[go: up one dir, main page]

DE29904778U1 - Modulares Spannsystem - Google Patents

Modulares Spannsystem

Info

Publication number
DE29904778U1
DE29904778U1 DE29904778U DE29904778U DE29904778U1 DE 29904778 U1 DE29904778 U1 DE 29904778U1 DE 29904778 U DE29904778 U DE 29904778U DE 29904778 U DE29904778 U DE 29904778U DE 29904778 U1 DE29904778 U1 DE 29904778U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
clamping
modular system
abutment
clamping element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29904778U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ludwig Demmeler & Co GmbH
Original Assignee
Ludwig Demmeler & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ludwig Demmeler & Co GmbH filed Critical Ludwig Demmeler & Co GmbH
Priority to DE29904778U priority Critical patent/DE29904778U1/de
Publication of DE29904778U1 publication Critical patent/DE29904778U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/006Supporting devices for clamps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/08Arrangements for positively actuating jaws using cams
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B5/102Arrangements for positively actuating jaws using screws with at least one jaw sliding along a bar
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/16Details, e.g. jaws, jaw attachments
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B2/00Friction-grip releasable fastenings
    • F16B2/02Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening
    • F16B2/16Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening using rollers or balls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

'Modulares Spannsystem'
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für das Spannen eines Werkstückes durch ein Spannelement gegen ein Widerlager.
Vorbeschriebene Spannvorrichtungen sind zum Beispiel als Schraubzwingen hinlänglich bekannt. Bei Schraubzwingen wird ein Spannelement, welches zum Beispiel als Spindel ausgebildet ist, gegen ein Werkstück bewegt und das Werkstück gegen ein Widerlager, welches zum Beispiel ein Tisch oder eine Spannbacke an der Schraubzwinge ist, gepreßt. Hierbei ist es gleichbedeutend, ob zwei Werkstücke zusammengehalten, oder ob ein Werkstück fixiert wird. Hierbei befindet sich das Spannelement oftmals
auf einem Querträger, welcher auf einem Längsträger längsverschiebbar ist, wobei an dem Längsträger Mittel vorgesehen sind, die eine Längsverschiebung des Querträgers beim Spannen vermeiden. Dies kann zum Beispiel durch eine entsprechende Rasterung oder durch eine entsprechend, genaue Passung erreicht werden, wobei dann ein Verkanten des Querträgers auf dem Längsträger zu einer Blockade des Querträgers auf dem Längsträger führt.
Bekannte Spannvorrichtungen sind regelmäßig nur für einen Anwendungsfall konstruiert. So sind, wenn zum Beispiel groß dimensionierte Werkstücke mit einer Spannvorrichtung zu spannen sind, entsprechend große Schraubzwingen vorzuhalten, die aber nur sehr selten benützt werden. Genauso verhält es sich mit der Ausgestaltung des Widerlagers. Oftmals wurde ein Spannsystem im Zusammenwirken mit einem Spanntisch benötigt, wobei der Spanntisch Bohrungen aufweist, in welche die Schraubzwinge einsetzbar ist. Ein solches System ist zum Beispiel in der europäischen Patentschrift 647 4 99 beschrieben. Wird aber dann zum Beispiel eine Spannvorrichtung mit einem Spannbacken als Widerlager benötigt, kann die vorbeschriebene Anordnung einer Schraubzwinge an einem Spanntisch nicht genützt werden. Auch dies führt zu einem zusätzlichen Satz von unterschiedlichen Spannmitteln.
Ähnlich verhält es sich auch bei der Verwendung von Spannelementen. Es sind die verschiedensten Spannelemente bekannt um entweder schnell, automatisch oder genau eine Spannkraft auf ein Werkstück gegen ein Widerlager einzuprägen. Die bekannten Spannvorrichtungen sind aber immer nur mit einem genau festgelegten Spannelement ausgestattet und eine Variabilität oder Austauschbarkeit ist nicht vorgesehen.
Im Stand der Technik sind daher eine Vielzahl unterschiedlichster Spannvorrichtungen bekannt, die aber immer nur für spezielle Anwendungs&zgr;wecke geschaffen worden sind und so den Be-
nutzer zur Vorhaltung eines großen Vorrates unterschiedlichster Spannvorrichtungen zwingt, wenn dieser flexible Aufspannaufgaben lösen möchte.
Die vorliegende Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht eine Spannvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die möglichst flexibel an die unterschiedlichsten Einsatzzwecke anpaßbar ist und gleichzeitig die Vorhaltung verschiedener Sätze selten gebrauchter Spannvorrichtungen vermeidet.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein modulares System für das Spannen eines Werkstückes durch ein Spannelement gegen ein Widerlager vorgeschlagen, wobei das Spannelement austauschbar von einer Muffe gehalten ist und die Muffe mittelbar oder unmittelbar mit dem Widerlager verbunden ist.
Der erfindungsgemäße Vorschlag erreicht, daß aus einem Satz von Einzelteilen für beliebige Spannprobleme die genau passende Spannvorrichtung baukastenartig aufbaubar ist, wobei die einzelnen Elemente, insbesondere das Spannelement, Muffe und Widerlager entsprechend kombinierbar sind und den verschiedenen Spannproblemen optimal anpaßbar ist. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Muffe mittelbar mit dem Widerlager zu verbinden, wobei zwischen Muffe und Widerlager zum Beispiel ein Träger oder ein Führungsrohr vorgesehen ist. Es ist aber auch möglich, die Muffe unmittelbar mit dem Widerlager zu verbinden, wobei dann die Muffe zum Beispiel auf dem Werkzeugtisch befestigt wird und das Spannelement, welches ebenfalls an der Muffe vorgesehen ist, das Werkstück eben auf den Werkzeugtisch drückt.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird eine hohe Variabilität erreicht, das heißt die Spannvorrichtung ist für die unterschiedlichsten Probleme leicht anpaßbar. Gleichzeitig verringert sich die Bevorratung an wenig gebrauchten Spannmit-
teln, die meistens nur irgendwelche Sondergrößen betreffen, da diese bei Bedarf aus dem modularen Baukastensystem aufgebaut werden.
In einer erfindungsgemäßen Weiterentwicklung ist vorgesehen, daß die Muffe austauschbar über ein Führungsrohr mit dem Widerlager verbunden ist. Das Führungsrohr ist hierbei im wesentlichen zylinderartig ausgebildet und erlaubt, daß die Muffe um die Längsachse des Führungsrohres schwenkbar ist. Das Führungsrohr kann aber auch eine Führung für die Muffe aufweisen, die ein Verdrehen ausschließt. Eine Führung ist zum Beispiel durch die Ausgestaltung der Querschnitte (zum Beispiel eckig) oder durch Verwenden einer Führungsnut möglich. Durch die Verwendung eines Führungsrohres ist es möglich das System entsprechend den Dimensionen des Werkstückes anzupassen. Hierbei ist es von Vorteil, daß das Führungsrohr austauschbar an der Muffe angeordnet ist, also das System wieder demontierbar ist um für ein neues Problem entsprechend aufgebaut zu werden. Genauso ist hierbei auch vorgesehen, daß das Spannelement austauschbar an der Muffe vorgesehen ist, um zum Beispiel unterschiedliche Spannelemente für unterschiedliche Spannaufgaben einzusetzen.
Neben der Ausgestaltung des Spannelementes als Schraubspindel oder als Schnellspannvorrichtung ist auch vorgesehen, das Spannelement als pneumatische, hydraulische oder elektrische Spannvorrichtung auszubilden. Das System bietet somit für den Anwender die Möglichkeit, sowohl händische Spannvorrichtungen als auch automatische Spannvorrichtungen wahlweise einzusetzen. Die jeweiligen Kopplungsstücke sind hierbei gleich bemessen, damit diese problemlos mit der Muffe verbindbar sind. Pneumatische, hydraulische oder elektrische Spannvorrichtungen sind zum Beispiel auch dann von Vorteil, wenn größere Kräfte auf das Werkstück eingeprägt werden sollen.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Muffe mit zwei Auf-
nahmeöffnungen vorzusehen, wobei zum Beispiel eine für das Spannelement und eine andere für die Verbindung mit dem Widerlager dient, und die Hauptachsen dieser Aufnahmeöffnung einander schneiden oder versetzt zueinander orientiert sind. Als Hauptachsen werden hierbei zum Beispiel die Symmetrieachsen oder Längsachsen der Aufnahmeöffnungen angesehen. Die Ausrichtung der Hauptachse definiert somit die Orientierung des in dieser Öffnung befestigten Elementes. Erfindungsgemäß wird vorgesehen, daß sich diese Hauptachsen schneiden, das heißt, daß diese Achsen eine gemeinsame Ebene aufweisen. Durch eine solche Ausgestaltung werden zusätzliche Kippmomente vermieden und eine sichere Fixierung erreicht.
Alternativ hierzu ist es aber auch möglich, die Hauptachsen versetzt zueinander anzuordnen, wodurch eine höhere Flexibilität erreicht wird. Es ist möglich, zum Beispiel in beide Aufnahmeöffnungen ein Führungsrohr einzusetzen, das bei der zuerst geschilderten Ausgestaltung die freie Beweglichkeit behindern würde. Bei einer versetzten Anordnung der Hauptachsen jedoch ist es möglich, die beiden Führungsrohre an der Muffe beliebig zueinander zu bewegen, eine gegenseitige Abhängigkeit besteht nicht. Dadurch wird die Variabilität des Systemes deutlich erhöht, wenngleich berücksichtigt werden muß, daß unter Umständen unerwünschte Kippmomente auf das Werkstück eingeprägt werden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß als Widerlager ein Spanntisch mit Bohrungen dient, in welche die Muffe oder das Führungsrohr befestigbar, beziehungsweise verklemmbar ist. An Spanntischen, zum Beispiel an Schweißtischen besteht oftmals das Problem, daß verhältnismäßig große und auch geometrisch aufwendige Konstruktion auszurichten und zu fixieren sind. Der Spanntisch weist hierzu eine Vielzahl von Bohrungen auf, die an den Knotenpunkten eines regelmäßigen Netzes angeordnet sind und so entlang dieser Rasterung eine
Befestigungsmöglichkeit bietet. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung erlaubt es, daß mit wenigen Handgriffen eine, dem Werkstück optimal anpaßbare, Spannvorrichtung realisiert wird, die gleichzeitig mit einem Spanntisch kombinierbar ist und das Werkstück auf dem Spanntisch festlegt. Hierbei ist das Führungsrohr im Durchmesseer der Bohrungen derart angepaßt, daß dieses bei der Feststellung des Spannsystemes sich haltend verklemmt. Alternativ hierzu ist vorgesehen, daß zum Beispiel die Muffe durch ein Verbindungselement an dem Tisch fixierbar ist. Die Muffe wird hierbei zum Beispiel ebenfalls in einer Bohrung des Spanntisches befestigt, oder aber sie ist mit sonstigen Mitteln, zum Beispiel an der Zarge des Tisches, fixierbar.
Als Verbindungselemente zum Halten der Muffe in einer Bohrung sind hierzu zum Beispiel Spannbolzen bekannt, wie sie zum Beispiel im europäischen Patent 541 904 der Anmelderin beschrieben sind. Auch hier erschließt sich wieder der Gedanke eines modularen Aufbaues, wobei das Verbindungselement, was zum einen auch für das Befestigen von Konsolen oder Anschlägen auf dem Spanntisch dient, in gleicher Weise auch als baugleiches Verbindungselement für das Festlegen einer Muffe auf dem Spanntisch dient.
In einer Weiterentwicklung der Erfindung ist vorgesehen, daß zwei Muffen durch ein Verbindungselement miteinander verbindbar sind. Auch hier setzt sich der modulare Grundgedanke konsequent fort. Mit einer geringen Anzahl von unterschiedlichen Elementen ist es möglich, verhältnismäßig komplizierte Anordnungen zu realisieren. Sollen zum Beispiel zwei unterschiedlich ausgebildete Muffen zur Erreichung einer speziellen Anordnung im Raum kombiniert werden, so werden die Muffen durch ein entsprechendes Verbindungelement miteinander verbunden. Hierdurch wird mit geringem Aufwand eine große Variabilität erreicht. Gesteigert wird dies noch damit, daß als Verbindungselement für diese
beiden Muffen das gleiche Verbindungselement dient, mit welchem eine Muffe oder auch andere Elemente an einem Spanntisch festlegbar sind. Dadurch wird auch der Einsatzbereich bereits bekannter Elemente im Zusammenwirken in der Erfindung gesteigert und der Nutzen für den Anwender entsprechend erhöht.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, an der Muffe ein oder mehrere Klemmmittel anzuordnen, wodurch ein oder mehrere in der Muffe eingeführte Führungsrohre fixierbar ist/sind. Die Muffe ist in einer ersten Ausgestaltung so gewählt, daß die Muffe auf dem Führungsrohr verschiebbar und so im Raum entsprechend einstellbar ist. Gemäß der hier vorgeschlagenen Weiterentwicklung, sind in der Muffe ein oder mehrere Klemmmittel vorgesehen, um eine Fixierung der Führungsrohre im Raum zu bewirken. Hierdurch ist es möglich durch das erfindungsgemäße System einen Arbeitspunkt im Raum zu definieren. Als Klemmmittel ist hierbei zum Beispiel eine Klemmschraube vorgesehen, die die geschlitzte Muffe radial verengt und so das Führungsrohr befestigt. Hierbei ist es möglich, die Muffe im Ganzen zu schlitzen oder aber nur die Wandungen der Aufnahmeöffnungen, die dann von der Klemmschraube verengt werden. In gleicher Weise ist es auch möglich, eine Fixierschraube in die Wandung der Aufnahmeöffnung einzudrehen, die das Führungsrohr festklemmt. Alternativ ist es möglich, den Durchmesser des Führungsrohres entsprechend zu erweitern, damit sich das Führungsrohr in der Muffe festklemmt. Ebenfalls ist es möglich die Muffe schellenartig auszugestalten, um das Führungsrohr festzulegen.
In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene An
sicht des erfindungsgemäßen, modular en Systems,
Fig. 2 in einer Ansicht ein Detail der
Erfindung,
Fig. 3a, 4a in einer dreidimensionalen Ansicht
verschiedene Ausgestaltungen der Muffe des erfindungsgemäßen Systems,
Fig. 3b, 4b senkrechte Schnitte gemäß Fig. 3a,
4a,
Fig. 5, 6 ähnlich wie Fig. 1 verschiedene
Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen modularen Systems in einer teilweisen Schnittzeichnung.
Das erfindungsgemäße modulare System ist insbesondere in Fig. l gezeigt. Das System wird gebildet von einem Spannelement 2, welches über eine Winkelmuffe 1 mit einem Führungsrohr 3 verbunden ist. Nicht gezeigt ist hierbei das Werkstück, welches von dem Spannelement 2, insbesondere dem Teller 22, welcher an dem Werkstück anzuliegen vermag, gegen ein ebenfalls nicht gezeigtes Widerlager gepreßt wird.
Ein Vorteil der Erfindung ist, daß eine Vielzahl unterschiedlicher Spannelemente 2 in die Muffe 1 einsetzbar ist. In Fig. l ist hierzu eine Sehne11spannvorrichtung 20 gezeigt, die einen Exzenterhebel 21 aufweist und so eine Spannkraft über den Bolzen 29 auf den Spannteller 22 überträgt.
Die Muffe 1 weist zwei Aufnähmeöffnungen 13 auf. Diese sind in einem gewissen Winkel zueinander orientiert. Die beiden Aufnahmeöffnungen 13, 13' sind hierbei idealerweise identisch ausgestaltet um eine beliebige Austauschbarkeit zu erreichen.
In einer ersten Aufnahmeöffnung 13 ist zum Beispiel das Spanneleinent 2 angeordnet.
Das Spannelement 2 weist eine Hülse mit Außengewinde 23 auf, die als Schraubverbindung dient, um das Spannelement 2 durch Muttern 24, 25 an den jeweiligen Seiten der Muffe 1 zu befestigen. Gleichzeitig bietet diese Schraubverbindung auch eine axiale Einstellbarkeit des Spannelementes 2.
In der anderen Aufnahmenöffnung 13' ist zum Beispiel das Führungsrohr 3 eingesteckt. Die Muffe 1 ist zum Beispiel auf diesem ersten Führungsrohr 30 axial verschiebbar, wodurch eine gewisse Einstellbarkeit erreicht wird. Es ist auch möglich, daß die Muffe 1 und damit auch das Spannelement 2 um die Längsachse 32 des Führungsrohres 3 drehbar ist, wodurch ein weiterer Freiheitsgrad für die Einstellung des Spannelementes 2 zur Verfügung steht.
In dem in Fig. 1 gezeigtem Ausführungsbeispiel sind insgesamt zwei Muffen 1 und zwei Führungsrohre 3 abwechselnd hintereinander angeordnet, um Endseitig das Spannelement 2 zu tragen. Das zweite Führungsrohr 31 dient dabei als Verbindung mit einem nicht dargestellten widerlager. Hierbei ist das erste Führungsrohr 3, welches an seinem linken Ende die erste Muffe 10 mit dem Spannelement 2 trägt, an seinem anderen Ende mit einer im wesentlichen rechtwinklig abgewinkelten zweiten Muffe 11 mit dem zweiten Führungsrohr 31 verbunden.
In Fig. 2 sind zwei Muffen 1, eine erste Muffe 10 und eine zweite Muffe 11 mit einem Verbindungselement 5 verbunden.
Das Verbindungselement 5 besteht hierbei aus einem Spannbolzen 50, der an seinem ersten Ende einen Kopf 52 aufweist, an welchem er in der Aufnahmeöffnung 13 der ersten Muffe kraftschlüssig anliegt. Der Spannbolzen 50 besitzt an seinem dem
- 10 -
- 10 -
Bolzenkopf 52 gegenüberliegenden Ende Hintergreifelemente, zum Beispiel Spannkugeln 51, die zum Beispiel radial verschiebbar sind und mit dem Rand 12 der zweiten Muffe 11 klemmend zusammenwirken. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß das Verbindungselement 5 zwei Muffen 10, 11 verbindet. Dabei sind die beiden Muffen 10, 11 mit ihren jeweiligen Aufnahmeöffnungen auf dem Spannbolzen 50 aufgereiht und, solange der Spannbolzen 50 noch nicht gespannt ist, auch um dessen Längsachse 53 verdrehbar, wodurch ein Freiheitsgrad für die Einstellung dieser beiden Elemente zueinander gegeben ist.
In den Fig. 3a, 3b, 4a, 4b sind unterschiedliche Ausgestaltungen der Muffe in einer dreidimensionalen Ansicht und im Schnitt gezeigt. Die Muffen weisen Aufnahmeöffnungen 13 auf. In einer Variante der Erfindung ist es auch vorgesehen, daß die Muffe eine Mehrzahl von Aufnahmeöffnungen 13, zum Beispiel als zentrales Steckelement oder dergleichen, aufweist.
Die Aufnahmenöffnungen 13 sind hierbei rund und in ihrem Innendurchmesser dem Außendurchmesser des Führungsrohres 3 zum Beispiel auf Passung angeglichen. Die beiden ringartigen Halterungen 16 werden hierbei durch ein Zwischenstück 15 verbunden. Die Anordnung des Zwischenstückes 15 definiert dabei den Winkel, unter welchem die Hauptachsen 14 der ringartigen Halterungen 16, beziehungsweise der Aufnahmeöffnung 13 sich schneiden oder sich begegnen.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Muffe als Winkelmuffe zum Beispiel mit 45°, 90° oder 135° zueinander auszubilden. In den in Fig. 3 und 4 gezeigten Beispielen schneiden sich die Hauptachsen der jeweiligen Aufnahmeöffnungen. Es ist aber auch möglich, diese beiden Achsen zueinander zu verkippen, um eine höhere Flexibilität des Systems zu erreichen.
Die Hauptachse 14 wird in diesem Beispiel von der Symmetrie-
- 11 -
achse der ringartigen Halterung 16 definiert. Bei anders ausgestalteten Aufnahmenöffnungen bieten sich andere analoge Hauptachsen an.
In einer Variante der Erfindung, die nicht gezeigt ist, ist aber vorgesehen, den Winkel zwischen den beiden Aufnahmenöffnungen variabel auszubilden. Dies kann zum Beispiel durch eine scharnierartige Verbindung, mit einer Klemmschraube oder Spannvorrichtung bewirkt werden.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen modularen Systems angedeutet. Das Spannelement 2 ist hierbei als Schraubspindel 28, wie sie zum Beispiel im Schreinereioder Schlossereiwesen hinlänglich bekannt ist, ausgebildet. Auf der Schraubspindel 28 ist ein Einsatz 26 aufgedreht, der in die Aufnahmeöffnung 13 einfach von unten einsteckbar ist. Der Einsatz 26 weist hierzu einen Flansch 27 auf, der mit dem Rand der Aufnahmeöffnung 13 der Muffe 1 zusammenwirkt. Der Flansch 27 ist hierbei auf der Seite angeordnet, an welcher eine Gegenkraft beim Festspannen aufzunehmen ist. Dadurch wird das Spannelement 2 in der Muffe 1 festgelegt. An der rechtwinkligen Muffe l in Fig. 5 schließt sich nach unten vorstehend das Führungsrohr 3 an, welches zu Beispiel mit einem Spanntisch verbunden ist. Der Spanntisch muß hierbei nicht notwendigerweise eine ebene Fläche aufweisen, sondern es können auf dem Spanntisch auch Konsolen oder Träger aufgebaut sein, die ihrerseits als Widerlager für das Spannelement 2 beziehungsweise für das modulare Spannsystem dienen.
Abschließend ist in Fig. 6 das Spannelement 2 über die Muffe 1 von einem Verbindungselement 5 direkt an einem Widerlager 4 angeschlossen. Das Widerlager 4 ist hierbei zum Beispiel als Spanntisch angedeutet, wobei der Spanntisch 40 Konsolen oder Aufbauten trägt, die ebenfalls als Widerlager 4 wirken. Günstig ist es dabei, daß das Verbindungselement 5 das in Fig. 6 ge-
- 12 -
zeigt ist, baugleich ist mit dem Verbindungselement 5 aus Fig. 2, welches zum Verbinden zweier identischer Muffen 1 dient. Durch dieses konsequent durchgehaltene Baukastensystem können einzelne Bauelemente mehrere Funktionalitäten übernehmen und die Variabilität des Systems ist enorm. Neben der Anordnung von Spannkugeln 51 an dem Spannbolzen 50 ist es aber auch möglich, Spreiz- oder Halteelemente vorzusehen, die den Spannbolzen 50 zum Beispiel in der Bohrung 41 des Spanntisches 4 0 fest verklemmen .
Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.
Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik beansprucht werden.

Claims (15)

1. Modulares System für das Spannen eines Werkstückes durch ein Spannelement gegen ein Widerlager, wobei das Spannelement austauschbar von einer Muffe gehalten ist und die Muffe mittelbar oder unmittelbar mit dem Widerlager verbunden ist.
2. Modulares System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (1) austauschbar über ein Führungsrohr (3) mit dem Widerlager (4) verbunden ist.
3. Modulares System nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (2) durch eine Mehrzahl von hintereinander angeordneten Muffen (1) und Führungsrohren (3) mit dem Widerlager (4) verbunden ist.
4. Modulares System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (2) als Schraubspindel (28) oder als Schnellspannvorrichtung (20) ausgebildet ist.
5. Modulares System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (2) als pneumatisch, hydraulisch oder elektrische Spannvorrichtung ausgebildet ist.
6. Modulares System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (2) eine Schraubverbindung (23, 24, 25) aufweist, durch welche das Spannelement (2) lösbar an der Muffe (1) befestigt ist.
7. Modulares System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (2) einem Einsatz (26) mit Flansch (27) trägt, der sich in der Aufnahmeöffnung (13) der Muffe (1) abstützt.
8. Modulares System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (1) als Winkelmuffe, zum Beispiel mit 45°, 90° oder 135° ausgebildet ist.
9. Modulares System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (1) als Winkelmuffe ausgebildet ist und der Winkel variabel einstellbar und fixierbar ist.
10. Modulares System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (1) zwei Aufnahmeöffnungen (13, 13'), insbesondere eine für das Spannelement (2) und eine für die Verbindung mit dem Widerlager (4), aufweist, und die Hauptachsen (14) dieser Aufnahmeöffnungen (13, 13') einander schneiden oder versetzt zueinander orientiert sind.
11. Modulares System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerlager (4) ein Spanntisch (40) mit Bohrungen (41) dient, in welcher die Muffe (1) oder das Führungsrohr (3) befestigbar beziehungsweise verklemmbar ist.
12. Modulares System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerlager (4) eine Spannbacke dient, welche über mindestens eine Muffe (1) mit dem Spannelement (2) verbunden ist.
13. Modulares System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Muffen (1, 10, 11) durch ein Verbindungselement (5) lösbar miteinander verbindbar sind.
14. Modulares System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Muffe (1) durch ein Verbindungselement (5) an einem Spanntisch (40), insbesondere in einer Bohrung (41) eines Spanntisches (40) lösbar fixierbar ist.
15. Modulares System nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Muffe (1) eine oder mehrere Klemmmittel vorgesehen ist/sind, wodurch ein oder mehrere in der Muffe (1) eingeführte Führungsrohre (3) fixierbar ist/sind.
DE29904778U 1999-03-16 1999-03-16 Modulares Spannsystem Expired - Lifetime DE29904778U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29904778U DE29904778U1 (de) 1999-03-16 1999-03-16 Modulares Spannsystem

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29904778U DE29904778U1 (de) 1999-03-16 1999-03-16 Modulares Spannsystem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29904778U1 true DE29904778U1 (de) 2000-08-03

Family

ID=8070911

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29904778U Expired - Lifetime DE29904778U1 (de) 1999-03-16 1999-03-16 Modulares Spannsystem

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29904778U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015024987A1 (de) * 2013-08-21 2015-02-26 Demmeler Maschinenbau Gmbh & Co. Kg Schraubzwinge
DE202022102543U1 (de) 2022-05-10 2022-06-21 Olaf Bartl Spannsystem

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015024987A1 (de) * 2013-08-21 2015-02-26 Demmeler Maschinenbau Gmbh & Co. Kg Schraubzwinge
DE202022102543U1 (de) 2022-05-10 2022-06-21 Olaf Bartl Spannsystem

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1317631B1 (de) Verbindungsteil für montageschienen
DE4333913C2 (de) Einstellvorrichtung an längen- und/oder neigungsverstellbaren Haltern, insbesondere für Percussions-Musikinstrumente
CH656335A5 (de) Bohrwerkzeug.
EP0929246A1 (de) Regalsystem
EP0613757A1 (de) Werkstück-Spannvorrichtung
DE3317916A1 (de) Fraeswerkzeug
EP0475216A1 (de) Schraubverbindung zwischen Stäben und Knotenstücken eines Raumfachwerkes oder dergleichen
WO2019158590A1 (de) Spannvorrichtung
EP0007077A1 (de) Schnellwechsel-Stahlhalter, insbesondere für Langdrehautomaten oder ähnliche Maschinen
DE10318276B4 (de) An einer Unterkonstruktion befestigte Halterung für Platten
DE2936869A1 (de) Klemmvorrichtung zur fixierung von wendeschneidplatten
DE19805833B4 (de) Verbindungseinrichtung zum Verbinden zweier Körper
DE3700619C2 (de)
DE29904778U1 (de) Modulares Spannsystem
AT406328B (de) Ausziehrahmen für hochschränke
DE3234930C2 (de) Vorrichtung zum Befestigen eines Auslegers an der zylindrischen Säule einer Säulenbohrmaschine
EP1582802B1 (de) Ständer mit Halterungsvorrichtung für einen Flachbildschirm
EP4190492A1 (de) Werkbankadaptersystem für werkbänke mit lochraster
EP3403526A1 (de) Regal
DE2842158A1 (de) Profilfraeser zum rundfraesen von kurbelwellenzapfen o.dgl.
DE3225173A1 (de) Verbindungsvorrichtung zur verbindung einer werkzeugmaschinenspindel mit kegelfoermiger aufnahmebohrung mit einem werkzeughalter
DE9212546U1 (de) Rohrgestell
EP1306504B1 (de) Aufnahmevorrichtung zur in Türdicken- oder Türquerrichtung verstellbaren Halterung eines Bandlappens einer Türflügelschwenkhalterung an einem Hohlprofil, z. B. einem Aluminiumprofil
DE10111834B4 (de) Halterungsvorrichtung
DE10326702A1 (de) Aufbauelement zum Aufspannen eines Werkstücks auf einem Spanntisch

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20000907

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20021001