DE4001362C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überwachen des Zünd
zeitpunkts einer Brennkraftmaschine mit mehreren Zylindern nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 (DE 35 27 856 A1).
Es sind bereits Vorrichtungen bzw. Verfahren zum elektronischen
Überwachen des Zündzeitpunkts von Benzin-Brennkraftmaschine für
Automobile bekannt, welche dazu dienen sollen, die Leistung, das
Reaktionsverhalten und die Abgaswerte zu verbessern. In der Praxis
verwenden diese Vorrichtungen das Ausgangssignal eines Luftmassen
sensors oder den Druck innerhalb des Luftansaugkanals als Infor
mation betreffend die Maschinenlast, um den Zündzeitpunkt zu be
rechnen. Von den beiden genannten Systemen weist das System mit
dem Luftmassensensor hohe Meßgenauigkeit auf, ist jedoch teuer.
Dasjenige System, bei dem der Ansaugdruck erfaßt wird, ist dem
gegenüber relativ preisgünstig. Die Meßgenauigkeit ist jedoch
geringer als bei dem System mit dem Luftmassensensor.
Fig. 7 zeigt ein herkömmliches System, bei dem der Ansaugdruck
erfaßt wird. Eine Drosselklappe 3 befindet sich in dem Luftansaug
kanal 2 einer Brennkraftmaschine 1. Stromabwärts von der Drossel
klappe 3 befindet sich ein Schwallraum 2a mit einem Drucksensor
4. Auf dem Luftansaugkanal 2 ist ein Einspritzer 5 angebracht,
welcher Kraftstoff in Richtung einer Brennkammer 12 einspritzt.
Stromaufwärts davon befindet sich ein Temperatursensor 6 für die
Temperatur der Ansaugluft in dem Luftansaugkanal 2. Auf der Brenn
kammer 12 ist eine Zündkerze 7 angebracht, welche über einen Ver
teiler 8 mit einer Zündspule 9 verbunden ist. Die Zündspule 9
und der Einspritzer 5 werden mittels einer Computereinheit 11
überwacht. Ein Wassertemperatursensor 13 erfaßt die Temperatur
einer Kühlflüssigkeit für die Brennkraftmaschine 1. Ein Rotations
sensor 14 nimmt das Rotationssignal der Brennkraftmaschine 1 auf.
Das Signal des Drucksensors 4 dient als Parameter betreffend die
in die Brennkammer 12 geladene Luftmenge. Dieses Signal wird
mittels des Signals des Temperatursensors 6 für die angesaugte
Luft korrigiert. Der Korrekturfaktor, welcher in Bezug auf die
Ladeeffizienz ermittelt wird, welche mit der Maschinendrehzahl
und der Maschinenlast variiert, ist in einem Lesespeicher (ROM)
zur Verwendung als Maschinenlast gespeichert. Der Zündzeitpunkt
wird auf der Grundlage eines Tabellenwertes bestimmt, welcher auf
die genannte Maschinenlast und die Maschinendrehzahl bezogen ist,
und es wird ein Zündsignal an die Zündspule 9 gegeben.
Bei dem herkömmlichen preisgünstigen System mit Erfassung des
Ansaugdrucks wird die Menge der in die Brennkammer 12 geladenen
Luft indirekt auf der Grundlage des Ansaugdruckes erfaßt, so daß
dann, wenn sich die Ladeeffizienz infolge der Betriebsdauer der
Einlaß- und Auslaßventile und wegen der Maschinendrehzahl ändert,
die Genauigkeit der Erfassung der Luftmenge und/oder der Maschi
nenlast sehr gering ist. Hinzu kommt, daß der Betrieb des Einlaß
ventiles pulsförmige Erscheinungen innerhalb des Einlaßkanals 2
entstehen läßt, so daß eine Zeitverzögerung bei der Ermittlung
des Durchschnitts der erfaßten Signale auftritt, was sich negativ
auf das Reaktionsverhalten auswirkt.
Aus der DE 35 27 856 A1 ist ein Verfahren der eingangs genannten
Art bekannt. Dabei wird die Ansaugluftmenge bei der Bestimmung
des Zündzeitpunktes herangezogen. Sie wird mittels eines An
saugluftmassensensors bestimmt.
Es wird allerdings nicht der Einfluß der Temperatur der An
saugluft berücksichtigt. Diese Nichtberücksichtigung kann jedoch
nachteilige Auswirkungen auf das Ergebnis haben, weil das Ergeb
nis der Messung mittels des Luftmassensensors von der Dichte der
Ansaugluft abhängt, die wiederum eine Funktion der Temperatur
ist. Ferner hängt die Ansaugluftmenge bzw. die Zylinderluftmenge
von dem Zylinderinnendruck und der Maschinendrehzahl (Last) ab.
Der Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
der eingangs genannten Art anzugeben, mit dem der Zündzeitpunkt
akkurat bestimmt werden kann, und zwar durch akkurates Erfassen
der Menge der in der Brennkammer geladenen Luft und der Maschinen
last mit hoher Präzision.
Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe mit einem Verfahren
nach Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgedankens sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Aus der DE 35 27 856 A1 ist ein Verfahren zum Regeln des Zündzeit
punktes bei Brennkraftmaschinen bekannt, bei dem die Ansaugluft
temperatur erfaßt und mitberücksichtigt wird.
Aus der DE 37 04 838 A1 ist ein Verfahren zum Regeln des Zündzeit
punkts bei Brennkraftmaschinen bekannt, bei dem ein sogenannter
Grundzündzeitpunkt ausschließlich entweder unter Bezugnahme auf
den Zylinderdruck oder entsprechend der Drehzahl und der Last
gesetzt wird.
Nachstehend ist die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbei
spiele unter Bezugnahme auf die Zeichnungen mit weiteren Einzel
heiten näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung
zum Überwachen des Zündzeitpunkts einer Brenn
kraftmaschine nach einer Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer für die Vorrichtung
nach Fig. 1 bevorzugten Computereinheit;
Fig. 3 die Kennlinie eines bevorzugten Zylinderdruck
sensors für die Vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 4 eine chronologische Darstellung des Betriebs der
Vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 5 eine Tabelle von Zündzeitpunkten zur Verwendung
in der Vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 6 ein Flußdiagramm des Betriebs der Vorrichtung
nach Fig. 1; und
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer herkömmlichen
Vorrichtung zum Überwachen des Zündzeitpunkts
einer Brennkraftmaschine.
Gemäß Fig. 1 befindet sich in dem Einlaßkanal 2 einer Brenn
kraftmaschine 1 eine Drosselklappe 3 zum Regulieren der Ansaug
luftmenge. Stromabwärts davon ist ein Einspritzer 5 zum Ein
spritzen von Kraftstoff in eine Brennkammer 12 angebracht. Ein
Temperatursensor 6 für die Ansaugluft ist zwischen der Drossel
klappe 3 und dem Einspritzer 5 auf dem Einlaßkanal 2 angebracht.
Er dient zum Erfassen der Temperatur der angesaugten Luft. Auf
der Brennkammer 12 ist eine Zündkerze 7 angebracht. Die Zündkerze
7 ist über einen Verteiler 8 mit einer Zündspule 9 verbunden. Auf
der Brennkammer 12 eines jeden Zylinders ist ein Zylinderdruck
sensor 10 angebracht, mit Hilfe dessen der Druck innerhalb des
Zylinders erfaßt wird. Auf dem Verteiler 8 befindet sich ein
Rotationssensor 14, um das Rotationssignal von der Brennkraft
maschine 1 aufzunehmen. Die Ausgangssignale des Zylinderdruck
sensors 10 und des Rotationssensors 14 werden an eine Computerein
heit 11 gegeben, um die Zündspule 9 und den Einspritzer 5 zu
überwachen.
Gemäß Fig. 2 umfaßt die Computereinheit 11 einen Mikroprozessor
100, einen A/D-Wandler 101 zum Wandeln eines analogen in ein
digitales Signal und zum Abgeben der Daten an den Mikroprozessor
100, eine Eingabeschaltung 102 zum Formen der Wellenform eines
Pulssignales, einen Schreibe-/Lese-Speicher (RAM) 103, einen
Lesespeicher (ROM) 104, in dem das von dem Mikroprozessor auszu
führende Überwachungsprogramm gespeichert ist, und eine Ausgabe
schaltung 105 zum Abgeben eines Überwachungssignals an die Zünd
spule 9.
Der Zylinderdrucksensor 10 kann beispielsweise von einem Halblei
tersensor mit einem piezoelektrischen Widerstand gebildet sein,
der genauso arbeitet wie der herkömmliche Ansaugdrucksensor. Die
Kennlinie des Zylinderdrucksensors 10 ist in Fig. 3 gezeigt. Die
Ausgangsspannung steigt proportional zum Zylinderinnendruck.
Nachstehend ist der Betrieb der Vorrichtung unter Bezugnahme auf
die Fig. 4 bis 6 erläutert.
In Fig. 4 ist gezeigt, wie der Zylinderdrucksensor 10 abgelesen
wird. Ein Zylinderbenennungssignal und ein Kurbelwinkelsignal
werden von dem Rotationssensor 14 auf dem Verteiler 8 aufgenommen.
Da der Verteiler 8 von der Kurbelwelle (nicht gezeigt) der Brenn
kraftmaschine 1 betrieben wird, ist es möglich, sowohl das Zylin
derbenennungssignal als auch das Kurbelwinkelsignal durch Anbrin
gen eines Paares Sensoren auf dem Verteiler 8 aufzunehmen. Die
erforderliche Auflösung des Kurbelwinkels beträgt etwa 1 Grad, so
daß ein Sensor mit hoher Genauigkeit, bestehend aus einem herkömm
lichen Fotounterbrecher und einer Schlitzblendenplatte verwendet
werden muß.
Der Mikroprozessor 100 der Computereinheit 11 zählt Pulse des
Kurbelwinkelsignales in Bezug auf das Zylinderbenennungssignal,
welches am unteren Totpunkt (BDC) des Kompressionshubes erzeugt
wird, und entscheidet, ob die Pulszahl einen vorbestimmten Kurbel
winkel Ro erreicht (Schritt 100 in Fig. 6). Sobald die Pulszahl
den vorbestimmen Kurbelwinkel Ro erreicht hat, nimmt die Computer
einheit den Zylinderdruck Pc von dem Zylinderdrucksensor 10 und
speichert diesen in dem RAM 103 oder in seinem Register (Schritt
101). Dann nimmt die Computereinheit die von dem Temperatursensor
6 erfaßte Temperatur der Ansaugluft und speichert diese (Schritt
102). Dann multipliziert die Computereinheit den Zylinderdruck Pc
mit einem Korrekturfaktor Cat für die Lufttemperatur, welcher von
der mittels des Temperatursensors 6 für die angesaugte Luft er
faßten Temperatur abhängt, um eine Luftdichte zu ermitteln, welche
dann mit dem Zylindervolumen V(Ro) bei dem genannten Kurbelwinkel
Ro multipliziert wird, um diejenige Luftmenge a zu erhalten, die
in den Zylinder geladen worden ist (Schritt 103).
Die Maschinendrehzahl Ne wird dann aus der Periode der von dem
Rotationssensor 14 abgegebenen Pulse errechnet (Schritt 104). Die
Zylinderluftmenge Qa wird dann mit einem Ladekorrekturfaktor
Ko(Ne, Pc) multipliziert, der von der Maschinendrehzahl Ne und dem
Zylinderinnendruck Pc abhängt, um die wahre Zylinderluftmenge a
zu erhalten (Schritt 105). Diese Korrektur eliminiert den durch
die Restabgase hervorgerufenen Fehler, bestimmt durch die Be
triebsbedingungen der Brennkraftmaschine. Der Zündzeitpunkt wird
dann auf der Grundlage der Maschinendrehzahl Ne und der wahren
Zylinderluftmenge a aus der Tabelle nach Fig. 5 ermittelt
(Schritt 106). Derjenige Zündzeitpunkt, bei dem die Zündspule
ausgeschaltet wird, wird überwacht (Schritt 107). Wenn die Maschi
nendrehzahl oder die Maschinenlast außerhalb eines Tabellenpunktes
liegt, wird der Zündzeitpunkt mittels Interpolation bestimmt.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der Zylinderinnen
druck Pc bei einem Kurbelwinkel Ro genommen, welcher zwischen dem
Schließen eines Einlaßventiles und dem unteren Totpunkt im Kom
pressionshub liegt, um eine Zylinderluftmenge a oder Lastdaten
zu erhalten. Die wahre Zylinderluftmenge a wird als Maschinenlast
für denjenigen Zylinder verwendet, der als nächster gezündet
wird, oder für denselben Zylinder in dem nächsten Zündzyklus. Um
eine gute Reaktion betreffend Beschleunigung und Abbremsung zu
erreichen, sollte die wahre Zylinderluftmenge a, welche bei
einem vorbestimmten Kurbelwinkel erfaßt wird, für den als
nächsten zu zündenden Zylinder verwendet werden. Wenn die Lade
luftmenge von Zylinder zu Zylinder stark schwankt oder bei kon
stantem Betrieb, sollte die wahre Zylinderluftmenge a als Last
information zum Bestimmen des nächsten Zündzeitpunkts in demselben
Zylinder verwendet werden.
Die Dichtekorrektur, welche mittels der Durchschnittstemperatur
eines Gasgemisches innerhalb des Zylinders bei einem vorbestimmten
Kurbelwinkel Ro vorgenommen wird, ist genauer als die Dichtekor
rektur, welche mittels der Temperatur der angesaugten Luft gemäß
vorstehender Darstellung vorgenommen wird. Da jedoch der Tempera
tursensor innerhalb des Zylinders im Verbrennungstakt hohen Tempe
raturen ausgesetzt ist, ist es unmöglich, die erforderliche Er
fassung zu erhalten, was in ungenauen Meßergebnissen betreffend
die Temperatur des Gasgemisches resultiert.
Gemäß der Erfindung werden pulsierende Komponenten von Signalen,
welche in dem herkömmlichen System mit Erfassung des Ansaugdrucks
erzeugt werden, eliminiert, wodurch die Reaktionsverzögerung
infolge von Durchschnittsbildung aus den Signalen unterbleibt.
Da der Zylinderinnendruck direkt erfaßt wird, ist die Genauigkeit
der Erfassung der Maschinenlast größer als bei der Verwendung des
Ansaugdruckes.
Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie der
Zeichnung offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln
als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der
Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich
sein.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Überwachen des Zündzeitpunkts einer Brenn
kraftmaschine mit mehreren Zylindern, mit folgenden
Schritten:
Lesen und Speichern eines Zylinderinnendruckes, der von einem Zylinderdrucksensor (10) an jedem Zylinder der Brennkraftmaschine (1) immer dann abgegeben wird, wenn ein Ausgangssignal eines Kurbelwinkelsensors (14) einen vorbestimmten Kurbelwinkel (Ro) in einem Kompressionshub erreicht hat,
Berechnen der Maschinenlast auf der Grundlage des Zylin derinnendrucks als Primär-Parameter; und
Bestimmen des Zündzeitpunkts auf der Grundlage der Ma schinendrehzahl (Ne) und der Maschinenlast für denjenigen Zylinder, der als nächster gezündet werden soll, oder für den nächsten Zündzyklus des aktuellen Zylinders,
wobei die Maschinenlast eine Zylinderluftmenge (Qa) ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den Primär-Parameter die Ansauglufttemperatur eingeht, die von einem Temperatursensor (8) zum Erfassen der Tem peratur der Ansaugluft in einem Einlaßkanal (2) erfaßt wird,
die Maschinenlast durch Multiplizieren des Zylindervo lumens (V(Ro)) bei dem vorbestimmten Kurbelwinkel mit dem Zylinderinnendruck (Pc) unter Berücksichtigung der Ansaug lufttemperatur bestimmt wird, und
eine wahre Zylinderluftmenge (a) durch Multiplizieren der Zylinderluftmenge mit einer Funktion des Zylinderinnen drucks (Pc) und der von dem Kurbelwinkelsensor (14) ab gegebenen Maschinendrehzahl (Ne) bestimmt wird.
Lesen und Speichern eines Zylinderinnendruckes, der von einem Zylinderdrucksensor (10) an jedem Zylinder der Brennkraftmaschine (1) immer dann abgegeben wird, wenn ein Ausgangssignal eines Kurbelwinkelsensors (14) einen vorbestimmten Kurbelwinkel (Ro) in einem Kompressionshub erreicht hat,
Berechnen der Maschinenlast auf der Grundlage des Zylin derinnendrucks als Primär-Parameter; und
Bestimmen des Zündzeitpunkts auf der Grundlage der Ma schinendrehzahl (Ne) und der Maschinenlast für denjenigen Zylinder, der als nächster gezündet werden soll, oder für den nächsten Zündzyklus des aktuellen Zylinders,
wobei die Maschinenlast eine Zylinderluftmenge (Qa) ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den Primär-Parameter die Ansauglufttemperatur eingeht, die von einem Temperatursensor (8) zum Erfassen der Tem peratur der Ansaugluft in einem Einlaßkanal (2) erfaßt wird,
die Maschinenlast durch Multiplizieren des Zylindervo lumens (V(Ro)) bei dem vorbestimmten Kurbelwinkel mit dem Zylinderinnendruck (Pc) unter Berücksichtigung der Ansaug lufttemperatur bestimmt wird, und
eine wahre Zylinderluftmenge (a) durch Multiplizieren der Zylinderluftmenge mit einer Funktion des Zylinderinnen drucks (Pc) und der von dem Kurbelwinkelsensor (14) ab gegebenen Maschinendrehzahl (Ne) bestimmt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine wahre Zylinderluftmenge (a) als Maschinenlast ver
wendet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die wahre Zylinderluftmenge (a) als die Maschinenlast
zum Bestimmen eines Zündzeitpunkts des jeweils aktuellen
Zylinders verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
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