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DE4009220C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE4009220C2
DE4009220C2 DE19904009220 DE4009220A DE4009220C2 DE 4009220 C2 DE4009220 C2 DE 4009220C2 DE 19904009220 DE19904009220 DE 19904009220 DE 4009220 A DE4009220 A DE 4009220A DE 4009220 C2 DE4009220 C2 DE 4009220C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sabot
guide
guide band
band
segments
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19904009220
Other languages
English (en)
Other versions
DE4009220A1 (de
Inventor
Hansjoerg 4000 Duesseldorf De Becker
Klaus-Dieter 3113 Suderburg De Freudenthal
Ulrich Dipl.-Ing. 3103 Hermannsburg De Schulte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Industrie AG
Original Assignee
Rheinmetall GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall GmbH filed Critical Rheinmetall GmbH
Priority to DE19904009220 priority Critical patent/DE4009220A1/de
Priority to FR9016295A priority patent/FR2660065B1/fr
Publication of DE4009220A1 publication Critical patent/DE4009220A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4009220C2 publication Critical patent/DE4009220C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B14/00Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
    • F42B14/06Sub-calibre projectiles having sabots; Sabots therefor
    • F42B14/061Sabots for long rod fin stabilised kinetic energy projectiles, i.e. multisegment sabots attached midway on the projectile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen abwerfbaren Treibkäfig für ein unterkalibriges Geschoß, wie er durch die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 charakterisiert ist.
Ein derartiger Treibkäfig ist beispielsweise aus der DE 45 16 502 bekannt. Dabei werden die einzelnen Segmente des Treibkäfigs sowohl durch ein im hinteren Teil des Treibkäfigs angeordnetes Halteband, als auch durch ein hinteres und ein vorderes Führungsband zusammengehalten. Bei einer derartigen Anordnung ist vor allem nachteilig, daß insbesondere die relativ dehnbaren Führungsbänder, die in der Regel aus Kunststoff sind, während der Öffnungsphase des Treibkäfigs nicht immer reproduzierbar aufreißen. Dadurch kann es zu Störungen des Geschosses während der Segmentablösung kommen.
Aus der DE 37 35 737-C2 ist ferner ein Treibkäfig bekannt, der ein aus zwei Teilen bestehendes umlaufendes Führungsband mit innenliegenden Sollbruchstellen aufweist. Während der Öffnungsphase des Treibkäfigs ist eine mehrmalige Trennung des vorderen Führungsbandes an den Sollbruchstellen sowie des hinteren Bandes erforderlich. Bisherige Versuche mit KE-Munition zeigen jedoch, daß auch die im Bereich der Segmenttrennflächen eingebrachten Sollbruchstellen (Querschnittsverringerung bei umlaufendenden Führungsbändern) nicht immer reproduzierbar aufreißen. Es stellen sich radiale Rißverläufe ein. Dieses führt zu Störungen während der Segmentablösung und kann die Treffleistung negativ beeinflussen. Außerdem muß berücksichtigt werden, daß die bekannten Führungsbandwerkstoffe bei umlaufenden Führungsbändern in ihren mechanischen Eigenschaften bei Temperatur- und Feuchtigkeitsänderungen variieren.
Aus der DE 38 02 857-A1 ist ebenfalls ein abwerfbarer Treibkäfig mit Führungsband bekannt, wobei auf der Unter­ seite des Führungsbandes im Nahbereich der Teilungsebenen der Treibkäfigsegmente wenigstens ein formschlüssiges Mit­ tel zum Rißeinleiten und/oder zum Begrenzen des Dehnungsbe­ reiches um die vorgegebene Sollbruchstelle vorgesehen ist. Bei Versuchen hat sich gezeigt, daß auch diese Lösung nicht in allen Fällen befriedigend arbeitet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Treibkäfig der eingangs erwähnten Art so weiterzuentwic­ keln, daß ein reproduzierbares Ablösen der Treibkäfig­ segmente, unabhängig von der Temperatur und Feuchtigkeit eintritt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruchs 1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung beruht also im wesentlichen auf einer Tren­ nung der herkömmlichen Führungsbandfunktionen: Halten, Füh­ ren und Lidern. Während die Führung und Liderung durch die der Segmentanzahl entsprechende Führungselemente übernom­ men wird, erfolgt die Haltefunktion durch ein separates Halteband. Dieses Halteband besteht in der Regel aus einem anderen Werkstoff als das Führungsband und weist einen wesentlich geringeren Querschnitt auf. Als Werkstoff kann beispielsweise ein Stahldrahtring oder ein Metallring aus einem Sinterwerkstoff verwendet werden. Auch faserverstärk­ te Kunststoffe sind als Halteband geeignet. Derartige Werk­ stoffe ändern ihre mechanischen Eigenschaften nur unwesent­ lich im eingesetzten Temperatur- und Feuchtigkeitsbereich. Ein Halteband aus Metall oder glasfaserverstärktem Kunst­ stoff benötigt durch den geringeren erforderlichen Quer­ schnitt eine wesentlich kürzere Trennzeit als herkömmliche Führungsbänder.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und mit Hilfe von Figuren näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein Geschoß mit Treibkäfig, welcher sowohl ein Führungsband als auch Halteband aufweist;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Druckflanschbereich des Treibkäfigs nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den in Fig. 2 dargestellten Druckflanschbereich und
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfin­ dungsgemäßen Führungsbandes.
In Fig. 1 ist mit 1 ein unterkalibriges Geschoß bezeich­ net, welches einen Penetrator 10 aufweist, auf dem über nicht näher bezeichnete Formschlußmittel ein Treibkäfig 20 angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt den Ausschnitt eines Druckflanschbereiches 21 des Treibkäfigs 20. Mit 20′ ist jeweils ein Segment des Treibkäfigs 20 bezeichnet. Das Führungsbandelement ist mit 22 und das Halteband mit 23 gekennzeichnet. Heckseitig an das Führungsbandelement 22 schließt sich eine aufvulkani­ sierte Gummischicht oder eine Schicht aus einem anderen elastischen Material an.
Eine Draufsicht auf den in Fig. 2 dargestellten Druck­ flanschbereich 21 zeigt Fig. 3. Mit 20′ und 20′′ sind zwei benachbarte Treibkäfigsegmente und mit 22 und 22′ zwei be­ nachbarte Führungsbandelemente bezeichnet. Wie der Figur entnommen werden kann, handelt es sich bei dem Halte­ band 23 um ein einteiliges Halteelement (z. B. Metallring aus Sinterwerkstoff, Stahldraht oder faserverstärkten Kunststoffen). Dieses Halteband 23 soll lediglich den Zu­ sammenhalt der Treibkäfigsegmente 20′ und 20′′ gewährlei­ sten. Die erforderliche Trennkraft ist durch die genannten Werkstoffe nahezu unabhängig von der Einsatztemperatur und Feuchte. Das Halteband soll sich schnell trennen und somit ein reproduzierbares Ablöseverhalten der Treibkäfigsegmen­ te 20′ und 20′′ ermöglichen.
Die einzelnen Führungsbandelemente 22, 22′ (in der Regel drei) sind untereinander nicht durch den eigentlichen Füh­ rungsbandwerkstoff (z. B. Polyamid) verbunden. Jedes Treibkäfigsegment 20′, 20′′ besitzt ein eigenes Führungs­ bandelement 22, 22′. Die aufvulkanisierte Gummischicht 24 dient zur Abdichtung der Treibkäfigtrennfugen 26 sowie zur Liderung der Schnittstelle Penetrator/Treibkäfig (nicht dargestellt). Gleichzeitig wird diese Gummierung zur Ab­ dichtung der Spalte 25 zwischen den einzelnen Führungsband­ elementen 22, 22′ benötigt.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Treib­ käfigs 130 mit den Segmenten 30′ und 30′′. Mit 32 und 32′ sind die Führungsbandelemente und mit 33 das einteilige Halteelement angedeutet. Das Halteband 33 befindet sich bei diesem Beispiel unter den Führungsbandteilen. Die Zahl der Führungsbandelemente ist wiederum identisch mit der Anzahl der Treibkäfigsegmente. Die Liderung erfolgt durch den schrägen Verlauf der Trennfläche 35 zwischen den Füh­ rungsbandelementen 32, 32′. Da der Durchmesser des Füh­ rungsbandes in an sich bekannter Weise ein Übermaß zum Ka­ liberteil aufweist, erfolgt die Liderung durch Verquet­ schen der Führungsbandelemente 32, 32′, während das Ge­ schoß das Rohr durchfliegt.

Claims (3)

1. Abwerfbarer Treibkäfig (20) für ein unterkalibriges Geschoß (1), der aus mehreren, in Geschoßlängsrichtung geteilten Segmenten (20′, 20′′; 30′, 30′′) besteht und auf dessen Außenumfang ein Führungsband sowie zum Zusammenhalten der Treibkäfigsegmente (20′, 20′′; 30′, 30′′) ein einteiliges umlaufendes Halteband (23; 33) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsband in Umfangsrichtung aus mehreren Führungsbandelementen (22, 22′; 32, 32′) besteht, wobei jedem Treibkäfigsegment (20′, 20′′; 30′, 30′′) mindestens ein Führungsbandelement (22, 22′; 32, 32′) zugeordnet ist.
2. Abwerfbarer Treibkäfig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteband (23, 33) aus einem Stahldraht, einem Metallring aus einem Sinterwerkstoff oder einem faserverstärkten Kunststoff­ ring besteht.
3. Abwerfbarer Treibkäfig nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß der jeweilige Spalt (25) zwischen den Führungsbandelemen­ ten (22, 22′) mit Hilfe einer elastischen Schicht (24) abgedichtet ist.
DE19904009220 1990-03-22 1990-03-22 Abwerfbarer treibkaefig Granted DE4009220A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904009220 DE4009220A1 (de) 1990-03-22 1990-03-22 Abwerfbarer treibkaefig
FR9016295A FR2660065B1 (fr) 1990-03-22 1990-12-27 Cage de propulsion largable.

Applications Claiming Priority (1)

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DE19904009220 DE4009220A1 (de) 1990-03-22 1990-03-22 Abwerfbarer treibkaefig

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4009220A1 DE4009220A1 (de) 1991-09-26
DE4009220C2 true DE4009220C2 (de) 1993-04-15

Family

ID=6402818

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19904009220 Granted DE4009220A1 (de) 1990-03-22 1990-03-22 Abwerfbarer treibkaefig

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE4009220A1 (de)
FR (1) FR2660065B1 (de)

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DE4133617C2 (de) * 1991-10-10 2002-04-11 Rheinmetall W & M Gmbh Abwerfbarer Treibkäfig

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Also Published As

Publication number Publication date
FR2660065A1 (fr) 1991-09-27
DE4009220A1 (de) 1991-09-26
FR2660065B1 (fr) 1992-09-18

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