DE4012753C2 - Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut - Google Patents
Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem ErntegutInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Aufnehmen
und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut wie beispielsweise
Heu, Stroh oder Gras zu rollenförmigen Ballen in einer Aus
bildung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art (EP-PS 0 125 719) sind
die dort vorgesehenen zwei Ballenförderer durch mit Querstäben
besetzte Zahnriemen gebildet, die auf ortsfesten oder ver
schwenkbaren Antriebs- oder Umlenkrollen ablaufen. Die Querstäbe
sind in ihren jeweiligen Stirnendbereichen abgeflacht ausgebildet
und mit den Zahnriemen durch Doppelniete im Stirnendbereich
jeweils verbunden. Die Zahnriemen und auch die Stirn
endbereiche der Träger sind dabei im rauhen Alltagsbetrieb
mit den dabei sich einstellenden erheblichen Druckkräften im
Bereich der Niete erheblichen Belastungen ausgesetzt. Zudem
sind die Zahnriemen im Bereich der Befestigungsstellen durch
die Niete geschwächt, so daß es zu einem Ausfall der Zahnriemen
bzw. einzelnen Querstäbe infolge Bruch der Nietverbindung mit
der Konsequenz kommen kann, daß der gesamte Bandförderer auszuwechseln
ist. Die dadurch bedingten Maschinenstillstandzeiten
können erheblich sein.
Aus der GB-PS 15 78 401 ist gleichfalls eine Maschine der
eingangs genannten Art bekannt mit einem Querstäbe aufweisenden
Ballenförderer. Zur Befestigung der Querstäbe an Kettengliedern
des Ballenförderers ist ein Querstabbefestigungsanschluß vorgesehen,
der aus zwei mittels Schraubverbindungen lösbar aneinander
festlegbaren Teilen besteht, nämlich ein fest mit
dem Querstab zu verbindendes Anschlußteil sowie ein mit Kettengliedern
über eine Nietverbindung fest zu verbindenes Gegenbefestigungsstück.
Dabei übergreift das im Querschnitt U-förmige
Gegenbefestigungsstück das rechtwinklig abgekröpfte Ende des
Befestigungsteils. Im montierten Zustand ist zwischen dem Kopf
des Gegenbefestigungsteiles und dem nächstgelegenen Teil des
Kettengliedes ein Abstand vorhanden, der es im Betrieb ermöglicht,
daß quer zur Umlaufrichtung des Bandförderers Querstab-
bzw. Befestigungsanschlußbewegungen möglich sind. Das führt
zu einem Kippen bzw. Abwinkeln der Ketten gegenüber dem Querträger
während eines Formvorganges eines Ballens, so daß durch
die Befestigungsart der Querstäbe verschleißintensive Betriebszustände
auftreten mit der Konsequenz, daß es auch bei dieser
Maschine Stillstandzeiten aufgrund auszuwechselnder defekter
Querstabbefestigungsanschlüsse zu befürchten sind.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Maschine der
eingangs genannten Art mit baulich einfachen Mitteln zu
schaffen, bei der der Bandförderer auch im rauhen Alltagsbetrieb
erheblichen Belastungen standhalten kann und der darüber hinaus
im Falle der Notwendigkeit des Auswechselns eines Querstabes
in sehr kurzer Zeit zu reparieren ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich die Maschine der
eingangs genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 angegebenen Merkmale aus. Hinsichtlich wesentlicher
weiterer Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Ansprüche
2 bis 9 verwiesen.
Der Bandförderer bei der Maschine nach der Erfindung kann durch
die lösbare Querstabbefestigungsanschluß-Bolzenverbindung in
außerordentlich wartungsfreundlicher Weise repariert und im
übrigen auch sogar vor Ort mit nur wenigen Handgriffen
komplettiert werden. Da die Bolzen in den Querstabbefestigungsanschluß
sowie die benachbarten Kettenglieder in koaxialer
Ausrichtung zu deren Gelenkachsen durchgreifen, ist ein Kippen
bzw. Abwinkeln von Kettengliedern gegenüber dem Querträger
bzw. dem Querstabbefestigungsanschluß zur Laufebene von Umlenkrollen
der Wickelkette nahezu ausgeschlossen, da bei vorgesehener
enger Passung der Bohrungsdurchmesser im Querstabbefestigungsanschluß
die Kettenglieder in Querrichtung nahezu
starr, in Umfangsrichtung jedoch für ihre Umlaufbewegungen
beweglich und gleichsam demontierbar in dem Querstab gehalten
sind. Etwaige Stillstandzeiten der Maschine aufgrund z. B.
der Notwendigkeit eines Auswechselns eines Querstabes sind
damit auf ein Minimum reduziert. Dennoch sind die Querstäbe
sicher an den benachbarten Kettengliedern insbesondere über
gemeinsame Gegenbefestigungsplattenkörper außerordentlich ver
schleißarm zu befestigen. Bevorzugtermaßen hat der Querstabbefestigungsanschluß
eine Dicke, die gleich oder größer ist
als der Bolzendurchmesser.
Der Querstabbefestigungsanschluß kann in baulich einfacher
und kostengünstiger Weise beispielsweise durch einen Endplatten
körper gebildet sein, der mit dem Querstabende zu verschweißen
ist. Darüber hinaus besteht jedoch insbesondere bei rohrförmigen
Querstäben auch die Möglichkeit, beispielsweise durch Ausstan
zung gewonnene Querstabwandendteile zu einem im wesentlichen
plattenförmigen Querstabbefestigungsanschluß übereinanderzulegen
bzw. zu falten und im Bedarfsfall miteinander zu verschweißen.
Die Querträger verjüngen sich zweckmäßigerweise dabei zu den
Stirnenden hin ein wenig, um im Außenrandbereich des zu for
menden Ballens den Ballendurchmesser geringfügig zu vergrößern,
um im Falle einer beabsichtigten Umhüllung des zu formenden
Ballens mit einem Netz oder dgl. auf den Umhüllungsvorgang
in positiver Weise dergestalt Einfluß nehmen zu können, daß
der Ballen auch in den Randbereichen vollständig und stramm
zu umhüllen ist.
Zur weiteren Erläuterung wird auf die nachfolgende Beschreibung
und die Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels
einer Ballenpresse mit variablem Ballenformraum,
die mit einem Ballenförderer in erfindungsgemäßer
Gestaltung ausgerüstet ist, und zwar in der Betriebs
stellung der Ballenförderer zu Beginn eines Ballen
formvorganges;
Fig. 2 eine abgebrochene Ansicht auf einen Querstab des
in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbei
spiels eines Bandförderers mit seiner Befestigung
an einer Wickelkette in Umlaufrichtung der Wickel
kette gesehen;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung des in Fig. 2 veranschau
lichten Ausführungsbeispiels gemäß dortiger Linie
III-III;
Fig. 4 eine Ansicht analog Darstellung nach Fig. 2 eines
alternativen Ausführungsbeispiels, und
Fig. 5 eine Schnittdarstellung gemäß Linie V-V in Fig.
4.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand einer Maschine zum
Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut zu
rollenförmigen Ballen veranschaulicht, die einen variablen
Ballenformraum mit besonderer Gestaltung von die beiden separa
ten Ballenförderer beaufschlagenden Spannrollen und Spann-
und Ausgleichsrollen hat, um raum- und bauoptimiert variable
Ballen vergleichbarer Qualität zu fertigen. Die Maschine hat
ein allgemein mit 1 beziffertes Fahrgestell mit Rädern 2,
welches über eine Zugdeichsel 3 an einen Schlepper anzuhängen
ist. Den Rädern 2 ist in Arbeitsrichtung der Maschine eine
allgemein mit 4 bezifferte Aufnahmevorrichtung mit Pick-up
5 sowie Querschneckenförderern 5.1 üblicher Bauart und dgl.
Maschinenteile vorgeordnet. Die Maschine ist über eine nicht
näher dargestellte Gelenkwellenverbindung antriebsmäßig mit
dem Schlepper zu koppeln, über die die zu bewegenden Teile
wie Pick-up, eine allgemein mit 6 bezifferte Netzwickelvorrich
tung und dgl. sowie auf die nachfolgend noch im einzelnen
beschriebenen Ballenförderer in Antriebsbewegung zu versetzen
sind.
Auf dem Fahrgestell 1 ist eine allgemein mit 7 bezifferte
Wickelkammer angeordnet, die ein Vorderkammergehäuse 8 zur
Umgrenzung eines vorderen Ballenformraums 9 sowie eine gelenkig
mit dem Vorderkammergehäuse 8 verbundenes Hinterkammergehäuse
10 zur Umgrenzung eines hinteren Ballenformraumes 11 umfaßt.
Nach Lösen einer Verriegelungsverbindung 12 ist das Hinterkam
mergehäuse nach Formen eines gewünschten Ballens um die Schwenk
achse 13 aus der in Fig. 1 veranschaulichten Betriebsstellung
in eine Offen- bzw. Aufklappstellung mittels eines Hydraulik
zylinders 14 zu überführen und mithin der fertige Ballen aus
zuwerfen.
Dem vorderen Ballenformraum 9 ist ein erster Ballenförderer
15 und dem hinteren Ballenformraum 11 ein zweiter Ballenförderer
16 zugeordnet. Der erste und der zweite Ballenförderer werden
durch an den Innenbereichen der Gehäuseseitenwandteile 17,
18, 19, 20 geführten Wickelketten 21, 22 sowie daran gehalterten
rohrförmigen Querstäben gebildet. Der erste Ballenförderer
15 ist über insgesamt drei ortsfest drehbeweglich an den Ge
häuseseitenwandteilen 17, 18 des Vorderkammergehäuses 8 abge
stützten Umlenkrollen 24, 26, 27 geführt. Dabei ist die untere
ortsfeste Umlenkrolle 24 über einen Kettentrieb 25 anzutreiben.
Über einen weiteren Kettentrieb 25.1 ist die im unteren Ballen
formraum angeordnete, den unteren Ballenförderer bildende För
derwalze 23 anzutreiben. Oberhalb der Umlenkrolle 24 ist die
zweite ortsfeste Umlenkrolle 26 angeordnet. Am oberen, dem
Hinterkammergehäuse 10 zugewandten Vordergehäuseende ist die
obere Umlenkrolle 27 vorgesehen, die bei dem veranschaulichten
Ausführungsbeispiel mithin die Abmessungen der Maschine nach
oben hin im wesentlichen festlegt.
Der zweite Ballenförderer ist über eine untere ortsfeste Umlenk
rolle 28, eine obere, im wesentlichen in gleicher Höhe neben
der oberen Umlenkrolle 27 des ersten Bandförderers 15 angeord
nete Umlenkantriebsrolle 29, die im übrigen eine mit der
Schwenkachse 13 übereinstimmende Drehachse hat, und im rück
wärtigen Bereich der Maschine über weitere ortsfeste Umlenk
rollen 30, 31 und 32 geführt. Die obere Umlenkantriebsrolle
29 des zweiten Ballenförderers ist über einen Kettentrieb 32
mit der unteren, angetriebenen Umlenk- bzw. Umlenkantriebsrolle
24 des ersten Ballenförderers antriebsmäßig gekoppelt, so daß
nach Inbetriebsetzen der Förderer 15 und 16 diese in gegenläu
fige Antriebsbewegungen in Richtung der Pfeile 33 und 34 zu
versetzen sind. An den im Betrieb einander zugewandten inneren
Trums 35 und 36 sind jeweils innere Spannführungsrollen 37
(erster Ballenförderer 15) und 38 (zweiter Ballenförderer 16)
anlegbar. Die Spannführungsrolle 37 ist drehbeweglich an einem
Schwenkhebelarm 39 gehaltert, der seinerseits an dem Achskörper
48 der Umlenkrolle 26 abgestützt ist. An diesem Achskörper
48 ist ein weiterer Hebel 41 schwenkbeweglich abgestützt, der
an seinem anderen Ende eine Spann- und Ausgleichsrolle 42
drehbeweglich haltert, die am äußeren Trum 43 des ersten Ballen
förderers 15 angreift. An dem Achskörper 48 ist darüber hinaus
ein Spannkrafterzeuger in Gestalt eines Hydraulikzylinders
44 abgestützt. Über das bogenförmige Stirnende 44.1 des Hubaus
legers des Hydraulikzylinders 44 ist abrollend eine Kette 45
geführt, die endseitig einerseits an einem Verbindungsarm 46
des Schwenkhebels 41 und andererseits an einem Verbindungsarm
46.1 des Schwenkhebels 39 angreift.
Zur Erläuterung der grundlegenden Funktionsweise der Maschine
ist darauf hinzuweisen, daß zu Beginn eines Ballenformvorganges
das innere Trum 35 über die Spannrolle 37 über den Hydraulik
zylinder 44 und das äußere Trum 43 über die Spann- und Aus
gleichsrolle 42 gleichfalls durch den Hydraulikzylinder 44
vorzuspannen und darüber hinaus in eine Lage zu bringen ist,
wie sie in der Fig. 1 dargestellt ist. Dabei steht der Schwenk
hebel 41 im wesentlichen senkrecht nach oben und das äußere
Trum ragt über die Gehäuseseitenwandteile 17 bzw. 18 des Vorder
kammergehäuses in deren dem Schlepper zugewandten Vorderbereich.
Der Schwenkhebel 41 ist dabei insgesamt derart bemessen, daß
er kürzer ist als der Schwenkhebel 39 der Spannrolle 37 des
inneren Trums, so daß das äußere Trum 43 bzw. der vordere Bal
lenförderer 15 nach oben in einen Bereich geführt ist, in dem
er - ausgehend von der oberen Umlenkrolle 27 - im wesentlichen
horizontal verläuft. Mit zunehmender Ballengröße verschwenken
die Spannrolle 37 sowie die Spann- und Ausgleichsrolle 42 bzw.
deren Schwenkhebelarme 39 und 41 scherenartig aufeinander zu
und können eine Spannführungsendstellung einnehmen, in der
sie sich oberhalb einer gedachten Verbindungslinie zwischen
den Drehachsen der Umlenkrollen 27 und 26 befinden und mithin
in einem Bereich gelegen sind, der zwischen dem über die orts
festen Umlenkrollen 24, 26 und 27 geführten äußeren Trum 43
und dem an dem Ballen anliegenden inneren Trum 35 gelegen ist.
Durch die Anordnung und Verschwenkbarkeit der inneren Spannrolle
37 und der Spann- und Ausgleichsrolle 42 ergibt sich eine Bau
größe des Vorderkammergehäuses, das von den Abmessungen her
nicht größer baut als eine Maschine mit unveränderbarem Form
raum. Darüber hinaus können jedoch maximale Ballendurchmesser
erreicht werden wie in derartigen Maschinen. Zu Beginn des
vorbeschriebenen Ballenformvorganges nimmt die innere Spannrolle
38 des zweiten Bandförderes eine Lage ein, wie sie gleichfalls
in Fig. 1 veranschaulicht ist. Die innere Spannführungsrolle
38 des zweiten Ballenförderers ist an einem Schwenkhebelarm
47 drehbeweglich angelenkt, der seinerseits an dem Achskörper
40 der ortsfesten Umlenkrolle 31 schwenkbeweglich abgestützt
ist. An diesem Achskörper 40 ist darüber hinaus ein weiterer
Winkelhebelarm 49 schwenkbeweglich abgestützt, der an seinem
Ende die Spann- und Ausgleichsrolle des äußeren Trums des zwei
ten Bandförderers 16 trägt. Der Winkelhebelarm 49 und mithin
die Spann- und Ausgleichsrolle 50 des äußeren Trums 51 des
zweiten Bandförderers 16 erstrecken sich in der in Fig. 1 ver
anschaulichten Betriebsstellung zu Beginn eines Ballenformvor
ganges in Arbeitsrichtung der Maschine, so daß das äußere Trum
in den hinteren Ballenformraum 11 im Bereich zwischen den beiden
ortsfesten Umlenkrollen 30 und 31 ragt. Der Schwenkhebelarm
47 und der Winkelhebelarm 49 sind von einem Hydraulikzylinder
52 beaufschlagbar, über dessen Hubausleger gleichfalls wiederum
eine Kette 53 abrollend geführt ist, die endseitig einerseits
mit dem Winkelhebelarm 49 und andererseits mit dem Schwenkhebel
47 gekoppelt ist. Mit zunehmender Ballengröße verschwenken
die innere Spannrolle 38 und die Spann- und Ausgleichsrolle
50 bzw. die Schwenkhebel 47 und der Winkelhebel 49 gegen die
Kraft des Hydraulikzylinders 52 gleichsinnig im Uhrzeigersinn
nach oben, so daß die innere Spannrolle 38 eine zwischen den
Trums gelegene Endstellung einnehmen kann und sich die Spann-
und Ausgleichsrolle 50 unmittelbar am äußeren Trum befindet.
Die beiden Ballenförderer bei der Maschine nach der Erfindung
haben während eines Ballenformvorganges dabei verschiedene
Lagen einzunehmen, wozu sich die erfindungsgemäße Ballenför
derergestaltung außerordentlich eignet und darüber hinaus in
wartungsfreundlicher Weise erneuert und auch vor Ort komplet
tiert werden können. Dazu haben die Bandförderer 15 und 16
jeweils rohrförmige Querstäbe 53, die sich zum Endbereich hin
verjüngen (Fig. 2, 4). Die stirnendseitige Verjüngung ist der
gestalt, daß der zu formende Ballen in seinen Mantelflächen
randbereichen einen geringfügig größeren Durchmesser hat, so
daß er beim Umhüllungsvorgang durch z. B. eine Umhüllungsvor
richtung gemäß DE-PS 33 22 024 in seinen Randbereichen voll
ständig und stramm umhüllt werden kann. Dazu ist beispielsweise
der Querstab 53 in seinen Stirnendbereichen gestaucht, so daß
er einerseits in seinen den Ballendurchmesser bestimmenden
Kontaktflächen verjüngt, andererseits auch dort verbreitert
ist. Durch diese Verbreiterung ist nicht nur die Kontaktfläche
zum Ballen hin erhöht, sondern darüber hinaus geht mit der
Verbreiterung der Vorteil einher, daß der Querstabbefestigungs
anschluß wesentlich freizügiger im Hinblick auf seine Befesti
gung mit Kettengliedern der Wickelkette gestaltet sein kann.
Stirnendseitig sind die Querstäbe 53 in dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2, 3 jeweils mit einem Endplattenkörper 54 über eine
Schweißverbindung 55 verbunden, der eine dem verjüngten Quer
schnitt des jeweiligen Querstabes 53 angepaßte Plattenkörper
querschnittsgestalt hat und den jeweiligen Querschnitt an seinem
Stirnende hin verschließt, wobei der Querstab 53 jedoch eine
halbkreisförmige Auslassung 56 in seiner stirnendseitigen Man
telfläche zum Einbringen eines Befestigungshaltesplintes 57
hat. Der Plattenkörper 54 ist durch zwei Bolzen 58 und 59 an
zwei benachbarten Kettengliedern 60 und 61 der allgemein mit
62 bezifferten Wickelkette der Bandförderer 15 bzw. 16 be
festigbar bzw. über die Bolzen und einen Gegenbefestigungsplat
tenkörper 63 mit diesem in seiner axialen Richtung bzw. quer
zur Umlaufrichtung (Pfeil 64 in Fig. 3) zu verspannen. Die
Bolzen 58 bzw. 59 durchgreifen den mit dem Querstab 53 ver
schweißten Plattenkörper 54, die beiden benachbarten Ketten
glieder 61 und 60 sowie den in bezug auf die beiden benachbarten
Kettenglieder 60 und 61 gemeinsamen Gegenbefestigungsplatten
körper 63 und sind durch den Haltesplint 57 an dem Endbefesti
gungsplattenkörper 54 sowie über die vorgesehenen Bolzenköpfe
an dem Gegenbefestigungsplattenkörper 63 unter Einschluß der
beiden benachbarten Kettenglieder 60 und 61 festzulegen.
Der Endplattenkörper 54 hat eine Dicke, die gleich oder größer
ist als der Durchmesser der Bolzen 58 und 59, so daß bei vor
gesehener enger Passung von Bohrungsdurchmesser und Bolzen
die Kettenglieder in Querrichtung nahezu starr, in Umfangsrich
tung jedoch drehbeweglich und gleichfalls auch demontierbar
an dem Querstab 53 gehalten sind. Dadurch ist ein Kippen bzw.
Abwinkeln von Kettengliedern gegenüber dem Querträger zur Längs
ebene ausgeschlossen, womit der in der Praxis auftretende Ver
schleiß auf ein Minimum reduziert ist. Die Bolzen 58 und 59
haben jeweils Bohrungen, so daß nach Montage durch die Auslas
sung 56 von oben der Befestigungssplint 57 eingebracht werden
kann, so daß die Querstäbe 53 ohne Notwendigkeit von Schweiß
verbindungen und dgl. demontierbar direkt an den Kettengliedern
60 und 61 an den Wickelketten zu befestigen ist, so daß im
montierten Zustand der Bandförderer einzelne Querstäbe 53
z. B. ausgewechselt werden können.
Bei ansonsten vollkommen analoger Gestaltung und Auslegung
ist in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 der Querstab
53 in seinen Stirnendbereichen ausgestanzt. Die dadurch gewon
nenen Querstabwandendteile 54.2, 54.3 sind zu dem plattenför
migen Querstabbefestigungsanschluß 54.1 übereinandergelegt
bzw. gefaltet und im Bedarfsfall miteinander verschweißt. Mit
dieser baulich besonders einfachen Gestaltung gehen Kosten
vorteile einher.
Claims (9)
1. Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem
Erntegut wie beispielsweise Heu, Stroh und Gras
zu rollenförmigen Ballen, mit einer mittels eines Fahrgestells
(1) verfahrbaren, aufklappbaren Wickelkammer (7), die ein Vor
derkammergehäuse (8) sowie ein schwenkbeweglich an diesem an
lenkbares Hinterkammergehäuse (10) zur Umgrenzung eines Ballen
formraumes (9) umfaßt, und mit zumindest einem Querstäbe (53)
aufweisenden, in Antriebsbewegung versetzbaren Ballenförderer
(15, 16), dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe (53)
des Ballenförderers (15, 16) an ihren Stirnenden jeweils einen
im wesentlichen plattenförmigen Querstabbefestigungsanschluß
(54, 54.1) haben, der über Bolzen (58, 59) an zwei benachbarten
Kettengliedern (60, 61) einer im Bereich von Gehäuseseitenwandteilen
(17, 18, 19, 20) des Vorder- und/oder
Hinterkammergehäuses (8, 10) angeordneten Wickelkette (21, 22)
lösbar festlegbar ist, wobei die Bolzen (58, 59) den Querstabbefestigungsanschluß
(54, 54.1) sowie die benachbarten Kettenglieder
(60, 61) in koaxialer Ausrichtung zu deren Gelenkachsen
durchgreifen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Querstabbefestigungsanschluß durch jeweils einen Endplatten
körper (54) gebildet ist.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Querstabbefestigungsanschluß (54.1) durch übereinanderleg
bare Querstabwandendteile (54.2, 54.3) gebildet ist.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bolzen (58, 59) an ihren dem Querstab
befestigungsanschluß (54, 54.1) abgewandten Stirnenden unter
Zwischenlage eines gemeinsamen Gegenbefestigungsplattenkörpers
(63) an den benachbarten Kettengliedern (60, 61) abstützbar
sind.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Querstäbe (53) rohrförmig ausgebildet
sind und an ihren jeweiligen dem Querstabbefestigungsanschluß
(54, 54.1) zugewandten Stirnendbereichen eine Formausnehmung
(56) haben, durch die jeweils ein Haltesplint (57) zur gemein
samen Festlegung von Bolzen (58, 59) von benachbarten Ketten
gliedern (60, 61) durchsteckbar ist.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querstabbefestigungsanschluß (54, 54.1)
zumindest eine dem Durchmesser eines Bolzens (58, 59) ent
sprechende Dicke hat.
7. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Endplattenkörper (54) mit den Querstäben (53) ver
schweißt sind.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Endplattenkörper (54) eine dem Stirn
endquerschnitt eines Querstabes (53) entsprechende Querschnitts
gestaltung hat.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Querstab (53) sich zu seinen Stirnenden
hin verjüngt.
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Cited By (2)
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| DE102004023705B3 (de) * | 2004-05-11 | 2005-10-06 | Maschinenfabrik Bernard Krone Gmbh | Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut |
| DE102004023704A1 (de) * | 2004-05-11 | 2005-12-15 | Maschinenfabrik Bernard Krone Gmbh | Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut |
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Also Published As
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