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DE4018631A1 - Zelt fuer die durchfuehrung von arbeiten an und in versorgungsschaechten - Google Patents

Zelt fuer die durchfuehrung von arbeiten an und in versorgungsschaechten

Info

Publication number
DE4018631A1
DE4018631A1 DE19904018631 DE4018631A DE4018631A1 DE 4018631 A1 DE4018631 A1 DE 4018631A1 DE 19904018631 DE19904018631 DE 19904018631 DE 4018631 A DE4018631 A DE 4018631A DE 4018631 A1 DE4018631 A1 DE 4018631A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tent
skin
ventilation
openings
condensation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19904018631
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Hinz
Rudolf Weiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinen & Geraete GmbH
Original Assignee
Maschinen & Geraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinen & Geraete GmbH filed Critical Maschinen & Geraete GmbH
Priority to DE19904018631 priority Critical patent/DE4018631A1/de
Publication of DE4018631A1 publication Critical patent/DE4018631A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/02Tents combined or specially associated with other devices
    • E04H15/10Heating, lighting or ventilating
    • E04H15/14Ventilating
    • E04H15/16Ventilating of tent roofs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/32Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds
    • E04H15/54Covers of tents or canopies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Zelt für die Durchführung von Arbeiten an und in Versorgungsschächten, bestehend aus einem Zeltgestän­ ge und einer Zelthaut, in welcher verschließbare Lüftungsöffnun­ gen angeordnet sind.
Bei Arbeiten in Versorgungsschächten mit Fernmelde- und Stromkabeln, Gas- und Wasserleitungen sowie Abwässerkanälen werden zwecks Abgrenzung zum Verkehr wie auch zum Schutz der in den Schächten arbeitenden Monteure sowie der darin befindlichen technischen Einrichtungen Arbeitszelte eingesetzt. Diese bestehen meistens aus Zeltgestängen mit dazu passenden Zelthäuten. Es gibt auch Leicht-Zelte, welche "selbsttragend" sind und bei denen in die Zelthaut lediglich einige Versteifungs- Stäbe eingeschoben werden. Derartige Zelte sind jedoch sehr labil und weisen entsprechende Nachteile auf.
Insbesondere im Fernmeldebereich befinden sich in den Fernmelde- Schächten Fernmeldekabel aus Blei- oder Kunststoff-Ummantelung und den darin befindlichen Kupferdrähten - neuerdings auch Glasfaserkabel. Arbeiten an derartigen Fernmeldekabeln erfordern besondere Sorgfalt. Bei den Kupferkabeln sind die zahlreichen einzelnen Kupferdrähte mit verschieden farbigen Umhüllungen versehen, um sie voneinander unterscheiden zu können. Bei Glasfaserkabeln ist die Verbindung von zwei Kabelenden technisch besonders schwierig auszuführen.
Diese Arbeiten werden noch weiter erschwert, wenn Kondenswas­ ser, welches sich an der Innenseite der Zelthaut niederschlägt oder durch die Zelthaut hindurchsickerndes Regenwasser abtropft und die Monteure bei ihrer Arbeit stört, insbesondere dann, wenn das abtropfende Wasser in die Arbeits- bzw. Reparaturstel­ le an den Kabeln hineintropft.
Im Fernmeldebau benutzt man zur Zeit vornehmlich Zelthäute aus dunkelgrün-grauem Baumwoll-Segeltuch. Dieses Material hat den Vorteil, daß es als Baumwollgewebe "atmungsaktiv" ist und daraus im inneren der Zelte eine Schwitzwasserbildung vermindert. Die dunkelgrün-graue Einfärbung des Gewebes erbringt außerdem eine relativ hohe Unempfindlichkeit gegenüber Verschmutzung. Bei derartigen Zelthäuten bestehen erhebliche Nachteile sowohl aus dem Baumwoll-Material wie aus der Einfärbung heraus. So ist das Baumwoll-Gewebe empfindlich gegen alle Erscheinungen der Wettereinflüsse und weist eine erhebliche Verwitterung auf. Die Einfärbung gestattet kaum einen Lichteinfall, so daß es im Inneren derartiger Zelte relativ dunkel ist und die Arbeiten nur mit umfangreicher künstlicher Beleuchtung durchgeführt werdan können. Außerdem müssen solche Baumwoll-Zelte grundsätzlich nach Feuchtigkeitseinfluß durch Regen usw. zum Trocknen ausgehängt werden, da dieses Material sonst stockt, fault und in Zersetzung übergeht.
Uneingefärbtes Baumwollmaterial, das hellfarbig ist und daher lichtdurchlässig ist, eignet sich für diese Art von Zelten nicht, weil nach kurzer Zeit durch Arbeitshandhabung beim Auf- und Abbau sowie durch angespritzten und angewehten Straßenschmutz die Zelthaut so eingeschmutzt wird, daß man sie laufend intensi­ ven Reinigungsvorgängen unterwerfen muß, die die Haltbarkeit und Regenfestigkeit sowie die Lebensdauer der Zelthaut erheblich herabsetzen.
Die Verwendung von Kunststoff-Folien, Kunststoffplanen und Kunststoffschichtstoffen für Zelthäute dieser Art von Zelten zeigt Probleme, weil aus diesen Materialien gefertigte Zelthäute nicht atmungsaktiv sind und daher die Kondenswassertropfenbil­ dung in verstärktem Maße auftritt.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein geeignetes helles, neutrales Licht in einem bestimmten Maß durchlassendes Material zu finden, mit dem sich die Kondenswasserprobleme lösen lassen und das Zelt im ganzen so zu gestalten, daß sich bildendes Kondenswasser seitlich abgeführt wird, damit es die Monteure und die auszuführenden Arbeiten nicht stört.
Die Erfindung besteht darin, daß die Zelthaut aus einem außen­ seitig mit Kunststoff beschichteten Trägermaterial besteht, welches innenseitig mit einer Struktur von in Reihen angeordneten Vorsprüngen und Vertiefungen und/oder einer Kapillarstruktur versehen ist, welche Kondenswasser nach unten ableitende Rinnen bildet, daß an allen Seiten in der Zelthaut verschließbare, diagonal gegenüberliegende Lüftungsöffnungen vorgesehen sind, und daß an der Zelthaut und/oder dem Zeltgestänge an die Struktur unterbrechenden oder innen an der Struktur anliegenden Gegenständen Kondenswasser abführende oder weiterleitende Vorrichtungen vorgesehen sind.
Bei diesem Zelt wird zweckmäßigerweise die Zelthaut so gestal­ tet, daß das Trägermaterial ein Gewebe ist, das vorzugsweise aus Kunstfasern, insbesondere Polyesterfasern hergestellt ist, wobei die Beschichtung auf der Außenseite vorzugsweise aus Polyvinylchlorid besteht.
Obwohl dieses Material wasserabweisend ist und man annehmen sollte, daß hier Kondenswasser in verstärktem Maße abtropft, ist erreicht, daß sich bildendes Kondenswasser in den Rinnen und Kapillaren der Innenseite der Zelthaut nach unten abgeleitet wird, ohne daß es hierbei abtropft. Das liegt daran, daß durch die Struktur feine Wege für das Kondenswasser gebildet sind, in denen das Kondenswasser der Schwerkraft und den Oberflächen­ kräften folgend nach unten herabsickern kann, ohne daß es zu einer Tropfenbildung kommt.
Dort, wo die Zelthaut unterbrochen ist, sei es, daß hier Lüftungs- und/oder Fensteröffnungen vorgesehen sind, sei es, daß an diesen Stellen die Zelthaut an dem Zeltgestänge anliegt, sind Vorrichtungen vorgesehen, die das Kondenswasser abführen oder weiterleiten, so daß selbst hier keine Tropfenbildungen erfolgen.
Zweckmäßig ist es, wenn Lüftungs- und/oder Fensteröffnungen verschließende Flächengebilde derart eingebaut sind, daß die Außenseite ihrer Oberkante am oberen Befestigungsort unter die Innenseite des Trägermateriales der Zelthaut faßt. In den Kapillaren und Rinnen herabsickerndes Kondenswasser wird so auf die Außenseite der Zelthaut geleitet. Dieses Wasser kann somit im Inneren nicht mehr stören.
Insbesondere kann es zweckmäßig sein, wenn die Lüftungs­ und/oder Fensteröffnungen nach oben abschließende Kante der Zelthaut nach innen umgeschlagen ist, wodurch eine Rinne gebildet ist, und wenn diese Rinne mit Wasserabführungsöffnun­ gen versehen ist. Auf diese Weise wird das an der Innenseite der Zelthaut herabsickernde Kondenswasser besonders sicher nach außen geleitet.
Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn die Unterkante der Lüftungs­ und/oder Fensterflächen verschließenden Flächengebilde über die Außenseite der Zelthaut herübergreift. Dadurch wird an der Innenseite der Flächengebilde, die im Falle der Lüftungsflächen Netze sind, während es im Falle von Fensterflächen meist biegsame durchsichtige Folien sind, das an der Innenseite gebilde­ te Kondenswasser nach außen abgeleitet.
Um an den Stellen, an denen die Zelthaut auf Traufenrohren und/oder Verstrebungsrohren aufliegt, keine Tropfenbildung aufkommen zu lassen, ist es zweckmäßig, wenn am Traufenrohr und/oder Verstrebungsrohr des Zeltgestänges Kondenswasser fortleitende Aufsätze, Umhüllungen und/oder Rinnen ausgebildet sind.
Es kann auch zweckmäßig sein, Traufenrohre und/oder Verstre­ bungsrohre zu Rinnen zu formen, um an den Auflagestellen der Zelthaut übergehendes Kondenswasser abzuleiten.
Auf diese Weise läßt sich ein Zelt schaffen, welches in seinem Inneren tropffrei ist. Dieses wird durch das Zusammenwirken von einer speziellen Innenstruktur der Zelthaut mit Vorrichtungen zur Ab- und Weiterleitung von Kondenswasser erreicht. Dieses wird mit Material erreicht, welches bisher als besonders ungeeig­ net galt, weil von diesem Material, das luftundurchlässig ist, eine verstärkte Bildung von Kondenswassertropfen erwartet wurde.
Bei diesem Zelt lassen sich in die Seitenwände der Zelthäute größere Sichtfenster aus Glasklar-Folie einarbeiten, welche einen wesentlich besseren Lichteinfall erbringen, als die technisch möglichen relativ kleinen Fenster der bisherigen Baumwollzelte. Dabei können diese Fenster so konstruiert sein, daß die Glasklar- Folie durch eine Hochfrequenzschweißung auf die Seitenwände der Zelthaut aufgeschweißt ist. Es besteht aber auch die Möglich­ keit, mit Hilfe von Klebevorgängen und/oder mechanischen Befestigungsvorgängen, wie z. B. Nieten, Klammern oder derglei­ chen, die Befestigung vorzunehmen. Ein weiterer Vorteil gegenü­ ber den Baumwollzelten besteht darin, daß durch die Möglichkeit der Klebung Reparaturen an der Zelthaut direkt am Arbeitsort ausgeführt werden können, ohne daß die Zelthaut zur Reparatur in eine Werkstatt gebracht werden muß.
Ferner sind diese Zelthäute an den Seitenflächen wie auch an den Giebelseiten mit Lüftungsöffnungen versehen, um eine bessere Durchlüftung der Zelte zu ermöglichen und Schwitzwasser­ bildung zu vermeiden.
Diese Lüftungsöffnungen sind so konstruiert, daß die darüber befestigten Verschlußklappen jeweils größer sind als die eigentli­ chen Lüftungsöffnungen, so daß im geschlossenen Zustand von der Seite her kein Schlagwasser o. ä. eindringen kann. Ferner sind die eigentlichen Lüftungsöffnungen mit feinmaschigem Gittergewebe versehen, so daß dadurch keine Fremdkörper und auch keine Insekten o. ä. in das Zeltinnere eindringen können und zusätzlich etwaige Feuchtigkeit oder Wasserspritzer abgefan­ gen werden.
Die Verschlußklappen dieser Lüftungsöffnungen sind so konstruiert, daß sie mit Hilfe entsprechender Vorrichtungen (z. B. Klett-Ver­ schlüsse) auch nur zum Teil geöffnet werden können - je abhän­ gig von der Witterungslage. Ferner sind die Lüftungsöffnungen in der äußeren Zeltwand so eingesetzt, daß ein optimaler Luft­ durchzug gewährleistet ist.
An den rechten und linken Seitennähten der Giebelflächen befinden sich nach innen Riemen mit Haken und nach außen Ösen, so daß man beide Giebelhälften jede für sich nach außen aufrollen und im aufgerollten Zustand vermittels dieser Riemen befestigen kann. Auf diese Weise ist das Zelt bei geeignetem Wetter gut zu öffnen, offen zu halten und zu durchlüften, evtl. Schwitzwasserbildung auszutrocknen und neue zu verhindern.
Die Farbe des Gewebes ist ein gut lichtdurchlässiges Weiß, welche sowohl ausreichend Tageslicht in das Innere dringen läßt als auch die völlig neutrale Farberkennung der Kupferdrähte in den Kabeln ermöglicht und jedwede Farbverfremdung vermeidet.
Die Anbringung von rot-weißen Warnstreifen rings um die Außen­ seite der Zelthaut ist leicht durch Hochfrequenzschweißung, Kleben oder auch mechanisches Befestigen möglich.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Giebelzeltes,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Steilwandzeltes,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Lüftungsöffnung,
Fig. 4 einen Schnitt durch das Fenster,
Fig. 5 einen Schnitt durch ein Traufenrohr mit Weiterleit­ vorrichtungen,
Fig. 6 einen Teil einer Ansicht eines derartigen Traufenrohres,
Fig. 7 eine Ansicht eines zu einer Rinne verformten Rohres mit aufliegender Zelthaut, teilweise im Schnitt,
Fig. 8 einen Querschnitt durch ein Stück Zelthaut,
Fig. 9 eine Ansicht eines Stückes Zelthaut.
Die Zelthaut 1 ist mit Lüftungsflächen 2 und Fensterflächen 3 versehen. Diese Zelthaut 1 besteht aus einem Polyestergewebe, welches durch ineinander verwobene Längsfäden 4 und Querfäden 5 gewebt ist. Dieses Polyestergewebe 4, 5 ist an der Außenseite mit einer Beschichtung 6 versehen, die zweckmäßigerweise im plastifizierten Zustand aufgebracht wird, aber auch als Folie an dem Gewebe 4, 5 angebracht werden kann. Zwischen der Beschich­ tung 6 und den Längsfäden 4 und den Querfäden 5 sind eine Vielzahl von Kapillaren gebildet, die sich niederschlagendes Kondenswasser unter dem Einfluß von Schwer- und Oberflächen­ kräften nach unten abführen können. Solche Wege 22 sind aber auch an der der Beschichtung 6 abgekehrten Seite des Gewebes 4, 5 gebildet. Diese Wege 22 weisen Wellenform auf. Obwohl diese Zelthaut weder wasserdurchlässig noch atmungsaktiv ist, fallen von ihr keine Kondenswassertropfen, da die Kapillarwege und rinnenförmigen Wege 22 gebildetes Kondenswasser unter Einfluß von Schwer- und Oberflächenkräften nach unten abführen.
Bei einem Steilwandzelt ist im Bereich des Traufenrohres 7 eine problematische Stelle, weil hier die Zelthaut 1 auf dem Traufenrohr 7 aufliegt, wodurch eine Linie gebildet ist, an der Kondenswasser von der Innenseite der Zelthaut 1 auf das Traufen­ rohr 7 übertreten kann. Aus diesem Grunde ist es zweckmäßig, die in Fig. 5 und 6 gezeigten Formstücke 8 auf das Traufenrohr zu setzen, welche einen im wesentlichen rautenförmigen Quer­ schnitt mit einem in der Mitte angeordneten Loch für die Aufnahme des Traufenrohres 7 aufweisen. An diesen Formstücken 8 läuft Wasser entlang der Oberfläche um das Traufenrohr 7 herum, und zwar an der Unterseite der Formstücke 8 und an der Innenseite der Zelthaut 1, dort, wo im Bereich der Zwischen­ räume zwischen zwei Formstücken 8 die Zelthaut 1 nicht am Traufenrohr 7 anliegt. Durch die Rautenform mit ihren spitzen Enden wird das Kondenswasser an der Unterseite wieder auf die Innenseite der Zelthaut 1 geleitet.
Eine andere Ausführungsmöglichkeit ist in Fig. 7 gezeigt: Hier ist das Traufenrohr durch Verformung mit einer Rinne 9 versehen, die Kondenswasser zu den Seiten hin ableitet, welches an der Berührungsstelle 10 der Zelthaut 1 am Traufenrohr 7 auf dieses herübertritt. Die Wassertropfen 11 werden in der Rinne 9 als Wasserstrom 12 abeführt.
In Fig. 3 ist eine Lüftung 2 dargestellt. Diese besteht aus einem Ausschnitt 13, in welchem ein Netz 14 eingebaut ist. Am oberen Ende des Ausschnittes 13 ist durch Schweißen, Kleben oder eine andere Befestigungsart ein Lappen 15 befestigt, dessen Abmessungen größer als der Ausschnitt 13 sind. Dieser Lappen 15 weist ebenso wie die Zelthautkante um den Ausschnitt herum einen Klettstreifen 16 auf, welcher zur Befestigung des Lappens 15 in der in Fig. 3 gezeigten Offenstellung, aber auch in der Verschlußstellung dient.
Wie das Fenster 3 eingebaut ist, zeigt Fig. 4: Die Oberkante 17 am Fensterausschnitt der Zelthaut 1 ist nach innen umgeschla­ gen und mit Befestigungsmitteln wie z. B. Nieten 18 an der Glasklarfolie des Fensters 3 befestigt. Dadurch ist durch die umgeschlagene Kante 17 eine Rinne 19 gebildet, die in ihrem unteren Bereich Löcher 20 aufweist, durch die sich in der Rinne 19 sammelndes Kondenswasser auf die Außensei­ te des Fensters 3 und damit auf die Außenseite der Zelthaut geleitet wird. Die Unterkante der Glasklar-Folie des Fensters 3 ist ebenfalls mit Nieten 18 an der Zelthaut 1 befestigt, jedoch sind hier Zwischenringe 21 vorgesehen, welche zwischen der Zelthaut 1 und dem Fenster 3 befindlich sind, so daß sich an der Innenseite des Fensters 3 niederschlagendes Kondenswasser frei auf die Außenseite der Zelthaut ablaufen kann.
Liste der Bezugszeichen:
 1 Zelthaut
 2 Lüftung
 3 Fenster
 4 Längsfaden
 5 Querfaden
 6 Beschichtung
 7 Traufenrohr
 8 Formstücke
 9 Rinne
10 Berührungsstelle
11 Tropfen
12 Wasserstrom
13 Ausschnitt
14 Netz
15 Lappen
16 Klettstreifen
17 Oberkante
18 Niet
19 Rinne
20 Loch
21 Zwischenringe
22 Wasserweg

Claims (7)

1. Zelt
für die Durchführung von Arbeiten an und in Versorgungs­ schächten,
bestehend aus einem Zeltgestänge und einer Zelthaut, in welcher verschließbare Lüftungsöffnungen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zelthaut (1) aus einem außenseitig mit Kunststoff (6) beschichteten Trägermaterial (4, 5) besteht, welches innenseitig mit einer Struktur von in Reihen angeordneten Vorsprüngen und Vertiefungen und/oder einer Kapillarstruktur versehen ist, welche Kondenswasser nach unten ableitende Rinnen (7) bildet,
daß an allen Seiten in der Zelthaut verschließbare, diagonal gegenüberliegende Lüftungsöffnungen (2) vorgesehen sind,
und daß an der Zelthaut (1) und/oder dem Zeltgestänge an die Struktur unterbrechenden oder innen an der Struktur anliegenden Gegenständen Kondenswasser abführende oder weiterleitende Vorrichtungen (8, 9) vorgesehen sind.
2. Zelt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägermaterial ein Gewebe (4, 5) ist, das vorzugs­ weise aus Kunstfasern, insbesondere Polyesterfasern herge­ stellt ist,
wobei die Beschichtung (6) auf der Außenseite vorzugsweise aus Polyvenylchlorid besteht.
3. Zelt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungs- und/oder Fensteröffnungen verschließenden Flächengebilde (3, 14) derart eingebaut sind, daß die Außen­ seite ihrer Oberkante am oberen Befestigungsort unter die Innenseite des Trägermateriales (4, 5) faßt.
4. Zelt nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lüftungs- und/oder Fensteröffnungen nach oben abschließende Kante der Zelthaut (1) nach innen umgeschla­ gen ist, wodurch eine Rinne (19) gebildet ist,
und daß diese Rinne (19) mit Wasserabführungsöffnungen (20) versehen ist.
5. Zelt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkante der Lüftungs- und/oder Fensterflächen verschließenden Flächengebilde (3, 14) über die Außenseite der Zelthaut (1) herübergreift.
6. Zelt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Traufenrohren (7) und/oder Verstrebungsrohren des Zeltgestänges Kondenswasser fortleitende Aufsätze (8) und/oder Rinnen ausgebildet oder angebracht sind.
7. Zelt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Traufenrohre (7) und/oder Verstrebungsrohre zu Rinnen (9) geformt sind.
DE19904018631 1989-10-13 1990-06-11 Zelt fuer die durchfuehrung von arbeiten an und in versorgungsschaechten Withdrawn DE4018631A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10221629A1 (de) * 2002-05-15 2004-01-08 Rackwitz Industrieanlagen Gmbh Container mit Sicherheits- und Zugangseinrichtung für zwangsbelüftete Räume

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10221629A1 (de) * 2002-05-15 2004-01-08 Rackwitz Industrieanlagen Gmbh Container mit Sicherheits- und Zugangseinrichtung für zwangsbelüftete Räume

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