DE4007103A1 - Treibkaefig - Google Patents
TreibkaefigInfo
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Links
- 239000004429 Calibre Substances 0.000 title 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 4
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 abstract 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 abstract 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 239000003380 propellant Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B14/00—Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
- F42B14/06—Sub-calibre projectiles having sabots; Sabots therefor
- F42B14/061—Sabots for long rod fin stabilised kinetic energy projectiles, i.e. multisegment sabots attached midway on the projectile
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
- Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
- Aerodynamic Tests, Hydrodynamic Tests, Wind Tunnels, And Water Tanks (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen segmentierten Treibkäfig mit den
Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Derartige segmentierte Treibkäfige werden zum Verschießen unterka
libriger Wuchtgeschosse, sogenannter Penetratoren, verwendet. Üb
licherweise weisen solche Treibkäfige einen rückwärtigen, als
Druckflansch wirkenden, kaliberhaltigen Bereich, den sogenannten
Treibspiegel, und einen damit verbundenen als Lufttasche wirken
den, vorderen, kaliberhaltigen Bereich auf. Der Treibspiegel ent
hält zur Aufnahme des Geschosses eine durchgängige Längsbohrung
und ist mit diesem über eine Formschlußzone verbunden.
Der Treibspiegel wird beim Abschuß von Schußgasen beaufschlagt;
die Lufttasche, in Schußrichtung offen, bildet nach Verlassen des
Waffenrohres eine Staufläche für angreifende Luftwiderstands
kräfte zur Ablösung der Treibkäfigsegmente vom Penetrator.
Es hat sich gezeigt, daß bei großen Kalibern, insbesonder solchen
größer 100 mm, aufgrund des großen Gewichtes ein solches Geschoß
mit Treibkäfig nur mit Mühe von einem Schützen mit der Hand gela
den werden kann. Daher wird in diesen Fällen automatisch bzw.
halbautomatisch von einer in einem Kampffahrzeug vorhandenen
Ladeeinrichtung geladen und angesetzt. Problematisch wird der
Ladevorgang jedoch, wenn er unter Gefechtsbedingungen bei
fahrendem Fahrzeug durchgeführt werden soll. Dabei sind Stöße auf
die Ladeeinrichtung, insbesondere auf eine Ladeschale, und damit
auf die Munition unvermeidlich, so daß die Munition auf der
Ladeschale springen kann. Bei solchen Treibkäfigen, bei denen die
Lufttasche eine gerade, direkt am Waffenrohr-Innern anliegende
vordere Kante aufweist, führt dies in der Regel zur Beschädigung
der Lufttasche und damit zur negativen Beeinflussung des
ballistischen Verhaltens.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen gattungsge
mäßen Treibkäfig dahingehend zu verbessern, daß er auch unter Ge
fechtsbedingungen bei bewegtem Fahrzeug ohne Beschädigung
automatisch geladen und angesetzt werden kannn.
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen gattungsgemäßen Treibkäfig
mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1.
In vorteilhafter Weise ermöglicht der erfindungsgemäß gestaltete
Treigkäfig durch seine im vorderseitigen Bereich der Lufttasche
vorgesehene Einwölbung, daß bei automatischem Ladevorgang unter
Gefechtsbedingungen selbst bei bewegtem Fahrzeug die vordere Kan
te der Lufttasche nicht an einer Hinterkante eines Waffenrohres
anschlagen kann. Durch die besondere Formgebung der eingewölbten
Lufttaschenschulter wird der Treibkäfig und damit das darin ent
haltene Geschoß sauber in seine Ansetzposition angesetzt.
Zur Verbesserung des Ablöseverhaltens des erfindungsgemäßen Treib
käfigs nach Verlassen des Waffenrohres ist in vorteilhafter
Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, im Bereich der
eingewölbten Schulter der Lufttasche des Treibkäfigs mehrere
radiale, durchgängige Bohrungen anzubringen.
Im Folgenden wird die Erfindung unter Zuhilfenahme einer Zeich
nung anhand des darin dargestellten bevorzugten Ausführungsbei
spiels der Erfindung ausführlich erläutert und beschrieben.
Die Zeichnung zeigt einen erfindungsgemäßen, segmentierten Treib
käfig 10 in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht, so daß
bei der gewählten Darstellung ein erstes Segment 12.1 und ein
zweites Segment 12.2 des Treibkäfigs 10 zu sehen sind.
Zur Verdeutlichung ist eine Schußrichtung mit 14 beziffert.
Der Treibkäfig 10 weist eine Längsbohrung 16 auf, die in an sich
üblicher Weise mit einer Formschlußzone versehen ist, so daß ein
in der Längsbohrung 16 aufgenommener, hier der Einfachheit halber
nicht dargestellter Penetrator formschlüssig mit dem aus den zu
sammengefügten Treibkäfigsegmenten 12 gebildeten Treibkäfig ver
bunden ist.
Der Treibkäfig besteht im wesentlichen aus einem rückwärtigen
Treibspiegel 18, der über einen Verbindungsbereich 20 mit einer
Lufttasche 22 verbunden ist. Die Lufttasche 22 ist von im wesent
lichen glockenartiger Form und in Schußrichtung 14 geöffnet.
In einem vorderen Bereich der Lufttasche 22 ist eine rotationssym
metrische Einwölbung 24 vorgesehen, die vorzugsweise mit mehreren
durchgängigen, Radialbohrungen 26 versehen ist.
Nach Abschuß einer mit diesem Treibkäfig 10 versehenen Munition
lösen sich nach Verlassen des Waffenrohres durch Einwirkung von
Luftwiderstandskräften, die der Schußrichtung 14 entgegen
gerichtet sind, die einzelnen Treibkäfigsegmente 12.1, 12.2 vom
Geschoß.
Der aufgrund der Einwölbung 24 der Lufttasche 22 an sich gegenüber
einer Lufttasche mit kaliberhaltiger Vorderkante vergrößerte Luft
widerstand wird jedoch durch die Größe und Anzahl der durchläs
sigen Radialbohrungen 26 soweit reduziert, daß die im Grund der
Lufttasche 22 angreifenden Luftwiderstandskräfte ein sauberes
Ablösen der Treibkäfigsegmente 12.1, 12.2 vom Geschoß ermöglichen.
Darüber hinaus kann durch die Größe der lichten Querschnitte und
die Anzahl der Radialbohrungen 26 der Luftwiderstand zusätzlich
reduziert werden, so daß die Belastung auf den Verbindungsbereich
20 zwischen Treibspiegel 18 und Lufttasche 22 geringer werden, so
daß der Verbindungsbereich 20 ein gegenüber herkömmlichen Treib
käfigen reduzierten Durchmesser aufweisen kann. Damit ist eine
zusätzliche Gewichtseinsparung für derartige Treibkäfige
gegenüber herkömmlichen Treibkäfigen möglich.
Der erfindungsgemäße, oben beschriebene Treibkäfig 10 ist ohne
Einschränkung des Erfindungsgedankens auf die verschiedenartig
sten Kalibergrößen in ensprechender Weise anwendbar.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf den in der Figur
dargestellten Zwei-Flansch-Treibkäfig beschränkt, sondern kann
auch in entsprechender Weise auf Ein-Flansch-Treibkäfige
Anwendung finden.
ln praktischen Versuchen wurde bereits die Funktionsweise des
erfindungsgemäßen Treibkäfigs 10 und die damit erzielbaren Vor
teile gegenüber herkömmlichen Treibkäfigen nachgewiesen.
Bezugszeichenliste
10 Treibkäfig
12.1 1. Treibkäfig-Segment
12.2 2. Treibkäfig-Segment
14 Schußrichtung
16 Längsbohrung in (10) für ein Geschoß
18 Treibspiegel
20 Verbindungsbereich
22 Lufttasche
24 Einwölbung von (22)
26 Radialbohrungen
12.1 1. Treibkäfig-Segment
12.2 2. Treibkäfig-Segment
14 Schußrichtung
16 Längsbohrung in (10) für ein Geschoß
18 Treibspiegel
20 Verbindungsbereich
22 Lufttasche
24 Einwölbung von (22)
26 Radialbohrungen
Claims (2)
1. Treibkäfig (10) für ein unterkalibriges Wuchtgeschoß,
mit einer zur Schußrichtung (14) hin offenen Lufttasche
(22), dadurch gekennzeichnet, daß die
Lufttasche (22) in ihrem vorderen Bereich eine Einwölbung (24)
aufweist.
2. Treibspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Bereich der Einwölbung (24) der
Lufttasche (22) mehrere Radialbohrungen (26) vorgesehen sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904007103 DE4007103A1 (de) | 1990-03-07 | 1990-03-07 | Treibkaefig |
| DE9003289U DE9003289U1 (de) | 1990-03-07 | 1990-03-07 | Treibkäfig |
| GB9100727A GB2241772A (en) | 1990-03-07 | 1991-01-14 | Sabots |
| FR9102652A FR2659434A1 (fr) | 1990-03-07 | 1991-03-06 | Cage de propulsion. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904007103 DE4007103A1 (de) | 1990-03-07 | 1990-03-07 | Treibkaefig |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4007103A1 true DE4007103A1 (de) | 1991-09-12 |
Family
ID=6401579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904007103 Ceased DE4007103A1 (de) | 1990-03-07 | 1990-03-07 | Treibkaefig |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4007103A1 (de) |
| FR (1) | FR2659434A1 (de) |
| GB (1) | GB2241772A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3409017A1 (de) * | 1984-03-13 | 1985-09-26 | Rheinmetall GmbH, 4000 Düsseldorf | Patronierte munition fuer rohrwaffen |
| DE3724401A1 (de) * | 1987-07-23 | 1989-05-18 | Rheinmetall Gmbh | Fluegelstabilisiertes, unterkalibriges treibkaefiggeschoss |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4135449A (en) * | 1975-06-20 | 1979-01-23 | Rheinmetall Gmbh | Projectile for attacking small targets |
| US4284008A (en) * | 1979-04-12 | 1981-08-18 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Double ramp discarding sabot |
| US4314510A (en) * | 1980-01-28 | 1982-02-09 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Kinetic sabot system |
| DE3314750A1 (de) * | 1983-04-23 | 1984-10-25 | L'Etat Français représenté par le Délégué Général pour l'Armement, Paris | Mittel zum verbessern des abloeseverhaltens von treibkaefigsegmenten von einem wuchtgeschoss fuer die rohrwaffe |
| DE3761234D1 (de) * | 1986-03-21 | 1990-01-25 | Oerlikon Buehrle Ag | Treibspiegelgeschoss mit einem treibspiegelheck, an dem eine befestigungshuelse ueber eine sollbruechstelle befestigt ist. |
| US4719860A (en) * | 1987-01-28 | 1988-01-19 | Honeywell Inc. | Armor-penetrating ammunition assembly with molded protective cap |
| US4757766A (en) * | 1987-01-28 | 1988-07-19 | Honeywell Inc. | Armor-penetrating ammunition assembly with aluminum protective cap |
-
1990
- 1990-03-07 DE DE19904007103 patent/DE4007103A1/de not_active Ceased
-
1991
- 1991-01-14 GB GB9100727A patent/GB2241772A/en not_active Withdrawn
- 1991-03-06 FR FR9102652A patent/FR2659434A1/fr not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3409017A1 (de) * | 1984-03-13 | 1985-09-26 | Rheinmetall GmbH, 4000 Düsseldorf | Patronierte munition fuer rohrwaffen |
| DE3724401A1 (de) * | 1987-07-23 | 1989-05-18 | Rheinmetall Gmbh | Fluegelstabilisiertes, unterkalibriges treibkaefiggeschoss |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB9100727D0 (en) | 1991-02-27 |
| FR2659434A1 (fr) | 1991-09-13 |
| GB2241772A (en) | 1991-09-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |