DE4015300C1 - Drill stem clamping system - incorporates hydraulic actuator and flange seated in roller bearing - Google Patents
Drill stem clamping system - incorporates hydraulic actuator and flange seated in roller bearingInfo
- Publication number
- DE4015300C1 DE4015300C1 DE19904015300 DE4015300A DE4015300C1 DE 4015300 C1 DE4015300 C1 DE 4015300C1 DE 19904015300 DE19904015300 DE 19904015300 DE 4015300 A DE4015300 A DE 4015300A DE 4015300 C1 DE4015300 C1 DE 4015300C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tube
- flange
- collet
- inner tube
- screwed
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 8
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 3
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 abstract description 7
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/16—Connecting or disconnecting pipe couplings or joints
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geology (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spannen von Ge
stängerohren, insbesondere von Bohrgestängen des Brunnenbaus
oder der Ölindustrie, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bohrgestänge für den Brunnenbau oder für die Ölindustrie be
stehen aus einer Vielzahl von einzelnen Rohrabschnitten, de
ren Länge zwischen 3 m und 30 m betragen kann. Zum Einfahren
eines Rohrgestänges werden die einzelnen Rohrabschnitte am
Bohrloch zusammengeschraubt und abgelassen. Beim Bohren sind
einzelne Rohrabschnitte immer wieder nachzusetzen. Wenn das
Gestänge gezogen werden soll, ist das Gestänge in einzelne
Rohrabschnitte zu brechen und auseinander zu schrauben.
Für alle diese Vorgänge ist ein Kraftdrehkopf erforderlich,
der das obere Ende des Gestänges bzw. der Rohrabschnitte er
fassen und drehen kann. Die Erfassung des Bohrgestänges er
folgt üblicherweise durch Spannkeile, die um das Bohrrohr
herum gelegt werden und bei Anziehen eines Keiltopfes eine
kraftschlüssige Verbindung zum Bohrrohr bewirken. Durch
Ziehen bzw. Drehung des Keiltopfes kann das Bohrgestänge
gezogen bzw. in beiden Richtungen gedreht werden.
Es sind manuell betätigte Spannköpfe bekannt, die jedoch in
letzter Zeit zunehmend durch hydraulische Spannköpfe ersetzt
werden, da eine manuelle Tätigkeit am Bohrloch außerordent
lich gefährlich und kraftaufwendig ist.
Beispielsweise aus der DE 31 05 565 C1 bekannte hydraulisch
betätigte Spannköpfe weisen einen Keiltopf auf, der in bezug
auf den Kraftdrehkopf hydraulisch verschoben werden kann und
damit eine Keilklemmung des Bohrgestänges hervorruft. Derar
tige Spannköpfe sind nur für einen Gestängedurchmesser ausge
legt. Der Spannbereich kann zwar in engen Grenzen durch andere
Keile und zusätzliche Füllbuchsen verändert werden, jedoch ist
dieser große Aufwand an der Bohrstelle kaum durchzuführen. Die
Verwendung eines eigenen Spannkopfes für verschiedene Gestänge
durchmesser ist wirtschaftlich kaum zu vertreten und erfordert
hohe Umrüstzeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spannkopf
anzugeben, dessen Spannteil in kurzer Zeit dem jeweiligen
Gestängedurchmesser angepaßt werden kann. Der Spannkopf soll
außerdem flexibel ausgebildet sein, um auch zum Bohren ver
wendet werden zu können.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfin
dung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
in Unteransprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist zweiteilig ausgebildet.
Ein sogenanntes Aktuatorteil ist fest am Kraftdrehkopf be
festigt und enthält die Einrichtung zur Erzeugung der Spann
kraft, vorzugsweise einen oder mehrere Hydraulikzylinder. Die
se sind vorzugsweise zwischen teleskopartig aufeinander gesetz
ten Rohren angeordnet, so daß bei Betätigung der Zylinder eine
axiale Verschiebung der Rohre gegeneinander stattfindet. Das
äußere Rohr ist vorzugsweise mit einem Wälzlager verbunden,
dessen äußerer Lagerring eine Bajonettaufnahme zur Befesti
gung eines Mitnehmerflansches aufweist, der auf einem Träger
rohr verschieblich angeordnet ist, das an seinem unteren Ende
die eigentliche Spannzange aufweist. Das Trägerrohr ist mit dem
drehenden Vorschubsystem, insbesondere dem Hauptrohr, lösbar
verbunden. Das im wesentlichen aus Trägerrohr und Spannzange
sowie Mitnehmerflansch gebildete Spannteil kann damit vom
Aktuatorteil gelöst werden, ohne daß letzteres ausgetauscht
werden müßte, wenn der Betrieb des Spannkopfes mit einem an
deren Gestängedurchmesser erfolgen soll. Es ist lediglich
ein dem anderen Durchmesser angepaßtes Spannteil zu verwen
den. Dadurch ergeben sich sehr kurze Umrüstzeiten. Da der
Wert des Spannteils nur einen Bruchteil des gesamten Spann
kopfes beträgt, ist ein System, bestehend aus einem Aktuator
und mehreren Spannteilen verschiedener Durchmesser, erheb
lich kostengünstiger als mehrere komplette Spannköpfe un
terschiedlichen Durchmessers.
Die Erfindung weist weiterhin den Vorteil auf, daß im Fall,
daß eine Beschädigung eines Spannkopfes auftritt, lediglich
ein Austausch des Spannteils erforderlich ist. Das Aktuartor
teil kann weiter verwendet werden. Der Reparaturaufwand kann
dadurch minimiert werden.
Durch besondere Ausbildung des Spannkopfes kann auch vorge
sehen sein, daß das Gestänge unmittelbar mit dem Spannkopf
verdichtend verschraubt ist, so daß ein Bohren mit dem Kraft
drehkopf möglich ist, ohne die Spannzange zu entfernen. In
anderer Ausführungsform der Erfindung wird das Spannteil vom
Aktuator abgetrennt und es wird ein Übergangsteil auf das
Hauptrohr aufgeschraubt, an das das Gestänge anschraubbar
ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbei
spiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen
Spannkopfes mit abgelöstem Spannteil,
Fig. 2 eine Querschnittsansicht entlang der Schnitt
linie A-B,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht eines Spannkopfes mit
einer Spannzange anderen Durchmessers und
Fig. 4 eine Ansicht eines Spannkopfes mit entferntem
Spannteil und alternativ vorgesehenem Übergangs
teil.
Der in Fig. 1 dargestellte Spannkopf besteht aus zwei getrenn
ten Baugruppen, nämlich dem oberen feststehenden Aktuator und
dem unteren rotierenden Spannteil. Der Aktuator ist fest am
Kraftdrehkopf befestigt, während das Spannteil je nach ver
wendetem Bohrgestänge ausgewechselt werden kann.
Der Kraftdrehkopf erzeugt das zum Bohren erforderlich Dreh
moment und überträgt die Zug- und Druckkräfte vom Vorschub
system auf das Bohrgestänge. Der feststehende Kraftdrehkopf
weist im Inneren das drehende Hauptrohr auf, das mit dem Ge
stänge verbunden wird. Kraftdrehkopf und Hauptrohr sind in
der Darstellung der Figuren gestrichelt gezeichnet.
Mit dem Kraftdrehknopf ist ein inneres Rohr 1 fest verschraubt.
Koaxial zum inneren Rohr ist teleskopartig ein äußeres Rohr 2
geführt. Zwischen oberem Ende des inneren Rohres und der Aus
senseite des äußeren Rohres 2 ist ein Hydraulikzylinder 3 an
geordnet. Vorzugsweise sind wenigstens zwei Hydraulikzylinder
auf dem Umfang des Aktuators verteilt angeordnet. Der Hyraulik
zylinder dient zum Betätigen der Spannzange.
Am unteren Ende des äußeren Rohres 2 ist ein Wälzlager 5 vor
gesehen, auf dem ein äußerer Lagerring 4 läuft. Dieser weist
Mitnahmebolzen 9 auf, die in Verbindung mit einem Mitnehmer
flansch 12 eine Bajonettkopplung bilden.
Über das Wälzlager 5 werden die Spannkräfte vom feststehenden
Aktuator zum drehenden Spannteil übertragen. Durch Betätigung
des Hydraulikzylinders werden inneres Rohr und äußeres Rohr
gegeneinander verschoben. Damit verschiebt sich der drehende
Mitnehmerflansch 12 nach unten.
Der Mitnehmerflansch 12 gleitet auf einem Trägerrohr 10. Die
ses ist am oberen Ende über Zwischenglieder mit dem Hauptrohr
verschraubt. Bei Betätigung des Hydraulikzylinders verschiebt
sich das Trägerrohr nicht.
Am unteren Ende des Trägerrohrs 10 befindet sich die eigent
liche Spanneinrichtung, die aus dem Keiltopf 15 und den Spann
keilen 14 gebildet ist, die über Koppelelemente 13 mit dem
Mitnehmerflansch 12 verbunden sind. Durch Verschiebung des
Mitnehmerflansches 12 werden die Spannkeile 14 nach unten und
innen gedrückt und bilden damit die kraftschlüssige Verbin
dung zum Gestängerohr, das in das Trägerrohr 10 eingeführt
ist. Ein Flansch 17 am unteren Ende des Trägerrohres sichert
durch Kraftschluß den Keiltopf gegen Verdrehen.
Am Hauptrohr des Kraftdrehkopfes ist zur Aufnahme des Spann
teils ein Gewindeflansch 19 angeschraubt. Dieser überträgt
das Drehmomente sowie die Zug- und Druckkräfte auf das Spann
teil. Am oberen Ende des Trägerrohres 10 befindet sich ein
Muffenflansch 18, der mit dem unteren Ende des Gewindeflan
sches 19 verschraubt ist. Damit diese Verschraubung in bei
den Drehrichtungen nutzbar ist, ist eine Schiebehülse 6 vor
gesehen, die eine innere Evolventenverzahnung aufweist und
die sowohl Gewindeflansch 19 als auch Muffenflansch 18 in
einer Außenverzahnung dieser beiden Teile übergreift. Zum
Lösen der Verbindung zwischen Gewindeflansch 19 und Muffen
flansch 18 muß diese Hülse axial verschoben werden.
Die Hülse 6 ist über ein Lager 20 mit einem Gleitring 8 ver
bunden, der an der Innenseite des inneren Rohrs 1 gleitend
angeordnet ist. Eine axiale Verschiebung des Gleitrings 8
erfolgt über einen Betätigungshebel 7, der durch einen
Durchbruch 21 des inneren Rohres 1 geführt ist. Der Betäti
gungshebel 7 führt ferner durch einen Durchbruch 22 des
äußeren Rohres 2. Diese Anordnung gewährleistet einerseits,
daß keine Verdrehung zwischen innerem Rohr 1 und äußerem
Rohr 2 möglich ist. Durch eine geeignete Bemessung der
Durchbrüche 21, 22 ist andererseits gewährleistet, daß im
betätigten Zustand der Spannzange die Durchbrüche derart
übereinander liegen, daß eine Verschiebung des Gleitrings 8
durch den Betätigungshebel 7 nicht möglich ist, so daß eine
unabsichtliche Lösung der Schiebehülse und damit der Gewin
deverbindung zwischen Gewindeflansch 19 und Muffenflansch
18 verhindert ist. Auf dem Umfang der Rohre 1 und 2 sind
vorzugsweise zwei Betätigungshebel 7 vorgesehen.
Der Muffenflansch 18 kann unmittelbar mit dem Trägerrohr
10 verschraubt sein, es kann jedoch auch zusätzlich eine
Verlängerung 11 zwischen Muffenflansch 18 und Trägerrohr 10
angeordnet sein, die ein unteres Gewinde aufweist, auf das
ein Gestängerohr unmittelbar aufgeschraubt werden kann.
Hierdurch ist es möglich, über das Hauptrohr, den Gewin
deflansch 19, den Muffenflansch 18 und die Verlängerung 11
Spülflüssigkeit zum Gestängerohr zu führen und den Spann
kopf damit auch zum Spülen zu verwenden. Aufgrund der An
ordnung einer Schiebehülse 6 mit Evolentenverzahnung zwischen
Gewindeflansch 19 und Muffenflansch 18 kann die Gewindever
bindung eventuell nicht ausreichend dicht sein. Es ist da
her zusätzlich eine O-Ring-Dichtung zwischen Gewindeflansch
19 und Muffenflansch 18 vorgesehen.
Zur Trennung von Aktuator und Spannteil ist zunächst die
Spannzange zu entlasten. Dabei wird das äußere Rohr 2 gegen
über dem inneren Rohr 1 so weit verschoben, daß die Durch
brüche 21, 22 über einen größeren Bereich miteinander fluch
ten, so daß der Betätigungshebel 7 so weit angehoben werden
kann, daß die Schiebehülse 6 die Verbindung zwischen Gewin
deflansch 19 und Muffenflansch 18 aufhebt. Jetzt kann die
Bajonettverbindung zwischen Mitnehmerflansch 12 und Lager
ring 4 getrennt werden. Schließlich erfolgt das Lösen der
Gewindeverbindung zwischen Gewindeflansch 19 und Muffen
flansch 18. Das Spannteil ist damit vollkommen vom Aktuator
teil gelöst.
Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht entlang der Schnitt
linie A-B gemäß Fig. 1. Der Mitnehmerflansch 12 weist am
Außenumfang Nuten 24 auf, durch die die Mitnahmebolzen 9
bei der Verbindung von Spannteil und Aktuator hindurchge
führt werden. Nach Verdrehung des Mitnehmerflansches 12
gegenüber dem Lagerring 4 ist das Spannteil axial gesichert.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung mit einem
Spannteil größeren Durchmessers. Der Aktuator ist in diesem
Fall unverändert. Das Spannteil wird mit dem Aktuator wieder
um durch Verbindung von Gewindeflansch 19 und Muffenflansch
18 sowie durch Bajonettverbindung zwischen Mitnehmerflansch
12 und Lagerring 4 miteinander verbunden. Das Trägerrohr 25
weist in diesem Fall im unteren Bereich einen größeren Durch
messer auf. Entsprechend sind die Spannteile 26 und der Keil
topf 27 in größerem Durchmesser ausgeführt. Diese Ausführungs
form des Spannteils eignet sich daher für Gestängerohre mit
größerem Durchmesser.
Fig. 4 zeigt schließlich eine Ausführungsform, in der das
Spannteil nicht verwendet ist, wobei jedoch ein Übergang 28
verwendet ist, der unmittelbar mit dem Gewindeflansch 19 ge
schraubt wird. Der Übergang 28 weist am unteren Ende ein Ge
winde zum Anschluß des Bohrgestänges auf. Zwischen Gewinde
flansch 19 und Übergang 28 ist eine Dichtung 29 vorgesehen,
die gewährleistet, daß Spülflüssigkeit ohne Verluste vom
Hauptrohr in das Bohrgestänge geführt werden kann.
Durch Verwendung des Überganges 28 kann der Aktuator unmit
telbar auch zum Bohren verwendet werden, ohne daß das Spann
teil erforderlich wäre.
Bezugszeichenliste
1 inneres Rohr
2 äußeres Rohr
3 Hydraulikzylinder
4 Lagerring
5 Wälzlagerung
6 Schiebehülse
7 Betätigungshebel
8 Gleitring
9 Mitnahmebolzen
10 Trägerrohr
11 Verlängerung
12 Mitnehmerflansch
13 Koppelelement
14 Spannkeil
15 Keiltopf
16 Führungshülse
17 Flansch
18 Muffenflansch
19 Gewindeflansch
20 Lager
21 Durchbruch
22 Durchbruch
23 O-Ring
24 Ausnehmung
25 Trägerrohr
26 Spannkeil
27 Keiltopf
28 Übergang
29 Dichtung
2 äußeres Rohr
3 Hydraulikzylinder
4 Lagerring
5 Wälzlagerung
6 Schiebehülse
7 Betätigungshebel
8 Gleitring
9 Mitnahmebolzen
10 Trägerrohr
11 Verlängerung
12 Mitnehmerflansch
13 Koppelelement
14 Spannkeil
15 Keiltopf
16 Führungshülse
17 Flansch
18 Muffenflansch
19 Gewindeflansch
20 Lager
21 Durchbruch
22 Durchbruch
23 O-Ring
24 Ausnehmung
25 Trägerrohr
26 Spannkeil
27 Keiltopf
28 Übergang
29 Dichtung
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Spannen von Gestängerohren, insbesondere
von Bohrgestängen des Brunnenbaus oder der Ölindustrie,
mit einer kraftbetätigten Spannzange zum kraftschlüssigen
Erfassen eines Gestängerohres, wobei die Einrichtung zur
Erzeugung der Spannkraft (3) zwischen feststehendem Kraft
drehkopf und durch dessen durch das Hauptrohr gedrehter
Spannzange angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannzange (14, 15) Teil eines bezüglich Hauptrohr und Kraft
drehkopf lösbar ausgebildeten Spannteils ist, daß die
Spannzange (14, 15) auf einem Trägerrohr (10) angeordnet ist, das
mit dem Hauptrohr verschraubbar ausgebildet ist, und daß
ein koaxial auf dem Trägerrohr (10) geführten Mitnehmer
flansch (12) zur Betätigung der Spannzange (14, 15) vorgesehen ist,
der mit dem freien Ende der Einrichtung zur Erzeugung der
Spannkraft (3) lösbar gekoppelt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mitnehmerflansch (12) in einen Lagerring (4) eines
Wälzlagers (5) eingreift, dessen Gegenlagerring als ein
teleskopartig bezüglich eines fest mit dem Kraftdrehkopf
verbundenen inneren Rohres (1) geführtes äußeres Rohr
(2) ausgebildet ist, und daß die Einrichtung zur Er
zeugung der Spannkraft (3) auf dem Umfang von innerem Rohr (1)
und äußerem Rohr (2) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
auf dem Umfang von innerem Rohr (1) und äußerem Rohr (2)
wenigstens zwei Einrichtungen zur Erzeugung der Spann
kraft (3) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Einrichtung zur Erzeugung der Spannkraft ein
Hydraulikzylinder (3) ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopplung des Trägerrohrs (10) mit der Einrichtung
zur Erzeugung der Spannkraft (3) als eine Bajonettverbin
dung ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
am unteren Ende des drehenden Hauptrohres ein Gewinde
flansch (19) vorgesehen ist, der mit dem Trägerrohr (10)
verschraubbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
am oberen Ende des Trägerrohres (10) ein lösbarer Muffen
flansch (18) vorgesehen ist, der mit dem Gewindeflansch
(19) verschraubbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
Gewinde- (19) und Muffenflansch (18) über eine Schiebe
hülse (6) mit Innen-Evolventenverzahnung verdrehfest ge
halten sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schiebehülse (6) gegenüber dem mit dem Kraftdrehkopf
fest verbundenen inneren Rohr (1) drehbar gelagert ist,
und daß die Schiebehülse (6) mit wenigstens einem durch
einen Durchbruch des inneren Rohres (1) geführten Betä
tigungshebel (7) verschiebbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Betätigungshebel (7) ferner durch einen Durchbruch
des auf dem inneren Rohr (1) teleskopartig geführten äus
seren Rohrs (2) hindurchgeführt ist, und daß im Spannzu
stand der Spannzange der Durchbruch des äußeren Rohres
(2) gegenüber dem Durchbruch des inneren Rohres (1) der
art verschoben ist, daß eine Betätigung des Betätigungs
hebels (7) gesperrt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeich
net, daß der Muffenflansch (18) eine in das Trägerrohr (10)
reichende Verlängerung (11) aufweist, auf die ein Gestänge
rohr aufschraubbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
Verlängerungen (11) und Muffenflansch (18) zweiteilig aus
gebildet sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
nach Entfernen des Trägerrohrs (10) und der Spannzange ein
Übergangsteil (28) auf das Hauptrohr aufschraubbar ist,
das am unteren Ende ein Gewinde zur Aufnahme eines Gestänge
rohres aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Gewinde- und Muffenflansch eine Dichtung ausgebil
det ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904015300 DE4015300C1 (en) | 1990-05-12 | 1990-05-12 | Drill stem clamping system - incorporates hydraulic actuator and flange seated in roller bearing |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904015300 DE4015300C1 (en) | 1990-05-12 | 1990-05-12 | Drill stem clamping system - incorporates hydraulic actuator and flange seated in roller bearing |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4015300C1 true DE4015300C1 (en) | 1992-01-30 |
Family
ID=6406272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904015300 Expired - Fee Related DE4015300C1 (en) | 1990-05-12 | 1990-05-12 | Drill stem clamping system - incorporates hydraulic actuator and flange seated in roller bearing |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4015300C1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999001638A1 (en) * | 1997-07-01 | 1999-01-14 | Stolt Comex Seaway Limited | Apparatus for and a method of supporting a tubular member |
| DE102008012729A1 (de) * | 2008-03-05 | 2009-09-10 | Dietmar Scheider | Spannkopf für eine Erdbohranlage |
| US8360172B2 (en) * | 2008-04-16 | 2013-01-29 | Baker Hughes Incorporated | Steering device for downhole tools |
| WO2014056092A1 (en) * | 2012-10-09 | 2014-04-17 | Noetic Technologies Inc. | Tool for gripping tubular items |
| CN104196469A (zh) * | 2014-08-27 | 2014-12-10 | 桂林市华力重工机械有限责任公司 | 一种钎杆夹钳机构 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3105565C1 (de) * | 1981-02-16 | 1982-09-30 | Wirth Maschinen- und Bohrgeräte-Fabrik GmbH, 5140 Erkelenz | "Klemmvorrichtung für Bohrgestänge, Rohre oder ähnliche Gegenstände" |
-
1990
- 1990-05-12 DE DE19904015300 patent/DE4015300C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3105565C1 (de) * | 1981-02-16 | 1982-09-30 | Wirth Maschinen- und Bohrgeräte-Fabrik GmbH, 5140 Erkelenz | "Klemmvorrichtung für Bohrgestänge, Rohre oder ähnliche Gegenstände" |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999001638A1 (en) * | 1997-07-01 | 1999-01-14 | Stolt Comex Seaway Limited | Apparatus for and a method of supporting a tubular member |
| DE102008012729A1 (de) * | 2008-03-05 | 2009-09-10 | Dietmar Scheider | Spannkopf für eine Erdbohranlage |
| US8360172B2 (en) * | 2008-04-16 | 2013-01-29 | Baker Hughes Incorporated | Steering device for downhole tools |
| WO2014056092A1 (en) * | 2012-10-09 | 2014-04-17 | Noetic Technologies Inc. | Tool for gripping tubular items |
| US9869143B2 (en) | 2012-10-09 | 2018-01-16 | Noetic Technologies Inc. | Tool for gripping tubular items |
| US10081989B2 (en) | 2012-10-09 | 2018-09-25 | Noetic Technologies Inc. | Tool for gripping tubular items |
| CN104196469A (zh) * | 2014-08-27 | 2014-12-10 | 桂林市华力重工机械有限责任公司 | 一种钎杆夹钳机构 |
| CN104196469B (zh) * | 2014-08-27 | 2016-03-16 | 桂林市华力重工机械有限责任公司 | 一种钎杆夹钳机构 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68904678T2 (de) | Drehmomentenzange. | |
| DE3327739C2 (de) | Einrichtung zur Herstellung von Bohrlöchern | |
| DE2542432C2 (de) | Drehantrieb für eine Bohranlage sowie Verfahren zum Ausbauen eines Bohrgestänges aus einem Bohrloch | |
| DE69111246T2 (de) | Gerät und verfahren zum herstellen und aufbrechen von verbindungen in bohrrohrsträngen. | |
| DE3016744C2 (de) | Gegenhaltezange | |
| DE3124641A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum anzapfen eines hauptrohrs zum anschliessen eines abzweigrohrs | |
| DE2461112C3 (de) | Drehbohrkopf | |
| DE60120513T2 (de) | Bohrmast mit beweglichen und festen Spannzwingen | |
| DE1946733A1 (de) | Gesteins- und Erdbohrgeraet zum Rotarybohren | |
| DE4015300C1 (en) | Drill stem clamping system - incorporates hydraulic actuator and flange seated in roller bearing | |
| DE2423346C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Minderung des Verschleisses in der Axialbohrung eines Unterwasser-Bohrlochkopfes | |
| DE8312631U1 (de) | Maschine zur Manipulation von Bohrstangen | |
| DE3315567A1 (de) | Maschine zur erzeugung eines aufschraub- oder abschraub-drehmomentes | |
| EP2626506B1 (de) | Vorrichtung zum Bewegen eines Arbeitsmittels im Erdreich | |
| DE2519624C3 (de) | Hebevorrichtung für Bohrgestänge | |
| DE2505986A1 (de) | Vorrichtung zum auseinanderschrauben von bohrgestaengerohren in einer bohrmaschine | |
| EP0685630A2 (de) | Einbauvorrichtung für Doppel-Bohrrohre | |
| DE3318941A1 (de) | Vorrichtung zum drehen und axialbewegen von bolzen | |
| EP3456914A1 (de) | Doppelkopf-bohrvorrichtung und verfahren zum erstellen einer bohrung | |
| DE10218407B4 (de) | Vorrichtung zum Lösen von Gestängegewindeverbindungen | |
| DE2018884A1 (de) | Bohrgerat mit Bohrgestange Magazin | |
| DE3911379C2 (de) | Rohrvorpreßstation für Rohrvorpreßbetriebe | |
| DE3439653C1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden eines Bohrstranges mit einem Rohr od.dgl. | |
| DE102006023505B4 (de) | Bohrgerät und Verfahren zum Erstellen eines Bohrlochs im Boden | |
| DE7713471U1 (de) | Schraubturm zum einschrauben und ausschrauben grosser schraubenbolzen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PRAKLA-SEISMOS GMBH, 3000 HANNOVER, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |