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DE4007568A1 - Gleitschutzkette fuer fahrzeugreifen - Google Patents

Gleitschutzkette fuer fahrzeugreifen

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Publication number
DE4007568A1
DE4007568A1 DE19904007568 DE4007568A DE4007568A1 DE 4007568 A1 DE4007568 A1 DE 4007568A1 DE 19904007568 DE19904007568 DE 19904007568 DE 4007568 A DE4007568 A DE 4007568A DE 4007568 A1 DE4007568 A1 DE 4007568A1
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DE
Germany
Prior art keywords
skid
plastic plate
plate
chain according
chain
Prior art date
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Granted
Application number
DE19904007568
Other languages
English (en)
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DE4007568C2 (de
Inventor
Ferdinand Dipl Ing Jeindl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PENGG WALENTA KETTEN
Original Assignee
PENGG WALENTA KETTEN
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Publication date
Application filed by PENGG WALENTA KETTEN filed Critical PENGG WALENTA KETTEN
Priority to DE19904007568 priority Critical patent/DE4007568A1/de
Publication of DE4007568A1 publication Critical patent/DE4007568A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4007568C2 publication Critical patent/DE4007568C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Gleitschutzkette für Fahrzeugreifen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Solche Gleitschutzketten sind in einer Vielzahl von Druckschriften beschrie­ ben, beispielsweise in der DE-OS 37 22 900.
Die in dieser Offenlegungsschrift beschriebene Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugräder weist ein Laufnetz auf, welches in Radumfangsrichtung be­ trachtet paarweise nebeneinander und im Abstand voneinander angeordnete, parallel zueinander verlaufende Kettenstrangabschnitte und diese mit­ einander verbindende und im Abstand voneinander haltende, über den Rad­ umfang verteilte Bauteile mit Gleitschutzelementen bildenden Vorsprüngen mit Spikes aufweist.
Dabei sind die Bauteile und ihre Vorsprünge aus einem biegsamen Material, insbesondere Gummi oder Kunststoff, hergestellt.
Zwar sind die paarweise und parallel nebeneinander verlaufenden Ketten­ strangabschnitte durchgehend ausgebildet, jedoch nicht miteinander durch beispielsweise schräg zur Laufrichtung des Fahrzeugreifens angeordnete Kettenstrangabschnitte verbunden. Beide Kettenstrangabschnitte werden lediglich durch einen ebenfalls aus Gummi oder Kunststoff herge­ stellten Abstandhalter voneinander auf Abstand gehalten und welcher insbe­ sondere bei Anfahr- und Bremsvorgängen dann von verhältnismäßig hohen Kräf­ ten beansprucht wird, wenn der Fahrzeugreifen bzw. die gesamte Gleitschutz­ vorrichtung im Bereich der Berührungsfläche des Fahrzeugreifens mit dem Bo­ den nicht gleichmäßig belastet wird.
Die Abstandhalter können dabei so hohen Kräften ausgesetzt werden, daß sie nach längerer Betriebsdauer Ermüdungserscheinungen aufweisen und zerstört werden, wodurch die Gleitschutzkette nicht mehr funktionstüchtig ist.
Aus der DE-OS 38 31 626 ist eine Gleitschutzkette für Fahrzeugreifen bekannt, bei welcher ebenfalls plattenförmige Laufteilstücke im zwischen innerer und äußerer Halterung angeordneten Laufnetz vorhanden sind. Diese Lauf­ teilstücke bilden annähernd Y-förmige Verbindungsstücke für Kettenstrang­ abschnitte des Laufnetzes und sind als flache Metallstücke ausgebildet, welche eine Ummantelung aus Gummi oder Kunststoff aufweisen, wobei ihre drei Enden als Flachhaken zum Einhängen in die Endglieder der jeweiligen Kettenstrangabschnitte ausgebildet sind.
In der Gummi- oder Kunststoffummantelung sind Spikes angeordnet, welche die Greiffähigkeit der Kette erhöhen.
Solche plattenförmigen Laufteilstücke können nur in speziell für diese angepaßte Laufnetze von Gleitschutzketten eingebaut bzw. integriert wer­ den, die nachträgliche Ausrüstung einer übliche Kettenstrangabschnitte als Laufnetz aufweisenden Gleitschutzkette ist nicht möglich. Sollte ein solches plattenartiges Laufteilstück durch eine außergewöhnliche Belastung brechen, wird dadurch das Laufnetz der Gleitschutzkette zerstört und ein Weiterfah­ ren mit einer solchen beschädigten Kette ist nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Gleitschutzkette mit den Merkmalen des Oberbegriffes nach dem Patentanspruch 1 zu schaffen, bei welcher durch den Einbau von den Gleitschutz erhöhenden plattenförmigen und mit Spikes ausgerüsteten Gummi- oder Kunststoffteilen das Laufnetz der Gleitschutz­ kette nicht verändert werden muß, vielmehr sogar eine nachträgliche Aus­ rüstung vorhandener Ketten mit solchen Bauteilen in den Bereichen der Spur­ kreuze des Laufnetzes möglich ist und insbesondere ein Bruch solcher Teile die Funktionstüchtigkeit der Gleitschutzkette selbst nicht beeinträchtigt.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 ge­ nannten Merkmale gelöst.
Diese erfindungsgemäße Ausbildung und Anordnung der plattenförmigen Gleitschutzelemente in einer an sich bekannten Gleitschutzkette bietet mehrere Vorteile, nämlich zunächst, daß der Einbau der Elemente in die Gleitschutzkette nach Fertigstellung derselben durchgeführt werden kann, d. h. auch bereits verkaufte bzw. in den Lagern befindliche Gleitschutz­ ketten können nachträglich mit solchen Gleitschutzelementen ausgerüstet werden. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß durch die Gleit­ schutzelemente keine Kräfte übertragen werden; das Laufnetz selbst wird durch die Gleitschutzelemente in keiner Weise geschwächt oder kräftemäßig beeinflußt. Dies betrifft insbesondere die Möglichkeit der Ausbildung der Gleitschutzelemente aus Kunststoff, und schließlich können solche plattenförmigen Gleitschutzelemente jeder beliebig mit Spurkreuzen im Laufnetz ausgestatteten Gleitschutzkette angepaßt und in diese eingebaut werden.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche 2 bis 10.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Gleit­ schutzkette für Fahrzeugreifen mit einer inneren und äußeren Halterung und einem dazwischen angeordneten Lauf­ netz mit plattenförmigen Gleitschutz­ elemente,
Fig. 2a eine Draufsicht auf ein an einem aus drei Kettenstrangabschnit­ ten gebildeten Spurkreuz des Laufnetzes befestigtes Gleitschutzelement einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2b eine Unteransicht auf das Gleitschutzele­ ment nach Fig. 2a,
Fig. 2c einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 2a,
Fig. 3a eine teilweise geschnittene Seitenansicht auf eine zweite Ausführungsform des Gleit­ schutzelementes,
Fig. 3b eine Draufsicht auf die zweite Ausführungs­ form des Gleitschutzelementes,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die als Stanzteil ausge­ bildete Sicherungsplatte,
Fig. 5 eine Seitenansicht auf die Sicherungsplatte, gem. Fig. 4,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Sicherungsplatte gem. Fig. 4, jedoch mit aufgebogenen Siche­ rungszungen,
Fig. 7 eine Seitenansicht auf die Sicherungsplatte gem. Fig. 6,
Fig. 8 eine Unteransicht auf das Gleitschutzelement mit Sicherungsplatte mit angedeutetem Spur­ kreuz,
Fig. 9 eine dreiteilige Explosionsdarstellung des Gleitschutzelementes mit dem die Spikes tragenden Kunststoffteil a), dem Spurkreuz b) und der Sicherungsplatte c),
Fig. 10 einen Schnitt gem. Linie X-X in Fig. 11 einer dritten Ausführungsform des Gleit­ schutzelementes,
Fig. 11 eine Draufsicht auf die dritte Ausfüh­ rungsform des Gleitschutzelementes mit Spurkreuz,
Fig. 12 eine dreiteilige Explosionsdarstellung des Gleitschutzelementes gemäß Fig. 11, nämlich: a) teilweise geschnittene Seiten­ ansicht des Sicherungselementes, b) Drauf­ sicht auf das Sicherungselement gemäß a), und c) einen Schnitt gemäß Linie X-X in Fig. 11,
Fig. 13 eine Draufsicht auf die Kunststoffplatte des Gleitschutzelementes ohne Sicherungs­ element und Spurkreuz,
Fig. 14 einen Schnitt gemäß Linie XIV-XIV auf eine vierte Ausführungsform des Gleitschutzele­ mentes gemäß Linie 15,
Fig. 15 eine Draufsicht auf die Kunststoffplatte der vierten Ausführungsform des Gleitschutzele­ mentes mit Spurkreuz,
Fig. 16 eine Seitenansicht auf das Sicherungsele­ ment, wie in Fig. 14 gezeigt,
Fig. 17 einen als Sicherungselement ausgebildeten Spike und
Fig. 18 einen die Kunststoff- sowie die Sicherungs­ platte haltenden Spike.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer aufgespannten Gleit­ schutzkette für Fahrzeugreifen, jedoch ohne Darstellung desselben. Die Gleitschutzkette weist eine äußere Halterung 1 und eine innere Halterung 2 und ein von beiden gehaltenes Laufnetz 3 auf. Das Lauf­ netz 3 besteht aus einer Mehrzahl von miteinander zu Spurkreuzen verknüpften Kettenstrangabschnitten 4, wobei die Spurkreuze jeweils von einem Horizontalring 5 und den Endgliedern 6 der daran ange­ schlossenen Kettenstrangabschnitte 4, in dem hier gezeigten Fall von drei Kettenstrangabschnitten, gebildet werden.
An den jeweiligen Spurkreuzen sind plattenförmige Gleitschutzele­ mente 7 angeordnet, welche nachfolgend näher beschrieben werden.
Eine erste Ausführungsform solcher plattenförmiger Gleitschutz­ elemente ist in den Fig. 2a bis 2c dargestellt.
Die Gleitschutzelemente 7 bestehen im wesentlichen aus einer Kunst­ stoffplatte 8 bestimmter Dicke, welche mit ihren Abmessungen den Spurkreuzen angepaßt ist, d. h. in den hier gezeigten Ausführungs­ beispielen weist das Gleitschutzelement 7 eine im wesentlichen drei­ eckige Form auf, wobei jede Spitze des Dreiecks einem der drei Ketten­ strangabschnitte 4 zugeordnet ist.
Benachbart zu den jeweiligen Seiten der dreieckförmigen Kunststoff­ platte 8 sind Bohrungen 9, beispielsweise jeweils zwei Bohrungen 9, für darin einzusetzende Spikes 10 vorgesehen. Diese Bohrungen 9 weisen benachbart zu bzw. in der der Reifenoberfläche zugewandten Unterseite 11 kreisringförmige Erweiterungen 12 auf, in welche der Spike 10, welcher an seinem unteren Ende einen tellerringförmigen Flansch 13 aufweist, einge­ setzt ist.
Auf der Oberseite 14 der Kunststoffplatte 8 sind Ausnehmungen vorgesehen, und zwar eine kreisrunde Ausnehmung 15 für den darin ein­ zubettenden Horizontalring 5 des Laufnetzes und, jeweils den Spitzen des Dreiecks zugeordnet, end-ovalförmige Ausnehmungen 16 für jeweils ein Kettenglied 17 der Kettenstrangabschnitte 4.
Jeweils zwischen den Ausnehmungen 16 und der kreisförmigen Ausneh­ mung 15 sind Schlitze 18 in der Kunststoffplatte 8 vorgesehen, in welche die Endglieder 6 der Kettenstrangabschnitte 4, welche an dem Horizontalring 5 befestigt sind, einstehen können.
Aufgrund dieser Ausbildung der Kunststoffplatte 8 kann diese ohne weiteres unter jeweils ein Spurkreuz an der Gleitschutzkette einge­ setzt bzw. darauf aufgesteckt werden. Mit ihrer Unterseite 11 ist die Kunststoffplatte 8 der Reifenoberfläche zugewandt.
Um ein Herabfallen der Kunststoffplatte 8 von dem Spurkreuz zu ver­ hindern, ist die Anordnung einer Sicherungsplatte, wie bei dem ein­ gangs beschriebenen "einfachen" Gleitschutzelement vorgeschlagen, nicht notwendig, vielmehr weist die Kunststoffplatte 8 lippenartige Vorsprünge 19 bzw. 20 auf, ersichtlich aus den Fig. 2a bis 2c, wel­ che in die Oberseite 11 integriert sind und, bei im Spurkreuz einge­ bautem Zustand, die in den Fig. nicht dargestellten horizontalen Kettenglieder, insbesondere auch den Horizontalring, teilweise über­ deckend halten.
Die horizontalen Kettenglieder des Spurkreuzes können in einfacher Weise in die Kunststoffplatte 8 eingesetzt werden, nämlich in der Form, daß die Kunststoffplatte 8 durch Biegen so verformt wird, daß ins­ besondere die lippenartigen Vorsprünge 19 bzw. 20 sich öffnen und dadurch die entsprechenden Kettenglieder aufnehmen und, bei Rück­ kehr der Kunststoffplatte 8 in ihre flächige Form, einschließen können.
Dadurch, daß die Kunststoffplatte 8 in eingebautem Zustand im Lauf­ netz der Gleitschutzkette und, bei auf dem Fahrzeugreifen aufgezo­ genen Zustand, auf der Reifenoberfläche aufliegt, ist ein Öffnen der lippenförmigen Vorsprünge 19 bzw. 20 nicht möglich, da sich die Kunst­ stoffplatte 8 nicht verformen kann.
Diese besondere Ausführungsform des Gleitschutzelementes zeichnet sich auch dadurch aus, daß es ohne Werkzeug in das Laufnetz einge­ baut werden kann, also auch für eine Nachrüstung durch den Endver­ braucher selbst geeignet ist. Vor allen Dingen aber weist dieses Gleitschutzelement ein niederes Gewicht auf, da es ohne Sicherungs­ mittel in Form von Halteplättchen aus Stahl o. ä. auskommt.
Bei einer zweiten Ausführungsform des Gleitschutzelementes 7′ ist ein Sicherungsmittel 21 vorgesehen, welches in den Fig. 4 bis 6 dar­ gestellt ist. Das Sicherungsmittel 21 ist dabei als als Stanzteil hergestellte Sicherungsplatte 22 ausgebildet und zeigt ebenfalls die annähernd dreieckförmige Form der Kunststoffplatte 8′. Diese Sicherungsplatte 22 weist ebenfalls Schlitze 23 auf, welche zu den Schlitzen 18′ der Kunststoffplatte 8′ korrespondieren.
Weiterhin weit die Sicherungsplatte 22 an ihren drei Seiten jeweils zwei Sicherungszungen 24 auf, welche nach Anbringen der Sicherungs­ platte 22 auf der Unter- bzw. ggfs. Oberseite 11′ bzw. 14′ der Kunst­ stoffplatte 8′ über deren Außenkanten herum aufgebogen werden, wo­ bei für diese Sicherungszungen 24 sowohl in den Seitenkanten der Kunststoffplatte 8′ als auch auf deren Unter- bzw. Oberseite 11′ bzw. 14′ entsprechende Ausnehmungen 25 vorgesehen sind, so daß die Sicherungszungen 24 auf keiner der Seiten bzw. Seitenflächen der Kunststoffplatte 8′ überstehen.
In Fig. 8 ist ein entsprechend zusammengesetztes Gleitschutzelement 7′ von der Oberseite 14′ her dargestellt und zwar mit angedeutetem Spurkreuz. Fig. 9a) bis c) zeigt das Gleitschutzelement 7′ in einer Explosionsdarstellung.
In den Fig. 10 bis 13 ist eine dritte Ausführungsform der platten­ förmigen Gleitschutzelemente 7′′ dargestellt, bei welcher das Siche­ rungsmittel 21′ in seiner Form nicht der Form der Kunststoffplatte 8′′ angepaßt ist, vielmehr lediglich aus dem Stanzteil 22′ gemäß Fig. 12b) besteht und welches auf der Oberseite 14′′ den Horizontalring 5 über­ deckend angeordnet ist und mit seinen Sicherungszungen 24′ die Kunst­ stoffplatte 8′′ jeweils einmal an den entsprechenden drei Seiten umgreift.
Dabei sind auch bei dieser Ausführungsform in die Kunststoffplatte 8′′ entsprechende Ausnehmungen 15′′ bzw. 16′′ für den Horizontalring 5 und die an ihm befestigten Endglieder 6 sowie Schlitze 18′′ für die wieder­ um daran anschließenden weiteren Kettenglieder 17 vorgesehen, so daß die übrigen, gegenüber diesen Ausnehmungen 15′′ bzw. 16′′ erhabenen Teile der Kunststoffplatte 8′′ über den Horizontalring 5 und die Kettenglieder 17 stollenförmig vorstehen. In diesen stollenförmigen Teilen der Kunststoffplatte 8′′ sind die Spikes 10 eingesetzt.
Bei dieser Ausführungsform weisen die Ausnehmungen 16′′ jeweils zwei, benachbart zu der Außenkante der Kunststoffplatte 8′′ angeordnete Vor­ sprünge 25 auf, welche verhindern, daß die Kettenglieder 17 und damit auch die Endglieder 6 aus der Kunststoffplatte 8′′ herausfallen können. Fig. 13 zeigt die Kunststoffplatte 8′′ ohne eingelegtes Spurkreuz und ohne Sicherungselement 21′, jedoch mit bereits eingesetzten Spikes 10.
In Fig. 14 bis 16 ist eine vierte Ausführungsform der plattenförmigen Gleitschutzelemente 7′′′ dargestellt, welche sich gegenüber der vor­ beschriebenen dritten Ausführungsform insbesondere dadurch unterschei­ det, daß das Sicherungselement 21′′ auf der Unterseite 11′′′ der Kunststoffplatte 8′′′ angeordnet ist und mit seinen besonders ausge­ stalteten Sicherungszungen 24′′ die Kunststoffplatte 8′′′ an ihren jeweiligen drei Seitenkanten zu der Oberseite 14′′′ umgreift und gleich­ falls den Horizontalring 5 hält, wie in Fig. 14 ersichtlich.
Eine fünfte, in den Zeichnungen nicht näher dargestellte Ausführungs­ form ist dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement 21′′′ der Kunststoffplatte 8′′′′ kongruent entspricht d. h., beide Bauteile wei­ sen auf den ihnen zugewandten Flächen entsprechende Ausnehmungen für das Spurkreuz auf, schließen dieses sozusagen zwischen sich ein und die jeweiligen Bauteile, also Sicherungselement 21′′′ und Kunststoff­ platte 8′′′′ werden durch die in den Fig. 17 und 18 dargestellten Spikes 10′ zusammengehalten.
Dazu weisen diese Spezialspikes 10′ an ihrem unteren Ende eine Boh­ rung 26 auf, in welche ein Spezialwerkzeug eingesetzt werden kann, um den Spike in diesem Bereich, wie in Fig. 18 dargestellt, zu ei­ nem kreisförmigen Rand 27 aufzuweiten, wodurch in Verbindung mit dem tellerringförmigen Flansch 13 eine Verspannung des Sicherungselementes 21′′′ mit der Kunststoffplatte 8′′′′ erfolgt.

Claims (10)

1. Gleitschutzkette für Fahrzeugreifen mit einem von einer inneren und einer äußeren Halterung gehaltenen Laufnetz aus einer Mehr­ zahl miteinander zu Spurkreuzen verbundenen Kettenstrangabschnit­ ten, in welches plattenförmige Gleitschutzelemente integriert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die plattenför­ migen Gleitschutzelemente (7, 7′, 7′′, 7′′′, 7′′′′) als selbstän­ dige und von dem Laufnetz unabhängige Bauteile ausgebildet, den jeweiligen Spurkreuzen unmittelbar zugeordnet und an diesen von Sicherungsmitteln (19, 20, 21, 21′, 21′′, 21′′′) gehalten sind.
2. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Gleitschutzelemente (7, 7′, 7′′, 7′′′, 7′′′′) aus einer Kunststoffplatte (8, 8′, 8′′, 8′′′, 8′′′′) bestehen, welche der Form der Spurkreuze angepaßt ist und Ausnehmungen (15, 15′, 15′′, 15′′′, 16, 16′, 16′′, 16′′′) sowie Schlitze (18, 18′, 18′′, 18′′′) auf­ weist, in welche das aus vertikal und horizontal angeordneten Ketten­ gliedern (6, 17) sowie einem Horizontalring (5) bestehende Spurkreuz eingebettet ist.
3. Gleitschutzkette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Kunststoffplatte (8, 8′, 8′′, 8′′′, 8′′′′) zwischen Reifenoberfläche und dem Spurkreuz angeordnet ist.
4. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Sicherungsmittel (21, 21′, 21′′, 21′′′) eine der Form der Kunststoffplatte (8, 8′, 8′′, 8′′′, 8′′′′) annähernd ange­ paßte Sicherungsplatte (22, 22′, 22′′) ist, welche unmittelbar an der Kunststoffplatte anliegt und ebenfalls Schlitze (23, 23′) für die vertikal angeordneten Kettenglieder (6) des Spurkreuzes aufweist und an ihren Rändern jeweils mindestens eine Sicherungs­ zunge (24, 24′, 24′′) aufweist, welche die Kunststoffplatte (8, 8′, 8′′, 8′′′) an ihren Außenkanten umfaßt.
5. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß in der Kunststoffplatte (8, 8′, 8′′, 8′′′, 8′′′′) mehrere Spikes (10, 10′) eingesetzt sind.
6. Gleitschutzkette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß das Sicherungsmittel (21, 21′, 21′′, 21′′′) entweder auf der Ober- oder Unterseite (14, 14′, 14′′, 14′′′ bzw. 11, 11′, 11′′, 11′′′) der Kunststoffplatte (8, 8′, 8′′, 8′′′) angeordnet ist.
7. Gleitschutzkette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß das Sicherungsmittel (21, 21′, 21′′) aus Metall herge­ stellt ist.
8. Gleitschutzkette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß das Sicherungsmittel (21′′′) ebenfalls aus Kunststoff hergestellt und mit der Kunststoffplatte (8′′′′) verklebt ist.
9. Gleitschutzkette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Spikes (10, 10′) in Ausnehmungen (9) in der Kunst­ stoffplatte (8, 8′, 8′′, 8′′′, 8′′′′) eingesetzt sind.
10. Gleitschutzkette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß Sicherungsmittel (21′′′) und Kunststoffplatte (8′′′′) konzentrisch angeordnete Bohrungen aufweisen, in welche die Spikes (10′) eingesetzt sind und daß die Spikes (10′) an ihrer Oberseite einen tellerringförmigen Flansch (13) aufweisen, welcher in eine entsprechende Erweiterung der Kunststoffplatte (8′′′′) einstehen und daß die Spikes (10′) an ihrer Unterseite eine Bohrung (26) auf­ weisen, welche mittels eines geeigneten Werkzeuges zu einem Rand (27) aufweitbar ist und nach Art einer Nietverbindung in eine in dem Sicherungsmittel (21′′′) vorgesehene kreisringförmige Erwei­ terung einsteht.
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RU2201836C2 (ru) * 2001-01-31 2003-04-10 Семин Владимир Владимирович Способ изготовления защитной цепи для пневматических шин

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