem Zweck unterhalb des Bewegungsbereichs des Förderzapfens 51 (horizontale Position des Transportarms 54). Durch weitere Axialverschiebung des Förderzapfens 51 wird dieser aus der Mittenöffnung 52 der Bobine herausgenommen.
Durch die Tragvorrichtung 53 wird die auf den Tragarmen 61, 62 abgesetzte Bobine abwärts gefördert und zwar alternativ zum oberen oder unteren Bobinen-Aggregat 42, 43. Die Über­ gabe an einen der Arbeitszapfen 36..39 erfolgt durch Ver­ schiebung der betreffenden Bobine in Axialrichtung un­ mittelbar auf den bereitgehaltenen Arbeitszapfen 36..39. Die Anordnung ist deshalb so getroffen, daß die Arbeits­ zapfen 36..39 in der Aufnahmeposition (links in Fig. 1 und Fig. 2) exakt mittig auf die Tragvorrichtung 53 und damit auf die Mittenöffnung 52 der Bobine ausgerichtet sind. Die Arbeitszapfen 36..39 befinden sich in der Aufnahmestellung unmittelbar benachbart zur Tragvorrichtung 53 und damit zu der zugeführten Bobine 13, 14. Eine geringe Axialver­ schiebung ist zur Übergabe erforderlich (Fig. 4).
Die Übergabe einer Bobine 13, 14 von der Tragvorrichtung 53 an einen Arbeitszapfen 36..39 erfolgt durch ein Schieber­ organ. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist an der Tragvorrichtung 53 ein Schieber 63 angebracht, und zwar ausgerichtet auf die Position der Bobine 13, 14. Der Schieber 63 enthält eine verhältnismäßig großflächige Schieberplatte 64, die gegen die freie Seite der Bobine 13, 14 gefahren wird. Diese wird dadurch von den Tragarmen 61, 62 ab- und auf den bereitgehaltenen Arbeitszapfen 36..39 aufgeschoben.
Die Schieberplatte 64 ist in besonderer Weise geformt (insbesondere Fig. 2). Die Schieberplatte 64 kommt vor allem im unteren Bereich der Bobine 13, 14 an dieser zur Anlage, so daß ein Verkanten oder Kippen derselben beim Abschieben vermieden wird. Im oberen Bereich hat die Schieberplatte 64 eine Ausnehmung 65, durch die eine Aus­ dehnung der Schieberplatte 64 bis geringfügig oberhalb der Mittelebene der Bobine 13, 14 möglich ist. Die Ausnehmung 65 gestattet den Eintritt des Förderzapfens 51 bei der Zu­ führung einer Bobine.
Der Schieber 63 wird durch zwei im Abstand voneinander ange­ ordnete Zylinder 66, 67 betätigt. Diese sind an gegenüber­ liegenden Seiten der Führung 60 angebracht. Die beiden Zylinder 66, 67 sind je über eine Kolbenstange 68 mit der Schieberplatte 64 verbunden.
Bevor der Arbeitszapfen 36..39 eines Bobinen-Aggregats 42, 43 aus der Arbeitsstellung (rechts in Fig. 1 und Fig. 2) in die Aufnahmestellung für eine neue Bobine bewegt werden kann, muß ein Bobinenrest der leergefahrenen Bobine bzw. eine z. B. aus Pappe bestehende Bobinenhülse 69 vom Arbeits­ zapfen 36..39 abgezogen werden. In Fig. 6 und Fig. 7 ist die Ausbildung eines Zapfens (Arbeitszapfen 36..39) für eine Bobine 13, 14 gezeigt mit einer Einrichtung zum selbst­ tätigen automatischen Abstreifen der Bobinenhülse 69.
Die Bobine 13, 14 bzw. die Bobinenhülse 69 sitzt auf einem Zentralzapfen 70 des Arbeitszapfens 36..39. Der Zentral­ zapfen 70 ist in Axialrichtung unverschieblich drehbar gelagert. Bei dem vorliegenden Beispiel (Fig. 6, 7) ist der Zentralzapfen 70 in einem Hohlzapfen 71 drehbar gelagert.
Der Hohlzapfen 71 seinerseits ist mit einem Maschinenteil verbunden bzw. mit dem Schwenkarm 40, 41. Im Hohlzapfen 71 befindet sich eine Eindrehung 72, in der der Zentralzapfen 70 mit einem Bund 73 gelagert und geführt ist.
Die Restbobine bzw. die Bobinenhülse 69 wird durch Axial­ verschiebung eines Abstreiforgans vom Zentralzapfen 70 ent­ fernt. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist eine Scheibe 74 das Abstreiforgan. Diese im Durchmesser ent­ sprechend bemessene Scheibe 74 dient zugleich als Anlage für die Bobine 13/14 während des Abzugs der Materialbahn.
Zum Abstreifen der Bobinenhülse 69 ist die Scheibe 74 in Axialrichtung auf dem Zentralzapfen 70 verschiebbar, und zwar aus der Ausgangsstellung gemäß Fig. 6 zum freien Ende des Zentralzapfens 70. Fig. 7 zeigt eine Abstreifstellung.
Auf der von der Bobinenhülse 69 abgekehrten Seite ist an der Scheibe 74 ein Betätigungsorgan zum axialen Ver­ schieben angebracht. Es handelt sich dabei um einen Be­ tätigungszylinder 75, der den Zentralzapfen 70 umgibt. Das freie Ende des Betätigungszylinders 75 ist mit einer Quer­ schnittsverbreiterung bzw. nach innen gerichteten Ab­ winklung 76 versehen. Diese wirkt als ringförmiger Kolben in einer Zylinderkammer 77 des Zentralzapfens 70. Die Zylinderkammer 77 erstreckt sich im Bereich des Bundes 73 innerhalb des Querschnitts des Zentralzapfens 70. Vorzugs­ weise ist die Zylinderkammer 77 im Querschnitt ringförmig ausgebildet, also zylinderförmig. Auf der der Scheibe 74 zugekehrten Seite tritt der Betätigungszylinder 75 als Schuborgan aus der Zylinderkammer 77 aus.
Die Zylinderkammer 74 kann mit einem Druckmedium, insbe­ sondere Druckluft versorgt werden. Bei dem vorliegenden Aus­ führungsbeispiel führt eine Hauptleitung 78 in eine ring­ förmige Sammelkammer 79 im Hohlzapfen 71. Auf der zur Ab­ winklung 76 gegenüberliegenden Seite der Zylinderkammer 77 treten mehrere, längs des Umfangs verteilt angeordnete Kanäle 80 von der Sammelkammer 79 in die Zylinderkammer 77 ein. Über diese Kanäle 80 wird die Zylinderkammer 77 mit Druckluft versorgt, derart, daß der Betätigungszylinder 75 durch Druckbeaufschlagung der Abwinklung 76 in Axial­ richtung verfahren wird aus der Ausgangsstellung gemäß Fig. 6 zum freien Ende des Zentralzapfens 70 hin. Dadurch wird die Bobinenhülse 69 vom Zentralzapfen 70 abgeschoben. Zur Rückführung der Scheibe 74 in die Ausgangsstellung wird die Zylinderkammer 77 entlüftet, so daß eine Verschiebung von Hand bzw. beim Aufschieben einer neuen Bobine 13, 14 selbst­ tätig erfolgen kann.
Im Bereich der Auflage der Bobine 13, 14 bzw. der Bobinen­ hülse 69 auf dem Zentralzapfen 70 sind Klemmorgane, nämlich Klemmbacken 81, in dem Zentralzapfen 70 gelagert. Diese werden in Radialrichtung ausgefahren, um die Bobine 13, 14 bzw. die Bobinenhülse 69 durch Festklemmen auf dem freien Ende des Zentralzapfens 70 zu fixieren.
Die Klemmbacken 81 sind im vorliegenden Falle ebenfalls druckmittelbetätigt, insbesondere mit Druckluft. Über eine Zentralleitung 82 im Schwenkarm 40, 41 wird Druckluft in eine Ringleitung 83 am Ende des Zentralzapfens 70 gefördert. Von der Ringleitung 83 führen Druckleitungen 84, 85 und 86 zu Druckkammern 87, in denen die Klemmbacken 81 gelagert sind. Zur Betätigung derselben werden die Druck­ kammern 87 mit Druckluft beaufschlagt. Dadurch werden die Klemmbacken 81 radial nach außen gefahren gegen die Innen­ seite der Bobinenhülse 89. Zum Abstreifen derselben und Auf­ schieben einer neuen Bobine werden die Druckkammern 87 ent­ lüftet, so daß die Klemmbacken 81 nach innen verschoben werden können.
Bezugszeichenliste:
10 Verpackungsmaschine
11 Stanniol-Bahn
12 Papier-Bahn
13 Stanniol-Bobine
14 Papier-Bobine
15 Überflur-Förderer
16 Tragschiene
17 Rollenwagen
18 Motor
19 Bobinenträger
20 Tragarm
21 Holm
22 Übergabestation
23 Bobinen-Speicher
24 Bobinen-Speicher
25 Tragstange
26 Tragstange
27 Maschinenwange
28 Bobinen-Lift
29 Bobinen-Lift
30 Führungsstange
31 Führungsstange
32 Bobinen-Aufnahme
33 Schlitten
34 Tragzapfen
35 Tragzapfen
36 Arbeitszapfen
37 Arbeitszapfen
38 Arbeitszapfen
39 Arbeitszapfen
40 Schwenkarm
41 Schwenkarm
42 Bobinen-Aggregat
43 Bobinen-Aggregat
44 Bahnverbinder
45 Bahnverbinder
46 Zentrallager
47 Zentrallager
48 Umlenkwalze
49 Haltearm
50 Bobinen-Förderer
51 Förderzapfen
52 Mittenöffnung
53 Tragvorrichtung
54 Transportarm
55 Lager
56 Welle
57 Spindel
58 Spindelmutter
59 Säule
60 Führung
61 Tragarm
62 Tragarm
63 Schieber
64 Schieberplatte
65 Ausnehmung
66 Zylinder
67 Zylinder
68 Kolbenstange
69 Bobinenhülse
70 Zentralzapfen
71 Hohlzapfen
72 Eindrehung
73 Bund
74 Scheibe
75 Betätigungszylinder
76 Abwinklung
77 Zylinderkammer
78 Hauptleitung
79 Sammelkammer
80 Kanal
81 Klemmbacke
82 Zentralleitung
83 Ringleitung
84 Druckleitung
85 Druckleitung
86 Druckleitung
87 Druckkammer

Claims (14)

1. Einrichtung zur Versorgung von Verpackungsmaschinen oder dergleichen mit Verpackungsmaterial, welches als ge­ wickelte Materialbahnen (Bobinen) zur Verfügung gestellt wird, wobei der Verpackungsmaschine mindestens ein Bobinen- Speicher zugeordnet ist, dem die Bobinen nacheinander ent­ nehmbar und einem Arbeitszapfen zuführbar sind, da­ durch gekennzeichnet, daß der Bobinen- Speicher (23, 24) oberhalb des Arbeitszapfens (36..39), insbesondere oberhalb der Verpackungsmaschine (10) ange­ ordnet ist und daß die Bobinen (13, 14) durch einen Vertikalförderer (Bobinen-Förderer 50) aus dem Bereich des Bobinen-Speichers (23, 24) dem Arbeitszapfen (36..39) zu­ führbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Bobinen (13 14) dem Bobinen-Speicher (23, 24) durch einen Zwischenförderer entnehmbar und dem Bobinen- Förderer (50) zuführbar sind, insbesondere durch einen mindestens vertikal und axial bewegbaren Förderzapfen (51).
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mehrere, insbesondere zwei verschiedene Arten von Bobinen (Stanniol-Bobinen 13, Papier-Bobinen 14) auf­ nehmende Bobinen-Speicher (23, 24) nebeneinander angeordnet sind, denen der Bobinen-Förderer (50) als gemeinsamer Vertikalförderer für die Bobinen zugeordnet ist, wobei Bobinen (13, 14) dem einen oder anderen Bobinen-Speicher (23, 24) durch den Förderzapfen (51) entnehmbar und dem Bobinen-Förderer (50) zuführbar sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderzapfen (51) für den Transport der Bobinen (13, 14) aus dem Bobinen-Speicher (23, 24) zum Bobinen- Föderer (50) an einem Transportarm (54) angebracht ist, durch den der Förderzapfen (51) mittig vor die Bobinen (13, 14) der Bobinen-Speicher (23, 24) bewegbar und der in Axialrichtung des Förderzapfens (51) hin- und herbewegbar ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine jeweils vordere Bobine (13, 14) des Bobinen- Speichers (23, 24) durch den Förderzapfen (51) zuerst auf­ wärts bewegbar, sodann in Axialrichtung und er­ forderlichenfalls (Bobinenspeicher 24) in Querrichtung förderbar ist zur Ablage auf einer auf- und abbewegbaren Tragvorrichtung (53) des Bobinen-Förderers (50).
6. Einrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bobinen (13, 14) den Bobinen-Speichern (23, 24) von einem Überflur-Förderer (15) über jedem Bobinen-Speicher (23, 24) zugeordnete Förderer (Bobinen-Lifte 28, 29) zuführ­ bar sind, wobei die Bobinen-Lifte (28, 29) im rückseitigen Bereich der Verpackungsmaschine (10) an deren Oberseite angeordnet sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 6 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bobinen-Speicher (23, 24) im wesentlichen aus zwei im Abstand voneinander angeordneten Tragstangen (25, 26) bestehen, auf denen die Bobinen (13, 14) mit ihren Umfangs­ flächen aufliegen, wobei die Bobinen-Lifte (28, 29) derart zwischen den Tragstangen (25, 26) angeordnet sind, daß eine Bobinen-Aufnahme (32) des Bobinen-Lifts (28, 29) mit Trag­ zapfen (34, 35) bis in einen Bereich unterhalb der durch die Tragstangen (25, 26) gebildeten Auflagerebene für die Bobinen (13, 14) absenkbar ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verarbeitung von unterschiedlichen Bobinen (Stanniol-Bobine 13, Papier-Bobine 14) zwei Bobinen- Aggregate (42, 43) übereinander angeordnet sind, wobei jedes Bobinen-Aggregat (42, 43) zwei Arbeitszapfen (36..39) aufweist, von denen sich der eine in Arbeitsstellung (ab­ laufende Materialbahn) und der andere in einer Aufnahme­ stellung im Bereich des Bobinen-Förderers (50) befindet.
9. Einrichtung nach Anspruch 8 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Arbeitszapfen (36, 38) in der Aufnahmestellung für eine Bobine (13, 14) in der vertikalen Förderebene des Bobinen-Förderers (50) befindet, derart, daß die Bobinen (13, 14) durch diesen unmittelbar in eine Position benach­ bart zu einem Arbeitszapfen (36, 38) förderbar ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bobinen (13, 14) von der Tragvorrichtung (53) des Bobinen-Förderers (50) durch axialgerichtetes Verschieben der Bobine ab- und auf einen Arbeitszapfen (36, 38) auf­ schiebbar sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 10 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtung (53) des Bobinen-Förderers (50) mit einem Schieber (63) versehen ist, der eine großflächige Schieberplatte (64) zum Erfassen einer auf der Tragvor­ richtung (53) lagernden Bobine an einer Seitenfläche auf­ weist.
12. Einrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ausbildung der Arbeitszapfen (36..39) zum selbsttätigen, automatischen Abschieben von Restbobinen bzw. Bobinenhülsen (69), wobei ein auf einem feststehenden Zentralzapfen (70) angeordneter seitlicher Anschlag, insbesondere eine Scheibe (74), in Axialrichtung zum freien Ende des Zentralzapfens (70) bewegbar ist unter Mitnahme der Restbobine bzw. der Bobinenhülse (69).
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Anschlag bzw. die Scheibe (74) an einem durch Druckmittel beaufschlagbaren Organ, insbesondere einem den Zentralzapfen (70) umgebenden Betätigungszylinder (75) angebracht ist, von dem ein mit Druckmittel beauf­ schlagbares Teil (Abwinklung 76) in einer in dem Zentral­ zapfen (70) gebildeten Zylinderkammer (77) verschiebbar und durch Druckmittel beaufschlagbar ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, gekennzeichnet durch druck­ mittelbeaufschlagbare Klemmbacken der Arbeitszapfen (36..39) im Lagerbereich der Bobinen (13, 14), wobei Klemm­ backen (81) in Druckkammern (87) des Zentralzapfens (70) radial bewegbar und durch Druckluft beaufschlagbar sind.
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