DE4011183A1 - Anschlagsteller - Google Patents
AnschlagstellerInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D11/00—Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated
- F02D11/06—Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated characterised by non-mechanical control linkages, e.g. fluid control linkages or by control linkages with power drive or assistance
- F02D11/10—Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated characterised by non-mechanical control linkages, e.g. fluid control linkages or by control linkages with power drive or assistance of the electric type
- F02D11/107—Safety-related aspects
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Anschlagsteller gemäß Ober
begriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Anschlagsteller ist in der nicht vorver
öffentlichten europäischen Patentanmeldung 8 91 05 378 be
schrieben, dieser Anschlagsteller besitzt eine erste
Stufe für den Normalbetrieb und eine zweite Stufe für
den Notlauf.
Nachteilig ist, daß die Funktion des Anschlagstellers
nicht überprüfbar ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen An
schlagsteller zu schaffen, dessen einwandfreie Funktion
im Betrieb überprüfbar ist.
In vorteilhafter Weise wird dies durch den Hauptanspruch
erreicht.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Eine wesentliche Funktion der Erfindung ist daran zu se
hen, daß der Fahrer eines Kraftfahrzeuges, in dem eine
Drosselklappe mit den erfindungsgemäßen Anschlagsteller
verwendet wird, im Betrieb überhaupt nicht zu spüren
bekommt, daß die Funktion des Anschlagstellers ständig
oder in Abständen überprüft wird.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figur erläu
tert. Es zeigt
Fig. 1 die Anordnung des erfindungsgemäßen An
schlagstellers innerhalb der Drosselklap
penbetätigung; und
Fig. 2 den erfindungsgemäßen Anschlagsteller im
Detail.
In der Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 10 eine Dros
selklappe bezeichnet. Die nicht vorveröffentlichte euro
päische Patentanmeldung 8 91 05 378 beschreibt eine Dros
selklappenansteuerung zur Lösung der Aufgabe, bei der
die Drosselklappe nicht vom Seilzug geschlossen wird,
sondern der Gaszug nur bis zu einem Winkel von etwa 10°
schließt, der restliche Winkelbereich zwischen 0 und 10°
wird durch den Elektromotor verstellt.
Das haptische Gaspedalgefühl wird beeinträchtigt durch
eine Änderung in der Kraftlinie der Betätigung. Dies ist
geändert durch die bei der Erfindung vorgeschlagenen
Maßnahmen.
Durch die Erfindung ist vorgesehen, daß der Anschlag
steller zur Begrenzung der mechanischen Schließung der
Drosselklappe direkt dem durch den Gaszug betätigten
Bauteil zugeordnet ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figur im
Detail dargestellt.
In der Figur ist mit dem Bezugszeichen 10 eine Drossel
klappe bezeichnet, die in ein Saugrohr einer Brennkraft
maschine eingebaut wird, das in der hier vorgesehenen
Darstellung senkrecht verlaufen müßte. Die Drosselklappe
10 ist im geschlossenen Zustand dargestellt, sie ist um
eine Welle 12 schwenkbar, wobei ein Schwenk in Pfeil
richtung 100 die Drosselklappe 10 in ihre Öffnungsstel
lung bringen würde.
Die Welle 12 ist an ihrem einen Ende winkelig zu einem
radialen, bewegungsmäßig mit der Drosselklappe 10
zwangsverbundenen Fortsatz 16 abgebogen, in der Fortset
zung ihrer Achse 14 ist die Welle eines Stellteiles 18
koaxial angeordnet vorgesehen, das einen Antriebshebel
22 sowie einen Abtriebshebel 28 aufweist. Über den An
triebshebel 22 wird die Verschwenkung des Stellteiles 18
eingestellt, der Abtriebshebel 28 überträgt diese Ver
schwenkung in einer noch zu beschreibenden Weise auf den
bewegungsmäßig mit der Drosselklappe 10 zwangsverbunde
nen Fortsatz 16. Am Antriebshebel 22 oder, wie hier dar
gestellt, am Abtriebshebel 28, greift weiterhin eine
Rückholfeder 24 an, deren anderes Ende am Punkt 26 ge
häuseseitig angelenkt ist, diese Rückholfeder 24, die
aus Sicherheitsgründen als Doppelfeder ausgeführt ist,
beaufschlagt die Drosselklappe 10 in ihre Schließstel
lung.
Der Abtriebshebel 28 weist einen parallel zur Achse 14
verlaufenden Mitnehmerstift 30 auf, der mit dem Fortsatz
16 in Berührung steht. Eine Anschlagfeder 32 beauf
schlagt unter Vorspannung die Drosselklappe 10 in ihre
Öffnungsstellung und somit den Fortsatz 16 in seine Be
rührungsstellung mit dem Mitnehmerstift 30 des Stelltei
les 18. Wesentlich dabei ist, daß die Feder 32 eine
kleinere Federkraftkennlinie als die Rückstellfeder 24
besitzt, also weicher ist. Die Feder 32 kann den Fort
satz 16 direkt mit dem Abtriebshebel verbinden, sie kann
aber auch, wie zeichnerisch dargestellt, mit ihrem einen
Ende ein Drehmoment auf die Achse 12 ausüben und mit ih
rem anderen Ende 80 motorseitig fest angelenkt sein.
Eine Verlängerung 50 des Abtriebshebels 28 des Stell
teils 18 besitzt an ihrem Ende 58 eine verstellbare An
schlagschraube 82, die in Anlage an einen Anschlagbe
grenzer 54 kommt und somit die Verschwenkung des Stell
teils 18 in Schließstellung der Drosselklappe 10 be
grenzt.
Der Stellhebel 18 wird in Richtung Öffnungsstellung der
Drosselklappe 10, also in der Drehrichtung des Pfeiles
100, durch ein Schwenkteil 60 verdreht, das sich durch
Betätigung eines Seilzuges 20, der mit einem nicht dar
gestellten Gaspedal verbunden ist, verschwenken läßt.
In der Figur sind die Welle 12 der Drosselklappe 10, die
Drehachse des Stellteiles 18 sowie die Drehachse des
Schwenkteiles 60 koaxial zueinander ausgerichtet.
Um diese Achse 14 läßt sich mit Hilfe eines Seilhebels
62, an dem der Seilzug 20 angreift, ein Gegenarm, der
als Stellhebel 64 ausgebildet ist, verschwenken. Der
Stellhebel 64 besitzt einen Mitnehmer 66, der auf die
eine Seite des Antriebshebels 22 des Stellteiles 18
drückt und dieses Stellteil 18 somit in Richtung Öff
nungsstellung bewegt.
Eine Rückholfeder 70 ist vorgesehen, die dafür Sorge
trägt, daß bei nicht betätigtem Gaspedal und somit bei
lockerem Seilzug 20 das Schwenkteil 60 in seine Nullage
bewegt wird.
Zugeordnet zu dem Schwenkteil 60 ist ein Sollwertgeber
72, der als Sensor auf elektrischem Wege ein Signal ab
gibt, das repräsentativ ist für die Lastanforderung, wie
sie aufgrund der Betätigung des Gaspedales vom Fahrer
erzeugt wird.
Ein weiterer Eingriff in die Stellung der Drosselklappe
10 ist über den Stellmotor 42 möglich. Der Stellmotor 42
wird angesteuert von einer Elektronik. Dabei kann es
sich beispielsweise um eine Schlupfregelung handeln. Die
ansteuernde Elektronik berücksichtigt weiterhin ver
brauchsoptimierte Kennlinien, gemäß denen der Elektromo
tor 42 zum Öffnen oder Schließen der Drosselklappe 10
gesteuert werden kann. Auch Maßnahmen zur Dämpfung des
Lastwechselschlages beim plötzlichen Öffnen der Dros
selklappe 10 können hier berücksichtigt werden.
Um plötzlichem Schlupf, einem Lastwechselschlag oder
auch einem zu hohen Verbrauch entgegenzuwirken, soll die
Drosselklappe 10 in Richtung ihrer Schließstellung be
aufschlagt werden. Dazu wird der Elektromotor 42 ange
steuert. Da drückt ein Mitnehmer 38 auf einen radialen
Zapfen 36 und dreht die Welle 12 entgegengesetzt zur
Richtung des Pfeiles 100. Damit kommt der Fortsatz 16 im
Anschlagpunkt 88 mit dem Mitnehmerstift 30 des Stelltei
les 18 außer Eingriff, die Feder 32 entgegen ihrer Be
aufschlagungsrichtung beansprucht und die Drosselklappe
um den durch die elektronische Logik vorgegebenen Betrag
geschlossen.
Ein Istwertgeber 68, der den tatsächlichen Schließgrad
der Drosselklappe 10 feststellt, ist entweder der Welle
12 oder der Welle 40 zugeordnet und liefert einen Wert
für den tatsächlichen Drosselklappenöffnungsgrad.
Der Stellhebel 64 besitzt an seinem achsentfernten Ende
eine Verlängerung 90, die bei nicht betätigtem Gaspedal
an einen Anschlag 94 zu liegen kommt, diese Stellung
entspricht einer Öffnungsstellung der Drosselklappe von
etwa 10°. Der Anschlag 94 kann durch einen Stift gebil
det werden, der durch einen Elektromagneten 92 ausgefah
ren oder eingezogen werden kann, und bei nicht erregtem
Elektromagneten 92 ausgefahren ist. Der Stift besitzt
zwei Stufen 96 und 98, wobei die Stufe 96 die Stufe ist,
die im Normalfall den Anschlagpunkt für die Verlängerung
90 bildet.
Im erregten Zustand des Elektromagneten 92 ist der Stift
94 eingezogen, und die Verlängerung 90 kommt nicht in
Berührung mit dem Stift 94, was einem kleineren Öff
nungsgrad der Drosselklappe entspricht. Dies ist die
Notlaufstufe, der exakte Mindestöffnungsgrad der Dros
selklappe wird in diesem Fall mit der verstellbaren
Anschlagschraube 82 gebildet.
In einer weiteren Erregungsstufe mit geringerer Strombe
aufschlagung ist der Stift halb eingezogen und die Ver
längerung 90 kommt in Anlage an die Stufe 98.
Die Funktion der dargestellten Anordnung ist wie folgt:
Durch Zug an dem Gaspedal 20 wird das Schwenkteil 60 um seine Achse gedreht und drückt über den Mitnehmer 66 im Anschlag 52 auf den Antriebshebel 22 des Stellteils 18. Dadurch wird das Stellteil 18 auf der Zeichnung im Uhr zeigersinn verschwenkt, wobei ein Schwenken über das Maß, das durch die Verschwenkung des Schwenkteiles 60 vorbestimmt wird, hinaus, z. B. bei Aktivierung einer Geschwindigkeitsregelanlage möglich ist, in diesem Falle käme der Antriebshebel 22 im Punkt 52 nicht mehr in An lage an den Mitnehmer 66 des Schwenkteiles 60.
Durch Zug an dem Gaspedal 20 wird das Schwenkteil 60 um seine Achse gedreht und drückt über den Mitnehmer 66 im Anschlag 52 auf den Antriebshebel 22 des Stellteils 18. Dadurch wird das Stellteil 18 auf der Zeichnung im Uhr zeigersinn verschwenkt, wobei ein Schwenken über das Maß, das durch die Verschwenkung des Schwenkteiles 60 vorbestimmt wird, hinaus, z. B. bei Aktivierung einer Geschwindigkeitsregelanlage möglich ist, in diesem Falle käme der Antriebshebel 22 im Punkt 52 nicht mehr in An lage an den Mitnehmer 66 des Schwenkteiles 60.
Die Rückstellfeder 24 hält jedoch den Antriebshebel 22
in Anlage an dem Punkt 52, sofern keine weiteren Wider
stände, z. B. keine aktivierte Geschwindigkeitsregelan
lage, dieses verhindern.
Die Schwenkbewegung des Stellteiles 18 überträgt sich
über den Mitnehmerstift 30 des Stellteils 18 auf den
Fortsatz 16, der mit der Welle 12 der Drosselklappe 10
verbunden ist, da die Feder 32 den Fortsatz 16 in Anlage
an den Mitnehmerstift 30 drückt, solange keine weiteren
Kräfte die Drosselklappe 10 beeinflussen. Auf diese Wei
se wird der maximale Öffnungswinkel der Drosselklappe 10
vorgegeben, wohingegen die Drosselklappe 10 ungehindert
sich entgegen der Pfeilrichtung 100 schließen kann, so
lange die Schließkraft die Federkonstante der Feder 32
überwindet.
Das Schließen der Drosselklappe zwischen dem maximalen
Öffnungsgrad, der durch die Stellung des Gasseilzuges 20
vorgegeben wird und der vollkommen geschlossenen Stel
lung wird eingestellt durch den Stellmotor 42.
Die Parameter zur Ansteuerung des Motors 42 werden er
mittelt durch entsprechend vorgegebene und in Speichern
abgelegte Parameter sowie durch Fahrzeugbetriebsparame
ter (Geschwindigkeit, Drehzahl, Fahrpedalkennlinien und
ähnliches) und die Werte, die die Geber 68 und 72 lie
fern, und zwar 68 zur Ist-Stellung der Drosselklappe 10
und 72 zur Soll-Stellung der Drosselklappe 10, wie es
über die Lastanforderung, die durch das Gaspedal be
stimmt wird, vorgegeben ist.
Ein vollständiges mechanisches Schließen der Drossel
klappe wird im Normalbetrieb verhindert, und zwar durch
den ausgefahrenen Stift 94, so daß die Stufe 96 mit der
Verlängerung 90 in Berührung kommt, was den Öffnungsgrad
der Drosselklappe mechanisch auf etwa 10° beschränkt.
Das Sollwert-Potentiometer 72 gibt in diesem Zustand die
Information an die Steuerung, daß das Gaspedal nicht
betätigt ist, wodurch die entsprechende Leerlaufeinstel
lung stattfindet, die über den Elektromotor 42 gesteuert
wird. In diesem Bereich zwischen 0 und 10° wird die
exakte Stellung der Drosselklappe 10 somit über die An
steuerung des Elektromotors 42 veranlaßt.
Der über den Anschlagsteller 58 eingestellte untere Wert
für den Öffnungswinkel bei eingefahrenem Stift 96 ist so
gewählt, daß der notwendige Spielraum für den Notbetrieb
zur Verfügung steht. Bei einem Defekt kann somit das
Fahrzeug noch betrieben werden.
Ein wichtiger Bereich für die Anwendung der Erfindung
ist die Dämpfung des sogenannten Lastwechselschlages.
Bei plötzlichem Niedertreten des Gaspedales wird zwar
schlagartig das Schwenkteil 60 und das Stellteil 18 ver
dreht und somit der maximale Öffnungswinkel nach oben
verstellt, der Stellmotor 42 regelt jedoch die tatsäch
liche Öffnung der Drosselklappe 10 nach, um somit ein
weicheres Ansprechverhalten zu erreichen, das ohne merk
bare Leistungseinbuße den Beschleunigungskomfort erhöht.
Umgekehrt wird bei einem plötzlichen Loslassen des Gas
pedales die Drosselklappe 10 nicht vollständig geschlos
sen, sondern durch den Anschlagsteller 54 bleibt eine
Mindestöffnung von 11° (als Beispielswert) garantiert,
so daß auch hier kein abrupter Lastwechselschlag durch
vollständiges Wegnehmen der Last auftritt.
In Fig. 2 ist der Drosselklappensteller im Detail darge
stellt.
Er weist ein Gehäuse 92 auf, in dessen Inneren eine
Betätigungseinrichtung sitzt, die einen Stift oder Bol
zen 94 ausfahren oder einziehen kann. Die Erregung ge
schieht üblicherweise durch einen Elektromagneten, es
sind für den Fachmann natürlich Alternativen denkbar,
z. B. eine pneumatische oder hydraulische Betätigung des
Bolzens 94.
An den ausgefahrenen Bolzen 94 kommt in Normalbetrieb
die Verlängerung 90 zur Anlage, wobei die verschiedenen
Zustände im folgenden beschrieben werden:
Arbeitet das System einwandfrei, ist der im Gehäuse 92 untergebrachte Elektromagnet nicht erregt und hat den Bolzen 94 vollständig ausgefahren, so daß die Verlänge rung 90 an eine erste Anschlagfläche 96 kommt, die den mechanisch vorgebbaren Mindestöffnungswinkel der Dros selklappe in entsprechender Weise einstellt.
Arbeitet das System einwandfrei, ist der im Gehäuse 92 untergebrachte Elektromagnet nicht erregt und hat den Bolzen 94 vollständig ausgefahren, so daß die Verlänge rung 90 an eine erste Anschlagfläche 96 kommt, die den mechanisch vorgebbaren Mindestöffnungswinkel der Dros selklappe in entsprechender Weise einstellt.
Die zweite Einstellmöglichkeit ist, daß der Bolzen 94
teilweise eingezogen wird, dies geschieht vorteilhafter
weise dadurch, daß der Elektromagnet 92 nicht vollstän
dig erregt ist, um den Bolzen 94 ganz einzufahren, son
dern mit geringerer Stromstärke erregt ist, so daß der
Bolzen 94 nur teilweise eingefahren ist. Der Bolzen 94
besitzt an seinem Ende einen Absatz 102, so daß sich an
die Anschlagfläche 96 eine Anschlagfläche 98 anschließt,
die gegenüber der Fläche 96 versetzt ist und eine weite
re Verschwenkung der Verlängerung 90 in Richtung
Schließstellung der Drosselklappe 100 im Leerlauf ermög
licht.
Eine dritte Stellung wird dadurch definiert, daß der
Bolzen 94 ganz eingezogen ist, indem der Elektromagnet
im Gehäuse 92 erregt ist, in dem Fall ist für die Ver
längerung 90 überhaupt kein Anschlag definiert, das Aus
maß der Verschwenkung in Richtung Schließstellung der
Drosselklappe wird dementsprechend durch die Anschlag
schraube 82 bestimmt.
Es ist natürlich möglich, die dritte Stellung nicht
durch das Fehlen eines Anschlages zu definieren, sondern
durch einen gegenüber den Anschlagflächen 96 und 98 noch
weiter zurückversetzten Anschlag, so daß der Bolzen 94
eine Dreistufigkeit ausweist.
Im obigen ist dargestellt worden, daß die verschiedenen
Anschlagflächen wirksam werden dadurch, daß der Bolzen
94 durch Erregung des Elektromagneten unterschiedlich
eingefahren und durch Entregung des Elektromagneten
vollständig ausgefahren wird. Es ist umgekehrt auch mög
lich, den Bolzen 94 durch die Erregung des Elektromagne
ten einzuziehen und durch die Entregung des Elektro
magneten auszufahren.
Die Funktion des Anschlagstellers im Betrieb der Dros
selklappe ist wie folgt:
Im Normalbetrieb, wenn kein Fehler festzustellen ist, ist der Bolzen 94 vollständig ausgefahren, der Anschlag 96 ist wirksam und begrenzt durch die Anlage der Verlän gerung 90 das Ausmaß der Rotation der Seilscheibe in Richtung Schließstellung der Drosselklappe. Das Poten tiometer 72 erfaßt dabei die Winkelstellung der Seil scheibe.
Im Normalbetrieb, wenn kein Fehler festzustellen ist, ist der Bolzen 94 vollständig ausgefahren, der Anschlag 96 ist wirksam und begrenzt durch die Anlage der Verlän gerung 90 das Ausmaß der Rotation der Seilscheibe in Richtung Schließstellung der Drosselklappe. Das Poten tiometer 72 erfaßt dabei die Winkelstellung der Seil scheibe.
In regelmäßigen Abständen soll unter bestimmten Be
triebsbedingungen die Funktion des Anschlagstellers
überprüft werden, dazu dient der zweite Anschlag 98.
Wenn durch den Betrieb sichergestellt ist, daß die Ver
längerung 90 nicht in Anlage an der Anschlagfläche 96
ist, da der Fahrer des Fahrzeuges das Gaspedal nieder
gedrückt hält, kann der Bolzen 94 zur Hälfte eingezogen
werden, so daß die Anschlagfläche 98 wirksam wird. Beim
nächsten Loslassen des Gaspedals kann damit die Verlän
gerung 90 weiter in Richtung Schließstellung der Dros
selklappe verschwenken, als dies im Normalbetrieb mög
lich ist, was das Potentiometer 72 erfaßt. Dadurch er
folgt die Rückmeldung, daß der Bolzen 94 eingezogen
werden konnte. Auf die Funktion des Fahrzeuges hat dies
keinen Einfluß, da im Normalbetrieb ohnehin die Leer
laufregelung über den Elektromotor 42 gesteuert wird.
Sobald der Fahrer das nächste Mal Gas gibt, und sicher
gestellt ist, daß die Verlängerung 90 sich über den
Punkt hinaus in Richtung Öffnungsstellung der Drossel
klappe bewegt hat, der durch die Anschlagfläche 96 defi
niert ist, kann der Bolzen 94 wieder ausgefahren werden
und der Normalbetrieb eingehalten werden.
Diese Überprüfungsstellung kann in regelmäßigen Zeitab
ständen vorgenommen werden, oder auch unter bestimmten
Betriebsbedingungen, beispielsweise bei jedem Schaltvor
gang, bei dem kurzzeitig das Gaspedal nicht betätigt
wird.
In der dritten oder Notlaufstellung ist es notwendig,
daß die Verlängerung 90 noch weiter in Richtung Schließ
stellung der Drosselklappe verschwenken kann, damit der
Anschlagsteller 58 zur Wirkung kommen kann. Dies kann
erreicht werden entweder durch eine dritte Stufe im Bol
zen 54, der ein derartig weites Verschwenken der Verlän
gerung 90 ermöglicht, oder vorteilhafterweise, wie in
der Zeichnung dargestellt, durch das Fehlen einer drit
ten Anschlagfläche, so daß eine weitere Verschwenkung in
Richtung Schließstellung möglich ist, solange der An
schlag 58 nicht die weitere Schließbewegung begrenzt.
Ein wichtiges Merkmal für die Überprüfung ist, daß der
Elektromagnet im Gehäuse 92 nur über einen einzigen
Strompfad versorgt wird, so daß die Rückmeldung der ein
wandfreien Funktion in der Teststufe den Schluß ermög
licht, daß sowohl die elektrische Ansteuerung des An
schlagstellers als auch die mechanische Beweglichkeit
des Bolzens sowie das Zusammenspiel des Bolzens 94 mit
der Verlängerung 90 einwandfrei funktionieren.
Claims (3)
1. Anschlagsteller zur Zuordnung zu einer Drosselklappe,
die über einen Hilfsantrieb entsprechend mechanisch
übertragenen Vorgaben gesteuert wird, wobei der An
schlagsteller mit der mechanischen Übertragung zusam
menwirkt, und wobei der mechanischen Übertragung eine
Sollwerterfassung zugeordnet ist, die den dort vor
gebbaren Sollwert auf die Ansteuerung des Hilfsan
triebs überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß der An
schlagsteller (92) drei Zustände definiert, deren er
ster (96) eine Begrenzung der Mindestauslenkung in
nerhalb der mechanischen Übertragung darstellt, deren
zweiter (98) eine Teststellung zur Funktionsüberprü
fung darstellt, und deren dritter eine Notlaufstel
lung darstellt, in der der Mindestauslenkungspunkt
innerhalb der mechanischen Ansteuerung in Richtung
Schließstellung der Drosselklappe verschoben wird.
2. Anschlagsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß er einen Elektromagneten aufweist, der einen
Stift (94) ausfährt, der mit einem Teil der mechani
schen Übertragung zur Begrenzung der Beweglichkeit
zusammenwirkt.
3. Anschlagsteller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß zur Ansteuerung des Anschlagstel
lers nur ein Strompfad verwendet wird, und die unter
schiedlichen Zustände des Anschlagstellers durch
Steuerung der Stromstärke eingestellt werden.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4011183A DE4011183A1 (de) | 1990-04-06 | 1990-04-06 | Anschlagsteller |
| DE59103563T DE59103563D1 (de) | 1990-04-06 | 1991-03-08 | Anschlagsteller für Drosselklappe. |
| EP91103586A EP0454971B1 (de) | 1990-04-06 | 1991-03-08 | Anschlagsteller für Drosselklappe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4011183A DE4011183A1 (de) | 1990-04-06 | 1990-04-06 | Anschlagsteller |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4011183A1 true DE4011183A1 (de) | 1991-10-10 |
Family
ID=6403918
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4011183A Withdrawn DE4011183A1 (de) | 1990-04-06 | 1990-04-06 | Anschlagsteller |
| DE59103563T Expired - Fee Related DE59103563D1 (de) | 1990-04-06 | 1991-03-08 | Anschlagsteller für Drosselklappe. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59103563T Expired - Fee Related DE59103563D1 (de) | 1990-04-06 | 1991-03-08 | Anschlagsteller für Drosselklappe. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0454971B1 (de) |
| DE (2) | DE4011183A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3524911A1 (de) * | 1985-07-12 | 1987-01-15 | Vdo Schindling | Einrichtung zur regelung der leerlaufdrehzahl eines ottomotors, insbesondere in einem kraftfahrzeug |
| DE3843147A1 (de) * | 1988-12-22 | 1990-06-28 | Vdo Schindling | Stelleinrichtung fuer eine zumesseinrichtung einer brennkraftmaschine |
-
1990
- 1990-04-06 DE DE4011183A patent/DE4011183A1/de not_active Withdrawn
-
1991
- 1991-03-08 DE DE59103563T patent/DE59103563D1/de not_active Expired - Fee Related
- 1991-03-08 EP EP91103586A patent/EP0454971B1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3524911A1 (de) * | 1985-07-12 | 1987-01-15 | Vdo Schindling | Einrichtung zur regelung der leerlaufdrehzahl eines ottomotors, insbesondere in einem kraftfahrzeug |
| DE3843147A1 (de) * | 1988-12-22 | 1990-06-28 | Vdo Schindling | Stelleinrichtung fuer eine zumesseinrichtung einer brennkraftmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE59103563D1 (de) | 1995-01-05 |
| EP0454971A1 (de) | 1991-11-06 |
| EP0454971B1 (de) | 1994-11-23 |
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