DE4018631A1 - Zelt fuer die durchfuehrung von arbeiten an und in versorgungsschaechten - Google Patents
Zelt fuer die durchfuehrung von arbeiten an und in versorgungsschaechtenInfo
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- Tents Or Canopies (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Zelt für die Durchführung von Arbeiten
an und in Versorgungsschächten, bestehend aus einem Zeltgestän
ge und einer Zelthaut, in welcher verschließbare Lüftungsöffnun
gen angeordnet sind.
Bei Arbeiten in Versorgungsschächten mit Fernmelde- und
Stromkabeln, Gas- und Wasserleitungen sowie Abwässerkanälen
werden zwecks Abgrenzung zum Verkehr wie auch zum Schutz
der in den Schächten arbeitenden Monteure sowie der darin
befindlichen technischen Einrichtungen Arbeitszelte eingesetzt.
Diese bestehen meistens aus Zeltgestängen mit dazu passenden
Zelthäuten. Es gibt auch Leicht-Zelte, welche "selbsttragend"
sind und bei denen in die Zelthaut lediglich einige Versteifungs-
Stäbe eingeschoben werden. Derartige Zelte sind jedoch sehr
labil und weisen entsprechende Nachteile auf.
Insbesondere im Fernmeldebereich befinden sich in den Fernmelde-
Schächten Fernmeldekabel aus Blei- oder Kunststoff-Ummantelung
und den darin befindlichen Kupferdrähten - neuerdings auch
Glasfaserkabel. Arbeiten an derartigen Fernmeldekabeln erfordern
besondere Sorgfalt. Bei den Kupferkabeln sind die zahlreichen
einzelnen Kupferdrähte mit verschieden farbigen Umhüllungen
versehen, um sie voneinander unterscheiden zu können. Bei
Glasfaserkabeln ist die Verbindung von zwei Kabelenden technisch
besonders schwierig auszuführen.
Diese Arbeiten werden noch weiter erschwert, wenn Kondenswas
ser, welches sich an der Innenseite der Zelthaut niederschlägt
oder durch die Zelthaut hindurchsickerndes Regenwasser abtropft
und die Monteure bei ihrer Arbeit stört, insbesondere dann,
wenn das abtropfende Wasser in die Arbeits- bzw. Reparaturstel
le an den Kabeln hineintropft.
Im Fernmeldebau benutzt man zur Zeit vornehmlich Zelthäute
aus dunkelgrün-grauem Baumwoll-Segeltuch. Dieses Material
hat den Vorteil, daß es als Baumwollgewebe "atmungsaktiv" ist
und daraus im inneren der Zelte eine Schwitzwasserbildung
vermindert. Die dunkelgrün-graue Einfärbung des Gewebes
erbringt außerdem eine relativ hohe Unempfindlichkeit gegenüber
Verschmutzung. Bei derartigen Zelthäuten bestehen erhebliche
Nachteile sowohl aus dem Baumwoll-Material wie aus der
Einfärbung heraus. So ist das Baumwoll-Gewebe empfindlich
gegen alle Erscheinungen der Wettereinflüsse und weist eine
erhebliche Verwitterung auf. Die Einfärbung gestattet kaum
einen Lichteinfall, so daß es im Inneren derartiger Zelte relativ
dunkel ist und die Arbeiten nur mit umfangreicher künstlicher
Beleuchtung durchgeführt werdan können. Außerdem müssen
solche Baumwoll-Zelte grundsätzlich nach Feuchtigkeitseinfluß
durch Regen usw. zum Trocknen ausgehängt werden, da dieses
Material sonst stockt, fault und in Zersetzung übergeht.
Uneingefärbtes Baumwollmaterial, das hellfarbig ist und daher
lichtdurchlässig ist, eignet sich für diese Art von Zelten nicht,
weil nach kurzer Zeit durch Arbeitshandhabung beim Auf- und
Abbau sowie durch angespritzten und angewehten Straßenschmutz
die Zelthaut so eingeschmutzt wird, daß man sie laufend intensi
ven Reinigungsvorgängen unterwerfen muß, die die Haltbarkeit
und Regenfestigkeit sowie die Lebensdauer der Zelthaut erheblich
herabsetzen.
Die Verwendung von Kunststoff-Folien, Kunststoffplanen und
Kunststoffschichtstoffen für Zelthäute dieser Art von Zelten
zeigt Probleme, weil aus diesen Materialien gefertigte Zelthäute
nicht atmungsaktiv sind und daher die Kondenswassertropfenbil
dung in verstärktem Maße auftritt.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein geeignetes helles, neutrales
Licht in einem bestimmten Maß durchlassendes Material zu
finden, mit dem sich die Kondenswasserprobleme lösen lassen
und das Zelt im ganzen so zu gestalten, daß sich bildendes
Kondenswasser seitlich abgeführt wird, damit es die Monteure
und die auszuführenden Arbeiten nicht stört.
Die Erfindung besteht darin, daß die Zelthaut aus einem außen
seitig mit Kunststoff beschichteten Trägermaterial besteht,
welches innenseitig mit einer Struktur von in Reihen angeordneten
Vorsprüngen und Vertiefungen und/oder einer Kapillarstruktur
versehen ist, welche Kondenswasser nach unten ableitende
Rinnen bildet, daß an allen Seiten in der Zelthaut verschließbare,
diagonal gegenüberliegende Lüftungsöffnungen vorgesehen sind,
und daß an der Zelthaut und/oder dem Zeltgestänge an die
Struktur unterbrechenden oder innen an der Struktur anliegenden
Gegenständen Kondenswasser abführende oder weiterleitende
Vorrichtungen vorgesehen sind.
Bei diesem Zelt wird zweckmäßigerweise die Zelthaut so gestal
tet, daß das Trägermaterial ein Gewebe ist, das vorzugsweise
aus Kunstfasern, insbesondere Polyesterfasern hergestellt ist,
wobei die Beschichtung auf der Außenseite vorzugsweise aus
Polyvinylchlorid besteht.
Obwohl dieses Material wasserabweisend ist und man annehmen
sollte, daß hier Kondenswasser in verstärktem Maße abtropft,
ist erreicht, daß sich bildendes Kondenswasser in den Rinnen
und Kapillaren der Innenseite der Zelthaut nach unten abgeleitet
wird, ohne daß es hierbei abtropft. Das liegt daran, daß durch
die Struktur feine Wege für das Kondenswasser gebildet sind,
in denen das Kondenswasser der Schwerkraft und den Oberflächen
kräften folgend nach unten herabsickern kann, ohne daß es zu
einer Tropfenbildung kommt.
Dort, wo die Zelthaut unterbrochen ist, sei es, daß hier Lüftungs-
und/oder Fensteröffnungen vorgesehen sind, sei es, daß an
diesen Stellen die Zelthaut an dem Zeltgestänge anliegt, sind
Vorrichtungen vorgesehen, die das Kondenswasser abführen oder
weiterleiten, so daß selbst hier keine Tropfenbildungen erfolgen.
Zweckmäßig ist es, wenn Lüftungs- und/oder Fensteröffnungen
verschließende Flächengebilde derart eingebaut sind, daß die
Außenseite ihrer Oberkante am oberen Befestigungsort unter
die Innenseite des Trägermateriales der Zelthaut faßt. In den
Kapillaren und Rinnen herabsickerndes Kondenswasser wird so
auf die Außenseite der Zelthaut geleitet. Dieses Wasser kann
somit im Inneren nicht mehr stören.
Insbesondere kann es zweckmäßig sein, wenn die Lüftungs
und/oder Fensteröffnungen nach oben abschließende Kante der
Zelthaut nach innen umgeschlagen ist, wodurch eine Rinne
gebildet ist, und wenn diese Rinne mit Wasserabführungsöffnun
gen versehen ist. Auf diese Weise wird das an der Innenseite
der Zelthaut herabsickernde Kondenswasser besonders sicher
nach außen geleitet.
Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn die Unterkante der Lüftungs
und/oder Fensterflächen verschließenden Flächengebilde über
die Außenseite der Zelthaut herübergreift. Dadurch wird an der
Innenseite der Flächengebilde, die im Falle der Lüftungsflächen
Netze sind, während es im Falle von Fensterflächen meist
biegsame durchsichtige Folien sind, das an der Innenseite gebilde
te Kondenswasser nach außen abgeleitet.
Um an den Stellen, an denen die Zelthaut auf Traufenrohren
und/oder Verstrebungsrohren aufliegt, keine Tropfenbildung
aufkommen zu lassen, ist es zweckmäßig, wenn am Traufenrohr
und/oder Verstrebungsrohr des Zeltgestänges Kondenswasser
fortleitende Aufsätze, Umhüllungen und/oder Rinnen ausgebildet
sind.
Es kann auch zweckmäßig sein, Traufenrohre und/oder Verstre
bungsrohre zu Rinnen zu formen, um an den Auflagestellen der
Zelthaut übergehendes Kondenswasser abzuleiten.
Auf diese Weise läßt sich ein Zelt schaffen, welches in seinem
Inneren tropffrei ist. Dieses wird durch das Zusammenwirken
von einer speziellen Innenstruktur der Zelthaut mit Vorrichtungen
zur Ab- und Weiterleitung von Kondenswasser erreicht. Dieses
wird mit Material erreicht, welches bisher als besonders ungeeig
net galt, weil von diesem Material, das luftundurchlässig ist,
eine verstärkte Bildung von Kondenswassertropfen erwartet
wurde.
Bei diesem Zelt lassen sich in die Seitenwände der Zelthäute
größere Sichtfenster aus Glasklar-Folie einarbeiten, welche
einen wesentlich besseren Lichteinfall erbringen, als die technisch
möglichen relativ kleinen Fenster der bisherigen Baumwollzelte.
Dabei können diese Fenster so konstruiert sein, daß die Glasklar-
Folie durch eine Hochfrequenzschweißung auf die Seitenwände
der Zelthaut aufgeschweißt ist. Es besteht aber auch die Möglich
keit, mit Hilfe von Klebevorgängen und/oder mechanischen
Befestigungsvorgängen, wie z. B. Nieten, Klammern oder derglei
chen, die Befestigung vorzunehmen. Ein weiterer Vorteil gegenü
ber den Baumwollzelten besteht darin, daß durch die Möglichkeit
der Klebung Reparaturen an der Zelthaut direkt am Arbeitsort
ausgeführt werden können, ohne daß die Zelthaut zur Reparatur
in eine Werkstatt gebracht werden muß.
Ferner sind diese Zelthäute an den Seitenflächen wie auch an
den Giebelseiten mit Lüftungsöffnungen versehen, um eine
bessere Durchlüftung der Zelte zu ermöglichen und Schwitzwasser
bildung zu vermeiden.
Diese Lüftungsöffnungen sind so konstruiert, daß die darüber
befestigten Verschlußklappen jeweils größer sind als die eigentli
chen Lüftungsöffnungen, so daß im geschlossenen Zustand von
der Seite her kein Schlagwasser o. ä. eindringen kann. Ferner
sind die eigentlichen Lüftungsöffnungen mit feinmaschigem
Gittergewebe versehen, so daß dadurch keine Fremdkörper und
auch keine Insekten o. ä. in das Zeltinnere eindringen können
und zusätzlich etwaige Feuchtigkeit oder Wasserspritzer abgefan
gen werden.
Die Verschlußklappen dieser Lüftungsöffnungen sind so konstruiert,
daß sie mit Hilfe entsprechender Vorrichtungen (z. B. Klett-Ver
schlüsse) auch nur zum Teil geöffnet werden können - je abhän
gig von der Witterungslage. Ferner sind die Lüftungsöffnungen
in der äußeren Zeltwand so eingesetzt, daß ein optimaler Luft
durchzug gewährleistet ist.
An den rechten und linken Seitennähten der Giebelflächen
befinden sich nach innen Riemen mit Haken und nach außen
Ösen, so daß man beide Giebelhälften jede für sich nach außen
aufrollen und im aufgerollten Zustand vermittels dieser Riemen
befestigen kann. Auf diese Weise ist das Zelt bei geeignetem
Wetter gut zu öffnen, offen zu halten und zu durchlüften, evtl.
Schwitzwasserbildung auszutrocknen und neue zu verhindern.
Die Farbe des Gewebes ist ein gut lichtdurchlässiges Weiß,
welche sowohl ausreichend Tageslicht in das Innere dringen
läßt als auch die völlig neutrale Farberkennung der Kupferdrähte
in den Kabeln ermöglicht und jedwede Farbverfremdung vermeidet.
Die Anbringung von rot-weißen Warnstreifen rings um die Außen
seite der Zelthaut ist leicht durch Hochfrequenzschweißung,
Kleben oder auch mechanisches Befestigen möglich.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand von in der
Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Giebelzeltes,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Steilwandzeltes,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Lüftungsöffnung,
Fig. 4 einen Schnitt durch das Fenster,
Fig. 5 einen Schnitt durch ein Traufenrohr mit Weiterleit
vorrichtungen,
Fig. 6 einen Teil einer Ansicht eines derartigen Traufenrohres,
Fig. 7 eine Ansicht eines zu einer Rinne verformten Rohres
mit aufliegender Zelthaut, teilweise im Schnitt,
Fig. 8 einen Querschnitt durch ein Stück Zelthaut,
Fig. 9 eine Ansicht eines Stückes Zelthaut.
Die Zelthaut 1 ist mit Lüftungsflächen 2 und Fensterflächen 3
versehen. Diese Zelthaut 1 besteht aus einem Polyestergewebe,
welches durch ineinander verwobene Längsfäden 4 und Querfäden
5 gewebt ist. Dieses Polyestergewebe 4, 5 ist an der Außenseite
mit einer Beschichtung 6 versehen, die zweckmäßigerweise im
plastifizierten Zustand aufgebracht wird, aber auch als Folie an
dem Gewebe 4, 5 angebracht werden kann. Zwischen der Beschich
tung 6 und den Längsfäden 4 und den Querfäden 5 sind eine
Vielzahl von Kapillaren gebildet, die sich niederschlagendes
Kondenswasser unter dem Einfluß von Schwer- und Oberflächen
kräften nach unten abführen können. Solche Wege 22 sind aber
auch an der der Beschichtung 6 abgekehrten Seite des Gewebes
4, 5 gebildet. Diese Wege 22 weisen Wellenform auf. Obwohl
diese Zelthaut weder wasserdurchlässig noch atmungsaktiv ist,
fallen von ihr keine Kondenswassertropfen, da die Kapillarwege
und rinnenförmigen Wege 22 gebildetes Kondenswasser unter
Einfluß von Schwer- und Oberflächenkräften nach unten abführen.
Bei einem Steilwandzelt ist im Bereich des Traufenrohres 7
eine problematische Stelle, weil hier die Zelthaut 1 auf dem
Traufenrohr 7 aufliegt, wodurch eine Linie gebildet ist, an der
Kondenswasser von der Innenseite der Zelthaut 1 auf das Traufen
rohr 7 übertreten kann. Aus diesem Grunde ist es zweckmäßig,
die in Fig. 5 und 6 gezeigten Formstücke 8 auf das Traufenrohr
zu setzen, welche einen im wesentlichen rautenförmigen Quer
schnitt mit einem in der Mitte angeordneten Loch für die
Aufnahme des Traufenrohres 7 aufweisen. An diesen Formstücken
8 läuft Wasser entlang der Oberfläche um das Traufenrohr 7
herum, und zwar an der Unterseite der Formstücke 8 und an
der Innenseite der Zelthaut 1, dort, wo im Bereich der Zwischen
räume zwischen zwei Formstücken 8 die Zelthaut 1 nicht am
Traufenrohr 7 anliegt. Durch die Rautenform mit ihren spitzen
Enden wird das Kondenswasser an der Unterseite wieder auf
die Innenseite der Zelthaut 1 geleitet.
Eine andere Ausführungsmöglichkeit ist in Fig. 7 gezeigt: Hier
ist das Traufenrohr durch Verformung mit einer Rinne 9 versehen,
die Kondenswasser zu den Seiten hin ableitet, welches an der
Berührungsstelle 10 der Zelthaut 1 am Traufenrohr 7 auf dieses
herübertritt. Die Wassertropfen 11 werden in der Rinne 9 als
Wasserstrom 12 abeführt.
In Fig. 3 ist eine Lüftung 2 dargestellt. Diese besteht aus
einem Ausschnitt 13, in welchem ein Netz 14 eingebaut ist. Am
oberen Ende des Ausschnittes 13 ist durch Schweißen, Kleben
oder eine andere Befestigungsart ein Lappen 15 befestigt, dessen
Abmessungen größer als der Ausschnitt 13 sind. Dieser Lappen
15 weist ebenso wie die Zelthautkante um den Ausschnitt herum
einen Klettstreifen 16 auf, welcher zur Befestigung des Lappens
15 in der in Fig. 3 gezeigten Offenstellung, aber auch in der
Verschlußstellung dient.
Wie das Fenster 3 eingebaut ist, zeigt Fig. 4: Die Oberkante
17 am Fensterausschnitt der Zelthaut 1 ist nach innen umgeschla
gen und mit Befestigungsmitteln wie z. B. Nieten 18 an der
Glasklarfolie des Fensters 3 befestigt. Dadurch ist durch die
umgeschlagene Kante 17 eine Rinne 19 gebildet, die in
ihrem unteren Bereich Löcher 20 aufweist, durch die sich
in der Rinne 19 sammelndes Kondenswasser auf die Außensei
te des Fensters 3 und damit auf die Außenseite der Zelthaut
geleitet wird. Die Unterkante der Glasklar-Folie des Fensters
3 ist ebenfalls mit Nieten 18 an der Zelthaut 1 befestigt,
jedoch sind hier Zwischenringe 21 vorgesehen, welche zwischen
der Zelthaut 1 und dem Fenster 3 befindlich sind, so daß
sich an der Innenseite des Fensters 3 niederschlagendes
Kondenswasser frei auf die Außenseite der Zelthaut ablaufen
kann.
Liste der Bezugszeichen:
1 Zelthaut
2 Lüftung
3 Fenster
4 Längsfaden
5 Querfaden
6 Beschichtung
7 Traufenrohr
8 Formstücke
9 Rinne
10 Berührungsstelle
11 Tropfen
12 Wasserstrom
13 Ausschnitt
14 Netz
15 Lappen
16 Klettstreifen
17 Oberkante
18 Niet
19 Rinne
20 Loch
21 Zwischenringe
22 Wasserweg
2 Lüftung
3 Fenster
4 Längsfaden
5 Querfaden
6 Beschichtung
7 Traufenrohr
8 Formstücke
9 Rinne
10 Berührungsstelle
11 Tropfen
12 Wasserstrom
13 Ausschnitt
14 Netz
15 Lappen
16 Klettstreifen
17 Oberkante
18 Niet
19 Rinne
20 Loch
21 Zwischenringe
22 Wasserweg
Claims (7)
1. Zelt
für die Durchführung von Arbeiten an und in Versorgungs schächten,
bestehend aus einem Zeltgestänge und einer Zelthaut, in welcher verschließbare Lüftungsöffnungen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zelthaut (1) aus einem außenseitig mit Kunststoff (6) beschichteten Trägermaterial (4, 5) besteht, welches innenseitig mit einer Struktur von in Reihen angeordneten Vorsprüngen und Vertiefungen und/oder einer Kapillarstruktur versehen ist, welche Kondenswasser nach unten ableitende Rinnen (7) bildet,
daß an allen Seiten in der Zelthaut verschließbare, diagonal gegenüberliegende Lüftungsöffnungen (2) vorgesehen sind,
und daß an der Zelthaut (1) und/oder dem Zeltgestänge an die Struktur unterbrechenden oder innen an der Struktur anliegenden Gegenständen Kondenswasser abführende oder weiterleitende Vorrichtungen (8, 9) vorgesehen sind.
für die Durchführung von Arbeiten an und in Versorgungs schächten,
bestehend aus einem Zeltgestänge und einer Zelthaut, in welcher verschließbare Lüftungsöffnungen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zelthaut (1) aus einem außenseitig mit Kunststoff (6) beschichteten Trägermaterial (4, 5) besteht, welches innenseitig mit einer Struktur von in Reihen angeordneten Vorsprüngen und Vertiefungen und/oder einer Kapillarstruktur versehen ist, welche Kondenswasser nach unten ableitende Rinnen (7) bildet,
daß an allen Seiten in der Zelthaut verschließbare, diagonal gegenüberliegende Lüftungsöffnungen (2) vorgesehen sind,
und daß an der Zelthaut (1) und/oder dem Zeltgestänge an die Struktur unterbrechenden oder innen an der Struktur anliegenden Gegenständen Kondenswasser abführende oder weiterleitende Vorrichtungen (8, 9) vorgesehen sind.
2. Zelt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägermaterial ein Gewebe (4, 5) ist, das vorzugs
weise aus Kunstfasern, insbesondere Polyesterfasern herge
stellt ist,
wobei die Beschichtung (6) auf der Außenseite vorzugsweise aus Polyvenylchlorid besteht.
wobei die Beschichtung (6) auf der Außenseite vorzugsweise aus Polyvenylchlorid besteht.
3. Zelt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lüftungs- und/oder Fensteröffnungen verschließenden
Flächengebilde (3, 14) derart eingebaut sind, daß die Außen
seite ihrer Oberkante am oberen Befestigungsort unter die
Innenseite des Trägermateriales (4, 5) faßt.
4. Zelt nach Anspruch 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lüftungs- und/oder Fensteröffnungen nach oben abschließende Kante der Zelthaut (1) nach innen umgeschla gen ist, wodurch eine Rinne (19) gebildet ist,
und daß diese Rinne (19) mit Wasserabführungsöffnungen (20) versehen ist.
daß die Lüftungs- und/oder Fensteröffnungen nach oben abschließende Kante der Zelthaut (1) nach innen umgeschla gen ist, wodurch eine Rinne (19) gebildet ist,
und daß diese Rinne (19) mit Wasserabführungsöffnungen (20) versehen ist.
5. Zelt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterkante der Lüftungs- und/oder Fensterflächen
verschließenden Flächengebilde (3, 14) über die Außenseite
der Zelthaut (1) herübergreift.
6. Zelt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an Traufenrohren (7) und/oder Verstrebungsrohren des
Zeltgestänges Kondenswasser fortleitende Aufsätze (8)
und/oder Rinnen ausgebildet oder angebracht sind.
7. Zelt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Traufenrohre (7) und/oder Verstrebungsrohre zu Rinnen
(9) geformt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904018631 DE4018631A1 (de) | 1989-10-13 | 1990-06-11 | Zelt fuer die durchfuehrung von arbeiten an und in versorgungsschaechten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3934272 | 1989-10-13 | ||
| DE19904018631 DE4018631A1 (de) | 1989-10-13 | 1990-06-11 | Zelt fuer die durchfuehrung von arbeiten an und in versorgungsschaechten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4018631A1 true DE4018631A1 (de) | 1991-04-18 |
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ID=25886102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904018631 Withdrawn DE4018631A1 (de) | 1989-10-13 | 1990-06-11 | Zelt fuer die durchfuehrung von arbeiten an und in versorgungsschaechten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4018631A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10221629A1 (de) * | 2002-05-15 | 2004-01-08 | Rackwitz Industrieanlagen Gmbh | Container mit Sicherheits- und Zugangseinrichtung für zwangsbelüftete Räume |
-
1990
- 1990-06-11 DE DE19904018631 patent/DE4018631A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10221629A1 (de) * | 2002-05-15 | 2004-01-08 | Rackwitz Industrieanlagen Gmbh | Container mit Sicherheits- und Zugangseinrichtung für zwangsbelüftete Räume |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |