DE4002469A1 - Aufspannvorrichtung - Google Patents
AufspannvorrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B11/00—Work holders not covered by any preceding group in the subclass, e.g. magnetic work holders, vacuum work holders
- B25B11/005—Vacuum work holders
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
Aufspannen von flächigen Werkstücken, beispielsweise
zum Aufspannen von zu bearbeitenden mit Durchbrechungen
versehenen Frontplatten.
Die Halterung einer Frontplatte bei deren Bearbeitung
auf einer Werkzeugmaschine ist vielfach mit erheblichen
Schwierigkeiten verbunden, da eine Einspannung eines
solchen dünnwandigen Werkstückes nicht ohne weiteres zu
bewerkstelligen ist. Die Frontplatte wird vielmehr mittels
diese übergreifender Spannpratzen auf dem Werkzeugtisch
festgespannt, so daß eine abschnittweise Bearbeitung
möglich ist. Abgesehen davon, daß durch die Spannpratzen
die Frontplatte oftmals beschädigt wird und somit nicht
mehr verwendet werden kann, ist meist nur eine Bearbeitung
des freien Teils der Frontplatte möglich, ein mehrmaliges
Umspannen ist demnach unumgänglich. Der Aufwand zur Her
stellung von Frontplatten ist somit verhältnismäßig hoch.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zu
schaffen, mittels der es auf sehr einfache Weise und in
kurzer Zeit möglich ist, plattenförmige Werkstücke zu
verlässig aufzuspannen. Vor allem soll erreicht werden,
daß auch mit Durchbrechungen versehene Frontplatten
sicher aufzuspannen sind und daß die gesamte Oberfläche
eines Werkstückes möglichst in einem Arbeitsvorgang bear
beitet werden kann, ohne daß dieses dazu umzuspannen ist.
Außerdem soll der Bauaufwand gering gehalten werden, auch
soll eine einfache Handhabung bei hoher Betriebssicherheit
gegeben sein.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß in
einem plattenförmig ausgebildeten Tragrahmen eine das
aufzuspannende Werkstück aufnehmende Auflage aus Gummi
oder einem ähnlichen elastisch verformbaren Werkstoff
eingesetzt ist, und daß in die Auflage mehrere gemeinsam
an eine Druckmittelleitung anschließbare Saugkanäle ein
gearbeitet sind, die durch das Werkstück verschließbar
sind.
Bei einem mit Durchbrechungen versehenen Werkstück,
beispielsweise einer Frontplatte für eine Tastatur, sind
die Saugkanäle der Auflage selbstverständlich in Bereichen
anzuordnen, in denen sich keine Durchbrechungen befinden.
Zur Vergrößerung der Saugfläche ist es des weiteren sehr
vorteilhaft, die Saugkanäle der Auflage in Bereichen
außerhalb der Durchbrechungen des Werkstückes durch in
die Oberfläche der Auflage eingearbeitete Freisparungen
in Form von offenen eingefrästen Vertiefungen miteinander
zu verbinden.
Der Tragrahmen sollte ferner mit einer oder mehreren mit
der Druckmittelleitung verbundenen Unterdruckkammer ver
sehen sein, an die die Saugkanäle der Auflage angeschlos
sen sind. Die Unterdruckkammer kann hierbei in einfacher
Weise durch eine oder mehrere auf der der Auflage gegen
überliegenden Stirnseite in den Tragrahmen eingearbeitete
Ausnehmungen gebildet sein, die durch eine aufgesetzte
Platte abgedichtet sind.
Auch ist es angebracht, um das aufgespannte Werkstück
leicht von dem Tragrahmen abnehmen zu können, diesen
auf der mit der Auflage versehenen Stirnseite mit einer
oder mehreren, vorzugsweise zwei in parallel zueinander
verlaufenden Randbereichen eingearbeitete Griffmulden
zum Hintergreifen des aufgespannten Werkstückes zu versehen.
Wird eine Vorrichtung zum Aufspannen von flächigen Werk
stücken gemäß der Erfindung ausgebildet, in dem in eine
Auflage aus Gummi oder dgl. eines Tragrahmens mehrere
Saugkanäle eingearbeitet werden, so ist es möglich, das
Werkstück durch Unterdruck zu halten und dessen gesamte
Stirnfläche kann, ohne daß eine Umspannung vorzunehmen ist,
bearbeitet werden. Das Werkstück ist somit lediglich auf
die Auflage des Tragrahmens zu legen und die in diese
eingearbeiteten Saugkanäle sind an eine Unterdruckquelle
anzuschließen, um eine sichere Aufspannung zu bewerkstel
ligen. Beschädigungen der Stirnseite eines Werkstückes
durch sich auf dieser abstützende Spannpratzen sind somit
ausgeschlossen, auch ist das Aufspannen und das Abnehmen
des Werkstückes von dem Tragrahmen, der problemlos in eine
Werkzeugmaschine zur Bearbeitung des aufgespannten Werk
stückes eingesetzt werden kann, ohne Schwierigkeiten kurz
zeitig vorzunehmen. Bei einfacher Handhabung werden somit
die Rüstzeiten erheblich verkürzt, eine wirtschaftliche
Bearbeitung von flachen Werkstücken, insbesondere auch
von mit Durchbrechungen versehenen Frontplatten ist
demnach möglich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäß
der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung zum Aufspannen
von flächigen Werkstücken dargestellt, das nachfolgend
im einzelnen erläutert ist. Hierbei zeigt:
Fig. 1 einen mit einer mit Saugkanälen versehen
Auflage ausgestatteten Tragrahmen in
Draufsicht,
Fig. 2 den Tragrahmen nach Fig. 1 mit einer auf
diesen aufgespannten Frontplatte
und
Fig. 3 einen achssenkrechten Schnitt durch den
Tragrahmen nach Fig. 2 als Ausschnitt in
vergrößerter Darstellung.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte und mit 1 be
zeichnete Vorrichtung dient zum Aufspannen von flächigen
Werkstücken, beispielsweise von mit Durchbrechungen 3
versehenen Frontplatten 2, um diese auf einer Werkzeug
maschine bearbeiten zu können, und besteht aus einem
Tragrahmen 11 in Form einer Platte 12, auf deren Ober
seite eine Auflage 13 aus Gummi oder einem ähnlichen
Werkstoff aufgebracht ist. In die Auflage 13 sind eine
Vielzahl von Saugkanälen 21 eingearbeitet, die über eine
in dem Tragrahmen 11 vorgesehene Unterdruckkammer 14
gemeinsam an eine Unterdruckleitung 20 anschließbar sind.
Die Saugkanäle 21 sind jeweils in Bereichen in die
Auflage 13 eingearbeitet, in denen keine Durchbrechungen
3 in der Frontplatte 2 vorgesehen sind, so daß die
Saugkanäle 21 durch die Frontplatte 2 abgedeckt sind. Und
da die Auflage 13 aus Gummi oder einem ähnlichen Werk
stoff besteht, der sich dichtend an der Unterseite der
Frontplatte 2 anlegt, ist gewährleistet, daß durch das
Vakuum eine hohe Spannkraft aufgebracht werden kann.
Des weiteren sind einzelne der Saugkanäle 21 in durch
in die Auflage 13 in deren Stirnseite eingearbeitete
Freisparungen 22 in Form von offenen Vertiefungen 23
miteinander verbunden, die ebenfalls in Bereichen
außerhalb der Durchbrechungen 3 der Frontplatte 2
angeordnet sind. Auf diese Weise kann die von dem
Unterdruck beaufschlagte Fläche der Frontplatte 2 ver
größert werden.
Die Unterdruckkammer 14 ist, wie dies insbesondere
der Fig. 3 entnommen werden kann, durch eine in die
Unterseite der Platte 12 eingearbeitete zweiteilige
Ausnehmung 15 gebildet, die durch einen Querkanal 19
miteinander verbunden sind. Mittels einer Abdeckplatte
16, die durch Schrauben 17 an der Platte 12 angeschraubt
ist, ist die Druckkammer 14 verschlossen. Und da zwi
schen der Platte 12 und der Abdeckplatte 16 eine um
laufende Dichtung 18 eingespannt ist, ist gewährleistet,
daß das Vakuum in der Druckkammer 14 erhalten bleibt.
Auf der Oberseite der Platte 12 des Tragrahmens 11
sind des weiteren in zwei parallel zueinander verlau
fenden Randbereichen Griffmulden 31 eingearbeitet. Zur
Abnahme der aufgespannten Frontplatte 2 kann diese
somit hintergriffen und nach Belüftung der Druckkammer
14 sowie der Saugkanäle 21 leicht abgenommen werden.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Aufspannen von flächigen Werkstücken,
beispielsweise zum Aufspannen von zu bearbeitenden
mit Durchbrechungen versehenen Frontplatten,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem plattenförmig ausgebildeten Tragrahmen
(11) eine das aufzuspannende Werkstück (2) aufnehmende
Auflage (13) aus Gummi oder einem ähnlichen elastisch
verformbaren Werkstoff eingesetzt ist, und daß in die
Auflage (13) mehrere gemeinsam an eine Druckmittel
leitung (20) anschließbare Saugkanäle (21) eingearbeitet
sind, die durch das Werkstück (2) verschließbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem mit Durchbrechungen (3) versehenen Werk
stück, beispielsweise einer Frontplatte (2),die Saug
kanäle (21) der Auflage (13) in Bereichen außerhalb der
Durchbrechungen (3) angeordent sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Vergrößerung der Saugfläche die Saugkanäle
(21) der Auflage (13) in Bereichen außerhalb der Durch
brechungen (3) des Werkstückes (2) durch in die Ober
fläche der Auflage (13) eingearbeitete Freisparungen
(22) in Form von offenen eingefrästen Vertiefungen (23)
miteinander verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragrahmen (11) mit einer oder mehreren mit
der Druckmittelleitung (20) verbundenen Unterdruckkammer
(14) versehen ist, an die die Saugkanäle (21) der
Auflage (13) angeschlossen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterdruckkammer (14) des Tragrahmens (11)
durch eine oder mehrere auf der der Auflage (13) gegen
überliegenden Stirnseite in den Tragrahmen (11) einge
arbeitete Ausnehmungen (15) gebildet ist, die durch
eine aufgesetzte Platte (16) abgedichtet sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragrahmen (11) auf der mit der Auflage (13)
versehenen Stirnseite mit einer oder mehreren, vorzugs
weise zwei in parallel zueinander verlaufenden Rand
bereichen eingearbeitete Griffmulden (31) zum Hinter
greifen des aufgespannten Werkstückes (2) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904002469 DE4002469A1 (de) | 1990-01-29 | 1990-01-29 | Aufspannvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904002469 DE4002469A1 (de) | 1990-01-29 | 1990-01-29 | Aufspannvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4002469A1 true DE4002469A1 (de) | 1991-08-01 |
Family
ID=6398945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904002469 Withdrawn DE4002469A1 (de) | 1990-01-29 | 1990-01-29 | Aufspannvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4002469A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2886231A1 (de) * | 2013-12-17 | 2015-06-24 | MN Coil Servicecenter GmbH | Verfahren zum Herstellen eines Karosserieformteils |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3234969C2 (de) * | 1981-09-21 | 1984-11-15 | Gerber Scientific Products, Inc., Manchester, Conn. | Vakuumbetätigbarer Werkstückhalter |
| DE8703223U1 (de) * | 1987-03-03 | 1987-04-16 | Modellbau Paul Apitz, 7913 Senden | Vakuum-Spannplatte |
-
1990
- 1990-01-29 DE DE19904002469 patent/DE4002469A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3234969C2 (de) * | 1981-09-21 | 1984-11-15 | Gerber Scientific Products, Inc., Manchester, Conn. | Vakuumbetätigbarer Werkstückhalter |
| DE8703223U1 (de) * | 1987-03-03 | 1987-04-16 | Modellbau Paul Apitz, 7913 Senden | Vakuum-Spannplatte |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Witte-Vaku-System '89 Horst Witte Gerätebau, Bleckede , "Vakuum Rasterplatten", eing. 9/89 * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2886231A1 (de) * | 2013-12-17 | 2015-06-24 | MN Coil Servicecenter GmbH | Verfahren zum Herstellen eines Karosserieformteils |
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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