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DE4004547A1 - Vorrichtung zur regelbaren verstellung eines stopfens einer verteilerrinne o. dgl. in einer stranggiessanlage - Google Patents

Vorrichtung zur regelbaren verstellung eines stopfens einer verteilerrinne o. dgl. in einer stranggiessanlage

Info

Publication number
DE4004547A1
DE4004547A1 DE4004547A DE4004547A DE4004547A1 DE 4004547 A1 DE4004547 A1 DE 4004547A1 DE 4004547 A DE4004547 A DE 4004547A DE 4004547 A DE4004547 A DE 4004547A DE 4004547 A1 DE4004547 A1 DE 4004547A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support rod
piston
guide housing
support
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4004547A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Lothmann
Friedhelm Paulus
Wolfgang Schoenbrenner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zimmermann and Jansen GmbH
Original Assignee
Zimmermann and Jansen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zimmermann and Jansen GmbH filed Critical Zimmermann and Jansen GmbH
Priority to DE4004547A priority Critical patent/DE4004547A1/de
Priority to AT90119334T priority patent/ATE125477T1/de
Priority to DE59009439T priority patent/DE59009439D1/de
Priority to EP90119334A priority patent/EP0439681B1/de
Priority to ES90119334T priority patent/ES2077000T3/es
Priority to SK178-91A priority patent/SK281378B6/sk
Priority to CS91178A priority patent/CZ285517B6/cs
Priority to CA 2035136 priority patent/CA2035136C/en
Priority to HU32391A priority patent/HU213712B/hu
Priority to BR9100397A priority patent/BR9100397A/pt
Priority to SU4894375 priority patent/RU2016695C1/ru
Priority to JP2915791A priority patent/JPH0775762B2/ja
Priority to TR10091A priority patent/TR27001A/xx
Priority to KR1019910001656A priority patent/KR960002412B1/ko
Priority to US07/648,724 priority patent/US5118084A/en
Publication of DE4004547A1 publication Critical patent/DE4004547A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/14Closures
    • B22D41/16Closures stopper-rod type, i.e. a stopper-rod being positioned downwardly through the vessel and the metal therein, for selective registry with the pouring opening
    • B22D41/20Stopper-rod operating equipment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Continuous Casting (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
  • Electrophotography Configuration And Component (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur regelbaren Verstellung eines Stopfens einer Verteilerrinne oder eines metallurgischen Gefäßes in einer (Knüppel-, Block- oder Brammen-) Stranggießanlage, wobei der Stopfen an einer über der Verteilerrinne oder dem metallurgischen Gefäß angeordneten Traverse bzw. Stopfenfahne angeschlossen ist, welche ihrerseits mit einer in einer Vertikalführung auf- und abbewegbaren Tragstange verbunden ist.
Vorrichtungen dieser Art zeichnen sich durch große Toleran­ zen und damit entsprechend großes mechanisches Spiel aus mit der Folge einer entsprechend geringen Präzision der Stopfen­ bewegung mit der Folge einer ständigen Nachregelung der Stopfenstellung zur Erzielung einer vorgegebenen Gießrate. Das vorgenannte Problem wird vor allem dann von Tragweite, wenn Formate von 160 mm2 gegossen werden sollen. Bei diesen Formaten sind Toleranzen in der Stopfenmechanik höchst unerwünscht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine praktisch toleranzfreie Stopfenmechanik zu schaffen, so daß die genannten Probleme nicht mehr auftreten. Gleichzeitig sollen die Herstellungs- und Wartungskosten der neuartigen Stopfenmechanik erheblich reduziert sein, zumindest den derzeitigen Aufwand dafür nicht übersteigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Dadurch, daß zwischen Tragstange und einem äußeren Führungsgehäuse Stützrollen fest eingespannt sind, wird eine praktisch reibungs- und spielfreie Vertikalführung der Tragstange für die Stopfen­ fahne erhalten. Entsprechend hoch ist die Präzision der erfindungsgemäßen Stopfenmechanik mit der Folge einer entsprechend präzisen Einstellung der zu vergießenden Schmelze.
Vorteilhafte konstruktive Details und Weiterentwicklungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Unteransprü­ chen beschrieben, wobei durch die Maßnahmen nach den Ansprüchen 2, 3 bzw. 4 jeglicher Schlupf zwischen den Stütz­ rollen einerseits und Tragstange sowie Führungsgehäuse andererseits vermieden werden soll, um die geforderte Präzision und Toleranzlosigkeit der Vertikalführung und damit der Stopfenbewegung zu erreichen.
Vorzugsweise umfaßt die Führungsstange einen Vierkant- Profilabschnitt, der von einem entsprechenden Vierkant- Führungsgehäuse umgeben ist, wobei letzteres zur Montage, Demontage und Wartung öffenbar ist. Um dennoch die geforderte spielfreie Einspannung der Stützrollen zwischen Tragstange und Führungsgehäuse sicherzustellen, sind die Maßnahmen nach den Ansprüchen 7 bis 10 vorgesehen.
Auch die Maßnahmen nach den Ansprüchen 11ff fördern die gestellte Aufgabe im Hinblick auf eine leichte Montage und Demontage des der erfindungsgemäßen Vertikalführung zugeordneten Antriebs für den Stopfen. Die Konstruktion dieses Antriebs ist des weiteren derart, daß eine spielfreie Kraftübertragung erfolgt.
Nachstehend wird eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgebildete Vertikal­ führung für die Tragstange einer Stopfenfahne im Querschnitt (ohne Antrieb) ;
Fig. 2 die Vertikalführung gemäß Fig. 1 im Längs­ schnitt (mit Antrieb);
Fig. 3a-3c einen Teil der Vertikalführung gemäß Erfindung in perspektivischer Ansicht und in vergrößertem Maßstab;
Fig. 4 die hydraulische Schaltung eines bevorzugten Stopfen-Antriebs, welcher entsprechend Fig. 2 der erfindungsgemäßen Vertikalführung zugeord­ net ist;
Fig. 5 eine alternative Fixierung der Stützrollen­ bänder innerhalb der Tragstangen-Vertikal­ führung in perspektivischer Darstellung; und
Fig. 6 ein Detail der Stützrollenband-Fixierung gemäß Fig. 5 im Schnitt.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist die einem Vierkantabschnitt 1 einer auf- und abbewegbaren Tragstange für eine nicht näher dargestellte Stopfenfahne 22 zugeordnete Vertikalführung durch zwei im rechten Winkel fest miteinander verschweißte U-Profile 2 und 3 gebildet, an deren freien Längskanten bzw. nicht miteinander verschweißten Schenkeln über Doppelschar­ niere 6 U-Profile 7 angelenkt sind so, daß sie in eine Lage schwenkbar sind, in der sie mit den fest miteinander verschweißten U-Profilen 2 und 3 einen zum Vierkantabschnitt 1 komplementären Durchgang bilden. Die Verschweißung der beiden vorgenannten U-Profile 2 und 3 erfolgt mittels eines L-Profils 4 im Bereich der aneinanderstoßenden Längskanten der beiden U-Profile 2 und 3. Durch die vorgenannte Anlenkung der U-Profile 7 ist zur Montage oder Demontage der Tragstangen-Vertikalführung ein Öffnen derselben ohne größeren Aufwand möglich.
Des weiteren ist die vorgenannte Vertikalführung durch zwischen dem Vierkantabschnitt 1 der Tragstange und dem durch die vorgenannten U-Profile 2, 3 und 7 definierten Führungsgehäuse eingespannte Stützrollen 10 gekennzeichnet, wobei entsprechend den Fig. 2 und 3a, 3b die Stützrollen 10 jeweils durch flexible Stützrollenbänder 11 gehalten sind. Jedes Stützrollenband 11 ist an der Tragstange bzw. deren Vierkantabschnitt 1 einerseits und an der zugeordneten Stützfläche des Führungsgehäuses 2, 3, 7 andererseits unter Ausbildung einer Stützrollentasche befestigt (siehe Fig. 2 und Fig. 3a). Durch diese Stützrollenbänder 11 sind die im übrigen lose angeordneten Stützrollen 10 zwischen Vierkantabschnitt 1 und Führungsgehäuse 2, 3, 7 sicher gehalten. Wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, ist der Vierkantabschnitt 1 der Tragstange an allen vier Seiten gegenüber dem Führungsgehäuse 2, 3, 7 durch die Stützrollen 10 abgestützt, wobei an jeder Seite zwei Stützrollen 10 im axialen Abstand voneinander angeordnet sind, und zwar jeweils im diametralen Endbereich des Führungsgehäuses 2, 3, 7. Aufgrund der Fixierung von Stützrollenbändern 11 auch am schwenkbar gelagerten Teil 7 des Führungsgehäuses kann dieses ohne Demontage der Stützrollenbänder an diesem Teil nur teilweise geöffnet werden. Zum vollständigen Öffnen des Führungsgehäuses müssen die Stützrollenbänder 11 vom schwenkbaren Gehäuseteil 7 erst gelöst bzw. entfernt werden. Dieser Aufwand ist zwar nicht sonderlich groß, kann jedoch durch die Maßnahmen gemäß den Fig. 5 und 6 vermieden werden.
Entsprechend den Fig. 3a, 3b sind die Stützrollenbänder 11 mit einer Art Perforierung versehen, die vorzugsweise mit komplementär profilierten Umfangsflächen der Stützrollen 10 zusammenwirken, um eine Relativbewegung zwischen Stützrollen 10 und zugeordneten Stützrollenbändern 11 zu vermeiden.
Alternativ können entsprechend Fig. 3c die Umfangsflächen der Stützrollen 10 jeweils eine sich in Stützrollenlängs­ achse erstreckende Verzahnung aufweisen, die mit einer komplementären Verzahnung am Vierkantabschnitt 1 der Tragstange einerseits und der jeweils zugeordneten Innenseite des Führungsgehäuses 2, 3, 7 andererseits korres­ pondiert.
Entsprechend Fig. 2 weist der Vierkantabschnitt 1 der Tragstange 5 Ausnehmungen auf, wovon vier Ausnehmungen als Langlöcher 12, 13 ausgebildet sind, die jeweils im axialen Abstand voneinander über Kreuz angeordnet sind, d. h. sich gegenseitig im rechten Winkel zueinander durchdringend. Durch diese Langlöcher 12, 13 sind insgesamt vier Zugstäbe 8 hindurchgeführt, die an einem Ende jeweils mit einem Bund 14 versehen sind. Die Zugstäbe 8 erstrecken sich auch durch die jeweils gegenüberliegenden Seiten des Führungsgehäuses bzw. gegenüberliegenden Stege der das Führungsgehäuse bildenden U-Profile 2, 7 bzw. 3, 7 hindurch. Die dem Bund 14 diametralen Enden der Zugstäbe 8 sind jeweils mit einem Schraubgewinde versehen, auf welches eine Mutter 42 auf­ schraubbar ist. Mittels der Zugstäbe 8 wird das Führungs­ gehäuse 2, 3, 7 zusammengehalten unter entsprechender Einspannung der Stützrollen 10. Die geeignete Vorspannung erfolgt entgegen der Wirkung von zwischen dem Bund 14 eines jeden Zugstabes 8 und der zugeordneten Seite des Führungsgehäuses 2, 3, 7 angeordneten Federelementen, ins­ besondere thermodynamischen Federelementen gemäß DE-B-24 06 006. Vorzugsweise sind die vorgenannten Feder­ elemente 9 jeweils an den schwenkbar gelagerten U-Profilen 7 wirksam, und zwar aus rein montagetechnischen Gründen. Mit den Zugstäben 8 und den vorgenannten Federelementen 9 ist die notwendige Einspannung der Stützrollen 10 einstellbar. Gleichzeitig wird auf diese Weise eine spielfreie Vertikal­ führung der Tragstange und damit des an der Stopfenfahne 22 angeordneten Stopfens erhalten.
Die Stützrollen 10 stützen den Vierkantabschnitt 1 multi­ funktional ab. Sie führen bei der Vertikalbewegung der Tragstange bzw. des Vierkantabschnitts 1 derselben eine reine Rollenbewegung aus. Die beschriebene Vertikalführung ist daher praktisch reibungsfrei. Dementsprechend gering ist der Verschleiß und damit Wartungsaufwand.
Die vorgenannten Stützrollenbänder 11 bestehen vorzugsweise aus Dünnblech mit einer Dicke von 0,3 bis 0,5 mm. Als Werkstoff für die genannten Bänder dienen vorzugsweise Stahllegierungen wie folgt: X 6 Cr NiTi1810=1,4541 oder X 6 Cr NiMoTi 17 122=1,4571. Wie bereits oben ausgeführt, dienen die Stützrollenbänder 11 zur Positionierung der Stützrollen 10 zwischen Vierkantabschnitt 1 und äußerem Führungsgehäuse 2, 3, 7. Dies gilt insbesondere für die Montage.
Die vorgenannte Perforierung der Stützrollenbänder 11 ist vorzugsweise durch Löcher mit einem Durchmesser von etwa 10 mm gekennzeichnet. Durch diese Maßnahme wird auch der Ausfall von etwaigem Schmutz begünstigt. Eine komplementäre Profilierung der Umfangsfläche der Stützrollen 10 ist nicht unbedingt erforderlich, jedoch - wie oben im Zusammenhang mit der Vermeidung jeglichen Schlupfes - vorteilhaft.
Die fünfte Ausnehmung 15 im Vierkantabschnitt 1 dient zum seitlichen Einsetzen einer Block-Kolben-Zylinder-Einheit 16, mittels der die Tragstange hin- und her- bzw. auf- und abwärtsbewegbar ist. Die genannte Kolben-Zylinder-Einheit 16 ist dementsprechend am Führungsgehäuse 2, 3, 7 einerseits und an der Tragstange, nämlich an deren Vierkantabschnitt 1 andererseits abstützbar. Sie umfaßt zwei gleichachsig und diametral aus dem Zylindergehäuse herausfahrbare Kolbenstan­ gen 19, 20 sowie eine dritte aus dem Gehäuse herausfahrbare Kolbenstange 21, wobei die beiden erstgenannten Kolbenstan­ gen 19, 20 innerhalb der seitlichen Ausnehmung 15 am Vier­ kantabschnitt 1 bzw. der Tragstange zur Auf- und Abwärts­ bewegung derselben angreifen, während mittels letztgenannter Kolbenstange 21 eine Fixierung der Kolben-Zylinder-Einheit 16 am ortsfesten bzw. am an der Verteilerrinne befestigten Führungsgehäuse 2, 3, 7 erfolgt. Die letztgenannte Kolben­ stange 21 ist im seitlichen Abstand von den beiden erstge­ nannten Kolbenstangen 19, 20 wirksam. Sie erstreckt sich auch parallel zu diesen (siehe Zylinder- bzw. Kolbenstangen- Mittelachsen 17, 18 in Fig. 2). Der seitlichen Ausnehmung 15 im Vierkantabschnitt 1 der Tragstange ist im Führungsgehäuse ein entsprechender Durchgang 43 zugeordnet, durch den hindurch mit den beiden Kolbenstangen 19, 20 voran die vorgenannte Kolben-Zylinder-Einheit 16 in die seitliche Ausnehmung 15 des Vierkantabschnitts 1 der Tragstange einführbar ist. Nach dem Einsetzen der Kolben-Zylinder- Einheit 16 in vorgenannter Weise werden alle drei Kolben und damit Kolbenstangen 19, 20, 21 ausgefahren. Die diametral wirksamen Kolbenstangen 19, 20 stützen sich an der Ober- und Unterseite der seitlichen Ausnehmung 15 des Vierkantab­ schnitts 1 ab, während die weiter außen liegende Kolben­ stange 21 sich am Führungsgehäuse bzw. an einem mit diesem verbundenen Stützblock 44 abstützt unter entsprechender Fixierung der Kolben-Zylinder-Einheit 16 am Führungsgehäuse 2, 3, 7. Die am Vierkantabschnitt 1 angreifenden Kolbenstan­ gen 19, 20 fahren bei einem Hubbefehl durch die diesen Kolbenstangen zugeordnete Hydraulik gegenläufig unter dauernder "Überkraft" in Richtung "Ausfahren", d. h. in Fig. 1 nach oben unter entsprechender Öffnung des Stopfen­ verschlusses. Die hydraulische Schaltung gemäß Fig. 4 veranschaulicht die Wirkungsweise der am Vierkantabschnitt 1 angreifenden Hydraulik, wobei dort der besseren Übersicht halber die Kraft-Abstützung der Kolben-Zylinder-Einheit 16 am äußeren Führungsgehäuse 7 nicht dargestellt ist.
Grundsätzlich stehen die diametral wirksamen Kolbenstangen 19, 20 bzw. deren zugeordnete Kolben im Betrieb jeweils unter Druck, wobei je nach gewünschter Bewegungsrichtung der Tragstange und damit des Stopfens entweder der obere oder der untere Kolben unter Überdruck im Verhältnis zum diametral wirksamen Kolben steht. Entsprechend Fig. 4 sind die den diametral wirksamen Kolben zugeordneten, und jeweils kolbenstangenfreien Zylinderräume 24, 25 fluidverbunden (Verbindungsleitung 26), wobei diese Fluidverbindung 26 zum Aufbau eines die beiden Kolben auseinanderbewegenden Drucks dient. Dieser Druck beträgt in der Praxis etwa 180 bis 250 bar. Aufgrund dieses hohen Drucks sind die beiden diametral wirksamen Kolben praktisch fest miteinander gekoppelt. Die genannte Fluidverbindung 26 ist über ein nur in Richtung zu dieser hin öffenbares Rückschlagventil 27 und ein 3/4-Wege­ ventil 28 entweder mit der Pumpe "P" oder dem Tank "T" der Hydraulik verbindbar, und zwar über eine Leitung 40, wobei zwischen dem Rückschlagventil 27 und der vorgenannten Fluidverbindung 26 eine Leitung 29 zum Tank "T" abzweigt, in welcher ein einstellbares Druckbegrenzungsventil 30 angeord­ net ist. Die von den diametral wirksamen Kolbenstangen 19, 20 durchsetzten Zylinderräume 31, 32 sind jeweils über ein 3/4-Wegeventil 33 alternativ mit der Pumpe "P" oder dem Tank "T" verbindbar, wobei von den entsprechenden Verbindungs­ leitungen 34, 35 jeweils Leitungen 36, 37 zu einem Schalt­ ventil 38 abzweigen, mittels dem entweder über eine Leitung 39 beide Verbindungsleitungen 34, 35 oder keine derselben mit dem 3/4-Wegeventil 28 verbindbar ist, an dem auch die Fluidverbindung 26 zwischen den beiden kolbenstangenfreien Zylinderräumen 24, 25 angeschlossen ist. Das in letztge­ nanntem Anschluß 40 angeordnete Rückschlagventil 27 ist über eine von der das Schaltventil 38 mit dem letztgenannten 3/4-Wegeventil 28 verbindende Leitung 39 abzweigende Druckleitung 41 entsperrbar, und zwar unter entsprechendem Abbau des Kolbenspreizdrucks in der Fluidverbindung 26 zwischen den beiden kolbenstangenfreien Zylinderräumen 24, 25, sofern gleichzeitig das 3/4-Wegeventil 28 sich in Fig. 4 in der rechten Entspannungs-Position befindet. In dieser Position ist die Leitung 40 mit dem Tank "T" verbunden. Die Leitung 39 und damit auch die Druckleitung 41 steht in dieser Position des Ventils 28 mit der Pumpe "P" in Verbindung mit der Folge, daß das Rückschlagventil 27 entsperrt wird, so daß durch das Rückschlagventil 27 der Druck in der Fluidverbindung 26 über die Leitung 40 zum Tank "T" hin abgebaut werden kann. Der Aufbau des Drucks in der Fluidverbindung 26 erfolgt in umgekehrter Weise, nämlich bei der in Fig. 4 linken Position des 3/4-Wegeventils 28. In dieser Position ist die Pumpe "P" über das Rückschlagventil 27 und der Leitung 40 mit der Fluidverbindung 26 verbunden. Der Tank "T" steht über Leitung 39 mit dem Schaltventil 38 in Verbindung, welches sich sowohl beim Abbau als auch beim Aufbau des Drucks in der Fluidverbindung 26 in der sogenannten "h"-Stellung, d. h. in Fig. 4 in der rechten Position befindet, in welcher die Leitung 39 jeweils mit beiden Verbindungsleitungen 34, 35 bzw. 36, 37 fluidverbun­ den ist. Nach Aufbau des gewünschten Hochdrucks in der Fluidverbindung 26 werden das Schaltventil 38 sowie 3/4-Wegeventil 28 in die in Fig. 4 dargestellten Positionen gebracht. In diesen Positionen ist die Leitung 39 drucklos. Das Rückschlagventil 27 ist wirksam, so daß der in der Fluidverbindung 26 aufgebaute Druck bestehen bleibt, wobei die Einstellung dieses Drucks durch das Druckbegrenzungs­ ventil 30 erfolgt. Die Verbindungsleitungen 36, 35 sind vom 3/4-Wegeventil 28 abgekoppelt, so daß nur noch das den Verbindungsleitungen 34, 35 unmittelbar zugeordnete 3/4-Wegeventil 33 wirksam ist. Mittels dieses Ventils wird dann die Auf- und Abwärtsbewegung der Kolbenstangen 19, 20 bewirkt. Sämtliche Ventile sind vorzugsweise solenoid­ gesteuert.
Durch den in der Fluidverbindung 26 aufgebauten Hochdruck wirken die beiden diametralen Kolben wie ein einziger Kolben mit zwei sich diametral erstreckenden Kolbenstangen.
Zum Zwecke der Montage oder Demontage der Kolben-Zylinder- Einheit 16 wird in vorgenannter Weise der Druck in der Fluidverbindung 26 abgebaut. Zum Betrieb erfolgt der Aufbau des Drucks in dieser Fluidverbindung in der beschriebenen Weise; d. h. die Kolben-Zylinder-Einheit 16 wird in der beschriebenen Weise "gespannt". Nach dem "Spannen" werden in der ebenfalls vorbeschriebenen Weise die Ventile 28 und 38 in Betriebsstellung gebracht, nämlich so wie in Fig. 4 dargestellt, so daß für die synchrone Auf- und Abwärtsbe­ wegung der Kolbenstangen 19, 20 nur noch das 3/4-Wegeventil 33 dient.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß das beschrie­ bene System praktisch schlupffrei arbeitet mit der Folge eines geringen Verschleißes und dementsprechend geringerer Wartungskosten. Des weiteren ist Spielfreiheit gewährlei­ stet. Die Wartung ist aufgrund der Doppelscharnier-Konstruk­ tion 6 besonders einfach. Das gleiche gilt für die Montage bzw. Demontage der gesamten Vertikalführung. Für sämtliche Teile können Norm-Stähle verwendet werden. Die Spielfreiheit bzw. Toleranzlosigkeit der Vertikalführung ist multiaxial. Eine gesonderte Schmierung der Vertikalführung ist entbehrlich.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß in Fig. 1 mit der Bezugsziffer 5 ein Teil der Verteilerrinne gekennzeichnet ist. Des weiteren ist in Fig. 1 die Öffnungsrichtung der U-Profile 7 mit den Pfeilen 45 angedeutet.
In den Fig. 5 und 6 ist eine alternative Art der führungs­ gehäuseseitigen Fixierung der Stützrollenbänder 11 schematisch dargestellt derart, daß die Stützrollenbänder 11 führungsgehäuseseitig an einem Rechteckrahmen 46 fixiert sind. Dieser ist am ortsfesten Gehäuseteil, d. h. den U-Profilen 2 und 3 dauerhaft befestigt, und zwar innerhalb entsprechender Horizontalnuten 48, so daß die am Rahmen 46 fixierten Stützrollenbänder 11 mit ihren dem Führungsgehäuse zugewandten Abschnitten an den inneren Wandflächen des ortsfesten Gehäuseteils bzw. der U-Profile 2 und 3 anliegen. In entsprechender Weise weisen auch der schwenkbar gelagerte Teil des Tragstangen-Führungsgehäuses, d. h. die schwenkbar gelagerten U-Profile 7, innenseitig Horizontalnuten 47 auf zur Aufnahme des vorgenannten Rechteck-Rahmens 46 im geschlossenen Zustand des Tragstangen-Führungsgehäuses (siehe insbesondere Fig. 6). Der Rechteck-Rahmen 46 ist dem freien Querschnitt des Tragstangen-Führungsgehäuses angepaßt, d. h. im dargestellten Fall quadratisch ausgebildet.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 ist eine Öffnung des Tragstangen-Führungsgehäuses 2, 3, 7 auch ohne Demontage der dem schwenkbaren Gehäuseteil 7 zugeordneten Stützrollenbänder 11 möglich.
Die Befestigung der Stützrollenbänder 11 am Vierkant- Abschnitt 1 der Tragstange ist auch bei letztgenannter Ausführungsform wie vorbeschrieben.
Im übrigen sei noch darauf hingewiesen, daß anstelle eines Vierkant-Abschnitts 1 grundsätzlich auch ein Drei- oder Sechskant-Abschnitt denkbar ist, wobei dann das Führungs­ gehäuse komplementär ausgebildet sein sollte. Insofern soll die Erfindung nicht auf einen Vierkant-Abschnitt der Tragstange begrenzt sein.

Claims (18)

1. Vorrichtung zur regelbaren Verstellung eines Stopfens einer Verteilerrinne oder eines metallurgischen Gefäßes in einer (Knüppel-, Block- oder Brammen-) Strang­ gießanlage, wobei der Stopfen an einer über der Verteilerrinne oder dem metallurgischen Gefäß angeordneten Traverse bzw. Stopfenfahne (22) angeschlossen ist, welche ihrerseits mit einer in einer Vertikalführung auf- und abbewegbaren Tragstange verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalführung der Tragstange eine Rollenführung mit zwischen Tragstange und einem äußeren Führungsgehäuse (2, 3, 7) spielfrei eingespannten Stützrollen (10) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrollen (10) durch flexible Stützrollenbänder (11) gehalten sind, wobei jedes Stützrollenband unter Ausbildung einer nach oben hin offenen Stützrollentasche an der Tragstange einerseits und an dem Führungsgehäuse (2, 3, 7) entweder unmittelbar oder mittelbar, letzteres insbesondere über einen Befestigungsrahmen (46), andererseits befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsflächen der Stützrollen (10) jeweils mit einem Profil versehen sind, die mit einem komplementären Profil der Stützrollenbänder (11) korrespondieren.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsflächen der Stützrollen (10) jeweils eine sich in Stützrollenlängsachse erstreckende Verzahnung (Fig. 3c) aufweisen, die mit einer komplementären Verzahnung an der Tragstange einerseits und der zugeord­ neten Innenseite des Führungsgehäuses andererseits korrespondiert.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstange einen Vierkant-Profilabschnitt (1) umfaßt, der von einem entsprechenden Vierkant- Führungsgehäuse (2, 3, 7) umgeben ist, wobei letzteres öffenbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Vierkant-Führungsgehäuse aus zwei scharnierartig miteinander verbundenen Eckprofilen (2, 3 bzw. 7) besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstange und das diese umgebende Führungsgehäuse (2, 3, 7) von sich quer zur Tragstangenlängsachse erstreckenden Zugstangen bzw. -stäben (8) durchsetzt sind, und zwar jeweils über Kreuz und im axialen Abstand voneinander, wobei durch die Zugstäbe (8) die jeweils gegenüberliegenden Seitenwände des Führungsgehäuses zusammengehalten und verspannt werden unter entspre­ chender Einspannung der Stützrollen (10) zwischen Tragstange (1) und Führungsgehäuse (2, 3, 7).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspannung gegenüberliegender Seitenwände des Führungsgehäuses jeweils gegen die Wirkung eines elasti­ schen Elements (9) erfolgt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstäbe (8) sich im Bereich der Tragstange durch sich in Tragstangenlängsrichtung erstreckende Langlöcher (12, 13) hindurchstrecken, wobei durch die axiale Erstreckung der Langlöcher die maximale Hubstrecke der Tragstange und damit des Stopfens vorgegeben ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt zwischen Tragstange und Führungsgehäuse (2, 3, 7) zumindest im oberen Randbereich abgedichtet ist, insbesondere mittels eines flexiblen Abstreifers (23).
11. Vorrichtung, nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstange mittels einer hydraulisch, hydropneuma­ tisch oder pneumatisch betätigbaren Kolben-Zylinder-Ein­ heit (Blockzylinder 16) hin- und her- bzw. auf- und abwärts bewegbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben-Zylinder-Einheit (16) am Führungsgehäuse (2, 3, 7) einerseits und an der Tragstange andererseits abstützbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben-Zylinder-Einheit (16) zwei diametral aus dem Zylindergehäuse (16) herausfahrbare Kolbenstangen (19, 20) sowie eine dritte aus dem Gehäuse herausfahrbare Kolbenstange (21) umfaßt, wobei die beiden erstgenannten Kolbenstangen (19, 20) an der Tragstange angreifen, während mittels letztgenannter Kolbenstange (21) eine Fixierung der Kolben-Zylinder-Einheit (16) am ortsfesten bzw. an der Verteilerrinne befestigten Führungsgehäuse erfolgt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die diametral wirksamen Kolbenstangen (19, 20) innerhalb einer seitlichen Öffnung (15) der Tragstange angreifen, und daß die dritte Kolbenstange (21) sich im Abstand von den beiden erstgenannten Kolbenstangen (19, 20) und etwa parallel dazu erstreckt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11-14, dadurch gekennzeichnet, daß die diametral wirksamen Kolbenstangen (19, 20) bzw. deren Kolben im Betrieb jeweils unter Druck stehen, wobei je nach gewünschter Bewegungsrichtung der Tragstange und damit des Stopfens entweder der obere oder der untere Kolben unter "Überdruck" im Verhältnis zum diametral wirksamen Kolben steht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die den diametral wirksamen Kolben zugeordneten, und jeweils kolbenstangenfreien Zylinderräume (24, 25) fluidverbunden (Verbindungsleitung 26) sind, wobei diese Fluidverbindung (26) zum Aufbau eines die beiden Kolben auseinanderbewegenden Drucks dient, und wobei diese Fluidverbindung (26) über ein nur in Richtung zu dieser hin öffenbares Rückschlagventil (27) und ein 3/4-Wege­ ventil (28) entweder mit der Pumpe (P) oder dem Tank (T) verbindbar ist (Leitung 40), wobei zwischen dem Rück­ schlagventil (27) und der vorgenannten Fluidverbindung (26) eine Leitung (29) zum Tank (T) abzweigt, in welcher ein einstellbares Druckbegrenzungsventil (30) angeordnet ist (Fig. 4).
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die von den diametral wirksamen Kolbenstangen (19, 20) durchsetzten Zylinderräume (31, 32) jeweils über ein 3/4-Wegeventil (33) alternativ mit der Pumpe (P) oder dem Tank (T) verbindbar sind, wobei von den entsprechen­ den Verbindungsleitungen (34, 35) jeweils Leitungen (36, 37) zu einem Schaltventil (38) abzweigen, mittels dem entweder über eine Leitung (39) beide Verbindungslei­ tungen (34, 35) oder keine mit dem 3/4-Wegeventil (28) verbindbar ist, an dem auch die Fluidverbindung (26) zwischen den beiden kolbenstangenfreien Zylinderräumen (24, 25) angeschlossen ist, wobei das in letztgenanntem Anschluß (40) angeordnete Rückschlagventil (27) über eine von der das Schaltventil (38) mit dem letztge­ nannten 3/4-Wegeventil (28) verbindende Leitung (39) abzweigende Druckleitung (41) entsperrbar ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Schaltventile (28, 33, 38) solenoidgesteuert sind.
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