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DE4021471A1 - Waermedaemmbauteil - Google Patents

Waermedaemmbauteil

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Publication number
DE4021471A1
DE4021471A1 DE4021471A DE4021471A DE4021471A1 DE 4021471 A1 DE4021471 A1 DE 4021471A1 DE 4021471 A DE4021471 A DE 4021471A DE 4021471 A DE4021471 A DE 4021471A DE 4021471 A1 DE4021471 A1 DE 4021471A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
thermal insulation
ventilation
cells
component according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4021471A
Other languages
English (en)
Inventor
Istvan Dipl Ing Dr Csorba
Istvanne Csorba
Ede Dipl Ing Szabo
Jeno Dipl Ing Dr Riss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STOP HOESZIGETELOEELEM GYARTO
Original Assignee
STOP HOESZIGETELOEELEM GYARTO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by STOP HOESZIGETELOEELEM GYARTO filed Critical STOP HOESZIGETELOEELEM GYARTO
Priority to DE4021471A priority Critical patent/DE4021471A1/de
Publication of DE4021471A1 publication Critical patent/DE4021471A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
    • E04B1/78Heat insulating elements
    • E04B1/80Heat insulating elements slab-shaped
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0869Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements having conduits for fluids
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S20/00Solar heat collectors specially adapted for particular uses or environments
    • F24S20/60Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings
    • F24S20/66Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings in the form of facade constructions, e.g. wall constructions
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
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    • Y02B10/20Solar thermal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Wärmedämmbauteil, vorzugsweise ein Wärmedämm­ paneel, das eine Tragkonstruktion (Versteifungs­ konstruktion) sowie eine äußere Verblendungs­ platte besitzt und Wärmedämmstoff enthält. Das Bauteil ist in erster Linie zur nachträglichen äußeren Wärmeisolierung bzw. -Dämmung von bereits stehenden Bauten, insbesondere Ein- und Mehrfami­ lienhäusern verwendbar.
Bekanntlich ist die Zahl der derartigen bereits bestehenden Wohnbauten ziemlich groß, deren Außenwände eine schlechte Wärmedämmung aufweisen und deshalb ist zur Heizung derartiger Häuser die Verwendung einer größeren Brennstoffmenge als technisch begründet notwendig. Zugleich ist das Klimakomfortempfinden der sich im Inneren des Ge­ bäudes aufhaltenden Personen wegen der niedrigen inneren Wandtemperatur schlecht, was nur durch die Erhöhung der inneren Lufttemperatur kompensiert werden kann. Dazu wird jedoch die Verfeuerung von weiterem zusätzlichem Brennmaterial erforderlich.
Eine grundlegende Zielsetzung der langfristigen Energiepolitik ist weltweit die Energieein­ sparung und ein ziemlich bedeutendes Gebiet dieser Energiesparsamkeit ist die Verminderung des Heiz­ energiebedarfes der kommunalen und der Wohnbauten. Die auf diesem Gebiet eingesparten Energieträger treten gleichzeitig auch als Verbrauchereinsparung in Erscheinung und haben dadurch auch auf den Anstieg des Lebensstandards eine günstige Wirkung.
Im Interesse der Realisierung der in bezug auf die Heizung von Räumlichkeiten erreichbaren Ein­ sparungen wurden in letzter Zeit in zahlreichen Län­ dern die in bezug auf die wärmetechnischen Eigenschaften der Bauwerke bestehenden Vorschriften wesentlich verschärft.
Zur Erfüllung der hinsichtlich der erhöhten Wärmedämmung gestellten Forderungen wurden zahlreiche technische Lösungen entwickelt, die grundlegend in zwei Gruppen eingereiht werden können.
In die eine Gruppe gehören die technischen Lösungen, bei denen die höheren wärmetechnischen For­ derungen (z. B. Verminderung der Wärmedurchgangszahl an der Außenwand auf einen niedrigeren Wert) durch das Mauerwerkmaterial selbst erfüllt werden. Derartige Materialien sind z. B. die Gasbeton-Mauerwerksblöcke sowie die "Poroton", "Thermoton" usw. Steine. Der Nach­ teil derselben besteht jedoch in ihrer geringen Festig­ keit, so daß sie zum Tragen größerer Bauwerkslasten nicht geeignet und im Ergebnis ihre Verwendbarkeit be­ grenzt ist.
In die zweite Gruppe gehören die technischen Lösungen, bei denen an zum Tragen von großen Bau­ lasten geeignete Konstruktionen, z. B. an Außenwände oder andere über nicht entsprechende wärmetechnische Eigenschaften verfügende bereits stehende Bauwerks­ teile eine Wärmeisolierung aufgetragen wird. Die An­ ordnung dieser letzteren an der Innenraumseite (beheiz­ ten Seite) bedeutet an den äußeren Raumbegrenzungs­ wänden eine erhöhte Kondensatbildungsgefahr und des­ halb werden die wärmeisolierenden Schichten in über­ wiegendem Maße an die Außenseite der Wände befestigt.
Bekannt sind verschiedene Systeme, derartiger außen­ wandseitiger geschichteter Wärmedämmkonstruktionen.
Nach der einen häufig verwendeten Ausführungs­ lösung wird auf die aus Mauerungsblöcken oder Ziegel­ steinen gebaute Wand eine ausgleichende Putzschicht und auf diese eine Wärmedämmschicht aufgetragen und letztere wird dann mit einem Fassadenputz abgeschlossen. Als Wärmedämmaterial gelangen in der Mehrzahl Kunst­ stoffschaumsorten sowie Mineral- und Glaswolleprodukte zur Verwendung.
Bei der anderen Ausführungslösung wird vor die aus herkömmlichen Material errichtete Mauer - nachdem auf der Außenfläche eine ausgleichende Putzschicht aufgetragen wurde - eine zweite Wand z. B. aus Leicht­ betonelementen aufgezogen und auf die Außenfläche der letzteren wird dann der Fassadenputz aufgetragen.
Schwerwiegender Nachteil dieser beiden Aus­ führungslösungen ist, daß der Schutz des Wärmedämm­ materials gegen Feuchtigkeit nicht entsprechend ge­ sichert ist und so das Wärmedämmvermögen der Konstruk­ tion sich mit der Zeit verschlechtert.
Bekannt ist auch ein System, bei dem auf die aus Ziegelsteinen oder Mauerwerksblöcken aufgezogene und mit einem äußeren ausgleichenden Putz versehene Wänd unter Zwischenfügung von Schließleisten wärme­ isolierende und hiernach luftundurchlässige (jedoch dampfdurchlässige) Schicht aufgetragen wird, auf die dann ein weiteres Leistenwerk und auf dieses eine Asbestzementschieferverblendung befestigt wird. Bei dieser Konstruktion ist zwar der Schutz der Wärmedämmschicht als gelöst zu betrachten, das ver­ wendete Verkleidungsmaterial ist aber in ästhetischer Hinsicht nicht entsprechend und die Ausführung der Konstruktion ist außerordentlich arbeitsaufwendig. Ein weiteres Problem bedeutet der Umstand, daß durch die senkrechten Luftspalte Insekten und kleinere Säuger (z. B. Mäuse) bis zu den Fenstern der Wohnungen gelangen können.
Gemeinsamer Nachteil aller drei vorstehend beschriebenen Ausführungslösungen ist, daß sie un­ wirtschaftlich sind, ihre Amortisationszeit groß ist und deshalb die nachträglichen Wärmedämmarbeiten der in privatem Besitz befindlichen Wohnungen bei Anwendung dieser Systeme trotz staatlicher Subvention nur ziemlich schleppend vorwärts schreiten.
Aufgabe der Erfindung ist ein Wärmedämmbau­ teil insbesondere ein Wärmedämmpaneel oder eine Wärme­ dämmtafel bereitzustellen, deren Herstellungskosten gering sind, der Einbau einfach gelöst werden kann und die gleichzeitig dazu geeignet sind, sämtliche an außenseitige Wärmeisolierungen gestellten funktionellen Forderungen (gutes Wärmedämmvermögen, Dunstdurchgang, Belüftung, entsprechende Verkleidung, Festigkeit, Schutz gegen Schlagregen) auf einem hohen Niveau zu erfüllen.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß in dem Falle, wenn in den Wärmedämmstoff - der zweckmäßig ein schüttbares körniges Material ist - der Tragkörper des Wärmedämmpaneels sozusagen einge­ bettet wird, im Tragkörper zur Sicherung der Dunst­ bzw.- Dampfableitung und Durchlüftung Öffnungen vorge­ sehen werden und die den Wärmedämmstoff abgrenzenden Verblendungen so ausgewählt werden, daß die Ableitung des Dunstes bzw. Dampfes von der Wand des mit der Wärme­ isolierung zu versehenden Gebäudes in einem an den Trag­ körper außen angeschlossenen Durchlüftungskörper ge­ währleistet ist, wobei letzterer an der Fassade durch eine auch gegen Schlagregen schutzsichernde Schicht abgeschlossen wird, die an das Wärmedämmbauteil ge­ stellten Forderungen restlos erfüllt werden können.
Aufgrund dieser Erkenntnis wurde die gestell­ te Aufgabe im Sinne der Erfindung mit Hilfe eines der­ artigen Wärmedämmbauteiles vorzugsweise Wärmedämmpaneels gelöst, dessen Tragkonstruktion ein an beiden Seiten nebeneinander sich in entgegengesetzten Richtungen ver­ tiefende offene Zellen aufweisender auf einer Kunst­ stoffplatte hergestellter Tragkörper ist, dessen benach­ barte Zellen durch schräge Wände voneinander getrennt sind und zu jeder Zeile mindestens je eine Grundplatte gehört, wobei die Grundplatten in zwei voneinander in einem Abstand parallel zueinander verlaufenden Ebenen liegen, die Zellen mit Wärmedämmstoff ausgefüllt sind, an die eine Seite des Traggliedes ein durch eine pro­ filierte Kunststoffplatte gebildeter Durchlüftungs­ körper angeschlossen ist, der Auslüftungsgänge ent­ hält, und die Außenseite des Tragkörpers oder/und Durchlüftungskörpers durch eine Verblendungsplatte abgeschlossen ist. Vorteilhaft ist, wenn an die an beiden gegenüberliegenden Seiten des Tragkörpers liegen­ den Grundplattengruppen luftdichte jedoch dunst- bzw. dampfdurchlässige Begrenzungsplatten befestigt sind, welche die an beiden Seiten ausmündenden Zellen ab­ schließen und in den die benachbarten Zellen trennen­ den schrägen Wänden des Tragkörpers ein Durchlassen des Dunstes bzw. Dampfes ermöglichende Öffnungen vor­ gesehen sind, der Durchlüftungskörper außen durch eine Verblendungsplatte angeschlossen ist und der Durch­ lüftungskörper durch seine eigenen Wände, die eine Be­ grenzungsplatte und die äußere Verblendungsplatte be­ grenzte Auslüftungsgänge enthält.
Für eine andere Ausführungsform des er­ findungsgemäßen Wärmedämmbauteiles ist kennzeichnend, daß die Zellen des Tragkörpers in die inneren Hohl­ räume des durch die profilierte Kunststoffplatte gebil­ deten Durchlüftungskörpers münden und letztere ebenfalls mit Wärmedämmstoff ausgefüllt und die äußeren Zellen des Tragkörpers durch die Verblendungsplatte abgeschlossen sind.
Zweckmäßig ist, wenn die Zellen des durch die räumliche Kunststoffplattenkonstruktion gebildeten Tragkörpers mindestens an der einen Seite quadratische Grundfläche aufweisende Pyramidenstumpf- oder Kegel­ stumpfform besitzen, weiterhin wenn die Zellen mit schüttbarem körnigem Dämmstoff, zweckmäßig mit ex­ pandiertem Perlitgranulat aufgefüllt sind, wobei natürlich auch die Verwendung eines anderen Wärmedämm­ stoffes in Betracht kommen kann, so können die Zellen z. B. mit "in situ" hergestelltem hartem Kunststoffschaum oder bei der Produktion anfallenden Kunststoffschaum­ streifen-Abfällen aufgefüllt werden. Nach einem anderen Erfindungsmerkmal sind die die Zellen des Tragkörpers von beiden Seiten abgrenzenden dunst- bzw. dampfdurch­ lässigen luftdichten Platten aus Bitumenpapier, je­ doch können dazu auch aus einem Kunststoff mit entsprechen­ den Eigenschaften oder einem sonderen Material gefertig­ te Folien verwendet werden.
Nach einem anderen Ausführungsbeispiel be­ sitzt der Durchlüftungskörper Trapezquerschnitt auf­ weisende, ineinander übergehende schräge Wände und zu­ einander parallele äußere bzw. innere Wände aufweisen­ de periodisch abwechselnd erscheinende Rippen, in diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn die inneren Wände kürzer als die äußeren Wände sind.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal sind der Tragkörper und der Durchlüftungskörper sowie die äußere Verblendungsplatte z. B. durch eine Klebever­ bindung oder/und Kunststoffschweißverbindung oder/und Vernietung an das jeweilige benachbarte Bauteil be­ festigt. In diesem Falle ist es zweckmäßig, wenn in der zwischen dem Tragkörper und dem Durchlüftungs­ körper liegenden Abgrenzungsplatte an den Stellen, wo die Grundplatten des Tragkörpers und die Innenwände des Durchlüftungskörpers einander überlappen, die un­ mittelbare Befestigung des Tragkörpers und des Durch­ lüftungskörpers aneinander mittels Klebstoffes er­ möglichende Öffnungen vorgesehen sind.
Für eine weitere Ausführungsform ist kenn­ zeichnend, daß die äußere Verblendungsplatte eine mit einer gegen Schlagregen widerstandsfähigen Ober­ flächenbehandlung versehene Kunststoffplatte ist, vor­ teilhafterweise an der Oberfläche der Verblendungs­ platte nachträglich zum Beispiel durch Kleber aufge­ tragene Steinsand- oder/und Steinsplitschicht vorge­ sehen ist. Im allgemeinen ist der Tragkörper und/oder der Durchlüftungskörper eine vakuumgeformte oder ge­ walzte Kunststoffplatte, diese Ausführungslösung ist aus Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten vorteilhaft.
Zweckmäßig kann sein, wenn die Durch­ lüftungsgänge des Durchlüftungskörpers an ihrem Ende oder an ihren Enden durch luftdurchlässige jedoch das Eindringen von Insekten und kleineren Säugetieren so­ wie ähnlichen Tierarten verhindernde Konstruktionen zweckmäßigerweise mit einem Siebgewebe abgeschlossen sind.
Für eine andere Ausführungsform ist kennzeichnend, daß an der einen Seite des Trag­ körpers die Grundplatten voneinander getrennte - z. B. quadrat- oder kreisförmige Plattenteile sind, von denen die schrägen Zellenseitenwände ausgehen und an der anderen Seite des Tragkörpers sich diese schrägen Wände an durch einander kreuzende zueinander zweckmäßigerweise senkrechte Plattenstreifen ge­ bildete Grundplatten anschließen, demzufolge an der voneinander separierte Zellen aufweisenden Seite gegenüberliegenden Seite ineinander übergehende einen gemeinsamen Raum bildende Zellen angeordnet sind.
Einem weiteren Erfindungsmerkmal ent­ sprechend ist der Tragkörper eine - zweckmäßig va­ kuumgeformte - Kunststofftrapezplatte, in deren die benachbarten Zellen voneinander trennenden schrägen Seitenwänden- die dampf- bzw. dunstdurchlassenden Öffnungen vorgesehen sind und an deren voneinander in einem Abstand parallel zueinander angeordneten läng­ lichen Grundplattengruppen die Abgrenzungsplatten - zweckmäßig durch eine Klebeverbindung - befestigt sind. In diesem Fall ist es zweckmäßig, wenn die länglichen Zellen durch Kunststoffschaumstücke, z. B. Kunststoffschaumstreifenabfälle ausgefüllt werden, wobei natürlich die Zellen - wie auch im Falle der übrigen Ausführungsbeispiele - mit jedem beliebigen anderen Wärmedämmstoff bzw. der Kombination der­ artiger Materialien ausgefüllt werden können. Einem weiteren Ausführungsbeispiel ent­ sprechend verfügt das Paneel über zur Befestigung an die Tragkonstruktion zum Beispiel an eine Ziegel­ wand geeignete Halterungen, die im Bereich ihres einen Endes einen aufgeschlitzten verzahnten Ab­ schnitt, an ihrem anderen Ende hingegen eine mit einem nach außen stehenden Flansch versehene Hülse, einen in diese eintreibbaren Bolzen sowie ein über dem sich in den in die Verblendungsplatte des Wärme­ dämmelementes eingesenkten Hohlraum hineinfügenden Flansch zu befestigendes Abschlußelement aufweisen. Zweckmäßig ist, wenn das Abschlußelement die gleiche Oberflächenausbildung und das gleiche Material wie die Verblendungsplatte aufweist und mit der Verblen­ dungsplatte in eine Ebene fällt.
Nach einer weiteren Ausführungsform ist das Wärmedämmbauteil an die äußere Raumabgrenzungs­ konstruktion oder/und an das Skelett irgendeines Bauwerkes auf die Weise befestigt, daß seine Aus­ lüftungsgänge an der äußeren Seite in einer dem Wärmedämmbauteil eine Sonnenstrahlenkollektorfunktion sichernden Weise angeordnet sind. Gleichzeitig ist es auch möglich, daß das Wärmedämmbauteil an die äußere Raumabgrenzungskonstruktion oder/und an das Skelett eines Bauwerkes in der Weise befestigt ist, daß seine Auslüftungsgänge an der inneren Seite und demzufolge durch Umwälzung der von der Um­ gebungstemperatur eine abweichende Temperatur auf­ weisenden Luft in den Gängen in einer dem Wärme­ dämmbauteil eine das Bauwerk temperierende Funktion sichernden Weise angeordnet sind.
Die Erfindung wird im weiteren detailliert aufgrund der Zeichnungen beschrieben, die ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel des Wärmedämm­ bauelementes und dessen einzelne Detaile enthalten. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 ein Detail einer Ausführungsform des Wärmedämmbauteiles im senkrechten Schnitt,
Fig. 2 ein Detail des Tragkörpers des Wärme­ dämmbauteiles nach Fig. 1 in Ansicht aus der Richtung des Pfeiles F in Fig. 3,
Fig. 3 den Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 2,
Fig. 4 den waagerechten Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 1,
Fig. 5a den senkrechten Querschnitt des Gebäudes nach Fig. 6,
Fig. 5b den Schnitt entlang der Linie C-C in Fig. 5a,
Fig. 5c ein dem nach 5a ähnliches Gebäude in eben­ falls senkrechtem Schnitt,
Fig. 5d den Schnitt entlang der Linie G-G in Fig. 5c,
Fig. 5e das Detail J nach Fig. 5c,
Fig. 6 die Fernansicht eines mit den erfindungs­ gemäßen Bauteilen nachträglich wärme­ isolierten Hauses,
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Wärmedämmbauelementes im Schnitt entlang der Linie E-E in Fig. 8,
Fig. 8 den Schnitt entlang der Linie F-F in Fig. 7,
Fig. 9 die Ausführungsform eines erfindungs­ gemäßen Wärmedämmbauteiles in waage­ rechtem Schnitt, dessen Auslüftungsgänge nicht auf der der äußeren Atmosphäre zu­ stehenden Seite, sondern entlang der Mauer verlaufen,
Fig. 10 in skizziertem Vertikalschnitt ein wärme­ isoliertes Gebäude, durch das eine günsti­ ge Anwendungsmöglichkeit der über äußere und innere Auslüftungsgänge verfügenden er­ findungsgemäßen Wärmedämmbauteile veran­ schaulicht wird.
Den Tragkörper 1 des in Fig. 1 und 4 im Ganzen mit der Bezugsnummer 17 bezeichneten Wärmedämmpaneels - der in Fig. 2 und 3 auch getrennt zu sehen ist - bildet die im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels aus einer Kunststoffplatte durch Vakuumformung gefertigte in Fig. 2 und 3 auch getrennt dargestellte Formplatte, die von zwei Seiten sich eintiefende im wesentlichen schachbrettartig angeordnet verteilte Zellen 8 auf­ weist. Diese sind im Falle des vorliegenden Aus­ führungsbeispiels pyramidenstumpfförmig mit quad­ ratischer Grundfläche ausgebildet, aber natürlich können auch davon abweichende z. B. kegelstumpfförmige Zellen aufweisende Tragkörper zur Ausgestaltung des erfindungsgemäßen wärmedämmenden Bauteiles verwendet werden. Jede Zelle 8 wird durch Grundplatten 9a oder 9b und schräge Wände 6 abgegrenzt. Die der Ziegel­ wand (Gebäudewand) 13 zuliegenden, inneren Grund­ platten wurden mit der Bezugsnummer 9a, die äußeren Grundplatten hingegen mit der Bezugsnummer 9b be­ zeichnet. Die Grundplatten 9a und 9b fallen in je eine gemeinsame Ebene, die mit einem Abstand zuein­ ander parallel verlaufen (Fig. 1). Die unmittelbar nebeneinander angeordneten und voneinander durch die gemeinsamen schrägen Wände 6 getrennten Zellen 8 sind in Richtung der gegenüberliegenden Seiten des Trag­ körpers 1 offen, jedoch miteinander durch die in den schrägen Wänden 6 ausgebildeten Öffnungen 7 in Ver­ bindung (Fig. 1-7). Die Grundplatten 9a und 9b sind in der an die Ziegelwand 13 angebauten Stellung des Wärmedämmpaneels 17 senkrecht angeordnet. Die Wand­ stärke des Tragkörpers 1 ist - durch entsprechende Bemessung bestimmbar - so auszuwählen, daß die an das Bauteil gestellten Festigkeitsforderungen (senk­ rechtes Selbsttragvermögen) erfüllt werden.
Die Zellen 8 sind an der einen Seite durch die innere Begrenzungsplatte 2, an der anderen Seite hingegen durch die äußere Begrenzungsplatte 3 ab­ geschlossen. Die Platten 2 und 3 sind an die Außen­ flächen der an den beiden Seiten der Tragkörper 1 erscheinenden - äußeren und inneren - senkrechten Grundplatten 9a bzw. 9b durch eine Klebeverbindung befestigt. In der Begrenzungsplatte 3 sind Öffnungen 10 an den Stellen vorgesehen, wo die Begrenzungs­ platte auf den Grundplatten 9b aufliegt, die Breite d (Durchmesser) dieser Öffnungen 10 ist natürlich kleiner als die Seitenlänge P der Grundplatten 9b, damit entlang des Randes der Öffnungen 10 genügend Platz zur Ausgestaltung der Klebefläche zur Verfügung steht (Fig. 1 und 4). Die innere Begrenzungsplatte 2 und die äußere Begrenzungsplatte 3 versehen doppelte Funktionen: einerseits halten sie den in die Zellen 8 gefüllten körnigen Wärmedämmstoff 12 z. B. expendiertes Perlitgranulat fest, andererseits sind sie luftdicht, aber dunstdurchlässig. Als derartiger Stoff kann auch eine über derartige Eigenschaften verfügende Kunst­ stoffolie oder Bitumenpappe (Teerpapier) oder jedes beliebige entsprechende Material verwendet werden.
Aus Fig. 1 ist gut ersichtlich, daß die Schnittfläche der schrägen Wände 6 des aus Kunststoff gefertigten Tragkörpers 1 in Richtung der Wärmeströmung vernachlässigbar gering und hierbei die Wärmeleitzahl der Kunststoffplatten niedrig ist, so daß das Wärmedämm­ vermögen des mit dem Wärmedämmstoff 12 gefüllten Bau­ teiles im Großen und Ganzen dem Wert entspricht, der einer reinen Wärmedämmstoffschicht gleicher Stärke zu­ geordnet ist, mit anderen Worten, die Kunststoff­ konstruktion des Tragkörpers 1 bildet keine wesentliche Wärmebrücke.
Die in den schrägen Wänden 6 ausgebildeten Öffnungen 7 können den Dampf bzw. Dunst von der Ziegel­ wand 13 des zu isolierenden Gebäudes in die Durch­ lüftungsschicht 4 hinüberleiten, wodurch eine kon­ tinuierliche und automatische Entfeuchtung des Isolier­ materials 12 gesichert ist, was Voraussetzung für die über eine lange Zeit hindurch erfolgende Erhaltung des Wärmedämmvermögens ist, d. h. die Konstruktion weist eine lange Lebensdauer auf.
Die hohlgeformte Herstellung des Trag­ körpers 1 und seine Ausfüllung mit Isolierstoff 12 ge­ währleisten die geforderten Festigkeitseigenschaften, in erster Linie das senkrechte Selbsttragvermögen in einwandfreier Weise.
Bestimmung der in der Begrenzungsplatte 3 vorgesehenen Öffnungen 10 ist, daß der zum Verkleben dieser Begrenzungsplatte und des Tragkörpers 1 aufge­ tragene Klebstoff den Tragkörper und den Durchlüftungs­ körper 4 unmittelbar aneinander befestigt, wodurch die Festigkeit der gesamten mehrschichtigen Konstruktion erhöht werden kann. In Fig. 1 wurde aber - der besseren Übersicht halber - der die Öffnungen 10 ausfüllende Klebstoff nicht dargestellt.
Der sich periodisch wiederholende Trapez­ rippen enthaltende Durchlüftungskörper 4 besteht ebenfalls aus einer zweckmäßig aus Kunststoff durch Vakuumformung hergestellten Profilplatte, deren Wand­ stärke z. B. 0,5-1,0 mm betragen kann. Auch die ebene äußere Verblendungsplatte 5 besteht aus Kunststoff und ihre äußere dem Schlagregen ausgesetzte Fläche ist mit einer die gewünschte Farbe, die entsprechende Kornfeinheit und Dichte aufweisenden Steinsand oder/und Steinsplittschicht versehen, deren Auftragen im Ver­ laufe der Herstellung der Kunststoffplatte erfolgt. Die äußere Verblendungsplatte 5 ist - wie bereits erwähnt - durch eine Verklebung an die Außenfläche der Außenwand 14 der breiten Trapezrippen des Durch­ lüftungskörpers 4 befestigt, und so ergibt sich üb­ rigens ein Teil der senkrechten Durchlüftungsgänge 11 (die Gänge mit kleinerem Querschnitt). Im Ergebnis der vorstehend beschriebenen Oberflächenbehandlung zeigt die äußere Fläche - Fassade - des erfindungsgemäßen Wärmedämmbauteiles eine den herkömmlichen verputzten Flächen nahestehende und so die entsprechende ästhe­ tische Wirkung sichernde Erscheinung und sichert für den Wärmedämmstoff 12 einen zuverlässigen Schutz gegen Feuchtigkeit und auch gegen den Schlagregen. Der Durch­ lüftungskörper 4 besteht aus einer durch im Querschnitt ungleichlangen Trapezabschnitten ineinander übergehen­ den sich periodisch wiederholenden Rippen gebildeten profilierten Kunststoffplatte, deren Außenwand 14 (die hier der äußeren Atmosphäre zuliegt) und deren Innenwand 16 (die stets dem Tragkörper 1 zuliegt) durch die schrägen Wände 15 verbunden werden.
In den Fig. 2 und 3 wurde ein Eck­ detail des im Ganzen mit der Bezugsnummer 1 bezeich­ neten Tragkörpers in Seitenansicht und im Schnitt getrennt ebenfalls dargestellt. Wie ersichtlich werden auf der einen - dem Durchlüftungskörper zu­ liegenden - Seite die Grundplatten 9b durch quadrat­ förmige Plattenteile, die auf der sich an die Wand anschließenden Seite befindlichen Grundplatten 9a hingegen durch einander kreuzende zueinander senk­ rechte Plattenstreifen - bzw. die Berührungsstellen von je zwei zueinander senkrechten Plattenstreifen - gebildet. Auf diese Weise ergeben sich auf der einen Seite vollkommen regelmäßige Quadratgrundflächen auf­ weisenden pyramidenstumpfförmige selbständige Zellen 8, - diese verfügen über die Grundplatten 9b, die sich gemäß Fig. 1 und Fig. 2 an den Durchlüftungskörper 4 unter Zwischenfügung der Begrenzungsplatte 3 anschließen - wogegen auf der anderen Seite die Räume der ähnliche Form aufweisenden Zellen 8 miteinander in Verbindung stehen, eigentlich einen gemeinsamen Luftraum haben.
Die Art und Weise der Verwendung des er­ findungsgemäßen Wärmedämmbauteiles wurde durch die Fig. 5a-5e und Fig. 6 veranschaulicht. Die Wärmedämmbau­ teile 17 sind von außen an die äußeren Ziegelwände 13 (Fig. 5a, 5b) des über Fundamentkörper 21, Decke 22, Dach 23 verfügenden Gebäudes oder an die Gerüst­ konstruktion 30 (Fig. 5c) befestigt und die Anschluß­ stellen 20 der benachbarten Bauteile sind abgedichtet.
Im Falle des Beispiels nach Fig. 5a und 5b wird die Raumabgrenzungskonstruktion durch eine Ziegelmauer 13 gebildet, wobei die Wärmedämmpaneele 17 lediglich zur Wärmedämmung dienen. In der Regel erfolgt die nachträgliche Wärmeisolierung von bereits vorhan­ denen Gebäuden mit dieser Ausführungslösung.
Das Gebäude nach Fig. 5c, 5d verfügt z. B. über ein Skelett 30 und an dieses Skelett sind die Wärmedämmpaneele 17 befestigt. Die durch sie gebildete Schicht versieht in diesem Falle auch die Funktion der Raumabgrenzung.
Für die Ausgestaltung der abgedichten An­ schlußstellen 20 der benachbarten Wärmedämmpaneele er­ geben sich verschiedene Möglichkeiten, eine von diesen ist in der in größerem Maßstab gehaltenen Fig. 5e dar­ gestellt.
Bei der in Fig. 5e dargestellten Aus­ führungslösung (Detail J in Fig. 5c) wird zwischen die benachbarten Paneele 17 ein lineares elastisches Dichtungsprofil 26, z. B. ein Gummischlauch gelegt, der durch die Paneele elastisch deformiert einen vollständig wasser- bzw. luftdichten Abschluß sichert. Das Dichtungs­ profil 26 wird durch ein überlappendes Endteil 5a der äußeren Verblendungsplatte 5 der Paneele 17 abgeschlossen.
Diese Ausführungslösung kommt insbesondere im Falle von schräg angeordneten Konstruktion, z. B. eines in Fig. 6 dargestellten Satteldaches in Betracht. Die Anschlußstellen der die senkrechten Wände bildenden oder verblendenden Paneele 17 können gemäß Fig. 9 ausgeführt werden.
Die untere und obere Öffnung der in den Wärmedämmpaneelen 17 befindlichen Durchlüftungskörper 4 (Fig. 1 und Fig. 4) bzw. der durch diese Körper ge­ bildeten Durchlüftungsschicht - ist durch das in Fig. 5a und 5b dargestellte z. B. durch Verkleben befestigte Siebgewebe 19 oder eine andere das Eindringen von In­ sekten und kleineren Säugetieren z. B. Mäusen verhindern­ den Vorkehrung abgeschlossen.
Das Wärmedämmbauteil nach Fig. 7 und 8 weicht von dem nach Fig. 1 und Fig. 2 nur darin ab, daß sein Tragkörper 1 z. B. eine vakuumgeformte Kunst­ stofftrapezplatte ist und deshalb wurden die bereits früher beschriebenen Konstruktionsbauteile mit den bereits verwendeten Bezugsnummern bezeichnet. Hier be­ finden sich die zur Durchleitung des Dampfes bzw. Dunstes dienenden Öffnungen 7 in den schrägen Wänden 6′ der Trapezplatte und die Begrenzungsplatte 2 ist an die Grundplatten 9b′ und die Begrenzungsplatte 3 an die Grundplatte 9a′ der Trapezplatte durch eine Klebever­ bindung befestigt. Bei einer Befestigung der Wärmedämm­ bauteile nach Fig. 7 und Fig. 8 - d. h. der Paneele - an eine Gebäudewand sind die Grundplatten 9a′, 9b′ und die schrägen Wände 6′ sowie die durch diese vonein­ ander getrennten länglichen Zellen 8 senkrecht ange­ ordnet, d. h. parallel zu den Durchlüftungsgängen 11 des Durchlüftungskörpers 4.
In diese Zellen können als Wärmedämm­ stoffe 12 z. B. im Verlaufe der Herstellung von Wärmedämm­ -Kunststoffschaum- oder anderen Wärmedämmplatten ent­ stehende Abfälle - Streifen, aus derartigem Material - eingebaut werden. Aus den Wärmedämmtafeln nach Fig. 7 und 8 können zufolge der höheren Festigkeit der den Tragkörper 1 bildenden Kunststofftrapezplatten fallweise sogar waagerechte Raumabgrenzungskonstruktionen z. B. auch Decken ausgeführt werden.
In Fig. 9 wurde eine weitere im Ganzen mit der Bezugsnummer 24 bezeichnete Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wärmedämmbauteiles dargestellt. Zur Bezeichnung der bereits früher beschriebenen Konstruk­ tionselemente wurden die bereits verwendeten Bezugsnummern sinngemäß angewandt. In Fig. 9 wurde auch eine mögliche Methode des Anschließens zweier benachbarter Wärmedämm­ paneele 24 aneinander sowie der Befestigung der Paneele an die Ziegelwand 13 und auch das dazu verwendbare Mittel dargestellt. Im Vergleich zu dem Wärmedämmpaneel 17 gemäß Fig. 1 besteht die Abweichung grundlegend darin, daß der Durchlüftungskörper 4 an den Tragkörper 1 nicht an der zur äußeren Atmosphäre zuliegenden, sondern an der dem Gebäude zuliegenden Seite, und zwar unmittelbar ohne Zwischenschaltung einer zwischenliegenden Be­ grenzungsplatte befestigt ist. Dementsprechend wird die äußere Verbindungsplatte 5 an die Grundplatte 9b des Tragkörpers 1 z. B. durch eine Klebeverbindung be­ festigt. Die Aneinanderbefestigung des Tragkörpers 1 und des Durchlüftungskörpers kann - an den Berührungs­ flächen der Grundplatten 9a des Tragkörpers 1 (hier nicht dargestellt) und der Innenwände 15 des Durch­ lüftungskörpers 4 - genauso oder z. B. durch eine PVC- Schweißung erfolgen. Die auf die Außenfläche der Ver­ blendungsplatte 5 aufgetragene Steinsand- oder/und Steinsplittschicht wurde mit dem Bezugsbuchstaben 5b bezeichnet. Das Wärmedämmbauteil 24 ist mit der Außenfläche 14 des Durchlüftungskörpers 4 an den Ver­ putz 33 der Ziegelmauer 13 befestigt. In dieser Bau­ teilekonstruktion ist - da der Tragkörper 1, der Durch­ lüftungskörper 4 und die Verblendungsplatte 5 aus dampf­ undurchlässigem Material hergestellt sind - die Ver­ schlossenheit des auch die inneren Zwischenrippenräume des Durchlüftungskörpers 4 ausfüllenden Wärmedämm­ stoffes (z. B. einer verfestigten Perlitmasse oder/und eines Abfallstoffes) von der Umgebung gewährleistet, kann so nicht durchfeuchten, so daß sein Wärmedämm­ vermögen über eine lange Zeitdauer hindurch erhalten bleibt.
Die Funktion der Durchlüftungsgänge des in Fig. 9 dargestellten Wärmedämmpaneels 24 sind folgende:
  • - Ableitung des aus dem Inneren des wärmeisolierten Gebäudes austretenden Dunstes, die Trockenhaltung der äußeren raumabgrenzenden Seiten­ wand - z. B. der Ziegelwand 13 - ,
  • - werden die Wärmedämmpaneele nur zur Wärmeisolierung verwendet, so wird bei thermischer natürlicher gedrosselter Luftströmung das Wärme­ dämmvermögen erhöht,
  • - werden die Wärmedämmpaneele in einem kompletten aktiven Wärmedämmsystem des gegebenen Ge­ bäudes eingesetzt (siehe auch die im weiteren mit der Fig. 9 im Zusammenhang dargelegten Ausführungen), wird in den Durchlüftungsgängen (in geschlossenem oder offenem System) künstlich erwärmte Luft durchströmen gelassen, wodurch die äußere Gebäudewand temperiert werden kann, so kann dadurch der tatsächliche Wärme­ verlust gemindert werden. In diesem Fall funktionieren die Durchlüftungsgänge 11, sozusagen als ein Heiz­ apparat der raumabgrenzenden Gebäudewand.
Die nebeneinander und übereinander an­ geordneten Wärmedämmpaneele 24 sind im Falle des vor­ liegenden Ausführungsbeispiels entlang ihrer Ränder überall durch eine am linken unteren Teil der Fig. 9 sichtbare Überlappung ihrer Verblendungsplatten 5 an­ einander angeschlossen. Bei der Wahl der Breite f der Überlappung ist auch die Wärmedehnung zu berücksichtigen.
Es ist leicht einzusehen, daß die Durchlüftungs­ gänge 11 der unter- bzw. übereinander angeordneten Wärmedämmpaneele 24 bei einer entsprechenden Anordnung der Bauteile von dem Bereich der Geländehöhe bis zur Dachdecke ununterbrochen verlaufen, so daß der erfor­ derliche vertikale Luftstrom in der gesamten Höhe des Gebäudes gewährleistet werden kann.
Die ästhetische Verkleidung der bei den Gebäudeecken eventuell freibleibenden - durch die Wärme­ dämmpaneele 17 bzw. 24 nicht abgedeckten - Wandflächen kann z. B. mit Hilfe von derartigen trennbaren Kunststoff­ trapezplatten vorgenommen werden, deren Oberfläche mit einer der Verblendungsplatte 5 gleichen Steinsandschicht 5b versehen ist. Auf ähnliche Weise können auch die in der Außenwand befindlichen Öffnungen abgeschlossen werden.
Die Befestigung der Wärmedämmpaneele 24 an die Ziegelwand 13 (und natürlich an jeden anderen Tragkörper z. B. an ein Stahlbetonskelett) kann zweck­ mäßig mit Hilfe der in Fig. 9 dargestellten und im Ganzen mit der Bezugsnummer 25 bezeichneten Halterungen vorgenommen werden. Die Halterung 25 besitzt eine im Bereich ihres einen Endes über einen mit längsgerichteten Schlitzen versehenen verzahnten Abschnitt 27a (verrippten Teil) verfügende aus Kunststoff gefertigte Hülse 27, an ihr anderes Ende ist ein zu ihrer geometrischen Längsachslinie x senkrechter ringsherum sich nach außen erstreckender Flansch 27b angeschlossen. Teil der Hal­ terung 25 ist auch der Bolzen 28 und das Abschluß­ element 32. Mit Hilfe der Halterung 25 werden die Wärmedämmpaneele in der Weise an die Ziegelwand 13 befestigt, daß in letztere ein Loch gebohrt, in dieses durch das Wärmedämmpaneel 24 die Hülse 27 eingeführt wird, deren Flansch 27b sich in den durch eine profi­ lierte Einsenkung in die Verblendungsplatte 5 und die Grundplatte 9b des Tragkörpers 1 hergestellten Hohl­ raum 29 einfügt. Im Wärmeisolierpaneel 24 kann ein Rohr eingebaut sein, durch das die Hülse 27 durchge­ führt wird. Im nächsten Schritt wird der lange Bolzen 28 in die Hülse 27 eingeschlagen, wodurch die Rippen des mit Schlitzen versehene verzahnten Abschnittes 27a auseinandergespreizt werden und die Fixierung durch­ geführt wird. Schließlich wird die über dem Flansch 27b befindliche kreisförmige Öffnung durch Einsetzen (z. B. Einkleben) des scheibenförmigen Verschlußelemen­ tes 32 abgeschlossen. Da die Scheiben über eine Stein­ sandschicht-Oberfläche verfügen, verdecken diese auch ästhetisch einwandfrei die Halterungselemente. Die ein­ zelnen Wärmedämmpaneele werden zweckmäßig mit Hilfe von je vier Halterungen 25 befestigt.
In Fig. 10 wird veranschaulicht, wie die erfindungsgemäßen Wärmedämmpaneele 17, 24 als Teile eines die Sonnenenergie nutzenden Gebäudewärmedämmsystems verwendet werden können. Die äußere Raumabgrenzungs­ konstruktion eines z. B. über ein Stahlbetonskelett 30 verfügenden Gebäudes ist aus dem Wärmedämmpaneelen 17, 24 zusammengestellt, und zwar sind an der südlichen Seite S mit äußeren Durchlüftungsgängen versehene Wärmedämm­ paneele 17 (Fig. 1), an der nördlichen Seite N (Schatten­ seite) hingegen innere (dem Skelett zu liegende) Durch­ lüftungsgänge 11 aufweisende Wärmedämmpaneele (Fig. 9) eingebaut. In dieser Anordnung nutzen die Wärmedämm­ paneele 17 neben ihrer Funktion als Wärmedämmung auch als luftbetätigte Sonnenkollektoren funktionierend die Wärmestrahlung der Sonne. Die aufgewärmte Luft strömt dem Pfeil k entsprechend nach oben und entlang der mit unterbrochener Linie bezeichneten Strömungsbahn - nament­ lich in einem wärmeisolierten Luftkanal 37 - mit Hilfe eines Ventilators 35 an der Nordseite N in die Durch­ lüftungsgänge 11 der Wärmedämmpaneele 24 eingeführt der Richtung des Pfeiles n entsprechend abwärts. Die an der nördlichen Seite abwärtsströmende Warmluft ver­ mindert den Wärmeverlust dieser Wand, erwärmt sogar im Falle eines größeren Wärmegewinns die Wand von außen und heizt dadurch sozusagen das Innere des Gebäudes bzw. nutzt sogleich auch das Wärmespeichervermögen der lasttragenden Wandkonstruktion, so daß ihre tem­ perierende Wirkung auch nach Schwinden des Sonnen­ scheins über mehrere Stunden anhält. Der Ventilator 35 (der übrigens beliebig angeordnet werden kann) enthält einen auch Frischluft z. B. in Teilstrom ansaugenden Stutzen 36 und eine Regelklappe 37. Die Luft wird in den Gebäudewänden in geschlossenem Kreis umgewälzt, da die aus der an der nördlichen Seite N befindlichen Wand unten austretende abgekühlte Luft durch einen wärme­ isolierten Luftkanal 38a in die an der südlichen Seite S befindliche Wand zurückströmt. Im Sommer kann durch Nutzung der Kühlwirkung des Bodens eine geringfügige Kühlung des Gebäudes gesichert werden, da durch Um­ stellen der Klappen die Luftzirkulation durch den nicht­ wärmeisolierten Kanal 38 vorgenommen wird.
An der südlichen Seite s des Gebäudes wird ein Sonnenstrahlungsfühler 40 angeordnet, der über die mit einer Strichpunktlinie bezeichnete elektrische Leitung 41 mit dem Ventilator 35 verbunden ist und diesen nur bei einer ausreichenden Sonnenstrahlung automatisch in Gang setzt, bei Fehlen so einer Strahlung hingegen den Ventilator abstellt (da widrigenfalls die umgewälzte Kaltluft das Gebäude kühlen würde).
An den abwechselnd schattigen östlichen und westlichen Seiten des Gebäudes können die Wärmedämm­ paneele 17 bzw. 24 in Abhängigkeit von der konkreten Lage und den sonstigen Gegebenheiten eingebaut und eventuell ebenfalls in das temperierte System einge­ schaltet werden.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Wärmedämmbauteile die an sie gestellten funk­ tionellen Forderungen gleichzeitig auf einem hohen Niveau erfüllen, namentlich: das vorzügliche Wärme­ dämmvermögen wird auch nach Ablauf einer längeren Zeit­ spanne kaum wahrnehmbar beeinträchtigt, die Wasser­ abdichtungsfähigkeit ist ebenfalls gut und bietet auch gegen Schlagregen vollständigen Schutz, die Dunstaus­ lüftung funktioniert einwandfrei, die Festigkeit ist entsprechend, die Bauteile sind selbsttragend, durch den Einbau der Paneele ist auch eine ästhetische Fassaden­ ausbildung (äußere Verblendung) gesichert. Die Kosten­ aufwendigkeit der Produktion der Paneele ist um so günstiger, da auch die Verwendung von Abfallstoffen z. B. Kunststoffabfällen ermöglicht wird. Die Bauteile können nach zeitgemäßer Technologie aus Materialien hergestellt werden, die in der Baupraxis gebräuchlich sind und in weitem Kreise zur Verfügung stehen. Der Ein­ bau der Wärmeisolierpaneele an äußere Wandflächen er­ folgt einfach in einer einen minimalen Aufwand an lebendi­ ger und Facharbeit erfolgenden Weise außerordentlich schnell. Die Wärmedämmtafeln können nach Heimwerkerart einfach befestigt werden. Im Ergebnis all dieser Fak­ toren sind die mit der Verwendung der erfindungsgemäßen Wärmedämmbauteile durchgeführten nachträglichen Wärme­ isolierungen weitgehend wirtschaftlich und in funktioneller Hinsicht einwandfrei.
Die Erfindung beschränkt sich natürlich keineswegs auf die im vorstehenden aufgrund von Zeichnungen beschriebenen konkreten Ausführungsbeispiele, sondern kann innerhalb des durch die Ansprüche definiierten Schutzumfanges auf vielerlei Weise verwirklicht werden. Besonders ist dabei zu betonen, daß die Bauteile nicht nur in senkrechter, sondern in jeder beliebigen - das heißt in waagerechter oder schräger - Lage ebenfalls eingebaut werden können. Wie bereits früher darauf hin­ gewiesen wurde, kann aus den erfindungsgemäßen Wärme­ dämmbauteilen z. B. eine nachträglich nur Wärmedämmfunk­ tion erfüllende Konstruktion hergestellt werden, wobei sie jedoch auch zur Fertigstellung von an Gebäude­ skelett befestigten Raumabgrenzungskonstruktion verwen­ det werden können, die natürlich vorzügliche Wärmedämm­ eigenschaften aufweisen. Die Errichtung derartiger Bauten kann in erster Linie in der Landwirtschaft z. B. für das Gebiet der Tierhaltung in Hauswirtschaften in Betracht kommen, kann jedoch auch bei Sportanlagen (z. B. Lauf­ gänge für Leichtatletik, Magazine usw.) vorzüglich ver­ wendet werden. Mit der Verwendung der erfindungsgemäßen Paneele können auf den verschiedensten Anwendungs­ gebieten Werkzeugkammern, Lagerhäuser usw. ebenfalls errichtet werden.

Claims (16)

1. Wärmedämmbauteil, insbesondere Wärmedämmpaneel bzw. -Tafel, mit Tragkonstruktion sowie Verblendungsplatte und Wärmedämmstoff enthaltend, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion ein an beiden Seiten nebeneinander in entgegengesetzten Richtungen sich vertiefende offene Zelle (8) aufweisen­ der, aus Kunststoffplatten bestehender Tragkörper (1) ist, dessen benachbarte Zellen (8) durch schräge Wän­ de (6, 6′) voneinander getrennt werden und zu jeder Zelle (8) mindestens je eine Grundplatte (9a, 9b, 9a′, 9b′) gehört, wobei die Grundplatten (9a, 9b, 9a′, 9b′) in zwei voneinander mit dem Abstand (a) und zueinander parallel verlaufenden Ebenen angeordnet sind, die Zellen (8) mit Wärmedämmstoff (12) ausgefüllt sind, an die eine Seite des Tragkörpers (1) ein durch eine Kunststoffplatte gebildeter Durchlüftungskörper (4) angeschlossen ist, der Durchlüftungsgänge (11) enthält, und die Außenseite des Tragkörpers (1) oder/und Durch­ lüftungskörpers (4) mit einer Verblendungsplatte (5) abgeschlossen ist (Fig. 1 und Fig. 9).
2. Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die an beiden gegenüberliegen­ den Seiten des Tragkörpers (1) liegenden Grundplatten (9a, 9b, 9a′, 9b′)-Gruppen luftundurchlässige, jedoch dunst- bzw. dampfdurchlässige Eigenschaften aufweisen­ de Abgrenzungsplatten (2, 3) befestigt sind, die die an beide Seiten ausmündenden Zellen (8) abschließen, und in den die benachbarten Zellen (8) trennenden schrägen Wänden (6) (6′) des Tragkörpers (1) den Durch­ tritt des Dampfes bzw. Dunstes ermöglichende Öffnun­ gen (7) vorgesehen sind, der Durchlüftungskörper (4) von außen mit einer Verblendungsplatte (5) abgeschlossen ist und der Durchlüftungskörper (4) durch seine eigenen Wände, die eine Begrenzungsplatte (3) und die äußere Verblendungsplatte (5) abgegrenzte Auslüftungsgänge (11) enthält (Fig. 1, 4, 7 und 8).
3. Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen (8) des Tragkörpers (1) in die inneren Hohlräume des durch die profilierte Kunststoffplatte gebildeten Durchlüftungskörpers (4) münden und auch diese mit Wärmedämmstoff (12) ausge­ füllt, und die äußeren Zellen (8) des Tragkörpers (1) mit einer Verblendungsplatte (5) abgeschlossen sind (Fig. 9).
4. Bauteil nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen (8) des durch die räumliche Kunststoffplattenkonstruktion gebildeten Tragkörpers (1) mindestens auf der einen Seite eine Quadratgrundfläche aufweisende Pyramidenstumpf- oder Kegelstumpfform besitzen (Fig. 2 und 3).
5. Bauteil nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlüftungskörper (4) Trapezquerschnitt aufweisende, ineinander übergehende, über schräge Wände (15) und zueinander parallele äußere bzw. innere Wände (14, 16) verfügende periodisch ab­ wechselnd erscheinende Rippen besitzt.
6. Bauteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Wände (16) kürzer als die äußeren Wände (14) sind (Fig. 4).
7. Bauteil nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (1) und der Durchlüftungskörper (4) sowie die Verblendungsplatten (5) durch eine Klebeverbindung oder/und Kunststoffschweiß­ verbindung oder/und Vernietung an das jeweilige benach­ barte Bauteil befestigt sind.
8. Bauteil nach einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, daß in der zwischen dem Trag­ körper (1) und dem Durchlüftungskörper (4) verlaufenden Abgrenzungsplatte (3) an den Stellen, wo die Grund­ platten (9b, 9b′) des Tragkörpers (1) und die Innen­ wände (16) des Durchlüftungskörpers (4) in einer Über­ lappung sind, die unmittelbare Aneinanderbefestigung des Tragkörpers (1) und des Durchlüftungskörpers (4) mittels Klebstoffes ermöglichende Öffnungen (10) vor­ gesehen sind (Fig. 1 und 4).
9. Bauteil nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Verblendungs­ platte (5) eine mit dem Schlagregen Widerstand bietender Oberflächenbehandlung oder/und Oberflächenausbildung versehene Kunststoffplatte ist.
10. Bauteil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberfläche der Verblendungs­ platte (5) eine oberflächenbildende (fassadenbildende) Steinsand- oder/und Steinsplittschicht (5b) vorgesehen ist (Fig. 1 und 9).
11. Bauteil nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Seite des Trag­ körpers (1) die Grundplatten (9b) voneinander getrennte - z. B. quadrat- oder kreisförmige - Plattenteile sind, von denen die schrägen Seitenwände (6) der Zellen (8) ausgehen und auf der anderen Seite des Tragkörpers (1) sich diese schrägen Wände (6) durch einander kreuzende, zueinander zweckmäßig senkrechte Plattenstreifen ge­ bildete Grundplatten (9) anschließen, demzufolge an der den voneinander getrennten Zellen (8) gegenüber­ liegenden Seite ineinander übergehende einen gemeinsamen Raum bildende Zellen vorliegen (Fig. 2 und 3).
12. Bauteil nach einem der Ansprüche 2 und 4-10, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (1) eine - zweckmäßig vakuumgeformte - Kunststoff-Trapez­ platte ist, in deren die benachbarten Zellen (8) von­ einander trennenden Seitenwänden (6′) die den Dunst bzw. Dampf durchführenden Öffnungen (7) vorgesehen sind und an deren voneinander in einem Abstand (a) verlaufenden zueinander parallelen, länglichen Grund­ plattengruppen (9a′, 9b′) die Begrenzungsplatten (2, 3) befestigt sind (Fig. 7 und 8).
13. Wärmedämmbauteil nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß es über zur Befestigung an eine Tragkonstruktion z. B. eine Ziegelwand (13) geeignete Halterungen (25) verfügt, die im Bereich ihres einen Endes einen aufgeschlitzten verzahnten Abschnitt (27a) an ihrem anderen Ende hin­ gegen eine mit einem auswärtsstehenden Flansch (27b) versehene Hülse, in diesen eintreibbaren Bolzen (28) sowie ein über dem in den in die Verblendungsplatte (5) des Wärmedämmbauteiles (17, 24) eingesenkten Hohl­ raum (29) eingefügten Flansch (27b) zu befestigendes Abschlußelement (32) besitzen (Fig. 9).
14. Wärmedämmbauteil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußelement (32) das gleiche Material und die gleiche Oberflächenaus­ bildung wie die Verblendungsplatte (5) aufweist und mit der Verblendungsplatte in einer Ebene liegt (Fig. 9).
15. Wärmedämmbauteil nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß es an die äußere Raumabgrenzungskonstruktion oder/und an das Skelett eines Bauwerkes auf die Weise befestigt ist, daß seine Auslüftungsgänge (11) an der äußeren Seite ist einer dem Wärmedämmbauteil (1) eine Sonnen­ strahlenkollektorfunktion sichernden Weise angeordnet sind (Fig. 1 und 10).
16. Wärmedämmbauteil nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß es an die äußere Raumabgrenzungskonstruktion oder/und an das Skelett eines Bauwerkes auf die Weise befestigt ist, daß seine Auslüftungsgänge (11) an der inneren Seite und dadurch - durch Umwälzen der von der Umgebungs­ temperatur abweichende Temperatur aufweisenden Luft in den Gängen - in einer eine das Bauwerk temperierende Funktion des Wärmedämmbauteiles (24) sichernden Weise angeordnet sind (Fig. 9 und 10).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2744154A1 (fr) * 1996-01-30 1997-08-01 Boissie Chantal Caisson et systeme isolant et de drainage de sol
EP2677262A1 (de) * 2012-06-22 2013-12-25 Soletanche Freyssinet Strukturelement zur vorübergehenden Speicherung und zeitversetzten Verwendung von Wärmeenergie, verwandte Struktur und Verfahren

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