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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Inhalationsvorrichtung zur Inhalation
eines pharmazeutischen Wirkstoffs, der in einem dispergierten Zustand zubereitet
ist.
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Eine
Inhalationsvorrichtung wie im Oberbegriff von Anspruch 1 definiert
wird in der WO-A-97/11732 offenbart.
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Inhalierbare
pharmazeutische Wirkstoffe werden im Allgemeinen zur Behandlung
von Krankheiten im Bronchial- und Lungenbereich, wie zum Beispiel
Asthma und chronischer Bronchitis, verwendet. Es werden verschiedene
Arten von Vorrichtungen und Geräten
für diesen
Zweck verwendet.
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Atmungsbetätigte Inhalatoren
sind bekannt und werden weithin verwendet, wobei sie in der Regel
Mehrfachdosen eines einen Wirkstoff enthaltenden Arzneimittels enthalten.
Der atmungsbetätigte Inhalator
enthält
in der Regel ein trockenes, pulverförmiges Arzneimittel und umfasst
ein Betätigungselement,
das eine Einzeldosis des Arzneimittels in eine Dosiereinheit lädt, die
dann von dem Benutzer inhaliert werden kann. Inhalatoren dieser
Art werden zum Beispiel in der EP-0,069,715, EP-0,237,507 und WO 98/41256
beschrieben.
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Der
in den oben genannten Patenten beschriebene Inhalator ist als der
Turbuhaler®-Inhalator bekannt
und ist zur Abgabe eines trockenen, pulverförmigen Arzneimittels besonders
vorteilhaft. Der Turbuhaler®-Inhalator hängt von der Erzeugung eines
Luftstroms durch den Inhalator ab, der normalerweise durch das Inhalieren
des Benutzers erzeugt wird. Der Luftstrom bewirkt, dass sich das
trockene, pulverförmige
Arzneimittel aus einer Abgabeposition in der Dosiereinheit in den
Luftstrom bewegt, wo es dispergiert und an den Mund des Benutzers
abgegeben wird. Es ist wichtig, dass Teilchenaggregate beim Inhalieren
zerlegt werden, da in Pulvern mit feinen Teilchen immer Aggregate
gebildet werden, und zwar insbesondere bei feingeteilten Teilchen
jener Art, die im Allgemeinen zur Inhalation verwendet werden.
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Der
Turbuhaler®-Inhalator
ist ein manuell betätigter
Inhalator, der von dem Benutzer leicht zu tragen ist und bei Bedarf
betätigt
werden soll. Der Benutzer muss jedoch in der Lage sein, den erforderlichen
Inhalationsstrom zu erzeugen, um das trockene, pulverförmige Arzneimittel
aus der Abgabeposition in der Dosiereinheit in den Luftstrom zu
bewegen. Einige Patienten, wie zum Beispiel kleine Kinder und ältere Leute
mit Krankheiten im Bronchialbereich, sind nicht in der Lage, den
atmungsbetätigten Inhalator
zu benutzen, weil sie einfach nicht die Lungenkapazität haben,
den erforderlichen Inhalationsstrom zu erzeugen. Der erforderliche
Luftstrom beträgt
ca. 30 bis 60 l/min, und Patienten, die nicht die Fähigkeit
besitzen, den Luftstrom zu erzeugen, müssen Inhalatoren verwenden,
die Druckgas, zum Beispiel Freon (CFC), verwenden, um das Arzneimittel abzugeben.
Druckgasinhalatoren weisen jedoch viele Nachteile auf, wie zum Beispiel
unerwünschte
Nebeneffekte sowohl für
den Patienten als auch für
die Umgebung.
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Um
die Verwendung von atmungsbetätigten Inhalatoren
zu erleichtern, sind Inhalationsvorrichtungen entwickelt worden,
die eine Dispersionskammer ausnutzen, in die die eingeschlossene
Substanz dispergiert und dann von dem Patienten einfach inhaliert wird.
Solche Inhalationsvorrichtungen werden in der EP-0,548,152 und WO
97/11732 beschrieben, bei denen der atmungsbetätigte Inhalator in die Inhalationsvorrichtung
eingesetzt wird. Diese Art von Inhalationsvorrichtung (allgemein
als „Spacer" bekannt) wird entweder
durch den Patienten, das Krankenpflegepersonal oder die Eltern zur
Verwendung vorbereitet, und der Patient muss nur den Wirkstoff inhalieren,
der in der Dispersionskammer dispergiert worden ist. In der WO 97/11732
wird die Inhalationsvorrichtung durch Erzeugen eines Unterdrucks
in der Dispersionskammer zur Verwendung vorbereitet, der den Wirkstoff
aus der Dosiereinheit im Inhalator heraussaugt. Die in der WO 97/11732
beschriebene Inhalationsvorrichtung wurde zur Verwendung mit einem
atmungsbetätigten
Inhalator, wie zum Beispiel dem Turbuhaler®-Inhalator,
konzipiert und wird durch Anheben der Dispersionskammer von der
Basis weg und dann Drehen der Dispersionskammer betätigt. Am
Ende der Drehbewegung wird ein Kolben freigegeben, der den Unterdruck
in der Dispersionskammer erzeugt. Wenn die Dispersionskammer gedreht wird,
wird der atmungsbetätigte
Inhalator so in der Inhalationsvorrichtung festgehalten, dass das
Bedienungselement in Form eines Greifteils auch gedreht wird. Durch
die Drehung des Greifteils wird der Wirkstoff in die Dosiereinheit
abgegeben. Wenn der Kolben freigegeben wird, saugt der aufgrund
des Unterdrucks in der Dispersionskammer erzeugte Luftstrom den
Wirkstoff aus dem Inhalator in die Dispersionskammer. Der Patient
kann dann den dispergierten Wirkstoff durch ein Mundstück oder
eine Gesichtsmaske inhalieren, ohne dass er heftig Einatmen muss,
um einen Luftstrom zu erzeugen.
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Obgleich
der oben beschriebene Spacer effektiv funktioniert, sammelt sich
der Wirkstoff nach wiederholtem Gebrauch an den Innenflächen der Vorrichtung
und könnte
sich lösen
und die Dosengenauigkeit beeinträchtigen.
Es muss sich wahrhaftig mit der Ansammlung von Wirkstoff befasst
werden, weil nach einer gegebenen Zeitspanne ein Kontakt mit Feuchtigkeit
in der Vorrichtung zu einer Beeinträchtigung des Wirkstoffes führt, was
potentiell gesundheitsgefährdend
sein könnte.
Es besteht auch Bedarf an einer Inhalationsvorrichtung, die kompakter, robuster
und ansehnlicher für
den Patienten ist (der den Spacer oftmals mit sich herumtragen und ihn
in den verschiedensten Situationen verwenden muss).
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Ein
weiteres Erfordernis des Spacers besteht darin, dass er auch mit
einem Inhalator der in der WO 98/41256 beschriebenen Art funktionieren soll.
Diese Version des Turbuhaler
®-Inhalators ähnelt dem
in der
EP 0,069,715 beschriebenen
früheren
Inhalator, umfasst aber weiterhin ein drehbares Mundstück, das
dazu ausgeführt
ist, ein Schabelement zu betätigen,
das über
die Innenflächen
des Inhalators streicht, so dass der Inhalator vor jeder Verwendung gesäubert werden
kann. In Anbetracht dessen besteht weiterhin Bedarf an einer Inhalationsvorrichtung,
die ein Mittel zum Drehen des Mundstücks sowie des Greifteils des
Inhalators enthält.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine Inhalationsvorrichtung gemäß Anspruch 1 bereitgestellt.
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Vorzugsweise
ist ein Kolben in der Saugkammer beweglich.
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Vorzugsweise
weist der Kolben eine ringförmige
Ausführung
auf.
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Vorzugsweise
trägt der
Kolben ein ringförmiges
Dichtungsglied.
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Vorzugsweise
umfasst das ringförmige
Dichtungsglied eine innere und äußere koaxiale
ringförmige
Dichtung.
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Vorzugsweise
umfasst die Inhalationsvorrichtung einen Filter zwischen der Dispersionskammer
und der Saugkammer zur Verhinderung eines Eindringens der dispergierten
Substanz in die Saugkammer.
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Vorzugsweise
ist die Dispersionskammer teleskopisch in der Saugkammer angebracht.
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Vorzugsweise
ist der Kolben neben der Dispersionskammer lösbar verbunden und damit beweglich
und kann zwischen einer zurückgezogenen Position,
in der er den Inhalator umgibt, und einer ausgefahrenen Position,
in der er im Wesentlichen über
dem Inhalator sitzt, bewegt werden.
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Vorzugsweise
ist ein Freigabemechanismus zur Freigabe des Kolbens aus der Dispersionskammer
und ein Vorbelastungsmittel zur Vorbelastung des Kolbens von der
Dispersionskammer weg, wenn er sich in der ausgefahrenen Position
befindet und die Vorrichtung zur Verwendung vorbereitet ist, vorgesehen.
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Vorzugsweise
erzeugt bei Freigabe des Kolbens die Bewegung des Kolbens in der
Saugkammer einen Unterdruck in der Dispersionskammer, wodurch Luft
durch den Inhalator angesaugt wird.
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Vorzugsweise
umfasst die Inhalationsvorrichtung eine Basis und einen Körper und
wird durch Anheben des Körpers
von der Basis weg und dann Drehen der Basis bezüglich des Körpers zur Verwendung vorbereitet.
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Vorzugsweise
befindet sich die Dispersionskammer im Körper, und der Inhalator wird
in der Basis gehalten.
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Vorzugsweise
weist der Inhalator ein Mundstück,
einen Körperteil
und einen drehbaren greif teil auf.
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Vorzugsweise
befindet sich der Inhalator in der Inhalationsvorrichtung, und der
Greifteil wird in der Basis der Inhalationsvorrichtung so gehalten, dass
die Drehung der Basis eine Drehung des drehbaren Greifteils bewirkt.
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Vorzugsweise
bewirkt die Drehung des Greifteils des Inhalators, dass sich die
Substanz in eine Abgabeposition im Körperteil des Inhalators bewegt.
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Vorzugsweise
ist das Inhalatormundstück drehbar
und weist ein Schabmittel auf, das auf seine Innenflächen einwirkt,
wodurch der Inhalator vor jeder Verwendung gereinigt wird.
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Vorzugsweise
umfasst die Inhalationsvorrichtung weiterhin ein Verbindungsmittel,
das die Drehbewegung des Greifteils des Inhalators mit der Drehbewegung
des Mundstücks
des Inhalators verbindet, so dass eine Drehung der Basis in einer
Richtung zur Reinigung der Innenflächen des Inhalators führt.
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Vorzugsweise
umfasst die Inhalationsvorrichtung weiterhin ein Klemmmittel, das
den Körperteil
des Inhalators festhält,
während
es eine Drehung des Greifteils mit der Basis gestattet.
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Vorzugsweise
umfasst der Körper
der Inhalationsvorrichtung weiterhin ein Mittel zum Trocknen der
in der Vorrichtung enthaltenen Luft und der zu inhalierenden Substanz.
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Vorzugsweise
umfasst der Körper
der Inhalationsvorrichtung weiterhin mehrere trennbare Elemente,
die nach einer vorbestimmten Anzahl von Verwendungen ausgetauscht
werden können.
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Vorzugsweise
umfasst die Inhalationsvorrichtung ein Sperrelement, das dazu konfiguriert
ist, zu gewährleisten,
dass nur gewisse Inhalatoren in der Vorrichtung eingesetzt werden
können.
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Vorzugsweise
ist weiterhin eine Abdeckung vorgesehen, die die Inhalationsvorrichtung
zumindest teilweise ummantelt, wenn sie nicht im Gebrauch ist.
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Vorzugsweise
dichtet die Abdeckung den Körper
der Vorrichtung ab und ummantelt ihn und ist mit der Basis der Vorrichtung
verbunden.
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Vorzugsweise
enthalten die Abdeckung und die Basis Teile einer Illustration,
die nur vervollständigt
wird, wenn der Benutzer die Abdeckung wieder auf der Basis aufgesetzt
hat, wodurch gewährleistet wird,
dass der Inhalt der Inhalationsvorrichtung darin eingeschlossen
ist.
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Vorzugsweise
umfasst die Inhalationsvorrichtung einen hörbaren Alarm, der nach einer
gegebenen Zeitspanne aktiviert wird, wenn die Abdeckung nicht wieder
aufgesetzt wird.
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Im
Folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung rein beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
ausführlich
beschrieben; in den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
auseinandergezogene Ansicht aller Komponenten der Inhalationsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung und einen Inhalator;
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2 eine
perspektivische Ansicht der Abdeckung für die Inhalationsvorrichtung;
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3 eine
Seitenansicht der Abdeckung in 2;
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4 eine
Schnittansicht durch die Abdeckung in 3;
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5 eine
Unteransicht in Richtung A in 2, die das
Innere der Abdeckung darstellt;
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6 eine
perspektivische Ansicht der Basis der Inhalationsvorrichtung;
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7 eine
Seitenansicht der Basis in 6;
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8 eine
Ansicht in Richtung A des Inneren der Basis in 6;
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9 eine
Schnittansicht durch die Basis in 7;
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10 ein
Detail der Gewindebuchse für den
Inhalator in 9;
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11 eine
Seitenansicht der Inhalationsvorrichtung in 1 mit abgenommener
Abdeckung, wobei sich der Körper
in der zurückgezogenen
Position befindet;
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12 eine
Schnittansicht in Richtung X-X durch die Inhalationsvorrichtung
in 11;
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13 eine
Schnittansicht in Richtung Y-Y durch die Inhalationsvorrichtung
in 12;
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14, 15 und 16 entsprechen den
Ansichten in 11, 12 und 13,
wenn sich der Körper
der Inhalationsvorrichtung in der ausgezogenen Position befindet;
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17, 18 und 19 entsprechen den
Ansichten in den 14, 15 und 16, wenn
die Basis kurz vor Freigabe des Kolbens um einen vorbestimmten Winkel
gedreht wird;
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20, 21 und 22 entsprechen den
Ansichten in den 17, 18 und 19 nach
Freigabe des Kolbens;
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23 eine
perspektivische Ansicht des Greifbunds;
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24 eine
Schnittansicht durch den Greifbund in 23;
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25 eine
perspektivische Ansicht der Mundstückantriebsstütze;
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26 eine
Schnittansicht durch die Mundstückantriebsstütze in 25;
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27 eine
perspektivische Ansicht der Innenhülse;
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28 eine
Schnittansicht durch die Innenhülse
in 27;
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29 eine
perspektivische Ansicht der Mundstückdichtungsstütze;
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30 eine
Schnittansicht durch die Mundstückdichtungsstütze in 29;
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31 eine
perspektivische Ansicht des Mundstückantriebs;
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32 eine
Schnittansicht durch den Mundstückantrieb
in 31;
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33 eine
Ansicht in Richtung A des Mundstückantriebs
in 32;
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34 eine
perspektivische Ansicht der entsorgbaren Innenhülse;
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35 eine
Schnittansicht durch die entsorgbare Innenhülse in 34;
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36 eine
perspektivische Ansicht der inneren Kolbenhülse;
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37 eine
Schnittansicht durch die innere Kolbenhülse in 36;
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38 eine
perspektivische Ansicht des Verriegelungsgliedstützrings;
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39 eine
Schnittansicht durch den Verriegelungsgliedstützring in 38;
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40 eine
perspektivische Ansicht des Kolbens;
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41 eine
Schnittansicht durch den Kolben in 40;
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42 eine
Draufsicht auf die Kolbendichtung;
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43 eine
Schnittansicht durch die Kolbendichtung in 42;
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44 ein
Detail der Kolbendichtung in 43;
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45 eine
perspektivische Ansicht der Außenhülse;
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46 eine
Ansicht in Richtung A der Außenhülse in 45;
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47, 48 und 49 verschiedene Ansichten
des Kolbenklemmrings; und
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50 eine
Schnittansicht durch die Außenhülse.
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In
der auseinandergezogenen Ansicht von 1 und unter
Bezugnahme auf 11 umfasst die Inhalationsvorrichtung
gemäß der Darstellung
eine Basis 1, einen Körper 2,
eine Abdeckung 3 und eine optionale Gesichtsmaske 4.
Ein Inhalator 5, der zur Verwendung mit der Inhalationsvorrichtung
geeignet ist, ist unterhalb der Basis 1 zu sehen.
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Die 2 und 3 zeigen
Details der Abdeckung 3, die ein gewölbtes geschlossenes Ende 6 und
ein mit einem Gewinde versehenes offenes Ende 7 umfasst.
Das geschlossene Ende 6 ist so konturiert, dass es über den
Körper 2 der
Inhalationsvorrichtung passt (siehe 11). Insbesondere
enthält die
Abdeckung 3 einen Kopf 6a, der so konturiert ist, dass
er über
das Mundstück 17 am
Körper 2 passt. Des
Weiteren enthält
die Abdeckung 3 mehrere flache Aussparungen 8,
die es einem Benutzer ermöglichen,
die Abdeckung 3 zu ergreifen, um sie von der Basis 1 abzunehmen.
Die äußere Konfiguration
der Abdeckung 3 könnte
natürlich
so modifiziert werden, dass sie verschiedenen Endanforderungen gerecht wird.
Die innere Konfiguration der Abdeckung 3 sollte jedoch
vorzugsweise eng um den Körper 2 passen, um
die Gegenwart einer sich im Bereich der Inhalationsvorrichtung befindenden
großen
Menge an feuchter Luft zu vermeiden, der durch Erhöhen des
Volumens der (später
beschriebenen) Trockenmittelscheibe 48 Rechnung getragen
werden müsste.
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Die 4 und 5 sind
weitere Ansichten der Abdeckung 3, wobei es sich um eine
Schnittansicht bzw. eine Unteransicht in Richtung A in 2 handelt.
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6, 7 und 8 zeigen
die Basis 1, die eine Schürze 9 mit einem ersten
offenen Ende 10, das zum Zusammenwirken mit dem Gewindeende 7 der
Abdeckung 3 mit einem Gewinde versehen ist, und einem zweiten
offenen Ende 11 umfasst, durch das der Inhalator 5 (in 1 gezeigt)
in die Inhalationsvorrichtung eingesetzt werden kann. Ein Boden 12 befindet
sich am zweiten offenen Ende 11 mit einem darin ausgebildeten
Loch 13 zum Einsetzen des Inhalators 5. Die Schürze 9 weist
mehrere flache Aussparungen 14 auf, die es einem Benutzer
ermöglichen,
die Basis 1 zu ergreifen.
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9 zeigt
weiterhin ein Detail der Basis 1 im Querschnitt. Insbesondere
ist zu sehen, dass das Loch 13 mit einer mit einem Gewinde
versehenen Innenfläche 15 ausgebildet
ist, die mit dem Inhalator 5 knapp über dem in 1 gezeigten
drehbaren Greifteil 5c zusammenwirken kann.
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11, 12 und 13 zeigen
die montierte Inhalationsvorrichtung mit abgenommener Abdeckung 3.
Der Körper 2 befindet
sich in der zurückgezogenen
Position, und der Inhalator 5 ist in die Inhalationsvorrichtung
eingesetzt worden. 12 und 13 sind
Schnittansichten in Richtungen X-X und Y-Y durch die Inhalationsvorrichtung.
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Es
liegt auf der Hand, dass der Inhalator 5 mittig in der
Inhalationsvorrichtung angeordnet ist, wodurch die Ausführung äußerst kompakt
wird. Der Körper 2 umfasst
zahlreiche Elemente, die in der auseinandergezogenen Ansicht in 1 zu
sehen sind. Der Körper 2 enthält eine
Außenwand 16 mit
einem Mundstück 17,
der innerhalb des Kopfes 6a angeordnet ist, wenn sich die
Abdeckung 6 in Position befindet. Es gibt eine Dispersionskammer 18 und eine
Saugkammer 19, die in Strömungsverbindung miteinander
stehen. Ein ringförmiger
Kolben 58 ist in dem Volumen beweglich, das die Saugkammer 19 umfasst,
und aus den 12 und 21 geht
hervor, dass der Kolben 58 eigentlich die untere bewegliche
Wand der Saugkammer 19 bildet. Die Dispersionskammer 18 ist
teleskopisch in der Saugkammer 19 angebracht. Des Weiteren
ist die Dispersionskammer 18 teleskopisch um den Inhalator 5 herum
angebracht.
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Vorzugsweise
ist das Volumen der Dispersionskammer 18 derart, dass jegliche
im Volumen dispergierten Teilchen nur zum oberen Ende der Kammer
steigen und nicht in das Volumen dahinter gelangen. Auf diese Weise
sollten die Teilchen nicht in das obere Volumen des Körpers 2 eintreten
und in den mit einem Flansch versehenen Rand der (später ausführlich beschriebenen)
inneren Hülse 42 fallen.
Die Inhalationsvorrichtung enthält
vorzugsweise einen Filter, der in dem Bereich zwischen der Dispersionskammer 18 und
der Saugkammer 19 sitzt, um zu vermeiden, dass Teilchen
die Leistung der Elemente in der Saugkammer 19 beeinträchtigen.
Bei der dargestellten Ausführungsform
sitzt der Filter 71 über den Löchern 43 und
liegt in Form eines Rings vor. Zur Herstellung des Rings könnte eine
große
Anzahl von Filtermaterialien verwendet werden. Um zu vermeiden,
dass die Teilchen in die Saugkammer 19 eintreten, muss
das Volumen der Dispersionskammer 18 deutlich größer sein
als das Saugvolumen des ringförmigen
Kolbens 58. Zum Beispiel beträgt das Saugvolumen des Kolbens 58 in
der Regel 70 ml, während das
Volumen der Dispersionskammer 18 in der Regel 200 ml beträgt. Das
Volumen der Dispersionskammer 18 sollte jedoch, wenn möglich, auf
ein Minimum reduziert werden, um die Inhalationsvorrichtung so kompakt
wie möglich
gemäß dem Design
zu machen. Wenn das Volumen der Dispersionskammer 18 auf ein
Minimum reduziert ist, wird die Inhalationsvorrichtung leichter
zu verwenden sein und eine geringere Inhalationskapazität benötigen.
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Um
die Gefahr zu verringern, dass Teilchen an den Innenflächen der
Dispersionskammer 18 haften bleiben, sollte das für dieses
Element und andere Elemente, die mit den Teilchen in Berührung kommen,
verwendete Material, ein Ruß enthaltendes
Polymermaterial umfassen.
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Der
Inhalator 5 wird von unten durch die Basis 1 in
die Inhalationsvorrichtung eingesetzt, während sich der Körper 2 in
der in den 11, 12 und 13 gezeigten
zurückgezogenen
Position befindet. Der Greifteil 5c wird mittels der Gewinde-Innenfläche 15,
die mit dem entsprechenden Gewinde 21, das sich knapp über dem
Greifteil 5c am Inhalator 5 befindet, zusammenwirkt,
in der Basis 1 festgehalten.
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Der
Körperteil 5b des
Inhalators wird bezüglich
einer Innenhülse 22 durch
einen Greifbund 23 festgehalten. Der Greifbund 23 kann
in einer Mundstückantriebsstütze 24,
die bezüglich
der Basis 1 festgelegt ist, gleiten.
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Es
sollte nunmehr auf die 23, 24, 25 und 26 für Details
der Merkmale des Greifbunds 23 und der Mundstückantriebsstütze 24 Bezug
genommen werden.
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Der
Greifbund 23 weist zwei Ohren 25 auf, die, wenn
in Position in der Mundstückantriebsstütze 24 (mit
in der Vorrichtung eingesetztem Inhalator 5) an der Innenfläche der
Innenhülse 22 anliegen.
Der Greifbund 23 wird durch eine Feder 28 innerhalb
der Schenkel 26 der Mundstückantriebsstütze 24 nach unten
zur ringförmigen
Basis 27 gedrückt.
Aus 12 geht hervor, dass die Feder 28 an
den Ohren 25 des Greifbunds 23 anliegt. Der Körperteil 5b des Inhalators 5 verjüngt sich
etwas zum Mundstück 5a und
demgemäß drückt die
Feder 28 den Greifbund 23 in festen Kontakt mit
dem Körperteil 5b.
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Die
Feder 28 ist zwischen dem Greifbund 23 und einer
Mundstückdichtungsstütze 29 leicht
komprimiert. Die Wirkung des Abwärtszwängens des Greifbunds 23 am
Körperteil 5b herunter
gewährleistet,
dass sich der Körperteil 5b und
die Innenhülse 22 nicht
bezüglich
einander bewegen können.
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Für Details
der Innenhülse 22 und
der Mundstückdichtungsstütze 29 sollte
nunmehr auf die 27, 28, 29 und 30 Bezug
genommen werden.
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Die
Mundstückdichtungsstütze 29 ist
im Wesentlichen zylindrisch und bezüglich der Innenhülse 22 festgelegt,
die auch im Wesentlichen zylindrisch ist. Die Innenhülse 22 weist
drei Schlitze 30 und drei Löcher 31 auf, die einen
Luftstrom durch die Inhalationsvorrichtung und in den Inhalator 5 gestatten, wenn
der Körper 2 in
die ausgefahrene Position angehoben worden ist. Die Innenhülse 22 ist
nicht an der Basis 1 befestigt und bleibt stationär, wenn
die Basis 1 gedreht wird. Die Innenhülse 22 gestattet der Mundstückantriebsstütze 24,
sich darin zu drehen, und deshalb drehen sich der Greifteil 5c und
das Mundstück 5a des
Inhalators 5 mit der Basis 1, während die
Innenhülse 22 stationär bleibt
und den Körperteil 5b des
Inhalators 5 mit Hilfe des Greifbunds 23 hält.
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Die
Mundstückdichtungsstütze 29 weist
zwei Schlitze 32 und einen Innenrand 33 auf. Die
Schlitze 32 gestatten eine Bewegung der Ohren 25 am
Greifbund 23, wenn der Inhalator 5 in die Inhalationsvorrichtung
eingesetzt ist. Der Innenrand 33 wirkt als eine Lagerfläche für die zwischen
dem Innenrand 33 und den Ohren 25 am Greifbund 23 angeordnete
Feder 28.
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Die
Drehbewegung des Greifteils 5c des Inhalators 5 steht über einen
Mundstückantrieb 34 mit der
Drehbewegung des Mundstücks 5a des
Inhalators 5 in Verbindung. Der Mundstückantrieb 34 ist mit der
Mundstückantriebsstütze 24 verbunden.
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Es
sollte nunmehr auf die 31, 32 und 33 Bezug
genommen werden, die Details des Mundstückantriebs zeigen. Die Mundstückantriebsstütze 24 weist
zwei Schenkel 26 auf, die in zwei im Mundstückantrieb 34 ausgebildete
Aussparungen 35 eingesteckt werden. Der Mundstückantrieb 34 ist
im Wesentlichen ringförmig
und weist an seiner Innenfläche
mehrere Klappen 36 auf, die mit Stegen 37 am Mundstück 5a des
Inhalators verriegelt werden. Die Klappen 36 sind so ausgerichtet,
dass das Mundstück 5a mit
dem Greifteil 5c nur in einer Drehrichtung angetrieben
wird.
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Vorzugsweise
wird das Mundstück 5a zum gleichen
Zeitpunkt gedreht, zu dem die Substanz in die Dosiereinheit des
Inhalators 5 abgegeben wird, das heißt durch Drehen der Basis 1 der
Inhalationsvorrichtung in Richtung R1 in 15, wenn
der Körper 2 in
die ausgefahrene Position angehoben worden ist. Nach dem Inhalieren
der Substanz wird die Basis 1 dann wieder in Richtung R2
zurückgedreht, aber
die Klappen 35 werden einfach über die Stege 37 rutschen,
was erforderlich ist, da sich das Mundstück 5a nur in Richtung
R1 bezüglich
des Körperteils 5b drehen
kann. Somit führt
die Drehung des Mundstücks 5a nur
dann zu einer Reinigung der Innenflächen des Inhalators 5 (für Details
des Betriebs des Inhalators wird auf die WO 98/41256 verwiesen),
wenn die Basis 1 in Richtung R1 gedreht wird.
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Der
Inhalator 5 weist knapp über dem Greifteil 5c Haupteinlässe 38 und
knapp unter dem Mundstück 5a mehrere
Bypasseinlässe 39 auf,
durch die Luft in den Inhalator 5 strömen kann, um die zu inhalierende
Substanz aus der (nicht sichtbaren) Dosiereinheit im Körperteil 5b anzuheben.
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Ein
Dichtungsring 40 zwischen dem Mundstück 5a und der Mundstückdichtungsstütze 29 verhindert,
dass Luft in die Dispersionskammer 18 leckt, anstatt in
den Inhalator 5 zu strömen.
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Vorzugsweise
enthält
die Inhalationsvorrichtung ein Sperrelement 41, das dazu
konfiguriert ist, zu gewährleisten,
dass nur Inhalatoren mit einer bestimmten Mundstückausführung in die Inhalationsvorrichtung
eingesetzt werden können.
Sollte die Inhalationsvorrichtung zur Verwendung mit Inhalatoren benötigt werden,
die die verschiedensten Mundstücke
aufweisen, könnte
das Sperrelement 41 weggelassen werden. Das Sperrelement 41 weist
in der Regel die gleiche innere Konfiguration auf wie das Mundstück des Inhalators,
das in die Inhalationsvorrichtung eingesetzt werden soll, und dreht
sich mit dem Mundstück.
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Die
Dispersionskammer 18 liegt in einer entsorgbaren Innenhülse 42.
Für Details
der entsorgbaren Innenhülse 42 sollte
nunmehr auf die 34 und 35 Bezug
genommen werden. Die entsorgbare Innenhülse 42 umfasst einen
im Wesentlichen zylindrischen Körper 45 mit mehreren
Löchern 43 in
einem mit einem Flansch versehenen Rand 44, der sich an
einem Ende des Körpers
befindet.
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Die
entsorgbare Innenhülse 42 ist
mit einer entsorgbaren Innenkappe 46 und einer entsorgbaren Außenkappe 47 verbunden.
Zwischen der Innenkappe 46 und der Außenkappe 47 befindet
sich eine Trockenmittelscheibe 48 zum Trocknen der Luft
in der Inhalationsvorrichtung. Die Hülse 42 und die Kappen 46, 47 sollen
entsorgbar sein, weil sich nach wiederholter Verwendung der Inhalationsvorrichtung
Teilchen der inhalierten Substanz an den Innenflächen dieser Elemente ansammeln,
wodurch letztendlich die Leistung der Inhalationsvorrichtung beeinträchtigt wird.
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Das
Mundstück 17 der
Inhalationsvorrichtung wird in die entsorgbare Außenkappe 47 eingeschoben
und kann auch, falls erforderlich, entsorgt werden.
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Die
entsorgbare Innenhülse 42 wird
in eine innere Kolbenhülse 49 eingeschoben,
die an der Innenhülse 22 gleiten
kann. Für
Details der inneren Kolbenhülse 49 wird
auf die 36 und 37 verwiesen.
Die innere Kolbenhülse 49 umfasst
einen zylindrischen Körper 50 mit
einem einen Flansch aufweisenden Rand 51 mit mehreren Löchern 52 an
einem Ende. Das andere Ende des Körpers 50 enthält einen
inneren Rand 53, der an der Außenfläche der Innenhülse 22 anliegt.
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Eine
innere Dichtung 54 ist innerhalb der inneren Kolbenhülse 49 am
Rand 53 angeordnet. Unter der inneren Dichtung 54 befindet
sich ein Verriegelungsgliedstützring 55.
Für Details
des Verriegelungsgliedstützrings 55 sollte
auf die 38 und 39 Bezug
genommen werden. Der Verriegelungsgliedstützring 52 umfasst
eine Lippe 56 mit einem durch sie hindurch ausgebildeten
Schlitz 57.
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Ein
Kolben 58 befindet sich neben dem Verriegelungsgliedstützring 55 und
ist mit der inneren Kolbenhülse 49 beweglich.
Für Details
des Kolbens 58 sollte nunmehr auf die 40 und 41 verwiesen
werden. Der Kolben 58 weist einen im Wesentlichen zylindrischen
Körper 59 mit
einem Verriegelungsglied 60 auf. Das Verriegelungsglied 60 liegt
in Form eines Schenkels mit einem Flansch 61 vor. Des Weiteren
umfasst der Kolben 58 einen ringförmigen Flansch 62,
in dem eine Kolbendichtung 63 angeordnet ist. Es sollte
nunmehr auf die 42, 43 und 44 für Details
der Kolbendichtung 63 Bezug genommen werden. Die Kolbendichtung 63 besteht
aus einem Außenring 63a und
einem Innenring 63b. Vorzugsweise bildet der Innenring 63b den
Vorderrand der Dichtung, wenn der Kolben 58 ausgelöst wird (siehe 21 und 22),
und der Außenring 63a bildet
den Hinterrand. Die Kolbendichtung 63 sollte so hergestellt
werden, dass sie der Gleitbewegung des Kolbens 58 Rechnung
trägt,
das heißt,
sie sollte nicht zu eng sein, da die Bewegung sonst beeinträchtigt wird,
und nicht zu lose, da es sonst zu verminderter Saugwirkung in der
Saugkammer 19 kommt, wenn die Dichtung leckt.
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Für Herstellungszwecke
können
der Außenring 63a und
der Innenring 63b durch beabstandete dünne Verbindungsbrücken oder
-leisten verbunden sein, um ein Spritzgießen der Teile zu erleichtern.
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In
der zurückgezogenen
Position des Körpers 2 ist
der Kolben 58 neben dem Verriegelungsgliedstützring 55 angeordnet,
wobei der Flansch 61 am Verriegelungsglied 60 an
der Lippe 56 am Verriegelungsgliedstützring 55 anliegt.
Wenn der Körper 2 in
die in 16 gezeigte ausgefahrene Position
angehoben wird, bewegen sich der Kolben 58 und der Verriegelungsgliedstützring 55 mit
der Innenhülse 42 und
der inneren Kolbenhülse 49.
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Eine
durchsichtige äußere Hülse 64,
die an der Basis 1 befestigt ist, wirkt mit dem Kolben 58 zusammen.
Der Kolben 58 kann bezüglich
der äußeren Hülse 64 aus
der zurückgezogenen
Position (12 und 13) in
die ausgefahrene Position (15 und 16)
gleiten. Es sollte nunmehr auf die 45 und 46 Bezug
genommen werden, die Details der äußeren Hülse 64 zeigen. Die äußere Hülse 64 ist
im Wesentlichen zylindrisch, weist aber eine Kurvenfläche 65 an
ihrer Innenfläche
auf. Die Kurvenfläche 65 wirkt
mit der Außenfläche des
Kolbens 58 zusammen, wenn sich der Kolben in der ausgefahrenen
Position in 16 befindet. Wenn die Basis 1 zur
Vorbereitung der Inhalationsvorrichtung zur Verwendung gedreht wird
(17, 18 und 19 und 20, 21 und 22)
schiebt die Kurvenfläche 65 das
Verriegelungsglied 60 schließlich durch das Loch 57 in
der Lippe 56 am Verriegelungsgliedstützring 55. Zu diesem
Zeitpunkt wird der Kolben 58 durch eine Feder 67,
die zwischen der inneren Kolbenhülse 49 und
dem Kolben 58 angeordnet ist, durch den Verriegelungsgliedstützring 55 nach
unten gedrückt.
Das Volumen der Saugkammer 19 vergrößert sich bei Freigabe des
Kolbens 58 und saugt Luft aus der Dispersionskammer 18 durch
die Löcher 43 und 52 in
die Innenhülse 42 und
die innere Kolbenhülse 49.
Dann wird in der Dispersionskammer 18 ein Unterdruck erzeugt.
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Die äußere Hülse 64 weist
mehrere Lüftungsöffnungen 66 auf,
die gestatten, dass Luft von außerhalb
der Inhalationsvorrichtung nach innen gesaugt wird, wenn der Kolben 58 freigegeben
ist, und demgemäß wird durch
den Inhalator 5 infolge des Unterdrucks in der Dispersionskammer 18 ein
Luftstrom erzeugt.
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Zwischen
der Kolbendichtung 63 und der Feder 67 befindet
sich ein Kolbenklemmring 68, der dazu dient, die Kolbendichtung 63 am
Kolben 58 im ringförmigen
Flansch 62 festzuklemmen. Es sollte nunmehr für Details
des Profils des Kolbenklemmrings 68 auf die 47, 48 und 49 Bezug genommen
werden.
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Die
Außenhülse 69 bildet
einen Teil der Außenfläche des
Körpers 2 der
Inhalationsvorrichtung. Details der Außenhülse 69 sind in 50 zu
sehen. Die Außenhülse 69 weist
ein Gewindeende 70 auf, das in die Außenkappe 47 geschraubt
wird. Auf diese Weise können
die entsorgbare Außenkappe 47,
die entsorgbare Innenkappe 46, die entsorgbare Innenhülse 42 und
die Trockenmittelscheibe 48 entfernt und ausgetauscht werden.
Die Außenhülse 69 gleitet über die
Außenfläche der äußeren Hülse 64.
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Im
Folgenden wird die Betätigung
der Inhalationsvorrichtung unter Bezugnahme auf die 11 bis 22 beschrieben.
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11, 12 und 13 zeigen
verschiedene Ansichten der Inhalationsvorrichtung, wenn sich der
Körper
in der zurückgezogenen
(oder Ruhe-)Position befindet und der Inhalator 5 durch
die Basis 1 eingeführt
worden ist.
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In
den 14, 15 und 16 ist
der Körper 2 von
der Basis 1 in die ausgefahrene Position abgehoben worden.
In den 15 und 16 ist zu
sehen, dass der Inhalator 5 (der von der Basis 1 festgehalten
wird) stationär
bleibt, während
sich die entsorgbare Innenhülse 42,
die innere Kolbenhülse 49,
der Kolben 58 und der Verriegelungsgliedstützring 55 mit
dem Körper 2 nach
oben bewegen. Das Anheben des Körpers 2 enthüllt die
Lüftungslöcher 66 in
der äußeren Hülse 64,
die einen Luftstrom in die Inhalationsvorrichtung gestatten.
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In
den 17, 18 und 19 ist
die Basis 1 bezüglich
des Körpers 2 gedreht
worden. In diesen Figuren wird die Inhalationsvorrichtung kurz vor Freigabe
des Kolbens 58 gezeigt. Wenn die Basis 1 gedreht
wird, drehen sich gleichzeitig der Greifteil 5c und das
Mundstück 5a des
Inhalators 5. Dies wird infolge der Verbindung zwischen
der Mundstückantriebsstütze 24 und
dem Mundstückantrieb 34 erreicht,
die den Greifteil 5c und das Mundstück 5a drehbar verbinden,
wenn die Basis 1 in Richtung R1 gedreht wird. Auf diese
Weise können
die Innenflächen
des Inhalators 5 durch die Schabelemente gereinigt werden,
die durch die Drehung des Mundstücks 5a vor
jeder Verwendung betätigt
werden. Die Innenhülse 22 dreht
sich nicht mit der Basis 1, und deshalb wird der Körperteil 5b des
Inhalators 5 durch den Greifbund 23 festgehalten,
während
sich der Greifteil 5c und das Mundstück 5a drehen.
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In
den 20, 21 und 22 ist
der Kolben 58 freigegeben worden, wodurch durch die Erzeugung
eines Unterdrucks in der Dispersionskammer 18 Luft in die
Inhalationsvorrichtung gesaugt wird. Der Kolben 58 wird
während
der Drehung der Basis 1 durch den Verriegelungsgliedstützring 55 festgehalten,
bis die Kurvenfläche 65 auf
der Innenseite der äußeren Hülse 64 mit
dem Verriegelungsglied 60 am Kolben in Kontakt kommt. Zu
diesem Zeitpunkt wird der Flansch 61 nach innen gedrückt und
gleitet durch das Loch 57 in der Lippe 56 am Verriegelungsgliedstützring 55.
Aus 46 ist ersichtlich, dass sich die Basis 1 um
einen vorbestimmten Winkel drehen kann, ohne dass die Kurvenfläche 65 das
Verriegelungsglied 60 berührt, wobei dieser Winkel dazu
ausreicht, den Inhalator 5 zur Verwendung zur Abgabe der
Substanz in eine zur Inhalation bereite Dosiereinheit abzugeben.
Wenn der Kolben 58 freigegeben ist, strömt Luft durch die Lüftungsöffnungen 66,
die Luftschlitze 30 und die Luftlöcher 31 in der Innenhülse 22 und
in die Haupteinlässe 38 und Bypasseinlässe 39 im
Inhalator 5. Der Luftstrom hebt die zu inhalierende Substanz
in die zur Inhalation bereite Dispersionskammer 18.
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Wenn
der Benutzer inhaliert hat, sollte die Basis 1 wieder in
Richtung R2 zurückgedreht
werden. Dadurch dreht sich auch der Greifteil 5c und es wird
gewährleistet,
dass der Inhalator 5 in eine zur anschließenden Verwendung
bereite Position zurückgeführt wird.
Das Mundstück 5a dreht
sich bezüglich
des Körperteils 5b nicht
in Richtung R2, und dies wird durch Bereitstellung der Klappen 36 innerhalb
des Mundstückantriebs 34 berücksichtigt,
die das Mundstück 5a nur
in Richtung R1 in Eingriff nehmen. Nach der Drehung in Richtung
R2 sollte der Körper 2 wieder
zur Basis 1 zurückgeschoben
werden, was dazu führt,
dass das Verriegelungsglied 60 am Kolben 58 durch
den Verriegelungsgliedstützring 55 zur
anschließenden
Betätigung
bereit zurückgeführt wird.
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Nach
Verwendung sollte die Abdeckung 3 wieder aufgesetzt werden,
um zu gewährleisten, dass
der Inhalt der Inhalationsvorrichtung so trocken wie möglich gehalten
wird. Eine Trockenmittelscheibe 48 ist im Hohlraum zwischen
der Innenkappe 46 und der Außenkappe 47 angeordnet,
die, falls erforderlich, ausgetauscht werden kann. Das Trockenmittel
kann viele Formen annehmen, aber die Trockenmittelscheibe 48 ist
für diesen
Zweck sehr praktisch. Um den Benutzer dazu zu ermutigen, die Abdeckung 3 wieder
aufzusetzen, können
die Außenflächen der Abdeckung 3 und
der Basis 1 mit einer Illustration verziert sein, die aus
zwei Teilen besteht, welche nur durch Befestigen der Abdeckung 3 in
ihrer Position über
der Basis 1 wieder vervollständigt wird. Als Alternative
dazu kann an der Basis 1 der Inhalationsvorrichtung ein
hörbarer
Alarm angeordnet sein, der nach einer Verzögerungszeitspanne, die dazu
ausreicht, dem Benutzer die Betätigung
der Inhalationsvorrichtung zu gestatten, betätigt wird.
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Obgleich
die bevorzugte Ausführungsform der
Inhalationsvorrichtung das Sperrelement 41 enthält, um zu
gewährleisten,
dass die Inhalationsvorrichtung nur mit gewissen Inhalatoren funktioniert, könnte das
Sperrelement 41 auch weggelassen werden, um die Verwendung
mit einem beliebigen Inhalator mit der gleichen Konfiguration des
Greifteils 5c zu gestatten. Des Weiteren könnten die
Mundstückantriebsstütze 24 und der
Mundstückantrieb 34 weggelassen
werden, sollte die Inhalationsvorrichtung zur Verwendung mit einem
Inhalator benötigt
werden, der einen drehbaren Greifteil 5c aufweist, aber das
Mundstück 5a braucht
nicht gedreht zu werden.
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Die
hier beschriebene und gezeigte Inhalationsvorrichtung weist dank
ihrer kompakten Ausführung,
der verbesserten Leistungskennwerte und der Tatsache, dass sie mit
Inhalatoren funktionieren kann, die ein inneres Schabelement enthalten,
deutliche Vorteile gegenüber
Vorrichtungen nach dem Stand der Technik auf.