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DE2839320A1 - Spannvorrichtung - Google Patents

Spannvorrichtung

Info

Publication number
DE2839320A1
DE2839320A1 DE19782839320 DE2839320A DE2839320A1 DE 2839320 A1 DE2839320 A1 DE 2839320A1 DE 19782839320 DE19782839320 DE 19782839320 DE 2839320 A DE2839320 A DE 2839320A DE 2839320 A1 DE2839320 A1 DE 2839320A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
clamping jaw
jaw
contact surfaces
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782839320
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Albert Schulze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE19782839320 priority Critical patent/DE2839320A1/de
Publication of DE2839320A1 publication Critical patent/DE2839320A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/16Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
    • B23B31/1627Details of the jaws
    • B23B31/16275Form of the jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung
  • Die Erfindung betrifft eine im Oberbegriff des Hauptanspruchs näher bezeichnete Spannvorrichtung. Mit den üblichen Spannvorrichtungen dieser Art lassen sich Werkstücke mit rundem oder Vieleck-Querschnitt, sofern die Eckenzahl durch drei teilbar ist, problemlos, beispielsweise in einer Drehmaschine, spannen. Hat man es jedoch mit Werkstücken zu tun, deren Querschnittsform von einem Polygon mit nicht durch drei teilbarer Eckenzahl gebildet ist, also z. B. mit im Querschnitt quadratischen oder fünfeckigen Werkstücken, so ist eine Aufnahme mit dem bekannten Dreibackenfutter nicht möglich. Hierfür stehen dann spezielle Spannvorrichtungen, beispielsweise Vierbackenfutter, zur Verfügung.
  • Das Auswechseln eines meistens gebräuchlichen Dreibackenfutters z. B gegen ein Vierbackenfutter ist aber nicht nur mit erheblichem Zeitaufwand verbunden, sondern darübe##iinaus erfordert es zumindest bei größeren Muttern auch eine erhebliche körperliche Anstrengung für den betreffenden Werker, wenn das Auswechseln nicht ohnehin nur mittels eines Krans möglich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die üblichen Dreibackenfutter-Spannvorrichtungen dahingehend zu verbessern, daß auch Werkstücke mit Polygonquerschnitt mit nicht durch drei teilbarer Eckenzahl ohne nennenswerten Aufwand dort eingespannt werden können.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale gelöst; vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar das Spannen eines im Querschnitt quadratischen Werkstücks, wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • Figur 1 zeigt die in einem hier nicht näher dargestellten üblichen Dreibackenfutter auf radial bewegbaren Zahnleisten befestigten drei Spannbacken, zwischen denen das Werkstück eingeklemmt ist.
  • Figur 2 zeigt eine Seitenansicht der in Figur 1 rechts liegenden, mit 3 bezeichneten Spannbacke mit Zahnleiste ( Ansicht A in Figur 1).
  • Figur 3 zeigt eine Seitenansicht der in Figur 1 mit 1 bezeichneten Spannbacke mit Zahnleiste ( Ansicht 13 in Figur 1).
  • Wie aus Figur 1 ersichtlich, enthält die Spannvorrichtung zwei spiegelbildlich gleiche Spannbacken 1 und 2 und eine weitere, sich von den beiden ersten erheblich unterscheidende Spannbacke 3, die alle drei auf in Figur 1 zum größten Teil verdeckt liegenden Zahnleisten 4, 5, 6 befestigt sind.
  • Die Spannbacken 1 und 2 liegen mit ihren stirnseitigen Anlageflächen 7 und 8 am Werkstück 9 an; die Anlageflächen 7 und 8 schließen mit der Längs- und Bewegungsrichtung der Spannbacken 1 und 2 entsprechend der Ausrichtung der ihnen zugekehrten Werkstückflächen einen Winkel von 750 ein, untereinander jedoch einen Winkel von 90 0.
  • Die Spannbacke 3 weist zwei zueinander senkrechte Anlageflächen 10 und 11 auf, die zwischen sich die Ecke 12 des Werkstücks 9 aufnehmen. Gegenüber der zugehörigen Zahnleiste 6 (vgl. Figur 2) ist die Spannbacke 3 - mit ihrer Grundfläche auf der Oberseite der Zahnstange gleitend - in Längsrichtung verschiebbar. Ein das Unterteil 3a der Spannbacke 3 bereichsweise umgreifendes Führungsteil 13, welches im vorliegenden Fall als separates Teil ausgebildet ist, grundsätzlich aber auch Bestandteil der Zahnstange sein kann, sorgt einerseits für die Einhaltung der Richtung bei der Längsverschiebung und wird andererseits zugleich dazu benutzt, die Mittel für die Längsverschiebung aufzunehmen: stirnseitig weist das Führungsteil 13 ein Gewindeloch 14 auf, das von einer Stellschraube 15 durchsetzt ist. Diese ist an ihrem linken Ende mit einem Kragen 16 versehen, welcher in einer Ausnehmung 17 im Unterteil 3a der Spannbacke 3 so angeordnet ist, daß er sich zwischen dem Stirnwandteil 18 der Spannbacke 3 und einem dem Stirnwandteil 18 gegenüberliegenden Wandbereich 19 befindet. Durch Drehung der Stellschraube 15 in der einen oder anderen Richtung verschiebt sich die Spannbacke 3 auf der Zahnleiste 6 nach links oder rechts. Die Stellschraube 15 hat ein Gewinde mit Selbsthemmung, so daß eine unbeabsichtigte Verstellung der Spannbacke 3 gegenüber der Zahnleiste 6 - beispielsweise durch eine auf die Spannbacke ausgeübte Längskraft - ausgeschlossen ist.
  • In die Längsverschiebbarkeit nicht behinderndenAussparungen 20 und 21 in der Spannbacke 3 sind die Schraubenköpfe von Schrauben 22 und 23 untergebracht, mit denen die Spannbacke 3 mit der Zahnleiste 6 verbunden ist. Die Schrauben dürfen entweder nicht so fest angezogen werden, daß eine Längsverschiebung der Spannbacke 3 gegenüber der Zahnleiste 6 nicht mehr möglich wäre, oder aber sie müssen vor der Verschiebung leicht gelöst werden.
  • Wie man aus Figur 1 erkennt, sind die einander zugekehrten Ecken der Anlageflächen 7 und 8 gebrochen, damit die Spannbacken 1 und 2 bei der Aufnahme von Werkstücken mit kleinem Querschnitt sich nicht gegenseitig behindern.
  • Soll ein Werkstück mit so großem Querschnitt eingespannt werden, daß die Zahnleisten dann in der in Figur 1 gezeigten Anordnung in den Führungen des Dreibackenfutters keinen genügenden Halt mehr finden, so können in bekannter Weise die Zahnleisten samt Spannbacken aus den Führungen herausgenommen und um 1800 gedreht wieder eingesetzt werden. Für diesen Fall sind die Anlageflächen 24 und 25 und das Anlageflächenpaar 26, 27 vorgesehen. Damit dann die Stellschraube 15 nicht "innen" liegt, wo sie schlecht zugänglich ist, kann im Ausführungsbeispiel nach Lösen der Schrauben 22 und 23 das Führungsteil 13 samt Stellschraube 15 von der Zahnleiste 6 abgehoben und um 1800 gedreht wieder aufgesetzt werden.
  • Zu diesem Zweck ist in dem in Figur 2 linken Endbereich des Unterteils 3a eine weitere Ausnehmung 28 zur Aufnahme des Kragens 16 vorgesehen.
  • Sollen im Querschnitt nicht-quadratische Werkstücke eingespannt werden, beispielsweise fünf-, sieben- oder achteckige, so müssen Spannbacken mit entsprechenden Winkeln zwischen Verschieberichtung und Werkstückfläche einerseits und einem angepaßten Keilwinkel andererseits verwendet werden.
  • Leerseite

Claims (6)

  1. ANSPRUCHE #Eür ein Werkstück mit Polygonquerschnitt mit nicht durch drei teilbarer Eckenzahl, insbesondere mit quadratischem Querschnitt, bestimmte Spannvorrichtung mit einem Dreibackenfutter, in welchem in Winkelabständen von 1200 in Führungen radial bewegbare Zahnleisten mit Spannbacken angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannbacke (3) mit einem aus zwei von einer keilnutförmigen Aussparung gebildeten Anlageflächen (10, ii) bestehenden Anlageflächenpaar zur Anlage an dem Werkstück (9) versehen ist, daß diese Spannbacke (3) relativ zur zugehörigen Zahnleiste (6) in Längsrichtung verstellbar ist und daß die beiden anderen Spannbacken (1, 2) jeweils eine in ihrer Ausrichtung der zugeordneten Werkstückfläche angepaßte Anlagefläche (7, 8) aufweisen.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden anderen auf den in den Führungen des Dreibackenfutters umkehrbar angeordneten Zahnleisten (4,5) befestigten Spannbacken (1, 2) in einem in bezug auf die Zahnleistenmitte asymmetrisch zur Anlagefläche (7, 8) liegenden Bereich eine weitere Anlagefläche (24, 25) aufweist.
  3. 3. Spannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Spannbacke (3) in Längsrichtung dem Anlageflächenpaar (10, 11) gegenüberliegend ein weiteres Anlageflächenpaar (26, 27) aufweist.
  4. 4. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Spannbacke (3) in einem Führungsteil (13) angeordnet und mittels einer das Führungsteil (13) stirnseitig in einem Gewindeloch (14) durchsetzenden und mit einem in eine Aussparung (17) in der Spannbacke greifenden Kragen (16) versehene Stellschraube (15) mit Selbsthemmung in ihm längsverschiebbar ist.
  5. 5. Spannvorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Spannbacke (3) eine dem weiteren Anlageflächenpaar (26, 27) zugeordnete weitere Aussparung (28) für den Kragen (16) der Stellschraube (15) aufweist, die nach Drehung der einen Spannbacke (3) um 1800 wirksam wird.
  6. 6. Spannvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (13) und die Zahnleiste (6) als separate Teile ausgebildet und mit Mitteln (Aussparung 29 und Vorsprung 30) versehen sind, die eine Verbindung beider Teile zueinander in zwei verschiedenen, den beiden Anlageflächenpaaren (10, 11; 26, 27) der einen Spannbacke (3) entsprechenden Stellungen gestatten.
DE19782839320 1978-09-09 1978-09-09 Spannvorrichtung Withdrawn DE2839320A1 (de)

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