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DE4012753C2 - Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut - Google Patents

Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut

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DE4012753C2
DE4012753C2 DE19904012753 DE4012753A DE4012753C2 DE 4012753 C2 DE4012753 C2 DE 4012753C2 DE 19904012753 DE19904012753 DE 19904012753 DE 4012753 A DE4012753 A DE 4012753A DE 4012753 C2 DE4012753 C2 DE 4012753C2
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machine according
bale
cross
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Bernard Krone
Wilhelm Ahler
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Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH and Co KG
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Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH and Co KG
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    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut wie beispielsweise Heu, Stroh oder Gras zu rollenförmigen Ballen in einer Aus­ bildung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art (EP-PS 0 125 719) sind die dort vorgesehenen zwei Ballenförderer durch mit Querstäben besetzte Zahnriemen gebildet, die auf ortsfesten oder ver­ schwenkbaren Antriebs- oder Umlenkrollen ablaufen. Die Querstäbe sind in ihren jeweiligen Stirnendbereichen abgeflacht ausgebildet und mit den Zahnriemen durch Doppelniete im Stirnendbereich jeweils verbunden. Die Zahnriemen und auch die Stirn­ endbereiche der Träger sind dabei im rauhen Alltagsbetrieb mit den dabei sich einstellenden erheblichen Druckkräften im Bereich der Niete erheblichen Belastungen ausgesetzt. Zudem sind die Zahnriemen im Bereich der Befestigungsstellen durch die Niete geschwächt, so daß es zu einem Ausfall der Zahnriemen bzw. einzelnen Querstäbe infolge Bruch der Nietverbindung mit der Konsequenz kommen kann, daß der gesamte Bandförderer auszuwechseln ist. Die dadurch bedingten Maschinenstillstandzeiten können erheblich sein.
Aus der GB-PS 15 78 401 ist gleichfalls eine Maschine der eingangs genannten Art bekannt mit einem Querstäbe aufweisenden Ballenförderer. Zur Befestigung der Querstäbe an Kettengliedern des Ballenförderers ist ein Querstabbefestigungsanschluß vorgesehen, der aus zwei mittels Schraubverbindungen lösbar aneinander festlegbaren Teilen besteht, nämlich ein fest mit dem Querstab zu verbindendes Anschlußteil sowie ein mit Kettengliedern über eine Nietverbindung fest zu verbindenes Gegenbefestigungsstück. Dabei übergreift das im Querschnitt U-förmige Gegenbefestigungsstück das rechtwinklig abgekröpfte Ende des Befestigungsteils. Im montierten Zustand ist zwischen dem Kopf des Gegenbefestigungsteiles und dem nächstgelegenen Teil des Kettengliedes ein Abstand vorhanden, der es im Betrieb ermöglicht, daß quer zur Umlaufrichtung des Bandförderers Querstab- bzw. Befestigungsanschlußbewegungen möglich sind. Das führt zu einem Kippen bzw. Abwinkeln der Ketten gegenüber dem Querträger während eines Formvorganges eines Ballens, so daß durch die Befestigungsart der Querstäbe verschleißintensive Betriebszustände auftreten mit der Konsequenz, daß es auch bei dieser Maschine Stillstandzeiten aufgrund auszuwechselnder defekter Querstabbefestigungsanschlüsse zu befürchten sind.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Maschine der eingangs genannten Art mit baulich einfachen Mitteln zu schaffen, bei der der Bandförderer auch im rauhen Alltagsbetrieb erheblichen Belastungen standhalten kann und der darüber hinaus im Falle der Notwendigkeit des Auswechselns eines Querstabes in sehr kurzer Zeit zu reparieren ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich die Maschine der eingangs genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale aus. Hinsichtlich wesentlicher weiterer Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Ansprüche 2 bis 9 verwiesen.
Der Bandförderer bei der Maschine nach der Erfindung kann durch die lösbare Querstabbefestigungsanschluß-Bolzenverbindung in außerordentlich wartungsfreundlicher Weise repariert und im übrigen auch sogar vor Ort mit nur wenigen Handgriffen komplettiert werden. Da die Bolzen in den Querstabbefestigungsanschluß sowie die benachbarten Kettenglieder in koaxialer Ausrichtung zu deren Gelenkachsen durchgreifen, ist ein Kippen bzw. Abwinkeln von Kettengliedern gegenüber dem Querträger bzw. dem Querstabbefestigungsanschluß zur Laufebene von Umlenkrollen der Wickelkette nahezu ausgeschlossen, da bei vorgesehener enger Passung der Bohrungsdurchmesser im Querstabbefestigungsanschluß die Kettenglieder in Querrichtung nahezu starr, in Umfangsrichtung jedoch für ihre Umlaufbewegungen beweglich und gleichsam demontierbar in dem Querstab gehalten sind. Etwaige Stillstandzeiten der Maschine aufgrund z. B. der Notwendigkeit eines Auswechselns eines Querstabes sind damit auf ein Minimum reduziert. Dennoch sind die Querstäbe sicher an den benachbarten Kettengliedern insbesondere über gemeinsame Gegenbefestigungsplattenkörper außerordentlich ver­ schleißarm zu befestigen. Bevorzugtermaßen hat der Querstabbefestigungsanschluß eine Dicke, die gleich oder größer ist als der Bolzendurchmesser.
Der Querstabbefestigungsanschluß kann in baulich einfacher und kostengünstiger Weise beispielsweise durch einen Endplatten­ körper gebildet sein, der mit dem Querstabende zu verschweißen ist. Darüber hinaus besteht jedoch insbesondere bei rohrförmigen Querstäben auch die Möglichkeit, beispielsweise durch Ausstan­ zung gewonnene Querstabwandendteile zu einem im wesentlichen plattenförmigen Querstabbefestigungsanschluß übereinanderzulegen bzw. zu falten und im Bedarfsfall miteinander zu verschweißen. Die Querträger verjüngen sich zweckmäßigerweise dabei zu den Stirnenden hin ein wenig, um im Außenrandbereich des zu for­ menden Ballens den Ballendurchmesser geringfügig zu vergrößern, um im Falle einer beabsichtigten Umhüllung des zu formenden Ballens mit einem Netz oder dgl. auf den Umhüllungsvorgang in positiver Weise dergestalt Einfluß nehmen zu können, daß der Ballen auch in den Randbereichen vollständig und stramm zu umhüllen ist.
Zur weiteren Erläuterung wird auf die nachfolgende Beschreibung und die Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Ballenpresse mit variablem Ballenformraum, die mit einem Ballenförderer in erfindungsgemäßer Gestaltung ausgerüstet ist, und zwar in der Betriebs­ stellung der Ballenförderer zu Beginn eines Ballen­ formvorganges;
Fig. 2 eine abgebrochene Ansicht auf einen Querstab des in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbei­ spiels eines Bandförderers mit seiner Befestigung an einer Wickelkette in Umlaufrichtung der Wickel­ kette gesehen;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung des in Fig. 2 veranschau­ lichten Ausführungsbeispiels gemäß dortiger Linie III-III;
Fig. 4 eine Ansicht analog Darstellung nach Fig. 2 eines alternativen Ausführungsbeispiels, und
Fig. 5 eine Schnittdarstellung gemäß Linie V-V in Fig. 4.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand einer Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut zu rollenförmigen Ballen veranschaulicht, die einen variablen Ballenformraum mit besonderer Gestaltung von die beiden separa­ ten Ballenförderer beaufschlagenden Spannrollen und Spann- und Ausgleichsrollen hat, um raum- und bauoptimiert variable Ballen vergleichbarer Qualität zu fertigen. Die Maschine hat ein allgemein mit 1 beziffertes Fahrgestell mit Rädern 2, welches über eine Zugdeichsel 3 an einen Schlepper anzuhängen ist. Den Rädern 2 ist in Arbeitsrichtung der Maschine eine allgemein mit 4 bezifferte Aufnahmevorrichtung mit Pick-up 5 sowie Querschneckenförderern 5.1 üblicher Bauart und dgl. Maschinenteile vorgeordnet. Die Maschine ist über eine nicht näher dargestellte Gelenkwellenverbindung antriebsmäßig mit dem Schlepper zu koppeln, über die die zu bewegenden Teile wie Pick-up, eine allgemein mit 6 bezifferte Netzwickelvorrich­ tung und dgl. sowie auf die nachfolgend noch im einzelnen beschriebenen Ballenförderer in Antriebsbewegung zu versetzen sind.
Auf dem Fahrgestell 1 ist eine allgemein mit 7 bezifferte Wickelkammer angeordnet, die ein Vorderkammergehäuse 8 zur Umgrenzung eines vorderen Ballenformraums 9 sowie eine gelenkig mit dem Vorderkammergehäuse 8 verbundenes Hinterkammergehäuse 10 zur Umgrenzung eines hinteren Ballenformraumes 11 umfaßt. Nach Lösen einer Verriegelungsverbindung 12 ist das Hinterkam­ mergehäuse nach Formen eines gewünschten Ballens um die Schwenk­ achse 13 aus der in Fig. 1 veranschaulichten Betriebsstellung in eine Offen- bzw. Aufklappstellung mittels eines Hydraulik­ zylinders 14 zu überführen und mithin der fertige Ballen aus­ zuwerfen.
Dem vorderen Ballenformraum 9 ist ein erster Ballenförderer 15 und dem hinteren Ballenformraum 11 ein zweiter Ballenförderer 16 zugeordnet. Der erste und der zweite Ballenförderer werden durch an den Innenbereichen der Gehäuseseitenwandteile 17, 18, 19, 20 geführten Wickelketten 21, 22 sowie daran gehalterten rohrförmigen Querstäben gebildet. Der erste Ballenförderer 15 ist über insgesamt drei ortsfest drehbeweglich an den Ge­ häuseseitenwandteilen 17, 18 des Vorderkammergehäuses 8 abge­ stützten Umlenkrollen 24, 26, 27 geführt. Dabei ist die untere ortsfeste Umlenkrolle 24 über einen Kettentrieb 25 anzutreiben. Über einen weiteren Kettentrieb 25.1 ist die im unteren Ballen­ formraum angeordnete, den unteren Ballenförderer bildende För­ derwalze 23 anzutreiben. Oberhalb der Umlenkrolle 24 ist die zweite ortsfeste Umlenkrolle 26 angeordnet. Am oberen, dem Hinterkammergehäuse 10 zugewandten Vordergehäuseende ist die obere Umlenkrolle 27 vorgesehen, die bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel mithin die Abmessungen der Maschine nach oben hin im wesentlichen festlegt.
Der zweite Ballenförderer ist über eine untere ortsfeste Umlenk­ rolle 28, eine obere, im wesentlichen in gleicher Höhe neben der oberen Umlenkrolle 27 des ersten Bandförderers 15 angeord­ nete Umlenkantriebsrolle 29, die im übrigen eine mit der Schwenkachse 13 übereinstimmende Drehachse hat, und im rück­ wärtigen Bereich der Maschine über weitere ortsfeste Umlenk­ rollen 30, 31 und 32 geführt. Die obere Umlenkantriebsrolle 29 des zweiten Ballenförderers ist über einen Kettentrieb 32 mit der unteren, angetriebenen Umlenk- bzw. Umlenkantriebsrolle 24 des ersten Ballenförderers antriebsmäßig gekoppelt, so daß nach Inbetriebsetzen der Förderer 15 und 16 diese in gegenläu­ fige Antriebsbewegungen in Richtung der Pfeile 33 und 34 zu versetzen sind. An den im Betrieb einander zugewandten inneren Trums 35 und 36 sind jeweils innere Spannführungsrollen 37 (erster Ballenförderer 15) und 38 (zweiter Ballenförderer 16) anlegbar. Die Spannführungsrolle 37 ist drehbeweglich an einem Schwenkhebelarm 39 gehaltert, der seinerseits an dem Achskörper 48 der Umlenkrolle 26 abgestützt ist. An diesem Achskörper 48 ist ein weiterer Hebel 41 schwenkbeweglich abgestützt, der an seinem anderen Ende eine Spann- und Ausgleichsrolle 42 drehbeweglich haltert, die am äußeren Trum 43 des ersten Ballen­ förderers 15 angreift. An dem Achskörper 48 ist darüber hinaus ein Spannkrafterzeuger in Gestalt eines Hydraulikzylinders 44 abgestützt. Über das bogenförmige Stirnende 44.1 des Hubaus­ legers des Hydraulikzylinders 44 ist abrollend eine Kette 45 geführt, die endseitig einerseits an einem Verbindungsarm 46 des Schwenkhebels 41 und andererseits an einem Verbindungsarm 46.1 des Schwenkhebels 39 angreift.
Zur Erläuterung der grundlegenden Funktionsweise der Maschine ist darauf hinzuweisen, daß zu Beginn eines Ballenformvorganges das innere Trum 35 über die Spannrolle 37 über den Hydraulik­ zylinder 44 und das äußere Trum 43 über die Spann- und Aus­ gleichsrolle 42 gleichfalls durch den Hydraulikzylinder 44 vorzuspannen und darüber hinaus in eine Lage zu bringen ist, wie sie in der Fig. 1 dargestellt ist. Dabei steht der Schwenk­ hebel 41 im wesentlichen senkrecht nach oben und das äußere Trum ragt über die Gehäuseseitenwandteile 17 bzw. 18 des Vorder­ kammergehäuses in deren dem Schlepper zugewandten Vorderbereich. Der Schwenkhebel 41 ist dabei insgesamt derart bemessen, daß er kürzer ist als der Schwenkhebel 39 der Spannrolle 37 des inneren Trums, so daß das äußere Trum 43 bzw. der vordere Bal­ lenförderer 15 nach oben in einen Bereich geführt ist, in dem er - ausgehend von der oberen Umlenkrolle 27 - im wesentlichen horizontal verläuft. Mit zunehmender Ballengröße verschwenken die Spannrolle 37 sowie die Spann- und Ausgleichsrolle 42 bzw. deren Schwenkhebelarme 39 und 41 scherenartig aufeinander zu und können eine Spannführungsendstellung einnehmen, in der sie sich oberhalb einer gedachten Verbindungslinie zwischen den Drehachsen der Umlenkrollen 27 und 26 befinden und mithin in einem Bereich gelegen sind, der zwischen dem über die orts­ festen Umlenkrollen 24, 26 und 27 geführten äußeren Trum 43 und dem an dem Ballen anliegenden inneren Trum 35 gelegen ist. Durch die Anordnung und Verschwenkbarkeit der inneren Spannrolle 37 und der Spann- und Ausgleichsrolle 42 ergibt sich eine Bau­ größe des Vorderkammergehäuses, das von den Abmessungen her nicht größer baut als eine Maschine mit unveränderbarem Form­ raum. Darüber hinaus können jedoch maximale Ballendurchmesser erreicht werden wie in derartigen Maschinen. Zu Beginn des vorbeschriebenen Ballenformvorganges nimmt die innere Spannrolle 38 des zweiten Bandförderes eine Lage ein, wie sie gleichfalls in Fig. 1 veranschaulicht ist. Die innere Spannführungsrolle 38 des zweiten Ballenförderers ist an einem Schwenkhebelarm 47 drehbeweglich angelenkt, der seinerseits an dem Achskörper 40 der ortsfesten Umlenkrolle 31 schwenkbeweglich abgestützt ist. An diesem Achskörper 40 ist darüber hinaus ein weiterer Winkelhebelarm 49 schwenkbeweglich abgestützt, der an seinem Ende die Spann- und Ausgleichsrolle des äußeren Trums des zwei­ ten Bandförderers 16 trägt. Der Winkelhebelarm 49 und mithin die Spann- und Ausgleichsrolle 50 des äußeren Trums 51 des zweiten Bandförderers 16 erstrecken sich in der in Fig. 1 ver­ anschaulichten Betriebsstellung zu Beginn eines Ballenformvor­ ganges in Arbeitsrichtung der Maschine, so daß das äußere Trum in den hinteren Ballenformraum 11 im Bereich zwischen den beiden ortsfesten Umlenkrollen 30 und 31 ragt. Der Schwenkhebelarm 47 und der Winkelhebelarm 49 sind von einem Hydraulikzylinder 52 beaufschlagbar, über dessen Hubausleger gleichfalls wiederum eine Kette 53 abrollend geführt ist, die endseitig einerseits mit dem Winkelhebelarm 49 und andererseits mit dem Schwenkhebel 47 gekoppelt ist. Mit zunehmender Ballengröße verschwenken die innere Spannrolle 38 und die Spann- und Ausgleichsrolle 50 bzw. die Schwenkhebel 47 und der Winkelhebel 49 gegen die Kraft des Hydraulikzylinders 52 gleichsinnig im Uhrzeigersinn nach oben, so daß die innere Spannrolle 38 eine zwischen den Trums gelegene Endstellung einnehmen kann und sich die Spann- und Ausgleichsrolle 50 unmittelbar am äußeren Trum befindet.
Die beiden Ballenförderer bei der Maschine nach der Erfindung haben während eines Ballenformvorganges dabei verschiedene Lagen einzunehmen, wozu sich die erfindungsgemäße Ballenför­ derergestaltung außerordentlich eignet und darüber hinaus in wartungsfreundlicher Weise erneuert und auch vor Ort komplet­ tiert werden können. Dazu haben die Bandförderer 15 und 16 jeweils rohrförmige Querstäbe 53, die sich zum Endbereich hin verjüngen (Fig. 2, 4). Die stirnendseitige Verjüngung ist der­ gestalt, daß der zu formende Ballen in seinen Mantelflächen­ randbereichen einen geringfügig größeren Durchmesser hat, so daß er beim Umhüllungsvorgang durch z. B. eine Umhüllungsvor­ richtung gemäß DE-PS 33 22 024 in seinen Randbereichen voll­ ständig und stramm umhüllt werden kann. Dazu ist beispielsweise der Querstab 53 in seinen Stirnendbereichen gestaucht, so daß er einerseits in seinen den Ballendurchmesser bestimmenden Kontaktflächen verjüngt, andererseits auch dort verbreitert ist. Durch diese Verbreiterung ist nicht nur die Kontaktfläche zum Ballen hin erhöht, sondern darüber hinaus geht mit der Verbreiterung der Vorteil einher, daß der Querstabbefestigungs­ anschluß wesentlich freizügiger im Hinblick auf seine Befesti­ gung mit Kettengliedern der Wickelkette gestaltet sein kann. Stirnendseitig sind die Querstäbe 53 in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, 3 jeweils mit einem Endplattenkörper 54 über eine Schweißverbindung 55 verbunden, der eine dem verjüngten Quer­ schnitt des jeweiligen Querstabes 53 angepaßte Plattenkörper­ querschnittsgestalt hat und den jeweiligen Querschnitt an seinem Stirnende hin verschließt, wobei der Querstab 53 jedoch eine halbkreisförmige Auslassung 56 in seiner stirnendseitigen Man­ telfläche zum Einbringen eines Befestigungshaltesplintes 57 hat. Der Plattenkörper 54 ist durch zwei Bolzen 58 und 59 an zwei benachbarten Kettengliedern 60 und 61 der allgemein mit 62 bezifferten Wickelkette der Bandförderer 15 bzw. 16 be­ festigbar bzw. über die Bolzen und einen Gegenbefestigungsplat­ tenkörper 63 mit diesem in seiner axialen Richtung bzw. quer zur Umlaufrichtung (Pfeil 64 in Fig. 3) zu verspannen. Die Bolzen 58 bzw. 59 durchgreifen den mit dem Querstab 53 ver­ schweißten Plattenkörper 54, die beiden benachbarten Ketten­ glieder 61 und 60 sowie den in bezug auf die beiden benachbarten Kettenglieder 60 und 61 gemeinsamen Gegenbefestigungsplatten­ körper 63 und sind durch den Haltesplint 57 an dem Endbefesti­ gungsplattenkörper 54 sowie über die vorgesehenen Bolzenköpfe an dem Gegenbefestigungsplattenkörper 63 unter Einschluß der beiden benachbarten Kettenglieder 60 und 61 festzulegen.
Der Endplattenkörper 54 hat eine Dicke, die gleich oder größer ist als der Durchmesser der Bolzen 58 und 59, so daß bei vor­ gesehener enger Passung von Bohrungsdurchmesser und Bolzen die Kettenglieder in Querrichtung nahezu starr, in Umfangsrich­ tung jedoch drehbeweglich und gleichfalls auch demontierbar an dem Querstab 53 gehalten sind. Dadurch ist ein Kippen bzw. Abwinkeln von Kettengliedern gegenüber dem Querträger zur Längs­ ebene ausgeschlossen, womit der in der Praxis auftretende Ver­ schleiß auf ein Minimum reduziert ist. Die Bolzen 58 und 59 haben jeweils Bohrungen, so daß nach Montage durch die Auslas­ sung 56 von oben der Befestigungssplint 57 eingebracht werden kann, so daß die Querstäbe 53 ohne Notwendigkeit von Schweiß­ verbindungen und dgl. demontierbar direkt an den Kettengliedern 60 und 61 an den Wickelketten zu befestigen ist, so daß im montierten Zustand der Bandförderer einzelne Querstäbe 53 z. B. ausgewechselt werden können.
Bei ansonsten vollkommen analoger Gestaltung und Auslegung ist in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 der Querstab 53 in seinen Stirnendbereichen ausgestanzt. Die dadurch gewon­ nenen Querstabwandendteile 54.2, 54.3 sind zu dem plattenför­ migen Querstabbefestigungsanschluß 54.1 übereinandergelegt bzw. gefaltet und im Bedarfsfall miteinander verschweißt. Mit dieser baulich besonders einfachen Gestaltung gehen Kosten­ vorteile einher.

Claims (9)

1. Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut wie beispielsweise Heu, Stroh und Gras zu rollenförmigen Ballen, mit einer mittels eines Fahrgestells (1) verfahrbaren, aufklappbaren Wickelkammer (7), die ein Vor­ derkammergehäuse (8) sowie ein schwenkbeweglich an diesem an­ lenkbares Hinterkammergehäuse (10) zur Umgrenzung eines Ballen­ formraumes (9) umfaßt, und mit zumindest einem Querstäbe (53) aufweisenden, in Antriebsbewegung versetzbaren Ballenförderer (15, 16), dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe (53) des Ballenförderers (15, 16) an ihren Stirnenden jeweils einen im wesentlichen plattenförmigen Querstabbefestigungsanschluß (54, 54.1) haben, der über Bolzen (58, 59) an zwei benachbarten Kettengliedern (60, 61) einer im Bereich von Gehäuseseitenwandteilen (17, 18, 19, 20) des Vorder- und/oder Hinterkammergehäuses (8, 10) angeordneten Wickelkette (21, 22) lösbar festlegbar ist, wobei die Bolzen (58, 59) den Querstabbefestigungsanschluß (54, 54.1) sowie die benachbarten Kettenglieder (60, 61) in koaxialer Ausrichtung zu deren Gelenkachsen durchgreifen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querstabbefestigungsanschluß durch jeweils einen Endplatten­ körper (54) gebildet ist.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querstabbefestigungsanschluß (54.1) durch übereinanderleg­ bare Querstabwandendteile (54.2, 54.3) gebildet ist.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (58, 59) an ihren dem Querstab­ befestigungsanschluß (54, 54.1) abgewandten Stirnenden unter Zwischenlage eines gemeinsamen Gegenbefestigungsplattenkörpers (63) an den benachbarten Kettengliedern (60, 61) abstützbar sind.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe (53) rohrförmig ausgebildet sind und an ihren jeweiligen dem Querstabbefestigungsanschluß (54, 54.1) zugewandten Stirnendbereichen eine Formausnehmung (56) haben, durch die jeweils ein Haltesplint (57) zur gemein­ samen Festlegung von Bolzen (58, 59) von benachbarten Ketten­ gliedern (60, 61) durchsteckbar ist.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querstabbefestigungsanschluß (54, 54.1) zumindest eine dem Durchmesser eines Bolzens (58, 59) ent­ sprechende Dicke hat.
7. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endplattenkörper (54) mit den Querstäben (53) ver­ schweißt sind.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Endplattenkörper (54) eine dem Stirn­ endquerschnitt eines Querstabes (53) entsprechende Querschnitts­ gestaltung hat.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Querstab (53) sich zu seinen Stirnenden hin verjüngt.
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