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DE1085045B - Getriebe, insbesondere fuer landwirtschaftlich genutzte Motorfahrzeuge - Google Patents

Getriebe, insbesondere fuer landwirtschaftlich genutzte Motorfahrzeuge

Info

Publication number
DE1085045B
DE1085045B DE1958L0030667 DEL0030667A DE1085045B DE 1085045 B DE1085045 B DE 1085045B DE 1958L0030667 DE1958L0030667 DE 1958L0030667 DE L0030667 A DEL0030667 A DE L0030667A DE 1085045 B DE1085045 B DE 1085045B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
shaft
planetary gear
transmission
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1958L0030667
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Original Assignee
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by John Deere Lanz Verwaltungs GmbH filed Critical John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Priority to DE1958L0030667 priority Critical patent/DE1085045B/de
Publication of DE1085045B publication Critical patent/DE1085045B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • F16H37/02Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings
    • F16H37/04Combinations of toothed gearings only
    • F16H37/042Combinations of toothed gearings only change gear transmissions in group arrangement
    • F16H37/046Combinations of toothed gearings only change gear transmissions in group arrangement with an additional planetary gear train, e.g. creep gear, overdrive
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2700/00Transmission housings and mounting of transmission components therein; Cooling; Lubrication; Flexible suspensions, e.g. floating frames
    • F16H2700/02Transmissions, specially for working vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Getriebe, insbesondere für landwirtschaftlich genutzte Motorfahrzeuge Die Erfindung betrifft ein Getriebe, insbesondere für landwirtschaftlich genutzte Motorfahrzeuge, das ein mehrgängiges Planetenrädergetriebe, ein diesem nachgeschaltetes mehrgängiges Zahnräderstandgetriebe und einen Zapfwellenantrieb umfaßt.
  • Bekannt ist eine landwirtschaftliche Zugmaschine, die mit einem Getriebe nach dem Gattungsbegriff ausgerüstet ist, wobei das Planetenrädergetriebe zwei Gänge aufweist und so mit dem Zahnräderstandgetriebe kombiniert ist, daß in jeder Schaltstufe desselben mit dem Planetenrädergetriebe zwei verschiedene Geschwindigkeitsgänge geschaltet werden können. Hierbei wird in einem Gang die Antriebskraft von der Antriebswelle über eine Reibtingskupplung sowie über den Planetenräderträger übertragen, im anderen Gang dagegen ist die Reibungskupplung ausgerückt, und die Antriebskraft verläuft über das Planetenrädergetriebe. Zusätzlich zur Reibungskupplung ist eine Hauptkupplung vorgesehen, mit der Motor und Getriebe getrennt werden können, um ein Schalten des Zahnräderstandgetriebes zu ermöglichen.
  • Es ist ferner ein dreigängiges Planetenrädergetriebe bekannt, bei dem verschiedene Schaltstufen durch Ab- bremsen der einzelnen Sonnenräder bzw. durch Betätigen einer Klauenkupplung erreicht werden. Auch für dieses Planetenrädergetriebe ist, um die Klauenkupplung betätigen zu können, zusätzlich eine Hauptkupplung erforderlich. Da es sich außerdem um ein reines Planetenrädergetriebe handelt, also es nicht mit einem Zahnräderstandgetriebe kombiniert ist, entsprechen seine Schaltmöglichkeiten den Anforderungen nicht, die in dieser Hinsicht an das Getriebe einer modernen landwirtschaftlichen Zugmaschine gestellt werden.
  • Des weiteren ist ein Getriebe mit einem Zapfwellenantrieb bekannt, das eine vordere und eine rückwärtige Zapfwelle aufweist, die koaxial zur Vorgelegewelle eines Zahnräderstandgetriebes angeordnet sind. Das Getriebe weist jedoch kein Planetenrädergetriebe auf. Schließlich gehört zum Stand der Technik ein Zapfwellenantrieb, bei dem eine Zapfwelle mit verschiedenen Drehzahlen eines dem Hauptgetriebe vorgeschalteten Gruppengetriebes antreibbar ist.
  • Die mit der Erfindung zu lösende Aufgabe besteht darin, die Getriebekombination mit einfachen baulichen Mitteln für landwirtschaftliche Motorfahrzeuge geeigneter zu gestalten.
  • Die gestellte Aufgabe ist gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß das Planetenrädergetriebe in bekannter Weise zwei Planetenrädersätze aufweist, deren Sonnenräder durch Reibungsbremsen im Getriebegehäuse feststellbar sind und dessen mit der Antriebswelle verbundenes Hohlrad einen dieser Planetenrädersätze antreibt, während der Planetenräderträger mit der Abtriebswelle des Planetenrädergetriebes fest verbunden und die Abtriebswelle mit dem Sonnenrad des vom Hohlrad angetriebenen Planetenrädersatzes durch eine Reibungskupplung kuppelbar ist. Bildet man hierbei das Planetenrädergetriebe dreistufig aus und versieht das mit diesem kombinierte Zahnräderstandgetriebe mit drei Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang, so ist es möglich, mit dem nachgeschalteten Zahnräderstandgetriebe jeweils einen von vier Fahrbereichen, nämlich den Kriechbereich, den Ackerarbeitsbereich, den Straßenfahrbereich und den Rückwärtsbereich, formschlüssig einzustellen. In jedem dieser Fahrbereiche können dann mit Hilfe des dreistufigen Planetenrädergetriebes drei verschiedene Gänge kraftschlüssig, d. h. ohne Zugkraftunterbrechung, geschaltet werden. Die bisher übliche Haupt- bzw. Fahrkupplung kann dabei normalerweise eingespart werden, da nach Lösen der Reibungsbremsen und der Reibungskupplung des Planetenrädergetriebes die Kraftübertragung vom Motor zum Zahnräderstandgetriebe aufgehoben und letzteres ohne weiteres schaltbar ist. Was die Ausbildung des Zapfenwellenantriebes des Getriebes nach der Erfindung anbetrifft, so ist von der das Hohlrad des Planetenrädergetriebes tragenden Welle ein eine oder mehrere Drehzahlen aufweisender, motorabhän-Pliger Zapfwellenantrieb ableitbar. Auf diese Weise läßt sich der Zapfwellenantrieb auch bei stehendem Fahrzeug aufrechterhalten.
  • In vorteilhafter weiterer Ausbildung sind erfindungsgemäß zum motorabhängigen Zapfwellenantrieb zwei Schiebezahnräder auf der Antriebswelle des Planetenrädergetriebes vorgesehen, von denen das eine Schiebezahnrad mit einem auf einer vorderen Zapfwelle drehfest angeordneten Zahnrad und/oder das andere Schiebezahnrad mit einem auf einer Zwischenwelle drehfest angeordneten Zahnrad in Eingriff gebracht werden kann und die vordere Zapfwelle durch eine Schaltmuffe mit einer die hohl ausgebildete Vorgelegewelle des Zahnräderstandgetriebes axial durchdringenden Zwischenwelle verbunden sein kann, welche ihrerseits mit einer rückwärtigen, als Eingangswelle des gangabhängigen Zapfwellenantriebes dienenden Zapfwelle ständig in drehfester Verbindung steht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in teilweise im Schnitt dargestelltem Aufriß veranschaulicht.
  • In der Zeichnung bedeutet 1 die mit der Motorwelle verbundene Antriebswelle des Getriebes nach der Erfindung, die zum Antrieb eines dreistufigen Planetenrädergetriebes dient, dem ein ebenfalls dreistufiges Zahnräderstandgetriebe nachgeschaltet ist. Auf der Antriebswelle 1 sitzt drehfest ein mit einem Innenzahnkranz 2 versehenes Hohlrad 3, während mit der koaxial zur Antriebswelle 1 angeordneten Abtriebswelle4 des Planetenrädergetriebes der Planetenräderträger5 drehfest verbunden ist, in dem die Planetenräder 6, 7 und 8, 9 lagern. Die Planetenräder 6 und 7 bzw. 8 und 9 sind miteinander verbunden, und die im Durchmesser größeren Planetenräder 6 und 8 können mit dem Hohlrad 3 kämmen. Ferner stehen die im Durchmesser größeren Planetenräder 6 und 8 in ständigem Eingriff mit einem Sonnenrad 10, das auf der Abtriebswelle 4 des Planetenrädergetriebes drehbar lagert. Die im Durchmesser kleineren Planetenräder 7 und 9 hingegen arbeiten mit einem weiteren Sonnenrad 11 zusammen, das lose auf einer Nabe 12 des Sonnenrades 10 angeordnet ist und ebenfalls eine Nabe 13 aufweist. Sowohl die Nabe 12 des Sonnenrades 10 als auch die Nabe 13 des Sonnenrades 11 trägt eine Lamelle 14bzw. 15, über welche die Sonnenräder 10 und 11 unabhängig voneinander drehfest mit dem Getriebegehäuse 16 gekuppelt werden können. Zu diesem Zweck sind in das Getriebegehäuse 16 hydraulisch wirkende Reibungsbremsen 17 eingebaut, deren Kolben 18 bis 21 über Außenlamellen 23 und 24 die Lamellen 14 und 15 an Flansche 22 und 25 des Getriebegehäuses andrücken, wenn sie durch Drucköl beaufschlagt werden, andernfalls halten Federn 26 die Außenlamellen 23 und 24 in ihrer Aus-angsstellung. Mit der Nabe 12 des Sonnenrades 10 ist außer der Lamelle 14 noch die Glocke 27 einer ebenfalls hydraulisch zu betätigenden Reibungskupplung28 verbunden, die ein drehfestes Kuppeln des Sonnenrades 10 mit der Abtriebswelle 4 des Planetenrädergetriebes ermöglicht. Die einzelnen Gänge des Planetenrädergetriebes lassen sich folgendermaßen schalten-Das größte Übersetzungsverhältnis und, damit die niedrigste Drehzahl erreicht man, wenn das Sonnenrad 11 festgehalten bzw. seine Lamelle 15 durch die hydraulische Reibungsbremse mit dem Getriebegehäuse 16 starr gekuppelt wird. In diesem Fall rollen die im Durchmesser kleineren Planetenräder 7 und 9 der über ,das Hohlrad 3 angetriebenen Planetenräder auf dem feststehenden Sonnenrad 11 ab und drehen so den Planetenräderträger 5 bzw. die Abtriebswelle 4 mit entsprechend niedriger Drehzahl. Das Sonnenrad 10 läuft hierbei lose mit um, und die Reibungskupplung 28 ist ausgerückt.
  • Bei dem nächstkleineren übersetzungsverhältnis ist die Lamelle 15 des Sonnenrades 11 frei und das Sonnenrad 10 über seine Lamelle 14 mit dem Getriebegehäuse 16 fest verbunden, so daß die Planetenräder 7 und 9 auf dem Sonnenrad 10, das im Durchmesser kleiner ist als das Sonnenrad 11, abrollen, so daß der Planetenräderträger 5 und die Abtriebswelle 4 mit höherer Drehzahl umlaufen. Auch hierbei bleibt die Reibungskupplung 28 ausgerückt.
  • Erst in der dritten Stufe des Planetenrädergetriebes kommt die Reibungskupplung 28 zur Wirkung, während die Lamellen 14 und 15 der Sonnenräder 10 und 11 frei sind. Die Reibungskupplung 28 verbindet dann das Sonnenrad 10 mit der Abtriebswelle 4 drehfest, so daß die Planetenräder 6, 7, 8 und 9 blockiert sind. Der Kraftfluß geht nunmehr vom Hohlrad 3 der Antriebswelle 1 aus über die Planetenräder 6 und 8 sowie über das Sonnenrad 10 und über die Reibungskupplung 28 auf die Abtriebswelle 4, d. h. die Antriebswelle 1 und die Abtriebswelle 4 sind direkt gekuppelt.
  • Das dem vorstehend beschriebenen Planetenrädergetriebe nachgeschaltete Zahnräderstandgetriebe weist eine Hauptgetriebewelle 30 und eine als Hohlwelle ausgebildete Vorgelegewelle 37 auf. Erstere wirkt über ein Kegelrad 31 auf das in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht dargestellte Ausgleichsgetriebe ein und ist koaxial zur Abtriebswelle 4 des Planetenrädergetriebes angeordnet. Sie trägt drehfeste Schiebezahnräder 33 und 34 sowie 35 und 36, von denen die Schiebezahnräder 34 und 35 als Doppelzahnrad ausgebildet sind. Die Vorgelegewelle 37 hingegen hat drehfeste Zahnräder 38, 39, 40 und 41. Hiervon kämmt das Zahnrad 38 ständig mit dem Abtriebszahnrad 42 der Abtriebswelle 4 des Planetenrädergetriebes, während mit den anderen Zahnrädern 39 bis 41 die Schiebezahnräder 33 und 34 sowie 35 und 36 der Hauptgetriebewelle 30 in Eingriff gebracht werden können. Außerdem kann das Schiebezahnrad 33, das mit Schaltklauen 43 versehen ist, unmittelbar mit dem ebenfalls Schaltklauen 44 aufweisenden Abtriebszahnrad 42 der Abtriebswelle 4 gekuppelt werden.
  • Rückt man die Schaltklauen43 des Schiebezahnrades 33 in die Schaltklauen 44 des Abtriebszahnrades 42 ein, dann wird die Antriebskraft von der Abtriebswelle 4 des Planetenrädergetriebes unmittelbar auf die Hauptgetriebewelle 30 übertragen, welche über das Kegelrad 31 mit dem Ausgleichsgetriebe in Antriebsverbindung steht. In dieser Schaltstellung des Zahnräderstandgetriebes können die drei höchsten Fahrgeschwindigkeiten des neungängigen Getriebes erzielt werden, die vorwiegend bei Straßenfahrt Anwendung finden. Innerhalb der drei Stufen lassen sich je drei Gänge durch das Planetenrädergetriebe kraftschlüssig schalten.
  • Ist das Schiebezahnrad 33 aus dem Abtriebzahnrad 44 der Abtriebswelle 4 herausgerückt und das als Doppelzahnrad ausgebildete Schiebezahnrad 34 mit dem Zahnrad 40 der Vorgelegewelle 37 in Eingriff gebracht worden, so kann man durch Schalten des Planetenrädergetriebes drei mittlere Geschwindigkeiten fahren, die vorwiegend für die Ackerfahrt gedacht sind.
  • Schließlich läßt sich das Schiebezahnrad33 mit dem Zahnrad 39 der 'Y-orgelegewelle 37 kuppeln. Diese Schaltstellung des Zahnräderstandgetriebes umfaßt den Kriechgangbereich des Getriebes nach der Erfindung, der ebenfalls drei mit dem Planetenrädergetriebe schaltbare Gänge aufweist.
  • Ferner können mit dem Getriebe drei Rückwärtsgänge erzielt werden, indem man das als Doppelzahnrad ausgebildetete Schiebezahnrad 35 in ein Zwischenzahnrad 29 schaltet, das mit dem Zahnrad 41 der Vorgelegewelle 37 ständig im Eingriff steht. Auch hierbei werden die einzelnen Gänge durch Schalten des Planetenrädergetriebes erreicht. Das Getriebe nach der Erfindung hat zwei koaxial zur Vorgelegewelle 37 angeordnete Zapfwellen, die gemeinsam oder einzeln schaltbar, und zwar unabhängig oder abhängig von der Fahrgeschwindigkeit, sind. Zu diesem Zweck lagern auf der Antriebswelle 1 des Planetenrädergetriebes zwei Schiebezahnräder 47 und 48, die mit Zahnrädern 49 und 50 in Eingriff gebracht werden Können, von denen das Zahnrad 49 drehfest auf der vorderen Zapfwelle 45 sitzt, während das Zahnrad 50 ebenfalls drehfest auf der Zwischenwelle 32 lagert. Mittels einer Schaltmuffe 51 kann die vordere Zapfwelle 45 über das Zahnrad 50 mit der Zwischenwelle 32 verbunden werden. Die Zwischenwelle 32 wiederum ist mit der rückwärtigen Zapfwelle 46 über ein Zahnrad 52 drehfest verbunden, dessen Nabe 53 zu diesem Zweck mit einem Keilprofil versehen ist, in das die mit einem entsprechenden Gegenprofil versehenen, einander zugekehrten Enden der Zwischenwelle 32 und der rückwärtigen, Zapfwelle 46 hineingesteckt sind. Auf diese Weise ist die rückwärtige Zapfwelle 46 ständig mit der Zwischenwelle 32 verbunden. Während nun mit Hilfe der auf der Antriebswelle 1 angeordneten Schiebezahnräder 47 und 48 die Antriebskraft für die Zapfwellen motorabhängig abgenommen werden kann, ist eine gangabhängige Schaltung der Zapfwelle 45 und 46 dadurch möglich, daß das auf der Hauptgetriebewelle 30 angeordnete Schiebezahnrad 36 mit dem Zahnrad 52 in Eingriff gebracht wird.
  • Zur motorabhängigen Schaltung der Zapfwellen kann in einem Fall das Schiebezahnrad 48 der Antriebswelle des Planetenrädergetriebes mit dem Zahnrad 50 gekuppelt werden, das auf der Zwischenwelle 32 drehfest sitzt, so daß zunächst einmal nur die rückwärtige Zapfwelle 46 angetrieben wird, und zwar mit der Normdrehzahl. Will man auch die vordere Zapfwelle mit dieser Drehzahl antreiben, so geschieht dies durch Einrücken der Schaltmuffe 51 in die Klauen 54 des Zahnrades 50. Im anderen Fall können beide Zapfwellen 45 und 46 mit einer höheren als der Normdrehzahl angetrieben werden. Hierzu rückt man das Schiebezahnrad 47 in das Zahnrad 49, wobei die Schaltmuffe 51 ebenfalls in die Klauen 54 des Zahnrades 50 eingerückt ist. Durch Ausrücken der Schaltmuffe 51 aus den Klauen 54 des Zahnrades 50 kann die rückwärtige Zapfwelle 46 von der vorderen Zapfwelle 45 bzw. von dem über das Schiebezahnrad 47 und das Zahnrad 49 verlaufenden Antrieb abgeschaltet werden. Schließlich ist es möglich, die vordere Zapfwelle 45 mit der höheren Drehzahl anzutreiben und die rückwärtige Zapfwelle mit der Normdrehzahl. Hierzu bringt man, beide Schiebezahnräder 47 und 48 mit den Zahnrädern 49 und 50 in Eingriff, wobei die Schaltmuffe 51 und das Schiebezahnrad 36 automatisch arretiert werden.
  • Zum gangabhängigen Antrieb der Zapfwellen 45 und 46 sind die auf der Antriebswelle 1 des Planetenrädergetriebes sitzenden Schiebezahnräder 47 und 48 ausgerückt, und das Schiebezahnrad 48 ist blockiert, während das Schiebezahnrad 36 der Hauptgetriebewelle 30 des Zahnräderstandgetriebes mit dem Zahnrad 52 in Eingriff gebracht wird. Die vordere Zapfwelle 45 kann nun entweder durch Einrücken des Schiebezahnrades 47 mit der höheren Drehzahl motorabhängig oder durch Schalten der Muffe 51 in die Klauen 54 des Zahnrades 50 gangabhängig geschaltet werden. je nach Schaltung des Planetenrädergetriebes und des in diesem nachgeschalteten Zahnräderstandgetriebes lassen sich neun verschiedene An#triebsdrehzahlen vorwärts und drei rückwärts für die Zapfwellen 45 und 46 erreichen, wobei die rückwärtige Zapfwelle 46 bei eingerücktem Schiebezahnrad 36 ständig umläuft, während die vordere Zapfwelle 45 mittels der Schaltmuffe 51 nach Belieben an den gangabhängigen Antrieb angeschlossen oder abgeschaltet werden kann.
  • Will man sich des motorabhängigen Zapfwellenantriebes bedienen, ohne das Fahrzeug anzutreiben, so brauchen lediglich die Reibungsbremsen 17 und die Reibungskupplung 28 des Planetenrädergetriebes gelöst zu werden. Dadurch wird jede kraftschlüssige Verbindung zwischen der Antriebswelle 1 und der Abtriebswelle 4 des Planetenrädergetriebes aufgehoben.
  • Die Erfindung ist auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel nicht beschränkt, sondern umfaßt natürlich noch weitere Ausführungsmöglichkeiten. So kann z. B. an Stelle des dem Planetenrädergetriebe nachgeschalteten dreistufigen Zahnräderstandgetriebe eventuell auch ein zwei- oder vierstufiges Zahnräderstandgetriebe Anwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Getriebe, insbesondere für landwirtschaftlich genutzte Motorfahrzeuge, das ein mehrgängiges Planetenrädergetriebe, ein diesem nachgeschaltetes mehrgängiges Zahnräderstandgetriebe und einen Zapfwellenantrieb umfaßt, dadurch -ekennzeichnet, daß das Planetenrädergetriebe (1 bis 28) in bekannter Weise zwei Planetenrädersätze (6, 8 und 10 bzw. 7, 9 und 11) aufweist, deren Sonnenräder (10 und 11) durch Reibungsbremsen (17) am Getriebegehäuse (16) feststellbar sind und dessen mit der Antriebswelle verbundenes Hohlrad (3) einen dieser Planetenrädersätze (6, 8 und 10) antreibt, während der Planetenräderträger (5) mit der Abtriebswelle (4) des Planetenrädergetriebes (1 bis 28) fest verbunden und die Abtriebswelle mit dem Sonnenrad (10) des vom Hohlrad (3) angetriebenen Planetenrädersatzes (6, 8 und 10) durch eine Reibungskupplung (28) kuppelbar ist.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum motorabhängigen Zapfwellenantrieb zwei Schiebezahnräder (47 und 48) auf der Antriebswelle des Planetenrädergetriebes vorgesehen sind, von denen das eine Schiebezahnrad (47) mit einem auf einer vorderen Zapfwelle (45) drehfest an 'geordneten Zahnrad (49) und/oder das andere Schiebezahnrad (48) mit einem auf einer Zwischenwelle (32) drehfest angeordneten Zahnrad (50) in Eingriff bringbar ist und die vordere Zapfwelle (45) durch eine Schaltmuffe (51) mit der die hohl ausgebildete Vorgelegewelle (37) des Zahnräderstandgetriebes (29 bis 44) axial durchdringenden Zwischenwelle (32) verbindbar ist, welche ihrerseits mit einer rückwärtigen, als Eingangswelle des gangabhängigen Zapfwellenantriebes (36 und 52, 53) dienenden Zapfwelle (46) ständig in drehfester Verbindung steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1004 053; schweizerische Patentschrift Nr. 276 052; britische Patentschrift Nr. 471394; USA.- Patentschriften Nr. 2 654 255, 2 747 416, 2756600.
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