DE4008436A1 - Vorrichtung zum verbinden von einer vielzahl von zumindest teilweise mit einer isolation versehenen leitern mit elektrischen kontakten - Google Patents
Vorrichtung zum verbinden von einer vielzahl von zumindest teilweise mit einer isolation versehenen leitern mit elektrischen kontaktenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ver
binden von einer Vielzahl von zumindest teilweise mit ei
ner Isolation versehenen Leitern mit elektrischen Kontak
ten, insbesondere von eng nebeneinander angeordneten Lei
tern eines Flachkabels nach dem Oberbegriff des Patentan
spruches 1.
Bei zunehmender Miniaturisierung in der Mikroelektronik
besteht u. a. die Notwendigkeit, eine Vielzahl von in
enger Anordnung nebeneinanderliegender Drähte oder Leiter
zuverlässig mit elektrischen Kontakten zu verbinden, wobei
die Drähte z. B. als diskrete Einzeldrähte oder als soge
nannte Flachkabel vorliegen. Die Kontakte haben üblicher
weise an einem Ende einen Kontaktstift oder eine Fassung
und sind in einer oder mehreren Reihen am Trägerkörper an
geordnet, um die Steckerstifte eines angepaßten Steckers
aufzunehmen. Die Abstände der Fassungen bzw. der Stecker
stifte sind standardisiert.
Es ist allgemein bekannt, den elektrischen Kontakt mit einer
Vielzahl von Drähten dadurch herzustellen, daß U-förmige
Schneidklemmkontakte zur gleichen Zeit mit den Drähten in
Eingriff gebracht werden. Es ist ferner bekannt, die Drähte
mittels eines Preßkörpers gegen die Schneidklemmkontakte
im Trägerkörper anzupressen, um die Drähte lagerichtig in
die U-förmigen Schneidklemmkontakte einzupressen, um die
Isolation der Drähte zu durchdringen und einen elektrischen
Kontakt herzustellen. Der Preßkörper weist Ausnehmungen
auf, in die die freien Enden der Schneidklemmkontakte ein
greifen.
Die Breite der Schenkel der U-förmigen Schneidklemmkontak
te kann einen unteren Wert nicht unterschreiten, wenn eine
vorgegebene permanente Kontaktkraft auf den Leiter aufge
bracht werden soll. Die Breite der Schenkel bestimmt jedoch
andererseits die untere Grenze einer Teilung, die z. B. die
Leiter eines Flachkabels haben dürfen.
Aus der DE-PS 29 41 029 ist bekannt geworden, zur Kontak
tierung jeweils eines Leiters drei Zinken vorzusehen, wo
bei eine erste und eine zweite Zinke im Abstand voneinan
der gegenüberliegen und eine dritte Zinke in der Lücke
zwischen erster und zweiter Zinke angeordnet ist und die
ser jeweils einen Einpreßschlitz bildet. Die dem Einpreß
schlitz zugeordneten Kanten der Zinken sind gebrochen. Mit
den bekannten Kontaktelementen soll erreicht werden, daß
das Anschlußteil kleinere Abmessungen erhält. Dafür baut
jedoch das Anschlußteil in Richtung der Drähte größer, was
sich vor allen Dingen bemerkbar macht, wenn mehr als eine
Reihe von Kontaktelementen erforderlich wird.
Bei Flachbandkabeln sind die Leiter von einer annähernd
kreisförmigen Isolierung umgeben, wobei die jeweilige Lei
terisolierung über einen Steg mit der Isolierung des be
nachbarten Leiters verbunden ist. Bei U-förmigen Schneid
klemmkontakten dringen die einander zugewandten Kanten der
Schenkel durch die Isolierung hindurch und treten unter
Preßkraft mit dem Leiter in Eingriff, der seinerseits
etwas verformt wird. Der auf diese Weise erzielte Kraft
schluß zwischen Leiter und den Kontaktschenkeln reicht
aus, um eine ausreichende konstante Kontaktkraft zu er
zeugen. Es sind jedoch auch Flachdrähte bekannt, die in
flexiblen Schaltungen oder in Form von Leiterfolien vor
liegen. Derartige Flachdrähte können ganz oder nur halb
isoliert sein. Werden derartige Flachdrähte mit U-förmigen
Schneidklemmkontakten zusammengebracht, besteht die Ge
fahr, daß sich die Drähte zwischen den Schenkeln verbiegen
und ein ausreichender Krafteingriff mit den Kontaktschen
keln nicht zustande kommt.
Aus der US 36 68 301 ist eine Vorrichtung bekannt gewor
den, bei der ein Trägerkörper in kanalförmigen Führungen
jeweils zwei isolierte Drähte aufnimmt. In dem Boden der
Führungen ist jeweils eine Ausnehmung geformt, in die Kon
takteinsätze aus metallischem Material eingesetzt sind.
Mit Hilfe von Preßelementen werden die Leiterpaare in die
sich nach unten konisch verjüngenden Einsätze eingepreßt.
Die Preßelemente durchdringen die Leiterisolierung; außer
dem wird die Isolierung im unteren Bereich der metalli
schen Einsätze verdrängt, so daß die Leiter mit dem me
tallischen Einsatz in Berührung treten und so elektrisch
miteinander verbunden werden. Bei der bekannten Vorrichtung
ist die Kraft, die zur Aufrechterhaltung des Kontaktdruckes
notwendig ist, von dem Bauteil aufzubringen, an dem die
Preßelemente angebracht sind. Dies macht erforderlich, daß
das Bauteil gegenüber dem Trägerkörper fest arretiert ist.
Da diese Teile üblicherweise aus Kunststoff bestehen, läßt
sich wegen der Kaltfließeigenschaft des Kunststoffs eine
permanente Kontaktkraft nicht in ausreichendem Maße er
zielen.
Aus der genannten Druckschrift ist auch bekannt geworden,
die miteinander zu verbindenden Leiter der Leiterpaare an
einer scharfen Kante der Ausnehmung abzuscheren. Die Enden
der Leiter werden dabei vollständig in die Ausnehmung ein
gepreßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zum Verbinden von einer Vielzahl von zumindest teilweise
mit einer Isolation versehenen Leitern mit elektrischen
Kontakten zu schaffen, bei der die Leiter auch bei sehr
kleiner Teilung unabhängig von ihrer Querschnittsform mit
vorgegebener konstanter Kontaktkraft mit den Kontaktele
menten in Eingriff gebracht werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merk
male des Kennzeichnungsteils des Patentanspruchs 1.
Ähnlich wie im Stand der Technik sind bei der Erfindung
metallische U-Elemente vorgesehen, die nach einer Ausge
staltung der Erfindung aus flachem Material geformt sein
können. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegen je
doch die Schenkel in einer Ebene, die durch den Leiter
hindurchgeht. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind
die Preßelemente am freien Ende umgekehrt T-förmig mit
Preßabschnitten an den Enden des Querstegs. Die Länge der
Querstege und der Abstand zwischen den Kontaktschenkeln
ist so gewählt, daß beim Einpressen der Preßelemente zwi
schen die Schenkel der U-Elemente die Leiter um die inne
ren Kanten am freien Ende der Schenkel gebogen werden und
die Preßabschnitte quer zur Längsrichtung des Leiters mit
dem Leiter in Eingriff treten, so daß von einer Isolation
freie Leiterabschnitte von den Preßabschnitten annähernd
senkrecht zur Achse des Leiterabschnitts unter federndem
Preßdruck gegen die Kontaktflächen anliegen. Sind die Lei
ter vollständig mit einer Isolierung umgeben, wird diese
an den inneren Kanten am freien Ende der Schenkel abge
streift, und die Preßabschnitte graben sich quer zur Längs
richtung des Leiters in die Isolation ein. Bei einer ein
seitigen Isolierung wird entweder die Isolation an den
freien Kanten abgestreift oder von den Preßabschnitten
durchdrungen. Unabhängig von der Art der die Leiter umge
benden Isolation kommt immer ein wirksamer elektrischer
Kontakt der Leiter mit den Kontaktelementen zustande.
Die Kontaktkraft wird durch die Geometrie der U-förmigen
Kontaktelemente und der Preßelemente vorgegeben. Sie bilden
ein geschlossenes Kräftesystem, das nur Metallteile ein
faßt. Es wird daher eine permanente Kontaktkraft erhalten.
Die Kontaktelemente können relativ frei gestaltet werden,
da eine Verbreiterung der Schenkel bei einer Anwendung auf
kleine Leiterteilungen keinen Einfluß hat. Der federnde
Kontaktdruck kann in erster Linie durch die Schenkel der
U-förmigen Kontaktelemente erzeugt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist auch für die Verbin
dung von Flachdrähten mit elektrisch leitenden Kontakten
besonders vorteilhaft einsetzbar. Die Flachdrähte werden
in gleicher Weise wie Runddrähte verformt und mit vorgege
benem federndem Preßdruck mit den Kontaktelementen in Ein
griff gebracht, ohne daß sie sich durch eine Verformung um
ihre Längsachse einer Kontaktierung entziehen. Vorausset
zung für eine sichere Kontaktierung ist lediglich wie bei
Runddrähten auch, daß die Leiter bzw. die dazwischenlie
genden Abschnitte sicher geführt werden. Bei Flachbandka
beln sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die
Führungen von Rippen gebildet sind, die zwischen den
U-Elementen etwas in den zwischen dem Schenkel und dem Steg
gebildeten Raum hineinstehen. Eine derartige Führung kommt
für Flachdrähte nicht in Frage. Für eine präzise Führung
reicht aus, wenn der mehrere Flachdrähte aufweisende Fo
lienstreifen an den Seitenkanten genau geführt ist. Die
bekannten Folienstreifen haben relativ scharfe Kanten und
sind in Querrichtung verhältnismäßig steif. Eine seitliche
Führung reicht daher aus, die Flachdrähte jeweils zu den
U-förmigen Kontaktelementen und den Preßelementen auszu
richten sind.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die T-förmigen
Preßelemente aus Metall oder Keramik geformt. Sie können
zwar auch aus Kunststoff bestehen, Kunststoff birgt jedoch
die Gefahr, daß bei einer ständigen Belastung eine Verfor
mung durch Kaltfluß stattfindet.
Trägerkörper und Preßkörper können nach einer weiteren Aus
gestaltung der Erfindung jeweils aus Kunststoff geformt,
und die Preßelemente und/oder die U-förmigen Kontaktele
mente können in das Kunststoffmaterial eingegossen sein.
Normalerweise werden die elektrischen Anschlüsse, z. B. die
Fassungen, mit den U-förmigen Kontaktelementen verbunden
sein. Es ist jedoch auch denkbar, Fassungen oder Stecker
stifte mit den Preßelementen zu verbinden, wenn sie aus
Metall bestehen. Außerdem können die Preßelemente nach ei
ner weiteren Ausgestaltung der Erfindung mit anderen elek
trischen Anschlüssen versehen sein zwecks Verbindung mit
weiteren Schaltungsanordnungen.
Zusammengefaßt kann festgestellt werden, daß die erfin
dungsgemäße Vorrichtung eine Verbindung einer Vielzahl von
Leitern mit elektrischen Kontakten ermöglicht, die eine
sehr geringe Teilung aufweisen, ohne daß durch die Kon
taktelemente die Isolation benachbarter Leiter beeinträch
tigt wird. Insbesondere bei sehr kleiner Teilung läßt sich
gleichwohl eine ausreichende und konstante Kontaktkraft in
den Kontaktelementen und damit eine zuverlässige elektri
sche Verbindung schaffen. Schließlich ist die erfindungs
gemäße Vorrichtung auch zur Verbindung einer Vielzahl von
Flachdrähten mit Kontaktelementen geeignet. Flachdrähte
werden mit Hilfe der erfindungsgemäß ausgebildeten Kontakt
und Preßelemente sicher und zuverlässig kontaktiert.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbei
spielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt perspektivisch Teile der erfindungsgemäßen
Vorrichtung vor der Verbindung mit einem Flachkabel.
Fig. 2 zeigt perspektivisch eine Folienleiteranordnung,
die anstelle des Flachkabels nach Fig. 1 eingesetzt
werden kann.
Fig. 3 zeigt im Schnitt die Verbindung eines einzelnen
Leiters mit einem Kontaktelement der Vorrichtung
nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist ein blockartiger Trägerkörper 10 angedeutet,
der aus Kunststoffmaterial bestehen kann. Er nimmt eine
Reihe von U-förmigen Kontaktelementen 11 auf, die in das
Material des Trägerkörpers 10 eingebettet sind, beispiels
weise beim Vergießen des Kunststoffmaterials. Die obere
oder Auflagefläche des Trägerkörpers 10 weist im Quer
schnitt trapezförmige, parallele Rippen 12 auf, die sich
zwischen den Kontaktelementen 11 erstrecken und jeweils in
einer Ebene parallel zur Ebene liegen, in der die Schenkel
der Kontaktelemente 11 angeordnet sind. Die Rippen er
strecken sich über die freien Enden der Kontaktschenkel
hinaus in den Kanal 14 hinein, der von den Schenkeln der
Kontaktelemente 11 und den dazwischenliegenden Abschnitten
des Trägerkörpers 10 gebildet ist. Die Führungsrippen 12
bilden zwischen sich Führungskanäle 16. Die Teilung p der
Führungskanäle 16 entspricht der Teilung der Leiter eines
Flachkabels 18, das oberhalb des Trägerkörpers 10 darge
stellt ist. Die Leiter 20 der Flachbandkabel sind von
einer Isolierung 22 umgeben, die zwischen den Leitern über
Stege 24 verbunden ist. Beim Auflegen des Flachkabels 18
auf die Auflagefläche des Trägerkörpers 10 kommen die ein
zelnen Kabel des Flachbandkabels in den Führungskanälen 16
zwischen den Rippen 12 zu liegen.
Oberhalb des Flachbandkabels 18 ist ein Preßkörper 30 zu
erkennen, der einen nach unten weisenden schmaleren Steg
32 besitzt. In den Steg 32 sind längliche Preßelemente 34
eingebettet, die an gegenüberliegenden Seiten abgerundete
Preßabschnitte 36, 38 aufweisen. Die Teilung der Preßele
mente 34 entspricht der Teilung p des Flachbandkabels 18
bzw. der Führungskanäle 16. Trägerkörper 10 und Preßkörper
30 sind durch nicht gezeigte Führungsmittel derart ge
führt, daß beim Zusammenpressen jeweils ein Preßelement 34
zu einem Kontaktelement 11 ausgerichtet ist. Die Breite
der Preßelemente 34 entspricht dabei vorzugsweise der Dicke
der Kontaktelemente 11.
An die Unterseite der Stege der Kontaktelemente 11 sind
Stifte 26 angeformt, die z. B. mit Fassungen eines komple
mentären Verbinderteils zusammenwirken.
Es erfolgt eine elektrische Verbindung der Leiter 20 des
Flachbandkabels 18 mit den Kontaktelementen 11 dadurch,
daß der Preßkörper 30 gegen den Trägerkörper 10 gepreßt
wird. Die sich hierbei ergebende Verformung des Flachband
kabels 18 wird anhand von Fig. 3 näher erläutert. Die Aus
bildung der Preß- und der Kontaktelemente weicht gegenüber
der nach Fig. 1 etwas ab; es werden zwar gleiche Bezugs
zeichen verwendet, diesen ist jedoch ein Index a hinzuge
fügt. Wie zu erkennen, ist der Steg 32a mit dem Preßelement
34a einteilig ausgebildet und kann einen elektrischen
Anschluß darstellen. Das U-förmige Kontaktelement 11a weist
Schenkel 40, 42 auf, die federnd mit dem Steg 44 verbunden
sind. Die Länge des Querstegs 34a des Preßelements ist
kleiner als die Breite des Aufnahmeraums 46, der von den
Schenkeln 40, 42 und dem Steg 44 gebildet ist, jedoch
größer als die Breite des Aufnahmeraums 46 plus dem dop
pelten Durchmesser des Leiters 20. Beim Zusammenpressen
von Preßkörper 30 und Trägerkörper 10 legt sich das Preß
element 34a einseitig gegen die Isolierung 22 an und verf
ormt diese U-förmig in Richtung des Aufnahmerahmens 46 zu
sammen mit dem Leiter 20. Die Preßabschnitte 36a, 38a
durchdringen die Isolierung 22 annähernd senkrecht zur
Leiterachse und treten mit dem Leiter 20 in mechanischen
Kontakt. Der Leiter 20 wird dabei etwas zusammengepreßt,
wie deutlich in Fig. 3 zu erkennen ist. Aufgrund des Preß
drucks zwischen den Preßabschnitten 36a, 38a und den zuge
kehrten Kanten 50, 52 der Schenkel 40, 42 wird im Bereich
der Kanten die Isolierung seitlich weggedrückt, und der
Leiter tritt partiell in Kontakt mit den Kanten 50, 52.
Bei dem beschriebenen Vorgang werden die federnden Schenkel
40, 42 leicht auseinandergebogen und üben dabei eine fe
dernde Kontaktkraft auf den Leiter 20 aus. Da die von den
Preßabschnitten 36a, 38a ausgeübte Kraft annähernd senk
recht auf die Schenkel 40, 42 wirkt, ist ein wirksamer
Kraftschluß erzielt, der für die Aufrechterhaltung einer
ausreichenden Kontaktkraft sorgt und verhindert, daß sich
der Leiter durch Eigenspannung und andere Kräfte aus dem
Aufnahmeraum 46 des Kontaktelements 11a herausbewegt.
Wenn die Schenkel 40, 42 federn sollen, ist erforderlich,
daß sie sich im Trägerkörper 10 nach Fig. 1 begrenzt bewe
gen können. Es ist jedoch möglich, die Schenkel 40, 42
starr zu halten, wenn das Preßelement 34a Federeigenschaf
ten aufweist. Dies ist durch die strichpunktierte Linie bei
60 in Fig. 3 angedeutet die einen Schlitz darstellt, der
das Preßelement 34a teilt, so daß die Preßabschnitte 36a,
38a relativ zueinander beweglich sind.
Es ist zu erkennen, daß die Mindestteilung, die ein Flach
bandkabel 18 haben darf, bestimmt ist durch die Mindest
abstände zwischen den U-förmigen Kontaktelementen. Diese
Abstände können sehr klein gehalten werden, so daß Flach
bandkabel mit sehr kleiner Teilung wirksam mit den Kon
taktelementen 11 verbunden werden können.
In Fig. 2 sind Flachdrähte 70 dargestellt, die parallel
und im Abstand zueinander in ein Folienmaterial 72 aus
flexiblem Kunststoff eingebettet sind. Derartige Folien
leiter finden in der Elektronik ebenfalls vielfach Anwen
dung, wobei in vielen Fällen die Flachdrähte 70 zu einer
Seite nicht isoliert sind, sondern freiliegen. Derartige
Folienleiteranordnungen nach Fig. 2 können ebenfalls mit
Kontaktelementen 11 der Vorrichtung nach Fig. 1 verbunden
werden, wie dies anhand von Fig. 3 im einzelnen beschrie
ben wurde. Lediglich die Führungsrippen 12 des Trägerkör
pers 10 nach Fig. 1 entfallen. Statt dessen ist die Aufla
geseite des Trägerkörpers 10 flach. Außerdem ist eine nicht
gezeigte Führung vorzusehen, die mit den Seitenkanten der
Leiteranordnung nach Fig. 2 zusammenwirkt, um zu gewähr
leisten, daß die Flachdrähte 70 jeweils zu einem zugeord
neten Kontaktelement 11 ausgerichtet sind, wenn der Preß
körper 30 gegen den Trägerkörper 10 gepreßt und die Flach
drähte 70 in die Aufnahmeräume 46 der Kontaktelemente 11,
11a hineingeformt werden.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Verbinden von einer Vielzahl von mit
einer Isolation versehenen Leitern mit elektrischen
Kontakten, insbesondere von eng nebeneinander angeord
neten Leitern eines Flachkabels, mit einem Trägerkör
per, der eine Reihe von Kontaktelementen hält, von de
nen jedes ein Paar von im Abstand voneinander angeord
neten, einander gegenüberliegenden, sich quer zur Längs
achse der Leiter erstreckenden Kontaktflächen aufweist,
und der mit Führungen zwischen den einzelnen Kontakt
elementen versehen ist, und einem Preßkörper, der eine
Reihe von mit den Kontaktelementen zusammenwirkenden
Preßelementen hält, deren Breite geringer ist als der
Abstand der Kontaktflächen der Kontaktelemente und die
beim Gegeneinanderpressen von Trägerkörper und Preßkör
per jeweils einen Leiter zwischen den Kontaktflächen
eines Kontaktflächenpaares so einpressen, daß die Iso
lation teilweise weggequetscht wird und von der Isola
tion befreite Leiterabschnitte in elektrisch leitenden
Kontakt mit den Kontaktflächen treten, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kontaktflächen an Kontaktschenkeln
(40, 42) eines metallischen U-Elements (11, 11a) ausge
bildet sind, die Preßelemente umgekehrt T-förmig sind
mit Preßabschnitten (36, 38, 36a, 38a) an den Enden des
Quersteges (34, 34a), wobei die Länge der Querstege
(34, 34a) und der Abstand zwischen den Kontaktschenkeln
(40, 42) so gewählt sind, daß beim Einpressen der Preß
elemente zwischen die Schenkel (40, 42) der U-Elemente
(11, 11a) die Leiter (20, 70) um die inneren Kanten
(50, 52) am freien Ende der Schenkel (40, 42) umgebogen
werden und eine gegebenenfalls vorhandene Isolation
(22, 72) weggedrückt wird und die Preßabschnitte (36,
38, 36a, 38a) quer zur Längsrichtung des Leiters (20,
70) mit dem Leiter in Eingriff treten und sich in eine
gegebenenfalls vorhandene Isolation eingraben, so daß
von einer Isolation freie Leiterabschnitte von den an
nähernd senkrecht zur Achse der Leiterabschnitte ein
wirkenden Preßabschnitten (36, 38, 36a, 38a) unter
federndem Preßdruck gegen die Kontaktflächen zur Anlage
gebracht werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die T-förmigen Preßelemente aus Metall sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Preßabschnitte der Querstege federnd aus
gebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Preßelemente von einem Preßkörper aus
Kunststoff gehalten sind, vorzugsweise in das Kunst
stoffmaterial eingegossen sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Preßelemente mit elektrischen
Anschlüssen versehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die U-Elemente aus leitfähigem,
flachem Material geformt sind und die Führungen von
Rippen gebildet sind, die zwischen den U-Elementen etwas
in den zwischen den Schenkeln und dem Steg gebildeten
Raum hineinstehen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
Führungsrippen auch über die freien Enden der Kontakt
schenkel hinausstehen und in den durch die Schenkel der
metallischen U-Elemente geformten Kanal hineinragen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Trägerkörper aus Kunststoff
material geformt ist und die U-Elemente vorzugsweise in
das Kunststoffmaterial eingegossen sind.
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