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DE4006962A1 - Start- und landeflaeche fuer hubschrauber - Google Patents

Start- und landeflaeche fuer hubschrauber

Info

Publication number
DE4006962A1
DE4006962A1 DE19904006962 DE4006962A DE4006962A1 DE 4006962 A1 DE4006962 A1 DE 4006962A1 DE 19904006962 DE19904006962 DE 19904006962 DE 4006962 A DE4006962 A DE 4006962A DE 4006962 A1 DE4006962 A1 DE 4006962A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
take
landing area
landing
area according
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19904006962
Other languages
English (en)
Inventor
Edmund Ludorf
Heinz Brockmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rolls Royce Deutschland Ltd and Co KG
Original Assignee
BMW Rolls Royce GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BMW Rolls Royce GmbH filed Critical BMW Rolls Royce GmbH
Priority to DE19904006962 priority Critical patent/DE4006962A1/de
Publication of DE4006962A1 publication Critical patent/DE4006962A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F3/00Landing stages for helicopters, e.g. located above buildings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Start- und Landefläche gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Start- und Landeflächen für Hubschrauber oder sonstige senkrechtstartende und -landende Flugzeuge sind grundsätzlich bekannt. Sie werden beispielsweise auf den Boden als betonierte oder asphaltierte Plätze ausgebildet. Sollen sie als Betonkonstruktionen auf Dächern von Gebäuden angelegt sein, müssen sie schon bei der Planung des jeweiligen Gebäudes berücksichtigt werden, damit beispielsweise Entlüftungsöffnungen außerhalb der betonierten Landefläche angeordnet werden. Zudem benötigen asphaltierte und betonierte Landeflächen ein Entwässerungssystem.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Start- und Landefläche bereitzustellen, die die zuvor geschilderten Nachteile vermeidet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Start- und Landefläche als Tragerostkonstruktion ausgebildet ist. Eine derartige Konstruktion kann bspw. ohne weitere Vorbereitungen auf einen ebenen Boden ausgelegt werden und gewährleistet auch bei ungünstigen Bodenverhältnissen die erforderliche Standsicherheit für alle Fluggeräte. Ein aufwendiges Entwässerungssystem ist überflüssig, da das Regenwasser durch die Rostkonstruktion hindurch in das Erdreich eindringen kann. Auch auf ebenen Dächern von Gebäuden kann eine derartige Start- und Landefläche nachträglich angebracht werden. Entlüftungsöffnungen werden durch die Rostkonstruktion nicht verdeckt, während aber die von dem Hubschrauber aufgebrachte Last gleichmäßig durch die Tragekonstruktion auf die Stützmauern verteilt wird. Auch in diesem Anwendungsfall ist kein separates Entwässerungssystem erforderlich.
In Weiterbildung der Erfindung ist die Tragerostkonstruktion aus Trägerteilen und aus einzelnen Elementen, die als erweiterbarer Bausatz auf den Trägerteilen zusammensetzbar sind, aufgebaut. Damit kann die Start- und Landefläche bezüglich ihrer Größe den örtlichen Gegebenheiten beispielsweise auf einem Hochhaus platzmäßig angepaßt werden, beziehungsweise umgekehrt können auf dem Boden je nach Anforderungen die Start- und Landeflächen für einen oder mehrere Hubschrauber ausgelegt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine derartige Start- und Landefläche beliebig auf- und abgebaut werden kann und beispielsweise im Katastrophenfall direkt an der Einsatzstelle eingesetzt werden kann. Dabei können dann die einzelnen Elemente beispielsweise mit Lastkraftwagen transportiert werden.
Bevorzugt sind die Elemente in quadratischer, rechteckiger, dreieckiger oder mehreckiger Bauweise in Gitterelemente. Derartige für sich bekannte Gitterelemente sind verhältnismäßig leicht, dabei aber steif und einfach zu handhaben. Zudem bieten sie eine gute Durchlässigkeit für Regen und nur eine geringe Angriffsfläche gegen beispielsweise Windkräfte. Die vorgesehenen Gitterroste sollen bevorzugt aus gestanzten und geformten Blechen bestehen, die einmal ausreichende Steifigkeit gegen Belastung bieten, zum anderen aber den Eindruck einer weitgehend geschlossenen Fläche vermitteln, die auch eine farbige Markierung der Landefläche erlaubt.
Um die Start- und Landefläche insbesondere bei mobilem Einsatz leicht bewegen zu können, ist die Tragerostkonstruktion vorteilhaft in Leichtbauweise ausgeführt. Auch bei beispielsweise einem nachträglichen Anbringen auf dem Dach eines Hochhauses bietet sich eine derartige Leichtbauweise vorteilhaft an.
Soll die Start- und Landefläche auf einem unebenen Boden aufgestellt werden, ist in Weiterbildung die Tragerostkonstruktion als auf höhenverstellbaren Stützen angeordnetes Podest ausgebildet. Damit können durch individuell ausfahrbare Stützen Bodenunebenheiten ausgeglichen werden oder auch in Extremfällen bei starken Hanglagen eine ebene Start- und Landefläche überhaupt ermöglicht werden. Auch ist vorgesehen, das Podest nur bei Bedarf auszufahren oder umgekehrt bei extremen Situationen (Orkan, Lawinengefahr oder dergleichen) abzusenken. Eine besondere Anwendungsmöglichkeit ist gegeben bei Dächern von Hochhäusern, die durch Aufbauten von Klimagebläsen, Wasserbehältern, Aufzugsschächten, Versorgungsleitungen, Entlüftungsöffnungen, Schornsteinen und ähnlichen belegt und somit keine ebenen Flächen aufweisen. Um hier nachträglich die Möglichkeit zum Starten und Landen bspw. von Rettungshubschraubern im Katastrophenfall zu schaffen, wird eine Start- und Landefläche aus einem auf höhenverstellbaren Stützen angeordneten Podest errichtet, wobei die Stützen so ausgeführt und unter dem Podest angeordnet sind, daß sie das Gewicht der Konstruktion und des Hubschraubers mit seiner Nutzlast sicher auf den tragfähigen Mauerfundamenten des Gebäudes abstützen. Die ebene Start- und Landefläche ist so erhöht angebracht, daß Hubschrauber diese auch seitlich anfliegen und dann aufsetzen können. Dabei ist das Podest in Weiterbildung mit vorzugsweise treppenförmigen Auf- und Abgängen verbindbar. Derartige Treppenstufen können dann auch im Baukastensystem beliebig ergänzt und erweitert werden. Je nach Einsatzfall ist es aber auch erfindungsgemäß vorgesehen, die Auf- und Abgänge zu dem Podest als schräge Rampen auszuführen, um beispielsweise Gegenstände auf Rollen einfach auf das Podest zu befördern.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, in die Tragerostkonstruktion notwendige Systeme für Instrumentenlandeanflug (ILS) und in weiterer Fortbildung auch Beleuchtungssysteme für Nachtbetrieb zu integrieren. Dies sind insbesondere die Ausleuchtung der Start- und Landeplatzbegrenzung und die Kennzeichnung der genauen Landefläche mit den entsprechenden Kennzeichen. Die einzelnen Systeme für Instrumentenlandeanflug und die einzelnen Beleuchtungselemente können in den einzelnen Elementen der Tragerostkonstruktion bzw. an der Umrandung der Landefläche integriert sein und brauchen zur Inbetriebnahme nur mit entsprechenden Versorgungs- bzw. Steuergeräten verschaltet zu werden.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der Zeichnungsbeschreibung zu entnehmen, in der in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiele beschrieben sind. Es zeigt
Fig. 1 eine Queransicht einer auf einem Gebäude errichteten Tragerostkonstruktion in Form eines auf Stützen angeordneten Podestes,
Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1,
Fig. 3 eine Ausführungsvariante zu Fig. 2.
Die Tragerostkonstruktion gemäß Fig. 1 ist als ein auf höhenverstellbaren Stützen 1 angeordnetes Podest 2 mit Trägerteilen 8, auf denen quadratische oder rechteckige Gitterelemente 3 aufliegen, aufgebaut. Die Tragerostkonstruktion insgesamt ist zu einer quadratischen oder rechteckigen Fläche zusammengesetzt. Alternativ können, wie auf Bild 3 dargestellt, die Gitterelemente aber auch drei- oder mehreckig ausgebildet sein und somit die Tragerostkonstruktion im Prinzip zu beliebigen Flächen zusammengesetzt werden.
Wie Fig. 1 weiter zu entnehmen ist, sind die Stützen 1 auf eine solche Länge eingestellt, daß evtl. Aufbauten 4, 4′ auf einem Gebäude von dem Podest 2 überragt werden. Die Stützen 1 werden im übrigen so ausgeführt und unter dem Podest 2 angebracht, daß sie das Gewicht der Konstruktion und des Hubschraubers mit seiner Nutzlast sicher auf den tragfähigen Mauerfundamenten 5 des Gebäudes abstützen. Das Podest 2 weist seitlich angebrachte treppenförmige Auf- und Abgänge 6 auf, über die das Podest 2 einfach erreicht werden kann. Je nach Erfordernissen können an den Auf- und Abgängen 6, sowie an dem Podest 2 Sicherheitsgitter 7 angebracht werden. Die Gitterelemente 3 bieten durch ihre offene Bauweise nur geringe Angriffsflächen für Windkräfte und gleichzeitig auch eine Durchlässigkeit nach oben für die Abluft von Klimaanlagen, und eine Durchlässigkeit für Regen, so daß die vorhandene Dachbewässerung beibehalten werden kann.

Claims (10)

1. Start- und Landefläche für Hubschrauber und/oder senkrechtstartende und -landende Flugzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Start- und Landefläche als Tragerostkonstruktion ausgebildet ist.
2. Start- und Landefläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragerostkonstruktion aus Trägerteilen und aus einzelnen Elementen, die als erweiterbarer Bausatz auf den Trägerteilen zusammensetzbar sind, aufgebaut ist.
3. Start- und Landefläche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente Gitterelemente (3) sind.
4. Start- und Landefläche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterelemente (3) rechteckig oder quadratisch ausgebildet sind.
5. Start- und Landefläche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterelemente (3) dreieckig oder mehreckig ausgebildet sind.
6. Start- und Landefläche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragerostkonstruktion in Leichtbauweise ausgeführt ist.
7. Start- und Landefläche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragerostkonstruktion als auf höhenverstellbaren Stützen (1) angeordnetes Podest (2) ausgebildet ist.
8. Start- und Landefläche nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Podest mit vorzugsweise treppenförmigen Auf- und Abgängen (6) verbindbar ist.
9. Start- und Landefläche nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die Tragerostkonstruktion Systeme für Instrumentenlandeanflug integriert sind.
10. Start- und Landefläche nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in die Tragerostkonstruktion Beleuchtungssysteme integriert sind.
DE19904006962 1990-03-06 1990-03-06 Start- und landeflaeche fuer hubschrauber Withdrawn DE4006962A1 (de)

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