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DE4002469A1 - Aufspannvorrichtung - Google Patents

Aufspannvorrichtung

Info

Publication number
DE4002469A1
DE4002469A1 DE19904002469 DE4002469A DE4002469A1 DE 4002469 A1 DE4002469 A1 DE 4002469A1 DE 19904002469 DE19904002469 DE 19904002469 DE 4002469 A DE4002469 A DE 4002469A DE 4002469 A1 DE4002469 A1 DE 4002469A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
workpiece
openings
work
suction channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19904002469
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Strasser
Edwin Bertrand
Bernhard Schrapp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Handtmann A Punkt Automation GmbH
Original Assignee
Handtmann A Punkt Automation GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Handtmann A Punkt Automation GmbH filed Critical Handtmann A Punkt Automation GmbH
Priority to DE19904002469 priority Critical patent/DE4002469A1/de
Publication of DE4002469A1 publication Critical patent/DE4002469A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B11/00Work holders not covered by any preceding group in the subclass, e.g. magnetic work holders, vacuum work holders
    • B25B11/005Vacuum work holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufspannen von flächigen Werkstücken, beispielsweise zum Aufspannen von zu bearbeitenden mit Durchbrechungen versehenen Frontplatten.
Die Halterung einer Frontplatte bei deren Bearbeitung auf einer Werkzeugmaschine ist vielfach mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, da eine Einspannung eines solchen dünnwandigen Werkstückes nicht ohne weiteres zu bewerkstelligen ist. Die Frontplatte wird vielmehr mittels diese übergreifender Spannpratzen auf dem Werkzeugtisch festgespannt, so daß eine abschnittweise Bearbeitung möglich ist. Abgesehen davon, daß durch die Spannpratzen die Frontplatte oftmals beschädigt wird und somit nicht mehr verwendet werden kann, ist meist nur eine Bearbeitung des freien Teils der Frontplatte möglich, ein mehrmaliges Umspannen ist demnach unumgänglich. Der Aufwand zur Her­ stellung von Frontplatten ist somit verhältnismäßig hoch.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zu schaffen, mittels der es auf sehr einfache Weise und in kurzer Zeit möglich ist, plattenförmige Werkstücke zu­ verlässig aufzuspannen. Vor allem soll erreicht werden, daß auch mit Durchbrechungen versehene Frontplatten sicher aufzuspannen sind und daß die gesamte Oberfläche eines Werkstückes möglichst in einem Arbeitsvorgang bear­ beitet werden kann, ohne daß dieses dazu umzuspannen ist. Außerdem soll der Bauaufwand gering gehalten werden, auch soll eine einfache Handhabung bei hoher Betriebssicherheit gegeben sein.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß in einem plattenförmig ausgebildeten Tragrahmen eine das aufzuspannende Werkstück aufnehmende Auflage aus Gummi oder einem ähnlichen elastisch verformbaren Werkstoff eingesetzt ist, und daß in die Auflage mehrere gemeinsam an eine Druckmittelleitung anschließbare Saugkanäle ein­ gearbeitet sind, die durch das Werkstück verschließbar sind.
Bei einem mit Durchbrechungen versehenen Werkstück, beispielsweise einer Frontplatte für eine Tastatur, sind die Saugkanäle der Auflage selbstverständlich in Bereichen anzuordnen, in denen sich keine Durchbrechungen befinden.
Zur Vergrößerung der Saugfläche ist es des weiteren sehr vorteilhaft, die Saugkanäle der Auflage in Bereichen außerhalb der Durchbrechungen des Werkstückes durch in die Oberfläche der Auflage eingearbeitete Freisparungen in Form von offenen eingefrästen Vertiefungen miteinander zu verbinden.
Der Tragrahmen sollte ferner mit einer oder mehreren mit der Druckmittelleitung verbundenen Unterdruckkammer ver­ sehen sein, an die die Saugkanäle der Auflage angeschlos­ sen sind. Die Unterdruckkammer kann hierbei in einfacher Weise durch eine oder mehrere auf der der Auflage gegen­ überliegenden Stirnseite in den Tragrahmen eingearbeitete Ausnehmungen gebildet sein, die durch eine aufgesetzte Platte abgedichtet sind.
Auch ist es angebracht, um das aufgespannte Werkstück leicht von dem Tragrahmen abnehmen zu können, diesen auf der mit der Auflage versehenen Stirnseite mit einer oder mehreren, vorzugsweise zwei in parallel zueinander verlaufenden Randbereichen eingearbeitete Griffmulden zum Hintergreifen des aufgespannten Werkstückes zu versehen.
Wird eine Vorrichtung zum Aufspannen von flächigen Werk­ stücken gemäß der Erfindung ausgebildet, in dem in eine Auflage aus Gummi oder dgl. eines Tragrahmens mehrere Saugkanäle eingearbeitet werden, so ist es möglich, das Werkstück durch Unterdruck zu halten und dessen gesamte Stirnfläche kann, ohne daß eine Umspannung vorzunehmen ist, bearbeitet werden. Das Werkstück ist somit lediglich auf die Auflage des Tragrahmens zu legen und die in diese eingearbeiteten Saugkanäle sind an eine Unterdruckquelle anzuschließen, um eine sichere Aufspannung zu bewerkstel­ ligen. Beschädigungen der Stirnseite eines Werkstückes durch sich auf dieser abstützende Spannpratzen sind somit ausgeschlossen, auch ist das Aufspannen und das Abnehmen des Werkstückes von dem Tragrahmen, der problemlos in eine Werkzeugmaschine zur Bearbeitung des aufgespannten Werk­ stückes eingesetzt werden kann, ohne Schwierigkeiten kurz­ zeitig vorzunehmen. Bei einfacher Handhabung werden somit die Rüstzeiten erheblich verkürzt, eine wirtschaftliche Bearbeitung von flachen Werkstücken, insbesondere auch von mit Durchbrechungen versehenen Frontplatten ist demnach möglich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung zum Aufspannen von flächigen Werkstücken dargestellt, das nachfolgend im einzelnen erläutert ist. Hierbei zeigt:
Fig. 1 einen mit einer mit Saugkanälen versehen Auflage ausgestatteten Tragrahmen in Draufsicht,
Fig. 2 den Tragrahmen nach Fig. 1 mit einer auf diesen aufgespannten Frontplatte und
Fig. 3 einen achssenkrechten Schnitt durch den Tragrahmen nach Fig. 2 als Ausschnitt in vergrößerter Darstellung.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte und mit 1 be­ zeichnete Vorrichtung dient zum Aufspannen von flächigen Werkstücken, beispielsweise von mit Durchbrechungen 3 versehenen Frontplatten 2, um diese auf einer Werkzeug­ maschine bearbeiten zu können, und besteht aus einem Tragrahmen 11 in Form einer Platte 12, auf deren Ober­ seite eine Auflage 13 aus Gummi oder einem ähnlichen Werkstoff aufgebracht ist. In die Auflage 13 sind eine Vielzahl von Saugkanälen 21 eingearbeitet, die über eine in dem Tragrahmen 11 vorgesehene Unterdruckkammer 14 gemeinsam an eine Unterdruckleitung 20 anschließbar sind.
Die Saugkanäle 21 sind jeweils in Bereichen in die Auflage 13 eingearbeitet, in denen keine Durchbrechungen 3 in der Frontplatte 2 vorgesehen sind, so daß die Saugkanäle 21 durch die Frontplatte 2 abgedeckt sind. Und da die Auflage 13 aus Gummi oder einem ähnlichen Werk­ stoff besteht, der sich dichtend an der Unterseite der Frontplatte 2 anlegt, ist gewährleistet, daß durch das Vakuum eine hohe Spannkraft aufgebracht werden kann.
Des weiteren sind einzelne der Saugkanäle 21 in durch in die Auflage 13 in deren Stirnseite eingearbeitete Freisparungen 22 in Form von offenen Vertiefungen 23 miteinander verbunden, die ebenfalls in Bereichen außerhalb der Durchbrechungen 3 der Frontplatte 2 angeordnet sind. Auf diese Weise kann die von dem Unterdruck beaufschlagte Fläche der Frontplatte 2 ver­ größert werden.
Die Unterdruckkammer 14 ist, wie dies insbesondere der Fig. 3 entnommen werden kann, durch eine in die Unterseite der Platte 12 eingearbeitete zweiteilige Ausnehmung 15 gebildet, die durch einen Querkanal 19 miteinander verbunden sind. Mittels einer Abdeckplatte 16, die durch Schrauben 17 an der Platte 12 angeschraubt ist, ist die Druckkammer 14 verschlossen. Und da zwi­ schen der Platte 12 und der Abdeckplatte 16 eine um­ laufende Dichtung 18 eingespannt ist, ist gewährleistet, daß das Vakuum in der Druckkammer 14 erhalten bleibt.
Auf der Oberseite der Platte 12 des Tragrahmens 11 sind des weiteren in zwei parallel zueinander verlau­ fenden Randbereichen Griffmulden 31 eingearbeitet. Zur Abnahme der aufgespannten Frontplatte 2 kann diese somit hintergriffen und nach Belüftung der Druckkammer 14 sowie der Saugkanäle 21 leicht abgenommen werden.

Claims (6)

1. Vorrichtung zum Aufspannen von flächigen Werkstücken, beispielsweise zum Aufspannen von zu bearbeitenden mit Durchbrechungen versehenen Frontplatten, dadurch gekennzeichnet, daß in einem plattenförmig ausgebildeten Tragrahmen (11) eine das aufzuspannende Werkstück (2) aufnehmende Auflage (13) aus Gummi oder einem ähnlichen elastisch verformbaren Werkstoff eingesetzt ist, und daß in die Auflage (13) mehrere gemeinsam an eine Druckmittel­ leitung (20) anschließbare Saugkanäle (21) eingearbeitet sind, die durch das Werkstück (2) verschließbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem mit Durchbrechungen (3) versehenen Werk­ stück, beispielsweise einer Frontplatte (2),die Saug­ kanäle (21) der Auflage (13) in Bereichen außerhalb der Durchbrechungen (3) angeordent sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung der Saugfläche die Saugkanäle (21) der Auflage (13) in Bereichen außerhalb der Durch­ brechungen (3) des Werkstückes (2) durch in die Ober­ fläche der Auflage (13) eingearbeitete Freisparungen (22) in Form von offenen eingefrästen Vertiefungen (23) miteinander verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (11) mit einer oder mehreren mit der Druckmittelleitung (20) verbundenen Unterdruckkammer (14) versehen ist, an die die Saugkanäle (21) der Auflage (13) angeschlossen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterdruckkammer (14) des Tragrahmens (11) durch eine oder mehrere auf der der Auflage (13) gegen­ überliegenden Stirnseite in den Tragrahmen (11) einge­ arbeitete Ausnehmungen (15) gebildet ist, die durch eine aufgesetzte Platte (16) abgedichtet sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (11) auf der mit der Auflage (13) versehenen Stirnseite mit einer oder mehreren, vorzugs­ weise zwei in parallel zueinander verlaufenden Rand­ bereichen eingearbeitete Griffmulden (31) zum Hinter­ greifen des aufgespannten Werkstückes (2) versehen ist.
DE19904002469 1990-01-29 1990-01-29 Aufspannvorrichtung Withdrawn DE4002469A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2886231A1 (de) * 2013-12-17 2015-06-24 MN Coil Servicecenter GmbH Verfahren zum Herstellen eines Karosserieformteils

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3234969C2 (de) * 1981-09-21 1984-11-15 Gerber Scientific Products, Inc., Manchester, Conn. Vakuumbetätigbarer Werkstückhalter
DE8703223U1 (de) * 1987-03-03 1987-04-16 Modellbau Paul Apitz, 7913 Senden Vakuum-Spannplatte

Patent Citations (2)

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Non-Patent Citations (1)

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Title
Witte-Vaku-System '89 Horst Witte Gerätebau, Bleckede , "Vakuum Rasterplatten", eing. 9/89 *

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