DE4015527A1 - Reibwertmesseinrichtung, insbesondere zur geschwindigkeitsabhaengigen messung von reibwerten - Google Patents
Reibwertmesseinrichtung, insbesondere zur geschwindigkeitsabhaengigen messung von reibwertenInfo
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Description
Zur Erforschung der genaueren Wirkung von Bremsbelägen ist
es notwendig, die Abhängigkeit des Reibungskoeffizienten
zwischen der Belagmasse und einer Reibfläche in Abhängigkeit
unterschiedlicher Parameter festzustellen. Dabei hängt der
Reibwert nicht nur von der Geschwindigkeit ab, mit dem die
beiden aufeinanderreibenden Flächen sich zueinander bewegen,
sondern auch von dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft, dem
Feuchtigkeitsgehalt des Belages selber, der Anpreßkraft der
Beläge usw. Derartige Untersuchungen sind nicht nur für die
Verbesserung der Bremswirkung, sondern auch zur Beseitigung
von Nebenwirkungen, wie beispielsweise das Quietschen der
Bremsen oder das Rubbeln des Bremsbelages auf der Brems
scheibe geeignet.
Untersuchungen über das Reibungsverhalten zueinander beweg
ter Objekte sind beispielsweise aus dem Buch "PHYSIK" von
Gerthsen bekannt, Springer-Verlag, 1958, Seite 55, 56.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur
Messung des Reibverhaltens zweier zueinander bewegter Körper
vorzuschlagen, die einfach und zuverlässig arbeitend aufge
baut sein sollen. Um zur Untersuchung des Rubbel- und
Quietschverhaltens von Bremsen geeignet zu sein, sollte sie
darüber hinaus noch die Möglichkeit zeigen, Aussagen über
das Bremsverhalten im Anfahr- und Anhaltezustand von Fahr
zeugen zu machen und somit deren Verhalten annähernd nach
bilden können.
Die Aufgabe der Erfindung wird bei einer Vorrichtung der
sich aus dem Oberbegriff ergebenden Gattung durch die in dem
kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs definierte Merkmals
kombination gelöst. Die Erfindung besteht im Prinzip also
darin, Proben mit einer definierten Kraft gegen eine in Ab
hängigkeit von der Zeit bewegte Reibfläche zu pressen und
die hierbei in Bewegungsrichtung der Reibfläche auf die Pro
be ausgeübte Kraft zu messen. Der einfachste Fall ist dabei
dann gegeben, wenn sich die Reibfläche mit konstanter Ge
schwindigkeit bewegt. Die Erfindung ist aber besonders auch
dafür geeignet, das Reibverhalten bei einer Beschleunigung
(negativen oder positiven) der Reibfläche gegenüber der Pro
be zu messen, wobei vielfach Untersuchungen interessant
sind, bei denen von einer Geschwindigkeit der Größe Null
ausgegangen wird oder zu dieser zurückgekehrt wird. Dabei
ändert sich ja bekanntlich die Reibkraft von einer im Still
stand der Reibfläche bei konstanter Kraft gegebenen festen
Größe (Haftreibung) zu einer mit wachsender Geschwindigkeit
abnehmenden Reibkraft (gleitende Reibkraft), die bei noch
weiter wachsender Geschwindigkeit schließlich einem Grenz
wert zustrebt.
Um einen einfachen Aufbau der Vorrichtung zu erreichen, em
pfiehlt sich in Weiterbildung der Erfindung die Anwendung
der Merkmalskombination nach Anspruch 2, wodurch auch der
für die Vorrichtung benötigte Raumbedarf eingeschränkt wird.
Vielfach ist es nun wichtig, eine präzise Aussage über das
Reibverhalten bei bestimmten Geschwindigkeiten zu haben, so
daß die Reibkoeffizienten über der Geschwindigkeit in Dia
grammen aufgetragen werden können. In solchen Fällen em
pfiehlt sich insbesondere die Anwendung der Merkmalskombina
tion nach Anspruch 3, bei der eine vorgegebene Geschwindig
keit, insbesondere eine vorgegebene Geschwindigkeitsänderung
der Reibfläche erzwungen wird. Besonders interessant ist da
bei, wenn von der Geschwindigkeit Null ausgegangen wird, da
hier interessante Phänomene, wie der Übergang von der
Haft- zur Gleitreibung gut beobachtet und aufgezeichnet wer
den können. Das Meßergebnis ist dabei immer die durch die
Reibung bei den verschiedenen Geschwindigkeiten ausgeübte
Kraft in Abhängigkeit von den Umgebungsparametern und/oder
der Anpreßkraft der Probe auf die Reibfläche.
Eine besonders einfach und zuverlässig arbeitende Vorrich
tung der genannten Gattung erhält man insbesondere durch den
Einsatz der in Anspruch 4 geschilderten Merkmalskombination,
durch die eine symmetrische Kräfteverteilung erreicht wird,
die die auf die Vorrichtung wirkenden Kräfte symmetrisch
hält und damit für eine einfache Lagerung der einzelnen Bau
elemente sorgt.
Als Kraftmeßeinrichtung wird entsprechend Anspruch 5 vor
zugsweise eine Kraftmeßdose verwendet, deren Ergebnis mit
tels einer Anzeigevorrichtung in Abhängigkeit von der Zeit
aufgezeichnet werden kann, wobei die zu den einzelnen Zeit
punkten vorliegende Geschwindigkeit der Reibfläche, wie wei
ter oben schon erläutert, vorgegeben ist.
Um den Probenhalter in vereinfachter Weise abstützen zu kön
nen und um für eine vereinfachte Aufnahme der Reibungskräfte
zu sorgen, empfiehlt sich in Weiterbildung der Erfindung die
Merkmalskombination nach Anspruch 6. Hierdurch wird er
reicht, daß der Probenhalter nicht in zwei Ebenen beweglich
gelagert sein muß, sondern sich nur auf einer (Kreis-) Ebene
bewegt. Gleichwohl lassen sich aber auch die gleichen Ergeb
nisse, wie bei der an sich naheliegenden Lagerung in zwei
Ebenen bestimmen.
Für einen vereinfachten Aufbau und auch insbesondere zur
Herabsetzung des notwendigen Aufwands für die Lagerung der
einzelnen Baugruppen empfiehlt sich für eine derartige Aus
gestaltung die Anwendung der Merkmalskombination nach An
spruch 7, da durch die Symmetrierung der wirkenden Kräfte
diese sich zumindest in einer Ebene hinsichtlich der Lage
aufheben.
Für die Ausgestaltung des schwenkbaren Probenhalters ist es
besonders günstig, wenn man die Merkmale nach Anspruch 8 an
wendet. Hierdurch erhält man eine recht kostengünstige sta
bile Aufhängung für die Proben, wobei die Seitenpfosten des
äußeren Rahmens gleichzeitig zur Führung des inneren Rahmens
in senkrechter Richtung dienen können.
Zur Erhöhung der Meßgenauigkeit empfiehlt sich die Verwen
dung der Merkmale nach Anspruch 9. Da die Rahmen in sich
steif sind, läßt sich auch die Kraftwirkung zwischen den
Rahmenflächen recht genau definieren. Ordnet man die beiden
zur Messung einander zugeordneten Flächen der Rahmen paral
lel zueinander an, so ist bei einer senkrechten Führung des
inneren Rahmens gegenüber dem äußeren gewährleistet, daß
keine Querkräfte in die Messung eingehen können und diese
verfälschen.
Um das Verkanten des inneren Rahmens gegenüber dem äußeren
und das Auftreten von Scherkräften zu verhindern, empfiehlt
sich in Weiterbildung der Erfindung die Merkmalskombination
nach Anspruch 10.
Die Erfindung schafft auch die Möglichkeit, den Einsatz spe
zieller für die Anpreßkräfte sorgender Energiequellen zu
vermeiden, indem die Art der Lagerung des Probenhalters und
das Auftreten von Reibkräften gleichzeitig zum Erzeugen von
Querkräften mit ausgenutzt wird. Hierzu ist es günstig, die
Merkmale nach Anspruch 11 vorzusehen. Diese Weiterbildung
bewirkt im Prinzip, daß die Reibkräfte im Winkel zu der Be
wegungsrichtung der Reibfläche der Bremsscheibe in den inne
ren Rahmen abgeleitet werden, so daß der entstehende Kraft
pfeil in einen die Reibkraft bestimmenden, in der Zeichnung
senkrecht gerichteten und einen hierzu quergerichteten, die
Anpreßkraft bildenden Kraftpfeil ausgespalten wird. Man
kommt somit bei dieser Ausgestaltung mit einer einzigen
Kraftquelle aus, die mit der Kraft K4 an der Antriebswelle
angreift. Obwohl dieses System zu einer Selbstverstärkung
der Querkräfte als auch der Reibkräfte führt, lassen sich
doch eindeutige Schlußfolgerungen auf die Reibwerte in Ab
hängigkeit von der Zeit und der Geschwindigkeit schließen,
da der Angriffswinkel der von dem Probenhalter in den inne
ren Rahmen geleiteten Kraft und damit die Verteilung der
Querkräfte K1, K2 und die in senkrechter Richtung gemessene
Kraft K3 bekannt sind. Hierdurch lassen sich eindeutige
Schlußfolgerungen aus dem zeitabhängigen Verlauf der auftre
tenden Querkräfte ziehen. Das Verfahren der hier beschriebe
nen Vorrichtung ist insbesondere auch deshalb für die Bewer
tung von Belägen in Teilbelagscheibenbremsen geeignet, weil
die Proben mit geschobenen Belägen vergleichbar sind, wäh
rend bezogene Beläge ohnedies weniger zum Quietschen und
Rubbeln neigen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an
hand der Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung ist in einem äußeren Rahmen 2, der zwei
senkrecht gerichtete Säulen 26, 27 besitzt, ein innerer Rah
men 4 in in der Zeichnung senkrecht gleitend in den Gleitla
gern 21, 22, 23 aufgehängt. Der innere Rahmen 4 stützt sich
über eine als Kraftmeßdose ausgestaltete Kraftmeßeinrichtung
14 in senkrechter Richtung auf dem äußeren Rahmen 2 ab, so
daß die Kraftmeßdose im Ausgangszustand mit dem Gewicht des
inneren Rahmens sowie der dazugehörenden Bauteile belastet
ist.
In die Öffnung des inneren Rahmens 2 reicht ein Teil der
kreisringförmigen Reibfläche 13 einer Bremsscheibe 12, über
eine Antriebswelle 10 von einer Kraft K4 antreibbar ist. An
den beiden seitlichen Pfosten 28, 29 des inneren Rahmens 4
sind jeweils zwei Gelenkhebel 17, 19 drehbar gelagert, die an
Halteelementen 7 eines Probenhalters 6 drehbar gelagert an
greifen und somit ein Trapezgelenk bilden. Die Lagerung ist
damit derart, daß jedes der beiden Probenhalter im Kreisbo
gen um den zugehörigen Posten 28 bzw. 29 schwenkbar ist, wo
bei die beiden Halteelemente nur in der Ebene der Brems
scheibe parallel verschoben werden. Die in den Probehaltern
7 durch Verschrauben eingespannten Reibproben 8 behalten da
her auch bei einem Schwenken der Hebel 17, 19 mit ihrer Pro
benfläche 15 die parallele Lage zur Reibfläche 13 der Brems
scheibe 12 bei.
Während nun im einfachsten Fall ohne die Vervendung der
Schwenkhebel 17-19 nur eine in Richtung der Kräfte K1, K2
gerichtete Anpreßkraft durch entsprechende Maßnahmen aufge
bracht und danach die Kraft K3 gemessen werden muß, ist die
Verfahrensweise bei dem hier beschriebenen Ausführungsbei
spiel wie folgt:
Im Ausgangszustand lehnen die beiden Probenhalter 6 aufgrund
der geneigten Lage der Drehhebel 17, 19 an der Reibfläche der
Bremsscheibe 12 und die Kraftmeßdose 14 zeigt einen Aus
gangswert K3 an.
Anschließend wird bei diesem Verfahren die Kraftquelle K4
eingeschaltet, die in vorgegebener Zeitabhängigkeit die
Bremsscheibe 12 über die Antriebswelle 10 mit derartiger
Kraft antreibt, daß die Rückwirkungskräfte der Reibung ver
nachlässigbar sind. Das kann z. B. derart geschehen, daß die
Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle 10 und damit die Bewe
gungsgeschwindigkeit entsprechender Kreissektorbereiche auf
der Bremsscheibe linear zunehmen. Durch die auftretende
Reibkraft erhöht sich auch entsprechend einer Winkelfunktion
die Höhe der Kräfte K1 und K2, so daß sich die Reibkraft K3
vergrößert und damit auch die Höhe der Querkräfte K1, K2.
Schließlich beginnt die Bremsscheibe 12 zwischen den Reib
proben 8 durchzudrehen, da die Kraftwirkung der Reibflächen
auf die Beschleunigung der Antriebswelle 10 nur vernachläs
sigbar gering ist. Schließlich wird die Geschwindigkeit der
Reibfläche so groß, daß eine weitere Zunahme der Reibkräfte
nicht mehr festzustellen ist, so daß sich die Reibkraft über
der noch wachsenden Geschwindigkeit einem konstanten Wert
nähert.
Mittels eines in der Zeichnung nicht dargestellten Anzeige
gerätes, welches sowohl die wachsende Geschwindigkeit der
Antriebswelle 10 und damit der Reibfläche 13, als auch die
Abhängigkeit der Reibkraft K3 von der Zeit aufzeichnet, kön
nen die Verhältnisse der Kraft K3 gegenüber der Kraft K4
aufgezeichnet werden. Da die Größe der Angriffsfläche zwi
schen der Probenfläche 15 und der Reibfläche 13 sich nicht
ändert, läßt sich über die rückwärts berechenbare Anpreß
kraft K1, K2 auch die Änderung des Reibungskoeffizienten in
Abhängigkeit von der Geschwindigkeit festlegen.
Hieraus lassen sich sogen. Anfachungswinkel berechnen, die
im wesentlichen das Verhältnis von dem Haftreibungskoeffi
zienten zu dem Gleitreibungskoeffizienten zu Beginn des Be
schleunigungsvorgangs der Antriebswelle 10 beschreiben.
Der Anfachungswinkel ist im übrigen auch ein Maß für die Än
derung des Reibungskoeffizienten über einer gleichbleibenden
Geschwindigkeitsänderung. Je kleiner nun die Reibungsände
rung ist, desto geringer werden auch die Instabilitäten
sein, mit denen der Belag der Probe an der Reibfläche an
greift. Um ein sehr kurzzeitiges Rutschen des Belages auf
der Reibfläche aufgrund sich ändernder Reibwerte zu verhin
dern, wird man also nach Belägen suchen, deren Reibwerte
sich mit ändernder Geschwindigkeit nur möglichst wenig än
dern, was insbesondere für den Übergang vom Halten in das
Anfahren bzw. vom Bremsen in das Halten gilt.
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Messung des Reibungskoeffizienten einer
zu untersuchenden Reibprobe gegenüber einer zu dieser
relativ bewegten Reibfläche in Abhängigkeit von der Ge
schwindigkeit, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Reibfläche (13) vorgesehen ist, die in vorgege
bener Zeitabhängigkeit bewegt, vorzugsweise beschleunigt
wird, daß ein Probenhalter (6) vorgesehen ist, über den
die Probe (8) mit einer definierten Kraft (K1, K2) gegen
die Reibfläche (13) gepreßt wird und daß eine Kraftmeß
einrichtung (14) vorgesehen ist, über die die durch den
Reibvorgang der Reibfläche (13) auf die Probe (8) und
damit den Probenhalter (6) ausgeübte Kraft (K3), vor
zugsweise in Abhängigkeit von der Zeit gemessen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Reibfläche (13) durch eine
Bremsscheibe (12) gebildet ist, die über eine Antriebs
welle (10) von einem Motor angetrieben ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die zur Beschleunigung der
Reibfläche zur Verfügung stehende Kraft (K4) derart groß
gewählt ist, daß die durch die Reibfläche (13) die
Scheibe (12) verzögernden Kräfte (-K3) vergleichsweise
gering sind und die Scheibe (12) weitgehend unabhängig
von den Reibkräften (-K3) mit einer zeitlich vorgegebe
nen Beschleunigung beschleunigt werden kann.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Probenhalter (6)
eine Bremszange ist, deren Betätigungsenden (7) mit ei
ner definierten Kraft (K1, K2) senkrecht zur Reibfläche
(13) gepreßt werden.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kraftmeßeinrich
tung (14) eine Kraftmeßdose ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Probenhalter (6)
zumindest ein derart gelagertes Halteelement (7) be
sitzt, daß es auf einem Kreisbogen schwenkbar ist, wobei
die der Bremsscheibe (13) zugewandte Probenfläche (15)
der Probe (8) parallel zur Bremsscheibenebene (13) ver
setzt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Probenhalter (6) zwei symme
trisch zur Bremsscheibe (12) gelagerte Halteelemente (7)
besitzt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß das bzw. die Halteelemen
t(e) über Trapezgelenke (17, 19) in einem inneren Rahmen
(4) gelagert sind, welcher in einem äußeren Rahmen (2)
parallel zur Bremsscheibenebene (13) und insbesondere
quer zu dieser stehend geführt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem inneren
und dem äußeren Rahmen (4, 2) in der Bremsscheibenebene
(13) die Kraftmeßeinrichtung (14) angeordnet ist, wo
durch die Kraft der beiden Rahmen (2, 4) gegeneinander
meßbar ist, die aus der Reibkraft der Probe (8) auf der
Reibfläche (13) resultiert.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der innere Rahmen (4) über
drei Lagerpunkte (21, 22, 23) gegenüber dem äußeren Rahmen
(2) quer zur Bremsscheibenebene (13) stehend in senk
rechter Richtung geführt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß das oder die Halteelemen
t(e) derart im Winkel zur Bremsscheibenebene (13) gela
gert ist (sind), daß infolge der auftretenden Reibkraft
(K3) die Angriffskräfte (K1, K2) aufgebaut bzw. ver
größert werden.
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| US5315860A (en) | 1994-05-31 |
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