DE4023768A1 - Hoehenverstellbarer tisch - Google Patents
Hoehenverstellbarer tischInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen höhenverstellbaren Tisch, ins
besondere einen Schreib-, Büro- oder Labortisch, nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Es ist seit langem bekannt, höhenverstellbare Tische vorzu
sehen, bei denen die Höhenlage der Tischplatte gegenüber dem
Fußboden bzw. einem hierauf stehendem Fußgestell des Tisches
änderbar ist. So ist es beispielsweise bekannt, die Tisch
platte gegenüber dem Tischuntergestell mit einem Scherenme
chanismus zu lagern, wobei der Scherenmechanismus über eine
Spindel betreibbar ist, welche ihrerseits mittels einer
Handkurbel von einer Schmalseite des Tisches her derart in
Drehung versetzbar ist, daß das über die Stellspindel betä
tigte Scherengestänge die Tischplatte nach oben oder unten
bewegt.
Nachteilig hierbei ist zunächst, daß eine an einem derarti
gen Tisch sitzende Person wiederholt aufstehen, den Kurbel
mechanismus betätigen und sich wieder an den Tisch setzen
muß, bis eine für die jeweiligen Bedingungen geeignete Hö
henlage der Tischplatte erzielt worden ist. Darüber hinaus
wirkt die im Stirnseitenbereich des Tischuntergestelles vor
ragende Handkurbel vom ästhetischen Standpunkt aus unschön,
insbesondere wenn es sich um einen Tisch handelt, der in ei
nem repräsentativen Bereich beispielsweise eines Büros
steht. Werden mehrere derartiger Tische stirnseitig aneinan
dergereiht, sind die Kurbeln zur Verstellung der Höhenlage
der Tischplatte nur schwer oder gar nicht mehr zugänglich.
Bei einer Abstützung der Tischplatte gegenüber dem Tischun
tergestell mittels eines Scherengestänges nähern sich die
Abstützungspunkte des Scherengestänges auf seiten des Unter
gestelles und auch die Abstützungspunkte des Scherengestän
ges auf seiten der Tischplatte immer mehr aneinander an, je
höher die Tischplatte verstellt wird, so daß die Abstützung
der Tischplatte in der voll aufgefahrenen Höhenlage leidet.
Die DE-OS 39 33 237 zeigt einen Tisch mit Tischgestell und
Tischplatte sowie einer Stelleinrichtung zum Verändern der
Höhe und der Neigung der Tischplatte. Hierbei wird ein Ver
ändern der Höhe und auch der Neigung der Tischplatte mit ei
ner Stelleinrichtung und einem Tischgestell ohne Tele
skopführungen dadurch ermöglicht, daß die Stelleinrichtung
zwei Stützeinrichtungen aufweist, die im oberen Bereich der
Quermitte des Tischgestelles um in Querrichtung verlaufende
Schwenkachsen am Tischgestell angelenkt sind. Hierbei sind
die Stützeinrichtungen auf der Unterseite der Tischplatte um
in Querrichtung verlaufende Schwenkachsen an der Tischplatte
geführt. Die Stelleinrichtung kann die Stützeinrichtungen
wahlweise einzeln oder gemeinsam in Richtung zur Tischplatte
hochschwenken oder in Richtung zum Tischgestell absenken,
wobei sich die tischplattenseitigen Schwenkachsen der Stütz
einrichtungen aufeinander zubewegen oder voneinander entfer
nen. Erfolgt eine einzelne Hochschwenkung oder Absenkung der
Stützeinrichtungen, wird die Tischplatte aus der Horizonta
len verschwenkt und bei einer gemeinsamen Hochschwenkung
oder Absenkung der Stützeinrichtungen wird die Tischplatte
in der jeweiligen horizontalen oder auch verkippten Stellung
in ihrer Höhenlage insgesamt verstellt. Die Stelleinrichtun
gen sind hierbei Stellspindeln, welche die tischplattensei
tigen Schwenkachsen der Stützeinrichtungen aufeinander zube
wegen oder voneinander entfernen und somit die Tischplatte
bewegen. Die Stellspindeln sind hierbei vorzugsweise moto
risch, insbesondere elektromotorisch angetrieben, so daß
sich die Tischplatte bei diesem bekannten Tisch quasi auf
Knopfdruck höhenverfahrbar und in ihrer Neigung verstellen
läßt.
Nachteilig bei dem Tisch gemäß der DE-OS 39 33 237 ist, daß
Tischplatte und Tischgestell über eine bewegliche Stützein
richtung miteinander verbunden sind, wobei sich die Lage der
Stützeinrichtung abhängig von der Höhenlage der Tischplatte
gegenüber dem Gestell verändert. Somit besteht auch hierbei
das Problem bzw. der Nachteil, daß bei einer Verstellung der
Tischplatte in ihre maximale Höhenlage die Abstützung der
Tischplatte gegenüber dem Tischuntergestell aufgrund der ge
ringeren Ausladung der Stützeinrichtung nicht mehr ausrei
chend stabil sein kann, insbesondere wenn die Tischplatte
einseitig schwer belastet wird.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
einen höhenverstellbaren Tisch nach dem Oberbegriff des An
spruches 1 so auszubilden, daß in jeder Höhenlage der Tisch
platte gegenüber dem Fußboden eine ausreichende kippsichere
Abstützung der Tischplatte erfolgt, wobei der Tisch selbst
ansprechendes optisches Äußeres haben soll und der eigentli
che Höhenverstellvorgang leicht durchzuführen ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die
im Anspruch 1 angegebenen Merkmale.
Erfindungsgemäß erfolgt eine Verstellung der Tischplatte
bzw. eines die Tischplatte tragenden Untergestells gegenüber
einem bodenfesten Fußgestell durch eine Verstellvorrichtung,
wobei die Verstellvorrichtung nach Art eines Seilzuges an
dem Untergestell angeschlagen und zwischen zwei unterge
stellseitigen Umlenkstellen geschlossen umläuft, wobei auf
dem Umlaufweg zwei fußgestellseitige Anschlagstellen vorge
sehen sind. Durch eine Veränderung der Lage der unterge
stellseitigen Anschlagstelle gegenüber den fußgestellseiti
gen Anschlagstellen ändert sich die relative Länge bzw. der
Abstand zwischen der untergestellseitigen Anschlagestelle
und den fußgestellseitigen Anschlagestellen, was wiederum
eine Änderung der Relativlage von Untergestell zu Fußgestell
erzwingt.
Da hierbei nicht die Höhenlage der Tischplatte gegenüber dem
Untergestell verändert wird, sondern Untergestell und die
darauf ruhende Tischplatte auch während der Höhenverstellung
der Tischplatte miteinander in Anlage bleiben, da das ge
samte Untergestell höhenverfahren wird, wird die konstruktiv
optimal auslegbare Unterstützung der Tischplatte durch das
Untergestell während der Höhenverstellung der Tischplatte
nicht beeinflußt, so daß die Tischplatte selbst in jeder ge
wählten relativen Höhenlage stabil steht.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Ist gemäß Anspruch 2 als Zugmittel für die Verstellvorrich
tung ein Stahlseil oder eine Stahldrahtlitze vorgesehen,
steht ein Zugmittel zur Verfügung, das in jeder benötigten
Länge preiswert bezogen werden kann, auch über einen länge
ren Zeitraum hinweg stabil ist und kaum Längendehnungen auf
weist.
Wird gemäß Anspruch 3 als Zugmittel für die Verstellvorrich
tung ein Zahnriemen verwendet, lassen sich hierdurch hohe
Kräfte übertragen, wobei Rutschbewegungen zwischen den Zahn
riemen und hiervon betätigten Teilen, wie beispielsweise An
trieben oder dergl. aufgrund der Zahnkonfiguration nicht
auftreten.
Erfolgt gemäß Anspruch 4 die Verstellung der untergestell
seitigen Anschlagestelle motorisch, ist keinerlei körperli
cher Kraftaufwand nötig und der höhenverstellbare Tisch kann
in seinem Design entsprechend ansprechend und funktionell
gestaltet sein.
Erfolgt gemäß Anspruch 5 die Verstellung der untergestell
seitigen Anschlagestelle über eine elektromotorisch ange
triebene Spindel, auf der eine selbsthemmende Stellmutter
läuft, welche mit der untergestellseitgen Anschlagestelle in
Verbindung steht, ist in vorteilhafter Weise dafür gesorgt,
daß aufgrund der Stellspindel hohe Kräfte auch bei einem re
lativ klein dimensionierten Eletromotor aufbringbar sind,
wobei aufgrund der Selbsthemmung der Stellmutter auf der
Spindel die Tischplatte automatisch in jeder gewünschten Hö
henlage von selbst verriegelt ist.
Ist gemäß Anspruch 6 zwischen der untergestellseitigen An
schlagestelle und der Stellmutter ein Untersetzungs-Hebelge
stänge angeordnet, erfolgt eine weitere Kraftverstärkung
zwischen Elektromotor bzw. Stellspindel und der unterge
stellseitigen Anschlagestelle mit einer gleichzeitig einher
gehenden Verbesserung der Stellgenauigkeit.
Gemäß Anspruch 7 ist der Stellweg der Stellmutter auf der
Stellspindel durch zwei Endlagenschalter begrenzbar. Hier
durch wird die Sicherheit der gesamten Verstellvorrichtung
verbessert.
Ist gemäß Anspruch 8 die Verstellung des Untergestells ge
genüber dem Fußgestell in einer Richtung federunterstützt,
sind das Zugmittel und auch der Motor aufgrund der Federun
terstützung in einer Richtung entlastet.
Vorteilhafterweise ist hier gemäß Anspruch 9 die Verstellung
des Untergestells gegenüber dem Fußgestell nach oben feder
unterstützt, da hierbei von dem Elektromotor und den Stell
antrieben die höchsten Kräfte aufgebracht werden müssen, da
die Verstellung des Untergestells gegenüber dem Fußgestell
nach unten eine Unterstützung durch die Schwerkraft erfährt.
Gemäß Anspruch 10 oder 11 kann hierbei die Federunterstüt
zung entweder durch eine Druckfeder oder durch eine Zugfeder
erfolgen. In jedem Fall wird hierdurch in vorteilhafter
Weise sichergestellt, daß die Verstellung des Untergestells
federunterstützt sein kann unabhängig vom Design des höhen
verstellbaren Tisches. So ist es möglich, bei einem Design
des Tisches, bei dem eine Druckfeder von außen her sichtbar
wäre, eine Zugfeder zu verwenden und umgekehrt.
Durch das Merkmal des Anspruches 12 ist in vorteilhafter
Weise dafür gesorgt, daß jegliche Längenänderungen in dem
Zugmittel der Verstellvorrichtung kompensierbar oder aus
gleichbar sind.
Durch das Merkmal gemäß Anspruch 13, wonach die Verstellvor
richtung in einem horizontalen Querträger oder einer Zarge
des Untergestells angeordnet ist, erfolgt eine Verbesserung
des Desigs des gesamten Tisches, da die beweglichen Teile
der Verstellvorrichtung von außen nicht sichtbar sind. Wei
terhin wird hierdurch die Sicherheit verbessert, da keiner
lei bewegliche Teile von außen her zugänglich sind.
Weitere Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1 in einer perspektivischen Seitendarstellung stark
schematisch vereinfacht einen höhenverstellbaren
Tisch gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht von oben einer Ausführungsform eines
Teils einer erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung;
und
Fig. 3 eine seitliche Schnittdarstellung eines weiteren
Teils einer erfindungsgemäßen Stellvorrichtung.
Gemäß Fig. 1 weist ein erfindungsgemäßer höhenverstellbarer
Tisch, der in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 2 ver
sehen ist, eine in Fig. 1 durch die strichlierte Linie ange
deutete Tischplatte 4 und ein die Tischplatte 4 tragendes
Gestell 6 auf. Das Gestell 6 besteht hier im wesentlichen
aus einem die Tischplatte 4 tragenden Untergestell 8, sowie
einem Fußgestell 10, welches sich bodenseitig abstützt und
das Untergestell 8 trägt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Untergestell
8 zwei vertikale seitliche Standbeine 12 und 14 auf, welche
an ihren oberen freien Enden durch einen horizontalen Quer
träger oder eine Zarge 16 verbunden sind. Die Standbeine 12
und 14 sind gegenüber dem Fußgestell 10 in vertikaler Rich
tung verstellbar. Hierzu weist das Fußgestell 10 zwei Stand
bereiche 18 und 20 auf, welche in dem in Fig. 1 dargestell
ten Ausführungsbeispiel trapezförmig ausgebildet sind. Es
versteht sich jedoch, daß die Formgebung der Standbereiche
18 und 20 beliebig an das jeweilige Gesamtdesign des Tisches
2 anpaßbar ist. Jeder der Standbereiche 18 und 20 weist
einen vertikal verlaufenden Aufnahmebereich 22 bzw. 24 auf,
wobei jeder Aufnahmebereich 22 und 24 zur Aufnahme eines
Standbeines 12 bzw. 14 des Untergestelles 8 derart dient,
daß das Standbein 12 in dem Aufnahmebereich 22 des Standbe
reiches 18 und das Standbein 14 in dem Aufnahmebereich 24
des Standbereiches 20 vertikal verschieblich gelagert ist.
Die Standbereiche 18 und 20 können durch eine horizontal
verlaufende Sichtschutzblende 26 oder dergl. miteinander
verbunden sein.
Die Führung der Standbeine 12 und 14 in den Aufnahmeberei
chen 22 und 24 ist derart, daß das Standbein 12 in dem Auf
nahmebereich 22 nur in vertikaler Richtung um einen bestimm
ten Betrag auf- und abbewegbar ist und das Standbein 14 kann
in dem Aufnahmebereich 24 ebenfalls nur eine nach oben oder
unten gerichtete Bewegung innerhalb eines bestimmten Berei
ches ausüben. Hierbei sind die Standbeine 12 und 14 durch
Federkraft in Fig. 1 nach oben vorgespannt, was in Fig. 1
durch die Federn 28 und 30 veranschaulicht ist.
Erfindungsgemäß ist eine Verstellvorrichtung 32 vorgesehen,
mittels der die Höhenlage der Tischplatte 4 gegenüber dem
Fußgestell 10 bzw. dem Boden verstellbar ist. Die in Fig. 1
nur schematisch veranschaulichte Verstellvorrichtung 32 be
steht im wesentlichen aus einem flexiblen Zugmittel 34 von
im wesentlichen konstanter Länge, beispielsweise einer
Stahldrahtlitze, einer Kette oder einem Zahnriemen, welches
nach Art eines Endlosbandes geschlossen umläuft. Das Zugmit
tel 34 läuft hierbei ausgehend von einer untergestellseiti
gen Anschlagestelle 36 im wesentlichen horizontal und paral
lel zur Oberseite des Querträgers 16 in Richtung einer Kante
38, an der der Querträger 16 in das vertikale Standbein 12
übergeht. Das Zugmittel 34 wird an derKante 38 über eine
Rolle 40 oder dergl. geführt und umgelenkt und verläuft dann
im wesentlichen vertikal und parallel zur äußeren Oberfläche
des Standbeines 12 nach unten in Richtung auf den Standbe
reich 18. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist am Bereich des un
teren freien Endes sowohl des Standbeines 12 als auch des
Standbeines 14 jeweils eine Umlenkrolle 42 bzw. 44 angeord
net. Weiterhin ist der Aufnahmebereich 22 in dem Standbe
reich 18 durch einen Querträger 46 überbrückt und der Auf
nahmebereich 24 des Standbeines 14 ist ebenfalls von einem
Querträger 48 überbrückt. Das Zugmittel 34 ist - von der
Rolle 40 kommend - mittels eines Seilschlosses oder dergl.
an einer Stelle 50 mit dem Querträger 46 verbunden. Von der
fußgestellseitigen Anschlagestelle 50 aus verläuft das Zug
mittel 34 um die Umlenkrolle 42 herum und in Fig. 1 wieder
nach oben in Richtung auf die Kante 38, wo es von einer wei
teren Rolle 52 wieder in horizontale Richtung umgelenkt
wird. Das Zugmittel 34 verläuft nunmehr als weiterer Strang
neben dem Strang mit der Anschlagestelle 36 von der Kante 38
im wesentlichen horizontal und parallel zur Oberseite des
Querträgers 16 zu einer weiteren Kante 54, welche der Kante
38 gegenüberliegt, wird hier von einer Rolle 56 nach unten
umgelenkt und läuft in Richtung auf die Umlenkrolle 44 am
unteren freien Endbereich des Standbeines 14. Hierbei ist
das Zugmittel 34 an dem Querträger 48 des Standbeines 14 an
einer fußgestellseitigen Anschlagestelle 58 befestigt. Aus
gehend von der Stelle 58 ist das Zugmittel 34 dann um die
Umlenkrolle 44 herumgeführt und verläuft wieder in Fig. 1
nach oben in Richtung auf die Kante 54, wo es um eine Rolle
60 geführt wird und zu der untergestellseitigen Anschlage
stelle 36 zurückläuft, so daß ausgehend von der unterge
stellseitigen Anschlagestelle 36 das Zugmittel 34 in Form
eines Endlosbandes zwischen den Umlenkrollen 42 und 44 um
läuft und hierbei fußgestellseitig an den Stellen 50 und 58
angeschlagen und untergestellseitig an der Stelle 36 ange
schlagen ist.
Die Fig. 2 zeigt eine Möglichkeit der Ausbildung der unter
gestellseitigen Anschlagestelle 36 und Fig. 3 zeigt eine
mögliche Ausgestaltung des Standbeines 12 mit den Rollen 40
und 52, Teilen des Standbereichs 18, dem Querträger 46, der
Feder 28 und der Umlenkrolle 42.
Gemäß Fig. 2 ist das Zugmittel 34 als Stahldrahtlitze ausge
bildet und die beiden freien Enden 62 und 64 des geschlossen
umlaufenden Zugmittels 34 sind mit Seilklemmen od. dgl.
an einem Steg 66 festgelegt. Der Steg 66 ist über einen He
belmechanismus 68 mit einem Antrieb 70 in Verbindung. Ge
nauer gesagt, der Hebelmechanismus 68 besteht in der Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 2 aus einem Scherengestänge 72 bekann
ter Bauart, welches in einem Bereich 74 mit dem Steg 66, in
einem Bereich 76 mit der Oberseite des Querträgers 16 bzw.
einem dortigen Verstärkungsteil 78 und in einem Bereich 80
mit dem Antrieb 70 verbunden ist.
Der Antrieb 70 besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel
aus einer Stellspindel 82, auf der in linearer Richtung eine
Stellmutter 84 verfahrbar ist, wobei die Stellmutter 84 über
den Bereich 80 mit dem Scherengestänge 72 in Verbindung
steht. Der Antrieb der Stellspindel 82 erfolgt über einen
angeflanschten Elektromotor 86, wobei ggf. zwischen Stell
spindel 82 und Motor 86 noch ein Getriebe geschaltet ist.
Der maximale Stellweg der Stellmutter 84 auf der Stellspin
del 82 wird durch zwei Endlagenschalter 88 und 90 begrenzt.
Eine Bewegung der Stellmutter 84 auf der Stellspindel 82 in
Richtung des Pfeiles A in Fig. 2 bewirkt über das Scherenge
stänge 72 eine Bewegung des Steges 66 in Richtung des Pfei
les B in Fig. 2 und umgekehrt. Da sich bei einer derartigen
Bewegung des Steges 66 bzw. des Bereichs 74 unter gleichzei
tiger Mitnahme des Zugmittels 34 relativ zu der Stellmutter
84 bzw. dem Bereich 80 die beiden Bereiche 74 und 80 vonein
ander entfernen, ist der Hebelmechanismus 68 in Form des
Scherengestänges 72 ausgebildet, da sich bei einer linearen
Bewegung der Stellmutter 84 relativ zu dem Steg 66 die sich
hierbei ergebende Längenvergrößerung im Abstand zwischen den
Bereichen 74 und 80 durch das Scherengestänge 72 entspre
chend ausgleichen läßt.
Fig. 3 zeigt die Ansicht des vertikalen Standbeines 12 im
Bereich der Umlenkrolle 42. Das flexible Zugmittel 34 in
Form der Stahldrahtlitze verläuft gemäß Fig. 3 von der Rolle
40 kommend vertikal nach unten im wesentlichen parallel zu
dem Standbein 12 und ist über ein Seilschloß oder dergl. an
der Stelle 50 mit dem Querträger 46 verbunden, wobei der
Querträger 46 gestellfest ist, d. h. er ist mit dem Standbe
reich 18 des Fußgestells 10 verbunden. Ausgehend von dem
Querträger 46 verläuft das Zugmittel 34 weiter nach unten
und wird am unteren Endbereich des Standbeines 12 um die Um
lenkrolle 42 herumgeschlagen und verläuft dann wieder frei
nach oben zu der Rolle 52. Gemäß Fig. 3 ist die Umlenkrolle
42 an einem Schlitten 92 gelagert, wobei der Schlitten 92
mittels in Langlöchern geführten Schrauben an dem Standbein
12 befestigt ist. Über eine Justierschraube 94 ist bei gelö
sten bzw. gelockerten Schrauben in den Langlöchern des
Schlittens 92 der Schlitten 92 selbst relativ zu dem Stand
bein 12 in Fig. 3 nach oben oder unten verschiebbar, so daß
das Zugmittel 34 durch Verstellung des Schlittens 92 ge
spannt werden kann, und so z. B. im Laufe der Zeit auftre
tende Längendehnungen des Zugmittels 34 kompensierbar sind.
Die in Fig. 1 mit dem Bezugszeichen 28 exemplarisch veran
schaulichte Feder ist in der konkreten Ausgestaltung der Er
findung gemäß Fig. 3 zwischen einem oberen Bereich des
Standbeines 12 im Bereich der Kante 38 und dem Querträger 46
befestigt. Die Feder 28 ist hierbei in einer bevorzugten
Ausführungsform eine Gasdruckfeder und durch die Anlenkung
der Feder 28 zwischen dem Querträger 46 und dem Standbein 12
ist das Standbein 12 in Fig. 3 nach oben entgegen der
Schwerkraft und entgegen dem Gewicht der Tischplatte 4 und
dem Untergestell 8 vorgespannt. Es versteht sich, daß im Be
reich des Standbeines 14 ebenfalls eine Feder 30 in analoger
Weise vorgesehen sein kann oder vorgesehen ist.
Gemäß Fig. 3 ist das Standbein 12 in dem Aufnahmebereich 22
linear höhenverschiebbar. Hierzu weist der Standbereich 18
im Aufnahmebereich 22 seitliche langgestreckte schlitzför
mige Ausnehmungen auf, wobei dann in Bereichen 96 bzw. 96′
entsprechende Vorsprünge an dem Standbein 12 in die Ausneh
mungen eingreifen, so daß sich beispielsweise eine Schwal
benschwanzführung, eine Längsführung nach Art einer Nut-und-
Feder-Verbindung oder dergleichen des Standbeines 12 in dem
Aufnahmebereich 22 ergibt und das Standbein 12 relativ zu
dem Standbereich 18 auf- und abbeweglich ist, aber gegen ein
Verkippen oder dergl. durch die Führung in den Bereichen 96
und 96′ gesichert ist.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Bereiche
96 und 96′ erfolgt eine Führung der Standbeine 12 und 14 in
den Aufnahmebereichen 22 und 24 dadurch, daß in den Aufnah
mebereiche 22 und 24 an entsprechenden Halterungen vertikal
verlaufende Stäbe oder Schienen angeordnet sind. Diese Stäbe
oder Schienen werden von Laschen umgriffen, welche an den
Standbeinen 12 und 14 ausgebildet sind, so daß die Stand
beine 12 und 14 entlang der Stäbe oder Schienen vertikal hö
henverfahrbar sind.
Nachfolgend wird - weiterhin unter Bezugnahme auf die Zeich
nung - die Funktionsweise der beschriebenen und dargestell
ten Ausführungsform erläutert.
Es sei angenommen, daß der Motor 86 die Stellspindel 82 in
Fig. 2 derart in Drehung versetzt, daß die Stellmutter 84
und damit der Anlenkbereich 80 des Scherengestänges 72 in
Richtung des Pfeiles A bewegt werden. Diese Bewegung in
Richtung des Pfeiles A bewirkt aufgrund der Umlenkung und
Untersetzung über das Scherengestänge 72 eine Bewegung des
Steges 66 in Fig. 2 in Richtung des Pfeiles B, wobei auf
grund der Untersetzung durch das Scherengestänge 72 die Be
wegung in Richtung des Pfeiles B einen geringeren Betrag hat
als die Bewegung in Richtung des Pfeiles A, jedoch eine
Krafterhöhung aufgrund der Untersetzung durch das Scherenge
stänge 72 erfolgt. Die Bewegung des Steges 66 in Richtung
des Pfeiles B ist in Fig. 1 durch den Pfeil B ebenfalls ver
anschaulicht. Wie unmittelbar aus Fig. 1 hervorgeht, bewirkt
eine Bewegung des Steges 66 in Richtung des Pfeils B, was
einer Bewegung des untergestellseitigen Bereiches 74 bzw.
der untergestellseitigen Anschlagestelle 36 entspricht, eine
relative Längenverkürzung des Zugmittels 34 zwischen der An
schlagestelle 36 und der Umlenkrolle 44 an dem Standbein 14
und da das Zugmittel 34 nach seiner Umlenkung um die Um
lenkrolle 44 an der Stelle 58 mit dem Querträger 48 verbun
den ist, wird das Untergestell 8 in Fig. 1 über das Zugmit
tel 34 und die Umlenkrolle 44 nach Art eines Flaschenzuges
nach oben bewegt. Diese nach oben gerichtete Bewegung des
Untergestells 8 bewirkt eine in Richtung des Pfeiles C ge
richtete Zugkraft in dem anderen Strang des Zugmittels 34,
da durch die nach oben gerichtete Bewegung des Untergestells
8 das Zugmittel 34 zwischen der Rolle 56 und der Anschlage
stelle 58 ebenfalls eine relative Längenverkürzung erfährt.
Hierdurch wird über den anderen Strang des Zugmittels 34
über die Umlenkrolle 42 und die Anschlagestelle 50 auch das
Standbein 12 in Fig. 1 nach oben flaschenzugartig gezogen,
so daß das gesamte Untergestell 8 und die hierauf liegende
Tischplatte 4 gleichmäßig und verkantungsfrei nach oben an
gehoben werden. Hierbei unterstützen die Federn 28 und 30
diese gegen die Schwerkraft gerichtete Bewegung, so daß die
gesamte Verstellvorrichtung 32 beim Hubvorgang des Unterge
stells mit der darauf liegenden Tischplatte 4 entlastet
wird.
Eine in Fig. 2 entgegen Richtung des Pfeils A gerichtete Be
wegung der Stellmutter 84 bewirkt eine analog entgegen Rich
tung des Pfeils B gerichtete Bewegung des Steges 66, so daß
die untergestellseitige Anschlagestelle 36 in Fig. 1 in
Richtung des Pfeiles B′ bewegt wird. Diese Bewegung in Rich
tung des Pfeiles B′ bewirkt eine relative Verkürzung des
Zugmittels 34 zwischen der untergestellseitigen Anschlage
stelle 36 und der fußgestellseitigen Anschlagestelle 50 an
dem Querträger 46, so daß das Standbein 12 entgegen der
Kraft der Feder 28 in den Aufnahmebereich 22 des Standbe
reichs 18 hineingezogen wird. Diese nach unten gerichtete
Bewegung des Standbeines 12 bewirkt über die fußgestellsei
tige Anschlagestelle 50 und die Umlenkrolle 42 eine Relativ
bewegung des Zugmittels 34 in Richtung des Pfeiles C′ in
Fig. 1, so daß über den anderen Strang des Zugmittels 34 und
die darin stattfindende Relativbewegung in Richtung des
Pfeiles C′ auch das andere Standbein 14 über die fußgestell
seitige Anschlagestelle 58 entgegen der Kraft der Feder 30
nach unten bewegt wird, so daß das gesamte Untergestell 8
zusammen mit der darauf ruhenden Tischplatte 4 gleichmäßig
und ohne Verkanten relativ zu dem Fußgestell 10 nach unten
bewegt wird.
Der Maximalbereich der Höhenverstellung des Untergestells 8
relativ zu dem Fußgestell 10 wird von dem maximalen Stellweg
der Stellmutter 84 auf der Stellspindel 82 bzw. durch die
beiden als Sicherheit dienenden Endschalter 88 und 90 be
stimmt.
Die Stellmutter 84 ist vorteilhafterweise auf der Stellspin
del 82 selbsthemmend, so daß die jeweils gewählte Höhenlage
des Untergestells 8 bzw. der Tischplatte 4 relativ zu dem
Fußgestell 10 ohne irgendwelche Sicherungsmittel beibehalten
wird.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist noch eine Mehrzahl
von Abwandlungen denkbar, auf die hier noch kurz eingegangen
werden soll.
In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1
bzw. gemäß Fig. 3 sind die Federn 28 und 30 als Druckfedern,
insbesondere als Gasdruckfedern ausgebildet. Bei einer ent
sprechend anderen Anlenkung der Federn 28 und 30 können je
doch auch Zugfedern verwendet werden, welche die nach oben
gerichtete Bewegung des Untergestells 8 relativ zu dem Fuß
gestell 10 und somit die Stellbewegung der Stellvorrichtung
32 unterstützen.
Die Anzahl der Federn zur Unterstützung der Höhenverstellung
ist nicht auf zwei begrenzt; es ist auch möglich, nur eine
Feder oder bei großen Tischen mit schweren Platten pro
Standbein zwei, also insgesamt vier Federn vorzusehen.
Weiterhin ist das flexible Zugmittel 34 als Stahldrahtlitze
dargestellt und beschrieben worden. Es ist jedoch auch denk
bar, anstelle einer Stahldrahtlitze eine Kette, insbesondere
eine Kugelkette, oder auch einen Zahnriemen zu verwenden.
Die Verwendung eines Zahnriemens hat den Vorteil, daß bei
einer entsprechend komplementär ausgebildeten Zahnoberfläche
der Umlenkrollen 42 und 44 auch hohe Gewichtskräfte ohne ir
gendwelche Rutschbewegungen des Zugmittels 34 relativ zu den
Umlenkrollen 42 und 44 übertragen bzw. aufgenommen werden
können.
Weiterhin ist es denkbar, bei einer entsprechenden Auslegung
von Motor 86, Stellspindel 82 und Stellmutter 84 das Zugmit
tel 34 direkt an der Stellmutter 84 anzuschlagen, so daß die
untergestellseitige Anschlagestelle 36 mit dem Bereich 80
bzw. der Stellmutter 84 zusammenfällt.
Die Ansteuerung des Motors 86 erfolgt vorteilhafterweise
über zwei an der Unterseite der Tischplatte angebrachte Ta
ster oder dergl., so daß sich die Tischplatte 4 bequem auch
von einer sitzenden Person in ihrer Höhe verstellen läßt.
Die gesamte Anordnung der Verstellvorrichtung 32, der Rollen
40, 52, 56 und 60, der Umlenkrollen 42 und 44 und der Federn
28 und 30 erfolgt von außen nicht sichtbar im Inneren der
Standbeine 12 und 14 und im Inneren des Querträgers 16, so
daß von außen keine beweglichen Teile sichtbar sind und die
gesamte Verstellvorrichtung 32 vor Verschmutzung oder Be
schädigung geschützt ist.
Claims (13)
1. Höhenverstellbarer Tisch, insbesondere Schreib-,
Büro- oder Labortisch, mit einem eine Tischplatte
(4) tragenden Untergestell (8) und einem das Unter
gestell (8) tragenden Fußgestell (10), wobei die Hö
henlage der Tischplatte (4) gegenüber dem Fußgestell
(10) durch eine Verstellvorrichtung (32) änderbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstellvorrichtung (32) ein flexibles Zugmittel
(34) konstanter Länge aufweist, welches unterge
stellseitig an einer Stelle (36) angeschlagen ist
und zwischen wenigstens zwei untergestellseitigen
Umlenkstellen (42, 44) geschlossen umläuft und wel
ches fußgestellseitig an zwei Stellen (50, 58) ange
schlagen ist, wobei die Relativlagen zwischen der
untergestellseitigen Anschlagestelle (36) und den
fußgestellseitigen Anschlagestellen (50, 58) änder
bar sind.
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das flexible Zugmittel (34) ein Stahlseil oder eine
Stahldrahtlitze ist.
3. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das flexible Zugmittel (34) ein Zahnriemen ist.
4. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der untergestellseitige Anschlage
punkt (36) motorisch verstellbar ist.
5. Tisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstellung über eine elektromotorisch angetrie
bene Stellspindel (82) erfolgt, auf der eine selbst
hemmende Stellmutter (84) läuft, welche mit dem un
tergestellseitigen Anschlagepunkt (36) in Verbindung
steht.
6. Tisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem untergestellseitigen Anschlagepunkt
(36) und der Stellmutter (84) ein Untersetzungs-He
belgestänge (68) angeordnet ist.
7. Tisch nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich
net, daß der Stellweg der Stellmutter (84) durch
zwei Endlagenschalter (88, 90) begrenzbar ist.
8. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verstellung des Untergestells
(8) gegenüber dem Fußgestell (10) in einer Richtung
federunterstützt ist.
9. Tisch nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstellung des Untergestells (8) gegenüber dem
Fußgestell (10) nach oben federunterstützt ist.
10. Tisch nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Federunterstützung durch wenigstens
eine Druckfeder (28, 30) erfolgt.
11. Tisch nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Federunterstützung durch wenigstens
eine Zugfeder erfolgt.
12. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß wenigstens einer der untergestell
seitigen Umlenkpunkte (42, 44) in vertikaler Rich
tung justierbar ist.
13. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (32) in
einem horizontalen Querträger (16) oder einer Zarge
des Untergestells (8) angeordnet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904023768 DE4023768A1 (de) | 1990-07-26 | 1990-07-26 | Hoehenverstellbarer tisch |
| DE9012145U DE9012145U1 (de) | 1990-07-26 | 1990-08-23 | Vertikale Tischführung |
| DE9013387U DE9013387U1 (de) | 1990-07-26 | 1990-09-21 | Linear- oder Geradführung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904023768 DE4023768A1 (de) | 1990-07-26 | 1990-07-26 | Hoehenverstellbarer tisch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4023768A1 true DE4023768A1 (de) | 1992-01-30 |
Family
ID=6411062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904023768 Withdrawn DE4023768A1 (de) | 1990-07-26 | 1990-07-26 | Hoehenverstellbarer tisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4023768A1 (de) |
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-
1990
- 1990-07-26 DE DE19904023768 patent/DE4023768A1/de not_active Withdrawn
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