DE4015237A1 - Durchbiegungseinstellwalze - Google Patents
DurchbiegungseinstellwalzeInfo
- Publication number
- DE4015237A1 DE4015237A1 DE4015237A DE4015237A DE4015237A1 DE 4015237 A1 DE4015237 A1 DE 4015237A1 DE 4015237 A DE4015237 A DE 4015237A DE 4015237 A DE4015237 A DE 4015237A DE 4015237 A1 DE4015237 A1 DE 4015237A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carrier
- roller
- guide
- pressure
- piston
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B27/00—Rolls, roll alloys or roll fabrication; Lubricating, cooling or heating rolls while in use
- B21B27/02—Shape or construction of rolls
- B21B27/03—Sleeved rolls
- B21B27/05—Sleeved rolls with deflectable sleeves
- B21B27/055—Sleeved rolls with deflectable sleeves with sleeves radially deflectable on a stationary beam by means of hydraulic supports
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21G—CALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
- D21G1/00—Calenders; Smoothing apparatus
- D21G1/02—Rolls; Their bearings
- D21G1/0206—Controlled deflection rolls
- D21G1/0213—Controlled deflection rolls with deflection compensation means acting between the roller shell and its supporting member
- D21G1/022—Controlled deflection rolls with deflection compensation means acting between the roller shell and its supporting member the means using fluid pressure
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C13/00—Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
- F16C13/02—Bearings
- F16C13/022—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle
- F16C13/024—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle
- F16C13/026—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure
- F16C13/028—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure with a plurality of supports along the length of the roll mantle, e.g. hydraulic jacks
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Geometry (AREA)
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
- Pens And Brushes (AREA)
- Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Durchbiegungseinstellwalze
mit einem feststehenden Träger, einem um diesen
drehbaren Walzenmantel, sowie mit wenigstens einem
zwischen dem Träger und dem Walzenmantel befindlichen
und auf die Innenseite des Walzenmantels in einer
Preßebene eine Preßkraft ausübenden Stützelement,
wobei die Enden des Walzenmantels auf Führungsteilen
drehbar gelagert sind, von denen jedes eine
Führungsöffnung mit zwei parallelen Führungsflächen
aufweist, die entlang dem Träger geführt sind und eine
Beweglichkeit des Führungsteiles gegenüber dem Träger
in der Preßebene ermöglichen, und wobei im Bereich der
Führungsöffnung jedes Führungsteiles wenigstens ein
Druckraum vorgesehen ist, dessen Druckrichtung in der
Preßebene verläuft.
Solche Durchbiegungseinstellwalzen sind aus der
DE 28 26 316 oder DE 31 38 365 bekannt. Als Druckraum
dient hierbei eine im Bereich der Führungsöffnung der
Führungsteile im Träger vorgesehene zylindrische
Bohrung, in welcher ein Kolben in Richtung der
Preßebene beweglich ist und innerhalb der
Führungsöffnung auf die Innenfläche des Führungsteiles
drückt. Damit wird direkt am Ende des Walzenmantels
eine Preßkraft ausgeübt, z. B. um das Eigengewicht des
Walzenmantels und der mit dem Walzenmantel beweglichen
Walzen- bzw. Pressenteile aufzunehmen, so daß die
Stützelemente nur noch Variationen der Preßkraft zu
korrigieren haben.
Nachteilig bei dieser bekannten Walze ist jedoch, daß
durch die zylindrische Bohrung der Träger geschwächt
wird und außerdem die über das Führungsteil einleit
baren Kräfte begrenzt sind, da der Querschnitt der
zylindrischen Bohrung im Träger einerseits nicht zu
groß gewählt werden darf, um den Träger nicht
unzulässig zu schwächen, und da andererseits der
maximal anwendbare Druck im Druckraum begrenzt ist.
Aus der DE 35 39 428 ist es bekannt, die gesamte
Führungsöffnung als Druckraum auszubilden, wobei die
Öffnung an beiden Seiten axial mit Dichtscheiben
abgedichtet werden muß. Dabei wird zwar eine optimal
große Angriffsfläche für den Druck erreicht, jedoch
müssen die relativ großflächigen Dichtscheiben außer
einer Beweglichkeit in radialer Richtung auch eine
gewisse Neigbarkeit des Trägers gegen den Walzenmantel
infolge Durchbiegung zulassen, so daß der Druck des
Hydraulikmittels im Druckraum begrenzt ist und nicht
optimal groß gewählt werden kann. Die erzeugbare Kraft
ist damit ebenfalls begrenzt.
Gemäß der EP 3 32 594 werden die letztgenannten
Nachteile dadurch vermieden, daß innerhalb der
Öffnungen der Führungsvorrichtung Kolben/Zylinder-
Führungen vorgesehen sind, die aus topfförmigen
Aufsätzen auf dem abgeschrägten Träger bestehen, in die
kolbenförmige Zapfen auf der Innenfläche der Führungs
öffnung eingreifen. Diese Aufsätze erfordern jedoch
innerhalb der Führungsöffnung einen erheblichen Platz,
so daß der Hub der Führungsvorrichtung oder des
Walzenmantels gegenüber dem Träger eingeschränkt ist.
Um die Führungsöffnung zur Erzeugung einer möglichst
großen Kraft möglichst gut auszunützen, sind auf jeder
Seite je zwei topfförmige Aufsätze vorgesehen, deren
Druckrichtungen eine gewisse Neigung zur Preßebene
aufweisen. Um einwandfrei funktionieren zu können,
müssen die Aufsätze daher seitlich etwas beweglich
sein, was eine zusätzliche Abdichtung zwischen Aufsatz
und Träger erfordert und daher den verwendbaren Druck
begrenzt.
Ziel der Erfindung ist es, die Durchbiegungs
einstellwalze der eingangs genannten Art derart zu
verbessern und weiterzubilden, daß eine größere Kraft
über die Führungsvorrichtung auf die Walzenmantelenden
eingeleitet werden kann, ohne daß eine Schwächung des
Trägers erforderlich ist, ohne daß der Druck des
Druckmittels vermindert wird, und ohne daß der Hub der
Führungsvorrichtung eingeschränkt ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß auf dem Träger wenigstens ein kolbenförmiger Auf
satz vorgesehen ist, der mit einer entsprechenden
zylindrischen Bohrung im Führungsteil eine Kolben/
Zylinder-Führung bildet, welche den Druckraum
darstellt.
Die Wirkfläche des Druckraumes ist hier zwar
geringfügig kleiner als das Optimum, jedoch ist die
Abdichtung der Druckräume wesentlich einfacher und
sicherer als bei axialen Dichtungsscheiben und kann mit
Vorteil entweder durch den Gleitsitz der Kolben/
Zylinder-Führung gebildet sein oder lediglich aus einem
den Kolbenumfang umschließenden Dichtring bestehen, so
daß zur Erzeugung der gleichen Schubkraft ein höherer
Hydraulikmitteldruck verwendet werden kann. Eine
Schwächung des Trägerquerschnittes ist hierbei nicht
erforderlich, und der volle Hub der Führungsteile bleibt
erhalten.
Dabei kann mit Vorteil sowohl der Freiraum in der
preßseitigen Führungsöffnung mit einem Druckraum
versehen sein, als auch die zum Träger entgegengesetzte
Führungsöffnung, die dann eine Kraft in der Preßebene,
jedoch entgegengesetzt zur Preßrichtung ausübt.
Die Erfindung wird anhand der in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 ein Ende einer Durchbiegungseinstellwalze im
Axialschnitt, und
Fig. 2 einen Radialschnitt dieses Ausführungs
beispieles.
Bei dem in den Figuren wiedergegebenen Ausführungs
beispiel, bei denen gleiche Teile mit den gleichen
Bezugsziffern bezeichnet sind, übt eine Durchbiegungs
einstellwalze 1 in einer Preßebene P eine Preßkraft
auf eine Gegenwalze 2 aus, die als Vollwalze, Hohlwalze
oder ebenfalls als Durchbiegungseinstellwalze
ausgebildet sein kann. Die Durchbiegungseinstellwalze
weist einen in einer Stuhlung 3 mittels eines
Schwenklagers 4 schwenkbar, jedoch drehfest gelagerten
Träger 5 auf, um den ein rohrförmiger Walzenmantel 6
auf hydraulischen Stützelementen 7 drehbar gelagert
ist. Diese Stützelemente können, wie in US 38 02 044
beschrieben, als hydrostatische Stützelemente aus
gebildet sein, welche auf einem Druckraum 8 im Träger
abgestützt und in der Preßebene P beweglich sind oder
in anderer geeigneter Art, z. B. als hydrodynamische
Stützelemente oder als Druckkissen. Durch Zuführung
eines hydraulischen Druckmittels zum Druckraum 8 über
eine Leitung 9 im Träger üben die Stützelemente 7 eine
Preßkraft auf die Innenseite des Walzenmantels 6 und
damit auf die Gegenwalze 2 aus. Durch Einstellung des
Druckes kann die Preßkraft verändert werden.
Der Walzenmantel 6 ist bei solchen Durchbiegungs
einstellwalzen über seine ganze Länge in Preßrichtung
gegenüber dem Träger 5 beweglich. An den Enden des
Walzenmantels 6 wird diese Beweglichkeit dadurch
erreicht, daß der Walzenmantel mittels eines
geeigneten Lagers 16, welches als Gleitlager oder mit
Vorteil als Pendelrollenlager ausgebildet sein kann,
auf einem drehfesten Führungsteil 10 drehbar gelagert
ist. Das Führungsteil 10 ist mit einer länglichen
Öffnung 11 versehen, die durch parallele, ebene
Seitenwände 12 begrenzt ist. Der Querschnitt des
Trägers ist derart gestaltet, daß sowohl preßseitig
auf der Seite der Gegenwalze, als auch auf der ent
gegengesetzten Seite im Inneren des Führungsteiles 10
Freiräume 13 und 14 entstehen, in denen der Träger 5 in
Preßrichtung P oder in der Gegenrichtung beweglich
ist.
Der Träger 5 ist im Bereich des Führungsteiles mit
geringem Spiel zwischen den Führungsflächen 12 des
Führungsteiles 11 geführt. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel besitzt der Träger 5 im Bereich des
Führungsteiles 10 einen Durchmesser, welcher der Breite
der Öffnung 11 im Führungsteil entspricht, so daß der
Träger 5 mit der Öffnung 11 oder dem Führungsschlitz
einen Gleitsitz bildet, wobei keine störende Dichtung
zwischen Träger und Führungsteil an dieser Stelle
erforderlich ist und wobei die Öffnung die größt
möglichen Abmessungen für die Unterbringung des
Druckraumes aufweist.
Mit Vorteil ist der Walzenmantel 6 an seinen Enden,
beispielsweise mittels Dichtungsplatten 17 und
Dichtungsscheiben 18 nach außen abgedichtet, um den
Austritt von hydraulischem Druckmittel aus dem
Walzeninneren, insbesondere aus den Stützelementen 7 zu
verhindern.
Auf die beschriebene Weise wird erreicht, daß auch die
Enden des Walzenmantels 6 in der Preßebene P in einem
gewissen Bereich frei beweglich sind. Bei solchen
Walzen ist es vielfach von Vorteil, wenn die auf die
Gegenwalze 2 ausgeübte Kraft nicht allein durch die
Stützelemente 7 aufgebracht werden muß, sondern eine
zusätzliche Kraft an den Walzenmantel-Enden im Bereich
der Führungsteile 10 auf den Walzenmantel ausgeübt
wird. Um dies zu erreichen, sind in den Beispielen nach
den Fig. 1 und 2 am Träger 5 im Bereich des
Führungsteiles 10 kolbenförmige Aufsätze 24, 25
vorgesehen, welche in zylindrische Bohrungen 26, 27 des
Führungsteiles 10 eingreifen und mit dieser Druckräume
20, 21 bilden, welche vom Träger 5 aus über Leitungen
22, 23 mit hydraulischem oder pneumatischem Druckmittel
versorgbar sind. In diesem Beispiel wirkt zwar nicht
die gesamte Innenfläche der Öffnung 11 des Führungs
teiles 10 als Druckfläche, sondern der etwas kleinere
Kolben- bzw. Zylinderquerschnitt. Da sich eine
Kolben/Zylinder-Führung jedoch wesentlich einfacher und
sicherer auch bei höheren Drücken abdichten läßt als
die Freiräume des Führungsteiles durch Dichtscheiben,
ist dies jedoch keinesfalls ein Nachteil. Solche
Dichtungen können durch den Gleitsitz der
Kolben/Zylinder-Führungen selbst gebildet werden, oder
beispielsweise als einfache O-Ringe 15, 19 ausgeführt
sein, die in einer Ringnut angeordnet sind, die den
Kolben 24, 25 außen bzw. die zusätzliche zylindrische
Bohrung 26, 27 innen umgibt.
Von Vorteil ist es, eine gewisse Neigbarkeit zwischen
Kolben und Bohrung vorzusehen, welche bei groß
flächigen Kolben/Zylinder-Führungen ohnehin gegen
ist, und die bei Ringdichtungen leicht realisierbar
ist, wie in US 38 02 044 beschrieben, im Gegensatz zu
ausgedehnten Dichtscheiben. Vorteilhaft ist aber auch
hier, daß keine Schwächung des Trägerquerschnittes
erforderlich ist.
Die Flächen der Kolben/Zylinder-Führungen, d. h. die
Querschnitte der Druckräume 20, 21 werden mit Vorteil
möglichst groß gewählt und sind nicht auf einen
kreisförmigen Querschnitt beschränkt. Dieser kann auch
oval oder ellipsenförmig sein, was ebenfalls noch eine
sehr sichere Ringdichtung auch bei größeren Drücken
zuläßt, oder auch rechteckförmig mit abgerundeten
Ecken. Damit kann die Öffnung 11 des Führungsteiles 10
mit jeweils einem einzigen in der Preßebene bzw. in
Gegenrichtung wirkenden Druckraum 20, 21 fast ganz
ausgefüllt werden, abgesehen von dem geringen
Platzbedarf für die Ringdichtung 15, 19, so daß die
Druckangriffsflächen so groß wie möglich sind und eine
größtmögliche Preßkraft erzeugt werden kann. Zudem
ist bei einer größeren Querschnittsfläche die
Neigbarkeit des Kolbens 26 gegen den Zylinder 27
größer, so daß eine Neigung des Trägers 5 gegenüber
dem Führungsteil 10 infolge Durchbiegung der Walze
unter Umständen bereits ohne besondere Vorkehrungen
durch die Ringdichtung 15, 19 aufgefangen werden kann,
ohne die Dichtwirkung und den zulässigen Druck zu
beeinträchtigen, insbesondere wenn eine Verkantung auf
ein Minimum beschränkt wird, indem das Lager 16 als
Pendellager ausgeführt ist.
Hierbei ist es auch vorteilhaft, einen derartigen
Druckraum 20 mit einer Kolben/Zylinder-Führung nicht
nur im Freiraum 13 auf der Preßseite des Trägers 5
vorzusehen, sondern auch im anderen Freiraum 14 auf der
gegenüberliegenden Seite des Trägers und in der
Gegenrichtung zur Preßrichtung P wirkend, wobei beide
Druckräume getrennt voneinander mit Druckmittel über
Leitungen 22, 23 versorgt sind und unabhängig
voneinander mit unterschiedlichem Druck ansteuerbar
sind.
Von Vorteil ist es, daß das Führungsteil 10 durch die
Kolben/Zylinder-Führungen automatisch gegen Verdrehung
gegenüber dem Träger 5 gesichert ist, so daß auf einen
besonderen Verdrehschutz verzichtet werden kann.
Bei den beschriebenen Ausführungen ist es noch
vorteilhaft, Kapillarbohrungen von den Druckräumen 20,
21 zum Außenraum vorzusehen, die eine Entlüftung der
Druckräume und einen fortwährenden schwachen Ölumlauf
und damit eine sichere Druckeinstellung in den
Druckräumen 20, 21 erlauben. Unter Umständen kann die
erforderliche Leckage bereits vom Gleitsitz der
Kolben/Zylinder-Führungen 24, 26; 25, 27 oder von den
Ringdichtungen 15, 19 gebildet werden.
Weiterhin kann in den Druckmittelzuleitungen 22, 23
ein Gaspuffer vorgesehen sein, der eine gewisse
Elastizität des Druckes in den Druckräumen 20, 21
bewirkt.
Auf eine gezielte Leckage durch die vorstehend
erwähnten Kapillarbohrungen kann jedoch auch verzichtet
werden, wenn als Druckmittel ein komprimierbares
Medium, z. B. Gas oder Luft verwendet wird, welches in
den Druckräumen auf die erforderlichen Drücke
verzichtet wird. Die Komprimierbarkeit des Druckmittels
gestattet dabei eine Beweglichkeit des Walzenmantels
gegenüber dem Träger.
Zur Erleichterung der Montage der Führungsteile 10 auf
dem Träger 5 können die Führungsteile 10 aus zwei
Teilen bestehen, die beidseits auf den Träger 5
aufgesetzt werden, so daß die Aufsätze 24 und 25 in
die entsprechenden Bohrungen 26 bzw. 27 eingreifen,
wonach die beiden Teile entlang ihrer Trennflächen 28
fest zu einem einzigen Führungsteil verbunden, z. B.
verschraubt oder verschweißt werden.
Claims (9)
1 Durchbiegungseinstellwalze mit einem feststehenden
Träger (5), einem um diesen drehbaren Walzenmantel
(6), sowie mit wenigstens einem zwischen dem Träger
(5) und dem Walzenmantel (6) befindlichen und auf
die Innenseite des Walzenmantels (6) in einer Preß
ebene (P) eine Preßkraft ausübenden Stützelement
(7), wobei die Enden des Walzenmantels (6) auf
Führungsteilen (10) drehbar gelagert sind, von denen
jedes eine Führungsöffnung (11) mit zwei parallelen
Führungsflächen (12) aufweist, die entlang dem
Träger (5) geführt sind und eine Beweglichkeit des
Führungsteiles (10) gegenüber dem Träger (5) in der
Preßebene (P) ermöglichen, und wobei im Bereich der
Führungsöffnung jedes Führungsteiles (10) wenigstens
ein Druckraum vorgesehen ist, dessen Druckrichtung
in der Preßebene (P) verläuft, dadurch gekenn
zeichnet, daß auf dem Träger (5) wenigstens ein
kolbenförmiger Aufsatz (24, 25) vorgesehen ist, der
mit einer entsprechenden zylindrischen Bohrung
(26, 27) im Führungsteil (10) eine Kolben/Zylinder-
Führung bildet, welche den Druckraum (20, 21)
darstellt.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
im Druckraum (20, 21) eine im Träger (5) verlaufende
Druckmittelleitung (22, 23) mündet.
3. Walze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der kolbenförmige Aufsatz (24, 25) gegen die
zylindrische Bohrung (26, 27) mit einer den Kolben
(24, 25) umgebenden ringförmigen Dichtung (15, 19)
abgedichtet ist.
4. Walze nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, daß auf beiden entgegengesetzten
Seiten des Trägers (5) in der Führungsöffnung (11)
des Führungsteiles (10) Druckräume (20, 21)
vorgesehen sind, in welchem im Träger verlaufende
getrennte Druckmittelleitungen (22, 23) münden.
5. Walze nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Druckraum (20, 21) mit einer
Kapillarbohrung mit dem Außenraum verbunden ist.
6. Walze nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Zuleitung (22, 23) ein
Gaspuffer vorgesehen ist.
7. Walze nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckraum (20, 21) über die
Druckmittelleitung (22, 23) mit einem hydraulischen
Druckmittel versorgt ist.
8. Walze nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckraum (20, 21) über die
Druckmittelleitung (22, 23) mit einem komprimier
baren pneumatischen Druckmittel versorgt ist.
9. Walze nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Führungsteil (10) aus zwei
entlang ihrer Trennfläche (28) fest verbundenen
Teilen besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH402889 | 1989-11-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4015237A1 true DE4015237A1 (de) | 1991-05-16 |
Family
ID=4268455
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8914037U Expired - Lifetime DE8914037U1 (de) | 1989-11-08 | 1989-11-29 | Durchbiegungseinstellwalze |
| DE4015237A Withdrawn DE4015237A1 (de) | 1989-11-08 | 1990-05-10 | Durchbiegungseinstellwalze |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8914037U Expired - Lifetime DE8914037U1 (de) | 1989-11-08 | 1989-11-29 | Durchbiegungseinstellwalze |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CA (1) | CA2029514A1 (de) |
| DE (2) | DE8914037U1 (de) |
| FI (1) | FI905146A7 (de) |
| IT (1) | IT1243851B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19947398A1 (de) * | 1999-10-01 | 2001-05-03 | Voith Paper Patent Gmbh | Durchbiegungseinstellwalze |
| DE10023291A1 (de) * | 2000-05-15 | 2001-11-22 | Bhs Corr Masch & Anlagenbau | Beheizbare oder kühlbare Walze zur Temperaturbehandlung von Materialbahnen, insbesondere zur Verwendung für Wellpappemaschinen |
| DE10026939A1 (de) * | 1999-10-01 | 2001-12-13 | Voith Paper Patent Gmbh | Durchbiegungseinstellwalze |
| DE10050596A1 (de) * | 2000-10-12 | 2002-04-18 | Voith Paper Patent Gmbh | Durchbiegungseinstellwalze |
-
1989
- 1989-11-29 DE DE8914037U patent/DE8914037U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1990
- 1990-05-10 DE DE4015237A patent/DE4015237A1/de not_active Withdrawn
- 1990-10-18 IT IT02178590A patent/IT1243851B/it active IP Right Grant
- 1990-10-18 FI FI905146A patent/FI905146A7/fi not_active Application Discontinuation
- 1990-11-07 CA CA002029514A patent/CA2029514A1/en not_active Abandoned
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19947398A1 (de) * | 1999-10-01 | 2001-05-03 | Voith Paper Patent Gmbh | Durchbiegungseinstellwalze |
| DE19947398C2 (de) * | 1999-10-01 | 2001-08-16 | Voith Paper Patent Gmbh | Durchbiegungseinstellwalze |
| DE10026939A1 (de) * | 1999-10-01 | 2001-12-13 | Voith Paper Patent Gmbh | Durchbiegungseinstellwalze |
| US6409644B1 (en) | 1999-10-01 | 2002-06-25 | Voith Sulzer Papiertechnik Patent Gmbh | Sag compensation roll and process for the operation thereof |
| EP1089000A3 (de) * | 1999-10-01 | 2002-11-06 | Voith Paper Patent GmbH | Durchbiegungseinstellwalze und Verfahren zu ihrem Betrieb |
| DE10023291A1 (de) * | 2000-05-15 | 2001-11-22 | Bhs Corr Masch & Anlagenbau | Beheizbare oder kühlbare Walze zur Temperaturbehandlung von Materialbahnen, insbesondere zur Verwendung für Wellpappemaschinen |
| DE10050596A1 (de) * | 2000-10-12 | 2002-04-18 | Voith Paper Patent Gmbh | Durchbiegungseinstellwalze |
| US6663549B2 (en) | 2000-10-12 | 2003-12-16 | Voith Paper Patent Gmbh | Deflection controlled roll with force generating device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FI905146A7 (fi) | 1991-05-09 |
| IT1243851B (it) | 1994-06-28 |
| DE8914037U1 (de) | 1990-01-11 |
| IT9021785A0 (it) | 1990-10-18 |
| FI905146A0 (fi) | 1990-10-18 |
| CA2029514A1 (en) | 1991-05-09 |
| IT9021785A1 (it) | 1992-04-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0043119B1 (de) | Presswalze, deren Durchbiegung einstellbar ist | |
| DE69109324T2 (de) | Presswalze. | |
| DE2826316C2 (de) | Durchbiegungseinstellwalze | |
| DE2942002A1 (de) | Druckbehandlungswalze | |
| EP0737776A1 (de) | Pressvorrichtung für eine Papiermaschine oder dergleichen | |
| DE2651028A1 (de) | Walzgeruest | |
| DE3025799C2 (de) | Preßwalze, deren Durchbiegung einstellbar ist | |
| DE4015245A1 (de) | Durchbiegungseinstellwalze | |
| EP0685660A1 (de) | Walze für eine Papiermaschine | |
| DE2333731C3 (de) | Walze zur Ausübung eines gleichmäßigen Drucks | |
| DE3042616C2 (de) | Druckbehandlungswalze mit hydraulischer Abstützung | |
| DE69311577T2 (de) | Walzenmechanismus zur axialen positionierung des walzenmantels einer selbstbelastenden durchbiegungsausgleichswalze | |
| AT392661B (de) | Presswalze, deren durchbiegung einstellbar ist | |
| DE4015237A1 (de) | Durchbiegungseinstellwalze | |
| DE2708539B1 (de) | Durchbiegungseinstellwalze | |
| DE10313444B4 (de) | Druckwerk einer Tiefdruckmaschine | |
| DE3024575C2 (de) | Preßwalze, deren Durchbiegung einstellbar ist | |
| DE3407485A1 (de) | Walzvorrichtung | |
| EP0011226A1 (de) | Zylinder für eine Druckmaschine | |
| EP1239170A1 (de) | Selbstanstellende Durchbiegungseinstellwalze | |
| DE4042365C2 (de) | Durchbiegungseinstellwalze | |
| EP1675795A2 (de) | Verfahren und einrichtung zur regelung der anpresskraft einer anpresswalze an eine warenf hrungswalze | |
| DE2929942C3 (de) | Lagerungsanordnung für eine Walze | |
| EP0962668B1 (de) | Druckbehandlungswalze | |
| DE60121737T2 (de) | Schuhpresse und schuhträger dafür |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SULZER-ESCHER WYSS GMBH, 7980 RAVENSBURG, DE |