DE4020597A1 - Automatische maschine zum gleichzeitigen fraesen, fassonieren und abschraegen von linsenpaaren fuer brillen aus organischem material - Google Patents
Automatische maschine zum gleichzeitigen fraesen, fassonieren und abschraegen von linsenpaaren fuer brillen aus organischem materialInfo
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Description
Die Maschinen zur Bearbeitung von Linsen aus organischem Ma
terial mit dem Radialsystem, die derzeit im Handel erhältlich
sind, fassonieren und schrägen im gleichen Arbeitsgang nur eine
Linse ab, indem sie einen Abtaststift ausnutzen, der einer
Schablone folgt. Damit man die Linsen symmetrisch erhält, ist
es notwendig, daß man zwei verschiedene Bearbeitun
gen ausführt; man führt zuerst die Bearbeitung aller Linsen
an einer Seite durch, dann wechselt man die Schablone aus
oder dreht sie und man führt die Bearbeitung an den anderen
Linsen durch.
Außerdem sind die aktuellen Maschinen beim Fräsen bestimmter
Kantenformen eingeschränkt und sie geben nicht das Profil
der Schablone, die als Wälzfräser montiert wird, wiedergabe
getreu durch.
Um diesen Unzulänglichkeiten abzuhelfen, wurde eine neue Ma
schine erforscht und ausgearbeitet, die gleichzeitig die Be
arbeitung der beiden Linsen, sowohl rechts als auch links,
durchführt, mit der Möglichkeit, auch sehr kleine Ecken aus
zuarbeiten. Die Maschine ist mit einer fähigen Vorrichtung
ausgestattet, die vorsichtig das Profil der Linse, gemäß
des späteren Einbaus in das Brillengestell, korrigiert.
Die Maschine ist mit einem Kurbelgehäuse ausgestattet, das
den Hauptspindelbaum enthält, mit dem zwei innere Halbspin
deln verbunden sind, die, in Bezug auf die Hauptspindel,
rechtwinklig angeordnet sind. Der Hauptspindelbaum hat eine
Drehbewegung von 90 Grad zu seiner Zentralachse (Hin- und
Herbewegung). Diese Drehbewegung verursacht das Verschieben
der zwei inneren Halbspindeln, der Linsenträger, die in die
Nähe des Magazins gebracht werden. Den zwei inneren Halbspin
deln sind zwei äußere Halbspindeln entgegengesetzt.
Die zwei äußeren Halbspindeln, die von einem pneumatischen
Zylinder betrieben werden, schließen sich zu den inneren
Halbspindeln, klemmen so die zwei Linsen fest, die sich im
Magazin befinden und es beginnt die Drehung der Hauptspin
del, die die Linsen zum Bearbeiten in die Nähe des Fräsers
bringt. Die Schablonenträgerspindel, die von einem Getrie
bemotor angetrieben wird, an den auch, mit der gleichen
Drehzahl durch eine Zahnriemenbewegung, die inneren Halb
spindeln, die die Linsen einbehalten, die sich mit der glei
chen Geschwindigkeit und Schwingungsweite drehen und ver
schieben, mit angeschlossen sind, beginnt, sich zu drehen.
Die Schablone, die von einem pneumatischen Zylinder verscho
ben wird, nimmt Kontakt mit einem Abtaststift auf. Die glei
che Bewegung der Schablone auf den Abtaststift wird von
den Linsen auf den Fräser reproduziert, der die Fassonier
arbeit an den Linsen in der gleichen Form wie an der Schab
lone durchführt.
Ist die Fassonierarbeit der Linsen beendet, dreht sich die
Hauptspindel, die zwei äußeren Halbspindeln öffnen sich
und geben die geformten Linsen frei. Die zwei äußeren Halb
spindeln schließen sich bei Kontakt mit dem Magazin, nehmen
die beiden Linsen auf und beginnen eine neue Bearbeitungs
phase. Der Abtaststift hat eine zylindrische Form, mit dem
gleichen Durchmesser wie der Fräser, er ist auf einem Kugel
schlitten montiert, dessen Lauf von einem tarierten hydrau
lischen Stoßdämpfer gebremst wird; es besteht die Möglich
keit, den Abtaststift auf seiner Kreuzachse mittels der Ent
sicherung eines Hebels zu montieren, so kann nach Wunsch das
Profil der Linsen, gemäß den eigenen Anforderungen, verändert
werden.
Der Lauf des Abtaststifts wird durch die Stellschraube regu
liert, dadurch kann man mit der Verschiebung des Abtaststifts
den Durchmesser der bearbeiteten Linsen vergrößern oder ver
kleinern.
Als nicht limitatives Beispiel wird eine praktische Durchfüh
rung des Gefunden aufgezeigt.
Die Fig. 1 zeigt die Skizze der Maschine, mit (1) ist die
Schablone in Linsenform angegeben, gestützt von der Linsen
trägerspindelwelle (1b), die vom Motor (2) angetrieben wird.
Die Hauptspindelwelle (3) enthält in ihrem Inneren einen
Riemen (4), der den Spindelbaum (1b) mit den Halbspindeln
(6a, 6b) verbindet. Die Drehung der Schablone wirkt auf den
Abtaststift (5) ein und bewirkt so die Verschiebung der be
weglichen Gruppe, die sich aus dem Spindelbaum (1b), der
Hauptspindelwelle (3), den inneren und äußeren Halbspindeln
(6), die die zu bearbeitenden Linsen einbehalten, zusammen
setzt. Die Linsen zum Fräsen sind mit der Schraffierung
(X1, X2) angegeben, sie werden zwischen den beiden Halbspin
deln (6 und 7) festgehalten. Die äußeren Halbspindeln (7)
sind in der Neutralstellung und wenn sie vom Kolben (8) ange
trieben werden, öffnen und schließen sie sich; die inneren
Halbspindeln (6), mit dem Motor (2) durch einen Keilriemen
(4) verbunden, lassen die Linsen drehen. Durch die Bewegung
der Gruppe, die von der unteren Schablone reguliert wird,
werden die Linsen an zwei Fräser gebracht, die vom Zentrum
der Spindelumdrehung (3) im gleichen Abrundungsradius der
Linsen, angebracht sind. Die Fräser (9) wirken auf die Lin
sen ein, indem sie sie fräsen und abschrägen. Die erhalte
nen Linsen werden, da sie entgegengesetzt sind, symmetrisch
sein, d.h. man erhält zwei Linsen, die gleich der Umfangs
form der Schablone sind, aber jedoch symmetrisch und des
wegen rechts und links. Mit (10) ist der Motor der Fräser
angegeben, die mit der Stellschraube (11) einstellbar sind.
Der Abtaststift (5) ist verstellbar und ist mit einem Stoß
dämpfer ausgestattet, um den Anstoß der Schablone zu dämpfen,
die sich an den Abtaststift anlehnt und sich zu drehen be
ginnt, während sich der Abtaststift verschiebt. Der Stoß
dämpfer ist regulierbar, sodaß die Schablone zuerst einen
Kreis oder einen Kreisteil zum Vorarbeiten ausführen muß,
und danach fährt der Abtaststift aus, während die Schablone
zur Nacharbeit einen Kreis zieht.
Fig. 2 zeigt die Maschine mit der Draufsicht von oben, mit
(Xa, Xb) werden die Linsen angegeben und mit (9a, 9b) die
Fräser. Ein Kolben bewirkt die Drehung des Spindelbaums (3),
der, wenn die Bearbeitung der Linsen beendet ist, um ca. 90
Grad gedreht wird, um neue Linsen aufzunehmen. Die äußeren
Halbspindeln (7a, 7b) versetzen sich, indem sie sich öffnen, die be
arbeiteten Linsen fallen heraus, darauffolgend werden vom
Magazin die neuen Linsen entnommen, indem sich die äußeren
Halbspindeln (7a, 7b) gegen die inneren Halbspindeln (6a, 6b)
schließen. Die Maschine führt also die ganze Bearbeitung der
organischen Linsen automatisch durch. Es werden gleichzeitig
zwei Linsen bearbeitet, eine rechte und eine linke, die au
tomatisch aufgeladen, bearbeitet und abgeladen werden, mit
einer Stundenproduktion von mehreren hundert Stücken.
Diese schematischen Darstellungen genügen dem Experten das
Gefundene zu realisieren, als Konsequenz kann die richtige
Anwendung, ohne Vorurteile gegen die Substanz des innovativen
Konzeptes, neue Varianten bieten.
Claims (8)
1. Automatische Maschine zum Fräsen, Fassonieren und Abschrä
gen von Brillenlinsen aus organischem Material, gekennzeich
net durch die Tatsache, eine bewegliche Gruppe zu besitzen,
die sich aus einer Hauptspindelwelle, zwei entgegengesetzten
Halbspindelpaaren und einer Schablonenträgerspindel zusammen
setzt, und wo diese Schablone auf einen festen Abtaststift
einwirkt und so die Verschiebung der o.a. Halbspindeln be
wirkt, die die beiden Linsen festhalten und an zwei Fräsern
anhalten, die die Linsen in der gleichen Form und symmetrisch
mit der Schablone fassonieren.
2. Automatische Maschine wie aus dem vorhergehenden Anspruch,
gekennzeichnet durch die Tatsache, daß der Durchmesser des
Abtaststiftes genauso groß wie der Durchmesser der Fräser ist.
3. Automatische Maschine, wie aus Anspruch Nr. 1, gekenn
zeichnet durch die Tatsache, einen einzigen Abtaststift zu
besitzen, auf den eine einzige Schablone einwirkt, die sich
dreht und somit die Bewegung einer beweglichen Gruppe be
wirkt, an der zwei, sich mit der gleichen Geschwindigkeit,
wie der der Schablone, drehenden Linsen befestigt sind und
wo diese Linsen diametral zur Rotationsachse der Hauptspin
del positioniert sind, in einer Entfernung, die gleich dem
Abrundungsradius der Linsen ist.
4. Automatische Maschine, wie aus dem vorhergehenden Anspruch,
gekennzeichnet durch die Tatsache, daß die Entfernung der
Fräser und der Linsen zur Rotationsachse der Hauptspindel
regulierbar ist.
5. Automatische Maschine, wie in 1, 2, 3, 4 beschrieben, ge
kennzeichnet durch die Tatsache, daß der Abtaststift regu
lierbar ist und daß er mit einem Stoßdämpfer ausgestattet
ist, der den Anfangsstoß der Schablone, die sich an den Ab
taststift anlehnt, abschwächt.
6. Automatische Maschine, wie aus den vorhergehenden Ansprü
chen, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß die Stellung
des Abtaststifts durch eine Stellschraube regulierbar ist,
sodaß man mit der Verschiebung des Abtaststifts den Durch
messer der bearbeiteten Linsen vergrößern oder verkleinern
kann.
7. Automatische Maschine, wie aus den vorhergehenden Ansprü
chen, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß sich am Ende
der Linsenbearbeitung die Hauptgruppe dreht und dabei die
Linsen von den Fräsern ablöst, die Halbspindeln drehen sich
untereinander weg und geben so die bearbeiteten Linsen frei,
am Magazin angekommen, nehmen sie zwei neue Linsen auf, die
zwischen den beiden Extremitäten der Halbspindeln gehalten
werden und zum Schluß dreht sich die Hauptgruppe gegen die
vorhergehende Drehrichtung und bringt so die Schablone in
Adhäsion an den Abtaststift und die Linsen in Kontakt mit
den Fräsern.
8. Automatische Maschine, wie aus allen vorhergehenden An
sprüchen, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß die Her
stellung und der Vertrieb durch das vorliegende Patent für
Industrieerfindungen geschützt sind, für einen, wie oben an
gegeben und illustriert, bestimmten Zweck.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| DE4020597C2 DE4020597C2 (de) | 1994-10-06 |
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|---|---|---|---|---|
| US1254253A (en) * | 1915-08-28 | 1918-01-22 | Frank B Marchant | Lens-grooving machine. |
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Patent Citations (2)
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| US1254253A (en) * | 1915-08-28 | 1918-01-22 | Frank B Marchant | Lens-grooving machine. |
| DE1172980B (de) * | 1961-04-29 | 1964-06-25 | Wernicke & Co Kg | Schleifmaschine zum Anarbeiten von Spitz-facetten an gewoelbte Brillenglaeser |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Prospekte 1977 Staff 4 Parma: " 1P Sagomatrice radiale S. L. O. /1P" und "1A Sagomatrice radiale S. L. O. /1A", der Fa. Ugo Baiocchi costruzioni meccaniche speciali, Parma, IT * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4020597C2 (de) | 1994-10-06 |
| FR2649032A1 (fr) | 1991-01-04 |
| FR2649032B1 (fr) | 1995-11-10 |
| IT1233100B (it) | 1992-03-14 |
| IT8941644A0 (it) | 1989-06-30 |
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