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DE4013225B4 - Schraubanschlußklemme - Google Patents

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DE4013225B4
DE4013225B4 DE19904013225 DE4013225A DE4013225B4 DE 4013225 B4 DE4013225 B4 DE 4013225B4 DE 19904013225 DE19904013225 DE 19904013225 DE 4013225 A DE4013225 A DE 4013225A DE 4013225 B4 DE4013225 B4 DE 4013225B4
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Germany
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frame
clamping
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clamping screw
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DE19904013225
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Erwin Leible
Volker Schmitt
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ABB AG Germany
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ABB Patent GmbH
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Publication date
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/08Terminals; Connections
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/30Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member
    • H01R4/36Conductive members located under tip of screw
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/58Electric connections to or between contacts; Terminals
    • H01H1/5855Electric connections to or between contacts; Terminals characterised by the use of a wire clamping screw or nut
    • H01H2001/5861Box connector with a collar or lug for clamping internal rail and external conductor together by a tightening screw

Landscapes

  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Abstract

Schraubenanschlussklemme für ein an gleiche oder gleichartige Geräte anreihbares elektrisches Schaltgerät, die eine Klemmschraube (15, 28), ein im wesentlichen rahmenartiges, die Klemmschraube in einer Gewindeöffnung aufnehmendes Klemmteil (16, 31), ein mit dem Klemmteil zusammengefügtes Rahmenteil (17, 33) und ein U-förmiges oder rahmenartiges Druckstück (18, 29), das mit der Klemmschraube kombiniert ist, aufweist, wobei diese durch einen Schenkel des Druckstückes (18, 29) hindurchragt, welche Schraubenanschlussklemme der kontaktierenden Aufnahme der Anschlusslasche (13, 37) einer Stromschienenanordnung (12, 38) und/oder dem Anschluss des Leitungsendes (14) einer weiteren Anschlussleitung dienen kann, wobei das Klemmteil (16, 31) als ringsum geschlossener oder als einseitig offener Rahmen ausgebildet ist und das Rahmenteil – gleichebenig oder angenähert rechtwinklig zur Erstreckungsebene des Rahmens – umgibt, wobei der dem Kopf der Klemmschraube (15, 28) abgewandte Schenkel (21) des Druckstückes (18) zwischen dem die Klemmschraube in der Gewindeöffnung aufnehmenden oberen Schenkel des Klemmteils und dem der Klemmschraube benachbarten Schenkel des Rahmenteils gelegen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstelle (22) für die Anschlusslasche (13) der Stromschienenanordnung (12) zwischen dem von der Klemmschraube abgewandten Schenkel des Klemmteils und dem benachbarten Schenkel des Rahmenteils liegt, . . .

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schraubanschlussklemme gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Schraubanschlussklemmen finden in unterschiedlichsten Ausgestaltungen unter anderem bei elektrischen Schalt- und Installationsgeräten Anwendung und dienen dem Anschluss von elektrischen Leitern, die ihrerseits der Stromversorgung von elektrischen Verbrauchern dienen. Hierbei werden die elektrischen Leiter, welche als einfache Drähte bzw. Litzen, aber auch als mit Kabelschuhen versehene Litzen oder auch als Stromschienen ausgebildet sein können, durch das Zusammenwirken von zwei Klemmelementen mechanisch fixiert. In der einfachsten Ausführungsform weist eine Schraubanschlussklemme ein im Gerät fest verankertes Klemmelement mit einer Gewindeöffnung auf, in welches eine Klemmschraube geschraubt ist. Zwischen dieser Klemmschraube und dem besagten Klemmteil wird nun der anzuschließende Leiter eingeklemmt. Eine solche einfache Ausführungsform genügt allerdings den Anforderungen häufig nicht, auch dann nicht, wenn die Klemmschraube mit einer dachförmigen oder ähnlich gestalteten Scheibe kombiniert wird. Letzteres ist insbesondere dann der Fall, wenn es gilt, elektrische Leiter mit größerem Querschnitt und dementsprechend hohen Strombe lastungen anzuschließen, oder wenn Stromschienen anzuschließen sind und insbesondere auch dann, wenn an ein und dieselbe Schraubanschlussklemme zwei oder mehrere Leiter anzuschließen sind.
  • Aus der DE 11 00 123 B ist eine aus einem Kastenrahmen, einem Klemmrahmen und aus einer Klemmschraube bestehende Schraubanschlussklemme bekannt geworden, die übrigens zusätzlich mit einer Druckfeder ausgestattet ist. Kastenrahmen und Klemmrahmen dieser Schraubanschlussklemme greifen ineinander und bilden zwischen zwei einander benachbarten Rahmenschenkeln einen Aufnahmeraum für die anzuschließenden Leiter. Mittels der Klemmschraube werden der Kastenrahmen und der Klemmrahmen – entgegen der Kraft des Federelementes – voneinandergedrückt, wodurch die beiden genannten Rahmenschenkel, zwischen denen sich die anzuschließenden Leiter befinden, zueinandergedrückt werden. Durch diese Schraubanschlussklemme werden gewisse Vorteile erzielt, nämlich zunächst durch die Bereitstellung eines im Querschnitt verhältnisgemäß großen Aufnahmeraumes für anzuschließende Leiter, außerdem werden ein oder mehrere in die Schraubklemme eingeführte Leiter sofort nach dem Einführvorgang in einem gewissen Ausmaß klemmend gehalten, wozu das genannte Federelement dient. Nachteilig ist es, dass diese Schraubanschlussklemme eine vergleichsweise großen Platzbedarf in Richtung der Achse der Klemmschraube beansprucht; außerdem wird die Klemmkraft, mit der die Leiter eingespannt werden, vom Federelement bestimmt oder die Klemmschraube muss so weit eingeschraubt werden, bis die Windungen eines als Druckfeder ausgebildeten Federelementes aufeinanderliegen. Nachteilig bei dieser Schraubanschlussklemme ist ferner; dass der Anschluss zweier oder mehrerer Leiterelemente sehr kritisch ist, wenn diese Leiterelemente unterschiedliche Querschnitte aufweisen.
  • Praktisch gleiche Funktionselemente wie die eben erläuterte Schraubanschlussklemme und einen dieser ähnlichen Aufbau weist eine Schraubanschlussklemme auf, die der EP 0 263 390 A2 zu entnehmen ist. Im Unterschied zur zuvor genannten Schraubanschlussklemme weist diese bekannt gewordene Klemme den Vorteil auf, dass sie zwei oder mehrere elektrische Leiter aufzunehmen vermag, die durchaus unterschiedliche Querschnitte haben können, beispielsweise eine Stromschiene und einem im Querschnitt runden Leiter. Dieses wird erreicht durch zwei unterschiedliche Anschlussstellen, nämlich eine unmittelbar unterhalb des Schraubenkopfes der Klemmschraube und eine weitere Anschlussstelle zwischen zwei Rahmenschenkeln, am unteren, von der Klemmschraube abgewandten Ende der Schraubanschlussklemme. Allerdings ist hierbei vorgesehen, eine Stromschiene unmittelbar am Schraubenkopf der Klemmschraube zu fixieren, und mit erwähnten zweiten Anschlussbereichen einen oder ggf. mehrere Leiter in Form von Drähten, Litzen oder auch in Form von Stromschienen. Ein gewisser Nachteil dieser Schraubanschlussklemme ist darin zu sehen, dass die am Schraubenkopf zu fixierende Stromschiene, wenn ihre sichere Halterung gewährleistet sein soll, eine Aufgabelung aufweisen muss, so dass sich beiderseits des Schaftes der Klemmschraube eine der Aufgabelung der Stromschiene einfügt. Auch bei dieser Schraubenanschlussklemme findet ein Federelement Verwendung, welches zwar die oben bereits erläuterten Vorteile eines sofortigen Einklemmens eines zugeführten Leiters erbringt, welches aber andererseits auch ein zusätzliches Teil darstellt, welches nicht nur Material- und Herstellkosten verursacht, sondern darüber hinaus auch noch Montagekosten. Diese Kosten kann man sich ersparen, wenn man auf eine sofort nach dem Zuführen des bzw. der anzuschließenden Leiter einsetzende (ggf. vorläufige) Haltekraft verzichtet.
  • Eine den Kostennachteil eines zusätzlichen Federgliedes vermeidende Schraubanschlussklemme der zuletzt genannten Ausführung ist der DE 31 37 117 A1 , hier aus den 4 bis 6, zu entnehmen. Nachteilig ist allerdings auch bei dieser Schraubenanschlussklemme, dass eine unterhalb des Kopfes der Klemmschraube anzuschließende Stromschiene entweder mit einer Durchtrittsbohrung (gemäß 4 dieser Veröffentlichung) oder stattdessen mit einer entsprechenden Aufgabelung zu versehen ist.
  • Aus der DE 33 14 919 A1 ist eine Anschlussklemme bekannt geworden, bei der beidseitig eines Steges Anschlussleiter in Anschlussräume eingefügt werden können, wobei gemäß 4 lediglich Runddrahtleiter eingeführt werden sollen, nicht aber unterschiedliche Arten von Anschlussleitern.
  • Bei der Anschlussklemme gemäß dem DE 19 35 560 U ist zwar ein Klemmenteil und ein Druckstück vorhanden, wobei in das Klemmenteil ein Steg einer Schiene eingeführt ist, gegen welchen Steg beidseitig zwei Runddrahtleiter unterschiedlichen Durchmessers eingefügt werden können.
  • Die DE 10 78 657 B zeigt eine Anschlussklemme, bei der eine Klemmstelle vorgesehen ist, die einen Lappen besitzt, an dem ein Kontaktniet befestigt ist.
  • Aus der DE 86 09 138 U1 ist eine Rahmenklemme zum Anschluss elektrischer Leitungen bekannt geworden, bei der ähnlich wie bei dem oben genannten Gebrauchsmuster DE 19 35 560 U ein Klemmenteil; ein Druckbügel und eine Klemmschraube vorgesehen sind, wobei zwischen dem Druckbügel und dem der Klemmschraube entgegengesetzt liegenden Steg des Klemmenteils eine ortsfeste Schiene eingreifen kann, wodurch zwei Klemmräume gebildet sind, in denen Leitungen angeklemmt werden können. Diese Anschlussklemmeist in einem eigenen Umgehäuse montiert, welches zusammen mit der Anschlussklemme an ein elektrisches Gerät angerastet werden kann, aus dem eine Stromschiene herausragt.
  • Ausgehend von dieser zuletzt genannten, bekannten Schraubanschlussklemme, stellt sich die vorliegende Erfindung zur Aufgabe, eine möglichst preisgünstige Schraubanschlussklemme zu schaffen, welche zwei voneinander getrennte Aufnahmebereiche für anzuschließende Leiter aufweist, die nicht von einem Schraubenschaft durchsetzt sind, so dass beispielsweise eine aufzunehmende Stromschiene, selbst dann, wenn sie nahezu die gesamte Breite der zugeordneten Aufnahmeöffnung einnimmt, weder mit einer Bohrung noch mit einer Aufgabelung versehen werden muss. Hierbei sollen beide bzw. alle anzuschließenden Leiter gleichzeitig mittels ein und derselben Klemmschraube fest einspannbar sein.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
  • Diese Schraubanschlussklemme bietet den Vorteil, nicht nur eine Sammelschienen-Anschlussfahne, sondern auch einen elektrischen Runddrahtleiter anzuschließen, wobei aufgrund der Ausgestaltung der Schraubanschlussklemme die Sammelschiene hinter dem Anschlussleiter angeschlossen werden kann, so dass ein Fehlanschluss vermieden wird.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Anhand der Zeichnung, in der einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, sollen die Erfindung, vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen sowie weitere Vorteile näher erläutert und beschrieben werden.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht auf ein an gleiche oder gleichartige Geräte anreihbares elektrisches Installationsgerät in Gestalt eines Leitungsschutzschalters mit einer in einer Aufbrechung erkennbaren Schraubanschlussklemme,
  • 2 die in 1 angedeutete Schraubanschlussklemme in vergrößerter Darstellung,
  • 3 eine Vorderansicht der in 2 gezeigten Schraubanschlussklemme,
  • 4 eine seitliche Sicht auf eine weitere Schraubanschlussklemme, die in ihrer Gestaltung abweicht von derjenigen, die in den 2 und 3 gezeigt ist, und
  • 5 eine Vorderansicht auf die in 4 dargestellte Schraubanschlussklemme.
  • Die 1 veranschaulicht die seitliche Sicht auf ein elektrisches Schaltgerät in Gestalt eines Leitungsschutzschalters 10. Ein derartiger Leitungsschutzschalter 10 ist – was aus dieser Darstellung nicht zu entnehmen ist – auf einer hutprofilförmigen Tragschiene befestigbar und an gleiche oder gleichartige Geräte mit gleicher Befestigungsmöglichkeit anreihbar. Die in der Darstellung rechte Seite des Leitungsschutzschalter 10 stellt die Stromzugangsseite dar. Dieser Stromzugangsbereich ist teilweise aufgebrochen gezeigt, wodurch eine Schraubanschlussklemme 11 sichtbar wird. In einem Abstand von dieser Schraubanschlussklemme 11 sind ein Stromschienenpaket 12 mit davon ausgehenden Anschlussfahnen 13 sowie – darüberliegend – das teilweise abisolierte Leitungsende einer weiteren Anschlussleitung 14 erkennbar.
  • Weitere Einzelheiten dieser Schraubanschlussklemme 11 seien unter Betrachtung der 2 erläutert. Dieser 2 veranschaulicht die in 1 bereits erkennbare Schraubanschlussklemme 11, die sich aus einer Klemmschraube 15, aus einem rahmenartigen Klemm- oder Klemmenteil 16 sowie aus einem Rahmenteil 17 und schließlich aus einem U-förmigen Druckstück 18 zusammengesetzt. Die Klemmschraube 15 durchdringt den oberen freien Schenkel 19 des Druckstückes 18 und ist in eine Gewindeöffnung im – in der Darstellung – oberen Rahmenschenkel 20 des rahmenartigen Klemmenteil 16 eingeschraubt. Es ist erkennbar, dass das rahmenartige Klemmenteil 16 das Rahmenteil 17 in sich aufnimmt bzw. dieses, rechtwinklig zur Rahmenebene des Rahmenteiles 17 umgibt. In den inneren Rahmenbereich des Klemmenteiles 16 ragt auch der in der Darstellung untere, freie Schenkel 21 des Druckstückes 18 hinein. Auf diese Weise sind eine – bezogen auf die Darstellung – untere Anschlussstelle 22 für die Aufnahme einer Anschlussfahne 13 des Stromschienenpaketes 12 sowie eine obere Anschlussstelle 23 für die Aufnahme des Leitungsendes der Anschlussleitung 14 gebildet.
  • Nicht unerwähnt bleibe, dass es für die in 2 dargestellte Schraubenanschlussklemme 11 vorgesehen ist, das Rahmenteil 17 innerhalb des aufnehmenden Gerätes bzw. des Leitungsschutzschalters 10 fest aufzunehmen, was durch die beiderseits einer Schenkelverlängerung 24 des Rahmenteils 17 angedeutete Schraffur 25 symbolisch veranschaulicht worden ist. Diese Schenkelverlängerung 24 kann außer der festen Halterung des Rahmenteils 17 gleichzeitig auch als Festkontaktstück dienen.
  • Schließlich ist, abweichend von der Darstellung in 1, gezeigt, dass seitlich des oberen Rahmenschenkels des Rahmenteiles 17 beiderseits vorstehende Nasen 26 ausgebildet sein können, die in korrespondierende (nicht bezifferte) Führungsschlitze in den angrenzenden Rahmenschenkel des rahmenartigen Klemmenteils 16 hineinragen und auf diese Weise das Rahmenteil 17 und das rahmenartige Klemmenteil 16 aneinander fesseln.
  • Eine Vorderansicht der Schraubanschlussklemme gemäß der 2 veranschaulicht die 3. Erkennbar auch hier die Klemmschraube 15, das rahmenartige Klemmenteil 16, dessen Rahmenform aus dieser Darstellung nunmehr besser erkennbar ist, sowie das Rahmenteil 17 mit seinen seitlich vorstehenden Nasen 26. In den beiden Anschlussstellen 22 und 23 sind – geschnitten, daher schraffiert – die Querschnitte sowohl der Anschlussfahne 13 des Stromschienenpaketes 12 als auch das abisolierte Leitungsende der Anschlussleitung 14 erkennbar.
  • Die Funktionsweise dieser Schraubanschlussklemme 11, wie sie den 2 und 3 entnommen werden kann, ist folgendermaßen zu erläutern:
    Nach dem Einfügen der Anschlussfahne 13 des Stromschienenpaketes 12 sowie des Leitungsendes der Anschlussleitung 14 wird die Klemmschraube 15 weiter in den oberen Rahmenschenkel 21 des rahmenartigen Klemmteiles 16 eingeschraubt. Hierbei bewegt sich das Druckstück 18 auf den oberen Rahmenschenkel des Rahmenteils 17 zu, so lange, bis die Anschlussleitung 14 mit den angrenzenden Schenkeln in Berührung kommt. Ein weiteres Eindrehen der Klemmschraube 15 hat zur Folge, dass das Klemmenteil 16 weiter nach oben gezogen wird, so lange, bis auch die Anschlussfahne 13 des Stromschienenpaketes 12 von den angrenzenden Rahmenschenkeln kontaktiert wird. Ein zusätzliches Eindrehen der Klemmschraube 15 bewirkt eine intensive Einspannung und Kontaktierung sowohl der Anschlussleitung 14 als auch der Anschlussfahne 13 mit dem Rahmenteil 17. Beachtenswert hierbei ist, dass sowohl die untere Anschlussstelle 22 als auch die obere Anschlussstelle 23 nicht in irgendeiner Weise eingeengt sind, beispielsweise durch einen Schraubenschaft. Eine eigentlich nur in Ausnahmefällen erforderliche weitere Anschlussstelle könnte übrigens zwischen dem oberen freien Schenkel 19 des Druckstückes 18 und dem oberen Rahmenschenkel 20 des Klemmenteils 16 gebildet werden, hier allerdings wäre eine gewisse Einengung durch den Gewindeschaft der Klemmschraube 15 gegeben.
  • Eine etwas andere Ausgestaltung einer Schraubenanschlussklemme veranschaulicht die 4. Die hierin gezeigte und mit der Ziffer 27 gekennzeichnete Schraubenanschlussklemme weist ebenfalls eine Klemmschraube 28 mit einem Druckstück 29 auf, welch letzteres allerdings als geschlossenes, rahmenartiges Teil ausgebildet ist, anders also als im zuvor erläuterten Ausführungsbeispiel. Diese Klemmschraube 28 ist auch bei dieser Ausführung in eine Gewindebohrung im oberen Rahmenschenkel 30 eines im Prinzip rahmenförmigen, genauer gesagt eines U-förmigen Klemmenteils 31 eingeschraubt. Zur Versteifung des in Richtung der Achse der Klemmschraube 28 verlaufenden Schenkels des Klemmenteiles 31 ist dieses mit einer längsverlaufenden Ausprägung bzw. Sicke 32 versehen. Auch dieses Klemmenteil 31 umgibt ein Rahmenteil 33, dessen unterer Rahmenschenkel mit einer Schenkelverlängerung 34 ausgestattet ist. Diese Schenkelverlängerung 34 kann, wie auch beim zuvor erläuterten Ausführungsbeispiel, einer Fixierung des Rahmenteiles 33 innerhalb eines die Schraubanschlussklemme 27 aufnehmenden Gerätes dienen und möglicherweise gleichzeitig als Festkontakt. Durch die geschilderte und veranschaulichte Zusammenfügung der einzelnen Teile der Schraubenanschlussklemme 27 werden wiederum eine untere Anschlussstelle 35 sowie eine obere Anschlussstelle 36 zur Aufnahme einer Anschlussfahne 37 eines Stromschienenpaketes 38 und zur gesonderten Aufnahme des Leitungsendes einer Anschlussleitung 39 gebildet.
  • Eine Vorderansicht der in 4 veranschaulichten Schraubenanschlussklemme 27 zeigt die 5. Erkennbar sind die Klemmschrauben 28 mit dem Druckstück 29, weiterhin das im vorliegenden Falle U-förmige ausgebildete Klemmenteil 31 mit der Ausprägung bzw. Sicke 32, und schließlich das Rahmenteil 33. Auch bei dieser Darstellung sind die Querschnitte der den Anschlussstellen 35 und 36 zuzuführenden Leitungsenden der Anschlussleitung 39 und des Stromschienenpaketes 38 bzw. dessen Anschlussfahne 37 schraffiert dargestellt. Zusätzlich ist eine Wandung 40 angedeutet, die mit einer Ausnehmung 41 für die führende Aufnahme der Sicke 32 versehen ist. Die Wandung 40 ist Bestandteil eines ansonsten nicht angedeuteten Schaltgerätes, beispielsweise eines Leitungsschutzschalters, wie er in der 1 gezeigt und mit der Ziffer 10 versehen ist. Die Darstellung dieser Wandung 40 soll veranschaulichen, wie eine seitliche Verschiebung des Klemmenteiles 31 mitsamt der Klemmschraube 28 und deren Druckstück 29 in der Praxis vermieden wird.
  • Die Funktionsweise dieser Schraubenanschlussklemme 27 gleicht praktisch derjenigen, wie sie den Erläuterungen zu den 2 und 3 zu entnehmen ist, so dass sich hierzu weitere Aussagen erübrigen.
  • Wie eingangs der Figurenbeschreibung bereits zum Ausdruck gebracht, handelt es sich bei den dargestellten Schraubenanschlussklemmen 11 (gemäß den 1 bis 3) und 27 (gemäß den 4 und 5) lediglich um Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Hierbei sind die Darstellungen nicht als maßstabgetreu zu betrachten, d. h. die Länge beispielsweise der Klemmenschrauben sowie Längenmaß und Breitenmaß der einzelnen Schenkel bzw. Rahmenschenkel sowohl der Klemmteile als auch der Rahmenteile und der Druckstücke müssen den entsprechenden Anschlussbedürfnissen bezüglich der aufzunehmenden Leiterquerschnitte usw. angepasst werden, derart, dass sie erwartete Funktion der Schraubenanschlussklemmen voll erfüllt wird.
  • Im übrigen sind mannigfache Abänderungen der speziellen Ausgestaltung der Einzelteile denkbar und möglich, ohne den eigentlichen Erfindungsgedanken zu verlassen. Angedeutet wurde in diesem Zusammenhang bereits die Anbringung von versteiften Sicken, ebenso gut können aber auch zur Versteifung Abkantungen vorgesehen werden; weiterhin ist die Ausbildung gewisser Einführhilfen denkbar, beispielsweise in Gestalt einer gewissen schrägen Abkantung des unteren freien Schenkels 21 beim Druckstück 18 gemäß den 2 und 3, wo allerdings solche Abschrägungen nicht angedeutet sind.
  • 10
    Leistungsschutzschalter
    11
    Schraubanschlußklemme
    12
    Stromschienenpaket
    13
    Anschlußfahnen von 12
    14
    Anschlußleitung
    15
    Klemmschraube
    16
    rahmenartiges Klemmenteil
    17
    Rahmenteil
    18
    U-förmiges Druckstück
    19
    oberer, freier Schenkel von 18
    20
    oberer Rahmenschenkel von 16
    21
    unterer, freier Schenkel von 18
    22
    untere Anschlußstelle
    23
    obere Anschlußstelle
    24
    Schenkelverlängerung von 17
    25
    Schraffur beiderseits von 24
    26
    beiderseits von 17 vorstehende Nasen
    27
    Schraubanschlußklemme 4 und 5
    28
    Klemmschraube
    29
    Druckstück
    30
    oberer Rahmenschenkel
    31
    rahmenartiges, U-förmiges Klemmenteil
    32
    Ausprägung bzw. Sicke
    33
    Rahmenteil
    34
    Schenkelverlängerung von 33
    35
    untere Anschlußstelle
    36
    obere Anschlußstelle
    37
    Anschlußfahne
    38
    Stromschienenpaket
    39
    Anschlußleitung
    40
    Wandung
    41
    Ausnehmung in 40

Claims (6)

  1. Schraubenanschlussklemme für ein an gleiche oder gleichartige Geräte anreihbares elektrisches Schaltgerät, die eine Klemmschraube (15, 28), ein im wesentlichen rahmenartiges, die Klemmschraube in einer Gewindeöffnung aufnehmendes Klemmteil (16, 31), ein mit dem Klemmteil zusammengefügtes Rahmenteil (17, 33) und ein U-förmiges oder rahmenartiges Druckstück (18, 29), das mit der Klemmschraube kombiniert ist, aufweist, wobei diese durch einen Schenkel des Druckstückes (18, 29) hindurchragt, welche Schraubenanschlussklemme der kontaktierenden Aufnahme der Anschlusslasche (13, 37) einer Stromschienenanordnung (12, 38) und/oder dem Anschluss des Leitungsendes (14) einer weiteren Anschlussleitung dienen kann, wobei das Klemmteil (16, 31) als ringsum geschlossener oder als einseitig offener Rahmen ausgebildet ist und das Rahmenteil – gleichebenig oder angenähert rechtwinklig zur Erstreckungsebene des Rahmens – umgibt, wobei der dem Kopf der Klemmschraube (15, 28) abgewandte Schenkel (21) des Druckstückes (18) zwischen dem die Klemmschraube in der Gewindeöffnung aufnehmenden oberen Schenkel des Klemmteils und dem der Klemmschraube benachbarten Schenkel des Rahmenteils gelegen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstelle (22) für die Anschlusslasche (13) der Stromschienenanordnung (12) zwischen dem von der Klemmschraube abgewandten Schenkel des Klemmteils und dem benachbarten Schenkel des Rahmenteils liegt, die Anschlussstelle (23) für die zusätzliche Anschlussleitung (14) hingegen zwischen dem der Klemmschraube zugewandten Schenkel des Rahmenteils, und dem benachbarten, von der Klemmschraube abgewandten Schenkel (21) des Druckstückes (18) gelegen ist, so dass alle genannten Teile einschließlich der anzuschließenden Stromschienen und/oder Leiter mittels der Klemmschraube gleichzeitig fest zusammenspannbar sind, wobei die Stromschienenanordnung von der Klemmschraube aus gesehen, hinter der angeklemmten Anschlussleitung liegt, dass das Rahmenteil (17, 33) an einer im Schaltgerät befindlichen ortsfesten Anschlussschiene durch dreifache Abwinklung des freien Endes der Anschlussschiene (24) im Klemmenrahmen (16) gebildet ist, so dass das frei Ende wieder an der Anschlussschiene (24) anliegt, und dass beidseitig am Rahmenteil (17) an der dem Druckstück (18) zugewandten Rahmenfläche angeordnete vorstehende Nasen (26) angeordnet sind, die in korrespondierende Führungsschlitze in den angrenzenden Rahmenschenkeln des rahmenförmigen Klemmteils (16) hineinragen.
  2. Schraubenanschlussklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmteil ortsfest innerhalb des die Schraubenanschlussklemme aufnehmenden Gerätes (beispielsweise des Schaltgerätes) verankert ist.
  3. Schraubenanschlussklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenteil (17) ortsfest innerhalb des die Anschlussklemme (11) aufnehmenden Gerätes (10) (beispielsweise des Schaltgerätes) verankert ist.
  4. Schraubenanschlussklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück (18; 29) am Kopf der Klemmenschraube (15; 28) gehalten ist, derart, dass es bei einer axialen Lageänderung der Klemmschraube stets mitgenommen wird.
  5. Schraubenanschlussklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, deren Klemmteil als einseitig offener, U-förmiger Rahmen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelschenkel des Klemmteils (31) parallel zur Schraubenachse der Klemmschraube (28) verläuft und mit wenigstens einer seine Biegebelastbarkeit erhöhenden Versteifung ausgestattet ist, in Form einer in Längsrichtung des Mittelschenkels verlaufenden Sicke (32) oder einer nach außen gerichteten, schmalen Abkantung.
  6. Schraubenanschlussklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 5, deren mit der Klemmschraube kombiniertes Druckstück U-förmig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelschenkel des Druckstückes (18) parallel zur Schraubenachse der Klemmschraube (15) verläuft und mit wenigstens einer seine Biegebelastbarkeit erhöhenden Versteifung ausgestattet sein kann, in Form einer in Längsrichtung des Mittelschenkels verlaufenden Sicke oder einer nach außen gerichteten, schmalen Abkantung.
DE19904013225 1990-04-26 1990-04-26 Schraubanschlußklemme Expired - Lifetime DE4013225B4 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904013225 DE4013225B4 (de) 1990-04-26 1990-04-26 Schraubanschlußklemme
EP91106419A EP0454019A1 (de) 1990-04-26 1991-04-22 Schraubanschlussklemme, insbesondere für ein an gleiche oder gleichartige Geräte anreihbares Schaltgerät

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904013225 DE4013225B4 (de) 1990-04-26 1990-04-26 Schraubanschlußklemme

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4013225A1 DE4013225A1 (de) 1991-10-31
DE4013225B4 true DE4013225B4 (de) 2004-02-19

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ID=6405077

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19904013225 Expired - Lifetime DE4013225B4 (de) 1990-04-26 1990-04-26 Schraubanschlußklemme

Country Status (2)

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EP (1) EP0454019A1 (de)
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