DE4020614A1 - Honmaschine - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Honmaschine bzw. eine Honstation.
Zur Honbearbeitung der Zylinderbohrungen von Motorblöcken ist
es bekannt, Honstationen mit zwei parallel zueinander
angeordneten Honspindeln zu verwenden. Der Abstand der beiden
Honspindeln entspricht dabei dem doppelten Abstand zweier
Zylinderbohrungen. Der Zylinderblock wird an einer bestimmten
Stelle unter den Honspindeln abgesetzt und die Honstation
bearbeitet nun zunächst beispielsweise die erste und dritte
Zylinderbohrung gleichzeitig. Anschließend werden beiden
Honspindeln gleichzeitig um den Abstand zweier Zylinderboh
rungen seitlich verschoben, so daß jetzt die zweite und
vierte Zylinderbohrung unter den Honspindeln angeordnet ist.
In dieser Stellung werden dann die zweite und vierte
Zylinderbohrung bearbeitet.
Beide Honspindeln werden also ständig zwischen zwei Extrem
positionen hin und her verschoben, wobei bei einem Reihen
sechszylindermotor ggf. auch drei derartige Positionen
vorhanden sein können.
Soll nun ein Motorblock bearbeitet werden, bei dem der
Abstand der ersten Bohrung von einer Bezugsstelle, beispiels
weise der Stirnfläche des Motorblocks, anders ist, so müssen
die beiden Extrempositionen, zwischen denen die Honspindeln
verschoben werden, geändert werden. Hat nun der neue
Motorblock zusätzlich noch andere gegenseitige Abstände
zwischen den einzelnen Zylinderbohrungen, so muß auch der
Abstand zwischen den beiden Honspindeln verändert werden.
Dies bedarf eines manuellen Eingriffs durch eine Bedienper
son, d. h. eine Umrüstung der gesamten Honstation. Wenn nun an
einer Honstation oder Honmaschine in schneller Folge
Motorblocks unterschiedlicher Abmessungen bearbeitet werden
sollen, ist dies mit einem manuellen Eingriff nicht mehr
möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Honstation zu
schaffen, die ohne manuellen Eingriff die Bearbeitung von
Motorblocks mit unterschiedlichen Bohrungsabständen und
Grundabständen von einer Bezugsfläche ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine
Honstation mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vor. Weiterbil
dungen sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Mit der von der Erfindung vorgeschlagenen Honstation ist es
möglich, nicht nur wie bisher zwischen der Bearbeitung eines
ersten und zweiten Paares von Zylinderbohrungen umzuschalten,
sondern auch die Stelle, an der das erste bzw. zweite Paar
angeordnet ist, zu verstellen. Bei einer bestimmten Größe
eines Motorblocks werden also zwischen den zwei möglichen
Bearbeitungen die beiden Honspindeln immer gemeinsam hin und
her verschoben. Sobald ein in der Größe unterschiedlicher
Motorblock bearbeitet werden soll, erfolgt eine Verstellung
des gegenseitigen Abstands der beiden Spindeln mit der
zweiten Verstelleinrichtung und ggf. eine Änderung der
Positionen, zwischen denen die erste Verstelleinrichtung die
beiden Honspindeln hin und her schiebt.
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß beide Verstelleinrich
tungen unabhängig voneinander betätigbar sind. Die zweite
Verstelleinrichtung muß nur dann in Aktion treten, wenn auf
einen anderen Typ von Motorblock umgestellt werden soll.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die
Honstation eine Steuereinrichtung zur Ansteuerung der
Verstellantriebe bzw. Verstelleinrichtungen aufweist. Diese
Steuereinrichtung kann entweder durch einen Bediener
betätigbar sein, der, sobald ein neuer Typ von Motorblock
kommt, auf ein anderes Programm umschaltet. Es ist aber auch
möglich, daß die Honstation eine Identifizierungseinrichtung
für den Motorblock hat und sich bei Erkennen eines Typs von
Motorblock selbst auf diesen umschaltet.
Eine Möglichkeit, wie die Verstelleinrichtung betätigt werden
kann, besteht darin, daß der Verstellantrieb einen Schritt
motor aufweist. Dann kann durch Abgabe einer bestimmten
Signalfolge die Vorrichtung auf ein neues Maß eingestellt
werden. In Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß die
Honstation zwei mit Endschaltern zur Abschaltung des ersten
Verstellantriebs zusammenwirkende Anschläge aufweist, die
verstellbar ausgebildet sind. Diese Anschläge dienen dazu,
die Stellen für das erste und zweite zu honende Bohrungspaar
zu definieren. Bei Umschalten auf einen anderen Motorblock
können diese Anschläge verschoben werden. Es muß sich
selbstverständlich nicht um Anschläge im körperlichen Sinn
handeln. Es ist auch möglich, diese Anschläge durch Licht
schranken oder auch durch Zählen eines Weggebers auszubilden.
Das oben erläuterte Problem mit den unterschiedlichen
Bohrungsabständen stellt sich selbstverständlich nicht nur
bei dem Bearbeiten der Bohrungen selbst, sondern auch bei dem
nach der Bearbeitung erfolgenden Messen der Bohrungen. Die
Erfindung schlägt daher vor, eine Meßstation zur gleich
zeitigen Messung zweier Bohrungen in praktisch der gleichen
Weise auszubilden wie die Honstation selbst, d. h. die beiden
Meßeinrichtungen mit Verstelleinrichtungen zu versehen, von
denen die eine Verstelleinrichtung beide Meßeinrichtungen
gemeinsam verschiebt, während die zweite nur den gegen
seitigen Abstand verändern kann. Einzelheiten dieser
Verstelleinrichtungen können so sein wie bei der Honstation
selbst.
Erfindungsgemäß kann eine derartige Honstation und/oder eine
derartige Meßstation Teil einer Honmaschine zur Bearbeitung
von auf einer Transferstraße transportierten Werkstücken mit
mehreren Bohrungen sein.
Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, daß die Honmaschine
zwei Honstationen aufweist, von denen beispielsweise die
erste ein Vorhonen und die zweite ein Fertighonen durchführt.
Es kann vorgesehen sein, daß die Werkstücke in Richtung der
die Honspindeln bzw. Meßeinrichtungen verbindenden Linie
transportiert werden. In diesem Fall kann zum Verschieben
beider Honstationen oder der Honstation und der Meßstation
eine durchgehende Schiene verwendet werden.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung
ergeben sich aus den Ansprüchen, der folgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie anhand
der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Honstation an einer Trans
ferstraße;
Fig. 2 die Anordnung zweier Honspindeln bei der
Bearbeitung eines ersten Paares von Bohrungen;
Fig. 3 die Anordnung der Fig. 2 bei der Bearbeitung
eines zweiten Paares von Bohrungen;
Fig. 4 die Anordnung bei einem unterschiedlichen
Zylinderblock.
Die in Fig. 1 stark vereinfacht dargestellte Honmaschine
enthält auf zwei Trägern 1 eine horizontale Schiene 2. Auf
der horizontalen Schiene 2 ist in Längsrichtung der Schiene 2
verschiebbar ein Schlitten 3 gelagert. Auf dem Schlitten 3
ist ein Spindelstock 4 befestigt, in dem eine nur angedeutete
Honspindel 5 gelagert ist. Die Honspindel 5 kann durch einen
nicht dargestellten Antrieb gedreht und in eine auf- und
abgehende Bewegung versetzt werden. Die Honspindel kann also
die übliche beim Honen auftretende Bewegung ausführen. Der
Spindelstock 4 ist im Stand der Technik bekannt. Der
Spindelstock 4 ist fest mit dem Schlitten 3 verbunden, so daß
eine Verschiebung des Schlittens 3 auf der Schiene 2 auch zu
einer Verschiebung des Spindelstocks 4 führt.
Auf dem Schlitten 3 ist ein zweiter Spindelstock 6 in
Längsrichtung des Schlittens 3 und der Schiene 2 verschiebbar
geführt. Dieser zweite Spindelstock 6 enthält ebenfalls eine
Honspindel 7, die der Honspindel 5 entspricht. Zur Verschie
bung des Spindelstocks 6 auf dem Schlitten 3 ist eine
Verstelleinrichtung 8 vorgesehen, die einen Antriebsmotor 9
aufweist. Die Verstelleinrichtung 8 dient dazu, den zweiten
Spindelstock 6 auf dem Schlitten 3 gegenüber dem Spindelstock
4 zu verschieben, so daß sich der Abstand der beiden
Spindelstöcke 4, 6 voneinander und damit der Abstand der
beiden Honspindeln 5, 7 voneinander ändern läßt.
Die Achsen der beiden Honspindeln sind durch die Strich
punktierten Linien 10 in der Fig. 1 dargestellt.
Wird der Antriebsmotor 9 nicht betrieben, so ist der Abstand
der beiden Honspindeln voneinander fest.
Zum Verschieben des Schlittens auf der Schiene 2 dient ein
erster Verstellantrieb 11, der ebenfalls einen Antriebsmotor
12 aufweist. Die Betätigung des Antriebsmotors 12 führt dazu,
daß beide Spindelstöcke 4, 6 unter Beibehaltung Ihres
gegenseitigen Abstandes längs der Schiene 2 verschoben
werden.
Die Honstation ist an einer schematisch angedeuteten
Transferstraße 13 angeordnet. Auf der Transferstraße 13
werden einzelne Motorblocks taktweise herangebracht und unter
die Honspindeln gesetzt. Die Vertaktung der Transferstraße 13
erfolgt immer um einen festen Abstand, so daß nach jedem
Taktzyklus ein Motorblock 14 in der dargestellten Stellung
unter der Honstation liegt. Bei feststehendem Motorblock 14
werden dann zunächst die erste und dritte Bohrung gehont,
anschließend die Honspindeln zurückgezogen und mit Hilfe des
Antriebsmotors 12 beide Spindelstöcke gleichzeitig in eine
Position verschoben, die dem zweiten Paar von Zylinderbohrun
gen entspricht. Nach erfolgter Bearbeitung werden beide
Spindelstöcke wieder gemeinsam in die Ausgangsposition
zurückbewegt und ein neuer Motorblock 14 auf der Trans
ferstraße 13 herbeigeführt.
Diese unterschiedliche Bewegung ist in Fig. 2 und 3 im
einzelnen erläutert. Fig. 2 und 3 zeigen die beiden
Spindelstöcke 6, 4 mit den angedeuteten Spindeln 7 und 5. Zur
Verstellung beider Spindelstöcke 4, 6 gemeinsam dient der
rechts in Fig. 2 dargestellte Verstellantrieb 11, der
gegenüber einer festen Bezugsstelle 15, beispielsweise dem
Träger 1, arbeitet. Zwischen den beiden Spindelstöcken 6, 4
ist der Verstellantrieb 8 angedeutet, der zur einer Veränder
ung des gegenseitigen Abstandes der beiden Spindelstöcke 6, 4
dienen kann.
Der Motorblock 14 enthält vier parallele äquidistante
Zylinderbohrungen 16. Die Honstation ist durch den Verstell
antrieb 11 in ihre eine Endstellung verfahren, die der von
links aus gerechnet ersten und dritten Zylinderbohrung 16
entspricht. Nach Bearbeitung dieses Bohrungspaares verschiebt
der Verstellantrieb 11 die beiden Spindelstöcke 4, 6 bei
Beibehaltung ihres gegenseitigen Abstandes in die rechte
Endstellung, die in Fig. 3 dargestellt ist. Hier kann nun
das zweite Bohrungspaar 16 bearbeitet werden. Nach Bear
beitung dieses zweiten Bohrungspaares verschiebt der
Verstellantrieb 11 die Anordnung wieder in die in Fig. 2
dargestellte Position, so daß der nächste auf der Trans
ferstraße 13 herangelieferte Motorblock 14 in gleicher Weise
bearbeitet werden kann. Die Motorblöcke 14 werden durch die
Transferstraße 13 immer an der gleichen Stelle abgesetzt. Der
Verstellantrieb 11 dient also dazu, die beiden Spindelstöcke
zwischen 2 Endpositionen hin und her zu bewegen. Diese
Endpositionen können beispielsweise durch Anschläge und mit
den Anschlägen zusammenwirkende Endschalter definiert
werden.
Der Pfeil 18 mit den zwei Spitzen in Fig. 2 und 3 zeigt die
beiden Positionen, zwischen denen der Antrieb 11 die beiden
Spindeln gemeinsam bei der Bearbeitung eines Typs von
Motorblock 14 gegenüber der festen Bezugslinie 15 verschiebt.
Kommt nun auf der Transferstraße ein Motorblock heran, der
unterschiedliche gegenseitige Abstände der Zylinderbohrungen
voneinander und/oder einen unterschiedlichen Abstand der
ersten Bohrung von der Stirnfläche aufweist, so tritt die in
Fig. 4 dargestellte Lage auf. Der in Fig. 4 dargestellte
Motorblock 14′ hat größere Abstände der Zylinderbohrungen.
Zur Berücksichtigung des unterschiedlichen Abstands von einer
Bezugsfläche, beispielsweise von der einen Stirnfläche 17 des
Motorblocks 14, werden die Endstellungen der durch den
Antrieb 11 bewirkten Verschiebung geändert. Dies reicht
allein aber nicht aus, um den unterschiedlichen Bohrungsab
stand zu berücksichtigen. Damit dieser berücksichtigt werden
kann, tritt nun die Verstelleinrichtung 8 in Kraft, die den
gegenseitigen Abstand der beiden Spindelstöcke 6, 4 und damit
der beiden Honspindeln 5 und 7 von einander ändert. Bei dem
Motorblock 14′ der Fig. 4 wird der Abstand also vergrößert.
Wenn nun mehrere Motorblocks der Größe 14′ bearbeitet werden,
so wird die Verschiebebewegung zwischen den beiden Paaren von
Bohrungen 16 wieder durch den Verstellantrieb 11 bewirkt,
während der Verstellantrieb 8 so lange außer Funktion bleibt,
bis wieder ein Motorblock mit anderem Bohrungsabstand
herangeführt wird.
Der Pfeil 19 deutet an, zwischen welchen Positionen der
Antrieb 8 den Abstand der beiden Honspindeln 5 und 7
voneinander zwischen der Bearbeitung zweier Typen von
Motorblöcken 14 verändert.
Die Ansteuerung der beiden Verstellantriebe 11, 8 kann
beispielsweise über eine Steuereinrichtung erfolgen, die ein
Bedienfeld aufweist. Dort können die Abstände unter Umständen
direkt von einer Bedienperson in exakten Maßen eingegeben
werden. Es ist selbstverständlich auch denkbar, daß die
Steuereinrichtung eine automatische Leseeinrichtung aufweist,
die Markierungen am Motorblock lesen kann und sich aufgrund
gespeicherter Informationen dann auf den neuen Motorblock
selbst einstellen kann. Was unter Bezugnahme auf die Fig.
1-4 für die Honbearbeitung beschrieben wurde, ist erfin
dungsgemäß in gleicher Weise auch bei einer Meßstation
anwendbar, bei der anstelle der beiden Honspindeln 5, 7 zwei
Meßeinrichtungen vorhanden sind, die in die Bohrungen
abgesenkt werden können um diese zu messen. Auch hier ist
eine derartige Verstellmöglichkeit zur Bearbeitung un
terschiedlicher Motorblocktypen sinnvoll.
Die Erfindung schlägt ebenfalls ein Verfahren nach einem oder
beiden der Ansprüche 14 und 15 vor.
Claims (15)
1. Honstation zur gleichzeitigen Bearbeitung von mindestens
zwei Bohrungen (16) in einem Block (14), mit
- 1.1 zwei parallel zueinander angeordneten antreibbaren Honspindeln (5, 7)
- 1.2 einer von einem Verstellantrieb (12) antreibbaren Verstelleinrichtung (11) zur Positionierung beider Honspindeln (5, 7) gemeinsam in Richtung einer die Spindeln (5, 7) verbindenden Linie, sowie
- 1.3 einer von einem Verstellantrieb (9) antreibbaren Verstelleinrichtung (8) zur Positionierung einer Honspindel (7) gegenüber der anderen (5) in Richtung einer diese verbindenden Linie.
2. Honstation nach Anspruch 1, bei der beide Verstellein
richtungen (11, 8) unabhängig voneinander betätigbar
sind.
3. Honstation nach Anspruch 1 oder 2, enthaltend eine
Steuereinrichtung zur Ansteuerung der Verstellantriebe
bzw. der Verstelleinrichtungen.
4. Honstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der mindestens ein Verstellantrieb (9, 12) einen
Schrittmotor aufweist.
5. Honstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit
zwei mit Endschaltern zur Abschaltung des ersten
Verstellantriebs (12) zusammenwirkenden Anschlägen, die
verstellbar ausgebildet sind.
6. Meßstation zum gleichzeitigen Messen zweier Bohrungen
(16) in einem Block (14), mit
- 6.1 zwei nebeneinander angeordneten Meßeinrichtungen,
- 6.2 einer von einem Verstellantrieb antreibbaren Feststelleinrichtung zum Positionieren beider Meßeinrichtungen gemeinsam in Richtung einer diese verbindenden Linie, sowie
- 6.3 einer von einem Verstellantrieb antreibbaren Verstelleinrichtung zum Positionieren einer Meßeinrichtung gegenüber der anderen in Richtung der Verbindungslinie.
7. Meßstation nach Anspruch 6, bei der beide Verstellein
richtungen unabhängig voneinander betätigbar sind.
8. Meßstation nach Anspruch 6 oder 7, enthaltend eine
Steuereinrichtung zur Ansteuerung der Verstellantriebe
bzw. Verstelleinrichtungen.
9. Meßstation nach einem der Ansprüche 6 bis 8, bei der der
Verstellantrieb einem Schrittmotor aufweist.
10. Meßstation nach einem der Ansprüche 6-9, mit zwei mit
Endschaltern zur Abschaltung des ersten Verstellantriebs
zusammenwirkenden Anschlägen, die verstellbar ausgebil
det sind.
11. Honmaschine zur Bearbeitung von auf einer Transferstraße
(13) transportierten Werkstücken (14) mit mehreren
Bohrungen (16), enthaltend mindestens eine Honstation
nach einem der Ansprüche 1-5 und/oder eine Meßstation
nach einem der Ansprüche 6-10.
12. Honmaschine nach Anspruch 11, mit zwei Honstationen zur
Durchführung unterschiedlicher Bearbeitungen.
13. Honmaschine nach Anspruch 11 oder 12, bei der die
Werkstücke (14) in Richtung der die Honspindel (5, 7)
bzw. Meßeinrichtungen verbindenden Linie transportiert
werden.
14. Verfahren zur gleichzeitigen Honbearbeitung von
mindestens zwei Bohrungen (16) in einem Werkstück (14)
mit zwei parallel zueinander angeordneten Honspindeln
(5, 7), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
Bearbeitungsvorgängen die Honspindeln (5, 7) zwischen
den Bohrungen (16) entsprechenden Positionen gemeinsam
seitlich verschoben werden, und beim Übergang zu einem
Werkstück (14) mit anderen Abständen der Bohrungen (16)
der gegenseitige Abstand der Honspindeln (5, 7)
voneinander und die den Bohrungen (16) entsprechenden
Positionen geändert werden.
15. Verfahren zum gleichzeitigen Messen mindestens zweier in
einem Werkstück (14) angeordneter Bohrungen (16) mit
zwei nebeneinander angeordneten Meßeinrichtungen,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Meßvorgängen
die Meßeinrichtungen zwischen den Bohrungen (16)
entsprechenden Positionen gemeinsam seitlich verschoben
werden, und beim Übergang zu einem Werkstück (14) mit
anderen Abständen der Bohrungen (16) der gegenseitige
Abstand der Meßeinrichtungen voneinander und die den
Bohrungen (16) entsprechenden Positionen geändert
werden.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE4020614A DE4020614A1 (de) | 1990-06-28 | 1990-06-28 | Honmaschine |
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