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DE4010097A1 - Ungesaettigte n-benzoxodiazolopyranyllactame, ihre herstellung und verwendung - Google Patents

Ungesaettigte n-benzoxodiazolopyranyllactame, ihre herstellung und verwendung

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Publication number
DE4010097A1
DE4010097A1 DE4010097A DE4010097A DE4010097A1 DE 4010097 A1 DE4010097 A1 DE 4010097A1 DE 4010097 A DE4010097 A DE 4010097A DE 4010097 A DE4010097 A DE 4010097A DE 4010097 A1 DE4010097 A1 DE 4010097A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dihydro
oxadiazole
pyrano
benzo
dimethyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4010097A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim Dr May
Manfred Dr Raschack
Sabine Dr Schult
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DE4010097A priority Critical patent/DE4010097A1/de
Priority to PCT/EP1991/000537 priority patent/WO1991014690A1/de
Priority to HU9230V priority patent/HU9203092D0/hu
Priority to CA002078139A priority patent/CA2078139A1/en
Priority to JP91506303A priority patent/JPH05505801A/ja
Priority to EP91906395A priority patent/EP0521936A1/de
Publication of DE4010097A1 publication Critical patent/DE4010097A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D498/00Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D498/02Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and oxygen atoms as the only ring hetero atoms in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D498/04Ortho-condensed systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P9/00Drugs for disorders of the cardiovascular system
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P9/00Drugs for disorders of the cardiovascular system
    • A61P9/12Antihypertensives

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft neue ungesättigte N-Benzoxadiazolylpyranyllactame, deren Herstellung sowie deren Verwendung zur Bekämpfung von Krankheiten.
Ungesättigte Lactame sind bereits bekannt, vgl. EP 2 73 262, EP 3 40 718, EP 3 08 792 und J. Med. Chem., 33, 492 (1990). Die Herstellung derartiger Lactame ist auch in der EP 3 37 179 beschrieben.
Es wurde nun gefunden, daß ungesättigte N-Benzoxadiazolopyranyllactame der Formel I
worin
R¹ und R² gleich oder verschieden sind und C₁-C₄-Alkyl oder zusammen C₂-C₆-Alkylen bedeuten,
R³ Hydroxy, Acyloxy oder -O-NO₂,
R⁴ Wasserstoff oder C₁-C₄-Alkyl,
R⁵ Wasserstoff oder
R³ und R⁵ zusammen eine Bindung,
X Sauerstoff oder Schwefel,
Y die Gruppe
Z die Gruppe
(mit R⁶, R⁷, R⁸ und R⁹, die gleich oder verschieden sind, in der Bedeutung von Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy, Acyloxy, C₁-C₄-Alkoxy, Halogen, Amino, C₁-C₄-Alkylamino, C₁-C₄-Dialkylamino, Nitro, Cyano, Acyl, C₂-C₃-Alkylcarbonyl, das im Alkylrest gegebenenfalls durch Hydroxy oder C₁-C₄-Alkoxy substituiert ist, oder Arylcarbonyl, das im Arylrest gegebenenfalls durch ein oder mehrere Halogenatome, Trifluormethylreste, Acyloxy-, C₁-C₄-Alkyl oder C₁-C₄- Alkylendioxygruppen substituiert ist),
bedeuten, sowie deren Salze mit physiologisch verträglichen Säuren, wertvolle pharmakologische Eigenschaften besitzen.
Wenn die C-Atome 7 und 8 des 6H-Pyrano[2,3-f]-benzo-2,1,3-oxadiazolsystems asymmetrisch substituiert sind, umfaßt die Erfindung nur solche Verbindungen, die an diesen Zentren entgegengesetzte Konfigurationen, also eine "trans-Orientierung" der Substituenten an diesen C-Atomen aufweisen. Falls die Substituenten R¹ und R² ungleich sind und somit ein asymmetrisches Kohlenstoffatom erzeugen, dann umfaßt die Erfindung sowohl Verbindungen mit S- als auch R-Konfiguration.
Die Verbindungen können als Diastereomere, als Racemate oder als Gemische derselben vorliegen. Aus einem Diastereomeren oder Racemat lassen sich nach herkömmlichen Methoden der Racematspaltung die optisch aktiven Enantiomeren herstellen.
Bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, in dem R¹ und R² Methyl oder Ethyl und R⁴ Wasserstoff bedeuten und R³, R⁵, X, Y und Z wie oben definiert sind. Ebenfalls bevorzugt sind Verbindungen, in denen R¹ und R² Methyl oder Ethyl, R⁴ Wasserstoff und R³ und R⁵ zusammen eine Bindung bedeuten und X, Y und Z wie oben definiert sind.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, in denen R¹ und R² Methyl, R⁴ Wasserstoff und X Sauerstoff bedeuten und R³, R⁵, Y und Z wie oben definiert sind. Ebenfalls besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, in denen R¹ und R² Methyl, R⁴ Wasserstoff, R³ und R⁵ zusammen eine Bindung und X Sauerstoff bedeuten und Y und Z wie oben definiert sind.
Ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, in denen R¹ und R² Methyl, R⁴ und R⁵ Wasserstoff, R³ Hydroxy, X Sauerstoff, Y die Gruppe
bedeuten, wobei R⁶ bis R⁹ Wasserstoff oder einer der Reste R⁶ bis R⁹ C₁-C₄-Alkoxy und die restlichen Wasserstoff bedeuten. Ebenfalls besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, in denen R¹ und R² Methyl, R⁴ Wasserstoff, R³ und R⁵ zusammen eine Bindung, X Sauerstoff, Y die Gruppe
bedeuten, wobei R⁶ bis R⁹ Wasserstoff oder einer der Reste R⁶ bis R⁹ C₁-C₄-Alkoxy und die restlichen Wasserstoff bedeuten.
Als physiologisch verträgliche Säuren kommen in Betracht: Salzsäure, Zitronensäure, Weinsäure, Milchsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, Essigsäure, Ameisensäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Äpfelsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Schwefelsäure, L-Glutaminsäure, L-Asparaginsäure, Brenztraubensäure, Schleimsäure, Benzoesäure, Glucuronsäure, Oxalsäure, Ascorbinsäure und Acetylglycin.
Die Verbndungen der Formel I lassen sich herstellen, indem man
  • a) Verbindungen der Formel II in den R¹, R² und R⁴ die oben angegebene Bedeutung haben, entweder mit N-Silyllactamen der Formel III in denen X Sauerstoff bedeutet und Y und Z wie oben definiert sind, oder mit O-Silyllactamen der Formel IV in denen X Sauerstoff bedeutet und Y und Z wie oben definiert sind, umsetzt, oder
  • b) Verbindungen der Formel V in denen alle Reste wie in Formel I definiert sind, mit einem Phosphorigsäuretriester, einem Alkalimetallazid oder Hydroxylamin umsetzt oder
  • c) - falls Verbindungen der Formel I, in denen X Schwefel bedeutet und die übrigen Reste die oben angegebene Bedeutung haben, hergestellt werden - Verbindungen der Formel I, in denen X Sauerstoff bedeutet, mit Lawesson Reagenz umsetzt,
und die so erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls in ihre Salze mit physiologisch verträglichen Säuren überführt.
Bei der Durchführung der Verfahren a) rührt man die Verbindungen der Formel II und die Verbindungen der Formel III oder IV gelöst in einem dipolaren, aprotischen Lösungsmittel, vorzugsweise THF, in Gegenwart eines Desilylierungsmittels. Die Reaktion läßt sich auch in einem Überschuß der gewöhnlich flüssigen Silylverbindungen ohne Lösungsmittel durchführen. Die Reaktionstemperatur kann zwischen Raumtemperatur und ca. 120°C variieren.
Verbindungen der Formel I, in denen R³ und R⁵ eine Bindung darstellen, lassen sich am besten aus den entsprechenden Hydroxyverbindungen (R³=OH, R⁵=H) durch Wasserabspaltung herstellen.
Verbindungen der Formel II bzw. VI sind aus der EP 3 27 127 bekannt, Silylverbindungen der Formel III und IV können leicht nach literaturbekannten Methoden aus den entsprechenden Lactamen hergestellt werden, beispielsweise durch Erhitzen mit Hexamethyldisilazan oder in situ z. B. mit Lithium-bis-trimethylsilyl-amid.
Bei der Durchführung des Verfahrens b) werden die Verbindungen der Formel I durch Reduktion des N-Oxids der Verbindungen der Formel V erhalten, indem man diese in einem polaren Lösungsmittel von z. B. Ethanol oder Ethylenglykol löst und in Gegenwart eines Alkalimetallazids, bevorzugt Natriumazid, oder einem Phosphorigsäureester, bevorzugt Triethylphosphit oder Hydroxylamin in Gegenwart eines Alkalihydroxids, wie z. B. NaOH, bevorzugt auf die Rückflußtemperatur des verwendeten Lösungsmittels erhitzt.
Bei der Durchführung des Verfahrens c) wird ein Lactam der Formel I (X=O) mit Lawesson Reagenz (2,4-Bis-(4-methoxyphenyl)-2,4-dithioxo-1,3,2,4-dithiophosphetan) in einem unpolaren Lösungsmittel, bevorzugt Toluol, vorzugsweise auf Rückflußtemperatur des verwendeten Lösungsmittels erhitzt.
Entantiomerenreine Endprodukte der Formel I (für R³=Hydroxy) können aus den Racematen durch gängige Spaltungsmethoden wie z. B. chromatographische Trennung unter Verwendung von chiralen Phasen oder durch Veresterung der 7-Hydroxygruppen des Oxadiazolochromans mit optisch aktiven Säurederivaten bzw. durch Carbamatbildung mit optisch aktiven Isocyanaten erhalten werden. Die dabei erhaltenen diastereomeren Ester oder Carbamate lassen sich durch gängige Methoden der Kristallisation oder Chromatographie trennen und unter Abspaltung der optisch aktiven Hilfsgruppen an der 7-Hydroxygruppe in die optisch einheitlichen Endverbindungen umwandeln.
Besonders vorteilhaft ist hierbei die Trennung der diastereomeren 3-Menthoxyacetate.
Überraschenderweise führt die Einführung von ungesättigten cyclischen Amiden in die 8-Position des 6H-Pyrano[2,3-f]-benzo-2,1,3-oxadiazolsystems zu neuen wirksamen Verbindungen bei besserer Verträglichkeit. Sie wirken blutdrucksenkend und/oder haben eine relaxierende Wirkung an Organen wie Blase, Galle, Uterus, Trachea und Ureter. Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel I eignen sich somit als Antihypertensiva, als Coronartherapeutika, als Mittel zur Behandlung der Herzinsuffizienz oder auch als Gehirnprotektiva. Sie können aber auch als Spasmolytika für die obengenannten Organe Verwendung finden. Sie können dabei sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin zur Anwendung kommen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in üblicher Weise oral oder parenteral (perkutan, intravenös, intramuskulär, intraperitoneal, bukkal) verabfolgt werden. Die Applikation kann auch mit Dämpfen oder Sprays durch den Nasen-Rachenraum erfolgen.
Die Dosierung hängt vom Alter, Zustand und Gewicht des Patienten sowie von der Applikationsart ab. In der Regel beträgt die tägliche Wirkstoffdosis zwischen etwa 0,005 und 1 mg/kg Körpergewicht bei oraler Gabe und zwischen etwa 0,0005 und 0,1 mg/kg Körpergewicht bei parenteraler Gabe.
Die neuen Verbindungen können in den gebräuchlichen galenischen Applikationsformen fest oder flüssig angewendet werden, z. B. als Tabletten, Filmtabletten, Kapseln, Pulver, Granulate, Dragees, Suppositorien, Lösungen, Pflaster, Salben, Cremes oder Sprays. Diese werden in üblicher Weise hergestellt. Die Wirkstoffe können dabei mit den üblichen galenischen Hilfsmitteln wie Tablettenbindern, Füllstoffen, Konservierungsmitteln, Tablettensprengmitteln, Fließreguliermitteln, Weichmachern, Netzmitteln, Dispergiermitteln, Emulgatoren, Lösungsmitteln, Retardierungsmitteln, Antioxidantien und/oder Treibgasen verarbeitet werden (vgl. H. Sucker et al: Pharmazeutische Technologie, Thieme-Verlag, Stuttgart, 1978).
Beispiel 1
2,18 g (10 mmol) 7,8-Dihydro-7,8-epoxy-6,6-dimethyl-6H-pyrano-[2,3-f]­ benzo-2,1,3-oxadiazol wurden in 10 ml wasserfreiem THF gelöst, und unter getrocknetem Stickstoff und bei Raumtemperatur 5,02 g (30 mmol) 2-Trimethylsilyloxypyridin zugetropft. Nach Zugabe von 3,2 g (10 mmol) Tetrabutylammoniumfluorid- Trihydrat fand Selbsterwärmung auf ca. 35°C statt. Anschließend wurde im Wasser 10 h auf 60°C erwärmt, abgekühlt und auf Eiswasser gegossen. Dann wurde mehrfach mit Methylenchlorid extrahiert, die vereinigten Extrakte zweimal mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel abgezogen. Der Rückstand wurde an Kieselgel mit Essigsäureethylester als Elutionsmittel chromatographiert. Man erhielt ein Öl, das durchkristallisierte. Nach Umkristallisation aus Isopropanol erhielt man 6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxopyrid- 1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol, Fp. 196,2 bis 197,4°C.
Analog erhält man:
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-4-methoxy-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,-3-f]­ benzo-2,1,3-oxadiazol
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-4-ethoxy-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3--f]­ benzo-2,1,3-oxadiazol
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-4-hydroxy-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,-3-f]­ benzo-2,1,3-oxadiazol
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-4-acetoxy-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,-3-f]­ benzo-2,1,3-oxadiazol
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-3-methoxy-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,-3-f]­ benzo-2,1,3-oxadiazol
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-5-chlor-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3--f]­ benzo-2,1,3-oxadiazol
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-5-nitro-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3--f]­ benzo-2,1,3-oxadiazol
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-5-amino-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3--f]­ benzo-2,1,3-oxadiazol
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-5-acetylamino-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyran-o[2,3-f]- benzo-2,1,3-oxadiazol
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-5-trifluormethyl-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-py-rano[2,3-f]- benzo-2,1,3-oxadiazol
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-5-methyl-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3--f]­ benzo-2,1,3-oxadiazol.
Beispiel 2
2,18 g (10 mmol) 7,8-Dihydro-7,8-epoxy-6,6-dimethyl-6H-pyrano-[2,3-f]­ benzo-2,1,3-oxadiazol wurden in 10 ml wasserfreiem THF gelöst, und unter getrocknetem Stickstoff bei 0°C 3,35 g (20 mmol) 2-Trimethylsilyloxypyridin zugetropft und dann portionsweise 3,2 g (10 mmol) Tetrabutylammoniumfluorid- Trihydrat zugegeben. Man ließ auf Zimmertemperatur kommen und rührte, bis das Epoxid dünnschichtchromatographisch nicht mehr nachweisbar war. Man goß auf Eiswasser, extrahierte mehrmals mit Methylenchlorid, wusch die vereinigten Extrakte zweimal mit Wasser, trocknete über wasserfreiem Natriumsulfat und zog das Lösungsmittel ab. Der Rückstand wurde an Kieselgel mit Essigsäureethylester als Elutionsmittel chromatographiert. Man erhielt 7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro- 2-oxopyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol.
Analog erhält man:
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-4-methoxy-2-oxo-py-rid-1- yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-4-ethoxy-2-oxo-pyr-id-1- yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-4-hydroxy-2-oxo-py-rid-1- yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-4-acetoxy-2-oxo-py-rid-1- yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-3-methoxy-2-oxo-py-rid-1- yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-5-chlor-2-oxo-pyri-d-1- yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-5-nitro-2-oxo-pyri-d-1- yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-5-amino-2-oxo-pyri-d-1- yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-5-acetylamino-2-ox-o- pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-5-trifluormethyl-2--oxo- pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-5-methyl-2-oxo- pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol.
Beispiel 3
2,18 g (10 mmol) 7,8-Dihydro-7,8-epoxy-6,6-dimethyl-6H-pyrano-[2,3-f]­ benzo-2,1,3-oxadiazol und 0,96 g (10 mmol) 1H-Pyrazin-2-on wurden mit 10 ml absolutem THF versetzt und unter getrocknetem Stickstoff 13,25 ml (10 mmol) mit einer 1molaren Lösung von Lithium-bis-trimethylsilylamid unter Rühren und Eiskühlung versetzt. Man rührte bis das Epoxid dünnschichtchromatographisch nicht mehr nachweisbar war und goß auf Eis. Man extrahierte mehrmals mit Essigester, wusch mit gesättigter Kochsalzlösung, trocknete über Natriumsulfat und engte bis auf einige ml ein. Der Rückstand wurde an Kieselgel mit Essigester als Elutionsmittel chromatographiert. Man erhielt 6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxopyrazin-1-yl)-6H- pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol und 7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy- 8-(1,2-dihydro-2-oxopyrazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]-benzo-2,1,3-oxadi-azol.
Analog erhält man:
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]be-nzo- 2,1,3-oxadiazol und
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2- oxopyridazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol;
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-5-methoxy-pyridazin-1-yl)-6H-pyran-o- [2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol und
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2- oxo-5-methoxy-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol;-
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-5-ethoxy-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano-- [2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol und
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2- oxo-5-ethoxy-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol;
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-5-hydroxy-pyridazin-1-yl)-6H-pyran-o- [2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol und
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2- oxo-5-hydroxy-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol;-
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-5-methyl-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano-- [2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol und
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2- oxo-5-methyl-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol;
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-4-methoxy-pyridazin-1-yl)-6H-pyran-o- [2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol und
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2- oxo-4-methoxy-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol;-
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-4-ethoxy-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano-- [2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol und
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2- oxo-4-ethoxy-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol;
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-4-hydroxy-pyridazin-1-yl)-6H-pyran-o- [2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol und
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2- oxo-4-hydroxy-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol;-
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-4-amino-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano-- [2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol und
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2- oxo-4-amino-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol;
6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-4-dimethylamino-pyridazin-1-yl)-6H--pyrano- [2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol und
7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2- oxo-4-dimethylamino-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxad-iazol.
Beispiel 4
2,19 g (7 mmol) 7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2-oxo- pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol, 11,7 ml Ameisensäure und 3,3 ml Acetanhydrid ließ man 16 h bei Raumtemperatur stehen und erwärmte anschließend 2 h auf 40°C. Nach dem Einengen nahm man mit Eiswasser auf, extrahierte mit Essigester, wusch mit Kochsalzlösung, trocknete über Natriumsulfat und zog das Lösungmittel ab. Man chromatographierte den Rückstand an Kieselgel mit Essigester als Elutionsmittel. Man erhielt 7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-formyloxy-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyrid-1-yl-)-6H- pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol.
Beispiel 5
295 mg (1 mmol) 6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano- [2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol, 808 mg (2 mmol) Lawesson-Reagenz und 50 ml Toluol wurden bis zum Verschwinden der Ausgangsverbindung (DC-Kontrolle) unter Rückfluß gekocht und wie üblich aufgearbeitet. Man erhielt 6,6-Dimethyl- 8-(1,2-dihydro-2-thio-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3- oxadiazol.
Beispiel 6
2,32 g (10 mmol) 7,8-Dihydro-7,8-epoxy-6,6-diethyl-6H-pyrano[2,3-f]benzo- 2,1,3-oxadiazol wurden in 10 ml wasserfreiem THF gelöst und unter Rühren und unter getrocknetem Stickstoff bei Raumtemperatur 3,35 g (20 mmol) 2-Trimethylsilyloxypyridin zugetropft und anschließend portionsweise 3,2 g (10 mmol) Tetrabutylammoniumfluorid-trihydrat zugegeben. Man rührte bis das Epoxid dünnschichtchromatographisch nicht mehr nachweisbar war, goß auf Eiswasser, extrahierte mehrmals mit Essigester, wusch die vereinigten Extrakte mit gesättigter NaCl-Lösung, trocknete über NaSO₄ und engte bis auf wenige ml ein. Der Rückstand wurde an Kieselgel mit Essigester chromatographiert. Man erhielt 6,6-Diethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyrid-1- yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol und 7,8-Dihydro-6,6-diethyl-7- hydroxy-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-- oxadiazol.
Herstellung des Ausgangsmaterials:
7,8-Dihydro-7,8-epoxy-6,6-diethyl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadi-azol erhielt man aus 6,6-Diethyl-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol mit m-Chlorperbenzoesäure in Methylenchlorid als gelbes Öl, das kristallisierte, Fp. 53,8 bis 55,1°C.
6,6-Diethyl-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol erhielt man aus 6,6-Diethyl- 6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol-3-oxid durch Reduktion mit Triethylphosphit, Fp. 62 bis 63°C.
6,6-Diethyl-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol-3-oxid erhielt man aus 2,2-Diethyl-6-amino-7-nitro-chroman durch Behandeln mit Natriumhypochloritlösung als gelbes Öl.

Claims (24)

1. Ungesättigte N-Benzoxadiazolopyranyllactame der Formel I worin
R¹ und R² gleich oder verschieden sind und C₁-C₄-Alkyl oder zusammen C₂-C₆-Alkylen bedeuten,
R³ Hydroxy, Acyloxy oder -O-NO₂,
R⁴ Wasserstoff oder C₁-C₄-Alkyl,
R⁵ Wasserstoff oder
R³ und R⁵ zusammen eine Bindung,
X Sauerstoff oder Schwefel,
Y die Gruppe Z die Gruppe (mit R⁶, R⁷, R⁸ und R⁹, die gleich oder verschieden sind, in der Bedeutung von Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy, Acyloxy, C₁-C₄-Alkoxy, Halogen, Amino, C₁-C₄-Alkylamino, C₁-C₄-Dialkylamino, Nitro, Cyano, Acyl, C₂-C₃-Alkoxycarbonyl, das im Alkylrest gegebenenfalls durch Hydroxy oder C₁-C₄-Alkoxy substituiert ist, oder Arylcarbonyl, das im Arylrest gegebenenfalls durch ein oder mehrere Halogenatome, Trifluormethylreste, Acyloxy-, C₁-C₄-Alkyl oder C₁-C₄- Alkylendioxygruppen substituiert ist),
bedeuten, sowie deren Salze mit physiologisch verträglichen Säuren.
2. Verbindung I nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R¹ und R² Methyl oder Ethyl bedeuten.
3. Verbindung I nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R⁴ und R⁵ Wasserstoff und R³ Hydroxy bedeuten.
4. Verbindung I nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R⁴ Wasserstoff bedeutet und R³ und R⁵ eine gemeinsame Bindung bilden.
5. Verbindung I nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß X Sauerstoff bedeutet.
6. Verbindung I nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Y die Gruppe bedeuten.
7. Verbindung I nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Y die Gruppe bedeuten.
8. Verbindung I nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Y die Gruppe bedeuten.
9. 7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyrid-1-yl)-- 6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol.
10. 7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-formyloxy-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyrid-1-yl-)- 6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol.
11. 6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-- 2,1,3-oxadiazol.
12. 7,8-Dihydro-6,6-diethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyrid-1-yl)- 6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol.
13. 6,6-Diethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo- 2,1,3-oxadiazol.
14. 7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-4-methoxy-2-oxo- pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol.
15. 6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-4-methoxy-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano [2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol.
16. 7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-4-ethoxy-2-oxo- pyrid-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol.
17. 6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-4-ethoxy-2-oxo-pyrid-1-yl)-6H-pyrano [2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol.
18. 7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyridazin-1-- yl)-6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol.
19. 6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyridazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f] benzo-2,1,3-oxadiazol.
20. 7,8-Dihydro-6,6-dimethyl-7-hydroxy-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyrazin-1-yl-)- 6H-pyrano[2,3-f]benzo-2,1,3-oxadiazol.
21. 6,6-Dimethyl-8-(1,2-dihydro-2-oxo-pyrazin-1-yl)-6H-pyrano[2,3-f]benz-o- 2,1,3-oxadiazol.
22. Verfahren zur Herstellung von ungesättigten N-Benzoxadiazolopyranyllactamen der Formel I gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
  • a) Verbindungen der Formel II in den R¹, R² und R⁴ die oben angegebene Bedeutung haben, entweder mit N-Silyllactamen der Formel III in denen X Sauerstoff bedeutet und Y und Z wie oben definiert sind, oder mit O-Silyllactamen der Formel IV in denen X Sauerstoff bedeutet und Y und Z wie oben definiert sind umsetzt, oder
  • b) Verbindungen der Formel V in denen alle Reste wie in Formel I definiert sind, mit einem Phosphorigsäuretriester, einem Alkalimetallazid oder Hydroxylamin umsetzt oder
  • c) - falls Verbindungen der Formel I, in denen X Schwefel bedeutet und die übrigen Reste die oben angegebene Bedeutung haben, hergestellt werden - Verbindungen der Formel I, in denen X Sauerstoff bedeutet, mit Lawessen Reagenz umsetzt,
und die so erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls in ihre Salze mit physiologisch verträglichen Säuren überführt.
23. Arzneimittel, enthaltend eine Verbindung gemäß Anspruch 1.
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