DE4019738A1 - Aerosol-abgabegeraet - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Abgabegerät, das insbesondere
zur Abgabe und Einbringung von abgemessenen Mengen von
Fluiden geeignet ist. Der Hauptverwendungszweck für ein
solches Gerät liegt in der Abgabe von abgemessenen Mengen
einer ein Medikament enthaltenden Flüssigkeit in Aerosol
form zur Inhalationstherapie.
Insbesondere betrifft die Erfindung ein Abgabegerät des
Typs, bei dem die abgemessene Dosis des Medikaments als
Reaktion auf das Einatmen des Patienten eingegeben wird.
Dosierinhalatoren sind in der Medizin zur Behandlung oder
Linderung der Wirkungen von Atembeschwerden, beispiels
weise Asthma, bekannt. Sie enthalten im allgemeinen einen
unter Druck stehenden Aerosol-Abgabebehälter, der lösbar
in einem Träger befestigt ist, sowie Einrichtungen zur Be
tätigung eines Ventils in dem Behälter, um die Freigabe
einer abgemessenen Dosis der das Medikament enthaltenden,
freizugebenden Flüssigkeit in eine Kammer mit einem Mund
stück zum Gebrauch durch den Patienten zu veranlassen. Die
Einrichtung zur Betätigung des Ventils kann ein manuell
betätigtes Auslösegerät sein, oder der Patient kann ein
fach auf das geschlossene Ende des Behälters mit einem
Daumen oder einem anderen Finger drücken. Jedoch muß in
beiden Fällen der Patient die Betätigung des Ventils mit
dem Einatmen koordinieren, um die Wirkung des Medikaments
bestmöglich ausnutzen zu können.
Unglücklicherweise sind jedoch viele Patienten, die diese
Art der Behandlung benötigen, nicht in der Lage, ihr Atmen
mit der manuellen Betätigung des Ventils zu koordinieren.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Dosierinhalator
zu schaffen, bei dem die Freigabe des Aerosolmedikamentes
durch das Einatmen des Patienten betätigt wird.
Nach einem Aspekt der Erfindung ist ein durch Inhalation
betätigbares Abgabegerät zur Verwendung mit einem unter
Druck stehenden Aerosol-Abgabebehälter vorgesehen, der
enthält:
eine Aufnahme für den Behälter;
eine eine Speicherkammer bildende Einrichtung, die zur
Aufnahme einer abgemessenen Dosis aus dem Behälter ausge
bildet ist und einen Auslaß aufweist;
eine Ventileinrichtung mit einer geschlossenen Position,
in der sie im Gebrauch den Auslaß unter Druck von der Do
sis in der Kammer verschließt, und einer offenen Position,
in der der Auslaß offen ist, um es zu erlauben, daß die
Dosis die Kammer verläßt und in die Auslaßtülle eintritt;
eine Auslaßtülle, durch die ein Benutzer inhalieren kann;
und ein auf die Inhalation eines Benutzers ansprechendes
Freigabegerät, um die Ventileinrichtung in ihre offene Po
sition zu bewegen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform verursacht das An
sprechen der Kolbeneinheit auf das Einatmen die Betätigung
eines Ventils, um das gespeicherte Medikament von der Auf
nahme- und Speichereinrichtung in das Mundstück freizu
geben.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge ergeben sich
aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungs
formen der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei
zeigen:
Fig. 1 eine im wesentlichen geschnittene Ansicht
eines Inhalationsgeräts nach der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt durch einige Teile der Aus
führungsform der Fig. 1 in größerem Maß
stab;
Fig. 2a eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, jedoch
durch einen Teil einer geänderten Ausfüh
rungsform; und
Fig. 3 einen Schnitt durch eine weitere Ausfüh
rungsform der Erfindung.
Wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, enthält ein Inhala
tionsgerät 2 ein Gehäuse 4 mit einem Abteil 6 darin für
einen Aerosol-Medikamentabgeber 8. Das Abgabegerät 8 ent
hält einen Kanister 10 und ein Auslaßrohr 12, dessen Ein
zelheiten in Fig. 2 deutlich zu sehen sind.
Der Kanister 10 enthält ein Medikament, das in einem flüs
sigen Aerosoltreibmittel in Suspension gehalten oder auf
gelöst ist, wobei das Medikament für die Inhalationsthera
pie geeignet ist. Das Innere des Kanisters 10 steht mit
dem Auslaßrohr 12 über ein Auslaßventil in Verbindung, das
herkömmlich aufgebaut und nicht dargestellt ist. Das Ven
til enthält eine Dosierkammer. Das Rohr 12 hat eine Über
gabeöffnung, die in den Zeichnungen nicht sichtbar ist und
die dann und nur dann, wenn das Rohr gegenüber dem Kani
ster 10 nach innen bewegt wird, eine Verbindung zwischen
dem Inneren der Dosierkammer und dem Inneren des Rohrs
herstellt.
Das Gehäuse 4 ist mit einer Bohrung 14 gebildet, die ko
axial zu dem Abteil 6 ist, und das Auslaßrohr 12 paßt in
diese Bohrung. Die äußere Stirnfläche des Rohres steht in
Kontakt mit einer Schulter 16 an dem Boden der Bohrung 14.
Das Gehäuse 4 weist eine Auslaßtülle in der Form eines
Mundstückes 18 und einen hohlen inneren Abschnitt 20 auf.
Koaxial mit dem Abteil 6 und unterhalb der Höhe des Mund
stücks 18 ist ein mit einer Bohrung 24 gebildeter, senk
recht nach unten gerichteter kurzer zylindrischer Teil 22.
Ein Vorsprung 26 erstreckt sich in den hohlen Abschnitt
20, und die Bohrung 14 erstreckt sich in den oberen Ab
schnitt des Vorsprungs. Ein Abgaberohr 28, das eine Ab
gabekammer 29 bildet, ist in einer Bohrung 30 angeordnet,
koaxial mit der Bohrung 14 in dem Vorsprung 26, und er
streckt sich nach oben um eine kurze Distanz oberhalb der
Schulter 16 an dem Boden der Bohrung 14. Eine Auslaßöff
nung 32 verbindet die Kammer 29 mit dem inneren Abschnitt
20 und dem Mundstück 18 des Gehäuses 4.
In der Bohrung 24 des Gehäuses ist ein Kolben 34 mit einer
Schürze 36 und einem oberen Abschnitt 42 angeordnet. Eine
Vielzahl von Löchern 38 erstreckt sich durch die Schürze
um den Umfang.
Befestigt mit Kleber an dem Boden des Vorsprungs 26 ist
eine Dichtscheibe 39 mit niedriger Reibung, und ein Stück
eines sehr dünnen steifen Drahtes 40 geht nach oben durch
die Dichtscheibe 39, in Reibungskontakt mit dieser, und
frei durch das hohle Abgaberohr 28. Der Draht erstreckt
sich ebenfalls nach unten und geht frei durch ein Loch 41
in dem oberen Abschnitt 42 des Kolbens 34 hindurch.
An dem oberen Ende des Drahtes ist ein Ventilkopf 44 be
festigt, der dann, wenn das Inhalationsgerät nicht in Ge
brauch ist, in dichtendem Kontakt mit der oberen Fläche
des Abgaberohres 28 unter dem Gewicht des Kolbens 34
steht. Zwei Scheiben 46 und 48 sind an dem Draht be
festigt, von denen eine Scheibe 46 um den Mittelpunkt der
Länge des Drahtes positioniert ist und die andere Scheibe
48 benachbart zu dem unteren Ende des Drahtes und unter
halb des Abschnittes 42 des Kolbens 34 positioniert ist.
Der Kanister 10 ist in dem Abteil 6 gleitbar nach oben und
unten und kann daher manuell durch direkten Fingerdruck
auf das Ende des Kanisters bewegt werden, oder es kann ein
Hebelsystem oder eine Schraubenanordnung vorgesehen sein.
In dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel ist ein Hebel 50
um einen Schwenkzapfen 52 angelenkt, der in einem gabel
förmigen Ansatz 54 an dem Gehäuse befestigt ist, und ein
Vorsprung 56 kann auf die Oberseite des Behälters 10 durch
manuelles Schwenken des Hebels abwärts gedrückt werden.
Im Gebrauch drückt der Patient den Behälter nach unten in
das Abteil 6, wie es gerade beschrieben wurde, und betä
tigt auf diese Weise das Auslaßventil in dem Kanister.
Dies veranlaßt, daß eine abgemessene Dosis des Medikaments
und Treibmittels über die Dosierkammer in die hohle Kammer
13 gelangt, die in dem Auslaßrohr 12 oberhalb des Abgabe
rohrs 28 definiert wird, das in diesem Stadium von dem
Ventilkopf 44 abgedichtet ist. Das Abdichten wird aufgrund
der Tatsache bewirkt, daß das Treibmittel in der Kammer 13
bei einem Druck deutlich oberhalb atmosphärischen Drucks
ist und daher den Ventilkopf 44 gegen das Ende des Rohres
28 drückt. Es ist zu verstehen, daß die Gesamtheit der Do
sis zu diesem Stadium nicht in die Kammer 13 eintritt.
Dies liegt daran, daß die Kammer 13 in Verbindung mit der
Dosierkammer über die oben erwähnte Übergabeöffnung steht,
so daß die Dosis teilweise in der Kammer 13 und teilweise
in der Dosierkammer gehalten wird, in Abhängigkeit von den
relativen Größen dieser Kammern.
Während der Patient fortfährt, den Kanister in seiner un
teren Position zu halten, setzt er seinen Mund über das
Mundstück 18 des Gehäuses und atmet durch den Mund ein.
Das Niederhalten des Behälters in seiner unteren Position
hat die Wirkung, zu verhindern, daß die in der Kammer 13
gehaltene Dosis durch die Übergabeöffnung entweicht. Das
Einatmen durch den Patienten erzeugt einen Druckabfall in
dem hohlen inneren Abschnitt 20 des Gehäuses, der den Kol
ben 34 veranlaßt, sich nach oben in die in strichpunktier
ten Linien in Fig. 1 dargestellte Position zu bewegen, wo
seine obere Fläche an der Scheibe 46 angreift und den
Draht 40 nach oben bewegt, um den Ventilkopf 44 außer Ein
griff mit seiner abdichtenden Beziehung mit der Oberseite
des Abgaberohres 28 zu bringen. Da die Querschnittsfläche
des Kolbens 34 sehr groß im Vergleich zu der Fläche des
Ventilkopfes 44 ist, reicht ein relativ kleiner Druck
unterschied beidseits des Kolbens aus, einen viel größeren
entgegengesetzten Druckunterschied beidseits des Ventil
kopfs zu überwinden. Die abgemessene Dosis des Medikaments
und Treibmittels in der Dosierkammer des Abgabeauslaßven
tils und in der Kammer 13 gelangt in das Abgaberohr 28 und
durch die Auslaßöffnung 32, wo sie sich mit Luft ver
mischt, die in den hohlen Abschnitt 20 des Gehäuses durch
die Löcher 38 in den Wänden des angehobenen Kolbens 34
gelangt. Auf diese Weise wird eine abgemessene Dosis des
Medikamentes von dem Patienten eingeatmet.
Wenn gewünscht, können nicht dargestellte Einrichtungen
vorgesehen sein, um den Kanister in seiner unteren Posi
tion während des Einatmens zu halten, ohne daß der Patient
fortfahren muß, auf dem Hebel 50 nach unten zu drücken,
beispielsweise in der Form einer 90°-Grobgewindeschraube.
In der oben beschriebenen Ausführungsform ist das Gewicht
des Kolbens ausreichend, den Draht und den Ventilkopf in
ihre abgesenkte Position zurückkehren zu lassen, und den
noch ausreichend leichtgewichtig, um durch das Inhalieren
des Patienten angehoben zu werden. Die Reibung der Dicht
scheibe 39 an dem Draht 40 ist ausreichend begrenzt, um
einen sehr kleinen Widerstand gegenüber einer Axialbewe
gung des Drahtes zu gewährleisten, jedoch adäquat, um ein
wirksames Abdichten des unteren Endes des Abgaberohrs 28
zu verursachen. Es sollte beachtet werden, daß es nicht
notwendig ist, einen hohen Grad an Dichtigkeit zwischen
der Dichtscheibe 39 und dem Draht 40 vorzusehen, da die
abgemessene Dosis nur in dem Bereich unmittelbar oberhalb
der Dichtscheibe vorübergehend auf ihrem Weg zu der Aus
laßöffnung 32 ist.
Alternativ kann auch eine flexible Membran verwendet wer
den, die beispielsweise durch Kleber um ihren Umfangsrand
an der Unterseite der Vorsprungs 26 und an dem Draht 40
befestigt ist. Eine ausreichende Biegung der Membran würde
erreicht werden, um den kleinen Betrag an Anheben zu er
möglichen, der notwendig ist, um den Ventilkopf 44 von
seiner Auflage auf dem Abgaberohr anzuheben.
Wenn es für notwendig erachtet wird, kann eine leichte
Druckfeder 150, so wie dies in Fig. 2 dargestellt ist,
zwischen die Dichtscheibe 39 und die Scheibe 46 einge
schaltet werden, um den Ventilkopf in Richtung seines Auf
sitzens auf dem Abgaberohr zu beaufschlagen. Dies gewähr
leistet, daß der Ventilkopf ständig auf dem Abgaberohr
aufsitzt, bevor das Abgabegerät von dem Patienten betätigt
wird, wodurch die Möglichkeit beseitigt wird, daß der
erste Teil der in die Kammer 13 eintretenden Dosis an dem
Ventilkopf vorbei entweichen könnte, bevor der Ventilkopf
Zeit hat, unter Druck in der Kammer 13 abzudichten. Dies
gewährleistet ebenfalls, daß die Dosis die Kammer 13 nicht
einfach dadurch verlassen kann, daß das Gerät nach Betäti
gen des Abgabegerätes umgedreht wird. Ohne die Feder könn
te dies auftreten, wenn der Kolben in Richtung der Scheibe
46 fällt und diese trifft.
Wenn dies gewünscht wird, kann der Kolben 34 in der Boh
rung 24 zurückgehalten werden, indem ein Gitter, ein
Drahtgeflecht o.dgl. über das offene Ende der Bohrung vor
gesehen wird. Dies ist in Fig. 2a dargestellt, in der eine
Endkappe 152 mit Luftlöchern 154 in ihr vorgesehen ist.
Alternativ kann die untere Seite des zylindrischen Teils
22 mit einem nach innen gerichteten ringförmigen Rand ver
sehen werden, der sich unter die Wände 36 des Kolbens er
streckt. In beiden Fällen braucht der Kolben 34 nicht an
dem Draht 40 befestigt zu werden, und der untere Abschnitt
des Drahtes und die Scheibe 48 können auch weggelassen
werden. Jedoch ist dann die oben erwähnte Druckfeder nö
tig, um den Ventilkopf 46 in seine Dichtposition zurück
zubringen.
Bei einer nochmals weiteren Ausführungsform ist der zy
lindrische Teil 22 mit Löchern um seinen Umfang versehen
und der Kolben umgedreht, so daß sein Abschnitt 42 an dem
Boden ist. Jedoch ist der Kolben ebenfalls mit Löchern 38
versehen, die mit Abstand um die umgedrehte Schürze ange
ordnet sind. Die Löcher in dem zylindrischen Teil werden
von dem kontinuierlichen Teil der Schürze 36 wirksam abge
dichtet, wenn der Kolben in seiner tiefsten Position
liegt. Bei dieser Ausbildung veranlaßt das Einatmen des
Patienten den Kolben, nach oben zu gehen, und wenn die Lö
cher in der Schürze mit den Löchern in dem zylindrischen
Teil 22 ausgerichtet sind, fließt Luft durch die ausge
richteten Löcher zu dem Mundstück. Um die Ausrichtung der
Löcher in der Schürze mit denen in dem zylindrischen Teil
zu gewährleisten, kann eine geeignete Keilnutenanordnung
zwischen dem Kolben 34 und der Bohrung 24 vorgesehen wer
den. Alternativ können die Löcher 38 durch eine ringför
mige Nut miteinander verbunden werden, die in der Außen
oberfläche der Schürze gebildet ist.
Bei einer weiteren in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform
wird die Zwischenkammer mit einer abgemessenen Dosis des
Medikamentes beladen, die in das Mundstück mit Hilfe eines
magnetisch betätigten Tellerventils abgegeben wird, das
durch das Inhalieren des Patienten betätigt wird.
Wie in Fig. 3 zu sehen ist, ist der Kanister 10 in einem
Gehäuse 104 angeordnet, und sein Auslaßrohr 12 erstreckt
sich in eine Bohrung 114, die durch ein Loch 116 mit klei
nem Durchmesser mit einer Zwischenkammer 120 verbunden
ist. Die Kammer 120 ist mit dem Mundstück 118 durch ein
Auslaßelement 119 mit einer Auslaßöffnung 121 verbunden,
die von einem Ventilsitz 122 umgeben ist. Ein Tellerventil
124 wird auf den Ventilsitz 122 durch eine leichte Feder
126 gedrückt. Das Tellerventil 124 ist gleitbar in einer
Bohrung 128, die in dem Gehäuse 104 gebildet ist, und eine
weitere Bohrung 130 erstreckt sich von einer in einem zy
lindrischen Teil 134 des Gehäuses gebildeten Höhlung 132
in Richtung auf die Bohrung 128. Die Bohrungen 128 und 130
sind nur durch einen sehr dünnen Steg getrennt. In der
Bohrung 130 ist ein zylindrischer Teil 138 einer Kolben
einheit, die einen Kolbenkopf 140 aufweist, der normaler
weise in Eingriff mit einem Sitz 142 steht und dort von
einer leichten Feder 144 gehalten wird. Der Hohlraum 132
ist mit dem Mundstück durch einen Durchgang 146 verbunden.
Das Tellerventil 124 und der zylindrische Teil 138 sind so
ausgebildet, daß sie einander magnetisch anziehen können.
Zu diesem Zweck hat der zylindrische Teil 138 ein Element
139, das ein Magnet ist oder aus einem magnetisierbaren
Material besteht, und das Tellerventil enthält einen Mag
neten oder, wenn das Element 139 ein Magnet ist, besteht
aus magnetisierbarem Material.
Im Betrieb wird der Kanister niedergedrückt wie oben be
schrieben, um die Zwischenkammer 120 mit einer abgemesse
nen Dosis von Medikament und Treibmittel zu beladen. Der
Patient inhaliert dann durch das Mundstück 118, und dies
verursacht einen Druckabfall in dem Hohlraum 132. Die
Druckdifferenz auf beiden Seiten des Kolbenkopfes 140 ist
ausreichend, die Wirkung der Feder 144 zu überwinden und
den zylindrischen Teil 138 mit seinem Element 139 zu ver
anlassen, sich weiter in die Bohrung 130 zu bewegen, bis
er den Steg 136 berührt. Die Nähe des Elements 139 wirkt
so, daß es das Ventil 124 aus seiner Dichtposition in Kon
takt mit dem Ventilsitz 122 zurückzieht, und das Medika
ment vermischt sich mit Luft, die an dem Kolbenkopf 140
vorbeifließt, und wird von dem Patienten inhaliert.
Claims (11)
1. Inhalationsbetätigbares Abgabegerät zur Verwendung
mit einem unter Druck stehenden Aerosol-Abgabebehäl
ter, enthaltend:
eine Aufnahme (6) für den Behälter (10);
eine zur Aufnahme einer abgemessenen Dosis aus dem Behälter (10) ausgebildete Speicherkammer (13) mit einem Auslaß (12) bildende Einrichtungen;
eine Ventileinrichtung mit einer geschlossenen Posi tion, in der sie beim Gebrauch den Auslaß unter Druck von der Dosis in der Kammer (13) schließt, und mit einer offenen Position, in der der Auslaß offen ist, damit die Dosis die Kammer (13) verlassen und in die Auslaßtülle (18) eintreten kann;
eine Auslaßtülle (18), durch die ein Benutzer inha lieren kann; und
ein auf Einatmen eines Benutzers ansprechendes Frei gabegerät, um die Ventileinrichtung in ihre offene Position zu bewegen.
eine Aufnahme (6) für den Behälter (10);
eine zur Aufnahme einer abgemessenen Dosis aus dem Behälter (10) ausgebildete Speicherkammer (13) mit einem Auslaß (12) bildende Einrichtungen;
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eine Auslaßtülle (18), durch die ein Benutzer inha lieren kann; und
ein auf Einatmen eines Benutzers ansprechendes Frei gabegerät, um die Ventileinrichtung in ihre offene Position zu bewegen.
2. Gerät nach Anspruch 1, enthaltend Einrichtungen, die
eine Bohrung (14) zur Aufnahme eines Auslaßrohres
(12) des Druckaerosol-Abgabebehälters (10) bilden,
wobei die Speicherkammer (13) mindestens teilweise in
dem Auslaßrohr (12) gebildet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, worin das Dosisfrei
gabegerät einen Kolben (34) aufweist, dessen eine
Seite dem Druck in der Auslaßtülle (18) und dessen
andere Seite atmosphärischem Druck ausgesetzt ist,
wobei der Kolben als Reaktion auf ein Einatmen aus
einer Ruheposition in eine Ventilöffnungsposition be
wegbar ist.
4. Gerät nach Anspruch 3, worin der Kolben (34) mit min
destens einer Öffnung (38) durch ihn versehen ist,
die dann, wenn der Kolben (34) in seiner Ruheposition
ist, im wesentlichen geschlossen ist und offen ist,
wenn der Kolben (34) in seiner Ventilöffnungsposition
ist.
5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin
die Speicherkammer (13) mit der Auslaßtülle (18) über
eine Abgabekammer (29) und eine Auslaßöffnung (32) in
Verbindung steht, wobei die Verbindung durch die Ven
tileinrichtung gesteuert wird.
6. Gerät nach Anspruch 5, worin das Dosisfreigabegerät
mit der Ventileinrichtung durch ein Betätigungsele
ment verbunden ist, das in und durch die Abgabekammer
(29) geht.
7. Gerät nach Anspruch 6, worin die Abgabekammer (29)
eine von einer Dichtscheibe (39) geschlossene Öffnung
aufweist und das Betätigungselement in Gleitkontakt
durch eine Öffnung in der Dichtscheibe (36) hindurch
geht.
8. Gerät nach Anspruch 6, worin die Abgabekammer (29)
eine von einer flexiblen Membran geschlossene Öffnung
aufweist und das Betätigungselement durch die Membran
hindurchgeht und an dieser abgedichtet ist.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 5 bis 8, sofern von
Anspruch 2 abhängend, worin ein Ende der Abgabekammer
(29) sich im Gebrauch in das Auslaßrohr (12) er
streckt und die Ventileinrichtung ein Ventilelement
enthält, das in der geschlossenen Position der Ven
tileinrichtung gegen das genannte Ende der Abgabe
kammer (29) gedrückt wird.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin die
Ventileinrichtung und das Dosisfreigabegerät mit Ein
richtungen versehen sind, die zur magnetischen Wech
selwirkung miteinander ausgebildet sind, wenn das
Dosisfreigabegerät auf das Einatmen des Benutzers
reagiert, wobei die Wechselwirkung die Ventileinrich
tung veranlaßt, sich in ihre offene Position zu be
wegen.
11. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ent
haltend Einrichtungen zum Zurückführen des Dosisfrei
gabegerätes in seine Ausgangsstellung nach Inhalation
durch den Benutzer.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB898914383A GB8914383D0 (en) | 1989-06-22 | 1989-06-22 | Inhalation-actuated aerosol dispensing device |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4019738A1 true DE4019738A1 (de) | 1991-01-24 |
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ID=10658900
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9007335U Expired - Lifetime DE9007335U1 (de) | 1989-06-22 | 1990-06-21 | Aerosol-Abgabegerät |
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Family Applications Before (1)
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| DE9007335U Expired - Lifetime DE9007335U1 (de) | 1989-06-22 | 1990-06-21 | Aerosol-Abgabegerät |
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| KR (1) | KR910000193A (de) |
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