DE4016865A1 - Fluegelzellenverdichter mit verstellbarer leistung - Google Patents
Fluegelzellenverdichter mit verstellbarer leistungInfo
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- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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- F04C28/10—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, pumps or pumping installations specially adapted for elastic fluids characterised by changing the positions of the inlet or outlet openings with respect to the working chamber
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Description
Die Erfindung betrifft einen Flügelzellenverdichter mit
verstellbarer Leistung, bei dem zur Leistungsverstellung
der Verdichtungsbeginn änderbar ist, insbesondere einen
solchen Flügelzellenverdichter, bei dem kein Rattern der
Flügel und gleichzeitig kein übermäßiger Verschleiß in den
Flügelvorderenden auftritt.
Um Rattern der Flügel aufgrund von ungenügendem sie beauf
schlagenden Flügelgegendruck zu verhindern und gleichzeitig
einen Verschleiß in den Vorderenden der Flügel aufgrund von
zu hohem Flügelgegendruck zu vermeiden, wurde bereits ein
Flügelzellenverdichter mit verstellbarer Leistung vorge
schlagen (eigene vorläufige JP-GM-Veröffentlichung (Kokai)
Nr. 1-1 41 391), bei dem in einer Endfläche eines einem
Rotor gegenüberstehenden Seitenblocks eine mittige Ringnut
ausgebildet ist, die mit jeweils einer Flügelgegendruck
kammer im Rotor in Verbindung bringbar ist, um aus dem Ver
dichtungsdruck Pd erzeugten Druck durch diese Nut in jede
Flügelgegendruckkammer einzuführen, während sich der zuge
hörige Flügel beim Verdichtungshub aus einer Saughubstart
lage in eine Zwischenlage bewegt. Ölförderbohrungen sind in
dem gleichen Seitenblock gebildet und mit jeder Flügelge
gendruckkammer verbindbar, um Öl unter einem Druck, der aus
dem Verdichtungsdruck Pd abgeleitet und höher als der Druck
aus der Ringnut ist, in jede Flügelgegendruckkammer einzu
leiten und eine Verringerung des Flügelgegendrucks Pk zu
vermeiden, wenn die Flügelgegendruckkammer außer Verbindung
mit der Ringnut gebracht wird und bis der Förderhub beendet
ist.
Bei diesem vorgeschlagenen Verdichter wird das Öl aus den
Ölförderbohrungen in die Flügelgegendruckkammer unter dem
gleichen Druck eingeführt, und zwar ohne Rücksicht darauf,
ob sich der Verdichter im Teil- oder im Volleistungsbetrieb
befindet, nachdem die Flügelgegendruckkammern außer Ver
bindung mit der Ringnut gebracht sind und bevor der Aus
laßhub beendet ist.
Wenn jedoch bei einem solchen Flügelzellenverdichter der
Verdichter in den Teilleistungsbetrieb gebracht wird, in
dem der Verdichtungsdruck Pd niedrig ist, so daß die Lei
stung den Minimalwert annimmt (Fig. 8), fällt der Flügel
gegendruck Pk stark ab und führt zu Rattern der Flügel. Der
Grund für den starken Abfall des Flügelgegendrucks Pk ist
folgender: Auf einen weiteren Seitenblock, der auf der dem
einen Seitenblock entgegengesetzten Seite des Rotors ange
ordnet ist, wirkt an einer vom Rotor fernen Endfläche stän
dig der Saugdruck Ps. Wenn der Verdichter daher im Teil
leistungsbetrieb läuft, in dem der Verdichtungsdruck Pd
niedrig ist, wird der Rotor vom andereren Seitenblock in
Richtung zum einen Seitenblock beaufschlagt. Dadurch wird
der Spielraum zwischen dem einen Seitenblock und dem Rotor
kleiner, so daß das Öl in verminderter Menge aus den Öl
förderbohrungen in die Flügelgegendruckkammern eingeführt
wird, was in einem starken Abfall des Flügelgegendrucks Pk
resultiert.
Eine Möglichkeit, einen derart starken Abfall des Flügel
gegendrucks Pk zu verhindern, besteht darin, den Öffnungs
querschnitt der Ölförderbohrungen zu vergrößern, um dadurch
die zu fördernde Ölmenge zu erhöhen. Wenn jedoch der Rotor
in Richtung zum einen Seitenblock beaufschlagt ist, kann
bei diesem Verfahren die tatsächliche Ölmenge trotz der
größeren Ölförderbohrungen nicht in gewünschtem Maß erhöht
werden. Wenn bei vergrößertem Öffnungsquerschnitt der Öl
förderbohrungen der Rotor in Richtung zum anderen Seiten
block beaufschlagt ist, wird der Flügelgegendruck extrem
hoch, was zu einem Verschleiß in den Flügelspitzen sowie zu
erhöhter Leistungsanforderung zum Antreiben des Verdichters
führt.
Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Flügel
zellenverdichters mit verstellbarer Leistung, der den Flü
gelgegendruck auf einem geeigneten Pegel halten kann, um
einerseits Rattern der Flügel im Teilleistungsbetrieb zu
verhindern und andererseits einen Verschleiß in den Flügel
spitzen während des Volleistungsbetriebs zu vermeiden.
Zur Lösung der genannten Aufgabe wird durch die Erfindung
ein Flügelzellenverdichter mit verstellbarer Leistung ange
geben mit einem Zylinder, einem darin drehbar aufgenommenen
Rotor, einer Vielzahl von Flügeln, die in im Rotor gebil
deten entsprechenden Flügelschlitzen aufgenommen sind, in
den Flügelschlitzen jeweils durch die Flügel definierten
Flügelgegendruckkammern, einer Hochdruckzone, in der vom
Verdichter ein Hochdruck erzeugt wird, und einem Stellele
ment, das im Zylinder drehbar angeordnet ist, um den Ver
dichtungsbeginn und damit die Leistung des Verdichters zu
verstellen.
Dieser Verdichter ist gemäß der Erfindung gekennzeichnet
durch Gegendruckausgleichsbohrungen, die das Stellelement
durchsetzen und mit der Hochdruckzone in Verbindung stehen,
wobei die Gegendruckausgleichsbohrungen mit jeder der Flü
gelgegendruckkammern in Verbindung bringbar sind, um den
Hochdruck in der Hochdruckzone in jede Flügelgegendruck
kammer einzuleiten, wenn sich das Stellelement in einer
ersten Stellung befindet, in der der Verdichtungsbeginn
spätverstellt ist, und von jeder Flügelgegendruckkammer
trennbar sind, um die Einführung des Hochdrucks aus der
Hochdruckzone in jede Flügelgegendruckkammer zu blockieren,
wenn sich das Stellelement in einer zweiten Stellung befin
det, in der der Verdichtungsbeginn frühverstellt ist.
In bevorzugter Ausbildung der Erfindung ist dabei vorge
sehen, daß ein Ende der Gegendruckausgleichsbohrungen in
eine dem Rotor gegenüberstehende Endfläche des Stellele
ments mündet und dieses eine Ende der Gegendruckausgleichs
bohrungen sich in einer radial inneren Lage relativ zu den
Flügeln befindet und mit den Flügelgegendruckkammern kom
muniziert, wenn sich das Stellelement in der ersten Stel
lung befindet, und sich in einer radial äußeren Lage rela
tiv zu den Flügeln befindet und von den Flügelgegendruck
kammern trennbar ist, wenn sich das Stellelement in der
zweiten Stellung befindet.
In spezieller Weiterbildung der Erfindung ist ferner vor
gesehen, daß die Gegendruckausgleichsbohrungen einen im
Zylinder gebildeten und mit der Hochdruckzone in Verbindung
stehenden Kanal und eine im Stellelement gebildete Bohrung,
die mit den Flügelgegendruckkammern in Verbindung steht,
umfassen, wobei die Bohrung so angeordnet ist, daß sie mit
dem Kanal kommuniziert, wenn sich das Stellelement in der
ersten Stellung befindet, und von dem Kanal getrennt ist,
wenn sich das Stellelement in der zweiten Stellung befin
det.
Dabei kann der Kanal einen Drosselkanal umfassen.
Der Verdichter hat ferner einen ersten und einen zweiten
Seitenblock, die Teil des Zylinders sind, und eine Ringnut,
die in einer dem Rotor gegenüberstehenden Endfläche des
ersten Seitenblocks gebildet ist und wenigstens einen er
weiterten Abschnitt zur Verbindung mit jeder Flügelgegen
druckkammer hat, so daß Hochdruck in jede Flügelgegendruck
kammer einleitbar ist, während ein jeweils zugeordneter
Flügel sich während eines Verdichtungshubs aus einer Saug
hubstartlage in eine Zwischenlage bewegt, wobei die Gegen
druckausgleichsbohrungen in dem zweiten Seitenblock ange
ordnet sind.
Ferner hat der Verdichter wenigstens eine Ölförderbohrung,
die in dem ersten Seitenblock gebildet ist und deren eines
Ende in die eine Endfläche des ersten Seitenblocks an einer
anderen Stelle als die Ringnut mündet, um Hochdruck in jede
Flügelgegendruckkammer einzuleiten, nachdem der erweiterte
Abschnitt der Ringnut von der jeweiligen Flügelgegendruck
kammer getrennt ist und bis der jeweils zugehörige Flügel
einen Auslaßhub beendet.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnungen an
Ausführungsbeispielen mit weiteren Einzelheiten näher er
läutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Flügelzellen
verdichter mit verstellbarer Leistung gemäß
einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfin
dung;
Fig. 2 einen Querschnitt II-II nach Fig. 1, wobei der
Verdichter im Volleistungsbetrieb arbeitet;
Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Darstellung, wobei
der Verdichter im Teilleistungsbetrieb arbei
tet;
Fig. 4 eine Endansicht eines vorderen Seitenblocks,
entlang dem Pfeil IV-IV nach Fig. 1;
Fig. 5 eine perspektivische Explosionsansicht eines
hinteren Seitenblocks und eines darin befind
lichen Stellelements;
Fig. 6 einen Querschnitt VI-VI nach Fig. 1;
Fig. 7a und 7b Erläuterungen der Lagebeziehung zwischen einer
Flügelgegendruck-Einführöffnung und einem
Flügel;
Fig. 8 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem
Verdichtungsdruck, der Drehzahl und dem Flü
gelgegendruck des Verdichters zeigt;
Fig. 9 einen Längsschnitt durch ein zweites Ausfüh
rungsbeispiel des Flügelzellenverdichters mit
verstellbarer Leistung;
Fig. 10 eine Perspektivansicht eines Stellelements des
Verdichters von Fig. 9;
Fig. 11 einen Querschnitt XI-XI nach Fig. 9, wobei der
Verdichter im Volleistungsbetrieb arbeitet;
und
Fig. 12 einen der Fig. 11 ähnlichen Querschnitt, wobei
der Verdichter im Teilleistungsbetrieb
arbeitet.
Die Fig. 1-7 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel des
Flügelzellenverdichters mit verstellbarer Leistung. Nach
den Fig. 1 und 2 hat der Verdichter einen von einem Nocken
ring 1 gebildeten Zylinder mit einer Innenumfangs-Nocken
fläche 1 a mit allgemein elliptischem Querschnitt sowie
einen vorderen Seitenblock 3 und einen hinteren Seitenblock
4, die offene entgegengesetzte Enden des Nockenrings 1 ab
schließen, einen im Zylinder drehbar aufgenommenen zylind
rischen Rotor 2, einen vorderen Kopf 5 und einen hinteren
Kopf 6, die an äußeren Enden der jeweiligen vorderen und
hinteren Seitenblöcke 3 und 4 befestigt sind, und eine
Antriebswelle 7, auf der der Rotor 2 befestigt ist. Die
Antriebswelle 7 ist in zwei Radiallagern 8 und 9, die in
den jeweiligen Seitenblöcken 3 und 4 vorgesehen sind, dreh
bar gelagert.
In einer oberen Wand des vorderen Kopfs 5 ist eine Förder
bohrung 5 a gebildet, durch die ein Kältemitteldampf als
Wärmemedium zu fördern ist, während in einer oberen Wand
des hinteren Kopfs 6 eine Saugbohrung 6 a gebildet ist,
durch die der Kältemitteldampf in den Verdichter angesaugt
wird. Die Förderbohrung 5 a und die Saugbohrung 6 a stehen
jeweils mit einer vom vorderen Kopf 5 und vom vorderen
Seitenblock 3 definierten Förderdruckkammer 10 bzw. einer
vom hinteren Kopf 6 und vom hinteren Seitenblock 4 defi
nierten Saugkammer 11 in Verbindung.
Nach Fig. 2 ist ein Paar von Verdichtungskammern 12 an
diametral entgegengesetzten Stellen zwischen der Innenum
fangs-Nockenfläche 1 a des Nockenrings 1, einer Außenum
fangsfläche des Rotors 2 und der nockenringseitigen End
fläche des vorderen Seitenblocks 3 sowie einer Endfläche
eines nockenringseitigen Stellelements 27 gebildet.
In der Außenumfangsfläche des Rotors 2 ist eine Vielzahl
(fünf beim gezeigten Ausführungsbeispiel) von axial ver
laufenden Flügelschlitzen 13 1-13 5 umfangsmäßig gleichbe
abstandet ausgebildet, und in jedem Flügelschlitz ist
radial verschiebbar ein Flügel 14 1-14 5 angeordnet.
Ein Paar von Kältemitteleinlässen 16 durchsetzt gegenüber
liegende Seitenwände des Nockenrings 1 an diametral entge
gengesetzten Stellen, wie Fig. 2 zeigt (dort ist nur ein
Einlaß zu sehen). Die entgegengesetzten Seitenwände des
Nockenrings 1 weisen zwei Auslaßventildeckel 17 auf, die
jeweils integral mit einem Ventilanschlag 17 a geformt und
am Nockenring 1 mit Befestigungsbolzen 18 befestigt sind.
Auslaßventile 19 sind zwischen den jeweiligen Seitenwänden
des Nockenrings 1 und den Ventildeckeln 17 so angeordnet,
daß sie von den Ventildeckeln 17 abgestützt sind. Ein Paar
von Verbindungskanälen 20, von denen einer in Fig. 2 ge
zeigt ist, sind zwischen den jeweiligen Seitenwänden des
Nockenrings 1 und den Ventildeckeln 17 definiert und stehen
mit den jeweiligen Kältemittelauslaßbohrungen 16 in Ver
bindung, wenn die zugehörigen Förderventile 19 geöffnet
sind. Ein Paar von Verbindungskanälen 21, von denen einer
in Fig. 4 gezeigt ist, sind im vorderen Seitenblock 3 ge
bildet und stehen mit den jeweiligen Verbindungskanälen 20
in Verbindung.
Wenn bei dieser Anordnung die Auslaßventile 19 öffnen, um
dadurch die Kältemittelauslässe 16 zu öffnen, wird verdich
teter Kältemitteldampf in den zugehörigen Verdichtungsräu
men 12 durch die Kältemittelförderauslässe 16, die Verbin
dungskanäle 20, 21 und die Verdichtungsdruckkammer 10 in
dieser Reihenfolge abgegeben und in einen Kältemittelkreis
lauf (nicht gezeigt) durch die Förderbohrung 5 a gefördert.
Wie die Fig. 1 und 5 zeigen, hat der hintere Seitenblock 4
eine dem Rotor 2 zugewandte Endfläche, in der eine ring
förmige Aussparung 26 gebildet ist. In der ringförmigen
Aussparung 26 ist ein als Ringkörper ausgebildetes Stell
element 27 so aufgenommen, daß es in entgegengesetzte Um
fangsrichtungen um seine Achse drehbar ist. Der Außenum
fangsrand des Stellelements 27 ist mit zwei diametral ent
gegengesetzten gebogenen Ausschnitten 28 ausgebildet, und
seine eine Seitenfläche ist integral mit einem Paar von
diametral entgegengesetzten Druckaufnahmenasen 30 versehen,
die in Axialrichtung abstehen und als Druckaufnahmeelemente
wirken. Die Druckaufnahmeelemente 30 sind in entsprechenden
Druckarbeitskammern (nicht gezeigt) im Boden der gebogenen
Aussparung 26 an diametral entgegengesetzten Stellen ver
schiebbar so aufgenommen, daß der Innenraum jeder Druck
arbeitskammer in zwei Kammern unterteilt ist, und zwar eine
Hochdruck- und eine Niederdruckkammer, die beide nicht ge
zeigt sind. Jedes vorspringende Druckaufnahmeelement 30 hat
entgegengesetzte Seitenflächen, von denen die eine mit dem
Saugdruck Ps (Niederdruck) in der Niederdruckkammer beauf
schlagt ist, während die andere mit dem Steuerdruck Pc
(Hochdruck) in der Hochdruckkammer beaufschlagt ist, der
aus dem vom Verdichtungsraum 12 durch einen nicht gezeigten
Drosselkanal zugeführten Verdichtungsdruck Pd und dem Saug
druck Ps aus der Saugkammer 11 gebildet ist. Der Steuer
druck Pc wird von einer Regelventileinrichtung (nicht ge
zeigt), z.B. der Einrichtung 32 von Fig. 9, geregelt, die
den Steuerdruck Pc durch Verdünnen mit dem Saugdruck Ps so
regelt, daß der Saugdruck Ps auf einen vorbestimmten Pegel
gebracht wird.
Das Stellelement 27 wird von einer Torsionsschraubenfeder
31 im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 2 und Fig. 3 beaufschlagt,
wobei diese Feder (Fig. 1) auf einer Nabe des hinteren
Seitenblocks 4 so befestigt ist, daß sie in Axialrichtung
durch die Saugkammer 11 verläuft und ihr eines Ende an
einer vom Rotor fernen Seitenfläche des Stellelements 27
anliegt, während ihr anderes Ende an einer Endfläche der
Nabe anliegt. Somit ist das Stellelement 27 aufgrund der
Differenz zwischen der Summe aus Saugdruck Ps und Beauf
schlagungskraft der Torsionsschraubenfeder 31 und dem Steu
erdruck Pc zwischen zwei Endpositionen in entgegengesetzte
Richtungen drehbar, und zwar in eine Volleistungsstellung
gemäß Fig. 2, in der der Verdichtungsbeginn auf den frühe
sten Zeitpunkt frühverstellt ist, um die maximale Förder
menge oder Leistung des Verdichters zu erhalten, und eine
Teilleistungsstellung nach Fig. 3, in der der Verdichtungs
beginn auf den spätesten Zeitpunkt spätverstellt ist, um
die kleinste Fördermenge oder Leistung zu erhalten.
Nach Fig. 1 ist in der Verdichtungsdruckkammer 10 im Boden
derselben ein vorderer Ölsumpf 10 a gebildet, während im
hinteren Kopf 6 ein hinterer Ölsumpf 10 b an einer Stelle
unter der Saugkammer 11 und von dieser durch eine integral
mit dem hinteren Kopf 6 gebildete Trennwand 11 b getrennt
vorgesehen ist. Der vordere Ölsumpf 10 a und der hintere
Ölsumpf 10 b stehen miteinander über Verbindungskanäle 3 a,
1 b, 4 a in Verbindung, die jeweils durch den vorderen Sei
tenblock 3, den Nockenring 1 und den hinteren Seitenblock 4
an derem unteren Abschnitten verlaufen.
Nach den Fig. 1 und 4 hat der vordere Seitenblock 3 eine
dem Rotor 2 zugewandte Endfläche, in der eine um die An
triebswelle 7 verlaufende Ringnut 22 gebildet ist. Die
Ringnut 22 ist mit jeder der Flügelgegendruckkammern
13 10-13 50, die durch die jeweiligen Flügel 14 1-14 5 in den
Flügelschlitzen 13 1-13 5 definiert sind, in Überdeckung
bringbar. Die Ringnut 22 hat ein Paar von erweiterten Ab
schnitten 22 a an diametral entgegengesetzten Stellen sowie
ein Paar von verengten Abschnitten 22 b zwischen den erwei
terten Abschnitten 22 a ebenfalls an diametral entgegenge
setzten Stellen. Die erweiterten Abschnitte 22 a entsprechen
hinsichtlich ihrer Umfangslage den jeweiligen Verdichtungs
räumen 12, so daß sie jeweils mit jeder Flügelgegendruck
kammer 13 10-13 50 in Verbindung stehen, während sich der
Flügel während des Verdichtungshubs aus einer Saughubstart
lage in eine Zwischenlage bewegt. Der Ringnut 22 wird aus
den Verdichtungsräumen 12 durch Spielräume zwischen den
gegenüberstehenden Endflächen des vorderen Seitenblocks 3
und des Rotors 2 verdichtetes Medium unter mittlerem Druck
zwischen dem Verdichtungsdruck Pd und dem Saugdruck Ps zu
geführt. Dann wird das Verdichtungsgas mit mittlerem Druck
aus der Ringnut 22 in die Flügelgegendruckkammern 13 10-13 50
als Flügelgegendruck Pk zugeführt.
Zwei Paare von Ölförderbohrungen 23 sind in dem vorderen
Seitenblock 3 an umfangsmäßig entgegengesetzten Stellen
ausgebildet, wobei die Enden des einen Paars in die eine
Endfläche des Rotors 2 an einer Stelle münden, die radial
außerhalb eines der verengten Abschnitte 34 b liegt, und
die Enden des anderen Paars jeweils in die eine Endfläche
des Rotors 2 an einer Stelle radial außerhalb des anderen
verengten Abschnitts 34 b münden. Die anderen Enden der Öl
förderbohrungen 23 stehen mit dem vorderen Ölsumpf 10 a der
Verdichtungsdruckkammer 10 durch einen Ölkanal 3 b im vor
deren Seitenblock 3 und einen Drosselkanal 24 in Verbin
dung. Somit kommunizieren die Ölförderbohrungen 23 mit
jeder der Flügelgegendruckkammern 13 10-13 50, nachdem die
Flügelgegendruckkammer 13 1-13 5 außer Verbindung mit der
Ringnut 22 gebracht und bis der Förderhub beendet ist. Den
Flügelgegendruckkammern 13 10-13 50 wird Öl aus den Ölförder
bohrungen 23 zugeführt, dessen Druck geringfügig niedriger
als der Verdichtungsdruck Pd, aber höher als der mittlere
Druck aus der Ringnut 22 ist.
Im vorderen Seitenblock 3 ist eine vordere Lagerkammer 3 c
gebildet und nimmt das vordere Lager 8 auf. Die vordere
Lagerkammer 3 c steht mit der Saugkammer 11 durch eine
Radialbohrung 7 b in der Antriebswelle 7, eine Axialbohrung
7 a in der Antriebswelle 7 und einen im hinteren Seitenblock
4 gebildeten Kanal 4 d in Verbindung und ist außerdem mit
einem der Verdichtungsräume 12 durch den im vorderen Sei
tenblock 3 gebildeten Kanal 3 d verbunden. Wenn daher eine
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Flügeln 14 1-14 5 defi
nierte Verdichtungskammer sich im Saughub befindet, wird
ein Teil des Kältemitteldampfs in der Saugkammer 11 in die
Verdichtungskammer 12 durch den Kanal 4 d, die Axialbohrung
7 a, die Radialbohrung 7 b, die vordere Lagerkammer 3 c und
den Kanal 3 d in dieser Reihenfolge angesaugt, um das vor
dere Lager 8 zu schmieren.
Im hinteren Seitenblock 4 ist eine hintere Lagerkammer 4 b
gebildet und nimmt das hintere Lager 9 auf. Die hintere
Lagerkammer 4 b steht mit dem hinteren Ölsumpf 10 b durch
einen Kanal 4 c im hinteren Seitenblock 4 und einen Drossel
kanal 25 in Verbindung. Somit wird im hinteren Ölsumpf 10 b
befindliches Öl unter Verdichtungsdruck Pd in die hintere
Lagerkammer 4 b durch den Drosselkanal 25 und den Kanal 4 c
zugeführt, um das hintere Lager 9 zu schmieren.
Ein Paar von Gegendruckausgleichsbohrungen 29 sind als
Gegendruckausgleichseinrichtung das Stellelement 27 an
diametral entgegengesetzten Stellen durchsetzend vorge
sehen, so daß, wenn sich das Stellelement 27 in der Teil
leistungsstellung befindet, in der der Flügelgegendruck Pk
aufgrund des verminderten Verdichtungsdrucks Pd relativ
niedrig ist, die Ausgleichsbohrungen 29 jeweils mit jeder
Flügelgegendruckkammer 13 10-13 50 in Verbindung stehen und
diesen Öl aus dem hinteren Ölsumpf 10 b zuführen zum Aus
gleich der Verminderung des Flügelgegendrucks Pk, während
in der Volleistungsstellung des Stellelements 27, in der
der Flügelgegendruck Pk aufgrund des erhöhten Verdichtungs
drucks Pd relativ hoch ist, die Ausgleichsbohrungen 29
jeweils durch Innenenden der Flügel 14 1-14 5 blockiert sind.
Die Gegendruckausgleichsbohrungen 29 stehen mit dem hinte
ren Ölsumpf 10 b durch die hintere Lagerkammer 4 b, den Kanal
4 c und den Drosselkanal 25 in Verbindung.
Nachstehend wird der Betrieb des so aufgebauten Flügel
zellenverdichters erläutert.
Im Betrieb des Verdichters wird Kältemitteldampf aus der
Saugkammer 11 in jede im Saughub befindliche Verdichtungs
kammer, die zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden
Flügeln 14 1-14 5 definiert ist, durch den Kältemitteleinlaß
15 und den Ausschnitt 28 des Stellelements 27 zugeführt.
Wenn der nachlaufende Flügel (z.B. der Flügel 14 2) am Vor
derende 28 a des Ausschnitts 28 vorbeiläuft, wird die Ver
dichtungskammer zwischen den beiden aufeinanderfolgenden
Flügeln 14 1 und 14 2 außer Verbindung mit dem Einlaß 15 ge
bracht und beginnt den Verdichtungshub.
Wenn das Stellelement 27 die Volleistungsstellung entspre
chend Fig. 2 für den Volleistungsbetrieb des Verdichters
hat, wird der Saughub ausgeführt, während sich der nach
laufende Flügel 14 2 aus einer Stellung a 1 in eine Stellung
a 2 bewegt. Wenn dagegen das Stellelement 27 die Teillei
stungsstellung nach Fig. 3 für den Teilleistungsbetrieb des
Verdichters hat, wird der Saughub ausgeführt, während sich
der nachlaufende Flügel 14 2 aus der Stellung a 1 in eine
Stellung a 2′ bewegt. Daher wird der Verdichtungsbeginn
spätverstellt, während das sich Stellelement 27 aus der
Volleistungsstellung in die Teilleistungsstellung dreht,
wodurch die Fördermenge bzw. die Verdichterleistung kon
tinuierlich vermindert wird.
Bei umlaufendem Rotor 2 wird jeder Flügel 14 1-14 5 von einer
Fliehkraft und von dem Flügelgegendruck Pk innerhalb der
Flügelgegendruckkammer 13 10-13 50, der aus den erweiterten
Abschnitten 22 a der Ringnut 22 eingeführt wird, beauf
schlagt, so daß die Spitze des Flügels 14 1-14 5 in Gleit
kontakt mit der Innenumfangsfläche 1 a des Nockenrings 1
gehalten wird.
Wenn die Flügelgegendruckkammer (z.B. die Kammer 13 10)
jeweils außer Verbindung mit dem erweiterten Abschnitt 22 a
der Ringnut 22 gebracht wird und dann mit den Ölförderboh
rungen 23 kommuniziert, wird unter dem Verdichtungsdruck Pd
stehendes Öl im vorderen Ölsumpf 10 a in die Flügelgegen
druckkammer 13 10 durch den Drosselkanal 24, den Ölkanal 3 b
und die Ölförderbohrung 23 in dieser Reihenfolge eingelei
tet, wodurch der Flügelgegendruck Pk innerhalb der Flügel
gegendruckkammern 13 10-13 50 erhöht wird. Daher werden die
Flügel 14 1-14 5 in kraftschlüssigem Kontakt mit der Innen
umfangsfläche 1 a des Nockenrings 1 gehalten, und zwar durch
den erhöhten Flügelgegendruck Pk in Verbindung mit der sie
beaufschlagenden Fliehkraft.
Wenn der Verdichter in den Teilleistungsbetrieb gebracht
wird, wird jede Gegendruckausgleichsbohrung 29 in eine
relativ zum Flügel radial innen liegende Stellung gebracht,
wie in Fig. 7(a) gezeigt ist, während das Stellelement 27
in die Teilleistungsstellung gedreht wird, in der die Ge
gendruckausgleichsbohrung 29 mit der Flügelgegendruckkammer
13 10-13 50 in Verbindung steht, so daß im hinteren Ölsumpf
10 b befindliches Öl durch den Drosselkanal 25, den Ölkanal
4 c, die hintere Lagerkammer 4 b und die Gegendruckaus
gleichsbohrung 29 in die Flügelgegendruckkammer gelangt.
Während des Teilleistungsbetriebs wird also Öl in die Flü
gelgegendruckkammern 13 10-13 50 aus dem Ausgleichsbohrungen
29 eingeleitet, so daß der Flügelgegendruck Pk auf einem
erforderlichen hohen Pegel gehalten wird, wie in Fig. 8
durch die Strichlinie gezeigt ist, die dem Verdichtungs
druck Pd = 8 kg/cm2 entspricht, so daß ein Rattern der
Flügel 14 1-14 5 selbst dann vermieden wird, wenn der Rotor 2
in Richtung zum vorderen Seitenblock 3 beaufschlagt ist und
den Ölstrom durch den Zwischenraum zwischen den gegenüber
stehenden Endflächen des Rotors 2 und des vorderen Seiten
blocks 3 während des Teilleistungsbetriebs blockiert.
Wenn dagegen, wie Fig. 7(b) zeigt, der Verdichter im Voll
leistungsbetrieb arbeitet, wobei das Stellelement 27 die
Volleistungsstellung einnimmt, liegt die Gegendruckaus
gleichsbohrung 29 relativ zu dem Flügel 14 1 in einer radial
äußeren Lage und wird dementsprechend vom Flügel 14 1
blockiert, so daß Öl aus dem hinteren Ölsumpf 10 b nicht in
die Flügelgegendruckkammern eingeführt werden kann. Infol
gedessen werden die Flügel 14 1-14 5 nicht mit einem über
mäßig hohen Gegendruck Pk und damit einer extrem hohen
Druckkraft gegen die Innenumfangsfläche 1 a des Nockenrings
1 beaufschlagt, wodurch ein starker Verschleiß der Vorder
enden der Flügel 14 1-14 5 vermieden wird.
Bei dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel wer
den zwar sowohl die Ölförderbohrungen 23 als auch die Ge
gendruckausgleichsbohrungen 29 verwendet, es ist aber auch
möglich, nur die Letztgenannten zu verwenden und die Erst
genannten wegzulassen.
Ferner kann jede Gegendruckausgleichsbohrung 29 eine in
Umfangsrichtung längliche Öffnung anstelle einer einzigen
runden Öffnung wie beim Ausführungsbeispiel haben.
Fig. 9 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel des Verdich
ters mit verstellbarer Leistung.
Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom
ersten Ausführungsbeispiel dadurch, daß im Nockenring ein
Drosselkanal 33 gebildet ist, der mit der Verdichtungs
druckkammer 10 durch die Verbindungskanäle 20, 21 verbunden
ist, und daß anstelle der Gegendruckausgleichsbohrungen 29
ein Paar von Druckeinführbohrungen 34 als Gegendruckaus
gleichseinrichtung im Stellelement 27 an in Umfangsrichtung
entgegengesetzten Stellen vorgesehen ist. Wie Fig. 10
zeigt, hat jede Druckeinführbohrung 34 eine in Umfangsrich
tung längliche oder gebogene Öffnung 34 a, die in der dem
Rotor 2 zugewandten Endfläche des Stellelements 27 durch
Plansenken gebildet ist, sowie eine Bohrung 34 b, die in
Radialrichtung von der gebogenen Öffnung 34 a schräg ver
läuft und in die vom Rotor 2 ferne Endfläche des Stellele
ments 27 und in die hintere Lagerkammer 4 b mündet. Die ge
bogene Öffnung 34 a jeder Druckeinführbohrung 34 ist relativ
zu dem Drosselkanal 33 so angeordnet, daß bei in der Teil
leistungsstellung befindlichem Stellelement 27 die Druck
einführbohrung 34 mit dem Drosselkanal 33 in Verbindung
steht, so daß der Verdichtungsdruck Pd durch sie in die
hintere Lagerkammer 4 b gelangen kann, wogegen in der
Volleistungsstellung des Stellelements 27 die Druckeinführ
bohrung 34 durch die gegenüberstehende Endfläche des
Nockenrings 1 blockiert und damit vom Drosselkanal 33 ge
trennt ist. Wenn bei dieser Anordnung der Druckeinführboh
rung 34 der Verdichter im Teilleistungsbetrieb arbeitet,
wird verdichteter Kältemitteldampf in jede Flügelgegen
druckkammer 13 10-13 50 durch den Drosselkanal 33, die Druck
einführbohrung 34, die hintere Lagerkammer 4 b, einen Spiel
raum zwischen der Antriebswelle 7 und dem Stellelement 27
und einen Spielraum zwischen dem Rotor 2 und dem Stellele
ment 27 in dieser Reihenfolge eingeführt. Somit kann auch
das zweite Ausführungsbeispiel ebenso wie das erste ein
Rattern der Flügel 14 1-14 5 im Teilleistungsbetrieb des Ver
dichters und außerdem einen übermäßigen Verschleiß der Vor
derenden der Flügel 14 1-14 5 im Volleistungsbetrieb des Ver
dichters verhindern.
Claims (6)
1. Flügelzellenverdichter mit verstellbarer Leistung, mit
einem Zylinder, einem darin drehbar aufgenommenen Rotor
(2), einer Vielzahl von Flügeln (14 1-14 5), die in im Rotor
gebildeten entsprechenden Flügelschlitzen (13 1-13 5) auf
genommen sind, in den Flügelschlitzen jeweils durch die
Flügel definierten Flügelgegendruckkammern (13 10-13 50),
einer Hochdruckzone, in der vom Verdichter ein Hochdruck
erzeugt wird, und einem Stellelement (27), das im Zylinder
drehbar angeordnet ist, um den Verdichtungsbeginn und damit
die Leistung des Verdichters zu verstellen,
gekennzeichnet durch
Gegendruckausgleichsbohrungen (29), die das Stellelement
(27) durchsetzen und mit der Hochdruckzone in Verbindung
stehen, wobei die Gegendruckausgleichsbohrungen mit jeder
Flügelgegendruckkammer (13 10-13 50) in Verbindung bringbar
sind, um den Hochdruck in der Hochdruckzone in jede Flügel
gegendruckkammer einzuleiten, wenn sich das Stellelement
(27) in einer ersten Stellung befindet, in der der Verdich
tungsbeginn spätverstellt ist, und von jeder Flügelgegen
druckkammer trennbar sind, um die Einführung des Hochdrucks
aus der Hochdruckzone in jede Flügelgegendruckkammer zu
blockieren, wenn sich das Stellelement (27) in einer zwei
ten Stellung befindet, in der der Verdichtungsbeginn früh
verstellt ist.
2. Verdichter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ende der Gegendruckausgleichsbohrungen (29) in eine
dem Rotor (2) gegenüberstehende Endfläche des Stellelements
(27) mündet und dieses eine Ende der Gegendruckausgleichs
bohrungen sich in einer radial inneren Lage relativ zu den
Flügeln (14 1-14 5) befindet und mit den Flügelgegendruck
kammern (13 10-13 50) kommuniziert, wenn sich das Stellele
ment (27) in der ersten Stellung befindet, und sich in
einer radial äußeren Lage relativ zu den Flügeln befindet
und von den Flügelgegendruckkammern trennbar ist, wenn sich
das Stellelement (27) in der zweiten Stellung befindet.
3. Verdichter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gegendruckausgleichsbohrungen einen im Zylinder
gebildeten und mit der Hochdruckzone in Verbindung stehen
den Kanal (33) und eine im Stellelememt (27) gebildete Boh
rung (34 a, 34 b), die mit den Flügelgegendruckkammern
(13 10-13 50) in Verbindung steht′ umfassen′ wobei die Boh
rung so angeordnet ist, daß sie mit dem Kanal (33) kommu
niziert, wenn sich das Stellelement (27) in der ersten
Stellung befindet, und von dem Kanal getrennt ist, wenn
sich das Stellelement in der zweiten Stellung befindet.
4. Verdichter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kanal einen Drosselkanal (33) umfaßt.
5. Verdichter nach einem der Ansprüche 1-3,
gekennzeichnet durch
einen ersten und einen zweiten Seitenblock (3, 4), die Teil
des Zylinders sind, und eine Ringnut (22), die in einer dem
Rotor (2) gegenüberstehenden Endfläche des ersten Seiten
blocks (3) gebildet ist und wenigstens einen erweiterten
Abschnitt (22 a) zur Verbindung mit jeder Flügelgegendruck
kammer (13 10-13 50) hat, so daß Hochdruck in jede Flügel
gegendruckkammer einleitbar ist, während ein jeweils zuge
ordneter Flügel (14 1-14 5) sich während eines Verdichtungs
hubs aus einer Saughubstartlage in eine Zwischenlage
bewegt, wobei die Gegendruckausgleichsbohrungen in dem
zweiten Seitenblock (4) angeordnet sind.
6. Verdichter nach Anspruch 5,
gekennzeichnet durch
wenigstens eine Ölförderbohrung (23), die in dem ersten
Seitenblock (3) gebildet ist und deren eines Ende in die
eine Endfläche des ersten Seitenblocks (3) an einer anderen
Stelle als die Ringnut (22) mündet, um Hochdruck in jede
Flügelgegendruckkammer (13 10-13 50) einzuleiten, nachdem der
erweiterte Abschnitt (22 a) der Ringnut (22) von der jewei
ligen Flügelgegendruckkammer getrennt ist und bis der
jeweils zugehörige Flügel (14 1-14 5) einen Förderhub be
endet.
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|---|---|---|---|
| JP13367389 | 1989-05-26 | ||
| JP1161145A JP2764864B2 (ja) | 1989-05-26 | 1989-06-23 | 可変容量型圧縮機 |
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|---|---|
| DE4016865A1 true DE4016865A1 (de) | 1990-11-29 |
| DE4016865C2 DE4016865C2 (de) | 1995-02-23 |
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|---|---|---|---|
| DE4016865A Expired - Fee Related DE4016865C2 (de) | 1989-05-26 | 1990-05-25 | Flügelzellenverdichter mit verstellbarer Leistung |
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Cited By (1)
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| EP0761972A1 (de) * | 1995-08-31 | 1997-03-12 | Seiko Seiki Kabushiki Kaisha | Flügelzellenverdichter mit Druckspitzenreduzierung |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5020976A (en) | 1991-06-04 |
| DE4016865C2 (de) | 1995-02-23 |
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