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DE4001621A1 - Kettenwirkmaschine und verfahren zur herstellung von polware sowie zugehoerige polware - Google Patents

Kettenwirkmaschine und verfahren zur herstellung von polware sowie zugehoerige polware

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DE4001621A1
DE4001621A1 DE4001621A DE4001621A DE4001621A1 DE 4001621 A1 DE4001621 A1 DE 4001621A1 DE 4001621 A DE4001621 A DE 4001621A DE 4001621 A DE4001621 A DE 4001621A DE 4001621 A1 DE4001621 A1 DE 4001621A1
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Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kettenwirkmaschine zur Herstellung von Polware, mit mindestens zwei, Lege­ nadeln tragenden Legebarren und einer in ihrer Längsrich­ tung versetzbaren, Polplatinen tragende Polplatinenbarre, wobei die Legenadeln die Fäden zur Bildung einer Grund­ ware ohne Überkreuzung der Polplatinen und zur Bildung von Polschlingen mit Überkreuzung der Polplatinen legen, ferner auf ein Verfahren zur Herstellung einer kettenge­ wirkten Polware unter Verwendung einer solchen Ketten­ wirkmaschine und auf eine unter Verwendung dieser Ketten­ wirkmaschine hergestellte Polware.
Eine Kettenwirkmaschine dieser Art ist aus DE-PS 24 35 312 bekannt. Diese besitzt eine erste Legebarre zur Herstellung von Trikot-Grundware, eine zweite Lege­ barre zur Bildung von Polschlingen und eine in ihrer Längsrichtung versetzbare Polplatinenbarre, deren Pol­ platinen in die Nadelgassen hineinreichen und dauernd in denselben verbleiben. Die Musterungsmöglichkeiten hierbei sind minimal.
Aus EP-OS 2 86 461 ist ein Verfahren zur Herstellung von Polware bekannt, bei dem drei oder mehr Legebarren vorgesehen sind, die sowohl die Grundware als auch Pol­ schlingen legen können. Dies wird dadurch erreicht, daß den Legebarren jeweils ein Sequentialversatz erteilt wird, bei dem auf einen Takt, bei dem die Legebarren jeweils genauso wie die Polplatinenbarre versetzt werden, ein Takt folgt, bei dem sie jeweils anders als die Pol­ platinenbarre versetzt werden. Werden den Legebarren unterschiedliche Fadensysteme zugeführt, ergibt sich im Pol ein Querstreifen-Muster.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Polware mit großer Mustervielfalt herzustellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Kettenwirk­ maschine der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß mindestens eine Legebarre als Jacquard-Legebarre mit verdrängbaren Legenadeln ausgebildet und der Grund­ versatz dieser Legebarre so gewählt ist, daß die Lege­ nadeln in Abhängigkeit von der Jacquard-Steuerung wahl­ weise Grundware oder Polschlingen legen.
Dieser Vorschlag beruht auf der Überlegung, daß der Verdränghub einer jacquardgesteuerten Legenadel zwar klein ist, nämlich in der Regel nur eine Nadelteilung beträgt, dies aber ausreicht, um bei gleichem Grundver­ satz der Jacquard-Legebarre wahlweise eine Grundware oder Polschlingen zu legen. Man kann daher mittels eines entsprechenden Jacquard-Steuerprogramms sowohl in Kett­ richtung als auch in Schußrichtung Musterungen vornehmen. Im einfachsten Fall ergibt sich eine uneingeschränkte Hoch- und Tiefmusterung, in dem Bereiche mit Polschlingen und Bereiche ohne Polschlingen abwechseln.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Grundversatz der Jacquard-Legebarre dem Versatz der Polplatinenbarre entspricht. Das bedeutet, daß die Jacquard-Legebarre bei nicht verdrängten Legenadeln die Grundware legt und immer dann, wenn dies die Jacquard-Steuerung fordert, eine Polschlinge legt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind zwei Jac­ quard-Legebarren vorgesehen, die in Abhängigkeit von der Jacquard-Steuerung wahlweise Grundware oder Pol­ schlingen legen. Hiermit erhöhen sich die Musterungsmög­ lichkeiten.
Bei einer Ausführungsform ist zur Bildung der Grundware eine dritte Legebarre mit fest angebrachten Legenadeln vorgesehen und die beiden Jacquard-Legebarren sind so ansteuerbar, daß sie wahlweise Polschlingen legen. Das bedeutet, daß Bereiche mit doppelten Polschlingen und Bereiche mit einfachen Polschlingen und/oder Bereiche ohne Polschlingen abwechseln. Es besteht daher die Aus­ wahl zwischen drei unterschiedlichen topographischen Musterungsmöglichkeiten.
Bei einer anderen Ausführungsform sind die beiden Jac­ quard-Legebarren so ansteuerbar, daß wahlweise die erste oder die zweite Jacquard-Legebarre die Polschlingen und die jeweils andere die Grundware legt. Man erhält daher mit nur zwei Legebarren eine durchgehende Polware mit Polschlingen-Wechsel. Beim Vorhandensein zweier Fadensysteme wechseln daher Bereiche mit Polschlingen des einen Fadensystems und Bereiche mit Polschlingen des anderen Fadensystems und/oder Bereiche ohne Pol­ schlingen ab. Schon bei zwei unterschiedlichen, aber in sich einheitlichen Fadensystemen ergeben sich mehrere Musterungsmöglichkeiten.
Bei alledem ist zu berücksichtigen, daß der Bereichs­ wechsel sowohl in Richtung der Kettfäden als auch quer dazu vorgesehen sein kann. Beachtet man ferner, daß auch die einzelnen Fadensysteme mustermäßig eingezogen sein können, erkennt man, daß wirklich eine außerordent­ lich große Musterungsvielfalt erzielbar ist.
Ein Verfahren zur Herstellung einer kettengewirkten Polware unter Verwendung einer Kettenwirkmaschine der vorbeschriebenen Art ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder Jacquard-Legebarre ein Fadensystem zugeführt wird, dessen Fäden mittels der Jacquard-Steuerung abwechselnd als Grundware und als Polschlingen gelegt werden. Hierbei können zwei Jacquard-Legebarren unterschiedliche Faden­ systeme zugeführt werden, deren Fäden abwechselnd als Polschlingen gelegt werden. Es ist möglich, daß ein Fadensystem aus mindestens zwei mustermäßig angeordneten Fadenarten verwendet wird. Ferner können zwei Jacquard- Legebarren Fadensysteme zugeführt werden, deren Fäden mittels der Jacquard-Steuerung gleichzeitig oder ab­ wechselnd als Polschlingen gelegt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch den Arbeitsbereich einer erfindungsgemäßen Ketten­ wirkmaschine,
Fig. 2 in ähnlicher Darstellung eine andere Ausführungs­ form,
Fig. 3 das Legungsbild für die Grundlegungen aller Barren,
Fig. 4 das Legungsbild für eine Betriebsweise der Kettenwirkmaschine nach Fig. 1,
Fig. 5 das Legungsbild für eine Betriebsweise der Kettenwirkmaschine nach Fig. 2,
Fig. 6 das Legungsbild für eine andere Betriebsweise der Kettenwirkmaschine nach Fig. 2,
Fig. 7 die schematische Draufsicht auf einen Ausschnitt eines mit Hilfe der Kettenwirkmaschine nach Fig. 1 hergestellten Stoffes,
Fig. 8 einen Querschnitt längs der Linie X-X in Fig. 7,
Fig. 9 eine schematische Draufsicht auf einen Ausschnitt eines mit Hilfe der Kettenwirkmaschine nach Fig. 2 hergestellten Stoffes und
Fig. 10 einen Querschnitt längs der Linie Y-Y der Fig. 9.
Der in Fig. 1 dargestellte Arbeitsbereich einer Ketten­ wirkmaschine weist in üblicher Weise eine Reihe von Wirknadeln 1, je mit einer Schiebernadel 2, und zugehöri­ ge Einschluß-Abschlag-Platinen 3 auf. Ferner ist eine Polplatinenbarre 4 vorgesehen, deren Polplatinen 5 in die Nadelgassen hineinreichen und dauernd in diesen verbleiben. Darüber befinden sich drei Legebarren L1, L2, L3, die je entsprechende Legenadeln 6, 7, 8 tragen. Die Legebarren L1, L2 sind als Jacquard-Legebarren ausge­ bildet. Das bedeutet, daß jede Legenadel 6, 7 in Abhän­ gigkeit von einer Jacquard-Steuervorrichtung 9 um eine Nadelteilung verdrängt werden kann. Zu diesem Zweck werden entsprechende Verdrängerplatinen 10 bzw. 11 von der Jacquard-Steuervorrichtung 9 aus über Harnischschnüre 12 bzw. 13 oder andere Verbindungselemente betätigt.
Die Jacquard-Steuervorrichtung 9 kann in üblicher Weise mechanisch mit Hilfe von Lochkarten o. dgl., elektromag­ netisch, durch Computer oder auf irgendeine andere be­ kannte Weise derart betätigt werden, daß die Verdränger­ platinen 10, 11 jeder Legebarre L1, L2 nach freier Wahl betätigt werden können.
Fig. 2 unterscheidet sich von Fig. 1 nur dadurch, daß die Legebarre L3 fortfällt.
Fig. 3 zeigt, daß die Grundlegung aller drei Legebarren L1, L2, L3 eine Trikotlegung ist, bei der die Fäden abwechselnd um benachbarte Nadeln 1 gelegt werden. Dieser Wechsel zwischen zwei Nadeln, die einen Abstand von einer Nadelteilung haben, entspricht der Versetzung der Polplatinen 5, wie dies gestrichelt rechts in Fig. 3 dargestellt ist. Demzufolge ergibt sich zwischen den Fäden und den Polplatinen keine Überkreuzung. Alle drei Legebarren erzeugen gemeinsam eine Grundware. Dieser Grundversatz wird in üblicher Weise durch Spiegelschei­ ben o. dgl. hervorgerufen, die an den Enden der einzelnen Barren angreifen.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß die Legebarre L3 mit den fest angebrachten Legenadeln 8 nach wie vor eine Trikot-Grundware erzeugt. Bei den Jacquard-Legebarren L1, L2 jedoch erfolgt dort, wo es die Pfeile Z zeigen, eine Verdrängung der Legenadeln 6, 7 um eine Nadeltei­ lung, so daß Franse gelegt wird. Der Fransenfaden über­ kreuzt die Polplatinen 5, so daß an diesen Stellen Pol­ schlingen entstehen. Daher ergibt sich ein Bereich P2 mit doppelten Polschlingen, ein Bereich P1 mit einfachen Polschlingen und ein Bereich P0 ohne Polschlingen, wie dies auch in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist.
Fig. 5 bezieht sich auf die Konstruktion nach Fig. 2. Die Jacquard-Steuerung erfolgt so, daß abwechselnd die Legebarre L1 und die Legebarre L2 eine Trikot-Grundware erzeugt, während die jeweils andere Legebarre mit Hilfe einer Fransenlegung Polschlingen hervorruft. Erkennbar ist dies daran, daß die Fäden die Bahn der Polplatinen kreuzen. Demzufolge ergeben sich Bereiche PW, in denen die Legebarre L1 die Polschlingen bildet, und Bereiche PS, in denen die Legebarre L2 die Polschlingen bildet. Ist die Legebarre L1 mit weißen Fäden und die Legebarre L2 mit schwarzen Fäden versorgt, ergibt sich abwechselnd schwarzer und weißer Pol.
Gemäß Fig. 6 gibt es außer den Bereichen PS und PW, in denen je eine Legebarre Pol bildet, noch einen Bereich P0, in welchem beide Legebarren Grundware legen. Es ergeben sich daher drei Musterungskategorien, wie dies auch in Fig. 9 und 10 veranschaulicht ist.
In Fig. 8 sieht man, daß der Bereich P2 doppelt so viele Polschlingen 14 enthält wie der Bereich P1 und daß im Bereich P0 die Grundware 15 polfrei ist. Und in Fig. 10 enthält der Bereich PW weiße und der Bereich PS schwarze Polschlingen 14.
Die Fig. 7 bis 10 zeigen, daß der Wechsel der Bereiche nicht nur in Kettrichtung, sondern auch in Schußrichtung erfolgt und daher eine große Mustervielfalt möglich ist. In den Ausführungsbeispielen ist lediglich von jeweils einheitlichen Fadensystemen ausgegangen worden. Da aber auch die Fadensysteme selbst in bestimmten Farb­ mustern o. dgl. angeordnet sein können und da die Bereiche durch die Jacquard-Steuerung eine beliebige Form erhalten können, ergibt sich eine praktisch uneingeschränkte Musterungsmöglichkeit.
Unter Beibehaltung der Trikot-Grundware können die Jac­ quard-Legebarren statt der Fransen auch Tuch legen, wodurch wiederum durch Überkreuzen der Polplatinen Pol­ schlingen entstehen. Auch kann für die Grundware eine andere Legung als die Trikotlegung gewählt werden, bei­ spielsweise Tuch oder Atlas, wenn die Versetzung der Polplatinen dieser Grundlegung angepaßt ist. In jedem Fall wird durch Verdrängung der Legenadeln eine Überkreu­ zung der Polplatinen erzielt.

Claims (14)

1. Kettenwirkmaschine zur Herstellung von Polware, mit mindestens zwei, Legenadeln tragenden Legebarren und einer in ihrer Längsrichtung versetzbaren, Polpla­ tinen tragende Polplatinenbarre, wobei die Legenadeln die Fäden zur Bildung einer Grundware ohne Überkreu­ zung der Polplatinen und zur Bildung von Polschlingen mit Überkreuzung der Polplatinen legen, dadurch ge­ kennzeichnet, daß mindestens eine Legebarre als Jacquard-Legebarre (L1, L2) mit verdrängbaren Lege­ nadeln (6, 7) ausgebildet und der Grundversatz dieser Legebarre so gewählt ist, daß die Legenadeln in Abhän­ gigkeit von der Jacquard-Steuerung (9) wahlweise Grundware (15) oder Polschlingen (14) legen.
2. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Grundversatz der Jacquard-Legebarre (L1, L2) dem Versatz der Polplatinenbarre (4) ent­ spricht.
3. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Jacquard-Legebarren (L1, L2) vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von der Jac­ quard-Steuerung (9) wahlweise Grundware (15) oder Polschlingen (14) legen.
4. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zur Bildung der Grundware (15) eine dritte Legebarre (L3) mit fest angebrachten Legenadeln (8) vorgesehen ist und die beiden Jacquard-Legebarren (L1, L2) so ansteuerbar sind, daß sie wahlweise Pol­ schlingen (14) legen.
5. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die beiden Jacquard-Legebarren (L1, L2) so ansteuerbar sind, daß wahlweise die erste oder die zweite Jacquard-Legebarre die Polschlingen (14) und die jeweils andere die Grundware (15) legt.
6. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Versatz der Polplati­ nenbarre (4) und der Grundversatz der Jacquard-Lege­ barre (L1, L2) für Trikotlegung ausgelegt ist und die Jacquard-Steuerung (9) die Legenadeln (6, 7) im Sinne einer Fransenlegung verdrängt.
7. Verfahren zur Herstellung einer kettengewirkten Pol­ ware unter Verwendung einer Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Jacquard-Legebarre ein Fadensystem zugeführt wird, dessen Fäden mittels der Jacquard-Steuerung abwechselnd als Grundware und als Polschlingen gelegt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Jacquard-Legebarren unterschiedliche Faden­ systeme zugeführt werden, deren Fäden abwechselnd als Polschlingen gelegt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein Fadensystem aus mindestens zwei mustermäßig angeordneten Fadenarten verwendet wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Jacquard-Legebarren Faden­ systeme zugeführt werden, deren Fäden mittels der Jacquard-Steuerung gleichzeitig oder abwechselnd als Polschlingen gelegt werden.
11. Unter Verwendung der Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6 hergestellte Polware, die eine Grundware und Polschlingen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß Bereiche (P1, P2) mit Polschlin­ gen und Bereiche (P0) ohne Polschlingen abwechseln.
12. Polware nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß Bereiche (P2) mit doppelten Polschlingen und Bereiche (P1) mit einfachen Polschlingen und/oder Bereiche (P0) ohne Polschlingen abwechseln.
13. Unter Verwendung der Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6 hergestellte Polware, die eine Grundware und Polschlingen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorhandensein zweier Faden­ systeme Bereiche (PW) mit Polschlingen des einen Fadensystems und Bereiche (PS) mit Polschlingen des anderen Fadensystems und/oder Bereiche (P0) ohne Polschlingen abwechseln.
14. Polware nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereichswechsel sowohl in Richtung der Kettfäden als auch quer dazu vorgesehen ist.
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