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DE4007103A1 - Treibkaefig - Google Patents

Treibkaefig

Info

Publication number
DE4007103A1
DE4007103A1 DE19904007103 DE4007103A DE4007103A1 DE 4007103 A1 DE4007103 A1 DE 4007103A1 DE 19904007103 DE19904007103 DE 19904007103 DE 4007103 A DE4007103 A DE 4007103A DE 4007103 A1 DE4007103 A1 DE 4007103A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sabot
compartment
borings
air pocket
lip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19904007103
Other languages
English (en)
Inventor
Winfried Rossmann
Gisbert Bartsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Industrie AG
Original Assignee
Rheinmetall GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall GmbH filed Critical Rheinmetall GmbH
Priority to DE19904007103 priority Critical patent/DE4007103A1/de
Priority to DE9003289U priority patent/DE9003289U1/de
Priority to GB9100727A priority patent/GB2241772A/en
Priority to FR9102652A priority patent/FR2659434A1/fr
Publication of DE4007103A1 publication Critical patent/DE4007103A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B14/00Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
    • F42B14/06Sub-calibre projectiles having sabots; Sabots therefor
    • F42B14/061Sabots for long rod fin stabilised kinetic energy projectiles, i.e. multisegment sabots attached midway on the projectile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
  • Aerodynamic Tests, Hydrodynamic Tests, Wind Tunnels, And Water Tanks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen segmentierten Treibkäfig mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Derartige segmentierte Treibkäfige werden zum Verschießen unterka­ libriger Wuchtgeschosse, sogenannter Penetratoren, verwendet. Üb­ licherweise weisen solche Treibkäfige einen rückwärtigen, als Druckflansch wirkenden, kaliberhaltigen Bereich, den sogenannten Treibspiegel, und einen damit verbundenen als Lufttasche wirken­ den, vorderen, kaliberhaltigen Bereich auf. Der Treibspiegel ent­ hält zur Aufnahme des Geschosses eine durchgängige Längsbohrung und ist mit diesem über eine Formschlußzone verbunden.
Der Treibspiegel wird beim Abschuß von Schußgasen beaufschlagt; die Lufttasche, in Schußrichtung offen, bildet nach Verlassen des Waffenrohres eine Staufläche für angreifende Luftwiderstands­ kräfte zur Ablösung der Treibkäfigsegmente vom Penetrator.
Es hat sich gezeigt, daß bei großen Kalibern, insbesonder solchen größer 100 mm, aufgrund des großen Gewichtes ein solches Geschoß mit Treibkäfig nur mit Mühe von einem Schützen mit der Hand gela­ den werden kann. Daher wird in diesen Fällen automatisch bzw. halbautomatisch von einer in einem Kampffahrzeug vorhandenen Ladeeinrichtung geladen und angesetzt. Problematisch wird der Ladevorgang jedoch, wenn er unter Gefechtsbedingungen bei fahrendem Fahrzeug durchgeführt werden soll. Dabei sind Stöße auf die Ladeeinrichtung, insbesondere auf eine Ladeschale, und damit auf die Munition unvermeidlich, so daß die Munition auf der Ladeschale springen kann. Bei solchen Treibkäfigen, bei denen die Lufttasche eine gerade, direkt am Waffenrohr-Innern anliegende vordere Kante aufweist, führt dies in der Regel zur Beschädigung der Lufttasche und damit zur negativen Beeinflussung des ballistischen Verhaltens.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen gattungsge­ mäßen Treibkäfig dahingehend zu verbessern, daß er auch unter Ge­ fechtsbedingungen bei bewegtem Fahrzeug ohne Beschädigung automatisch geladen und angesetzt werden kannn.
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen gattungsgemäßen Treibkäfig mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1.
In vorteilhafter Weise ermöglicht der erfindungsgemäß gestaltete Treigkäfig durch seine im vorderseitigen Bereich der Lufttasche vorgesehene Einwölbung, daß bei automatischem Ladevorgang unter Gefechtsbedingungen selbst bei bewegtem Fahrzeug die vordere Kan­ te der Lufttasche nicht an einer Hinterkante eines Waffenrohres anschlagen kann. Durch die besondere Formgebung der eingewölbten Lufttaschenschulter wird der Treibkäfig und damit das darin ent­ haltene Geschoß sauber in seine Ansetzposition angesetzt.
Zur Verbesserung des Ablöseverhaltens des erfindungsgemäßen Treib­ käfigs nach Verlassen des Waffenrohres ist in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, im Bereich der eingewölbten Schulter der Lufttasche des Treibkäfigs mehrere radiale, durchgängige Bohrungen anzubringen.
Im Folgenden wird die Erfindung unter Zuhilfenahme einer Zeich­ nung anhand des darin dargestellten bevorzugten Ausführungsbei­ spiels der Erfindung ausführlich erläutert und beschrieben.
Die Zeichnung zeigt einen erfindungsgemäßen, segmentierten Treib­ käfig 10 in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht, so daß bei der gewählten Darstellung ein erstes Segment 12.1 und ein zweites Segment 12.2 des Treibkäfigs 10 zu sehen sind.
Zur Verdeutlichung ist eine Schußrichtung mit 14 beziffert.
Der Treibkäfig 10 weist eine Längsbohrung 16 auf, die in an sich üblicher Weise mit einer Formschlußzone versehen ist, so daß ein in der Längsbohrung 16 aufgenommener, hier der Einfachheit halber nicht dargestellter Penetrator formschlüssig mit dem aus den zu­ sammengefügten Treibkäfigsegmenten 12 gebildeten Treibkäfig ver­ bunden ist.
Der Treibkäfig besteht im wesentlichen aus einem rückwärtigen Treibspiegel 18, der über einen Verbindungsbereich 20 mit einer Lufttasche 22 verbunden ist. Die Lufttasche 22 ist von im wesent­ lichen glockenartiger Form und in Schußrichtung 14 geöffnet. In einem vorderen Bereich der Lufttasche 22 ist eine rotationssym­ metrische Einwölbung 24 vorgesehen, die vorzugsweise mit mehreren durchgängigen, Radialbohrungen 26 versehen ist.
Nach Abschuß einer mit diesem Treibkäfig 10 versehenen Munition lösen sich nach Verlassen des Waffenrohres durch Einwirkung von Luftwiderstandskräften, die der Schußrichtung 14 entgegen­ gerichtet sind, die einzelnen Treibkäfigsegmente 12.1, 12.2 vom Geschoß.
Der aufgrund der Einwölbung 24 der Lufttasche 22 an sich gegenüber einer Lufttasche mit kaliberhaltiger Vorderkante vergrößerte Luft­ widerstand wird jedoch durch die Größe und Anzahl der durchläs­ sigen Radialbohrungen 26 soweit reduziert, daß die im Grund der Lufttasche 22 angreifenden Luftwiderstandskräfte ein sauberes Ablösen der Treibkäfigsegmente 12.1, 12.2 vom Geschoß ermöglichen. Darüber hinaus kann durch die Größe der lichten Querschnitte und die Anzahl der Radialbohrungen 26 der Luftwiderstand zusätzlich reduziert werden, so daß die Belastung auf den Verbindungsbereich 20 zwischen Treibspiegel 18 und Lufttasche 22 geringer werden, so daß der Verbindungsbereich 20 ein gegenüber herkömmlichen Treib­ käfigen reduzierten Durchmesser aufweisen kann. Damit ist eine zusätzliche Gewichtseinsparung für derartige Treibkäfige gegenüber herkömmlichen Treibkäfigen möglich.
Der erfindungsgemäße, oben beschriebene Treibkäfig 10 ist ohne Einschränkung des Erfindungsgedankens auf die verschiedenartig­ sten Kalibergrößen in ensprechender Weise anwendbar. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf den in der Figur dargestellten Zwei-Flansch-Treibkäfig beschränkt, sondern kann auch in entsprechender Weise auf Ein-Flansch-Treibkäfige Anwendung finden.
ln praktischen Versuchen wurde bereits die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Treibkäfigs 10 und die damit erzielbaren Vor­ teile gegenüber herkömmlichen Treibkäfigen nachgewiesen.
Bezugszeichenliste
10 Treibkäfig
12.1 1. Treibkäfig-Segment
12.2 2. Treibkäfig-Segment
14 Schußrichtung
16 Längsbohrung in (10) für ein Geschoß
18 Treibspiegel
20 Verbindungsbereich
22 Lufttasche
24 Einwölbung von (22)
26 Radialbohrungen

Claims (2)

1. Treibkäfig (10) für ein unterkalibriges Wuchtgeschoß, mit einer zur Schußrichtung (14) hin offenen Lufttasche (22), dadurch gekennzeichnet, daß die Lufttasche (22) in ihrem vorderen Bereich eine Einwölbung (24) aufweist.
2. Treibspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß im Bereich der Einwölbung (24) der Lufttasche (22) mehrere Radialbohrungen (26) vorgesehen sind.
DE19904007103 1990-03-07 1990-03-07 Treibkaefig Ceased DE4007103A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904007103 DE4007103A1 (de) 1990-03-07 1990-03-07 Treibkaefig
DE9003289U DE9003289U1 (de) 1990-03-07 1990-03-07 Treibkäfig
GB9100727A GB2241772A (en) 1990-03-07 1991-01-14 Sabots
FR9102652A FR2659434A1 (fr) 1990-03-07 1991-03-06 Cage de propulsion.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904007103 DE4007103A1 (de) 1990-03-07 1990-03-07 Treibkaefig

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4007103A1 true DE4007103A1 (de) 1991-09-12

Family

ID=6401579

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19904007103 Ceased DE4007103A1 (de) 1990-03-07 1990-03-07 Treibkaefig

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE4007103A1 (de)
FR (1) FR2659434A1 (de)
GB (1) GB2241772A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB9100727D0 (en) 1991-02-27
FR2659434A1 (fr) 1991-09-13
GB2241772A (en) 1991-09-11

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