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DE4010990A1 - Vorrichtung zum pruefen von gegenstaenden und verfahren zur umruestung derselben - Google Patents

Vorrichtung zum pruefen von gegenstaenden und verfahren zur umruestung derselben

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Publication number
DE4010990A1
DE4010990A1 DE19904010990 DE4010990A DE4010990A1 DE 4010990 A1 DE4010990 A1 DE 4010990A1 DE 19904010990 DE19904010990 DE 19904010990 DE 4010990 A DE4010990 A DE 4010990A DE 4010990 A1 DE4010990 A1 DE 4010990A1
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DE
Germany
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test
plate
unit
transport
transport member
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19904010990
Other languages
English (en)
Inventor
Patrick Beernaerd
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BEERNAERD KG GLASS CONSULTING
Original Assignee
BEERNAERD KG GLASS CONSULTING
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Filing date
Publication date
Application filed by BEERNAERD KG GLASS CONSULTING filed Critical BEERNAERD KG GLASS CONSULTING
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Publication of DE4010990A1 publication Critical patent/DE4010990A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen von Gegenständen, insbesondere Glasformteilen (Flaschen etc.), gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Des weiteren be­ trifft die Erfindung ein Verfahren zum Umrüsten entsprechen­ der Vorrichtungen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 10.
In industrieller Massenfertigung hergestellte Gegenstände, insbesondere Glasformartikel wie z. B. Flaschen, werden hin­ sichtlich bestimmter Kriterien überprüft. Dabei erfolgt in der Regel eine Überprüfung jedes Gegenstands, also jeder Flasche oder dergleichen. Derartige (Prüf-)Vorrichtungen müssen gezielt an den jeweiligen Typ der zu prüfenden Gegen­ stände angepaßt werden. Dazu sind umfängliche Umrüst­ arbeiten an der jeweiligen (Prüf-)Vorrichtung notwendig, wenn ein alternativer Flaschentyp mit beispielsweise an­ derer Größe oder Form geprüft werden soll.
Bei bekannten (Prüf-)Vorrichtungen der hier angesprochenen Art erfolgt eine Umrüstung auf alternativ zu prüfende Gegen­ stände dadurch, daß bei leergefahrener und stillgesetzter Vorrichtung mindestens die erforderliche Prüfeinrichtung oder üblicherweise mehrere Prüfeinrichtungen demontiert und gegen eine oder mehrere neue Prüfeinrichtungen, die an den neu zu prüfenden Gegenstand angepaßt sind, ausgetauscht werden. In der Regel muß auch ein Transportorgan zum Hin­ durchschleusen der zu prüfenden Gegenstände durch die Vor­ richtung ausgetauscht werden. Während der gesamten Umrüst­ zeit muß die Vorrichtung außer Betrieb bleiben. Ent­ sprechend lange Produktionsunterbrechungen sind die Folge.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art und ein Ver­ fahren zur Umrüstung desselben mit geringer Umrüstzeit zu schaffen.
Eine Vorrichtung zur Lösung dieser Aufgabe weist die Merk­ male des Anspruchs 1 auf. Dadurch, daß auf der Basiseinheit eine abnehmbare Grundplatte mit darauf befestigter Prüfein­ richtung - oder mehreren Prüfeinrichtungen - abnehmbar ange­ ordnet ist, lassen sich eine oder mehrere Prüfeinrichtungen zusammen mit der Basisplatte als Einheit austauschen. Es kann daher eine Grundplatte mit den entsprechenden Prüfein­ richtungen für einen neu zu prüfenden Gegenstand (Flaschen­ typ) vormontiert und -justiert werden. Zur Umrüstung der Vorrichtung ist es dann nur noch erforderlich, die eine Ein­ heit mit einer Basisplatte und mindestens einer Prüfeinrich­ tung gegen eine neue Basisplatte mit einer oder mehreren entsprechend vorjustierten Prüfeinrichtungen auszutauschen. Die Umrüstzeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird da­ durch erheblich reduziert.
Zweckmäßigerweise ist auch das Transportorgan lösbar mit der Basiseinheit, nämlich einem Antrieb derselben, ver­ bunden. Dazu ist zweckmäßigerweise eine Abtriebswelle des Antriebs der Basiseinheit mit einer Antriebswelle des Transportorgans durch eine Steckverbindung verbunden. Da­ durch läßt sich erforderlichenfalls auch das Transportorgan bei einer Umrüstung der Vorrichtung innerhalb kürzester Zeit auswechseln. Gegebenenfalls können auch mehrere Trans­ portorgane leicht auswechselbar mit vorzugsweise einer Ab­ triebswelle der Basiseinheit verbunden sein.
Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Vorrichtung ist ein Antriebswellenstummel des Transportorgans drehbar in der Basisplatte gelagert. Damit können das Transportorgan und die Prüfeinrichtung bzw. mehrere Prüfeinrichtungen zu­ sammen mit der Basisplatte als einzige Einheit zur Um­ rüstung gegen eine neue, vorbereitete Einheit ausgetauscht werden.
Ein Verfahren zur Lösung der Aufgabe weist die Maßnahmen des Anspruchs 10 auf. Demnach werden die bei einer Um­ rüstung der Vorrichtung zu wechselnden Einzelkomponenten derselben als Ganzes gegen eine anderweitig vorbereitete Einheit ausgewechselt. Dadurch brauchen Justierarbeiten an der Vorrichtung nicht mehr vorgenommen zu werden. Auch die Montagearbeiten zur Umrüstung beschränken sich auf einige wenige Handgriffe, die innerhalb kürzester Zeit ausgeführt werden können. Nur über diesen kurzen Zeitraum hinweg ist es erforderlich, die Vorrichtung stillzusetzen und den Pro­ duktionsablauf zu unterbrechen. Gegenüber dem bekannten Ver­ fahren, bei dem bei stillstehender Vorrichtung nacheinander die einzelnen an den jeweils zu prüfenden Gegenständen ange­ paßten Komponenten ausgetauscht und justiert werden müssen, bietet das erfindungsgemäße Verfahren eine ganz erhebliche Zeiteinsparung.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird unter Bezugnahme auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der aus der Zeichnung hervorgehenden Vorrichtung erläutert. In dieser Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Grundrißdarstellung der Vorrichtung,
Fig. 2 einen vergrößert dargestellten Vertikalschnitt II-II durch die Vorrichtung im Bereich eines Transportorgans, und
Fig. 3 eine weiter vergrößert dargestellte, teilweise geschnittene Einzelheit III im Bereich einer Steckverbindung zwischen einer Abtriebswelle und einem Antriebswellenstummel.
Die hier gezeigte Vorrichtung dient zum Prüfen maschinenge­ formter Glasflaschen 10. Diese werden auf mehrere Kriterien, beispielsweise Wanddicke, Gestalt der Öffnung, Dichtigkeit und innere Einlagerungen überprüft. Demzufolge verfügt die hier gezeigte Vorrichtung über vier unabhängige Prüfeinrichtungen 11, 12, 13 und 14. Diese sind in an sich bekannter Weise ausgebildet, so daß hierauf nicht näher ein­ gegangen werden soll.
Die Vorrichtung verfügt über eine in der Fig. 1 schematisch angedeutete Basiseinheit mit nicht näher dargestellten An­ trieben und Steuerungen für die Förderer und die Prüfein­ richtungen 11..14 sowie ein Bedienpult 16. Auf der Basisein­ heit 15 sind angeordnet eine Zuführbahn 17 für die von einer oder mehreren nicht dargestellten Flaschenformma­ schinen kommenden Glasflaschen 10, einem Zwischenförderer 18, einer Prüfstrecke 19, einer Abförderbahn 20 und einem Speicher 21 für bei der Prüfung als nicht in Ordnung be­ fundenen Glasflaschen 10. Die in Dichtlage von einer oder auch mehreren Formmaschinen kommenden Glasflaschen 10 werden im schneckenartig ausgebildeten Zwischenförderer 18 vereinzelt, also auf Abstand zueinander gebracht und in ent­ sprechend vorbestimmten Abstand an formschlüssige Aufnahmen 22 eines sich drehenden Transportorgans 23 der Prüfstrecke 19 übergeben. Vom Transportorgan 23 der Prüfstrecke 19 werden die geprüften Glasflaschen 10 auf die Abförderbahn 20 gebracht. Der Antrieb der Glasflaschen 10 auf der Abför­ derbahn 20 und der Zuführbahn 17 erfolgt durch einen gerad­ linigen Bandförderer 24, auf dem die Glasflaschen 10 in den Bereichen der Zuführbahn 17 und der Abförderbahn 20 stehen. Durch ein der Abförderbahn 20 zugeordnetes Selektierorgan, nämlich vorzugsweise einer Druckluftdüse 25, werden schad­ haft oder fehlerhaft produzierte Glasflaschen 10 aus der Abförderbahn 20 herausgeblasen in den Speicher 21 für als Ausschuß zu betrachtende Glasflaschen 10. Einwandfreie Glas­ flaschen 10 werden über die Abförderbahn 20 von der Vorrich­ tung weggefördert, beispielsweise zu einer nicht gezeigten Verpackungsstation.
In erfindungsgemäß besonderer Weise ist die Prüfstrecke 19 ausgebildet. Durch diese werden die zu prüfenden Glas­ flaschen auf einer kreisbogenförmigen Prüfbahn durch das runde Transportorgan 23 hindurchbewegt. Gemäß der Fig. 2 setzt sich das Transportorgan 23 zusammen aus zwei mit Ab­ stand übereinander angeordneten Transportscheiben 26 und 27, die an ihrem Außenumfang gleichmäßig verteilt ange­ ordnete Aufnahmen 22 aufweisen. In jeder Aufnahme 22 an der oberen Transportscheibe 26 und der unteren Transportscheibe 27 findet eine Glasflasche 10 Platz. Die jeweilige Glas­ flasche 10 wird teilweise formschlüssig in den außen offenen Aufnahmen 22 gehalten. Die Aufnahmen 22 sind in ihrer Kontur an die jeweils zu prüfende Glasflasche 10 ange­ paßt. Die Aufnahme 22 in der oberen Transportscheibe 26 ent­ spricht etwa dem Flaschenhals 28 der jeweiligen Glasflasche 10, während die Aufnahme 22 in der unteren Transportscheibe 27 korrespondierend zum Flaschenkörper 29 der jeweils zu prüfenden Glasflasche 10 angepaßt ist.
Beide Transportscheiben 26 und 27 sind gleichachsig ausge­ richtet auf einer vertikalen Drehachse 30 des Transport­ organs 23 angeordnet, und zwar unverdrehbar. Die Drehachse 30 ist erfindungsgemäß mehrteilig ausgebildet. Sie setzt sich zusammen aus einem die beiden Transportscheiben 26 und 27 tragenden Antriebswellenstummel 31 und einem Abtriebs­ wellenstummel 32. Letzterer ist fest verbunden mit einem in der Fig. 2 nur teilweise angedeuteten Antrieb 33, der der Basiseinheit 15 zugeordnet ist. Der Antriebswellenstummel 31 und der Abtriebswellenstummel 32 sind auf einer gemein­ samen, vertikalen Längsmittelachse 34 der Prüfstrecke 19 liegend verbunden durch eine Steckverbindung 35. Letztere setzt sich zusammen aus einem nach oben gegenüber dem Ab­ triebswellenstummel 32 vorstehenden Zapfen mit einer Mehr­ zahl gleichmäßig im Umfang verteilter Nuten, also einer Art Keilwelle 36 und einer korrespondierend hierzu ausgebil­ deten Keilbohrung 37 im unteren Endbereich 38 des Antriebs­ wellenstummels 31. Im gezeigten Ausführungsbeispiel be­ findet sich die Keilbohrung 37 nicht unmittelbar im unteren Endbereich 38 des Antriebswellenstummels 31; vielmehr ver­ fügt dieser über eine zylindrische Bohrung 39, in die eine mit dem entsprechenden Keilprofil versehene Keilbuchse ein­ gesetzt ist. Dieses zeigt die Fig. 3.
Innerhalb der Prüfstrecke 19 stehen die Glasflaschen 10 auf einer etwa horizontal verlaufenden Platte 41, die ein Trag­ organ des Transportorgans 23 bilden. Wie die Fig. 2 zeigt, ist die Platte 41 ortsfest an Tragsäulen 42 angeordnet, die wiederum fest mit der Basiseinheit 15 verbunden sind. Unter­ halb der Platte 41 befindet sich die Steckverbindung 35.
Die Platte 41 ist erfindungsgemäß mehrteilig ausgebildet. Sie verfügt über ein fest an den Tragsäulen 42 angeordnetes Rahmenteil 43 und eine lösbar hiermit verbundene, aus­ wechselbare Grundplatte 44. Im gezeigten Ausführungsbei­ spiel verfügt die Grundplatte 44 im Laufbereich der Glas­ flaschen 10 über ein obenliegendes Verschleißblech 45. Dieses ist lösbar mit der Grundplatte 44 verbunden.
Die Grundplatte 44 erstreckt sich über denjenigen Bereich der Platte 41, in dem die Prüfeinrichtungen 11..14 sich befinden. Diese sind demnach fest mit der Grundplatte 44 verbunden. Darüber hinaus ist an der Grundplatte frei dreh­ bar der Antriebswellenstummel 31 mit den beiden Transport­ scheiben 26, 27 gelagert. Diese Lagerung ist ebenfalls in der Fig. 3 deutlich dargestellt. Demnach befindet sich in der Grundplatte 44 eine Durchgangsbohrung 46, die größer als der größte Durchmesser des Antriebswellenstummels 31 ist. Zwei von gegenüberliegenden Seiten der Grundplatte 44 im Bereich der Durchgangsbohrung 46 zusammengesetzte Lager­ ringe 47, 48 bilden ein Lager 49 für den Antriebswellen­ stummel 31 in der Grundplatte 44. Im gezeigten Ausführungs­ beispiel ist das Lager 49 mit einer Gleitlagerbuchse 50 zwischen einer Lagerbohrung 51 der beiden Gleitringe 47, 48 und dem Außenmantel des Antriebswellenstummels 31 versehen.
Alternativ kann die Gleitlagerbuchse 50 auch durch eine Wälzlagerung aus vorzugsweise mehreren Wälzlagern, bei­ spielsweise Nadellager, ersetzt sein. Axial unverschieblich gehalten ist die Gleitlagerbuchse 50 im Lager 49 zwischen einem umlaufenden Bund 52 am unteren Endbereich 38 des An­ triebswellenstummels 31 einerseits und einem Anlaufring 53 auf dem oberen Lagerring 47 andererseits. Dieser ist lös­ bar, beispielsweise durch Schrauben, mit dem Antriebswellen­ stummel 31 bzw. dem oberen Lagerring 47 verbunden.
Zum Umrüsten der gezeigten Vorrichtung zur Prüfung von Glas­ flaschen, die anders ausgebildet sind als die gezeigte Glas­ flasche 10, wird wie folgt verfahren:
In Abhängigkeit von den neu zu prüfenden Glasflaschen wird auf einer Ersatz-Grundplatte 44, die noch nicht mit der Vor­ richtung verbunden ist, zum einen ein entsprechendes Trans­ portorgan 23 aufgesetzt. Zum anderen werden die entsprechen­ den Prüfeinrichtungen für die neue Glasflasche mit der Grundplatte 44 verbunden und einjustiert. Es entsteht so eine komplett vorjustierte und vormontierte Auswechselein­ heit.
An der leergefahrenen und stillgesetzten Vorrichtung wird die Verbindung der Grundplatte 44 mit dem Rahmenteil 43 der Platte 41 gelöst. Weiterhin werden Steckverbindungen für An­ schlüsse der Prüfeinrichtungen 12 bis 14 von der Basisein­ heit 15 gelöst. Hiernach kann die Grundplatte 44 vom Rahmen­ teil 43 der Platte 41 mit den beiden Transportscheiben 26, 27 und dem Antriebswellenstummel 31 durch Auseinanderziehen der Steckverbindung 35 zwischen dem Antriebswellenstummel 31 und dem Abtriebswellenstummel 32 gelöst werden und da­ durch die somit noch vorhandene Einheit als Ganzes von der Vorrichtung entfernt und durch die in vorstehend be­ schriebener Weise vorbereitete Auswechseleinheit ersetzt werden.
Die Auswechseleinheit braucht im Gegensatz zur Darstellung in der Fig. 2 gegebenenfalls nur eine vorzugsweise untere Transportscheibe aufzuweisen. Auch kann die Auswechselein­ heit mit einer beliebigen Anzahl von Prüfeinrichtungen ver­ sehen sein. Gegebenenfalls braucht diese nur eine Prüfein­ richtung aufzuweisen. Die Prüfvorrichtungen können auch an anderen Positionen als in der Fig. 1 angegeben auf der Grundplatte 44 positioniert sein. Sie brauchen auch nicht gemäß der Darstellung in der Fig. 1 einen Abstand zuein­ ander aufzuweisen, der der Teilung der Aufnahmen 22 an den Transportscheiben entspricht.
Mit den vorstehend beschriebenen Maßnahmen ist der Umrüst­ vorgang der Vorrichtung abgeschlossen. Diese braucht dazu nur über einen relativ kurzen Zeitraum außer Betrieb ge­ setzt zu werden, der erforderlich ist, um die Einheit auszu­ bauen und durch die neue, vorbereitete Auswechseleinheit zu ersetzen.
Alternativ ist es auch denkbar, den Antriebswellenstummel 31 mit den beiden Transportscheiben 26, 27 - oder auch nur einer Transportscheibe - vollständig auf dem Abtriebswellen­ stummel 32 zu lagern. Die Steckverbindung 35 bildet dann die gesamte Lagerung des Transportorgans 23 mit dem An­ triebswellenstummel 31. Das Lager 49 zwischen dem Antriebs­ wellenstummel 31 und der Grundplatte 44 kann dann ent­ fallen. Eine solche alternative Ausbildung der Vorrichtung ist vor allem dann vorteilhaft, wenn die unterschiedlichen Glasflaschen-Typen so geringere Gestaltsabweichungen vonein­ ander aufweisen, daß beim Umrüsten die Transportscheiben 26, 27 - oder nur eine Transportscheibe - nicht ausge­ wechselt zu werden brauchen. Dann braucht nur eine Aus­ wechseleinheit mit der Grundplatte 44 und entsprechenden Prüfeinrichtungen vormontiert und -justiert zu werden. Die Umrüstung erfolgt dann so, daß der ausschließlich auf dem Abtriebswellenstummel 32 gelagerte Antriebswellenstummel 31 mit den Transportscheiben 26, 27 durch Lösen der Steckver­ bindung 35 entfernt wird, die dann nur noch aus der Grund­ platte 44 und der Prüfeinrichtungen 11..14 bestehende Ein­ heit gegen die Auswechseleinheit ausgetauscht wird und an­ schließend das gleiche Transportorgan 23 mit dem Antriebs­ wellenstummel 31 und den Transportscheiben 26, 27 wieder auf den Abtriebswellenstummel 32 aufgesetzt wird.
Die hier gezeigte Vorrichtung und das Umrüstverfahren können auch zur Prüfung anderer Gegenstände, insbesondere Formgegenstände wie z. B. Kunststoffflaschen, Verwendung finden. Es ist sogar möglich, die Vorrichtung zur Prüfung von Glasflaschen 10 auf Kunststoffflaschen nach dem er­ findungsgemäßen Verfahren umzurüsten.
Bezugszeichenliste
10 Glasflasche
11 Prüfeinrichtung
12 Prüfeinrichtung
13 Prüfeinrichtung
14 Prüfeinrichtung
15 Basiseinheit
16 Bedienpult
17 Zuführbahn
18 Zwischenförderer
19 Prüfstrecke
20 Abförderbahn
21 Speicher
22 Aufnahme
23 Transportorgan
24 Bandförderer
25 Druckluftdüse
26 Transportscheibe
27 Transportscheibe
28 Flaschenhals
29 Flaschenkörper
30 Drehachse
31 Antriebswellenstummel
32 Abtriebswellenstummel
33 Antrieb
34 Längsmittelachse
35 Steckverbindung
36 Keilwelle
37 Keilbohrung
38 unterer Endbereich
39 zylindrische Bohrung
40 Keilbuchse
41 Platte
42 Tragsäule
43 Rahmenteil
44 Grundplatte
45 Verschleißblech
46 Durchgangsbohrung
47 Lagerring
48 Lagerring
49 Lager
50 Gleitlagerbuchse
51 Lagerbohrung
52 Bund
53 Anlaufring

Claims (13)

1. Vorrichtung zum Prüfen von Gegenständen, insbeson­ dere Glasformteilen (Glasflaschen etc.), mit einer Basis­ einheit, auf der vorzugsweise ein drehend antreibbares Transportorgan und mindestens eine an einer Platte be­ festigte Prüfeinrichtung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Prüfein­ richtung bzw. Prüfeinrichtungen (11, 12, 13, 14) zusammen mit der Platte (41) oder einem Teil derselben (Grundplatte 44) als Einheit an der Basiseinheit lösbar angeordnet ist bzw. sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung oder die Prüfeinrichtungen (11, 12, 13, 14) mit einem Teil der Platte (41), vorzugsweise einer Grundplatte (44), von der Basiseinheit abnehmbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Transportorgan (23) lösbar mit der Basis­ einheit (15) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportorgan (23) und die Prüfeinrichtung bzw. die Prüfeinrichtungen (11, 12, 13, 14) zusammen mit der diese verbindenden Grundplatte (44) lösbar mit der Basiseinheit (15), insbesondere einem restlichen Rahmenteil (43) der Platte (41), verbunden sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportorgan (23) mit einem Abtriebsorgan, insbe­ sondere einem Abtriebswellenstummel (32), eines fest an der Basiseinheit (15) angeordneten Antriebs (33) lösbar verbun­ den ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportorgan als sich drehender Förderer mit mindestens einer Transportscheibe (26, 27) und einem mittigen Antriebswellenstummel (31) ausgebildet ist und der Antriebswellenstummel (31) gleichachsig mit dem Abtriebs­ wellenstummel (32) des Antriebs (33) verbindbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebswellenstummel (31) und der Abtriebswellen­ stummel (32) durch eine Steckverbindung (35) verbindbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckverbindung (35) zur unverdrehbaren Verbindung des Antriebswellenstummels (31) mit dem Abtriebswellen­ stummel (32) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehre­ ren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebswellenstummel (31) des Transportorgans mit min­ destens einer unverdrehbar daran angeordneten Transport­ scheibe (26 bzw. 27) drehbar an der Grundplatte (44) ge­ lagert ist.
10. Verfahren zur Umrüstung einer Vorrichtung zum Prüfen von Gegenständen, insbesondere Glasformteilen (Glasflaschen etc.), die von einem Transportorgan an mindestens einer auf einer Platte einer Basiseinheit angeordneten Prüfeinrich­ tung vorbeibewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Prüfung anderer Gegenstände mindestens die Platte (41) oder ein Teil derselben (Grundplatte 44) mit einer darauf be­ festigten Prüfeinrichtung oder mit mehreren Prüfeinrich­ tungen (11, 12, 13, 14) als Einheit ausgetauscht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zusammen mit der auf der Grundplatte (44) angeordneten Prüfeinrichtung oder mehreren Prüfeinrichtungen (11, 12, 13, 14) das Transportorgan (23) als eine einzige Gesamtein­ heit ausgetauscht wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Gesamteinheit gegen eine Austauscheinheit ausgewechselt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Austauscheinheit mit an die neu zu prüfenden Gegen­ stände angepaßte Prüfeinrichtungen (11, 12, 13, 14) oder nur eine Prüfeinrichtung sowie gegebenenfalls ein Transport­ organ (23) außerhalb der (Prüf-)Vorrichtung vormontiert und/oder vorjustiert wird.
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