DE4014099C2 - Schaltfeld einer gekapselten Mittelspannungs-Schaltanlage - Google Patents
Schaltfeld einer gekapselten Mittelspannungs-SchaltanlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schaltfeld einer gekapselten
Mittelspannungs-Schaltanlage nach dem Oberbegriff des ersten
Patentanspruchs.
Schaltfelder der genannten Art sind aus der Druckschrift DE 38
12 507 A1 bekannt. Die allseitig geschlossene, formsteife
Wanne ist dabei in Verbindung mit den profilierten
Seitenholmen und einem Rahmen für die Fronttür zu einem
stabilen Gehäuse des Schaltfeldes zusammengebaut. Die Wanne
bildet außerdem mit den die Rückseite des Schaltfeldes nicht
durchdringenden Befestigungsmitteln für die Sammelschienen und
die anderen fest eingebauten Betriebsmittel eine flach
ausgerichtete Vormontagegruppe, die einen besonders
ökonomischen Ablauf des Schaltfeld-Zusammenbaus ermöglicht und
zusätzlich wegen der nicht durch Öffnungen geschwächten
Rückseite einen absolut sicheren Personenschutz für das
Bedienungspersonal bietet.
Das bekannte Schaltfeld ist hauptsächlich in trennerlosen
Schaltanlagen eingesetzt, bei denen die Schaltgeräte,
insbesonders die Leistungsschalter auf Schaltwagen aufgebaut
sind. Trennerlose Schaltanlagen bestehen oft aus einem
gemeinsamen Raum ohne innere Trennwände zwischen den einzelnen
Funktionsteilen, wie Sammelschienen, Kabelanschluß und
Schalter.
Aus der Druckschrift DE 28 17 418 A1 ist es bekannt,
Druckentlastungskanäle an der Rückseite des Gehäuses
anzuordnen.
Sollen Schaltanlagen eine besonders große Sicherheit gegen die
Ausbreitung innerer Störungen und somit eine hohe
Verfügbarkeit aufweisen, so werden sie als geschottete Anlagen
ausgeführt. Geschottete Schaltanlagen sind durch Trennwände in
Funktionsräume für die
Sammelschienen, die Anschlüsse und das Schaltgerät unterteilt. Um im
Störungsfall eine Zerstörung des Schaltfeldes vermeiden zu können, muß
in jedem Funktionsraum eine Druckentlastung vorgesehen sein. Bei
unterhalb der Sammelschiene angeordneten Kabelanschlüssen wird der
Anschlußraum dabei entweder in den Kabelkanal entlastet oder über einen
Schacht zur Oberseite der Schaltanlage.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Merkmale der bekannten
Schaltanlage so weiter zu bilden und zu ergänzen, daß sie auf
Schaltanlagen mit einem geschottetem Sammelschienensystem angewendet
werden können. Mit der Erfindung soll es möglich sein, die
Personensicherheit der geschotteten Schaltanlage zu verbessern und eine
Vorfertigung von Baugruppen mit geringer Bautiefe zu ermöglichen, deren
Endmontage die entsprechende Werksabteilung nur noch eine kurze Zeit
belastet.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt bei einem Schaltfeld nach dem Oberbegriff des A1 durch die im kennzeichnenden Teil des
ersten Patentanspruchs genannten Merkmale. Die erfindungsgemäße
Ausbildung der Rückwand mit ihren im oberen Teil befindlichen Borden und
Abkantungen bildet zusammen mit der an den Abkantungen befestigten
Trennwand einen in vertikaler Richtung wirkenden Entlastungskanal für
den Anschlußraum. An den Abkantungen sind ferner auch horizontal
gerichtete Träger zur Versteifung der Trennwand befestigt. Auf diese
Weise gelingt eine in hohem Maße biege- und verwindungssteife Ausführung
der Schaltfeldrückseite. Der Entlastungskanal ist dabei so aufgebaut,
daß durch die unter der Wirkung von inneren Druckwellen sich ergebenden
Verformungen keine Spalte zur Außenseite der Schaltanlage entstehen
können.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen des
Erfindungsgedankens angegeben.
Die wesentlichen Einzelheiten der Erfindung sollen anhand der
folgenden Zeichnungen näher erläutert werden. Es stellen dar:
Fig. 1 Querschnitt durch ein Schaltfeld mit geschottetem
Sammelschienenraum.
Fig. 2 Schnitt A-B zu Fig. 1
Fig. 3 Schnitt C-D-E-F zu Fig. 2
Fig. 4 Querschnitt durch den oberen Teil des Entlastungskanals
Fig. 5 Schnitt mit modifiziertem Träger
Fig. 6 Schnitt durch den oberen Teil des Entlastungskanals mit
versteifter Platte
Fig. 7 Schnitt durch den oberen Teil des Entlastungskanals mit
gesickter Platte und
Fig. 8 Vormontage der Rückwand.
Die Erfindung wird an einem Schaltfeld nach Fig. 1 erläutert,
in dem der Sammelschienenraum durch eine Schottwand 10a vom
Schalterraum und durch eine Zwischenwand 11a vom Anschlußraum
abgetrennt ist. Weitere Schottwände 10b und 11b trennen den
Schalterraum außerdem vom Anschlußraum. Die drei
Sammelschienen 1 sind im vorliegenden Fall übereinander
angeordnet und über Verbindungen 27 mit den
Einfahrgegenkontakten 28 verbunden. Der Leistungsschalter 6
ist auf einem Einschub befestigt und über Einfahrkontakte mit
den Gegenkontakten 28 in der Betriebsstellung verbunden. Der
Leistungsschalter kann mittels des Einschubs 7 in eine
Trennstellung und eine Außenstellung ausgefahren werden. Im
Anschlußraum befinden sich die Meßwandler 3 und 4, ein
Erdungsschalter 5 sowie die Kabelendverschlüsse 2.
Verbindungen 27 sorgen für den Energietransport vom
Leistungsschalter zu den angeschlossenen Kabeln. Die
Vorderseite des Schaltfelds ist im vorliegenden Beispiel durch
eine Tür 17 abgeschlossen, während darüber der ebenfalls
geschottete Niederspannungskasten 18 angebracht ist.
Die Rückwand 8 ist in vertikaler Richtung durch Borde 21
versteift, die im Bereich der Sammelschienen 1 gemäß Fig. 3
eine Höhe H2 haben, die der Tiefe des Entlastungskanals 24
entspricht. In diesem Bereich sind die Borde 21 mit
Abkantungen 22 versehen. Im unteren Teil des Schaltfeldes
haben die Borde eine geringe Höhe und sind mit einem im
Allgemeinen eingeschraubten Träger 29 versehen, auf dem im
vorliegenden Beispiel die Stromwandler 3 und die
Erdungsschalter 5 aufgebaut sind. Ihre Befestigung ist derart,
dass die Schrauben oder sonstigen Befestigungsmittel nicht die
Rückseite der Rückwand 8 durchdringen.
Auf den Abkantungen 22 ist als Trennwand die Platte 9
angebracht, die den Sammelschienenraum vom Entlastungskanal 24
abtrennt. Dieser Entlastungskanal hat die Aufgabe, im Falle
einer Störung im Anschlußraum die entstehenden Lichtbogengase
gefahrlos nach der Oberseite des Schaltfelds abzuleiten. Bei
dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel sind außerdem Träger 13
und 14 zur Befestigung der Isolatoren 12 an den Abkantungen 22
angebracht. Aus Fig. 2 und insbesondere aus der Fig. 3 kann
man erkennen, dass zur
Durchführung einer sinnvollen Montage die Träger 13 und 14 auf
der Rückseite der Abkantungen mit den Befestigungsmitteln 16
angeschraubt sind. Die Isolatoren 12 können dabei vor oder
nach dem Einbau der Träger 13 und 14 an dieselben angeschraubt
werden. Bei U-förmigen offenen Trägern 13 und 14 kann es
sinnvoll sein, die Montage der Isolatoren 12 erst nach dem
Einbau der Träger vorzunehmen. Bei Trägern aus geschlossenen
Profilen, wie in Fig. 4 gezeigt, ist es besser die Isolatoren
vor dem Einbau der Träger 13 an dieselben anzuschrauben. Nach
Fig. 3 wird die als ebene Trennwand ausgeführte Platte 9 nach
dem Einbau der Träger 13 und 14 auf die gesamte Anordnung
aufgeschoben und nachträglich befestigt. In Fig. 2 ist eine
Ansicht der Platte 9 in strichpunktierter Darstellung
angegeben. Man erkennt, daß an den Stellen, an denen die
Isolatoren 12 oder die Befestigungsmittel 16 für die Träger 13
und 14 sitzen, die Platte 9 entsprechend ausgespart ist. Auf
der Fig. 3 sind außerdem die unteren Holme 30 zu erkennen,
die die Rückwand 8 mit dem Frontrahmen für die Tür 17
verbinden. Um eine Durchbiegung der Platte 9 bei Überdruck im
Entlastungskanal 24 zu verhindern, ist die Platte 9 mit
zusätzlichen Befestigungsmitteln 16b mit beiden Trägern 13 und
14 verbunden. Bei völlig ebener Platte 9 ist es dazu
erforderlich, mit Beilagen 23 die Dicke der Abkantungen 22 zu
kompensieren. Anstelle der Beilagen 23 kann nach einem
weiteren Merkmal der Erfindung nach Fig. 5 die Anbringung von
Sicken 25 auf den Trägern 13 oder 14 vorgesehen sein. In Fig.
1 ist außerdem erkennbar, daß die Rückwand 8 in vorteilhafter
Weise auch an den horizontalen Kanten mit Borden 21a und 21b
versehen ist, deren Höhe H1 jedoch deutlich geringer als die
Höhe der Borde 21 ist.
Durch den Verbund der mit den hohen Borden 21 versehenen
Rückwand 8 mit der Platte 9 und den Trägern 13 und 14 in der
eben beschriebenen Weise entsteht für das gesamte Schaltfeld
eine in jeder Achse formsteife Rückenpartie, mit deren Hilfe
das gesamte Schaltfeld auch bei extremen Belastungen
formstabil gehalten wird. Die erfindungsgemäße Ausbildung
dieser Rückenpartie verhindert außerdem den Austritt heißer
Gase durch die Rückwand 8, die den Entlastungskanal
durchströmen. Dies wird dadurch sichergestellt, daß die
Borde 21 und die daran anschließenden Abkantungen 22 auch bei
Verformungen keine Ausbrüche oder Spalte, die an die
Außenseite des Schaltfelds führen, öffnen.
Anstelle der getrennten Verwendung einer Platte 9 als
Trennwand und der Träger an 13 und 14 als Befestigungsmittel
für die Isolatoren 12 kann auch gemäß Fig. 6 eine Platte 9b
Verwendung finden auf die in Höhe der Isolatoren 12
Blechprofile, in diesem Fall ein U-förmiges Profil 26,
aufgeschweißt sind. Eine andere Abwandlung ist in Fig. 7 zu
erkennen, in der die Platte 9a als durchgehende Trennwand
Sicken 25 zur Versteifung enthält. Sowohl die Sicken 25 als
auch die aufgeschweißten Versteifungen 26 verlaufen horizontal
zwischen den beiden Abkantungen 22. Wenn es die Fragen der
Spannungsfestigkeit im Sammelschienenraum zulassen, sollte man
die Versteifungen 25 oder 26 auf der den Sammelschienen
zugekehrten Seite anbringen, da sie dann die Abkantungen 22
mit überdecken können und ein Höchstmaß an Steifigkeit bieten.
Im anderen Fall ist es auch denkbar, die Versteifungen 25 oder
26 auf der dem Entlastungskanal zugekehrten Seite anzubringen,
wobei ihre Länge etwas kleiner als die lichte Weite zwischen
den Innenkanten der Abkantungen 22 sein muß.
Die Vormontage der erfindungsgemäßen Rückwand ist in Fig. 8
dargestellt. Dabei wird die Rückwand 8 auf eine geeignete
Fläche, hier auf Stützen 31 aufgelegt und auf diesen in
horizontaler Lage montiert. Nach der Anbringung der Platte 9
mit oder ohne die getrennten Träger 13 und 14 und den
Isolatoren 12 erfolgt der Aufbau der Sammelschienen 1 und der
zugehörigen Verbindungen 27 zu den Einfahrgegenkontakten 28.
Auf dem unteren Träger 29 werden in gleicher Weise die
Meßwandler 3 sowie gegebenenfalls der Erdungsschalter 5
aufgebaut. Mit einer Montagevorrichtung lassen sich nun
folgende Maße einstellen bevor, die Schrauben oder sonstigen
Befestigungsmittel endgültig fixiert werden:
Maß a: Anschlußhöhe
Maß b: Höhe des unteren Einfahrgegenkontakts und
Maß c: Höhe für die Einfahrgegenkontakte im Sammelschienenbereich.
Maß a: Anschlußhöhe
Maß b: Höhe des unteren Einfahrgegenkontakts und
Maß c: Höhe für die Einfahrgegenkontakte im Sammelschienenbereich.
Die genannten Bauteile können dabei auch innerhalb dieser
Vormontagegruppe in horizontaler Richtung eingestellt und fixiert
werden. Dieses Montageverfahren ist bereits aus der zum Stand der
Technik angegebenen Druckschrift bekannt. Es läßt sich nach dem eben
dargelegten erfindungsgemäß auch für die Rückwand einer geschotteten
Schaltanlage verwenden.
Abschließend sei unter Hinweis auf Fig. 1 gesagt, daß in allen
dargestellten Beispielen die Platte 9 als Trennwand als ebenes Formteil
eingesetzt werden kann, aber es ist auch denkbar die im Schaltfeld
horizontal angeordnete Zwischenwand 11a mit an die Platte 9 anzuformen.
Dies hätte den Vorteil, daß der Sammelschienenraum nicht nur gegen den
Entlastungskanal 24 sondern auch gegen den Anschlußraum fugenfrei
abgeschlossen ist. Die Vormontage nach Fig. 8 bleibt auch bei
kombinierter Trennwand (Teile 9 und 11a) in der geschilderten Weise
erhalten.
Claims (15)
1. Schaltfeld einer gekapselten Mittelspannungsschaltanlage,
mit einer in sich formsteifen Rückwand mit wenigstens in
vertikaler Richtung verlaufenden Borden, zwischen denen
die Rückseite nicht durchdringende
Befestigungsmöglichkeiten für alle ortsfesten
Betriebsmittel, wie Sammelschienen (1), Meßwandler (3, 4)
und Erdungsschalter (5) vormontierbar sind,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- a) die in vertikaler Richtung verlaufenden Borde (21) der Rückwand (8) sind wenigstens in Höhe des Bereichs der Sammelschienen (1) mit in das Feldinnere gerichteten Abkantungen (22) versehen, und
- b) mit den Abkantungen (22) sind eine den Raum der Sammelschienen (1) nach hinten begrenzende Platte (9, 9a, 9b) und biegesteife Träger (13, 13, 14) für die Befestigung von die Sammelschienen (1) aufnehmenden Isolatoren (12) so verbunden, daß die Rückwand (8) mit den vertikalen Borden (21) und der Platte (9, 9a, 9b) einen nach den Außenseiten des Schaltfeldes spaltfrei geschlossenen Entlastungskanal (24) für den Anschlußraum bilden.
2. Schaltfeld nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rückwand (8) an allen Seiten Borde (21, 21a, 21b) aufweist, die zu einer
geschlossenen Wanne z. B. durch Schweißung verbunden sind, wobei die
horizontalen Borde (21a, 21b) sowie die vertikalen Borde (21) im Bereich
der Anschlüsse (2) eine geringere Höhe (H1) aufweisen als die Borde (21)
im Bereich der Sammelschienen (1) und daß im Bereich der Anschlüsse (2)
zwischen den Borden (21) wenigstens ein Träger (29) vorgesehen ist, an
dem die Meßwandler (3), der Erdungsschalter (5) und andere
Betriebsmittel mittels die Rückwand (8) nicht durchdringende
Befestigungsmittel angebracht sind.
3. Schaltfeld nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Träger (13, 14) von der Seite des Entlastungsschachtes (24) aus und
die mit Aussparungen (19, 20) für die Isolatoren (12) und für die
Befestigungsmittel (16) der Träger (13, 14) versehene Platte (9) von der
Seite des Sammelschienenraums aus an den Abkantungen (22) befestigt
sind.
4. Schaltfeld nach Patentanspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß als Träger (13, 14) offene Blechprofile vorzugsweise mit U-förmigem
Querschnitt vorgesehen sind.
5. Schaltfeld nach Patentanspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß als Träger (13, 14) geschlossene Blechprofile vorzugsweise mit
rechteckförmigem Querschnitt vorgesehen sind.
6. Schaltfeld nach einem der Patentansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Platte (9) unter Verwendung geeigneter Beilagen
(23) zum Ausgleich der Werkstoffdicke der Abkantung (22) mit den Trägern
(13, 14) verbunden ist.
7. Schaltfeld nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Träger (13, 14) an den Verbindungsstellen mit der Platte (9) Sicken (25)
zum Ausgleich der Werkstoffdicke der Abkantung (22) aufweisen.
8. Schaltfeld nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platte (9a, 9b) durch geeignete Formgebung die erforderliche
Biegesteifigkeit aufweist und gleichzeitig als Träger der Isolatoren
(12) eingesetzt ist.
9. Schaltfeld nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platte (9a) zwischen den Anschraubflächen der
Isolatoren (12) horizontale, durchlaufende Sicken (25)
zur Versteifung aufweist.
10. Schaltfeld nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platte (9b) zwischen den Anschraubflächen der
Isolatoren (12) horizontale, durchlaufende,
aufgeschweißte Blechprofile (26) aufweist.
11. Schaltfeld nach einem der Patentansprüche 8, 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Versteifungen (25, 26) auf der Seite des
Entlastungskanals (24) angebracht sind und eine Länge aufweisen, die
gleich oder geringfügig kleiner als das lichte Maß zwischen den
Innenkanten der Abkantungen (22) ist.
12. Schaltfeld nach einem der voranstehenden Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Befestigung
(16) oder als Verbindungsteile Schraubverbindungen
vorgesehen sind.
13. Verfahren zur Vormontage der Rückwand des Schaltfeldes
nach einem der Patentansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet
durch die folgende Arbeitsfolge:
- a) Die Träger (13, 14) werden von der Seite des Entlastungskanals (24) mit den Befestigungsmitteln (16) an den Abkantungen (22) der Rückwand (8) befestigt,
- b) die Isolatoren (12) werden auf den Trägern (13, 14) verschraubt,
- c) die Platte (9) wird von der Seite des Sammelschienenraumes an den Abkantungen (22) und den Trägern (13, 14) befestigt.
- d) die Sammelschienen (1) werden mit den zugehörigen Verbindungen (27) und Einfahrgegenkontakten (28) an den Isolatoren (12) verschraubt, und
- e) die Meßwandler (3, 4) und Erdungsschalter (5) werden mit den zugehörigen Verbindungen (27) und Einfahrgegenkontakten (28) an dem Träger (29) verschraubt.
14. Verfahren zur Vormontage der Rückwand des Schaltfelds
nach einem der Patentansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet
durch folgende Arbeitsfolge:
- a) Die Isolatoren (12) werden auf den Trägern (13, 14) verschraubt,
- b) die Träger (13, 14) werden von der Seite des Entlastungskanals (24) mit den Befestigungsmitteln (16) an den Abkantungen (22) der Rückwand (8) befestigt,
- c) die Platte (9) wird von der Seite des Sammelschienenraums an den Abkantungen (22) und den Trägern (13, 14) befestigt.
- d) die Sammelschienen (1) werden mit den zugehörigen Verbindungen (27) und Einfahrgegenkontakten (28) an den Isolatoren (12) verschraubt, und
- e) die Meßwandler (3, 4) und Erdungsschalter (5) werden mit den zugehörigen Verbindungen (27) und Einfahrkontakten (28) an dem Träger (29) verschraubt.
15. Verfahren zur Vormontage der Rückwand des Schaltfeldes
nach einem der Patentansprüche 8 bis 12, gekennzeichnet
durch folgende Arbeitsfolge:
- a) die Isolatoren (12) werden auf der biegesteifen Platte (9a, 9b) verschraubt,
- b) die biegesteife Platte (9a, 9b) wird von der Seite des Sammelschienenraums an den Abkantungen (22) befestigt,
- c) die Sammelschienen (1) werden mit den zugehörigen Verbindungen (27) und Einfahrgegenkontakten (28) an den Isolatoren (12) verschraubt, und
- d) die Meßwandler (3, 4) und Erdungsschalter (5) werden mit den zugehörigen Verbindungen (27) und Einfahrgegenkontakten (28) an dem Träger (29) verschraubt.
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Owner name: AEG SACHSENWERK GMBH, 8400 REGENSBURG, DE |
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