DE4010990A1 - Vorrichtung zum pruefen von gegenstaenden und verfahren zur umruestung derselben - Google Patents
Vorrichtung zum pruefen von gegenstaenden und verfahren zur umruestung derselbenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen von
Gegenständen, insbesondere Glasformteilen (Flaschen etc.),
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Des weiteren be
trifft die Erfindung ein Verfahren zum Umrüsten entsprechen
der Vorrichtungen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 10.
In industrieller Massenfertigung hergestellte Gegenstände,
insbesondere Glasformartikel wie z. B. Flaschen, werden hin
sichtlich bestimmter Kriterien überprüft. Dabei erfolgt in
der Regel eine Überprüfung jedes Gegenstands, also jeder
Flasche oder dergleichen. Derartige (Prüf-)Vorrichtungen
müssen gezielt an den jeweiligen Typ der zu prüfenden Gegen
stände angepaßt werden. Dazu sind umfängliche Umrüst
arbeiten an der jeweiligen (Prüf-)Vorrichtung notwendig,
wenn ein alternativer Flaschentyp mit beispielsweise an
derer Größe oder Form geprüft werden soll.
Bei bekannten (Prüf-)Vorrichtungen der hier angesprochenen
Art erfolgt eine Umrüstung auf alternativ zu prüfende Gegen
stände dadurch, daß bei leergefahrener und stillgesetzter
Vorrichtung mindestens die erforderliche Prüfeinrichtung
oder üblicherweise mehrere Prüfeinrichtungen demontiert und
gegen eine oder mehrere neue Prüfeinrichtungen, die an den
neu zu prüfenden Gegenstand angepaßt sind, ausgetauscht
werden. In der Regel muß auch ein Transportorgan zum Hin
durchschleusen der zu prüfenden Gegenstände durch die Vor
richtung ausgetauscht werden. Während der gesamten Umrüst
zeit muß die Vorrichtung außer Betrieb bleiben. Ent
sprechend lange Produktionsunterbrechungen sind die Folge.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung der eingangs genannten Art und ein Ver
fahren zur Umrüstung desselben mit geringer Umrüstzeit zu
schaffen.
Eine Vorrichtung zur Lösung dieser Aufgabe weist die Merk
male des Anspruchs 1 auf. Dadurch, daß auf der Basiseinheit
eine abnehmbare Grundplatte mit darauf befestigter Prüfein
richtung - oder mehreren Prüfeinrichtungen - abnehmbar ange
ordnet ist, lassen sich eine oder mehrere Prüfeinrichtungen
zusammen mit der Basisplatte als Einheit austauschen. Es
kann daher eine Grundplatte mit den entsprechenden Prüfein
richtungen für einen neu zu prüfenden Gegenstand (Flaschen
typ) vormontiert und -justiert werden. Zur Umrüstung der
Vorrichtung ist es dann nur noch erforderlich, die eine Ein
heit mit einer Basisplatte und mindestens einer Prüfeinrich
tung gegen eine neue Basisplatte mit einer oder mehreren
entsprechend vorjustierten Prüfeinrichtungen auszutauschen.
Die Umrüstzeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird da
durch erheblich reduziert.
Zweckmäßigerweise ist auch das Transportorgan lösbar mit
der Basiseinheit, nämlich einem Antrieb derselben, ver
bunden. Dazu ist zweckmäßigerweise eine Abtriebswelle des
Antriebs der Basiseinheit mit einer Antriebswelle des
Transportorgans durch eine Steckverbindung verbunden. Da
durch läßt sich erforderlichenfalls auch das Transportorgan
bei einer Umrüstung der Vorrichtung innerhalb kürzester
Zeit auswechseln. Gegebenenfalls können auch mehrere Trans
portorgane leicht auswechselbar mit vorzugsweise einer Ab
triebswelle der Basiseinheit verbunden sein.
Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Vorrichtung ist
ein Antriebswellenstummel des Transportorgans drehbar in
der Basisplatte gelagert. Damit können das Transportorgan
und die Prüfeinrichtung bzw. mehrere Prüfeinrichtungen zu
sammen mit der Basisplatte als einzige Einheit zur Um
rüstung gegen eine neue, vorbereitete Einheit ausgetauscht
werden.
Ein Verfahren zur Lösung der Aufgabe weist die Maßnahmen
des Anspruchs 10 auf. Demnach werden die bei einer Um
rüstung der Vorrichtung zu wechselnden Einzelkomponenten
derselben als Ganzes gegen eine anderweitig vorbereitete
Einheit ausgewechselt. Dadurch brauchen Justierarbeiten an
der Vorrichtung nicht mehr vorgenommen zu werden. Auch die
Montagearbeiten zur Umrüstung beschränken sich auf einige
wenige Handgriffe, die innerhalb kürzester Zeit ausgeführt
werden können. Nur über diesen kurzen Zeitraum hinweg ist
es erforderlich, die Vorrichtung stillzusetzen und den Pro
duktionsablauf zu unterbrechen. Gegenüber dem bekannten Ver
fahren, bei dem bei stillstehender Vorrichtung nacheinander
die einzelnen an den jeweils zu prüfenden Gegenständen ange
paßten Komponenten ausgetauscht und justiert werden müssen,
bietet das erfindungsgemäße Verfahren eine ganz erhebliche
Zeiteinsparung.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird unter Bezugnahme auf
ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der aus der Zeichnung
hervorgehenden Vorrichtung erläutert. In dieser Zeichnung
zeigt
Fig. 1 eine Grundrißdarstellung der Vorrichtung,
Fig. 2 einen vergrößert dargestellten Vertikalschnitt
II-II durch die Vorrichtung im Bereich eines
Transportorgans, und
Fig. 3 eine weiter vergrößert dargestellte, teilweise
geschnittene Einzelheit III im Bereich einer
Steckverbindung zwischen einer Abtriebswelle
und einem Antriebswellenstummel.
Die hier gezeigte Vorrichtung dient zum Prüfen maschinenge
formter Glasflaschen 10. Diese werden auf mehrere
Kriterien, beispielsweise Wanddicke, Gestalt der Öffnung,
Dichtigkeit und innere Einlagerungen überprüft. Demzufolge
verfügt die hier gezeigte Vorrichtung über vier unabhängige
Prüfeinrichtungen 11, 12, 13 und 14. Diese sind in an sich
bekannter Weise ausgebildet, so daß hierauf nicht näher ein
gegangen werden soll.
Die Vorrichtung verfügt über eine in der Fig. 1 schematisch
angedeutete Basiseinheit mit nicht näher dargestellten An
trieben und Steuerungen für die Förderer und die Prüfein
richtungen 11..14 sowie ein Bedienpult 16. Auf der Basisein
heit 15 sind angeordnet eine Zuführbahn 17 für die von
einer oder mehreren nicht dargestellten Flaschenformma
schinen kommenden Glasflaschen 10, einem Zwischenförderer
18, einer Prüfstrecke 19, einer Abförderbahn 20 und einem
Speicher 21 für bei der Prüfung als nicht in Ordnung be
fundenen Glasflaschen 10. Die in Dichtlage von einer oder
auch mehreren Formmaschinen kommenden Glasflaschen 10
werden im schneckenartig ausgebildeten Zwischenförderer 18
vereinzelt, also auf Abstand zueinander gebracht und in ent
sprechend vorbestimmten Abstand an formschlüssige Aufnahmen
22 eines sich drehenden Transportorgans 23 der Prüfstrecke
19 übergeben. Vom Transportorgan 23 der Prüfstrecke 19
werden die geprüften Glasflaschen 10 auf die Abförderbahn
20 gebracht. Der Antrieb der Glasflaschen 10 auf der Abför
derbahn 20 und der Zuführbahn 17 erfolgt durch einen gerad
linigen Bandförderer 24, auf dem die Glasflaschen 10 in den
Bereichen der Zuführbahn 17 und der Abförderbahn 20 stehen.
Durch ein der Abförderbahn 20 zugeordnetes Selektierorgan,
nämlich vorzugsweise einer Druckluftdüse 25, werden schad
haft oder fehlerhaft produzierte Glasflaschen 10 aus der
Abförderbahn 20 herausgeblasen in den Speicher 21 für als
Ausschuß zu betrachtende Glasflaschen 10. Einwandfreie Glas
flaschen 10 werden über die Abförderbahn 20 von der Vorrich
tung weggefördert, beispielsweise zu einer nicht gezeigten
Verpackungsstation.
In erfindungsgemäß besonderer Weise ist die Prüfstrecke 19
ausgebildet. Durch diese werden die zu prüfenden Glas
flaschen auf einer kreisbogenförmigen Prüfbahn durch das
runde Transportorgan 23 hindurchbewegt. Gemäß der Fig. 2
setzt sich das Transportorgan 23 zusammen aus zwei mit Ab
stand übereinander angeordneten Transportscheiben 26 und
27, die an ihrem Außenumfang gleichmäßig verteilt ange
ordnete Aufnahmen 22 aufweisen. In jeder Aufnahme 22 an der
oberen Transportscheibe 26 und der unteren Transportscheibe
27 findet eine Glasflasche 10 Platz. Die jeweilige Glas
flasche 10 wird teilweise formschlüssig in den außen
offenen Aufnahmen 22 gehalten. Die Aufnahmen 22 sind in
ihrer Kontur an die jeweils zu prüfende Glasflasche 10 ange
paßt. Die Aufnahme 22 in der oberen Transportscheibe 26 ent
spricht etwa dem Flaschenhals 28 der jeweiligen Glasflasche
10, während die Aufnahme 22 in der unteren Transportscheibe
27 korrespondierend zum Flaschenkörper 29 der jeweils zu
prüfenden Glasflasche 10 angepaßt ist.
Beide Transportscheiben 26 und 27 sind gleichachsig ausge
richtet auf einer vertikalen Drehachse 30 des Transport
organs 23 angeordnet, und zwar unverdrehbar. Die Drehachse
30 ist erfindungsgemäß mehrteilig ausgebildet. Sie setzt
sich zusammen aus einem die beiden Transportscheiben 26 und
27 tragenden Antriebswellenstummel 31 und einem Abtriebs
wellenstummel 32. Letzterer ist fest verbunden mit einem in
der Fig. 2 nur teilweise angedeuteten Antrieb 33, der der
Basiseinheit 15 zugeordnet ist. Der Antriebswellenstummel
31 und der Abtriebswellenstummel 32 sind auf einer gemein
samen, vertikalen Längsmittelachse 34 der Prüfstrecke 19
liegend verbunden durch eine Steckverbindung 35. Letztere
setzt sich zusammen aus einem nach oben gegenüber dem Ab
triebswellenstummel 32 vorstehenden Zapfen mit einer Mehr
zahl gleichmäßig im Umfang verteilter Nuten, also einer Art
Keilwelle 36 und einer korrespondierend hierzu ausgebil
deten Keilbohrung 37 im unteren Endbereich 38 des Antriebs
wellenstummels 31. Im gezeigten Ausführungsbeispiel be
findet sich die Keilbohrung 37 nicht unmittelbar im unteren
Endbereich 38 des Antriebswellenstummels 31; vielmehr ver
fügt dieser über eine zylindrische Bohrung 39, in die eine
mit dem entsprechenden Keilprofil versehene Keilbuchse ein
gesetzt ist. Dieses zeigt die Fig. 3.
Innerhalb der Prüfstrecke 19 stehen die Glasflaschen 10 auf
einer etwa horizontal verlaufenden Platte 41, die ein Trag
organ des Transportorgans 23 bilden. Wie die Fig. 2 zeigt,
ist die Platte 41 ortsfest an Tragsäulen 42 angeordnet, die
wiederum fest mit der Basiseinheit 15 verbunden sind. Unter
halb der Platte 41 befindet sich die Steckverbindung 35.
Die Platte 41 ist erfindungsgemäß mehrteilig ausgebildet.
Sie verfügt über ein fest an den Tragsäulen 42 angeordnetes
Rahmenteil 43 und eine lösbar hiermit verbundene, aus
wechselbare Grundplatte 44. Im gezeigten Ausführungsbei
spiel verfügt die Grundplatte 44 im Laufbereich der Glas
flaschen 10 über ein obenliegendes Verschleißblech 45.
Dieses ist lösbar mit der Grundplatte 44 verbunden.
Die Grundplatte 44 erstreckt sich über denjenigen Bereich
der Platte 41, in dem die Prüfeinrichtungen 11..14 sich
befinden. Diese sind demnach fest mit der Grundplatte 44
verbunden. Darüber hinaus ist an der Grundplatte frei dreh
bar der Antriebswellenstummel 31 mit den beiden Transport
scheiben 26, 27 gelagert. Diese Lagerung ist ebenfalls in
der Fig. 3 deutlich dargestellt. Demnach befindet sich in
der Grundplatte 44 eine Durchgangsbohrung 46, die größer
als der größte Durchmesser des Antriebswellenstummels 31
ist. Zwei von gegenüberliegenden Seiten der Grundplatte 44
im Bereich der Durchgangsbohrung 46 zusammengesetzte Lager
ringe 47, 48 bilden ein Lager 49 für den Antriebswellen
stummel 31 in der Grundplatte 44. Im gezeigten Ausführungs
beispiel ist das Lager 49 mit einer Gleitlagerbuchse 50
zwischen einer Lagerbohrung 51 der beiden Gleitringe 47, 48
und dem Außenmantel des Antriebswellenstummels 31 versehen.
Alternativ kann die Gleitlagerbuchse 50 auch durch eine
Wälzlagerung aus vorzugsweise mehreren Wälzlagern, bei
spielsweise Nadellager, ersetzt sein. Axial unverschieblich
gehalten ist die Gleitlagerbuchse 50 im Lager 49 zwischen
einem umlaufenden Bund 52 am unteren Endbereich 38 des An
triebswellenstummels 31 einerseits und einem Anlaufring 53
auf dem oberen Lagerring 47 andererseits. Dieser ist lös
bar, beispielsweise durch Schrauben, mit dem Antriebswellen
stummel 31 bzw. dem oberen Lagerring 47 verbunden.
Zum Umrüsten der gezeigten Vorrichtung zur Prüfung von Glas
flaschen, die anders ausgebildet sind als die gezeigte Glas
flasche 10, wird wie folgt verfahren:
In Abhängigkeit von den neu zu prüfenden Glasflaschen wird
auf einer Ersatz-Grundplatte 44, die noch nicht mit der Vor
richtung verbunden ist, zum einen ein entsprechendes Trans
portorgan 23 aufgesetzt. Zum anderen werden die entsprechen
den Prüfeinrichtungen für die neue Glasflasche mit der
Grundplatte 44 verbunden und einjustiert. Es entsteht so
eine komplett vorjustierte und vormontierte Auswechselein
heit.
An der leergefahrenen und stillgesetzten Vorrichtung wird
die Verbindung der Grundplatte 44 mit dem Rahmenteil 43 der
Platte 41 gelöst. Weiterhin werden Steckverbindungen für An
schlüsse der Prüfeinrichtungen 12 bis 14 von der Basisein
heit 15 gelöst. Hiernach kann die Grundplatte 44 vom Rahmen
teil 43 der Platte 41 mit den beiden Transportscheiben 26,
27 und dem Antriebswellenstummel 31 durch Auseinanderziehen
der Steckverbindung 35 zwischen dem Antriebswellenstummel
31 und dem Abtriebswellenstummel 32 gelöst werden und da
durch die somit noch vorhandene Einheit als Ganzes von der
Vorrichtung entfernt und durch die in vorstehend be
schriebener Weise vorbereitete Auswechseleinheit ersetzt
werden.
Die Auswechseleinheit braucht im Gegensatz zur Darstellung
in der Fig. 2 gegebenenfalls nur eine vorzugsweise untere
Transportscheibe aufzuweisen. Auch kann die Auswechselein
heit mit einer beliebigen Anzahl von Prüfeinrichtungen ver
sehen sein. Gegebenenfalls braucht diese nur eine Prüfein
richtung aufzuweisen. Die Prüfvorrichtungen können auch an
anderen Positionen als in der Fig. 1 angegeben auf der
Grundplatte 44 positioniert sein. Sie brauchen auch nicht
gemäß der Darstellung in der Fig. 1 einen Abstand zuein
ander aufzuweisen, der der Teilung der Aufnahmen 22 an den
Transportscheiben entspricht.
Mit den vorstehend beschriebenen Maßnahmen ist der Umrüst
vorgang der Vorrichtung abgeschlossen. Diese braucht dazu
nur über einen relativ kurzen Zeitraum außer Betrieb ge
setzt zu werden, der erforderlich ist, um die Einheit auszu
bauen und durch die neue, vorbereitete Auswechseleinheit zu
ersetzen.
Alternativ ist es auch denkbar, den Antriebswellenstummel
31 mit den beiden Transportscheiben 26, 27 - oder auch nur
einer Transportscheibe - vollständig auf dem Abtriebswellen
stummel 32 zu lagern. Die Steckverbindung 35 bildet dann
die gesamte Lagerung des Transportorgans 23 mit dem An
triebswellenstummel 31. Das Lager 49 zwischen dem Antriebs
wellenstummel 31 und der Grundplatte 44 kann dann ent
fallen. Eine solche alternative Ausbildung der Vorrichtung
ist vor allem dann vorteilhaft, wenn die unterschiedlichen
Glasflaschen-Typen so geringere Gestaltsabweichungen vonein
ander aufweisen, daß beim Umrüsten die Transportscheiben
26, 27 - oder nur eine Transportscheibe - nicht ausge
wechselt zu werden brauchen. Dann braucht nur eine Aus
wechseleinheit mit der Grundplatte 44 und entsprechenden
Prüfeinrichtungen vormontiert und -justiert zu werden. Die
Umrüstung erfolgt dann so, daß der ausschließlich auf dem
Abtriebswellenstummel 32 gelagerte Antriebswellenstummel 31
mit den Transportscheiben 26, 27 durch Lösen der Steckver
bindung 35 entfernt wird, die dann nur noch aus der Grund
platte 44 und der Prüfeinrichtungen 11..14 bestehende Ein
heit gegen die Auswechseleinheit ausgetauscht wird und an
schließend das gleiche Transportorgan 23 mit dem Antriebs
wellenstummel 31 und den Transportscheiben 26, 27 wieder
auf den Abtriebswellenstummel 32 aufgesetzt wird.
Die hier gezeigte Vorrichtung und das Umrüstverfahren
können auch zur Prüfung anderer Gegenstände, insbesondere
Formgegenstände wie z. B. Kunststoffflaschen, Verwendung
finden. Es ist sogar möglich, die Vorrichtung zur Prüfung
von Glasflaschen 10 auf Kunststoffflaschen nach dem er
findungsgemäßen Verfahren umzurüsten.
Bezugszeichenliste
10 Glasflasche
11 Prüfeinrichtung
12 Prüfeinrichtung
13 Prüfeinrichtung
14 Prüfeinrichtung
15 Basiseinheit
16 Bedienpult
17 Zuführbahn
18 Zwischenförderer
19 Prüfstrecke
20 Abförderbahn
21 Speicher
22 Aufnahme
23 Transportorgan
24 Bandförderer
25 Druckluftdüse
26 Transportscheibe
27 Transportscheibe
28 Flaschenhals
29 Flaschenkörper
30 Drehachse
31 Antriebswellenstummel
32 Abtriebswellenstummel
33 Antrieb
34 Längsmittelachse
35 Steckverbindung
36 Keilwelle
37 Keilbohrung
38 unterer Endbereich
39 zylindrische Bohrung
40 Keilbuchse
41 Platte
42 Tragsäule
43 Rahmenteil
44 Grundplatte
45 Verschleißblech
46 Durchgangsbohrung
47 Lagerring
48 Lagerring
49 Lager
50 Gleitlagerbuchse
51 Lagerbohrung
52 Bund
53 Anlaufring
11 Prüfeinrichtung
12 Prüfeinrichtung
13 Prüfeinrichtung
14 Prüfeinrichtung
15 Basiseinheit
16 Bedienpult
17 Zuführbahn
18 Zwischenförderer
19 Prüfstrecke
20 Abförderbahn
21 Speicher
22 Aufnahme
23 Transportorgan
24 Bandförderer
25 Druckluftdüse
26 Transportscheibe
27 Transportscheibe
28 Flaschenhals
29 Flaschenkörper
30 Drehachse
31 Antriebswellenstummel
32 Abtriebswellenstummel
33 Antrieb
34 Längsmittelachse
35 Steckverbindung
36 Keilwelle
37 Keilbohrung
38 unterer Endbereich
39 zylindrische Bohrung
40 Keilbuchse
41 Platte
42 Tragsäule
43 Rahmenteil
44 Grundplatte
45 Verschleißblech
46 Durchgangsbohrung
47 Lagerring
48 Lagerring
49 Lager
50 Gleitlagerbuchse
51 Lagerbohrung
52 Bund
53 Anlaufring
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Prüfen von Gegenständen, insbeson
dere Glasformteilen (Glasflaschen etc.), mit einer Basis
einheit, auf der vorzugsweise ein drehend antreibbares
Transportorgan und mindestens eine an einer Platte be
festigte Prüfeinrichtung angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens die Prüfein
richtung bzw. Prüfeinrichtungen (11, 12, 13, 14) zusammen
mit der Platte (41) oder einem Teil derselben (Grundplatte
44) als Einheit an der Basiseinheit lösbar angeordnet ist
bzw. sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prüfeinrichtung oder die Prüfeinrichtungen (11, 12,
13, 14) mit einem Teil der Platte (41), vorzugsweise einer
Grundplatte (44), von der Basiseinheit abnehmbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Transportorgan (23) lösbar mit der Basis
einheit (15) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportorgan (23)
und die Prüfeinrichtung bzw. die Prüfeinrichtungen (11, 12,
13, 14) zusammen mit der diese verbindenden Grundplatte
(44) lösbar mit der Basiseinheit (15), insbesondere einem
restlichen Rahmenteil (43) der Platte (41), verbunden sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Transportorgan (23) mit einem Abtriebsorgan, insbe
sondere einem Abtriebswellenstummel (32), eines fest an der
Basiseinheit (15) angeordneten Antriebs (33) lösbar verbun
den ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Transportorgan als sich drehender Förderer mit
mindestens einer Transportscheibe (26, 27) und einem
mittigen Antriebswellenstummel (31) ausgebildet ist und der
Antriebswellenstummel (31) gleichachsig mit dem Abtriebs
wellenstummel (32) des Antriebs (33) verbindbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebswellenstummel (31) und der Abtriebswellen
stummel (32) durch eine Steckverbindung (35) verbindbar
sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steckverbindung (35) zur unverdrehbaren Verbindung
des Antriebswellenstummels (31) mit dem Abtriebswellen
stummel (32) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehre
ren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Antriebswellenstummel (31) des Transportorgans mit min
destens einer unverdrehbar daran angeordneten Transport
scheibe (26 bzw. 27) drehbar an der Grundplatte (44) ge
lagert ist.
10. Verfahren zur Umrüstung einer Vorrichtung zum Prüfen
von Gegenständen, insbesondere Glasformteilen (Glasflaschen
etc.), die von einem Transportorgan an mindestens einer auf
einer Platte einer Basiseinheit angeordneten Prüfeinrich
tung vorbeibewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Prüfung anderer Gegenstände mindestens die Platte (41) oder
ein Teil derselben (Grundplatte 44) mit einer darauf be
festigten Prüfeinrichtung oder mit mehreren Prüfeinrich
tungen (11, 12, 13, 14) als Einheit ausgetauscht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß zusammen mit der auf der Grundplatte (44) angeordneten
Prüfeinrichtung oder mehreren Prüfeinrichtungen (11, 12,
13, 14) das Transportorgan (23) als eine einzige Gesamtein
heit ausgetauscht wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gesamteinheit gegen eine Austauscheinheit
ausgewechselt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Austauscheinheit mit an die neu zu prüfenden Gegen
stände angepaßte Prüfeinrichtungen (11, 12, 13, 14) oder
nur eine Prüfeinrichtung sowie gegebenenfalls ein Transport
organ (23) außerhalb der (Prüf-)Vorrichtung vormontiert
und/oder vorjustiert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904010990 DE4010990A1 (de) | 1990-04-05 | 1990-04-05 | Vorrichtung zum pruefen von gegenstaenden und verfahren zur umruestung derselben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904010990 DE4010990A1 (de) | 1990-04-05 | 1990-04-05 | Vorrichtung zum pruefen von gegenstaenden und verfahren zur umruestung derselben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4010990A1 true DE4010990A1 (de) | 1991-10-10 |
Family
ID=6403812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904010990 Withdrawn DE4010990A1 (de) | 1990-04-05 | 1990-04-05 | Vorrichtung zum pruefen von gegenstaenden und verfahren zur umruestung derselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4010990A1 (de) |
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