[go: up one dir, main page]

DE4005696A1 - Verfahren zur herstellung eines feinteiligen metallischen pulvers - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines feinteiligen metallischen pulvers

Info

Publication number
DE4005696A1
DE4005696A1 DE4005696A DE4005696A DE4005696A1 DE 4005696 A1 DE4005696 A1 DE 4005696A1 DE 4005696 A DE4005696 A DE 4005696A DE 4005696 A DE4005696 A DE 4005696A DE 4005696 A1 DE4005696 A1 DE 4005696A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
medium
atomization
atomising
liquid
zones
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE4005696A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Dr Ing Lindner
Guenter Schulte
Dieter Dipl Ing Stock
Peter R Prof Dr Ing Sahm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
Priority to DE4005696A priority Critical patent/DE4005696A1/de
Publication of DE4005696A1 publication Critical patent/DE4005696A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/02Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes
    • B22F9/06Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material
    • B22F9/08Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying
    • B22F9/082Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying atomising using a fluid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/02Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes
    • B22F9/06Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material
    • B22F9/08Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying
    • B22F9/082Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying atomising using a fluid
    • B22F2009/0824Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying atomising using a fluid with a specific atomising fluid
    • B22F2009/0828Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying atomising using a fluid with a specific atomising fluid with water

Landscapes

  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines feinteiligen metallischen Pulvers durch Verdüsung einer Metallschmelze gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die Pulvermetallurgie ist eine Technik, die insbesondere im Hinblick auf Werkstoffe auf der Basis von Eisen erhebliche wirtschaftliche Wachstumsraten aufweist. Für eine zunehmende Zahl von Anwendungen werden als Ausgangsmaterial Eisenpulver gefordert, die sehr feinteilig sind, einen geringen Sauerstoffgehalt aufweisen und sich gut verpressen lassen. Derartige Anforderungen werden auch bei anderen Metallpulvern (z. B. Werkstoffe auf Kupferbasis) gestellt.
Zur Gewährleistung eines niedrigen Sauerstoffgehaltes ist die Verdüsung von Metallschmelzen in inerter Atmosphäre mit Hilfe eines inerten Druckgases bekannt, das üblicherweise mit einem Druck in der Größenordnung von etwa 30-100 bar eingesetzt wird.
Die auf diesem Wege hergestellten Metallpulver sind feinteilig, haben aber den Nachteil, daß die Einzelkörner relativ regelmäßige Oberflächen aufweisen, und sind daher schlecht verpreßbar, d. h. die daraus erzeugten Preßlinge besitzen eine vergleichsweise schLechte Grünfestigkeit, sind also schlecht handhabbar und stören einen ordnungsgemäßen Produktionsablauf bei der Herstellung von Sinterteilen.
Ein anderes bekanntes Verfahren zur Erzeugung von feinteiligem Eisenpulver ist die Verdüsung einer Eisenlegierungsschmelze mittels Druckwasser, das mit einem Druck in der Größenordnung von etwa 100-110 bar auf einen Schmelzenstrahl einwirkt. Das auf diesem Wege hergestellte Pulver hat eine außerordentlich unregelmäßige, spratzige Kornform und besitzt daher ausgezeichnete Preßeigenschaften, d. h. es gewährleistet eine gute Grünfestigkeit bei den erzeugten Preßlingen. Durch die Wasserverdüsung kommt es aber zu einer starken Oxidation der Eisenpulverteilchen, so daß das Pulver vor seiner Verwendung zunächst noch einer Reduktionsglühung unterzogen werden muß, in der auch Härtungserscheinungen infolge des schnellen Abschreckens der Pulverteilchen beseitigt werden. Diese Glühung ist sehr zeit- und energieaufwendig und verteuert ein solches Pulver erheblich. Hinzukommt, daß die Forderungen nach einem besonders feinteiligen Eisenpulver bei diesem Verfahren nur sehr begrenzt erfüllbar sind. Die mittlere Teilchengröße Liegt bei ca. 80-100 µm.
Die Wasserverdüsung ist auch für Nichteisenmetallschmelzen bekannt.
Aus Material Sience and Engineering 62 (1984) Seite 217-230 ist ein Verfahren bekannt geworden, das zur Erzeugung eines feinteiligen Pulvers aus Fe75Si15B10 eine doppelte Verdüsung einer aus diesem Werkstoff im Vakuum hergestellten Schmelze vorsieht.
Dabei wird ein Schmelzenstrahl durch zwei untereinander angeordnete Zerstäubungsdüsen geführt, wobei die erste Düse mit Argon als Zerstäubungsgas bei einem Druck von 41,4 bar und die zweite mit entgastem Wasser von 14 bar betrieben wurde. Dem zugeführten Druckwasser kam dabei insbesondere die Aufgabe zu, eine möglichst rasche Abkühlung der Schmelzenpartikel zu gewährleisten, um eine weitgehend amorphe Erstarrung zu erzielen. Das in den verschiedenen Versuchen mit diesem Verfahren hergestellte Fe-Si-B-Pulver wies eine Korngrößenverteilung auf, die durch einen kumulierten Anteil der Partikel unter 37 µm Teilchengröße von 16-47 Gewichts-% und einen kumulierten Anteil der Partikel unter 20 µm Teilchengröße von 6,7-27 Gewichts-% gekennzeichnet war. Die Kornform des Pulvers war nahezu kugelförmig, war also außerordentlich regelmäßig und glatt. Infolge dessen wäre ein solches Pulver zur Erzeugung von Pulverpreßlingen wegen der zu erwartenden völlig unzureichenden Grünfestigkeit denkbar ungeeignet.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren anzugeben, mit dem aus metallischen Legierungen ein sehr feinteiliges Pulver (mittlere Teilchengröße unter 60 µm) mit gleichzeitig guter Verpreßbarkeit erzeugt werden kann. Gemäß einer Nebenaufgabe der Erfindung soll das Verfahren so betreibbar sein, daß der Sauerstoffgehalt des erzeugten Pulvers bereits bei der Verdüsung der Schmelze je nach dem späteren Verwendungszweck des Pulvers in bestimmten Bereichen einstellbar ist, d. h. nicht mehr durch eine nachträgliche Glühbehandlung korrigiert werden muß; insbesondere soll auf direktem Wege ein sauerstoffarmes Metallpulver herstellbar sein.
Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1; vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2-17 angegeben.
Völlig unerwartet wurde gefunden, daß eine Doppelverdüsung z. B. einer Eisenbasislegierung (mit mehr als 90% Eisenanteil) zu einem Pulver mit extrem feinem und gleichzeitig spratzigem, d. h. in der Oberfläche sehr unregelmäßigem Einzelkorn führt, wenn dabei zunächst eine Zerteilung des Schmelzenstrahls durch ein Druckgas mit einem Druck im Bereich 5-30 bar und kurz dahinter eine Einformung der gebildeten Partikel durch ein flüssiges, mit einem Druck von mindestens 50 bar, vorzugsweise von mindestens 100 bar zugeführtes Verdüsungsmedium vorgenommen wird. Typischerweise wird durch das erfindungsgemäße Verfahren ein Metallpulver mit einer agglomerierten und unregelmäßigen Teilchenstruktur erzeugt. Dieses Ergebnis stellt sich auch bei Nichteisenmetallen ein.
Als besonders zweckmäßig hat sich die Verwendung von Stickstoff als gasförmiges Verdüsungsmedium und Wasser als flüssiges Verdüsungsmedium erwiesen, da beide Medien vergleichsweise preiswert zur Verfügung stehen. Selbst wenn normales Brauchwasser, d. h. nichtentgastes Wasser verwendet wird, läßt sich dabei ohne weiteres ein Sauerstoffgehalt von weniger als 0,6 Gewichts-% erzielen. Bei der normalen Wasserverdüsung von Eisenschmelzen wird demgegenüber üblicherweise ein Sauerstoffgehalt von 1,0-1,2 Gew-% erhalten. Das erfindungsgemäße Eisenpulver ist ohne eine Reduktionsglühung bereits sehr gut preßbar. Das neue Herstellungsverfahren stellt daher wegen des Wegfalls der Notwendigkeit einer aufwendigen Reduktionsglühung einen wesentlichen wirtschaftlichen Fortschritt dar.
Wird dagegen für bestimmte Anwendungsfälle (z. B. Metall-Keramik-Verbundwerkstoffe) ein sauerstoffangereichertes Metallpulver (z. B. auf Kupferbasis) gewünscht oder ist ein vergleichsweise höherer Sauerstoffgehalt tolerierbar, so wird als gasförmiges Verdüsungsmedium zweckmäßigerweise Luft eingesetzt in Kombination mit Druckwasser für die zweite Verdüsungsstufe. Anstelle von Luft kann auch überhitzter Wasserdampf in solchen Fällen als gasförmiges Verdüsungsmedium verwendet werden. Bei Legierungspulvern mit größeren Anteilen an sauerstoffaffinen Legierungselementen und Empfindlichkeit gegen Stickstoffaufnahme empfiehlt sich die Druckgasverdüsung mittels eines anderen inerten Gases, z. B. Argon, Neon oder Helium. Neon wirkt sich wegen seines hohen Atomgewichts und des dadurch bei der Verdüsung wirksam werdenden hohen Impulses auf den Schmelzenstrahl positiv im Hinblick auf die Erzielung einer besonders ausgeprägten Feinkörnigkeit aus. Helium hat im Vergleich zu Argon etwa die zehnfache Wärmeleitfähigkeit und kann daher eine besonders rasche Abkühlung der Schmelzenpartikel fördern, also die Gefügeausbildung bei der Erstarrung entsprechend beeinflussen. Kohlendioxid als gasförmiges Verdüsungsmedium wirkt sich im Hinblick auf den Sauerstoffgehalt in Verbindung mit Druckwasser für die zweite Verdüsungsstufe durch die Einstellung mittlerer Sauerstoffwerte aus.
Anstelle von Wasser als flüssigem Verdüsungsmedium können auch andere Medien eingesetzt werden. Die Verwendung flüssiger Gase beispielsweise führt wegen der vorliegenden tiefen Temperaturen dieser Medien (z. B. bei flüssigem Stickstoff) zu extrem schroffer Abkühlung der Schmelzenpartikel und entsprechenden Gefügeausbildungen. Um besonders niedrige Sauerstoffgehalte zu gewährleisten, kommen auch flüssige Kohlenwasserstoffverbindungen in Frage (z. B. Öl oder Kerosin). Bei der Auswahl dieser Stoffe ist jedoch auf die zusätzliche Kohlenstoffaufnahme in das Metallpulver zu achten.
Für die erste Verdüsungszone, in der das gasförmige Verdüsungsmedium eingesetzt wird, hat sich ein Gasdruck im Bereich 10-20 bar als zweckmäßig herausgestellt. Als ganz besonders bevorzugt ist ein Druck von etwa 15 bar anzusehen. In der zweiten Verdüsungszone, in der das flüssige Verdüsungsmedium eingesetzt wird, wird der Druck mit Vorteil auf Werte über 100 bar bis maximal 400 bar, bei Wasser insbesondere im Bereich 120-150 bar eingestellt. Die Abstände der Brennpunkte der Zerstäubungsdüsen, mit denen die Verdüsungsmedien auf den Schmelzenstrahl gerichtet werden, sollten einen Abstand voneinander von weniger als 300 mm haben. Besonders vorteilhaft ist ein Abstand von 10-100 mm. In der Tendenz ist feststellbar, daß die Partikelform um so unregelmäßiger wird, je niedriger der Gasdruck, je höher der Flüssigkeitsdruck und je kleiner der Abstand der Zerstäubungsdüsen voneinander eingestellt werden. Die erfindungsgemäß vorgegebenen Grenzwerte sollten dabei allerdings nicht verlassen werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist bisher in der zweistufigen Ausführungsform geschildert worden. Grundsätzlich ist es möglich, weitere Verdüsungsstufen anzufügen, wobei jedoch stets am Anfang eine oder mehrere druckgasbetriebene Verdüsungsstufen stehen sollten.
Im folgenden wird die Wirksamkeit des Verfahrens anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert:
Eine Reineisenschmelze (99,9% Fe) wurde bei einer Temperatur von etwa 1700°C einer zweistufigen Verdüsung unterzogen, wobei als Verdüsungsmedium in der ersten Stufe Stickstoff von 10 bar und in der zweiten Stufe normales (nicht aufbereitetes) Leitungswasser von 150 bar eingesetzt wurden. Die Brennpunkte der untereinander angeordneten Zerstäubungsdüsen hatten einen Abstand von 30 mm.
Das auf diese Weise erzeugte Eisenpulver hatte eine mittlere Korngröße von 50 µm, war also im Vergleich zur bekannten Wasserverdüsung deutlich feinkörniger. Das Einzelkorn wies eine völlig unregelmäßige Teilchenstruktur auf. Der Sauerstoffgehalt betrug in den durchgeführten Einzelversuchen nur 0,1-0,4 Gew-%. Dieses ungeglühte Rohpulver ließ sich gut verpressen. Je nach Sauerstoffgehalt ergaben sich bei einem Preßdruck von 6 t/cm2 Dichten im Bereich 6,9-7,15 g/cm3. Bei einer Dichte von 7,0 g/cm3 betrug die Grünfestigkeit von Probekörpern 1 bis 2 N/mm2. Somit war dieses in der erfindungsgemäßen Weise hergestellte Rohpulver ohne jegliche vorhergehende Glühbehandlung nicht nur gut verpreßbar, sondern die daraus erzeugten Preßlinge erfüllten auch die Anforderungen hinsichtlich der Grünfestigkeit, die für eine problemlose Handhabung der Preßlinge in der Produktion von Sinterteilen unerläßlich ist.
In einem zweiten Versuch wurde eine Schmelze aus 94 Gew-% Cu und 6 Gew-% Sn bei einer Temperatur von ca. 1200°C wiederum mittels Stickstoff als gasförmigem und normalem Leitungswasser als flüssigem Verdüsungsmedium zerstäubt. Der Gasdruck betrug dabei wiederum 10 bar und der Wasserdruck 150 bar. Der Abstand der Düsenbrennpunkte war auf etwa 10 mm eingestellt. Das auf diese Weise erzeugte Metallpulver hatte eine mittlere Korngröße von nur 30 µm und einen Sauerstoffgehalt von lediglich 0,04 Gew-%. Das Einzelkorn wies wiederum eine unregelmäßige Teilchenstruktur auf. Bei einem Preßdruck von 6 t/cm2 ließ sich an Probekörpern eine Dichte von 7,93 g/cm3 erzielen. Die Überprüfung der Grünfestigkeit ergab einen Wert von 5,44 N/mm2 bei diesen Probekörpern.
Diese Beispiele zeigen, daß sich mit dem erfindungsgemäßen Verfahren auf einfache Weise Metallpulver mit ausgeprägter Feinkörnigkeit und gleichzeitig guten Preßeigenschaften herstellen lassen, ohne daß die Pulvereigenschaften zur Gewährleistung der Verwendbarkeit in der Sintertechnik durch eine aufwendige Glühbehandlung zuvor noch modifiziert werden müssen.

Claims (17)

1. Verfahren zur Herstellung eines feinteiligen metallischen Pulvers durch Verdüsung einer Metallschmelze, wobei ein Schmelzenstrahl durch mindestens zwei hintereinander angeordnete Verdüsungszonen geführt wird, in denen jeweils ein Verdüsungsmedium unter Druck auf den Schmelzenstrahl auftrifft und von denen die in Fließrichtung des Schmelzenstrahls erste Verdüsungszone mit einem gasförmigen Verdüsungsmedium und eine dahinter angeordnete mit einem flüssigen Verdüsungsmedium betrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des gasförmigen Verdüsungsmediums im Bereich 5-30 bar und der Druck des flüssigen Verdüsungsmediums mindestens auf 50 bar gehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdüsung mit zwei Verdüsungszonen betrieben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als gasförmiges Verdüsungsmedium ein inertes Gas eingesetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als inertes Gas Stickstoff eingesetzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als inertes Gas Argon eingesetzt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als inertes Gas Helium eingesetzt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als inertes Gas Neon eingesetzt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als gasförmiges Verdüsungsmedium Luft eingesetzt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als gasförmiges Verdüsungsmedium CO2 eingesetzt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als gasförmiges Verdüsungsmedium überhitzter Wasserdampf verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als flüssiges Verdüsungsmedium Wasser eingesetzt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als flüssiges Verdüsungsmedium ein Flüssiggas (z. B. N2) eingesetzt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als flüssiges Verdüsungsmedium eine Kohlenwasserstoffverbindung, insbesondere Öl oder Kerosin, eingesetzt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Verdüsungszonen unter 300 mm, insbesondere im Bereich 10-100 mm gehalten wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das gasförmige Verdüsungsmedium mit einem Druck im Bereich 10-20 bar eingesetzt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Verdüsungsmedium mit einem Druck von mindestens 100 bar eingesetzt wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Verdüsungsmedium, insbesondere Wasser, mit einem Druck im Bereich 120-150 bar eingesetzt wird.
DE4005696A 1990-02-20 1990-02-20 Verfahren zur herstellung eines feinteiligen metallischen pulvers Ceased DE4005696A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4005696A DE4005696A1 (de) 1990-02-20 1990-02-20 Verfahren zur herstellung eines feinteiligen metallischen pulvers

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4005696A DE4005696A1 (de) 1990-02-20 1990-02-20 Verfahren zur herstellung eines feinteiligen metallischen pulvers

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4005696A1 true DE4005696A1 (de) 1991-08-29

Family

ID=6400796

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4005696A Ceased DE4005696A1 (de) 1990-02-20 1990-02-20 Verfahren zur herstellung eines feinteiligen metallischen pulvers

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4005696A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19881316B4 (de) * 1997-08-29 2006-08-17 Seiko Epson Corp. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallpulver durch Zerstäubung
CN113134614A (zh) * 2021-04-22 2021-07-20 昆明冶金研究院有限公司 一种低氧球形注射成型用铜粉及其制备方法
EP4019166A1 (de) * 2020-12-22 2022-06-29 Linde GmbH Zerstäubung von metallischen schmelzen mit kohlensäurehaltigem wasser

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB812341A (en) * 1956-02-03 1959-04-22 Berk F W & Co Ltd A process for the manufacture of metal powders

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB812341A (en) * 1956-02-03 1959-04-22 Berk F W & Co Ltd A process for the manufacture of metal powders

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19881316B4 (de) * 1997-08-29 2006-08-17 Seiko Epson Corp. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallpulver durch Zerstäubung
EP4019166A1 (de) * 2020-12-22 2022-06-29 Linde GmbH Zerstäubung von metallischen schmelzen mit kohlensäurehaltigem wasser
CN113134614A (zh) * 2021-04-22 2021-07-20 昆明冶金研究院有限公司 一种低氧球形注射成型用铜粉及其制备方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3226648C2 (de) Heterogenes Wolfram-Legierungspulver
EP0256450B1 (de) Pulvermetallurgisches Verfahren zur Herstellung eines grünen Presskörpers hoher Festigkeit und niedriger relativer Dichte aus einer warmfesten Aluminiumlegierung
DE112009000958B4 (de) Pulverkernpulver und Verfahren zu dessen Herstellung
DE3139548A1 (de) Verbesserte aluminium-uebergangsmetall-legierungen, hergestellt unter verwendung von rasch verfestigten pulvern, und verfahren zu deren herstellung
DE1801829B2 (de) Verfahren zum herstellen von hochleitfaehigen und gutfliess faehigen metallteilchen in kugelform
DE3120169A1 (de) Ferromagnetische metallegierungsgegenstaende, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung
DE2625214A1 (de) Verfahren zur herstellung von gesinterten formkoerpern
DE112010003559T5 (de) Pulver zum thermischen Spritzen
DE69022751T2 (de) Magnetkerne aus Eisen-Silizium-Legierungspulver und Herstellungsverfahren.
DE68919635T2 (de) Verfahren zur Herstellung einer mittels Nitriddispersion verstärkten Legierung.
DE69615258T2 (de) Pneumatisches isostatisches Verdichten von gesinterten Körpern
EP2427284B1 (de) Pulvermetallurgisches verfahren zur herstellung von metallschaum
WO2020244948A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von materialpulver
EP3041631B1 (de) Chrommetallpulver
DE4005696A1 (de) Verfahren zur herstellung eines feinteiligen metallischen pulvers
EP1249510B2 (de) Verfahren zur pulvermetallurgischen Herstellung von Gegenständen aus Werkzeugstahl
DE2304731A1 (de) Verfahren zur herstellung von sinterkarbiden und die dabei erhaltenen produkte
DE3308409C2 (de)
WO2009097835A1 (de) Verfahren zur herstellung eines metallpulvers und mit dem verfahren hergestelltes metallpulver
EP0256449B1 (de) Pulvermetallurgische Herstellung eines Werkstücks aus einer warmfesten Aluminiumlegierung
DE10064056B9 (de) Verfahren zur Herstellung eines Sinterkörpers aus Gußeisen mit hoher Härte und hohem Chromgehalt
EP0207268A1 (de) Aluminiumlegierung, geeignet für rasche Abkühlung aus einer an Legierungsbestandteilen übersättigten Schmelze
DE3726073C1 (de) Verfahren zur Herstellung von duennwandigem Halbzeug und dessen Verwendungen
EP1652608B1 (de) Verfahren zum Herstellen einer Hartstoffschicht und beschichtetes Produkt
EP3263726A1 (de) Fe-basiswerkstoff und verfahren zu seiner herstellung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8131 Rejection