DE4006280A1 - Kettenspanner - Google Patents
KettenspannerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kettenspanner für Kettentriebe
allgemein, der insbesondere, jedoch nicht ausschließlich,
als Kettenspanner der Zeitsteuerkette einer Kraftfahrzeug-
Brennkraftmaschine eingesetzt werden kann.
Die vorliegende Erfindung gründet sich auf der Verwendung
eines Kunststoffes, der unter Last und auf bei erhöhter Tem
peratur "kriecht". Eine Form eines derartigen Kettenspanners
ist in der GB 98 61 74 gezeigt; diese Form hat jedoch nur
eine begrenzte Anwendbarkeit in beengten Raumverhältnissen.
Ein anderes Beispiel eines derartigen Kettenspanners zeigt
die US 34 90 302.
Diese vorbekannten Kettenspanner haben jedoch Herstellungs-
und einbautechnische Nachteile, die die Teile sowohl in der
Herstellung als auch bei der Montage aufwendig und teuer
machen. Bei einem dieser vorbekannten Kettenspanner hat die
Blattfeder an einem Ende eine dreieckige Öffnung, die zu
einem dreieckigen Vorsprung am Backen ausgerichtet werden
muß. Wenn der dreieckige Vorsprung in die dreieckige Öffnung
eingesetzt wird, wird ein geteilter Zapfen in eine Bohrung
des Vorsprungs eingesetzt, um die Blattfeder am Backen me
chanisch zu verriegeln. Eine kleine Fehlausrichtung der
Teile kann dazu führen, daß der Kettenapanner nicht richtig
montiert ist. Demgemäß besteht ein Bedarf an einem verein
fachten Kettenspanner, der einfach in der Herstellung und im
Zusammenbau ist.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen einfachen,
kompakten, zuverlässigen und leicht herzustellenden Ketten
spanner zu schaffen.
Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin
dung sind in den Ansprüchen gekennzeichnet.
Bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Kettenspanner ist eine
Blattfeder mit einem Backen mechanisch verriegelt. Der
Backen, der an der zu spannenden Kette anliegt, besteht aus
einem Kunststoff, der unter Last und bei erhöhter Temperatur
"kriecht".
Die Blattfeder ist mit dem Kunststoff-Backen vorzugsweise
mechanisch verriegelt. Zu diesem Zweck besitzt der Backen an
einem Ende eine Kammer zur Aufnahme eines Endes der Blattfe
der. Am anderen Ende des Backens befindet sich ein Durchgang
zur Aufnahme des anderen Endes der Blattfeder. Der Durchgang
besitzt eine Schulter, die an dem Ende der Blattfeder
angreift. Das Ende der Kammer und die Schulter wirken so,
daß sie die Blattfeder in der Kammer und dem Durchgang hal
ten. Eine Wand oder eine zentral angeordnete Rippe in der
Kammer sowie ein Vorsprung in dem Durchgang können vorgese
hen sein, um in den Schlitz an jedem Ende der Blattfeder zu
greifen und dadurch die Verriegelung der Blattfeder mit dem
Backen zu unterstützen. Der Ausdruck "mechanische Verriege
lung" bezeichnet eine Verriegelung, die durch die geometri
sche Konfiguration der zu verriegelnden Teile erzielt wird.
Dieser Ausdruck umfaßt somit kein Kleben, Gießen bzw. keine
Niet-, Nagel- bzw. Schraubverbindung.
Anhand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kettenspanners;
Fig. 2 eine Unteransicht des Kettenspanners in Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie 3-3
in Fig. 1;
Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Linie 4-4
in Fig. 1;
Fig. 5 eine Seitenansicht der Blattfeder;
Fig. 6 einen Grundriß der Blattfeder;
Fig. 7 Fig. 7 bis 9 Seitenansichten des Kettenspanners
zur Veranschaulichung des Einbaus der Blattfeder;
Fig. 10 eine vergrößerte Ansicht eines Endes des
Kettenspanners;
Fig. 11 eine Seitenansicht des Kettenspanners im Zusammen
wirken mit der zu spannenden Kette.
Der in den Zeichnungen dargestellte Kettenspanner besitzt
eine Blattfeder 10, die - ohne Klebstoffverbindung - mit
einem an der Kette anliegenden Backen 12 aus einem steifen
Kunststoff verbunden ist. Der steife Kunststoff hat die
Eigenschaft, daß er unter Last und bei erhöhter Temperatur
kriecht, und die Last wird von der Blattfeder 10 geliefert.
Der Kunststoff des Backens 12 ist vorzugsweise ein wärmesta
blisiertes Nylon 6/6.
Der Backen 12 hat ein erstes Ende 14 und ein zweites Ende
16. Im zweiten Ende des Backens 12 ist eine Bohrung 18 zur
Aufnahme einer Schraube oder eines Schwenkzapfens angeord
net, um den Backen an einer geeigneten Abstützung befestigen
zu können und dadurch den Kettenspanner in der richtigen
Lage relativ zum Kettentrieb anzuordnen. Das erste Ende 14
des Backens 12 ist so ausgebildet, daß es auf einer relativ
glatten Unterlage aufliegt und auf dieser gleitet, wenn der
Kettenspanner in Betrieb ist.
Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, hat die Blattfeder 10
eine gekrümmte Form, und an jedem Ende ist eine Ausnehmung
bzw. ein Schlitz 22 vorgesehen. Der Schlitz 22 erstreckt
sich von dem äußeren Ende der Blattfeder 10 in Richtung auf
die Mitte der Blattfeder. Üblicherweise sind die Schlitze 22
zentral auf der Längsachse der Blattfeder 10 angeordnet. Die
Enden der Schlitze 22 an den Enden der Blattfeder 10 sind
mit einem kleinen Radius versehen, um das Einsetzen der
anderen Teile in den Schlitz zu erleichtern. Die Schlitze 22
lassen sich sehr leicht in der Blattfeder 10 herstellen. Sie
haben im wesentlichen die gleiche Größe und im wesentlichen
die gleiche Lage an jedem Ende der Blattfeder 10, so daß die
Blattfeder 10 im wesentlichen symmetrisch ist und in belie
biger Richtung am Backen 12 verwendet werden kann.
Der Backen 12 besitzt eine Kammer 26, die an dem ersten Ende
14 des Backens angeordnet ist. Die Kammer 26 endet an einer
Stirnwand 28. Eine Wand 32, die sich im Inneren der Kammer
26 befindet, ist so angeordnet, daß sie einen Schlitz 22 der
Blattfeder 10 aufnimmt. Das zweite Ende 16 des Backens 12
besitzt einen Durchgang 34 zur Aufnahme eines Endes der
Blattfeder 10. In dem Durchgang 34 ist ein Vorsprung 38
angeordnet, der an einem Schlitz an einem Ende der Blattfe
der 10 angreift. In dem Durchgang 34 ist ferner eine Schul
ter 40 angeordnet, die am Ende der Blattfeder 10 angreift,
um die Blattfeder 10 mit dem Backen 12 mechanisch zu verrie
geln.
Die Länge der Blattfeder 10 ist geringfügig kleiner als der
Abstand von der Stirnwand 28 der Kammer 26 zu der Schulter
40 im Durchgang 34. Die Wand 32 und der Vorsprung 38 haben
beide eine Breite, die geringfügig kleiner ist als die
Breite des Schlitzes 22, der sich an jedem Ende der Blattfe
der 10 befindet. Die Länge der Schlitze 22 muß groß genug
sein, um die Blattfeder 10 im Backen 12 anordnen zu können.
Wie in den Fig. 7 bis 10 gezeigt ist, ist ein Ende der
Blattfeder 10 in dem Durchgang 34 angeordnet, der am zweiten
Ende 16 des Backens 12 vorgesehen ist. Der Vorsprung 38 in
dem Durchgang 34 erstreckt sich in den Schlitz 22, der sich
an diesem Ende der Blattfeder 10 befindet. Das Ende der
Blattfeder 10 wird in den Durchgang 34 hinein und über die
Schulter 40 hinaus weit genug vorgeschoben, um das andere
Ende der Blattfeder 10 zum Backen 12 vorschieben und in die
Kammer 26 einsetzen zu können. Die Schlitze 22 an jedem Ende
der Blattfeder 10 sind so lang, daß die Blattfeder 10 in den
Durchgang 34 eingesetzt werden kann. Wenn das andere Ende
der Blattfeder 10 zu der Kammer 26 ausgerichtet ist, wird
die Blattfeder 10 in Richtung auf die Stirnwand 28 der
Kammer 26 vorgeschoben, um dieses Ende der Blattfeder 10 in
die Kammer 26 einzusetzen. Die Wand 32 in der Kammer 26
erstreckt sich in den Schlitz 22 der Blattfeder 10. Die mit
einem Radius versehenen Enden der Schlitze 22 machen es
leichter, die Schlitze 22 zu der Wand 32 und zu dem Vor
sprung 38 auszurichten, wenn die Blattfeder 10 an dem Backen
12 angeordnet ist.
Wenn die Blattfeder 10 nahezu vollständig in die Kammer 26
eingeschoben worden ist, bewegt sich das Ende der Blattfeder
10 in dem Durchgang 34 an der Schulter 40 vorbei. Aufgrund
der gekrümmten Form der Blattfeder 10 sind das Ende der
Blattfeder 10 in der Kammer 26 und das Ende der Blattfeder
10 im Durchgang 34 geringfügig gekrümmt. Die Krümmung der
Blattfeder 10 richtet das Ende der Blattfeder 10 zu der
Schulter 40 aus und bringt es in Anlage mit einer Reaktions
fläche 41 im Durchgang 34. Auf diese Weise wirken die Stirn
wand 28 der Kammer 26 und die Schulter 40 im Durchgang 34
als Anschläge, die den Bewegungsbereich der Blattfeder 10 in
axialer Richtung begrenzen.
Die Schulter 40 ist hierbei so angeordnet, daß das andere
Ende der Blattfeder 10 nicht aus der Kammer 26 entfernt
werden kann, wenn nicht das Ende der Blattfeder 10 im Durch
gang 34 so weit umgebogen wird, daß die Blattfeder 10 an der
Schulter 40 vorbei in einer Richtung weg von der Stirnwand
28 bewegt werden kann. Die Stirnwand 28 der Kammer 26 und
die Schulter 40 im Durchgang 34 verriegeln somit die Blatt
feder 10 mit dem Backen 12 in mechanischer Weise.
Die Wand 32 und der Vorsprung 38 greifen in die Schlitze 22
an der Blattfeder 10, wenn die Blattfeder 10 ihre richtige
Lage am Backen 12 einnimmt. Die Wand 32 und der Vorsprung 38
sichern die Blattfeder 10 gegen eine Querbewegung relativ
zum Backen 12. Die Wand 32 und der Vorsprung 38 helfen
außerdem mit, die Blattfeder 10 und den Backen 12 mechanisch
zu verriegeln.
Die Blattfeder 10 läßt sich sehr leicht am Backen 12 posi
tionieren. Der symmetrische Aufbau der Blattfeder 10 bedeu
tet, daß die Blattfeder 10 nicht in falscher Lage eingebaut
werden kann. Es ist auch sehr einfach, die Blattfeder 10 in
den Durchgang 34 und die Kammer 26 des Backens 12 einzuset
zen, und die Schlitze 22 lassen sich in einfacher Weise zu
der Wand 32 und dem Vorsprung 38 ausrichten. Wenn einmal die
Blattfeder 10 zu der Kammer 26 ausgerichtet ist, muß nur
noch die Blattfeder 10 in Richtung auf die Stirnwand 28
vorgeschoben werden, um das Ende der Blattfeder 10 in Aus
richtung zur Schulter 40 zu positionieren und dadurch die
Blattfeder 10 mit dem Backen 12 zu verriegeln. Wenn die
Blattfeder 10 in der besprochenen Weise im Backen 12 positio
niert ist, möchte die Blattfeder 10 in ihre ursprüngliche
gekrümmte Form zurückkehren, und die Blattfeder 10 übt somit
einen Druck gegen die angrenzende Oberfläche des Backens 12
aus. Die Blattfeder 10 übt somit auf den Backen 12 eine
Kraft aus, und diese Kraft hilft mit, daß der Backen 12
"kriechen" kann, um die richtige Spannung der Kette
aufrechtzuerhalten. Die Kräfte, die von der Blattfeder 10
auf die Kammer 26 und die Reaktionsfläche 41 im Durchgang 34
schen Form der Blattfeder 10 im wesentlichen gleich. Die auf
die Blattfeder 10 ausgeübten Spannungen sind ebenfalls im
wesentlichen gleich, und zwar aufgrund der symmetrischen
Form der Blattfeder 10 und der gleichen Art und Weise, in
der jedes Ende der Blattfeder mit dem Backen 12 mechanisch
verriegelt ist.
Es versteht sich, daß statt der Wand 32 und des Vorsprungs
38 eine andere Einrichtung an den Enden des Backens 12
verwendet werden kann. Beispielsweise könnten seitliche
Flansche entlang der Ränder des Durchgangs 34 und der Kammer
26 angeordnet werde. Die Enden der Blattfeder 10 würden dann
entsprechend bemessen werden, um spielfrei in den Durchgang
34 und die Kammer 26 zu passen. Bei dieser Ausführungsform
wären keine Schlitze 22 in der Blattfeder 10 erforderlich.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Kettenspanner läßt sich mit
besonderem Vorteil bei Zeitsteuertrieben für Brennkraftma
schinen einsetzen, die nur ein kurzes Kettentrum zwischen
benachbarten Kettenrädern haben. Die kleinen Brennkraftma
schinen mit Stößeln sind normalerweise von diesem Typ.
Fig. 11 zeigt den Kettenspanner in Verbindung mit einer
Zeisteuerkette einer Kraftfahrzeug-Brennkraftmaschine. Der
Backen 12 wird von der Blattfeder 10 in Anlage mit der Kette
50 gehalten, um die Kette unter einer gewünschten Spannung
zu halten. Die Kraft, die von der Blattfeder 10 auf den
Backen 12 ausgeübt wird, veranlaßt den Backen 12, zu "krie
chen", um die richtige Spannung in der Kette aufrechtzuer
halten. Der Kettenspanner ist an der Brennkraftmaschine über
die Bohrung 18 schwenkbar angebracht, und das erste Ende 14
des Backens 12 steht mit der Oberfläche 52 in Berührung.
Natürlich kann der Kettenspanner auch zum Spannen anderer
Ketten verwendet werden.
Aus dem Obigen dürfte ersichtlich sein, daß sich der erfin
dungsgemäß ausgebildete Kettenspanner grundsätzlich von
solchen Kettenspannern unterscheidet, bei denen ein abrieb
fester oder dergleichen Belag an der Blattfeder angebracht
und mit dieser verklebt ist. Im Gegensatz zu diesem Stand
der Technik wird bei der vorliegenden Erfindung ein norma
lerweise steifer Kunststoff verwendet, der durch eine Blatt
feder unter Spannung gesetzt wird und aufgrund dieser
Spannung und einer erhöhten Temperatur im Betrieb "kriecht",
um eine Form anzunehmen, die die Spannung der Kette
aufrechterhält.
Claims (20)
1. Kettenspanner, gekennzeichnet durch eine Blattfe
der (10) und einen Backen (12), der mit der zu spannenden
Kette (50) in Anlage bringbar ist, wobei der Backen (12) aus
einem Kunststoff besteht, der unter Last und erhöhter Tempe
ratur kriecht, der Backen (12) ein erstes Ende (14) und ein
zweites Ende (16) aufweist, das erste Ende eine Kammer (26)
zur Aufnahme eines Endes der Blattfeder (10) bildet, das
zweite Ende (16) des Backens (12) einen Durchgang (34) zur
Aufnahme eines Endes der Blattfeder (10) bildet, der Durch
gang (34) eine Anlage (40) besitzt, die an dem besagten Ende
der Blattfeder (10) angreift, und die Anlage (40) die Bewe
gung der Blattfeder (10) begrenzt und so angeordnet ist, daß
sie das besagte Ende der Blattfeder (10) in Anlage mit der
Kammer (26) und dem Durchgang (34) hält, um die Blattfeder
(10) mit dem Backen (12) durch geometrische Konfiguration
der Blattfeder (10) und des Backens (12) mechanisch so zu
verriegeln, daß der Backen (12) unter Spannung gesetzt und
die Kette (50) gespannt gehalten wird.
2. Kettenspanner nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kunstsoff des Backens (12) ein steifes
wärmestabilisiertes Nylon ist.
3. Kettenspanner nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Blattfeder (10) an jedem Ende einen längs
verlaufenden Schlitz (22) aufweist, der sich jeweils von dem
betreffenden Ende der Blattfeder (10) in Richtung auf die
Mitte der Blattfeder (10) erstreckt.
4. Kettenspanner nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kammer (26) eine Wand (32) aufweist, die
an dem Schlitz (22) an einem Ende der Blattfeder (10)
angreift, und daß der Durchgang (34) einen Vorsprung (38)
aufweist, der an dem Schlitz (22) am anderen Ende der Blatt
feder (10) angreift.
5. Kettenspanner nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage (40) eine
im Durchgang (34) angeordnete Schulter (40) ist, die an dem
besagten Ende der Blattfeder (10) angreift, um eine Axialbe
wegung der Blattfeder (10) zu unterbinden.
6. Kettenspanner nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (10)
eine gekrümmte Form hat und derjenige Teil des Backens (12),
mit dem die Blattfeder (10) mechanisch verriegelt ist, im
wesentlichen eben ausgebildet ist, wobei die Blattfeder (10)
zur Verriegelung mit dem Backen (12) aus ihrer gekrümmten
Form mit erheblicher Kraft verformt ist, wobei die entspre
chende Kraft in der Blattfeder (10) den Backen (12) unter
Spannung hält.
7. Kettenspanner nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das betreffende Ende der Blattfeder (10) im
Durchgang (34) eine geringfügig gekrümmte Form beibehält,
die mithilft, die Blattfeder (10) zur Schulter (40) ausge
richtet und in Anlage mit einer an der Schulter (40) angren
zenden Fläche (41) des Durchgangs (34) zu halten.
8. Kettenspanner nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Blattfeder (10)
geringfügig kleiner als der Abstand zwischen dem besagten
äußeren Ende der Kammer (26) und der Schulter (40) ist.
9. Kettenspanner nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Wand (32) in der Mitte der Kammer (26) und
der Vorsprung (38) in der Mitte des Durchgangs (34) angeord
net ist, wobei die Wand (32) und der Vorsprung (38) in den
Schlitzen (22) der Blattfeder (10) angeordnet sind, wenn
sich die Blattfeder (10) in ihrer mechanischen Verriegelung
mit dem Backen (12) befindet.
10. Kettenspanner nach einem der vorhergehenden
Ansprüche in Verbindung mit Anspruch 3 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schlitze (22) in der Blattfeder (10)
ausreichend lang sind, um die Blattfeder (10) in dem Durch
gang (34) an der Schulter (40) vorbei so einsetzen zu
können, daß das besagte andere Ende der Blattfeder (10) in
die Kammer (26) eingesetzt werden kann, wobei das betref
fende Ende der Blattfeder (10) an der Schulter (40)
angreift, wenn das andere Ende der Blattfeder (10) praktisch
vollständig in die Kammer (26) eingesetzt worden ist.
11. Kettenspanner nach Anspruch 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wand (32) und der Vorsprung (38) an
den Seiten der Schlitze (22) in der Blattfeder (10) angrei
fen, um eine Querbewegung der Blattfeder (10) zu unterbin
den.
12. Kettenspanner, gekennzeichnet durch eine Blattfe
der (10), die an jedem Ende einen längsverlaufenden Schlitz
(22) aufweist, der sich jeweils von dem zugehörigen Ende in
Richtung auf die Mitte der Blattfeder (10) erstreckt, und
einen Backen (12), der mit der zu spannenden Kette (50) in
Anlage bringbar ist, wobei der Backen (12) aus einem Kunst
stoff besteht, der unter Last und bei erhöhter Temperatur
kriecht, der Backen (12) ein erstes Ende (15) und ein
zweites Ende (16) aufweist, das erste Ende (14) eine Kammer
(26) zur Aufnahme eines Endes der Blattfeder (10) bildet,
die Kammer (26) eine Wand (32) aufweist, die an dem Schlitz
(22) an einem Ende der Blattfeder (10) angreift, das zweite
Ende (16) des Backens (12) einen Durchgang (34) zur Aufnahme
eines Endes der Blattfeder (10) bildet, der Durchgang (34)
einen Vorsprung (38) aufweist, der an dem Schlitz (22) an
dem betreffenden Ende der Blattfeder (10) angreift, der
Durchgang (34) eine Schulter (40) aufweist, die an dem im
Durchgang (34) angeordneten Ende der Blattfeder (10)
angreift, und die Schulter (40) so angeordnet ist, daß sie
das betreffende Ende der Blattfeder (10) mit der Kammer (26)
und der Wand (32) an dem besagten ersten Ende (14) des
Backens (12) in Anlage hält, um die Blattfeder (10) mit dem
Backen (12) mechanisch zu verriegeln, derart, daß der Backen
(12) unter Spannung und die Kette (50) gespannt gehalten
wird.
13. Kettenspanner nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kunststoff des Backens (12) ein steifes
Nylon ist.
14. Kettenspanner nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Blattfeder (10) eine gekrümmte Form
hat und derjenige Teil des Backens (12), mit dem die Blatt
feder (10) mechanisch verriegelt ist, im wesentlichen eben
ausgebildet ist, wobei die Blattfeder (10) zur Verriegelung
mit dem Backen (12) aus ihrer gekrümmten Form mit erhebli
cher Kraft verformt ist, wobei die entsprechende Kraft in
der Blattfeder (10) den Backen (12) unter Spannung hält.
15. Kettenspanner nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Blattfeder (10)
geringfügig kleiner als der Abstand zwischen dem besagten
äußeren Ende der Kammer (26) und der Schulter (40) ist.
16. Kettenspanner nach einem der Ansprüche 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (22) in der Blatt
feder (10) ausreichend lang sind, um die Blattfeder (10) in
dem Durchgang (34) an der Schulter (40) vorbei so einsetzen
zu können, daß das besagte andere Ende der Blattfeder (10)
in die Kammer (26) eingesetzt werden kann, wobei das betref
fende Ende der Blattfeder (10) an der Schulter (40)
angreift, wenn das andere Ende der Blattfeder (10) praktisch
vollständig in die Kammer (26) eingesetzt worden ist.
17. Verfahren zum mechanischen Verriegeln einer
gekrümmten Blattfeder (10) eines Kettenspanners mit einem
Backen (12) des Kettenspanners, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Ende der Blattfeder (10) in einen Durchgang (34) am
einen Ende des Backens (12) eingesetzt wird, daß die Blatt
feder (10) durch Verformen zu einer Kammer (26) ausgerichtet
wird, die sich an dem dem Durchgang (34) abgewandten Ende
des Backens (12) befindet, daß die Blattfeder (10) in die
Kammer (26) vorgeschoben wird, und daß das betreffende Ende
der Blattfeder (10) in dem Durchgang (34) zu einer Anlage
(40) für das betreffende Ende der Blattfeder (10) ausgerich
tet wird, wobei die Anlage (40) die Blattfeder (10) daran
hindert, aus der Kammer (26) und dem Durchgang (34) entfernt
zu werden, um die Blattfeder (10) mit dem Backen (12) mecha
nisch zu verriegeln.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß die verformte Blattfeder (10) eine Kraft auf den
Backen (12) ausübt, der aus einem Kunststoff besteht,
welcher unter Last und bei erhöhter Temperatur kriecht.
19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Blattfeder (10) an jedem Ende einen
Schlitz (22) aufweist, von denen der eine an einer Wand (32)
in der Kammer (26) und der andere an einem Vorsprung (38) in
dem Durchgang (34) anliegt, wenn die Blattfeder (10) mit dem
Backen (12) mechanisch verriegelt ist.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage eine im Durchgang
(34) angeordnete Schulter (40) ist, die zu dem betreffenden
Ende der Blattfeder (10) ausgerichtet wird, wenn die Blatt
feder (10) nahezu über ihrer gesamten Länge in die Kammer
(26) eingeschoben ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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