DE1652221A1 - Mehrteilige Ringhalterung fuer Linsenrohlinge - Google Patents
Mehrteilige Ringhalterung fuer LinsenrohlingeInfo
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Classifications
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Description
5323
Univis, Inc., Fort Lauderdäle, Florida, U.S.A.
Mehrteilige Ringhalterung für Linsenrohlinge
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Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Aujigenglaslinsen,
insbesondere auf das Festhalten dieser Linsen, so daß sie in Vorrichtungen zum Herstellen und Polieren ihrer Oberflächen
sowie in Einrichtungen zum Kantenschleifen der Linsen entsprechend einem Rezept bearbeitet werden können. Im einzelnen
bezieht sich die Erfindung auf. die Linsenherstellung sowie
auf Halterungen von der Art, wie sie in den schwebenden Patentanmeldungen
TJ 12 417 Ib/6?a, eingereicht am 3. Februar 1966, und U 13 579 Tb/67a, eingereicht am 22. Februar 1967, beschrieben
sind. Unter einer Halterung wird im allgemeinen eine starre Fassung verstanden, welche vorübergehend an der
Oberfläche einer Linse zum Zwecke des Haltens und Einstellens
der Linse, während sie weiteren Arbeitsvorgängen unterzogen wird, befestigt wird.
Die Vorzüge, welche die Ausführung eines einzigen Halterungs-
vorgangea zum Zwecke der Herstellung, des Schleifens und Polierens vorgeschriebener Augenglaelinsen-Oberflächen
und
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zum Kantenschleifen sowie fertigbearbeiten hat, sind in den
oben angeführten Anmeldungen festgehalten. Gemäß der früheren Anmeldung wurden die radial außenliegenden Teile der Halterung,
die gewöhnlich die endgültigen Kanten- oder Randbearbeitungen beeinträchtigen, absichtlich entfernt. Uach der späteren Anmeldung wird die Halterung in zwei Stücken gegossen, derart,
daß der äußere Teil einfach und unabhängig von dem inneren Teil entfernt werden kann, und zwar vor der Ausbildung der
endgültigen Randkontur am Linsenrohling.
Unter Berücksichtigung obiger Ausführungen ergibt sich das Bedürfnis, eine zweiteilige Ringhalterung zu schaffen, mittels
der die vorgeschriebene optische Fläche am Linsenrohling hergestellt
und poliert und bei der der äußere Ring leicht und unabhängig entfernt werden kann, so daß der innere Ring für
die endgültigen Kanten- oder Randbearbeitungsvorgänge eingesetzt werden kann.
Es besteht ferner die Notwendigkeit, ein Verfahren zur Herstellung
einer zweiteiligen Ringhalterung dieser Ausführung zu schaffen, das auch von dem Vorteil der Verwendung metallischer
Legierung mit niedrigem Schmelzpunkt Gebrauch macht, die sich bei der Halterung von Augenglaslinsen als äußerst
zweckmäßig herausgestellt haben;
Gemäß einer beispielsweisen und bevorzugten Ausführungsform
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der Erfindung wird eine zweiteilige Ringhalterung durch die
Anwendung einer abgeänderten Einrichtung von der Art, wie sie in den oben angegebenen Anmeldungen beschrieben ist, an der
fertigbearbeiteten Seite eines Linsenrohlings befestigt. Die einzelnen Ringe werden vorzugsweise aus einem geeigneten
harzartigen Material vorgeformt } und im Anschluß an die Zuordnung
des Paares von Begleitringen an dem ausgewählten Mnsenrohling
gemäß der vorgeschriebenen Ausrichtung wird dann eine Legierung mit einem niedrigen Schmelzpunkt zum Zwecke
der Befestigung der Ringe an dem Rohling in diesem Lageverhältnis eingeführt. Der äußere Ring hat eine deckungsgleiche Ringform und enthält eine äußere Fläche, die auf den
endgültigen optischen Mittelpunkt der fertigbearbeiteten Linse bezogen ist, sowie ein Paar von diametral einander
gegenüberliegenden Schlitzen, die in dieser Fläche ausgebildet
und so angeordnet sind, daß sie als Bezugsstelle für die vorgeschriebene Zylinderachse dienen. Unter diesen Umständen
kann der äußere Ring zum Herstellen der vorgeschriebenen optischen Fläche an der unbearbeiteten Seite des Linsenrohlings
eingesetzt werden* Der innere Ring ist mit einer
inneren Ringfläche versehen, die auf den endgültigen mechanischen Mittelpunkt der bearbeiteten Linse bezogen ist. Außerdem
ist der innere Ring mit zwei parallelen Wänden versehen,
von denen eine jede parallel zur endgültigen horizontalen Achse der bearbeiteten Linse verläuft, und im Falle einer
Linse mit zwei Brennpunkten verlaufen diese Wände parallel
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zur Segmentlinie. Eine zwischen diesen parallelen Wänden
eingeschaltete Ringnut· arbeitet mit Flächen eines Ringhalters der Halterungseinrichtung zusammen, um eine Gelenkverbindung
zwischen diesen Teilen auszubilden. Demzufolge ist ein Neigen oder Schrägstellen des Ringes vorteilhaft ermöglicht,
während dieser Ring auf dem Linsenrohling eingestellt und ausgerichtet wird, und zwar bevor der Ring-Befestigungsvorgang
ausgeführt wird. Eine, Zylinderbezugsachse in der Form von zwei ausgefrästen Sehlitzen in den Seitenwänden
des inneren Ringes ist ebenfalls vorgesehen, so daß die optische Fläche abschließend geschliffen und poliert werden
kann. Hierauf kann der innere Ring zur Ausbildung der endgültigen Kanten- oder Randkontur an der Linse verwendet werden.
Die Erfindung wird nun auch an Hand der beiliegenden Abbildungen ausführlich beschrieben, wobei alle aus der Beschreibung
und den Abbildungen hervorgehenden Einzelheiten oder
Merkmale zur Lösung der Aufgabe im Sinne der Erfindung beitragen können und mit dem Willen zur Patentierung in die Anmeldung
aufgenommen wurden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht einer Linse mit zwei Brennpunkten, an deren einen Seitenfläche eine zweiteilige Ringhalterung
gemäß den Lehren der Erfindung befestigt ist;
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Fig. 2 eine vergrößerte Teil-Querschnittsansieht dieses
Linsenrohlings und der Halterung entlang der Linie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht der Teile von unten;
Fig. 4 eine weitere Draufsicht, die das Lageverhältnis des
inneren Rings zu dem Doppelbrennpunkt-Segment darstellt,
wobei der äußere Ring strichpunktiert angedeutet und das zwischengeschaltete Legierungs-Bindematerial entfernt ist;
Fig. 5 eine'auseinandergezogene perspektivische Ansicht des
Linsenrohlings und des inneren und äußeren Ringes;
Fig. 6 eine Teilschnittansicht der Vorrichtung zum Ausbilden
der Doppel-Ringhalterung auf dem Linsenrohling, wobei der
innere Ring in gestrichelten Linien vor dem Ausgießen des Legierungs-Bindematerials in einer angehobenen Stellung und
ferner in einer durch volle Linien angedeuteten unteren Stellung im Anschluß an den Beginn des Ausgießvorganges gezeigt
ist; ·
Fig. 7 eine Schnittansicht entlang der Linie 7-7 der Fig. 6,
wobei die Neigung des Halters in strichpunktierten Linien
angedeutet ist;
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Fig. 8 eine Draufsicht der gehalterten, oder festgelegten Linse
im Anschluß an den vorausgehenden Randbearbeitungsvorgang zum Verformen des Linsenrohlings rund um seinen optischen Mittelpunkt
unter Verwendung des inneren Rings;
Fig. 9 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, die das
Rohschleifen oder Herstellen der vorgeschriebenen optischen
Fläche an der nichtbearbeiteten Seite des Linsenrohlings und die folgenden feineren Schleif- und PoIiervorgänge veranschaulicht
und
Fig. 10 eine weitere Draufsicht, in der der äußere Ring und das zwischengeschaltete Legierungs-Bindematerial entfernt
sind, woraufhin die endgültige Randkontur am Linsenrohling eingearbeitet wird.
In den Zeichnungen ist eine gehalterte oder festgelegte Linsenanordnung
10 gezeigt, die einen typischen halbfertigen Linsenrohling 12 und eine zweiteilige Ringhalterung 14 aufweist,
die an dem Rohling befestigt ist. Der Linsenrohling ist In dem allgemeinen Zustand gezeigt, .in dem ihn die optische
Werkstätte von dem Lieferanten bezieht. Wie bereits erläutert, kann der Linsenrohling 12 eine von einer Anzahl von
anderen Formen einnehmen, und die fertigbearbeitete Linse kann in ähnlicher Weise aus einem weiten Bereich von in der
Industrie bekannten Linsen ausgewählt werden. Z.B. kann ein
Rohling 12 angenommen werden, der zwei Brennpunkte hat und
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einen Hauptabschnitt mit einem bestimmten Brechungsindex
sowie ein Doppelbrennpunkt-Segment von unterschiedlichem Brechungsindex aufweist. Außerdem ist die vordere oder äußere
Seite des Rohlings, die gewöhnlich bei der fertiggestellten Brille außen liegt, bereits auf eine vorbestimmte, üblicherweise
sphärische Kontur, bearbeitet. Die Rückseite erhält durch eine weitere Bearbeitung die vorgeschriebene optische
Oberfläche, und zwar in Übereinstimmung mit den notwendigen
optischen Korrekturen für die individuellen Augen des Trägers der Brille.
Zu der zweiteiligen Ringhalterung 14 wird bemerkt, daß ein
äußerer Ring 16 und ein inerer Ring 18 mittels eines geeigneten
Verbindungsmaterials, das vorzugsweise aus einer Legierung 20 mit einem niedrigen Schmelzpunkt bestehen kann,
an der fertigbearbeiteten Seite des Linsenrohlings 12 "befestigt
werden. Eine geeignete Verbindungslegierung, die die erforderliche Adhäsion zur Linsenoberfläche und den Ringen
16 und 18 besitzt, besteht aus einer Antimon-Bleiverbindung
(odert^l.), die einen Schmelzpunkt von etwa 70° C (158° 1)
hat. Dieses Verbindungsmateriäl wird zunächst im geschmolzenen Zustand in einer noch zu beschreibenden Weise vergossen
und härtet verhältnismäßig schnell aus, z.B. in etwa 30 Sek.
Ein weiter Bereich von Materialien kann für die Ringe 16 und 18 ausgewählt werden. Die Ringe werden vorzugsweise aus einem
passenden harzartigen Material gegossen. Vergleichsmaterialien
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enthalten Polystyren, hoohwärmefestes Polypropylen, Geleon
(ein thermoplastischer Stoff, der im wesentlichen aus Äthylen-Gellulose
und Weichmachern besteht) sowie Polyallomer (ein kristallines thermoplastisches Polymer, das aus zwei oder
mehr unterschiedliehen Monomeren gesättigter Kohlenwasser- . stoffe hergestellt ist),
Die Ringe 16 und 18 der Halterung 14 bilden die gewünschten und ausgewählten optischen und geometrischen Bezugspunkte der
vorgeschriebenen fertigbearbeiteten Linse, In diesem Zusammenhang enthält der äußere, im wesentlichen kreisförmige
Ring 16 eine äußere Fläche 22, die als optische Zentrierung
dient, wobei die axiale Mittellinie der. optischen Zentrierung mit dem endgültigen optischen Mittelpunkt der fertigbearbeiteten
Linse zusammenfällt, Vorher ausgebildete Sehlitze 24
und 26, die einander diametral gegenüberliegen, werden vor dem Einführen des Verbindungsmaterials 20 in Übereinstimmung
mit der vorgeschriebenen Zylinderachse der Linse passend ausgerichtet. Unter diesen Umständen bilden die Schlitze 24
und 26 Zylinderachsenbezugspunkte, die zur Erzeugung der optischen Fläche an der nicht bearbeiteten Seite des Linsenrohlings
12 verwendet werden. Einer der Ränder des Ringes 16 ist
mit radial nach innen verlaufenden Fortsätzen 28 versehen, die den Ring 16 im Abstand vom Linsenrohling 12 halten und
gleichzeitig den Ring 16 mit dem Verbindungsmaterial 20 verbinden
und verankern. Zu diesem Zweck wirken Schultern 30
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— O —
an jedem Fortsat25 28 als mechanische Riegel, um die Verbindungskraft
zwischen dem Verbindungsmaterial 20 und dem Material
des Ringes 16 zu ergänzen.
Im Zusammenhang mit dem inneren Ring 18 wird bemerkt, daß
dieses Teil eine äußere, im wesentlichen konische Fläche 32 und eine innere umgekehrt konische Fläche 34 besitzt. Die
innere Fläche 34 dient als mechanische Zentrierung. Im Innern des Hohlraums, der durch die innere konische Wand 34 begrenzt
wird, sind zwei im wesentlichen parallele Wände 36 und 38 vorgesehen, der äußere Seiten 40 bzw. 42 in ähnlicher Weise
parallel verlaufen und ziemlich parallel zur horizontalen Achse der fertigbearbeiteten Linse angeordnet sind. Im Falle
einer Linse mit zwei Brennpunkten verläuft die horizontale
Bezügsachse im wesentlichen parallel zur oberen Segmentlinie des Doppelbrennpunkt-Segments. Die innere Seite der Wände 36
und 38 geht in eine bogenförmige Nut 44 über, die dazu dient,
eine Gelenkverbindung zwischen dem inneren Ring 18 und einer
Halterung für diesen zu schaffen, welche zum Zwecke der richtigen Einstellung und Orientierung des inneren Ringes 18 gemäß
der Vorschrift für den Linsenrohling 12 zur Anwendung
kommt. Die Art und Weise, in der dies erreicht wird, wird
noch beschrieben. Wenigstens ein, und im Fall des Ausführungsbeispiels zwei diametral einander gegenüberliegende Schlitze
46 und 4& ist, bzw. sind in den äußeren Rand des inneren Ringes
18 eingefräat und dienen als Zylinderachsenbezugspunkte für den inneren Ring«
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Es wird nun auf Pig. 6 Bezug genommen. Diese zeigt die Anordnung
zum Aufnehmen und Haltern des Linsenrohlings 12 und der Ringe 16 und 18 in dem gewünschten und vorgeschriebenen
Verhältnis und zum gegenseitigen Verbinden dieser Teile ver-*
mittels des Verbindungsmaterials 20. Die dargestellte Anordnung bildet einen Teil der Halterungseinrichtung, die in den
oben erwähnten schwebenden Patentanmeldungen beschrieben ist.
Der Techniker bringt also zunächst den Rohling 12 zwischen einen unteren Träger 50 und einer äußere*, drehbare . Form 52.
Anschließend wird der Rohling zwischen diesen Teilen eingespannt, nachdem er genau ausgerichtet ist, und eine Einstellung
auf die Zylinderbezugsachse wird dadurch erreicht, daß die Form 52 um eine passende Strecke relativ zur horizontalen
Achse gedreht wird, die im Falle einer Linse mit zwei Brennpunkten parallel zur SegmetliTi*- /erläuft. Die Zylinderachse
schneidet die Portsätze 54 und 56, die zweckmäßig von den äußeren Schlitzen 24 und 26 des äußeren Ringes 16 aufgenommen
werden. In diesem Zusammenhang sei festgestellt, daß der äußere Ring in den äußeren Formkörper 52 im Anschluß an den
Einspannvorgang oder zu einem geeigneten Zeitpunkt vor diesem
eingesetzt werden kann. Es wird bemerkt, daß für alle Fälle und Zwecke die Fortsätze 28 vollständig in das Verbindungsmaterial 20 eingebettet werden. Auf diese Weise kann die
ringförmige Außenfläche 58 des Verbindungsmaterials 20 auseinandergezogen
werden, damit für Einspannzwecke zuverläßig eine Vakuumdichtung ausgebildet wird, wenn die vorgeschriebene
optische Fläche an der nichtbearbeiteten Seite dee Rohlings
durch daa Bearbeitungsgerät rohgeschliffen wird. ·
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- 10 8AD ORIGINAL
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Wie durch die gestrichelte Linie in lig.. 6 dargestellt ist, wird
anfänglich der innere Ring 18 zu Beginn des Vergießens des Verbindungsmater-ials
20 aus der ventilgesteuerten Außgußöffnung 60 in einer angehobenen Stellung gehalten. Der innere Ring
wird durch den Halter 62 gehalten, und die Federklammerη
und 66 kommen im einzelnen direkt in Eingriff mit den parallelen Wandflächen 40 bzw. 42. Wenn der innere Ring auf diese Weise
ao gehalten wird, sind die parallelen Flächen 40 und 42 ·
parallel zur horizontalen Achse des bearbeiteten Linsenrohlings
angeordnete
Unmittelbar im Anschluß an das Vergießen des Verbindungsmaterials 20 wird der Halter 62 und demzufolge der getragene
innere Ring 18 in eine lage auf dem Linsenrohling 12 gesenkt.
Das Verbindungsmaterial 20a wird in dem inneren Ringhohlraum
68 eingeschlossen, wobei die in dem Hohlraum eingefangene Luft durch die Entlüftungsöffnungen 70 und 72 nach außen gedrückt
wird. Die gewünschte horizontale Ausrichtung des inneren Rings 18 wird im Anschluß an die Abwärtsbewegung des inneren
Ringes in Anlage mit dem Lins.enrohling 12 durch die Gelenkverbindung
erhalten, die durch die bogenförmige Nut 44· und
die zwei im Abstand voneinander angeordneten, nach unten ragenden Kugelkörpern 74 und 76 des Halters 62 gebildet ist.
Diese Gelenkverbindung gestattet es, daß sich der innere
Ring 18 relativ zum Halter 62 auf dem Linsenrohling 12 um eine Achse neigen kann, die verhältnismäßig nahe der bearbeiteten
Oberfläche des Rohlings liegt. Es wird ferner be-
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merkt, daß eine optimale und vergrößerte Flächenberührung
zwischen dem Verbindungsma.terial 20a und den Oberflächen des
inneren Ringes 18 ausgebildet.wird, die den Hohlraum 68 begrenzen.
In diesem Zusammenhang wird am Unterteil des Ringes 18 ein abgeschrägter Rand 78 derart vorgesehen, daß
möglichst nur eine Haarlinienberührung zwischen dem inneren
Ring 18 und der bearbeiteten Seite des Rohlings 12 vorliegt, und für alle Zwecke und Fälle ist der innere Ring 18 von
dieser mittels des zwischengeschalteten Verbindungsmaterials
20a im Abstand gehalten. Nach Abschluß des Gießzyklus und des Abbindens des Verbindungsmaterials 20 und 20a werden
der Halter 62 zurückgezogen und die linsen- und Blockanordnung 10 schließlich aus der Halterungseinrichtung entfernte
Da der innere Ring 18 zum Zwecke des Pertigschieifens und
Polierens der optischen Fläche verwendet wird, die an der
nicht bearbeiteten Seite des Rohlings 12 erzeugt wird, wird eine Zylinderbezugsachse eingeführt, bevor dieser Ring in
die Halterung eingesetzt und am Halter 62 eingestellt wird. Dies wird einfach dadurch erreicht, daß die Zylinderachsenbezugsschlitze
46 und 48 am äußeren Rand des inneren Ringes 18 ausgefräst werden. Wie für den Fachmann geläufig ist, 1st
die Zylinderbezugsachsenfestlegung an dieser Stufe des
HalterungsVorganges eine verhältnismäßig einfache Sache
und kann durch eine Einrichtung erzielt werden, die von dem Vorteil der vorhandenen horizontalen Bezugsachse auf dem
inneren Ring 18 Gebrauch macht»
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Zur Bearbeitung des Linsenrohlings 12 wird hierauf der Linsenrohling
und die Halterungsanordnung 10 in einem Kantenoder Randschleif- oder Konturgerät befestigt, das einen
Uinfangskonturrana 80 am Rohling 12 ausbildet, von dem eine
geeignete Ausführung in Fig. 8 gezeigt ist. Die Einspannvorrichtung
dieses Geräts kann in Eingriff mit der konischen inneren Fläche 34 des inneren Rings 18, die die mechanische
Zentrierung ermöglicht, und den parallelen horizontalen Ausrichtungs-Bezugsflachen 40 und 42 dieses Ringes
gebracht werden. Hierdurch wird die gewünschte Kanten- oder Randkontur 80 am Rohling 12 ausgebildet und zwar bezogen
sowohl auf den mechanischen Mittelpunkt und die horizontale Achse der fertigbearbeiteten Linse, und auf diese Weise
wird der Rohling in einen ausgeglichenen Zustand rund um den endgültigen mechanischen Mittelpunkt geformt, und die
Größe des halbbearbeiteten Rohlings wird beträchtlich reduziert.
Im Anschluß an diese Konturbearbeitung wird die Anordnung
in einer herkömmlichen torische oder sphärische Flächen erzeugenden Maschine zum Rohschleifen der vorgeschriebenen
optischen Fläche an der nichtbearbeiteten Seite des Rohlings 12 befestigt. Während dieses Vorganges werden die
optische Zentrierungsfläche 22 zusammen mit den Zylinderacheen-Keilechlitzen
24 und 26 in dieser zum Befestigen und Einstellen der Anordnung 10 in der Einspannvorrichtung der
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Maschine bzw. des Generators verwendet. Wie vorstehend erwähnt ist, ist die im wesentlichen nicht unterbrochene kreisrunde
Fläche 58 dazu vorgesehen, zweckmäßig in Eingriff mit Vakuumdichtungsvorrichtungen einer Vakuum-Einspannvorrichtung
des Generators zu kommen. Unter diesen Umständen wird die
vorgeschriebene optische oder torische Fläche am Linsenrohling hergestellt und entsprechend der speziellen Vorschrift
auf diesem richtig orientiert.
Sobald die torische Fläche auf dem Rohling 12 hergestellt
ist, kann sie durch Anwendung üblicher Oberflächenbearbeitungsmaschinen
feingeschliffen und poliert werden. Ein beispielsweises Gerät dieser Ausführung ist in der früher eingereichten,
oben erwähnten Patentanmeldung beschrieben. Die Einspannvorrichtungen
dieser Oberflächenbearbeitungsmaschine können in Eingriff mit der mechanischen Zentrierungsfläche 34 und den
Zylinderachsenbezugsschlitzen 46 und 48 gebracht werden* Wenngleich die Erfindung das Feinschleifen und Polieren im
Anschluß an die Entfernung des äußeren Ringes 16 und des zwischengeschalteten Verbindungsmaterials 20 und selbst nach
der endgültigen Kanten- oder Randbearbeitung vorschlägt, wird es jedoch trotzdem auch bevorzugt, das Fertigbearbeiten
der erzeugten optischen Fläche vor der Entfernung des äußeren
Ringes 16 und der Verbindungsmaterials 20 durchzuführen.
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und das zwisehengesehaltete Verbindungsmaterial 20 vom Linsenrohling
12 entfernt, und der innere Ring 18 wird auf diesem
"belassen und mittels der zwischengeschalteten Schicht des Klebematerials 20a an dem Rohling festgehalten· Die Entfernung
des äußeren Ringes 16 und des Verbindungsmaterials kann dadurch einfach erreicht werden, daß der innere Ring 18
fest mit dem Linsenrohling verspannt und anschließend der
äußere Riiig' 16 und das "benachbarte Metall mit dem niedrigen
Schmelzpunkt von der Linse losgeklopft werden, und zwar
durch einen geeignet ausgeführten, bzw. gelenkten scharfen v
oder harten Schlag, Dadurch lassen sieh der Ring 16 und das
Verbindungsmaterial 20 sauber vom Linsenrohling 12 unabhängig
vom inneren Ring 18 entfernen.
Um den in Pig. 10 dargestellten Gegenstand zu erzeugen, wird
die endgültige Randkontur am Rohling 12 ausgearbeitet« In
diesem Zusammenhang sei festgestellt, daß die Anordnung in ein herkömmliches Gerät zur Pertigrandbearbeitung eingesetzt
wird, dessen Einspannvorrichtungen in Eingriff mit der (|
mechanischen Zentrierungsfläche 34 des inneren Ringes 18
und den horizontalen Ausrichtungs-Bezugsflachen 40 und 42
gebracht werden können. Die endgültige Randkontur wird demzufolge an der bearbeiteten Linse um die mechanische Mitte
herum ausgebildet, während sie auf die horizontale Ausrichtung bezogen ist. Der innere Ring 18 kann nun zusammen mit
der zwischengeschalteten Schicht des Verbindungsmaterials 20a leicht dadurch entfernt werden, daß der Ring mit einer Beiß-
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U
zange gequetscht wird, wodurch das Verbindungsmaterial zerstört
und der innere Ring 18 und die Verbindungsschicht 20a von der fertigbearbeiteten Linse gelöst werden.
Hierbei werden u.a. zahlreiche Vorteile zuverlässig erreicht. So werden· z.B. die mechanische Zentrierung und optische Zentrierung
beide an der einzigen Halterung vorgesehen, wobei der äußere ablösbare Ring auf die optische Mitte der bearbeiteten
Linse ausgerichtet ist und die vorgeschriebene Zylinderbezugsachse aufweist. Der innere Ring ist andererseits
auf die mechanische Mitte der bearbeiteten Linse ausgerichtet
und ferner mit Bezugspunkten für die horizontale Ausrichtung und die vorgeschriebene Zylinderachse der bearbeiteten
Linse versehen. Außer den obigen Vorteilen besteht ein
weiterer wichtiger Vorteil darin, daß die Anordnung 10 vor dem Schleifen und Polieren einer Kanten- oder Randbearbeitung
unterworfen werden kann, wobei die mechanische Zentrierung und die horizontale Bezugsachse verwendet werden, die am
inneren Ring vorgesehen sind. Dadurch läßt sich die Halterung .14 im wesentlichen in die geometrische Mitte des Linsenrohlings
mit dem vorbearbeiteten Rand setzen. Die Fläche oder
Zone des Linsenrohlings, die sich über den Rand der Halterung 14 an all deren Seiten hinauserstreckt, ist dann im
wesentlichen die gleiche. Dadurch können gleichförmige Schleifund Polierdrüoke auf allen Abschnitten der Unterseite oder
Schleiffläche des Linsenrohlings ausgeübt werden, wodurch
_ 16 _ 10981 1 /0378
BAD ORIGINAL
I6S2221
wiederum verhindert ist, daß der optische Mittelpunkt sich
von seiner ursprünglichen und vorgeschriebenen- Lage •wegverlagert.
Die Ausschaltung der Tendenz des optischen Mittelpunktes,
sich von seiner ursprünglichen vorgeschriebenen Läge weg zu
verlagern, ist von äußerster Wichtigkeit,
10 9811/0378
Claims (1)
- itPat e η t< a n s ρ r ü c h e1. Mehrteilige Ringhaiterungr füxrLinsenrohlinge mit einem zentral angeordneten Ring zumAnheften an der einen Seiteφ eines LinsenrohlingS: zwecks; Halterung; des Rohlings in einem Gerät zur Bearbeitung des-Randes des Linsenrohlings, g e k en η ζ ei c h- net d u r c h einen äußeren Ring (14), der von dem zentralen Ring (18) nach, außen im Abstand angeordnet und an der gleichen Seite des Rohlings (12) anheftbar ist, um den Rohling während eines vorhergehenden Schrittes bei der Herstellung der Linse zu haltern, wobei der äußere Ring unabhängig von dem zentralen Ring vom Rohling entfernbar ist.2. Linsenhalterung nach, Anspruch 1, da d u r c hg e k en η ze i c h η et , daß die Ringe (14, 18) aus einem vergossenen organischen harzartigen Material ausgebildet sind.3.. Linsenhalterung nach Anspruch 1 oder 2 , da du r c h g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die Ringe (14, 18) durch, eine metallische Legierung mit niedrigem Schmelzpunkt an dem Linsenrohling (12) angeheftet sind.109811/037 8 - 18 -16b2221 134. Linsenhalterung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn ζ e i c h η e t , daß der äußere Ring (14) im Schnitt ziemlich kreisrund ist und mit einer Anzahl von im Abstand voneinander angeordneten koaxialen Portsätzen (28) versehen ist, die von einer Seite des Ringes abstehen, und daß das freie Ende (30) eines jeden Portsatzes (28) in Anlage mit der einen Seite des Linsenrohlings (12) bringbar ist.5. Linsenhalterung nach Anspruch 4S d a d u r c h gekennzeichnet , daß jeder Portsatz (28) mit einer nach innen ragenden Schulter (30) neben dem freien Ende versehen ist, daß ein Verbindungsmittel (20) vorgesehen ist und in Anlage mit dem äußeren Ring (14) steht, um den äußeren Ring am Linsenrohling (12) anzuheften und daß das Verbindungsmittel (20) und die Schultern (30) eine mechanische Verriegelung bilden, die den äußeren Ring (14) mit-dem Linsenrohling verbindet.6. Linsenhalterung nach Anspruch 4 oder 5 * dadurch gekennzeichnet , daß jeder Portsatz (28) eine äußere Seitenfläche und der äußere Ring (14) eine äußere in IImfangsrichtung (22) verlaufende Umfangsflache aufweist, die weiter radial nach außen als die Außenfläche der fortsätze angeordnet ist. . ' " * v10 9 811/037 819 -BAD ORIGINAL7. Linsenhalterung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Ring (14) radial innen- und außenliegende Flächen aufweist, daß die äußere Fläche (22) eine optische Zentrierungsfläche darstellt, die mit der endgültigen optischen Mitte der fertigbearbeiteten Linse fluchtet und daß die äußere Fläche Führungsvorrichtungen (24, 26) aufweist, d e mit der Einspannvorrichtung eines Generators zusammenarbeiten, der die vorgeschriebene optische Fläche an der anderen Seite des Linsenrohlings ausbildet, wobei die Führungsvorrichtungen (24, 26) auf die vorgeschriebene Zylinderachse der Linse bezogen sind.8. Linsenhalterung nah einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k en η ζ e i c h η e t, daß der innere Ring (18) ein äußeres Ende, das in Abstand von der einen Seite des Linsenrohlings (12) angeordnet ist, sowie ein inneres Ende (78) aufweist, das nahe der einen Seite des Linsenrohlings angeordnet ist, daß das "innere Ende (78) des inneren Rings mit einem erweiterten Hohlraum (68) zur Ausbildung von Bindungsflächen für ein Bindemittel (20a) versehen ist, das den inneren Ring (18) an der einen Seite des Linsenrohlings anheftet, und daß das innere Ende (7ü) des inneren Rings abgeschrägt ist und eine Schneidkante bildet", derart, daß beim Anheften des inneren Ringes an der einen Seite des Linsenrohlings durch das Verbindungsmittel eine Haarlinienbeitirung erzielt wird._20„ 109 8 1 1 /0378BADibb222T if9· Linsenhalterung nach Anspruch 8 ,- dad u r c h gekennzeichnet , daß wen^stens eine Entlüftungsöffnung (70, 72) im inneren Hing (18) vorgesehen ist, damit die luft aus dem Hohlraum (68) entweichen kann, wenn das Verbindungsmittel (20a) in diesen eingebracht wird,10. linsenhalterung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge k e η η ζ e i. c h~ * net, daß der innere Ring mit der mechanischen Zentrierungsfläche (34) versehen ist, die mit der endgültigen mechanischen Mitte der bearbeiteten Linse fluchtet und daß er eine Horizontal-Achse-Bezugsfläche (40, 42), die mit der horizontalen Achse der Linse fluchtet und einen Zylinderachsenbezugspunkt (46, 48) aufweist, der auf die Zylinderachse der Linse bezogen ist.11. Linsenhalterung nach Anspruch 10, dadurchgekennzeichnet , daß der innere Ring (18) eine | radial außen (32) und eine innen (34) liegende Fläche aufweist, wobei die innere Fläche (34) die mechanische Zentrierungsfläche bildet und daß der innere Ring (18) mit zwei parallelen Wänden (40, 42) versehen ist, die sich quer über die Öffnung erstrecken, die durch die innere Fläche (34 ) "begrenzt ist, und daß eine !Tut (44) zwischen den parallelen Wänden angeordnet ist, wobei die Nut und die Wände den Bezugspunkt für die 'horizontale Achse bilden und der innere Ring (18) mit wen^tens einem ausgefrästen Schlitz (46,48) in seinem äußeren Rand versehenist, der den Bezugspunkt für die Zylinderachse bildet.10 9811/0 378BAD ORtGtNAU « .Ibb222112. Linsenhalterung- nach. Anspruch: 1 , dadurch, gekennzeichnet , daß die Halterung eine mechanische Zentrierungsfläche, die mit der endgültigen mechanischen Mitte der bearbeiteten linse fluchtet, und eine optische Zentrierung«flache aufweist, die mit der endgültigen optischen Mitte der "bearbeiteten Linse fluchtet, und daß der eine Ring unabhängig von dem anderen Ring bewegbar ist und .der andere Ring Bezugsvorrichtungen besitzt, die auf die horizontale,Ausrichtung der bearbeiteten Linse bezogen sind, wobei die Flächen so ausgeführt und angeordnet sind, daß der Linsenrohling genau und bearbeitungsgerecht gehalten ist, während.er zu einer fertigen Linse verarbeitet wird, indem die vorgeschriebene optische Fläche an der nicht bearbeiteten Seite des Linsenrphlings mit Bezug auf die optische Zentrierungsfläche ausgebildet und im Anschluß an die Entfernung des anderen Ringes die Randkontur der bearbeiteten Linse mit Bezug auf die mechanische Zentrierungsfläche und horizontale Ausrichtungsfläche an der Halterung ausgebildet wird.13. Verfahren zur Halterung eines halbbearbeiteten Linsenrohlings, der entsprechend, einem Rezept zu einer Augenglas— " linse zu bearbeiten ist, wobei eine Linsenhalterung: gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche verwendet wird, gekennzeichnet du rc h. Abstützen des halbbearbeiteten Linsenrohlings in einer vorbestimmten22 109811/03781662221Stellung, Anbringen eines äußeren Kreisringes und eines zentralen Ringes, der von dem äußeren Eing radial nach innen beabstandet ist, an der bearbeiteten Fläche des halbbearbeiteten Linsenrohlings, wobei die Ringe so ausgeführt und angeordnet werden, daß eine mechanische Zentrierungsfläche, die mit der endgültigen mechanischen Mitte der bearbeiteten Linse fluchtet, eine optische Zentrierungsfläche, die mit der endgültigen optischen Mitte der bearbeiteten Linse fluchtet, eine horizontale Ausrichtfläche, de auf die horizontale Ausrichtung der bearbeiteten Linse bezogen ist, und eine Zylinderbezugsachse für die endgültige Zylinderachse der bearbeiteten Linse gebildet sind, und wobei ferner die Flächen so ausgeführt und angeordnet werden, daß der Linsenrohling genau und bearbeitungsgerecht gehaltert ist, während er zu einer fertigen Linse bearbeitet wird, indem die vorgeschriebene optische Fläche an der unbearbeiteten Seite des Linsenrohlings mit Bezug auf d.e optische Zentrierungsfläche und Zylindefcezugsachse und die Randkontur der bearbeiteten Linse mit Bezug auf die mechanischen Zentrierunge und horizontalen Ausrichtnngsbezngspunkte ausgebildet werden.14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe zunächst auf dem abgestützten, halb bearbeiteten Linsenrohling auf/gelegt und anschließend durch Eingießen des geschmolzenen Materials zwischen diesen Teilen befestigt werden, das aus einer Gruppe ausgewählt wird, welche metallische Legierungen mit niedrigem Schmelzpunkt umfaßt,__23^ 109811 /0378 BAD ORIGINAL16S22Z115. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14» dadurch gekennzeichnet , daß der innere Ring zunächst in Ausrichtung auf den Linsenrohling eingestellt und anschliessend nach dem Vergießen des Verbindungsmaterials in Anlage mit diesem verschoben wird..16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet , daß der äußere Ring mit einer optischen Zentrierung, die mit der endgültigen optischen Mitte der bearbeiteten Linse fluchtet, und einer Zylinderbezugsachse versehen wird, die mit der. Zylinderachse der fertigbearbeiteten Linse fluchtet, und daß der innere Ring mit einer mechanischen Zentrierungsfläche, die mit der endgültigen mechanischen Mitte der bearbeiteten Linse fluchtet, einer horizontalten Ausrichtungsfläche, die auf die endgültige horizontale Ausrichtung der bearbeiteten Linse-λ ij' -■·---bezogen ist, sowie mit einer Zylinderbezugsachse versehen wird, die mit der Zylinderachse der bearbeiteten Linse fluchtet.17. Verfahren nach Anspruch 16, d a d u r "c h gekennzeichnet , daß die Zylinderbezugsachse am inneren Ring durch Ausfräsen von Schlitzen am inneren Ring vor der Befestigung desselben am Linsenrohling gebildet wird.1098 11/03 78BAD OFHGINAl.lbbZ22118. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 Ms 17, dadurch g e k e η η ζe i c h η e t , daß die vorgeschriebene optische Fläche an der nicht bearbeiteten Seite des Linsenrohlings ausgebildet wird, wobei durch Anwendung des äußeren Kreisringes Bezug auf die optische Zentrierung, die auf die endgültige optische Mitte bezogen ist und auf die Zylinderachsen-Bezugsfläche, die auf die vorgeschriebene Zylinderachse bezogen ist, genommen wird, daß der äußere Kreisring von dem Linsenrohling entfernt wird und daß die endgültige Randkontur der bearbeiteten Linse mit Bezug auf die mechanische Mitte und die geforderte horizontale Ausrichtung der Linse .durch Anwendung des zentralen Ringes ausgebildet wird.19. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet , daß der gehaltete Linsenrohlings vor dem Schleifen und Polieren unter Verwendung der mechanischen Zentrierung und horizontalen Bezügsachse am Rand vorbearbeitet wird, wodurch die Halterung im wesentlichen auf die geometrische Mitte des Linsenrohlings mit dem vorbearbeiteten Rand eingestellt wird.20. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 19 f dadurch gekennzeichnet , daß eine Gelenkverbindung durch Flächen des inneren Ringes und einem Halter der Haiterungseinrichtung für diesen ausgebildet wird, um dadurch ein Neigen des inneren Ringes in allen Richtungen auf dem Linsenrohling vor der Befestigung des inneren Ringes am Linaenrohling zu ermöglichen. ° 9 8 1 1/0378
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