DE4001568C1 - Machine tool screw connection - has base with holes at right angles, for screw head mountings - Google Patents
Machine tool screw connection - has base with holes at right angles, for screw head mountingsInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q3/00—Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
- B23Q3/02—Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine for mounting on a work-table, tool-slide, or analogous part
- B23Q3/10—Auxiliary devices, e.g. bolsters, extension members
- B23Q3/103—Constructional elements used for constructing work holders
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schraubenverbindung nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Aus der DE-PS 35 40 221 ist ein System zum Aufbau derartiger
Vorrichtungen bekannt. Bei diesen Vorrichtungen sind die
Verbindungsschrauben als Paßschrauben und die Verbindungs
bohrungen als Paßbohrungen ausgebildet. Um eine genaue und
reproduzierbare Verbindung von Grundplatte und
Aufnahmeteilen zu ermöglichen, ist bei diesem bekannten
System der Querschnitt der Paßbohrungen gleich dem
Querschnitt der Mutternteile, in die die Paßschrauben
eingeschraubt werden. Es sind also Paßschrauben und
"Paßmuttern" vorhanden. Bei diesem bekannten System, das
eine sehr präzise und genaue Befestigung der Aufnahmeteile
auf der Grundplatte ermöglicht, ist das Herstellen der
Verbindung durch Einführen der Paßschrauben und insbesondere
der Paßmuttern verhältnismäßig aufwendig. Auch ist es an
bestimmten Stellen nachträglich nicht mehr möglich,
Paßmuttern einzuführen.
Weiterhin sind auf einem anderen technischen Gebiet sog.
"Hohlraumdübel" bekannt, bei denen der Schraubenkopf
langgestreckt und um eine zur Längsachse senkrechte Achse
schwenkbar an dem Schraubenbolzen befestigt ist. Zum
Einführen in das Loch, beispielsweise in einer dünnen
Gipsdecke, die von oben nicht zugänglich ist, ist es
möglich, den Schraubenkopf so zu schwenken, daß er in einer
Linie mit dem Schraubenbolzen liegt. Nach dem Einführen und
Durchstecken schwenkt der Schraubenkopf dann wieder in die
senkrechte Lage und der Schraubenbolzen kann mit Hilfe einer
Mutter befestigt werden. Der Schraubenkopf ist im
Querschnitt U-förmig und um eine Aufnahme für den
Schraubenbolzen in der geschwenkten "Einsteckstellung" zu
schaffen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Schrauben
verbindung der eingangs genannten Art zu schaffen, durch die
es möglich wird, die Verbindung zwischen Grundplatte und
Aufnahmeteil schnell und unkompliziert herzustellen und auch
nachträglich an seitlich unzugänglichen Stellen eine solche
Verbindung zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Anspruches 1
gelöst.
Erfindungsgemäß wird eine Schraubenverbindung geschaffen,
die grundsätzlich ähnlich wie der bekannte Hohlraumdübel
ausgebildet ist, deren Schraubenkopf aber aufgrund der
besonderen Form in eine Verbindungsbohrung eingeführt und in
der angrenzenden senkrecht hierzu verlaufenden Verbindungs
bohrung angeordnet werden kann. Bedingt durch die
abnehmenden Enden, ist es praktisch möglich, den Schrauben
kopf "um die Ecke" einzuführen. In dieser senkrecht zu der
Einführungsbohrung liegenden Verbindungsbohrung kann der
Schraubenkopf dann in seine senkrecht zum Schraubenbolzen
liegende Gebrauchslage schwenken und sich an der Mantel
fläche der Verbindungsbohrung, in der er liegt, abstützen.
Mit Hilfe des Mutternteils, deren größter Durchmesser kleiner
ist als der Durchmesser der Verbindungsbohrungen und einem
entsprechend größeren Widerlager, erfolgt dann die Be
festigung.
In vorteilhafter Weise ist die Schraubenverbindung nach der
Erfindung so ausgebildet, wie in Anspruch 2 angegeben.
Hierdurch kann eine "Bananenform" geschaffen werden, die
besonders geeignet ist, um den Schraubenkopf schnell und
ungehindert in die entsprechend querverlaufende Verbindungs
bohrung einzuführen.
In den Ansprüchen 3 und 4 sind vorteilhafte Ausgestaltungen
unter Schutz gestellt.
Anstelle der Verbindung von Grundplatte und Aufnahmeteil ist
es natürlich auch möglich, mit der Schraubenverbindung zwei
Grundplatten oder zwei Aufnahmeteile zu verbinden.
Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die
Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles näher
erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine explosionsartig auseinandergezogene
perspektivische Darstellung einer Ausfüh
rungsform einer Verbindungsschraube nach
der Erfindung;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Schraubenkopf
der Verbindungsschraube der Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht zur Darstellung
des Einführungsvorganges der Verbindungs
schraube nach Fig. 1 in eine Grundplatte
oder ein Aufnahmeteil;
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende
perspektivische Ansicht nach dem Einführen
der Verbindungsschraube;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Aufnahmeteils mit
Verbindungsschraube und zusätzlich vorge
sehener Paßbuchse; und
Fig. 6 eine Seitenansicht einer Grundplatte und
eines Aufnahmeteils nach dem Verbinden durch
eine Verbindungsschraube mit Hilfe einer
Mutter und einer Steckscheibe.
Die in der Zeichnung, insbesondere den Fig. 1 und 2,
dargestellte Verbindungsschraube, besteht aus drei Teilen,
nämlich einem bananenförmigen Schraubenkopf 1, einem
Schraubenbolzen 2 mit Gewinde 4 und Befestigungsauge 3 und
einem Schwenkstift 8. In Fig. 1 sind diese Teile
auseinandergezogen dargestellt, wobei gestrichelt angedeutet
ist, wie die Teile zusammengefügt werden.
Der Schraubenkopf, der seitlich ungefähr die Form einer
Banane aufweist, ist an der konkaven Bananeninnenseite mit
einer Aufnahmetasche 6 versehen. Die Enden 5 nehmen ab, d. h.
sie sind verjüngt. In Befestigungsbohrungen 7 in den
Seitenwänden des Schraubenkopfes 1, paßt ein Schwenkstift 8.
Zur Herstellung der Verbindungsschraube wird der
Schraubenbolzen 3 so in die Aufnahmetasche und in den
Bereich der Paßbohrung 7 eingesteckt, daß der Schwenkstift 8
eingeführt werden kann und der Schraubenbolzen 2 dann um
ungefähr 90° schwenkbar ist, und zwar so, daß er einmal in
der Aufnahmetasche 6 liegt (Einführstellung) oder aber
senkrecht zu der Längserstreckung des bananenförmigen
Schraubenkopfes 1 steht (Befestigungsstellung).
Beim Betrachten der Fig. 3 wird deutlich, daß der Schrauben
kopf 1, wenn der Schraubenbolzen 2 in der Aufnahmetasche 6
liegt, leicht in eine Verbindungsbohrung 2 eingeführt und
"um die Ecke" in eine senkrecht hierzu verlaufende
Verbindungsbohrung 11 gebracht werden kann. Er nimmt dann
die in Fig. 4 gezeigte Lage ein.
Zur Verbindung einer Grundplatte 11, in der der
Schraubenkopf 1 dann liegt, mit einem Aufnahmeteil 15, wird
unter die vorher aufgeschraubte Mutter 13 eine Steckscheibe
16 geschoben, die breiter ist als der Durchmesser der
entsprechenden Verbindungsbohrung. Die Mutter 13, deren
größter Durchmesser kleiner ist als derjenige der
Verbindungsbohrungen 11 oder 12, kann dann angezogen werden.
Die Mutter 13 behindert das Aufsetzen des Aufnahmeteiles 15
also nicht.
Wenn es zur Herstellung exakter und reproduzierbarer
Verbindungen, bei denen die Verbindungsbohrungen
Paßbohrungen sind, gefordert wird, diese exakten Maße und
Anordnungsverhältnisse zu gewährleisten, dann wird nach dem
Anordnen der Verbindungsschraube eine Paßbuchse 14 (Fig. 5)
mit einem Kragen 17 auf den Schraubenbolzen 2 aufgeschoben,
bevor die Mutter 13 aufgeschraubt wird. Durch den Kragen 17
wird die Paßbuchse in zwei gleiche Abschnitte geteilt. Der
eine Abschnitt paßt genau in die eine Verbindungsbohrung,
wohingegen der andere Abschnitt in die andere
Verbindungsbohrung des anderen Teils paßt. Der Kragen 17,
der einen größeren Durchmesser aufweist als derjenige der
Verbindungs- oder Paßbohrungen, stützt sich auf dem
entsprechenden Teil ab und verhindert ein Hindurchgleiten.
Der Kragen 17 wird von den Fasen am Bohrungseingang
aufgenommen.
An den Schraubenbolzen lassen sich auch Verlängerungsstücke
und anders geformte Muttern aufschrauben.
Claims (4)
1. Schraubenverbindung, bestehend aus einem Schrauben
bolzen mit Schraubenkopf und einem Mutterteil für Vorrich
tungen zum Aufspannen von Werkstücken auf Werkzeugmaschinen
tischen, mit einer auf dem Maschinentisch aufsetzbaren
Grundplatte (10), die senkrecht zueinander verlaufende
Verbindungsbohrungen (11, 12) zur Befestigung von Aufnahme
teilen (15) aufweist, die ebenfalls mit senkrecht zueinander
verlaufenden Verbindungsbohrungen (11, 12) versehen sind,
wobei die Verbindungsbohrungen zum Einführen und Aufnehmen
der Schraubenbolzen mit ihren Schraubenkopfen und der Muttern
teile ausgebildet und dimensioniert sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schraubenkopf (1)
schwenkbar an dem Schraubenbolzen (2) befestigt und senkrecht zur Schwenkachse (9) langgestreckt, sowie im Querschnitt senkrecht zu seiner Längserstreckung zum einführen in die Verbindungsbohrungen (11, 12) diesen angepaßt und
an seinen Enden (5) im Querschnitt abnehmend (verjüngt) ausgebildet ist;
daß in Längsrichtung des Schraubenkopfes (1) in diesem eine Aufnahmetasche (6) für den geschwenkten Schrauben bolzen (2) vorgesehen ist; und
daß der größte Durchmesser des Mutternteils (13) kleiner ist als derjenige der Verbindungsbohrungen (11, 12), wobei dem Mutternteil ein in die Verbindungsbohrung einführbares, sich darin abstützendes Widerlagerteil (14) zugeordnet ist.
daß der Schraubenkopf (1)
schwenkbar an dem Schraubenbolzen (2) befestigt und senkrecht zur Schwenkachse (9) langgestreckt, sowie im Querschnitt senkrecht zu seiner Längserstreckung zum einführen in die Verbindungsbohrungen (11, 12) diesen angepaßt und
an seinen Enden (5) im Querschnitt abnehmend (verjüngt) ausgebildet ist;
daß in Längsrichtung des Schraubenkopfes (1) in diesem eine Aufnahmetasche (6) für den geschwenkten Schrauben bolzen (2) vorgesehen ist; und
daß der größte Durchmesser des Mutternteils (13) kleiner ist als derjenige der Verbindungsbohrungen (11, 12), wobei dem Mutternteil ein in die Verbindungsbohrung einführbares, sich darin abstützendes Widerlagerteil (14) zugeordnet ist.
2. Schraubenverbindung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schraubenkopf (1) aus einem
Stabmaterial mit kreisrundem Querschnitt hergestellt ist,
dessen Durchmesser dem Durchmesser der Verbindungsbohrungen
(11, 12) entspricht.
3. Schraubenverbindung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenbolzen (2) ein
Befestigungsauge (3) aufweist, durch das ein in der
Schwenkachse (9) liegender Schwenkstift hindurchgeht, der in
den angrenzenden Seitenwänden des Schraubenkopfes fest
gelagert ist.
4. Schraubenverbindung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Widerlager als Steckscheibe (16)
ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904001568 DE4001568C1 (en) | 1990-01-20 | 1990-01-20 | Machine tool screw connection - has base with holes at right angles, for screw head mountings |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904001568 DE4001568C1 (en) | 1990-01-20 | 1990-01-20 | Machine tool screw connection - has base with holes at right angles, for screw head mountings |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4001568C1 true DE4001568C1 (en) | 1990-07-26 |
Family
ID=6398437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904001568 Expired - Lifetime DE4001568C1 (en) | 1990-01-20 | 1990-01-20 | Machine tool screw connection - has base with holes at right angles, for screw head mountings |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4001568C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0868966A3 (de) * | 1997-04-03 | 1998-11-18 | Horst Witte Entwicklungs- und Vertriebs-KG | Kupplung für quaderförmige Aufnahmeteile zum Aufspannen von Werkstücken |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3540221C1 (de) * | 1985-11-13 | 1986-10-16 | Horst Witte Entwicklungs- und Vertriebs KG, 2122 Bleckede | System zum Aufbau von Vorrichtungen zum Aufspannen von Werkstuecken |
-
1990
- 1990-01-20 DE DE19904001568 patent/DE4001568C1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3540221C1 (de) * | 1985-11-13 | 1986-10-16 | Horst Witte Entwicklungs- und Vertriebs KG, 2122 Bleckede | System zum Aufbau von Vorrichtungen zum Aufspannen von Werkstuecken |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0868966A3 (de) * | 1997-04-03 | 1998-11-18 | Horst Witte Entwicklungs- und Vertriebs-KG | Kupplung für quaderförmige Aufnahmeteile zum Aufspannen von Werkstücken |
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|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
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