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DE4020418A1 - Vorrichtung zum spinnen eines fadens - Google Patents

Vorrichtung zum spinnen eines fadens

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Publication number
DE4020418A1
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Authority
DE
Germany
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guide plate
opening
spinning
thread
openings
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE4020418A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Lattion
Heinz Wildberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Rieter AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Rieter AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Rieter AG filed Critical Maschinenfabrik Rieter AG
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Priority to DE59105033T priority patent/DE59105033D1/de
Priority to EP91109432A priority patent/EP0463441B1/de
Publication of DE4020418A1 publication Critical patent/DE4020418A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H11/00Arrangements for confining or removing dust, fly or the like
    • D01H11/005Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spinnen eines Fadens, insbesondere Ringspinnmaschine, Flyer od. dgl., mit Kopshülsen zugeordneten Öffnungen, Ansaug­ kanälen od. dgl. zum Ansaugen von mit Verunreinigungen (Flug) belegter Luft in das Innere eines Gehäuses, wobei die Öffnungen, Ansaugkanäle od. dgl. durch ent­ sprechende Leitbleche des Gehäuses gebildet sind.
Während des Spinnens von Fäden beispielsweise in einer Ringspinnmaschine entstehen Verunreinigungen, die sich aus normalem Staub, Fasern, Fadenresten, Verunreinigungen des Spinnmaterials od. dgl. zusammen­ setzen. Diese Verunreinigungen müssen beseitigt werden, damit das Spinnen eines sauberen Fadens gewährleistet bleibt. Hierzu sind Faden- und Flugabsauganlagen ent­ wickelt worden, wie dies beispielsweise in der CH-PS 3 75 644 aufgezeigt ist.
Mittels eines Ansauggebläses wird die Luft aus der Umgebung der Spinnstelle durch Öffnungen in das Innere eines Gehäuses angesaugt und ggfs. gefiltert. Zum Führen des Luftstromes in das Inners des Gehäuses und im Inneren sind entsprechende Leitbleche angeordnet, wobei sich jedoch herausgestellt hat, daß es in toten Ecken und Winkeln zu Ablagerungen der Verunreinigungen kommt. Dies wirkt sich störend auf den Betrieb von der­ artigen Faden- und Flugabsauganlagen aus.
Der Erfinder hat sich zum Ziel gesetzt, eine Vorrich­ tung der oben genannten Art zu entwickeln, bei der der­ artige Ablagerungen vermieden werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, daß der Querschnitt der Öffnungen, Ansaugkanäle od. dgl. zumindest teil­ und/oder zeitweise während des Spinnvorganges veränderbar ist.
Die Veränderung des Querschnitts von Öffnungen bzw. Ansaugkanälen bewirkt eine Veränderung der Luftstrom­ führung und auch von Wirbelbildungen im Inneren des Gehäuses, so daß hierdurch Ablagerungen von Verun­ reinigungen in toten Ecken und Winkeln vermieden werden.
Wesentlich ist vor allem die Flugabsaugung im Bereich der Spinnstelle an der Kopshülse, d. h. im Ballon­ bereich. Aus diesem Grunde soll bevorzugt ein Ansaug­ kanal einem unteren Bereich und eine Öffnung einem mittleren und oberen Bereich der Kopshülse zugeordnet sein. Der Ansaugkanal und die Öffnung werden durch ent­ sprechende Leitbleche gebildet. Bevorzugt ist der letztgenannten Öffnung ein weiteres Leitblech zuge­ ordnet, welches einen Fadenführer hält, wobei das Leitblech lageveränderbar angeordnet ist.
Bekanntermaßen wird der Fadenführer während des Spinn­ vorganges mit der Bildung eines Kopses angshoben, so daß diesem Anheben auch das Leitblech folgt. Hierbei wird der Querschnitt der Öffnung während des Spinn­ vorganges immer mehr freigegeben. Dies bedeutet, daß sich die vorliegende Erfindung Bewegungsabläufe zunutze macht, die in jedem Fall in der Spinnvorrichtung statt­ finden. Ferner bedeutet dies, daß am Anfang des Spinn­ vorganges ein erhöhtes Ansaugen von Luft durch den unteren Ansaugkanal stattfindet, der sich zu dieser Zeit am nächsten an der Spinnstelle befindet. Wandert die Spinnstelle entlang der Kopshülse nach oben, wird mehr und mehr auch die Öffnung freigegeben, wobei die Spinnstelle immer mehr in die Nähe dieser Öffnung gelangt. Durch das Freigeben der Öffnung wird der Luftstrom im unteren Ansaugkanal vermindert, was jedoch unerheblich ist, da sich die Spinnstelle zum gleichen Zeitpunkt von diesem Ansaugkanal entfernt.
Bevorzugt ist die Bewegung des Leitbleches mit der Bewegung eines Leitblechprofiles gekoppelt, welches einen Ballonbegrenzer mit einem Ringrahmen verbindet. Hierdurch erfolgt ein kontinuierliches Öffnen der Öffnung bei der Verlagerung der Spinnstelle nach oben. Auch hier ist der Bewegungsablauf an einen bekannten Bewegungsablauf der Spinnmaschine geknüpft.
Im Rahmen der Erfindung liegt, daß das Leitblechprofil zumindest eine Strömungsöffnung aufweist, welche wiederum in der unteren Gebrauchslage mit dem unteren Ansaugkanal und in einer mittleren bis oberen Gebrauchslage mit der mittleren Öffnung in etwa fluchtet.
Durch diese Strömungsöffnung entsteht eine Konzentra­ tion der Luftströmung, die von der Spinnstelle durch die Strömungsöffnung und in den unteren Ansaugkanal bzw. die mittlere Öffnung führt. Hierdurch wird der Absaugvorgang verbessert.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Er­ findung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
Fig. 1 einen schematisch dargestellten Querschnitt durch einen Teil einer Ringspinnmaschine;
Fig. 2 einen vergrößert dargestellten Querschnitt durch einen Teilbereich einer Ringspinn­ maschine;
Fig. 3 einen vergrößert dargestellten Querschnitt entsprechend Fig. 2 in einer anderen Gebrauchslage;
Fig. 4 einen vergrößert dargestellten Querschnitt entsprechend Fig. 2 in einer anderen Gebrauchslage.
In Fig. 1 sind Teile einer Ringspinnmaschine schema­ tisch dargestellt. Zu beiden Seiten eines Gehäuses 1 sind Kopshülsen 2 auf in den Fig. 2 bis 4 gezeigten Spindelbänken 3 angeordnet. Die linksseitige Kopshülse 2 ist nur zu einem geringen Teil mit einem strich­ punktiert dargestellten Faden 4 belegt, während auf der rechtsseitigen Kopshülse 2 bereits ein vollendeter Kops 5 ausgebildet ist. Dabei verläuft der Faden von einem Streckwerk 6, welches nur durch Streckwerkszylinder 7 angedeutet ist, durch einen Fadenführer 8 ("Sauschwänzli") und durch einen Spinnring 9 zu der Kopshülse 2. Der Spinnring 9 ist mit einem Ringrahmen 10 verbunden, der wiederum in Richtung x entlang einer Achse A der Kopshülse 2 bewegt werden kann.
Linksseitig befindet sich dieser Ringrahmen in seiner unteren Gebrauchslage, während er rechtsseitig in seiner oberen Endlage angeordnet ist. Während des Belegens der Kopshülse 2 mit dem Faden 4 bewegt sich der Ringrahmen 10 in Richtung x, wodurch ein vor­ bestimmtes, gewünschtes Aufwickeln des Fadens 4 auf der Kopshülse 2 erfolgt.
Auch der Fadenführer 8, welcher an einem Fadenführer­ leitblech 11 festgelegt ist, bewegt sich in Richtung x während des Aufwickelns des Fadens 4, jedoch erfolgt dessen Bewegung nicht in gleichem Ausmaß wie die Bewegung des Ringrahmens 10. Dies ist ebenfalls deutlich bei einem Vergleich der links- mit der rechts­ seitigen Gebrauchslage in Fig. 1 erkennbar.
Linksseitig verschließt das Fadenführerleitblech 11 in der dort gezeigten Gebrauchslage eine mittlere Öffnung 12, während sie in der rechtsseitig gezeigten Gebrauchslage freigegeben ist. Die mittlere Öffnung 12 ist zwischen einem unteren Leitblech 13 und einem vorderen Leitblech 14 ausgebildet.
Das vordere Leitblech 14 untergreift mit einem Schenkel 15 das Streckwerk 6, wobei es zusammen mit einem unter einer Putzeinrichtung 16 vorgesehenen Leitblech 17 einen Ansaugkanal 18 ausbildet. Ein weiterer Durchlaß in den Ansaugkanal 18 zwischen dem Leitblech 17 und einer Leitblechhaube 19 ist mit 20 gekennzeichnet.
Schlußendlich wird zwischen dem unteren Leitblech 13 und einer Leitblechbank 21 ein unterer Ansaugkanal 22 ausgebildet, welcher dem unteren Teil der Kopshülse 2 zugeordnet ist.
Entsprechende, nicht näher gekennzeichnete Pfeile deuten die jeweiligen Luftströme in den einzelnen Öffnungen bzw. Kanälen 12, 18, 20 und 22 an. Durch diese Öffnungen bzw. Kanäle wird Luft, die mit Verun­ reinigungen oder Fadenbestandteilen belegt ist, in das Innere I des Gehäuses 1 angesaugt. Das Ansaugen ge­ schieht durch ein Querstromgebläse 23, welches sich in einem Ansaugtrichter 24 befindet. Dieser Ansaugtrichter 24 befindet sich zwischen zwei Leitblechbänken 21, wobei eine entsprechende trichterförmige Ansaugöffnung 25 durch ein Filtertuch 26 abgedeckt ist.
In den Fig. 2 bis 4 ist ferner erkennbar, daß mit dem Ringrahmen 10 ein Ballonbegrenzer 28 über ein Leit­ blechprofil 29 verbunden ist. In dem Leitblechprofil 29 befindet sich eine weitere Strömungsöffnung 30, welche in der unteren Gebrauchslage des Ringrahmens 10 dem unteren Ansaugkanal 22 zugeordnet ist. In dieser unteren Gebrauchslage verschließt das Fadenführerleit­ blech 11 die mittlere Öffnung 12, so daß der wesent­ liche Luftstrom von der Kopshülse 2 durch die Strömungsöffnung 30 in den unteren Ansaugkanal 22 fließt. Im weiteren Fortlauf des Spinnvorganges bewegt sich der Ringrahmen 10 in Richtung x entlang der Achse A der Kopshülse 2, wobei dieser Bewegung in abge­ schwächter Form auch das Fadenführungsleitblech 11 folgt. Hierdurch wird die mittlere Öffnung 12 langam freigegeben, so daß sich, wie in Fig. 3 gezeigt, der Luftstrom durch den unteren Ansaugkanal 22 vermindert und dafür ein Teilstrom durch die mittlere Öffnung 12 entsteht.
In der in Fig. 4 gezeigten Gebrauchslage ist der Luftstrom durch den unteren Ansaugkanal 22 wesentlich vermindert, während ein relativ erhöhter Luftstrom durch die Öffnung 12 hindurchfließt.
In dieser Gebrauchslage ist auch die Strömungsöffnung 30 eher der mittleren Öffnung 12 zugeordnet, so daß immer gerade an der Spinnstelle selbst ein erhöhter Luftstrom in das Innere des Gehäuses abfließt. Dies bewirkt, daß an der Stelle, an der die größten Verun­ reinigungen entstehen, auch der stärkste Luftstrom stattfindet.
Positionszahlenliste
 1 Gehäuse
 2 Kopshülse
 3 Spindelbank
 4 Faden
 5 Kops
 6 Streckwerk
 7 Streckwerkzylinder
 8 Fadenführer
 9 Führungsring
10 Ringrahmen
11 FF-Leitblech
12 mittl. Öffnung
13 unteres Leitblech
14 vorderes Leitblech
15 Schenkel
16 Putzeinrichtung
17 Leitblech
18 Ansaugkanal
19 Leitblechhaube
20 Durchlaß
21 Leitblechbank
22 unterer Ansaugkanal
23 Querstromgebläse
24 Ansaugtrichter
25 Ansaugöffnung
26 Filtertuch
27 Reinigungseinrichtung
28 Ballonbegrenzer
29 Leitblechprofil
30 Strömungsöffnung
A Achse von 2
I Inneres

Claims (6)

1. Vorrichtung zum Spinnen eines Fadens, insbesondere Ringspinnmaschine, Flyer od. dgl., mit Kopshülsen zugeordneten Öffnungen, Ansaugkanälen od. dgl. zum Ansaugen von mit Verunreinigungen (Flug) belegter Luft in das Innere eines Gehäuses, wobei die Öffnungen, Ansaugkanäle od. dgl. durch entsprechende Leitbleche des Gehäuses gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Öffnungen (12), Ansaug­ kanäle (22) od. dgl. zumindest teil- und/oder zeit­ weise während des Spinnvorganges veränderbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Öffnungen, Ansaugkanäle (22) od. dgl. von einem relativ dazu beweglichen Leitblech (11) veränderbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ansaugkanal (22) einem unteren Bereich und eine Öffnung (12) einem mittleren und oberen Bereich der Kopshülse (2) zugeordnet ist, wobei der Ansaugkanal (22) durch eine Leitblechbank (21) und ein unteres Leitblech (13) und die Öffnung (12) durch das Leitblech (13) und ein vorderes Leitblech (14) gebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnung (12) ein weiteres Leitblech (11) zugeordnet ist, welches einen Fadenführer (8) hält, wobei das Leitblech (11) lageveränderbar angeordnet ist und in einer Gebrauchslage die Öffnung (12) abdeckt, während es in anderen Gebrauchslagen die Öffnung (12) freigibt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Leitbleches (11) mit der Bewegung eines Leitblechprofiles (29) gekoppelt ist, welches einen Ballonbegrenzer (28) mit einem Ring­ rahmen (10) verbindet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblechprofil (29) zumindest eine Strö­ mungsöffnung (30) aufweist, welche in einer unteren Gebrauchslage mit dem mittleren Ansaugkanal (22) und in einer mittleren bis oberen Gebrauchslage mit der mittleren Öffnung (12) in etwa fluchtet.
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EP0463441B1 (de) 1995-03-29
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