DE4020558A1 - Vielstufiges zahnraederwechselgetriebe - Google Patents
Vielstufiges zahnraederwechselgetriebeInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D25/12—Details not specific to one of the before-mentioned types
- F16D25/123—Details not specific to one of the before-mentioned types in view of cooling and lubrication
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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- B60K17/04—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
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Description
Die Erfindung betrifft ein vielstufiges
Zahnräderwechselgetriebe gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1. - Getriebe dieser Gattung werden in der Regel
für Traktoren und bestimmte Baufahrzeuge eingesetzt, welche
sowohl ruckarme Bewegungen mit geringen Geschwindigkeiten
unter leichter oder schwerer Belastung sowie häufige
Richtungswechsel als auch relativ schnelle Straßenfahrten
für Transportzwecke etc. gestatten sollen. - Eine Übersicht
über die meist verlangten Arbeitsgeschwindigkeiten von
Traktoren in der Landwirtschaft findet sich z. B. bei
K. T. Renius, Traktoren, Verlagsunion Agrar, 1985, Seite 93.
Um derart unterschiedlichen Einsatzbedingungen auf
betriebssichere, energiewirtschaftliche und
bedienungsfreundliche Weise gerecht werden zu können,
benötigt man Wechselgetriebe mit einem großen
Übersetzungsbereich und vielen Übersetzungsstufen, die eine
optimale Nutzung der angebotenen Motorzugkräfte bei allen
vorkommenden Fahrgeschwindigkeiten ermöglichen.
Ein vielstufiges Getriebe ist aus der DE-C 26 45 907
bekanntgeworden. Es besteht im wesentlichen aus einer
Splitgruppe in Form einer feinstufigen Eingangsgruppe,
deren Festräder auf einer direkt vom Hauptantrieb
getriebenen Eingangswelle und deren Schaltkupplungen und
Losräder alle auf einer ersten Vorgelegewelle nebeneinander
aufgereiht sind, sowie einer der Eingangsgruppe trieblich
nachgeordneten Hauptgruppe mit einer axial und in
Verlängerung zur ersten Vorgelegewelle gelegenen
Antriebswelle und einer damit über Schaltkupplungen und
Losräder und damit kämmenden Festrädern antreibbaren
Abtriebswelle. Räumlich zwischen Eingangsgruppe und
Hauptgruppe angeordnet ist ein Zwischengetriebe vorgesehen,
das sowohl einen Kriechgang-Zahnradsatz als auch einen
Rückwärtsgang-Zahnradsatz beinhaltet, deren Schaltelemente
hintereinander auf der die Eingangsgruppen-Schaltkupplungen
tragenden ersten Getriebewelle angeordnet sind. Dabei kommt
sowohl die Sekundärwelle der Rückwärtsgang-Schaltkupplung
als auch die Antriebswelle der Hauptgruppe koaxial und in
Verlängerung der ersten Getriebewelle zu liegen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein
Zwischengetriebe innerhalb des Zahnräderwechselgetriebes
vorzusehen, durch das ein zusätzlicher Gang bereitgestellt
wird, wobei die Schaltvorgänge in der Eingangs- und
Hauptgruppe wenig beeinflußt werden.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß axial
zwischen einer ersten Gehäusezwischenwand abtriebsseitig von
der Eingangsgruppe und vor der Anfahrkupplung ein Freiraum
zum Einbau eines Zwischengetriebes vorgesehen ist, und daß
in diesem Bereich eine Formschlußkupplung montiert ist,
wobei die Formschlußkupplung ein Axiallager zwischen erster
Vorgelegewelle und Primärwelle radial überdeckt, und wobei
sich etwa auf Höhe einer Umkehrwelle eine Zwischenachse mit
antriebsseitiger Arretierung in der ersten Gehäusewand der
Eingangsgruppe befindet, auf welcher Zwischenachse ein
Doppelzahnrad des Zwischengetriebes gelagert ist, das mit
einem Losrad abtriebsseitig von der Schiebemuffe in Eingriff
steht.
- - Da zum Einbau einer Schaltkupplung ausreichender Freiraum zwischen der ersten Gehäusezwischenwand und der Anfahrkupplung vorgesehen ist und die Verbindung der ersten Vorgelegewelle und der Primärwelle der Anfahrkupplung durch eine auswechselbare Wellenmuffe hergestellt wird, besteht die Möglichkeit, bei Bedarf ein Zwischengetriebe ohne grundsätzliche Aufbauänderung oder Verlängerung des Getriebes bzw. der Kupplung vorzusehen und alle dazu benötigten Teile stets identisch auszuführen.
- - Selbst die Zwischenachse im Freiraum mit einem Axiallager im Verbindungsbereich und der Möglichkeit zur Aufnahme des bei Einbau des Zwischengetriebes erforderlichen Doppelzahnrades kann schon von Anfang an sowohl zur axialen Abstützung der ersten und zweiten Gehäusezwischenwand als auch zur Überleitung von Ölkanälen aus der Hauptgruppe zur Eingangsgruppe und umgekehrt vorgesehen werden.
- - Wird in besagtem Freiraum ein Zwischengetriebe eingebaut und die Wellenmuffe durch eine mit Fest- und Losrad kombinierte Klauen- oder Synchronkupplung mit Muffenträger auf der Primärwelle der Anfahrkupplung ersetzt, ist es erfindungsgemäß leicht möglich, der Anfahrkupplung eine Zwischen-Übersetzung vorzuordnen. Die der Anfahrkupplung nachgeordneten Massen der Hauptgruppe mit dem Fahrzeug bleiben gleichwohl während des Gangwechsels ohne Einfluß auf die Anfahrkupplung. Die gewählte Größe der miteinander in Eingriff zu bringenden Räder bei der Schaltkupplung und auf der Zwischenachse entscheidet darüber, wie der Schnellgang ausgelegt sein soll.
- - Bei Ausgestaltung des Zwischengetriebes als einfacher Schnellgang (Overdrive) mit einem bestimmten Übersetzungsverhältnis können entsprechend hohe Geschwindigkeiten erreicht werden, ohne optimal niedrige Geschwindigkeiten für Arbeitszwecke aufgeben zu müssen.
- - Verwendet man eine Synchro-Schaltkupplung für die Ein- bzw. Ausschaltung des Zwischengetriebes, so lassen sich auch extreme Geschwindigkeitswechsel, z. B. bei Übergang von Gelände auf die Straße und umgekehrt mit nur einer Schaltstufe rasch und bequem durchführen.
- - Mit einer schalenförmigen unteren Ausbuchtung der ersten Gehäusezwischenwand, welche einen abtriebsseitig über die Zwischenachse hochgezogenen Wandbereich aufweist, wird die Zwischenwand unter Schaffung einer günstigen Lagermöglichkeit für die Zwischenachse vorteilhaft weiter versteift und vermieden, daß das in der Regel leer mitlaufende Festrad des Zwischengetriebes ungünstige Schleppmomente im Ölinhalt des Getriebegehäuses auslöst.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines
Ausführungsbeispieles näher beschrieben unter Bezug auf die
folgenden Zeichnungen:
Fig. 1 zeigt schematisch das vielstufige
Zahnräderwechselgetriebe in der für höhere
Leistungen bevorzugten Ausführung mit
vertikal zueinander fluchtenden
Lastschaltkupplungen und Rückwärtsgang in
der Eingangsgruppe;
Fig. 2 zeigt als konstruktives Ausführungsbeispiel
die Gestaltung des Anfahrkupplungsbereiches
mit einem Zwischengetriebe, das als
Schnellgang ausgelegt ist.
In Fig. 1 ist das gemeinsame Getriebegehäuse 1 mit dem
motorseitigen Deckel 2 und einer ersten und zweiten
Gehäusezwischenwand, 3 und 4, sowie die Rückwand 5 des
Gehäuses 1 schematisch dargestellt. Die aus dem Gehäuse nach
dem Lösen von einem Randflansch 6 durch den Deckel 2
herausnehmbare Zwischenwand 3 erlaubt den Zugriff zu den
höchstbeanspruchten Bauteilen der Eingangsgruppe 7, ohne die
hinter der zweiten Gehäusezwischenwand 4 gelegene
Hauptgruppe 8 dazu öffnen zu müssen. Baulich und trieblich
zwischen Eingangsgruppe 7 und Hauptgruppe 8 ist ein Freiraum
für ein Zwischengetriebe 9 vorgesehen, welches im Beispiel
aus einer Kriechgangstufe besteht. Die Hauptgruppe 8 kann
damit insbesondere zwischen Rückwand 5 und Zwischenwand 4
völlig fertig montiert werden, ehe ein Zwischengetriebe 9
oder eine Eingangsgruppe 7 installiert werden.
Da die Einbaugruppen-Geometrien so gewählt werden, daß
wahlweise Lastschalt-Kupplungen A, B, C, D, F, G oder
Synchronkupplungen zum Einsatz gelangen können, ist die
endgültige Ausrüstungs-Entscheidung erst in der Montage-
Endphase nötig.
Die Eingangsgruppe 7 weist außer der Eingangswelle 11 noch
zwei weitere parallele Wellen 12, 13 auf und zwar die die
Hauptgruppe 8 antreibende erste Vorgelegewelle 12 und eine
Umkehrwelle 13 für Rückwärtsfahrt. Auf jeder dieser Wellen
befindet sich je eine lastschaltbare Doppel-
Lamellenkupplung CA, DB und GF, an sich gleicher Bauart und
Größe, deren Kupplungsglocken 14, 15, 16 auf den jeweiligen
Wellen 11, 12, 13 drehbar gelagert sind und welche über
äußere Verzahnungen miteinander direkt bzw. indirekt in
Eingriff stehen. Und zwar steht die Glocke 14 sowohl mit den
Glocken 15 und 16 ständig in Eingriff, nicht aber die
Glocke 15 mit Glocke 16. Zu diesem Zwecke sind die
Wellen 11, 12, 13 der Eingangsgruppe 11 in einem
gleichseitigen Dreieck angeordnet und die Außenverzahnung
der Glocke 15 läuft an der Außenverzahnung der Glocke 16
leer vorbei, kämmt aber, wie auch die Außenverzahnung der
Glocke 16 mit der Außenverzahnung der Glocke 14. Jede
Kupplungsglocke ist durch einen sie auf ihrer Nabe tragenden
radialen Steg axial in zwei gleiche Reiblamellenpakete
unterteilt, die durch hier nicht besonders gekennzeichnete
separate Hydraulikkolben einzeln oder gemeinsam mittels
Druckmittelbeaufschlagung aus in den Wellen 11, 12, 13
befindlichen Lamellen gegen Öffnungsfederkräfte aktivierbar
sind, indem die von der jeweiligen Glocke 14, 15, 16
drehfest gehaltenen Außenlamellen mit Innenlamellen in
Kraftschluß gebracht werden, die von jeweils einem eigenen
Innenlamellenträger drehfest gehalten sind. Dieser ist
entweder mit der jeweiligen Welle 11, 12, 13 direkt, wie bei
Kupplung B und G oder indirekt von einer auf der jeweiligen
Welle 11, 12, 13 drehbaren Nabe bzw. Hohlwelle mitnehmbar,
wie bei den Kupplungen C, A, D und F.
Dabei ist die den Innenlamellenträger der Kupplung C
tragende Hohlwelle die Eingangswelle 11, welche über einen
beliebigen Schwingungsdämpfer 11A von der
Hauptantriebswelle 10 angetrieben wird, sobald der nicht
gezeigte Motor läuft. Die Eingangswelle 11 nimmt dabei ein
den Durchmesser der Eingangskupplungsglocke 14 überragendes
und dieser antriebsseitig vorgeordnetes Losrad 17 in
Drehrichtung mit, welche ein der Vorgelegekupplungsglocke 15
antriebsseitig vorgelagertes Losrad 18 und den damit durch
eine gemeinsame Nabe verbundenen Innenlamellenträger der
Kupplung D auf der Vorgelegewelle 12 mitnimmt.
Abtriebsseitig ist der Eingangskupplungsglocke 14 ein mit
deren Innenlamellenträger durch eine gemeinsame Nabe
verbundenes weiteres Losrad 19 vorgeordnet, das in Eingriff
steht mit einem den Durchmesser der
Vorgelegekupplungsglocke 15 überragenden Festrad 20 auf der
in die Hauptgruppe 8 weiterführenden Vorgelegewelle 12 bzw.
mit dieser koaxialen Kupplungswelle 32. Das Festrad 20 kämmt
dabei mit einem auf der Umkehrwelle 13 abtriebsseitig von
der Umkehrkupplungsglocke 16 vorgesehenen und mit deren
Innenlamellenträger über eine gemeinsame Nabe verbundenen
kleineren Losrad 21. Auf der Vorgelegewelle 12 ist dem
Festrad 20 abtriebsseitig noch ein weiteres, etwas kleineres
Festrad 22 nachgeordnet, das in Eingriff steht mit einem auf
der Umkehrwelle 13 befestigten und dem Losrad 21
abtriebsseitig nachgeordneten Festrad 23 mit einem den
Durchmesser der Umkehrkupplungsglocke 16 überragenden
Durchmesser. Mit diesem Festrad 23 kämmen im Beispiel
weiterhin noch ein dem abtriebsseitigen Losrad 19 der
Eingangskupplung 14 auf gleicher Welle 10 nachgeordnetes
kleineres Losrad 24, welches mittels einer auf der
Hauptantriebswelle 10 drehfesten Schiebemuffe 25 und
entsprechenden Kupplungsverzahnungen in Formschluß bringbar
ist mit der Hauptantriebswelle 10. Die gleiche
Schiebemuffe 25 kann auch einen Formschluß herstellen von
der Hauptantriebswelle 10 zum Losrad 19 nach der
abtriebsseitigen Eingangskupplungsglocke 14. Damit wird
eine entweder vor- oder rückwärts, je nach Stellung OV/OR
betreibbare Bypass-Triebverbindung zur Umgehung der von
funktionierenden Strom- und Hydraulikversorgungen
abhängigen Lastschaltkupplungen erreicht, wodurch
Anschleppen oder ein mechanischer Not-Fahrbetrieb über die
Gänge der Hauptgruppe 8 möglich wird. Diese Einrichtung mit
den Rädern 22, 23, 24 ist bei Verwendung von Formschluß-
bzw. Synchrokupplungen in der Eingangsgruppe 7 nicht
erforderlich, weil dann ein Strom- oder Hydraulik-Ausfall
nicht zur Totalblockierung der Kupplungen führen kann.
Das im Beispiel erfindungsgemäß axial zwischen
Eingangsgruppe 7 und einer der Hauptgruppe 8 unmittelbar
vorgeordneten Anfahr- und Trennkupplung 26 angeordnete
Zwischengetriebe 9 kann auf Wunsch ohne Gehäuseänderungen
usw. weggelassen werden, wenn kein besonderer Wert auf einen
Kriech- oder Schnellgang (Overdrive) gelegt wird. Das
Zwischengetriebe besteht im ersteren Falle im wesentlichen
aus einem kleinen Festrad 27 abtriebsseitig von der ersten
Gehäusezwischenwand 3 auf der ersten Vorgelegewelle 12,
welches ein Doppelzahnrad 28/29 auf einer zur Kupplung 26
parallelen Zwischenwelle 30 treibt, deren Enden in der
ersten und der zweiten Gehäusezwischenwand 3, 4 gelagert
sind. Das Doppelzahnrad 28/29 hat im Falle des Kriechganges
ein großes antriebsseitiges und ein kleines abtriebseitiges
Rad 28 bzw. 29. Das letztere treibt hier ein großes
Losrad 31 auf der Primärwelle 32 der Anfahr- und
Trennkupplung 26. Diese Primärwelle 32 fluchtet sowohl
koaxial zur Vorgelegewelle 12, mit der es ein Achslager 33
gemeinsam hat, als auch mit der die Sekundärwelle der
Anfahrkupplung 26 bildenden Antriebswelle 34 der
Hauptgruppe 8. Dabei ist die Primärwelle 32 mittels eines
weiteren Achslagers 35 vor dem Innenlamellenträger der
Anfahr- und Trennkupplung 26 innerhalb deren Gehäuse ein
weiteres Mal gelagert bzw. axial abgestützt. Axial zwischen
Festrad 27 und Losrad 31 befindet sich dann eine mit der
Primärwelle 32 drehfeste Schiebemuffe 36 und auf den ihr
zugewandten Innenflächen der Räder 27 und 31 entsprechende
Kupplungsverzahnungen. Damit kann die Schiebemuffe 36 bei
Eingriff in das Rad 27 einen Direktdurchtrieb von dort in
die Primärwelle 32 ohne Über- bzw. Untersetzung bewirken,
oder - bei Eingriff in das Rad 31 einen durch die
Zwischenwelle 30 gehende über- bzw. untersetzten Durchtrieb
bewirken, mit dem alle Gangsprünge des
Zahnradwellengetriebes im gewählten Verhältnis vergrößert
bzw. verkleinert werden.
Anstelle der vorgeschilderten Kriechgang-Untersetzung
kann an der gleichen Stelle auch eine Schnellgang-
Übersetzung (Overdrive) vorgesehen werden. Dazu muß das
Festrad 27 allerdings groß und das antriebsseitige Rad 28
des Doppelzahnrades 28, 29 klein sowie das nachfolgende
Rad 29 groß und das Losrad 31 klein sein. Die
Umschaltkupplung 36 ist dann vorteilhafterweise eine
Synchronkupplung, um den hierbei beim Umschalten meistens
herrschenden hohen Drehzahlen gerecht zu werden.
Die Primärwelle 32 treibt im Beispiel direkt die
Anfahrkupplungsglocke 37 der Anfahrkupplung 26, welche eher
als Außenlamellenträger einer bei Betätigung
zwangsgekühlten, nassen Bremse mit Innenlamellen 38 auf der
Sekundärwelle 34 gestaltet ist. Diese Sekundärwelle 34 ist
im Beispiel das antriebsseitige, aus der zweiten
Gehäusetrennwand 4 herausragende Ende der Antriebswelle 39
der Hauptgruppe 8. Auf dieser Welle 39 sind zwei Doppel-
Synchronkupplungen mit von ihren angetriebenen
Muffenträgern 40, 41 mitnehmbaren beidseitigen
Losrädern 42, 43 und 44, 45 sowie zwei jeweils benachbarte
Festräder 46, 47. Die Losräder 42 ... 45 kämmen dabei mit
entsprechend bemessenen und placierten
Festrädern 48, 49, 50, 51 auf einer als Antriebswelle 52 der
Hauptgruppe 8 dienenden zweiten Vorgelegewelle, auf deren
einem Ende sich noch eine dritte Synchronkupplung mit
drehfestem Muffenträger 53 und zugeordneten Losrädern 54, 55
befindet, welche mit den beiden Festrädern 46, 47 auf der
Antriebswelle 39 kämmen. Die Antriebswelle 52 hat im
Beispiel an ihren beiden Enden je ein Abtriebsrad 56, 57.
Das abtriebsseitige, aus der Gehäuserückwand 5 herausragende
Wellenende treibt ein Kegelrad, und dieses treibt ein
Tellerrad eines sperrbaren Achsdifferentiales 58, das
einerseits mit Bremsen 59 versehene Hinterachswellen 60 mit
Radkopfplanetengetrieben 61 antreibt. Das antriebsseitig
aus der zweiten Gehäusezwischenwand 4 hervorragende
Abtriebsrad 57 ist ein Stirnrad, das ein Losrad 62 auf einer
Vorderachs-Antriebswelle 63 antreibt. Das Losrad 62 nimmt
auch die Glocke einer als Außenlamellenträger gestalteten
Vorderachs-Zuschaltkupplung 64 mit. Deren
Innenlamellenträger 65 ist mit der Vorderachs-
Antriebswelle 63 drehfest, welche unterhalb der
Eingangsgruppe 11 verlaufend, an deren Stirnseite wieder
aus dem Gehäusedeckel 2 austritt. Dabei verbleibt zumindest
bei nicht allzu großen Rädern 28 bzw. 29 im
Zwischenachsgetriebe 9 unter demselben noch Platz, um auf
der Vorderachs-Antriebswelle 63 abtriebsseitig von der
Zuschaltkupplung 64 noch eine Wellenbremse 66 anzuordnen,
welche in diesem Schema nur strichpunktiert angedeutet
wurde.
In Fig. 2 ist ein ins Schnelle übersetzendes
Zwischengetriebe 9 (sogenannter Overdrive) in dem dafür
vorgesehenen Freiraum 9A eingebaut. Das Eingangsfestrad 27
hat einen großen Durchmesser, das erste Rad 28 des
Doppelzahnrades ist klein und das zweite Rad 29 ist groß.
Das Abgangsrad 31 ist wieder klein, und dabei ist die
Schiebemuffe 36 vorzugsweise statt einer einfachen
Klauenkupplung mit einer Synchroschaltkupplung kombiniert.
Mit dieser Synchroschaltkupplung lassen sich höhere
Drehzahlunterschiede bequemer und geräuscharmer überbrücken.
Im gezeigten Beispiel nach Fig. 2 ist außerdem die
Vorderachs-Wellenbremse 66 weggelassen bzw. an die
Innenseite des Getriebedeckels 2 verlegt, um radial Platz
zu schaffen für das größere zweite Rad 29 des
Doppelzahnrades. Die schalenförmige Ausbuchtung für das
Doppelzahnrad 28/29 in 3/104 muß dann ebenfalls entsprechend
angepaßt sein, so daß für die in das Gehäuse 1
eingeflanschte erste Gehäusezwischenwand 3 eine Sonderform
beim Einsatz von Zwischengetrieben 9 mit
Übersetzungsverhältnis ins Schnelle vorzusehen ist, wenn man
nicht bereits die Gehäusezwischenwand 3 so gestaltet, daß
sowohl die Kriechgang- als auch die Overdrive-Version des
Zwischengetriebes 9 genügend radialen Platz haben.
Bezugszeichenliste
1 Getriebegehäuse
2 Deckel
3 Gehäusezwischenwand
4 Gehäusezwischenwand
5 Rückwand
6 Randflansch
7 Eingangsgruppe
8 Hauptgruppe
9 Zwischengetriebe
9A Freiraum
10 Hauptantriebswelle
11 Eingangswelle
11A Schwingungsdämpfer
12 Vorgelegewelle
13 Umkehrwelle
14 Glocke
15 Glocke
16 Glocke
17 Losrad
18 Losrad
19 Losrad
20 Festrad
21 Losrad
22 Festrad
23 Festrad
24 Losrad
25 Schiebemuffe
26 Anfahr- und Trennkupplung
27 Festrad
28 und 29 Doppelzahnrad
30 Zwischenwelle
31 Losrad
32 Primärwelle
34 Antriebswelle
36 Schiebemuffe
39 Antriebswelle
40 Muffenträger
41 Muffenträger
42 Losrad
43 Losrad
44 Losrad
45 Losrad
46 Festrad
47 Festrad
48 Festrad
49 Festrad
50 Festrad
51 Festrad
52 Antriebswelle
56 Abtriebsrad
57 Abtriebsrad
58 Achsdifferential
59 Bremsen
60 Hinterachswelle
61 Radkopfplanetengetriebe
62 Losrad
63 Vorderachs-Antriebswelle
64 Vorderachs-Zuschaltkupplung
66 Wellenbremse
2 Deckel
3 Gehäusezwischenwand
4 Gehäusezwischenwand
5 Rückwand
6 Randflansch
7 Eingangsgruppe
8 Hauptgruppe
9 Zwischengetriebe
9A Freiraum
10 Hauptantriebswelle
11 Eingangswelle
11A Schwingungsdämpfer
12 Vorgelegewelle
13 Umkehrwelle
14 Glocke
15 Glocke
16 Glocke
17 Losrad
18 Losrad
19 Losrad
20 Festrad
21 Losrad
22 Festrad
23 Festrad
24 Losrad
25 Schiebemuffe
26 Anfahr- und Trennkupplung
27 Festrad
28 und 29 Doppelzahnrad
30 Zwischenwelle
31 Losrad
32 Primärwelle
34 Antriebswelle
36 Schiebemuffe
39 Antriebswelle
40 Muffenträger
41 Muffenträger
42 Losrad
43 Losrad
44 Losrad
45 Losrad
46 Festrad
47 Festrad
48 Festrad
49 Festrad
50 Festrad
51 Festrad
52 Antriebswelle
56 Abtriebsrad
57 Abtriebsrad
58 Achsdifferential
59 Bremsen
60 Hinterachswelle
61 Radkopfplanetengetriebe
62 Losrad
63 Vorderachs-Antriebswelle
64 Vorderachs-Zuschaltkupplung
66 Wellenbremse
Claims (2)
1. Vielstufiges Zahnräderwechselgetriebe,
- - mit einer Anfahrkupplung (26) und mehreren Getriebegruppen (7, 8) in Vorgelegebauweise,
- - von denen eine grobstufige Hauptgruppe (8) mit Synchronschaltkupplungen (40, 41, 53) als Bereichsgruppe
- - und eine dieser vorgeschaltete, feinstufige Eingangsgruppe (7) als Splitgruppe zur Feinabstimmung der Drehzahlen bzw. Geschwindigkeiten innerhalb eines Drehzahlbereiches dienen,
- - wobei eine erste Vorgelegewelle (12) der Eingangsgruppe (7) axial fluchtend zu einer Antriebswelle (39) der Hauptgruppe (8) liegt,
- - und eine Hauptantriebs- bzw. Eingangswelle (10, 11) gegenüber der ersten Vorgelegewelle (12) parallel versetzt angeordnet ist,
- - sowie mit einer Zapfwelle (73) trieblich koppelbar ist, dadurch gekennzeichnet,
- - daß axial zwischen einer ersten Gehäusezwischenwand (3) abtriebsseitig von der Eingangsgruppe (7) und vor der Anfahrkupplung (26) ein Freiraum (9A) zum Einbau eines Zwischengetriebes (9) vorgesehen ist,
- - und daß in diesem Bereich eine Formschlußkupplung (27; 31; 36) montiert ist, wobei die Formschlußkupplung (27/36/31) ein Axiallager (33) zwischen erster Vorgelegewelle (12) und Primärwelle (32) radial überdeckt,
- - und wobei sich etwa auf Höhe einer Umkehrwelle (13) eine Zwischenachse (30) mit antriebsseitiger Arretierung in der ersten Gehäusewand (3) der Eingangsgruppe (7) befindet, auf welcher Zwischenachse (30) ein Doppelzahnrad (28, 29) des Zwischengetriebes (9) gelagert ist, das mit einem Losrad (31) abtriebsseitig von der Schiebemuffe (36) in Eingriff steht.
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet,
- - daß das Zwischengetriebe (9) ein Schnellganggetriebe (Overdrive) mit einem eingangsseitigen Festrad (27), etwa mit dem Durchmesser des Eingangs-Festrades (17) auf der Eingangswelle (10/11) der Eingangsgruppe (7) ist,
- - und daß die mit dem Festrad (17) kämmende Hälfte des auf der Zwischenachse (30) umlaufenden Doppelzahnrades (28/29) höchstens etwa 0,6 mal so groß ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904020558 DE4020558A1 (de) | 1989-07-05 | 1990-06-28 | Vielstufiges zahnraederwechselgetriebe |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3922053 | 1989-07-05 | ||
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