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DE4016805C1 - - Google Patents

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Publication number
DE4016805C1
DE4016805C1 DE4016805A DE4016805A DE4016805C1 DE 4016805 C1 DE4016805 C1 DE 4016805C1 DE 4016805 A DE4016805 A DE 4016805A DE 4016805 A DE4016805 A DE 4016805A DE 4016805 C1 DE4016805 C1 DE 4016805C1
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DE
Germany
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control
pressure
spring
valve seat
turntable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE4016805A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl.-Ing. 7032 Sindelfingen De Andres
Michael Dipl.-Ing. 7130 Muehlacker De Dimitrov
Hermann 7034 Gaertringen De Moeller
Holger Dipl.-Ing. 7042 Aidlingen De Seel
Dietmar 7041 Hildrizhausen De Zwoelfer
Klaus-J. Dipl.-Ing. Heimbrodt
Gerold Dipl.-Ing. Dierks (Fh), 8830 Treuchtlingen, De
Klaus 8832 Weissenburg De Engelhardt
Dieter 8830 Treuchtlingen De Simon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimlerchrysler Ag 70567 Stuttgart De Alfmeier P
Original Assignee
Mercedes Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mercedes Benz AG filed Critical Mercedes Benz AG
Priority to DE4016805A priority Critical patent/DE4016805C1/de
Priority to GB9110434A priority patent/GB2245049B/en
Priority to JP3218161A priority patent/JP2628115B2/ja
Priority to ITRM910354A priority patent/IT1245965B/it
Priority to FR9106205A priority patent/FR2662519B1/fr
Priority to US07/705,636 priority patent/US5092358A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE4016805C1 publication Critical patent/DE4016805C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0644Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
    • G05D16/0655Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one spring-loaded membrane
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/2496Self-proportioning or correlating systems
    • Y10T137/2559Self-controlled branched flow systems
    • Y10T137/2574Bypass or relief controlled by main line fluid condition
    • Y10T137/2605Pressure responsive
    • Y10T137/2607With pressure reducing inlet valve
    • Y10T137/261Relief port through common sensing means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T137/6198Non-valving motion of the valve or valve seat

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Druckregler gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Solche Druckregler, wie sie beispielsweise aus der DE 31 44 247 A1 oder der DE 29 08 097 A1 bekannt sind, werden unter anderem zur pneumatischen Einstellung von Sitzpolsterkonturen orthopädischer Fahrzeugsitze verwendet. Je nach Druckhöhe des am Ausgang des Druckreglers abnehmbaren Steuerdrucks nimmt die Sitzpolsterkontur unterschiedliche Formen an und kann somit den Wünschen des Fahrgastes individuell angepaßt werden. Die Druckhöhe wird manuell mittels eines meist als Handwählrad ausgebildeten Stellelements eingestellt, das bei Verstellung die Vorspannung der Steuerfeder ändert. Wird das Stellelement in Richtung größeren Steuerdrucks verstellt, so wird durch die jetzt stärkere Federvorspannung das Ventilschließglied durch den Steuerkolben vom äußeren Ventilsitz abgehoben, so daß zwischen der Versorgungsdruckkammer und der Steuerdruckkammer eine Verbindung hergestellt wird. Der im Steuerdruckraum herrschende Steuerdruck erhöht sich soweit, bis die Summe der Kräfte aus Versorgungsdruck und Ventilschließfeder auf das Ventilschließglied größer ist als die Differenz der Kräfte aus Steuerfeder und Steuerdruck auf den Steuerkolben. Bei einer Verdrehung des Stellelements in die andere Richtung zwecks Einstellen eines niedrigeren Steuerdrucks hebt der Steuerkolben infolge der verringerten Vorspannung der Steuerfeder mit seinem Ventilsitz vom Ventilschließglied ab und stellt somit eine Verbindung zwischen der Steuerdruckkammer und der mit der atmosphärischen Umgebung in Verbindung stehenden Entlastungskammer her. Der Steuerdruck in der Steuerdruckkammer sinkt so weit ab, bis die von ihm auf den Steuerkolben ausgeübte Kraft kleiner ist als die Federkraft der Steuerfeder. In diesem Moment wird der Steuerkolben wieder gegen das Ventilschließglied gelegt, und der Ventilsitz schließt.
Infolge von Bauteilreibung und notwendiger Anpreßkräfte von Steuerfeder von Ventilschließfeder zum Abdichten der Ventilsitze zeigt der Druckregler eine Hysterese, d. h. eine Verstellbewegung des Stellelements in Richtung Steuerdruckerhöhung bis zu einer bestimmten Stellelementposition führt zu einem wesentlich anderen Druckniveau des Steuerdrucks als eine Verstellbewegung des Stellelements in Richtung Steuerdruckreduktion bis zu der gleichen Stellelementposition. Ein solches Hystereseverhalten des Druckreglers ist dann von wesentlichem Nachteil, wenn - wie bei orthopädischen Fahrzeugsitzen üblich - am Stellelement Merkhilfen angebracht sind, die es ermöglichen sollen, daß jeder Benutzer sich seine individuell gewünschte und nach längerem Ausprobieren endgültig eingestellte Sitzpolsterkontur aufgrund der an dieser Stellelementposition erscheinenden Markierung (z. B. Zahl) merken kann und nach deren Verändern diese individuell angepaßte Sitzpolsterkontur schnell und ohne erneutes langwieriges Ausprobieren wieder auffinden kann. Bei dem Hystereseverhalten des Druckreglers nützen diese Merkhilfen jedoch wenig, da der Benutzer beim Wiederauffinden der Markierung unterschiedliche Steuerdrücke einstellt, je nachdem, ob er das Stellelement aus einer Einstellposition für höhere Steuerdrücke oder aus einer Einstellposition für niedrigere Steuerdrücke in die gewünschte Einstellposition überführt.
Das in der US-PS 35 59 688 beschriebene Druckregelventil ist ebenfalls ein Doppelsitzventil, bei welchem das von einem Doppelsteuerkolben und einer Ventilschließfeder belastete Ventilglied zusammen mit dem äußeren Ventilsitz die Verbindung von einem ersten Ventilanschluß zu einem zweiten Ventilanschluß und zusammen mit dem inneren Ventilsitz die Verbindung zwischen dem ersten Ventilanschluß und einem Entlüftungsausgang steuert. Die Einleitung des Druckerhöhungs- und Druckreduzierungsvorgangs erfolgt hier nicht durch ein manuelles Stellelement, sondern durch Änderung des pneumatischen Steuerdrucks in einer von dem Doppelsteuerkolben begrenzten Steuerkammer. Auch dieses Druckregelventil zeigt die beschriebene Regelhysterese.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckregler der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß unabhängig von der Verstellrichtung des Stellelements einer bestimmten Einstellposition des Stellelements immer ein unveränderlich großer Steuerdruck zugeordnet ist, so daß das Einstellen einer bestimmten Einstellposition des Stellelements reproduzierbar immer den erwarteten Steuerdruck am Ausgang des Druckreglers zur Folge hat.
Die Aufgabe ist bei einem Druckregler der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Druckregler wird bei der geringsten Verstellung des Stellelements in Richtung Steuerdruckreduktion der Steuerkolben zwangsweise von dem Ventilschließglied überproportional abgehoben. Dieses kurzzeitige Abheben hat eine kurzzeitige überproportionale Druckreduzierung in der Steuerdruckkammer zur Folge. Da die Lifteinheit jedoch sofort wieder deaktiviert, also unwirksam wird, wird der anschließende Regelvorgang des Druckreglers nicht weiter gestört. Der überhöhte Druckverlust in der Steuerdruckkammer wird nunmehr dadurch wieder ausgeglichen, daß der Steuerkolben das Ventilschließglied vom äußeren Ventilsitz abhebt und sich ein fluidischer Kurzschluß zwischen Druckversorgungskammer und Steuerdruckkammer einstellt, als dessen Folge der Steuerdruck sich so lange erhöht, bis das Ventilschließglied wieder den äußeren Ventilsitz schließt. Die gewünschte Einstellposition des Verstellelements wird also im Druckregler immer durch Druckerhöhung des Steuerdrucks erreicht - und nie durch Reduktion des Steuerdrucks -, so daß der Gleichgewichtszustand des Doppelsitzventils immer aus der gleichen Richtung, nämlich durch Druckerhöhung eingestellt wird. Damit entfällt die beim Einstellen des Gleichgewichtszustandes auftretende Hysterese, wenn dieser durch Druckreduktion in der Steuerdruckkammer erreicht wird. Beim erfindungsgemäßen Druckregler ist damit jeder Einstellposition des Stellelements ein fester Steuerdruck zugeordnet, der zuverlässig immer dann am Ausgang des Druckreglers herrscht, wenn das Stellelement die zugeordnete Position einnimmt, unabhängig davon, ob das Stellelement in diese Einstellposition aus der einen oder anderen Richtung her gelangt ist.
Vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Druckreglers mit zweckmäßigen Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Patentansprüchen angegeben.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Druckreglers,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2.
Der in Fig. 1 im Längs- und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellte Druckregler wird beispielsweise zur pneumatischen Einstellung der Sitzpolsterkontur von orthopädischen Fahrzeugsitzen verwendet. Der Druckregler enthält ein in einem Gehäuse 10 angeordnetes Doppelsitzventil 11, das einen äußeren Ventilsitz 12 und einen dazu koaxialen inneren Ventilsitz 13, sowie ein mit den beiden Ventilsitzen 12, 13 zusammenwirkendes Ventilschließglied 14 aufweist. Der äußere Ventilsitz 12 ist an einem im Gehäuse 10 fest eingesetzten Leitstück 15 ausgebildet und umschließt eine koaxiale Öffnung 16 im Leitstück, über welche eine Versorgungsdruckkammer 17 und eine Steuerdruckkammer 18 miteinander in Verbindung treten können. Die Versorgungsdruckkammer 17 ist über einen in Fig. 2 zu sehenden Gehäuseanschluß 19 mit einer Druckluftquelle und die Steuerdruckkammer 18 über einen Gehäuseanschluß 20 mit dem orthopädischen Fahrzeugsitz verbindbar. Der innere Ventilsitz 13 ist auf der Stirnseite eines Steuerkolbens 21 angeordnet, der mit einem im Durchmesser reduzierten Vorsprung durch die Öffnung 16 im Leitstück hindurchragt.
Der axial verschieblich geführte Steuerkolben 21 begrenzt zusammen mit einer Membran 22 die Steuerdruckkammer 18. Eine den Steuerkolben 21 axial durchziehenden Entlastungsbohrung 32 mündet einerseits im inneren Ventilsitz 13 und andererseits in einer Entlastungskammer 33, die unterseitig durch den Steuerkolben 21 und die Membran 22 begrenzt ist. Die Entlastungskammer 33 steht mit der atmosphärischen Umgebung in Verbindung. Das Ventilschließglied 14 wird von einer im Gehäuse 10 sich abstützenden Ventilschließfeder 23 an den äußeren Ventilsitz 12 angelegt, während der innere Ventilsitz 13 auf der anderen Seite des Ventilschließgliedes 14 an dieses durch einen Steuerfeder 24 angelegt wird. Die Steuerfeder 24 ist als Schraubendruckfeder ausgebildet, die sich einerseits auf der vom inneren Ventilsitz 13 abgekehrten Rückseite des Steuerkolbens 21 und andererseits an einem axial gegenüberliegenden Federgegenlager 25 abstützt. Das flanschartige ausgebildete Federgegenlager 25 hat eine Nabe 26 mit Innengewindebohrung 27, in welcher eine Justierschraube 28 verschraubt ist. Die Steuerfeder 24 stützt sich unmittelbar an der Justierschraube 28 ab, während sich das Federgegenlager 25 über einen Ringsteg 29 eines Stellelements in Form eines Stellrings 30 an dem Gehäuse 10 abstützt. Das Federgegenlager 25 ist durch entsprechende Konturen im Gehäuse 10 verdrehsicher gehalten, kann sich jedoch in Axialrichtung bewegen. Mittels der Justierschraube 28 kann die Federvorspannung der Steuerfeder 24 justiert werden.
Der zylinderförmige ausgebildete Stellring 30 ist koaxial im Gehäuse 10 drehbar gehalten und tritt durch eine Gehäuseöffnung 31 partiell aus dem Gehäuse 10 aus, so daß er hier manuell gedreht werden kann. Der zwischen dem Federgegenlager 25 und einem Gehäuseteil eingreifende koaxiale Ringsteg 29, der einstückig an den Stellring 30 angeformt ist, ist als sog. Steuerrampe ausgebildet, deren eine Ringfläche in Achsrichtung ansteigt, so daß beim Drehen des Stellrings 30 das an der Steuerfläche anliegende Federgegenlager 25 eine axiale Verschiebung erfährt.
Wird der Stellring 30 zur Einstellung eines größeren Steuerdrucks am Ausgang des Druckreglers in die eine Richtung verdreht, so wird das Federgegenlager 25 in Richtung auf den Steuerkolben 21 hin axial verschoben. Durch die jetzt stärkere Vorspannung der Steuerfeder 24 wird über den Steuerkolben 21 mit Membran 22 das Ventilschließglied 14 vom äußeren Ventilsitz 12 abgehoben, so daß sich ein fluidischer Kurzschluß zwischen der Versorgungsdruckkammer 17 und der Steuerdruckkammer 18 ergibt. Dieser fluidische Kurzschluß bleibt so lange erhalten, bis sich der Druck in der Versorgungsdruckkammer 17 - und damit in der Steuerdruckkammer 18 - so weit erhöht hat, daß seine durch die Fläche von Steuerkolben 21 und Membran 22 resultierende Kraft im Gleichgewicht mit der Steuerfeder 24 steht. Die Steuerfeder 24 wird hierbei zusammengedrückt, und das Ventilschließglied 14 legt sich wieder auf den äußeren Ventilsitz 12 auf.
Bei gewünschter Druckreduktion wird durch entgegengesetztes Drehen des Stellrings 30 die Steuerfeder 24 entspannt, so daß der in der Steuerdruckkammer 18 vorherrschende hohe Steuerdruck den Steuerkolben 21 mit seiner Membran 22 von dem inneren Ventilsitz 13 abhebt. Hierdurch wird die Steuerdruckkammer 12 über die Entlastungsbohrung 32 mit der Entlastungskammer 33 verbunden, die mit der atmosphärischen Umgebung in Verbindung steht. Der hieraus resultierende Druckabbau in der Steuerdruckkammer 18 erfolgt wiederum bis zum Gleichgewichtszustand zwischen Steuerfeder 24 und dem auf Steuerkolben 21 und Membran 22 wirkenden Druck in der Steuerdruckkammer 18. Beim Erreichen des Gleichgewichtszustandes kommt der innere Ventilsitz 13 an dem Ventilschließglied 14 zum Anliegen, und die Steuerdruckkammer 18 ist wieder abgeschlossen.
Bei diesem Regelvorgang tritt unvermeidlich Hysterese auf, was zur Folge hat, daß bei gleicher Einstellposition des Stellrings 30 ein unterschiedlicher Steuerdruck in der Steuerdruckkammer 18 ausgeregelt wird, je nachdem ob die Einstellposition des Stellrings 30 in Richtung Druckerhöhung oder in Richtung Druckreduzierung erreicht wird. Um diese Hysterese zu kompensieren, d. h. einen gleichen Steuerdruck in der gleichen Einstellposition des Stellrings 30 zu erhalten, unabhängig davon, in welcher Drehrichtung des Stellrings 30 diese Einstellposition aufgesucht wird, ist dem Steuerkolben 21 eine Lifteinrichtung 34 zugeordnet, die bei ihrer Aktivierung den Steuerkolben 21 unter Abheben (Liften) des inneren Ventilsitzes 13 um einen vorgegebenen Hub in Öffnungsrichtung verschiebt. Diese Lifteinrichtung 34 ist mit dem Stellring 30 derart gekoppelt, daß sie mit Beginn einer jeden Verstellbewegung des Stellrings 30 aus einer beliebigen Einstellposition heraus in Richtung Reduktion des Steuerdrucks kurzzeitig aktiviert wird. Durch diese kurzzeitige Aktivierung der Lifteinrichtung 34 zu Beginn einer jeden Verstellbewegung in Richtung Steuerdruckreduktion wird der innere Ventilsitz 13 überproportional von dem Ventilschließglied 14 zwangsweise abgehoben. Dieses überproportionale Öffnen der Verbindung zwischen Steuerdruckkammer 18 und Entlastungskammer 33 hat zunächst eine äußerst kurzzeitige überproportionale Druckreduktion in der Steuerdruckkammer 18 zur Folge. Diese äußerst kurzzeitige überproportionale und für den Benutzer nicht spürbare Druckreduktion in der Steuerdruckkammer 18 führt weiterhin dazu, daß nach Deaktivierung der Lifteinrichtung 34, d. h. nach ihrem Unwirksamwerden, dieser zu hohe Druckverlust in der Steuerdruckkammer 18 wieder ausgeglichen werden muß, d. h. die Steuerdruckkammer 18 muß erneut befüllt werden, da das Doppelsitzventil 11 nicht mehr im Gleichgewicht ist. Es setzt nunmehr ein Druckerhöhungsvorgang ein, wie er vorstehend beschrieben ist. Auch bei Verdrehen des Stellrings 30 in Richtung Steuerdruckreduktion wird somit der Gleichgewichtszustand des Doppelsitzventils 11 aus der gleichen Richtung, nämlich durch Druckerhöhung, erreicht, wie dies auch der Fall ist, wenn der Stellring 30 in Richtung Steuerdruckerhöhung verdreht wird. Da damit unabhängig von der Drehrichtung des Stellrings 30 der gewünschte Steuerdruck immer durch Druckerhöhung eingestellt wird, ist die dem Druckregler anhaftende Hysterese nicht merkbar.
Die Lifteinrichtung 34 weist im einzelnen eine Drehscheibe 35 auf, die über ein Koppelelement 36 mit dem Stellring 30 derart gekoppelt ist, daß sie vom Stellring 30 nur in der Verstellrichtung zur Steuerdruckreduzierung mitgenommen wird (Pfeil R in Fig. 2). Hierzu weist der Stellring 30 in seinem der Drehscheibe 35 gegenüberliegenden Innenwandbereich eine Innenverzahnung 37 auf, während an der Drehscheibe 35 zwei federnde Rasthaken 38 diametral abstehen und in die Innenverzahnung 37 eingreifen. Die beiden Rasthaken 38 sind so ausgebildet, daß sie sich bei Verdrehung des Stellrings 30 in Richtung Druckreduzierung R in der Innenverzahnung 37 festklemmen, und dadurch die Drehscheibe 35 drehfest an den Stellring 30 angekoppelt ist, und bei Drehung des Stellrings 30 in die inverse Drehrichtung, also in Richtung Druckerhöhung (Pfeil E in Fig. 2) federnd auf der Innenverzahnung 37 entlanggleiten, somit die Drehscheibe 35 unbeeinflußt bleibt.
Die Drehscheibe 35 trägt einen koaxialen Zahnkranz 39 mit in Axialrichtung vorstehenden sägezahnartigen Zähnen 40. Gemäß Fig. 3 hat jeder Zahn 40 eine in Mitnahmerichtung R der Drehscheibe 35 ansteigende Anstiegsflanke 41 und eine sich daran anschließende steile Abfallflanke 42. Die Höhe der Zähne 40 ist dabei entsprechend dem gewünschten überproportionalen Hub des Steuerkolbens 21 bemessen. Am Steuerkolben 21 sind auf der vom Ventilsitz 13 abgekehrten Rückseite zwei Arme 43, 44 zueinander diametral befestigt, die zunächst vom Steuerkolben 21 axial vorspringen, um sich dann in Radialrichtung zu erstrecken. Der eine Arm 43 ist in Fig. 1 um 90° gedreht in der Zeichenebene dargestellt. Die Arme 43, 44 übergreifen den Zahnkranz 39 der Drehscheibe 35 und tragen auf ihrer dem Zahnkranz 39 zugekehrten Unterseite jeweils einen Steg, von denen in Fig. 1 und 3 nur der Steg 45 des Arms 43 zu sehen ist. Die freie Stirnfläche der Stege 45 ist der Zahnkontur der Zähne 40 angepaßt, so daß die Stege 45 mit einer breiten Fläche auf einer Anstiegsflanke 41 eines Zahns 40 aufliegen und sich seitlich an der Abfallflanke 42 des benachbarten Zahns 40 anlegen. Die Stegbreite ist in Umfangsrichtung etwas kleiner als die Länge der Anstiegsflanke 41 bemessen, so daß eine ausreichende Auflage an den Zähnen 40 erreicht wird. Beim Drehen der Drehscheibe 35 in Richtung R gleitet jeweils ein Zahn 40 unter den Stegen 45 hinweg, wobei die beiden Arme 43, 44 und damit der Steuerkolben 21 in Axialrichtung verschoben wird, um dann über die Abfallflanke 42 auf den nächsten Zahn 40 einzurasten, wobei die Axialverschiebung des Steuerkolbens 21 wieder zurückgenommen wird. Der dadurch bewirkte Hub des Steuerkolbens 21 ist ausreichend, den inneren Ventilsitz 13 genügend weit vom Ventilschließglied 14 abzuheben.
Der beim Drehen des Stellrings 30 und der damit gekoppelten Drehung der Drehscheibe 35 einzuhaltende Mindestverstellweg ist durch die Zahnbreite der Zähne 40, also durch die Länge der Anstiegsflanken 41 festgelegt. Durch eine in Fig. 2 rechts angedeutete Rastung 46 aus einem am Gehäuse gehaltenen federbelasteten Rastkörper 47 und einer Außenverzahnung 48 am Stellring 30, kann sichergestellt werden, daß dieser Mindestverstellweg immer eingehalten wird.

Claims (7)

1. Druckregler mit einem zwischen einer Versorgungsdruck- und Steuerdruckkammer angeordneten Doppelsitzventil, das einen ortsfesten, zwischen der Versorgungsdruckkammer und der mit einem Verbraucher verbindbaren Steuerdruckkammer angeordneten äußeren Ventilsitz, einen dazu koaxialen, zwischen der Steuerdruckkammer und einer Entlastungskammer angeordneten beweglichen inneren Ventilsitz und ein mit den Ventilsitzen zusammenwirkendes Ventilschließglied aufweist, das vom Versorgungsdruck in der Versorgungsdruckkammer und von einer Ventilschließfeder in Schließrichtung belastet ist und in Schließstellung auf dem äußeren Ventilsitz aufliegt, mit einem axial verschieblichen, stirnseitig den inneren Ventilsitz tragenden Steuerkolben, der eine einerseits am inneren Ventilsitz und andererseits in der Entlastungskammer mündende axiale Entlastungsbohrung aufweist, wobei der Außendurchmesser des Steuerkolbens größer ist als der Außendurchmesser des inneren Ventilsitzes und der Steuerkolben vom Steuerdruck in der Steuerdruckkammer in Öffnungsrichtung und von einer der Ventilschließglieder entgegenwirkenden Steuerfeder in Schließrichtung belastet ist und in Schließstellung mit dem inneren Ventilsitz am Ventilschließglied anliegt, und mit einem manuell betätigbaren Stellelement zur Änderung der Vorspannung der Steuerfeder, dadurch gekennzeichnet, daß dem Steuerkolben (21) eine Lifteinrichtung (34) zugeordnet ist, die bei ihrer Aktivierung den Steuerkolben (21) unter Abheben des inneren Ventilsitzes (13) vom Ventilschließglied (14) um einen vorgegebenen Hub in Öffnungsrichtung verschiebt, und daß die Lifteinrichtung (34) mit dem Stellelement (30) derart gekoppelt ist, daß sie mit Beginn der Verstellbewegung des Stellelements (30) in Richtung Reduktion des Steuerdrucks aus einer beliebigen Verstellposition heraus kurzzeitig derart aktiviert wird, daß der Steuerdruck unter den zu erreichenden Solldruck fällt, wodurch nach Deaktivierung der Lifteinrichtung (34) der Solldruck infolge Druckerhöhung des Steuerdrucks erreicht wird.
2. Druckregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lifteinrichtung (34) eine von dem Stellelement (30) bei Verstellbewegung in Richtung Steuerdruckreduktion mitgenommene ringförmige Drehscheibe (35) aufweist, die einen koaxialen Zahnkranz (39) mit in Achsrichtung vorstehenden sägezahnartigen Zähnen (40) trägt, deren eine Zahnflanken (41) in Drehrichtung flach ansteigen und deren andere Zahnflanken (42) nachfolgende steil abfallen, und daß mit dem Steuerkolben (21) zwei einander diametral gegenüberliegende axial vorspringede Stege (45) fest verbunden sind, deren Kontur der Zahnkontur des Zahnkranzes (39) derart angepaßt ist, daß sie mit ihrer Stirnseite jeweils auf einer flach ansteigenden Zahnflanke (41) eines Zahns (40) aufliegen und mit einer Seitenfläche beim Drehen der Drehscheibe (35) an den steil abfallenden Zahnflanken (42) entlanggleiten.
3. Druckregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (21) auf seiner von der Steuerdruckkammer (18) abgekehrten Seite zwei nach außen radial wegstrebende Arme (43, 44) trägt, die den Zahnkranz (39) übergreifen und auf ihrer den Zahnkranz (39) zugekehrten Unterseite jeweils einen der Stege (45) tragen.
4. Druckregler nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in Umfangsrichtung der Drehscheibe (35) sich erstreckende Breite der Stege (45) etwa der Zahnbreite entspricht und daß die Stege (45) an ihrer Stirnseite jeweils eine parallel zur flach ansteigenden Zahnflanke (41) der Zähne (40) verlaufende Schräge aufweisen.
5. Druckregler nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellelement als zur Drehscheibe (35) koaxialer Stellring (30) ausgebildet ist, der auf seiner der Drehscheibe (35) zugekehrten Innenwandung eine umlaufende Verzahnung (37) trägt, die mit mindestens einem auf der Drehscheibe (35) federnd angeordneten Rasthaken (38) nach Art einer Ratschenkupplung zusammenwirkt.
6. Druckregler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Stellring (30) eine Rastung (46) so angeordnet ist, daß die gleiche Drehbewegung des Stellrings (30) in fest vorgegebene gleiche Wegintervalle unterteilt ist, und daß jedes Wegintervall so bemessen ist, daß der Zahnkranz (39) der Drehscheibe (35) sich um mindestens eine Zahnbreite unter dem Steg (45) hinwegdreht.
7. Druckregler nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerfeder (24) als Schraubendruckfeder ausgebildet ist, die sich einerseits am Steuerkolben (21) und andererseits an einem drehfest aber axial verschieblich gehaltenen Federgegenlager (25) abstützt, und daß das Stellelement, insbesondere der Stellring (30), mit einer auf einer Kreisbahn ausgebildeten axial ansteigenden Rampe am Federgegenlager (25) derart angreift, daß bei Verstellbewegung des Stellelements (30) das Federgegenlager (25) in Achsrichtung der Steuerfeder (24) verschoben wird.
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