DE4013942A1 - Anlage zum serienweisen beschichten von werkstuecken mit leitfaehigem beschichtungsmaterial - Google Patents
Anlage zum serienweisen beschichten von werkstuecken mit leitfaehigem beschichtungsmaterialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
In üblichen elektrostatischen Beschichtungsanlagen, wie sie
insbesondere zum Lackieren von Fahrzeugrohkarossen verwendet
werden, legt man den Sprühkopf von Rotationszerstäubern od. dgl.
an Hochspannung, um dadurch das die versprühten Beschichtungs
partikel aufladende Feld zwischen dem Sprühkopf und dem geerde
ten, zu beschichtenden Gegenstand zu erzeugen. Hierbei tritt
das Problem auf, daß bei Verwendung eines Beschichtungsmaterials
hoher elektrischer Leitfähigkeit wie namentlich der umwelt
freundlichen wasserlöslichen Lacke der Isolationswiderstand
über die den Sprühkopf mit dem Lackversorgungssystem verbindende
Leitung zu gering ist, wenn das Versorgungssystem auf Erd
potential liegt. Das gewöhnlich aus Ringleitungen für die
einzelnen Farben bestehende Versorgungssystem soll geerdet sein,
da andernfalls nicht nur erheblicher Isolationsaufwand erfor
derlich wäre, sondern auch wegen der großen elektrischen Kapa
zität die Gefahr explosionsartiger Entladungen bestehen würde.
Bei einer aus der DE-OS 30 14 221 bekannten Beschichtungsanlage
für elektrisch leitfähige Materialien ist für jede Farbe ein
eigener Vorratsbehälter vorgesehen, der gegen Erde und gegen
die jeweils anderen Behälter isoliert angeordnet ist und über
einen Farbwechsler und eine Verbindungsleitung die auf Hoch
spannungspotential liegende Sprühvorrichtung speist. Die Ver
bindungsleitung wird nach Beendigung des Beschichtungsbetriebes
mit einer gegebenen Farbe und vor dem Wechsel zu einer anderen
Farbe mit Lösungsmittel (Wasser) gespült und mit Druckluft
getrocknet, um die erforderliche Isolierung zu dem anschließend
mit der Sprühvorrichtung verbundenen Behälter aufrechtzuerhalten.
Insbesondere bei einer großen Anzahl wählbarer Farben und ent
sprechender Behälter ist diese Anlage baulich aufwendig und
sperrig. Ferner ergeben sich Farbverluste beim Entleeren und
Spülen der isolierenden Leitungen und die Notwendigkeit der Ent
sorgung des Spülmittels. Dasselbe Problem tritt bei einem aus der
DE-OS 37 17 929 bekannten Verfahren auf, bei dem vom Farbwechsler
eines geerdeten Versorgungssystems zu einem Zwischenbehälter und
von diesem zur Sprühvorrichtung führende Leitungen zur elektri
schen Isolation gespült und getrocknet werden.
Dieses Problem wird teilweise bei einem aus der DE-PS 29 00 660
bekannten System vermieden, bei dem das Beschichtungsmaterial von
einer geerdeten Ringleitung zunächst in einen isoliert angeordne
ten ersten Zwischenbehälter gelangt und aus diesem dann in einen
zweiten Zwischenbehälter, dessen Ausgang ständig mit der auf
Hochspannung liegenden Sprühvorrichtung verbunden ist. Durch
ausreichend großen Abstand und zweckmäßig bewegbare Verbindungs
rohre oder durch Auf- und Abbewegen des ersten Zwischenbehälters
wird beim Füllen des ersten Zwischenbehälters dessen Inhalt vom
zweiten Zwischenbehälter elektrisch isoliert und beim Füllen des
an Hochspannung liegenden zweiten Zwischenbehälters der erste
Zwischenbehälter vom geerdeten Vorratssystem isoliert. Der erste
Zwischenbehälter wird vor dem Entleeren in den zweiten Zwischen
behälter elektrisch aufgeladen, um Spannungsüberschläge zu
vermeiden. Das bekannte System ist aber baulich aufwendig und
bereitet Schwierigkeiten wegen der offenen Anordnung des
auf und ab bewegbaren Zwischenbehälters. Außerdem benötigt
der mit der Beschichtungsvorrichtung verbundene Vorratsbe
hälter eine nachgeschaltete Förderpumpe zum Entleeren.
Ausgehend von dem aus der erwähnten DE-PS 29 00 660
bekannten System liegt der Erfindung die Aufgabe zugrun
de, eine einfache Anlage zu schaffen, die mit geringem
Platzbedarf und wenig Bau- und Steueraufwand auskommt.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichne
te Anlage gelöst.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß der bewegbare Zwischen
behälter einfacher und auch schneller zwischen seinen
Endpositionen auf und ab bewegt werden kann. Vorteilhaft
ist auch der Abschluß des Bewegungsbereiches des Zwischen
behälters nach außen durch ein isolierendes Rohr, das
den Platzbedarf nicht vergrößert. Im übrigen ist wichtig,
daß die Hochspannung während des Beschichtungsbetriebes
nicht abgeschaltet werden muß, da die Beschichtungsvor
richtung im Betrieb stets vom Versorgungssystem isoliert
ist.
An einem in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert.
Der dargestellte Teil der Anlage besteht im wesentlichen
aus einer Zwischenbehälteranordnung, die in ihrer Gesamt
heit in ihrem langgestreckten geschlossenen und druckfest
ausgebildeten Rohr 1 untergebracht ist, das aus Isolier
material wie z. B. Acrylglas gebildet ist. Das Rohr
1 kann einen kreiszylindrischen oder beliebigen sonstigen
Querschnitt haben und mit vertikaler Längsachse aufge
stellt oder an einer Wand beispielsweise einer Sprüh
kabine montiert werden.
In seinem unteren Teil bildet das Rohr 1 einen Vorratsbe
hälter 3. Am unteren Rohrende, also im Boden des Vorrats
behälters 3, der sich trichterartig oder in sonstiger
Weise schräg zu einer tiefsten Stelle absenkt, hat das
Rohr 1 an dieser Stelle einen verschließbaren Auslaß
4 für das im Vorratsbehälter 3 befindliche Beschichtungs
material. Der Auslaß 4 kann ein Ventil enthalten und
ist an eine zu einer (nicht dargestellten) Beschichtungs
vorrichtung führende Leitung 5 angeschlossen. Von der
Leitung 5 kann eine oben in den Vorratsbehälter 3 führen
de Rücklaufleitung 6 abzweigen. Da der Inhalt des Vorrats
behälters 3 durch das leitfähige Beschichtungsmaterial
elektrisch mit der Beschichtungsvorrichtung verbunden
ist, liegt er im Betrieb wie diese ständig auf Hochspan
nung. Nach oben ist der Vorratsbehälter 3 durch eine
horizontale Trennwand 7 abgeschlossen, die eine den
Behältereinlaß bildende axiale Öffnung 8 enthält.
Der über der Trennwand 7 liegende Teil des Rohrinnenraums
enthält einen vertikal an der Rohrinnenwand gleitend
verschiebbar gelagerten Füllkolben 10, der zum Füllen
des Vorratsbehälters 3 dient. Der Füllkolben 10 kann
aus einem oben offenen zylindrischen Behälter der darge
stellten Form aus Isoliermaterial bestehen. Seine Seiten
wand 11 liegt mit geringem Abstand parallel zur zylin
drischen Innenwand des Rohres 1 und hat am oberen Rand
sowie am Kolbenboden 12 je einen radial vorspringenden
luftdicht an der Rohrinnenwand anliegenden Führungsflansch
14 bzw. 15. Der Füllkolben ist zwischen einer oberen
Position, bei der er mit dem oberen Rand seiner Seiten
wand 11 an einem das Rohr 1 verschließenden horizontalen
Deckel anstößt und durch einen Einlaß 18 des Deckels
gefüllt werden kann, und einer unteren Position bewegbar,
bei der der Kolbenboden 12 auf der Trennwand 7 aufsitzt
und der Füllkolben 10 in den Vorratsbehälter 3 entleert
wird. An der tiefsten Stelle seines sich z. B. trichter
förmig absenkenden Bodens hat der Füllkolben 10 ein
Auslaßventil 20, das beim Erreichen der Entleerungsposi
tion durch externe Steuerung selbsttätig geöffnet wird.
Gemäß dem dargestellten Beispiel kann das Auslaßventil
20 einen nach unten weisenden Betätigungsstift 21 haben,
der zum Öffnen des Ventils von einem nach oben weisenden
Vorsprung auf der Oberseite der Trennwand 7 hochgedrückt
wird, worauf das Beschichtungsmaterial durch Schwerkraft
aus dem Füllkolben 10 durch die Einlaßöffnung 8 in den
Vorratsbehälter 3 fließen kann.
Die vertikalen Auf- und Abbewegungen des Füllkolbens
werden durch pneumatischen Antrieb und Schwerkraft be
wirkt und in Abhängigkeit vom Materialverbrauch und
Füllstand im Vorratsbehälter 3 gesteuert. Hierfür führt
in das Rohr 1 ein Drucklufteinlaß 23, der in einer Ausneh
mung am oberen Seitenrand der Trennwand 7, also direkt
unter der als Kolbenfläche dienenden Unterseite des
auf der Trennwand 7 aufsitzenden Füllkolbens 10 mündet.
Der Drucklufteinlaß 23 ist über ein Ventil 24 an eine
Druckluftleitung 25 angeschlossen. Im Bereich des Vorrats
behälters 3 befinden sich an der Wand des Rohres 1 über
einander zwei Füllstandsensoren an sich bekannter Art,
von denen der obere Sensor 28 anspricht, sobald das
Flüssigkeitsniveau im Vorratsbehälter 3 den gewünschten
Maximalstand erreicht, während der untere Sensor 29
bei Ünterschreiten eines gewünschten Mindestniveaus
anspricht. In dem bis auf den Füllkolben 10 leeren Be
reich des Rohres 1 über der Trennwand 7 sind an der
Rohrwand übereinander weitere Sensoren 30, 31 und 32
angebracht, die aus an sich bekannten Initiatoren beste
hen können und bei Annäherung des Füllkolbens 10 anspre
chen. Der obere Sensor 30 spricht an, wenn der Füllkolben
10 seine obere Endposition erreicht. Der etwas unterhalb
vom Sensor 30 angebrachte Sensor 31 spricht an, wenn
der Füllkolben 10 aus seiner oberen Endstellung etwas
nach unten abgesunken ist. Der weiter unten in der Nähe
der Trennwand 7 angebrachte Sensor 32 spricht an, wenn
der Füllkolben auf der Trennwand 7 aufsitzt. Die Sensoren
28 bis 32 steuern (über die gestrichelt dargestellten
Steuerleitungen) das Druckluftventil 24 und ein Füllven
til 35, das in eine zum Einlaß 18 des Rohres 1 führende
Leitung 36 des geerdeten Versorgungssystems geschaltet
ist oder auch in den Einlaß 18 eingebaut sein könnte.
Dem Sensor 32 kann ein Zeitglied 33 nachgeschaltet sein.
Wenn im Betrieb der Vorratsbehälter 3 gefüllt ist, sitzt
der Füllkolben 10 unten auf der horizontalen Trennwand
7. Sobald infolge des Materialverbrauchs der Sensor
29 ein Absinken des Füllstandes im Behälter bis zu einem
Mindestniveau meldet, das nicht unterschritten werden
soll, wird selbsttätig das Druckluftventil 24 geöffnet.
Dadurch wird der Füllkolben 10 pneumatisch angehoben,
wobei das Ventil 20 des Füllkolbens selbsttätig schließt,
und bis in seine obere Endposition bewegt, in der er
zunächst in Schwebe gehalten wird. Der auf diese Position
ansprechende Sensor 30 öffnet das Füllventil 35, so
daß der Füllkolben 10 durch die Öffnung 18 gefüllt wird.
Im Deckel 17 befindet sich ferner ein Entlüftungsventil
38. Beim Füllen beginnt der Füllkolben nach kurzer Zeit
durch seine zunehmende Masse abzusinken. Er ist voll,
wenn er den Sensor 31 erreicht, der daraufhin das Füllven
til 35 schließt und auch die Druckluft am Ventil 24
abschalten oder den Druck reduzieren kann. Der volle
Füllkolben 10 sinkt wieder bis auf die Trennwand 7 und
entleert sich in den Vorratsbehälter 3. Nach einer z. B.
durch das Zeitglied 33 bestimmten Verzögerungszeit wieder
holt sich der Vorgang, und zwar so oft, bis der Sensor
28 das Erreichen eines Maximalniveaus meldet, das nicht
überschritten werden soll.
Es ist zweckmäßig, den im druckfesten, vollständig ver
schließbaren Rohr 1 erzeugten Druck zum Entleeren des
Vorratsbehälters 3 zu nutzn. Dadurch erübrigt es sich,
dem Vorratsbehälter zum Entleeren eine eigens hierfür
vorgesehene Förderpumpe od. dgl. nachzuschalten.
Der Vorratsbehälter 3 kann pausenlos auch während der
oben beschriebenen Füllvorgänge entleert werden und
mit seinem Inhalt ständig auf dem Hochspannungspotential
der Sprühvorrichtung bleiben, mit der er über das leiten
de Beschichtungsmaterial in der Leitung 5 verbunden
ist. Durch den Abstand des erwähnten maximalen Füllni
veaus im Behälter 3 von dem geerdeten Versorgungssystem
an der Oberseite des Rohres 1, der ausreichend größer
bemessen ist als die Überschlagweite der Hochspannung,
sind die auf unterschiedlichen Potentialen liegenden
Teile der Anlage ständig voneinander isoliert.
Die beschriebene Anordnung erfordert wenig Bauaufwand
und läßt sich kompakt und raumsparend realisieren,
was besonders im Fall einer großen Anzahl auswählbarer
Beschichtungsmaterialien unterschiedlicher Farbe von
Interesse ist, für die je eine isolierende Behälteranord
nung der beschriebenen Art benötigt wird. In praktischen
Anwendungsfällen kann ein relativ kleiner Füllkolben
für einen Inhalt von etwa 1 l und ein entsprechend bemes
senes Rohr 1 mit einem Durchmesser von etwa 15 cm aus
reichend sein. Die den verschiedenen Farben entsprechen
den Rohre 1 können in einer gemeinsamen Einheit zusammen
gebaut werden.
Da man beim Füllen und Entleeren des Zwischenbehälters
der beschriebenen Anlage unabhängig vom jeweiligen Be
triebszustand der Beschichtungsvorrichtung und nicht
auf Beschichtungspausen angewiesen ist, kann man auch
eine einzige gemeinsame Zwischen- und Vorratsbehälteran
ordnung (pro Farbe) beispielsweise für alle "Ebenen"
aus jeweils mehreren Zerstäubern in einer Sprühkabine
verwenden.
Claims (9)
1. Beschichtungsanlage zum serienweisen Beschichten
von Werkstücken mit elektrisch leitfähigem Beschichtungs
material mit
einem auf niedrigem Potential oder Erdpotential liegenden Versorgungssystem (36),
einer im Betrieb auf Hochspannung gelegten Beschichtungsvorrichtung
und einem zwischen zwei Positionen auf und ab bewegbaren Zwischenbehälter (10),
dem in einer ersten Position das Beschichtungs material von einem Auslaß des Versorgungssystems (36) zugeführt wird,
und der in seiner zweiten Position, in der sein Inhalt elektrisch vom Auslaß des Versorgungssystems (36) isoliert ist, das Beschichtungsmaterial in einen mit der Beschichtungsvorrichtung verbundenen Vorratsbehäl ter (3) abgibt, dadurch gekennzeichnet,
daß der auf und ab bewegbare Zwischenbehälter in einem geschlossenen Rohr (1) gelagert und als Füllkolben (10) ausgebildet ist, der durch ein in das Rohr (1) geleitetes Druckmedium anhebbar ist.
einem auf niedrigem Potential oder Erdpotential liegenden Versorgungssystem (36),
einer im Betrieb auf Hochspannung gelegten Beschichtungsvorrichtung
und einem zwischen zwei Positionen auf und ab bewegbaren Zwischenbehälter (10),
dem in einer ersten Position das Beschichtungs material von einem Auslaß des Versorgungssystems (36) zugeführt wird,
und der in seiner zweiten Position, in der sein Inhalt elektrisch vom Auslaß des Versorgungssystems (36) isoliert ist, das Beschichtungsmaterial in einen mit der Beschichtungsvorrichtung verbundenen Vorratsbehäl ter (3) abgibt, dadurch gekennzeichnet,
daß der auf und ab bewegbare Zwischenbehälter in einem geschlossenen Rohr (1) gelagert und als Füllkolben (10) ausgebildet ist, der durch ein in das Rohr (1) geleitetes Druckmedium anhebbar ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckmedium Druckluft ist, die durch einen unter
der Unterseite des sich in seiner unteren Endposition
befindlichen Füllkolbens (10) mündenden Einlaß (23)
in das Rohr (1) geleitet wird.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Vorratsbehälter (3) in einem Teil des den
Füllkolben (10) enthaltenden Rohres (1) koaxial zum
Füllkolben unterhalb einer horizontalen Trennwand (7)
befindet, auf der der Füllkolben (10) in seiner unteren
Endposition aufsitzt, und die eine Durchlaßöffnung (8)
für das Beschichtungsmaterial enthält.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
sich im Boden des Füllkolbens (10) ein Auslaßventil
(20) befindet, das sich beim Aufsitzen des Füllkolbens
(10) selbsttätig in die Durchlaßöffnung (8) öffnet.
5. Anlage nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Wand des Rohres (1) Sensoren (28 bis 32)
angeordnet sind, die auf maximale und/oder minimale
Füllstände des Beschichtungsmaterials im Vorratsbehälter
(3) und/oder auf die vertikale Position des Füllkolbens
(10) ansprechen.
6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
am Vorratsbehälter (3) je ein Sensor (28, 29) für maximale
und minimale Füllstände und am oberen Ende des Rohres
(1) zwei Sensoren (30, 31) angebracht sind, von denen
der eine Sensor (30) bei Erreichen der oberen Endposition
des Füllkolbens (10) anspricht, während der andere Sensor
(31) anspricht, wenn der Füllkolben (10) aus seiner
oberen Endposition um ein Stück abgesunken ist, das
wesentlich kleiner ist als sein Gesamthub.
7. Anlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sensoren (28 bis 32) ein dem Drucklufteinlaß
(24) vorgeschaltetes Druckluftventil (24) und/oder ein
dem Materialeinlaß (18) des Rohres (1) vorgeschaltetes
Füllventil (35) des Versorgunssystems steuern.
8. Anlage nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkolben (10) ein
oben offener zylindrischer Behälter ist und das Rohr
(1) am oberen Ende durch einen Deckel (17) mit einem
Einlaß (18) zum Füllen des Füllkolbens (10) geschlos
sen ist.
9. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (3) druckfest
ausgebildet und durch Druckbeaufschlagung des Behälters
entleerbar ist.
Priority Applications (3)
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