DE4010301C1 - Tanning human skin by UV radiation - increasing effective by adding oxygen directly, selectively or alternatingly - Google Patents
Tanning human skin by UV radiation - increasing effective by adding oxygen directly, selectively or alternatinglyInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bräunung der Haut
des menschlichen Körpers durch UV-Strahlung.
Bräunungsgeräte sind heutzutage aus öffentlichen Freizeit
einrichtungen, wie Bädern, Gesundheitsstudios und Saunaan
lagen nicht mehr wegzudenken. Sie haben einen hohen thera
peutischen Wert und verschaffen Erholungssuchenden neben
einer umfassenden Entspannung auch eine attraktive Bräune,
die sich positiv auf das Befinden des Erholungssuchenden
auswirkt.
Obwohl derartige Bräunungsgeräte in technischer Hinsicht
ausgereift sind, ist die erreichte Bräunungswirkung nicht
in allen Fällen zufriedenstellend, vor allem dann nicht,
wenn empfindliche oder allergische Hauttypen nur eine sehr
geringe Bestrahlungsdauer zulassen.
Ein Verfahren der eingangs genannten Art ist aus der DE
35 44 832 A1 bekannt. Bei diesem bekannten Verfahren wird dem
menschlichen Körper zur Abkühlung der Körperoberfläche
Kühlluft zugeführt, um die Aufwärmung des Körpers durch die
UV-Bestrahlung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Eine
Verbesserung der Bräunungswirkung wird mit diesem bekannten
Verfahren weder angestrebt noch erreicht. Dasselbe gilt
grundsätzlich auch für das aus der DE 37 08 872 A1 bekannte
Verfahren, bei dem Teile eines Ganzkörper-Bräunungsgeräts
mit Luft gekühlt werden.
Aus der DE 87 09 011 U1 ist ein Bestrahlungsgerät bekannt,
bei dem auf den menschlichen Körper ein vorzugsweise
flüssiges Medium aufgebracht wird, dessen Wirkung ohne
nähere Begründung allgemein mit einer Erhöhung des Wir
kungsgrads und einer Steigerung des Wohlbefindens angegeben
wird.
Aus dem "Handbuch der Physikalischen Therapie", Band I, J.
Grober u. E. Stieve (Hrsg.) Gustav Fischer Verlag, Stutt
gart, 1966, S. 352-353, ist bekannt, daß Sauerstoff bei den
Stoffwechselvorgängen der Hautbräunung eine positive Wir
kung hervorruft. In diesem Zusammenhang ist ausgeführt, daß
bei der Pigmentierung Oxidationsprozesse eine wesentliche
Rolle spielen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren
der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine besonders
effektive und schonende Bräunung der Haut auch bei kurzen
Bestrahlungszeiten zuläßt.
Gelöst wird diese Aufgabe in Übereinstimmung mit den kenn
zeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiter
bildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Durch die Zufuhr des Sauerstoffs neben der UV-Strahlung
werden die bestrahlten Hautpartien besser durchblutet,
was zu einer Verbesserung der Bräunungswirkung beiträgt.
Der Sauerstoff kann dabei insbesondere auf zwei verschiede
ne Arten dem Körper der zu bestrahlenden Person zugeführt
werden:
Zum einen kann der Sauerstoff der Person durch die Atemwege
zugeführt werden, von wo aus er dann eine Anhebung des Sau
erstoffgehalts im Blut bewirkt, die bis zur Sauerstoffsät
tigung gehen kann. Durch den Blutkreislauf gelangt der Sau
erstoff dann zu den bestrahlten Hautpartien, wodurch dort
die Bräunungswirkung verbessert wird.
Zum anderen kann der Sauerstoff den bestrahlten Hautpar
tien direkt zugeführt werden. Auf einfache Weise läßt sich
dies dadurch erreichen, daß man in der dem Körper zugewand
ten Strahlenaustrittsöffnung des Bräunungsgeräts Gasaus
trittsöffnungen vorsieht, die gleichmäßig über die gesamte
Strahlenaustrittsfläche angeordnet sind und die insbesonde
re im Kopfbereich dichter angeordnet sein oder einen größe
ren Durchmesser haben können, damit der Sauerstoff zusätz
lich den Atemwegen verstärkt zugeführt wird.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise in der sche
matischen Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Bräunungsgerät mit
einem Ober- und einem Unterteil;
Fig. 2 ein vergrößertes Detail II aus einer weiteren Aus
führungsform eines Bräunungsgeräts gemäß Fig. 1
und
Fig. 3 eine Aufsicht auf eine Bräunungsliege.
Das in Fig. 1 dargestellte Bräunungsgerät 10 besteht aus
einem Unterteil 12 und einem Oberteil 14. Das Oberteil 14
ist an dem Unterteil 12 in nicht dargestellter Weise
schwenkbar derart angelenkt, daß das Oberteil 14 auf das
Unterteil 12 absenkbar ist.
Die Längsrichtung des Bräunungsgeräts 10 erstreckt sich
achsnormal zur Zeichenebene. Die Abmessungen des Bräunungs
geräts 10 sind in bekannter Weise nach der Größe eines lie
genden, ausgewachsenen Menschen dimensioniert.
Sowohl das Unterteil 12 als auch das Oberteil 14 haben eine
Strahlungsanordnung, die aus UV-Röhren 15 besteht. Diese
sind in Richtung auf das Bestrahlungsfeld von einer porö
sen, UV-durchlässigen Platte 16 abgedeckt, die gleichzeitig
eine Strahlenaustrittsöffnung 32 bildet. Auf der der Strah
lenaustrittsöffnung 32 abgewandten Seite der UV-Strahler 15
ist ein Reflektor 18 angeordnet.
Sowohl im Unterteil 12 als auch im Oberteil 14 ist der Re
flektor 18 mit der porösen Platte 16 gasdicht verbunden.
Hierdurch entsteht ein Raum 20, der die UV-Röhren umgibt.
Die Räume 20 des Oberteils 14 und des Unterteils 12 sind
über eine Gasleitung 22 miteinander verbunden, wobei von
der Gasleitung 22 ein Anschlußflansch 24 für den Anschluß
an eine nicht dargestellte Sauerstoffversorgung, z. B. eine
Sauerstoffflasche abzweigt. In dem Flansch 24 ist ein Ven
til 26 zur Druckregulierung angeordnet.
Die Seitenwände 28 und 30 des Unterteils 12 und des Ober
teils 14 ragen in Richtung auf den Strahlenaustritt weit
über die poröse Platte 16 hinaus. Beim vollständigen Herun
terklappen des Oberteils 14 auf das Unterteil 12 kann somit
durch Anlage der Seitenwände 30 an die Seitenwände 28 ein
nahezu gasdichter Abschluß des zwischen dem Oberteil 14 und
dem Unterteil 12 befindlichen Bestrahlungsraums erreicht
werden.
Beim Einschalten der UV-Strahler 15 wird gleichzeitig die
mit dem Flansch 24 verbundene Sauerstoffversorgung zuge
schaltet, wodurch der Sauerstoff in die zwischen Reflektor
18 und poröse Platte 16 ausgebildeten Räume 20 des Unter
teils 12 und des Oberteils 14 geleitet wird. Von dort aus
tritt der Sauerstoff durch die poröse Platte 16 des Ober
teils 14 und des Unterteils 12 in den Bestrahlungsraum und
führt dort zu einer Verbesserung der Bräunungswirkung. Bei
entsprechender Dichte bzw. Porosität der porösen Platte 16
des Unterteils 12 wird zusätzlich die Schweißabsonderung
der auf der Platte 16 aufliegende Körperpartien der zu be
strahlenden Person verringert.
Durch das Hindurchstreichen des Sauerstoffs durch die Räume
20 an den UV-Strahlern 15 vorbei werden auch diese gekühlt
und vor einer Überhitzung geschützt, wobei die Temperatur
des über den Flansch 24 zugeführten sauerstoffhaltigen Ga
ses so eingestellt werden kann, daß dieses nach Austritt
aus den porösen Platten 16 in den Bestrahlungsraum eine für
die bestrahlte Person angenehme Temperatur aufweist.
Wenn es nicht gewünscht wird, daß der Sauerstoff die UV-
Strahler 15 überstreicht, ist die Verwendung einer porösen
Platte 17 aus Fig. 2 an Stelle der porösen Platte 16 aus
Fig. 1 sehr vorteilhaft. In Fig. 2 ist ein vergrößerter
Querschnitt der porösen Platte 17 gemäß Detail II aus Fig.
1 dargestellt.
Die poröse Platte 17 besteht aus einer den UV-Strahlern 15
zugewandten UV-durchlässigen, gasdichten Schicht 34 und ei
ner von dieser beabstandeten, dem Bestrahlungsraum zuge
wandten UV-durchlässigen porösen Schicht 36. Durch die Beab
standung der beiden Schichten 34, 36 voneinander wird zwi
schen diesen ein Kanal 38 gebildet, der an den Seitenrän
dern der porösen Platte 17 abgedichtet und an einer Stelle
mit einer Sauerstoffversorgung verbunden ist. Durch den Ka
nal 38 strömt der Sauerstoff dann durch die Gasaustritts
öffnungen 40 der porösen Schicht in den Bestrahlungsraum.
Wird die poröse Platte 17 als Liegefläche verwendet, so
wird durch die gleichmäßige Sauerstoffumspülung der Haut im
Auflagebereich auf der Platte 17 die Transpiration der ent
sprechenden Körperpartien stark herabgesetzt.
Da durch die poröse Platte 17 der Sauerstoffzutritt zu den
UV-Strahlern aufgrund der durchgehenden Schicht 34 unter
bunden ist, sind in dem Bräunungsgerät 10 keine Abdichtun
gen zwischen dem Reflektor 18 und der porösen Platte 17
notwendig.
Fig. 3 zeigt eine Aufsicht auf eine Bräunungsliege 50, die
neben einer porösen, Sauerstoff zuführenden Liegefläche 52
im Kopfbereich zwei zusätzliche Sauerstoffdüsen 54, 56 auf
weist, damit über die Atemwege auch eine Sauerstoffanrei
cherung im Blut gewährleistet wird, die wiederum zu einer
besseren Durchblutung der gebräunten Körperpartien führt.
Auch auf diese Weise wird die Bräunungswirkung verbessert.
Die poröse Schicht 36 der porösen Platte 17 hat erhöhte
Liegebereiche, die zur Auflage für die zu bräunende Person
ausgebildet sind und zum Bestrahlungsraum hin trichterför
mig erweiterte vertiefte Bereiche 44, in die die Gasaus
trittsöffnungen 40 münden.
Claims (4)
1. Verfahren zur Bräunung der Haut des menschlichen Kör
pers durch UV-Bestrahlung,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwecks Erhöhung des Sauerstoffgehalts der be
strahlten Haut dem menschlichen Körper zusätzlich zur
Atemluft weiterer Sauerstoff entweder durch die Atem
wege oder direkt der bestrahlten Haut zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die UV-Strahlung und der Sauerstoff alternierend
zugeführt werden.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sauerstoffzuführung im Bereich des Kopfes er
folgt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sauerstoffzuführung im Bereich der gesamten
Strahlenaustrittsfläche erfolgt.
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ID=6403435
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4010301C1 (de) |
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